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Quantitative Instrumente des Innovationsprojekt-Controlling

Seminararbeit 2004 19 Seiten

BWL - Controlling

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2. Charakteristik und Bedeutung des Innovationsprojekt-Controlling
2.1 Begriff des Innovationsprojektes und des Innovationsprojekt-Controlling
2.2 Aufgaben und Ziele des Innovationsprojekt-Controlling
2.3 Instrumente des Innovationsprojekt-Controlling

3. Ausgewaehlte quantitative Instrumente des Innovationsprojekt-Controlling
3.1 Das Instrument des Target-Costing innerhalb der Planungsphase
3.1.1 Das Verfahren des Target Costing
3.1.2 Kritik des Target Costing
3.2 Das Instrument der Prozesskostenrechnung innerhalb der Realisierungsphase
3.2.1 Das Verfahren der Prozesskostenrechnung
3.2.2 Kritik der Prozesskostenrechnung
3.3 Das Instrument des Benchmarking innerhalb der Abschlußphase
3.3.1 Das Verfahren des Benchmarking
3.3.2 Kritik des Benchmarking

4. Resumée

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildungen:

Abb. 1: Schematische Darstellung der Instrumente des Innovationsprojekt-Controlling

Tabellen:

Tab. 1: Instrumente des Innovationsprojekt-Controlling nach Projekt- phasen

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

Der permanente technologische, wirtschaftliche und soziale Wandel zwingt die Unternehmungen Entwicklungsprozesse einzuleiten. Um die Konkurrenzfähigkeit zu wahren, müssen die Unternehmungsstrukturen und –kapazitäten laufend an die sich wandelnden Umfeldbedingungen angepasst werden.[1] Auch das Projektmanagement, das in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung hinter sich gebracht hat, muss den neuen Bedingungen angepasst werden. Diese Problematik wird noch deutlicher bei Innovationsprojekten. Neben den Anforderungen an ein strategisches, ganz umspannendes Kostenmanagement muss mit den gewählten Instrumenten dem Innovationsaspekt Rechnung getragen werden.

Für das Innovationsmanagement gilt es nunmehr einen geeigneten Weg zwischen den Instrumenten der Innovationsförderung und der Innovationsüberwachung zu finden.[2] Den innovativen Unternehmen stehen dazu eine Fülle von Instrumenten zur Verfügung. Jetzt kommt es darauf an, diese zu systematisieren und hinsichtlich ihrer Einordnung innerhalb des Projektablaufes sowie ihrer Praktikabilität abzustimmen.

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Mit dieser Arbeit werden zwei Zielsetzungen verfolgt:

(1) Als Reaktion auf die Flut von neuen, innovativen Kostenmanagementinstrumenten, denen in der Literatur meist die Beseitigung der Schwachstellen der traditionellen Kostenrechnungssysteme nachgesagt wird, sollen beispielhaft drei quantitative Instrumente des Innovationsprojekt-Controlling herausgearbeitet werden.

(2) Desweiteren sollen diese Instrumente auf ihre Integrierbarkeit in Innovationsprojekte untersucht werden. Neben der prozessorientierten Einordnung innerhalb des Projektablaufes und der adäquaten Berücksichtigung des Innovationsaspektes wird das Hauptaugenmerk auf die Möglichkeiten und Grenzen sowie Stärken und Schwächen dieser Instrumente gelegt.

Die Arbeit ist in die folgenden Teile gegliedert:

Im Kapitel 2 werden die Grundlagen bezüglich des Innovationsprojektes und des Innovationsprojekt-Controllings gelegt. Der erste Abschnitt stellt dar, was in diesem Zusammenhang unter Innovation, Innovationsprojekt und Innovationsprojekt-Controlling verstanden wird. Im zweiten Abschnitt werden die Aufgaben und Ziele des Innovationsprojekt-Controlling behandelt mit anschließendem Überblick der zur Aufgabenerfüllung und Zielerreichung eingesetzten Controlling-Instrumenten. Das Kapitel 3 beschreibt die beispielhaft ausgewählten quantitativen Instrumente des Innovationsprojekt-Controlling in Abhängigkeit der verschiedenen Projektphasen. Im ersten Teil eines jeden Instrumentes wird die Methode mit den wichtigsten Charakteristiken dargestellt, d.h. inhaltliche Behandlung der Methode und zeitlicher Einordnung innerhalb des Projektablaufes. Im zweiten Teil eines jeden Instrumentes wird auf die Möglichkeiten und Grenzen eingegangen sowie Stärken und Schwächen der jeweiligen Methode herausgearbeitet.

Das Kapitel 4 bildet mit der Schlußbetrachtung und dem Ausblick den Abschluß dieser Arbeit.

2. Charakteristik und Bedeutung des Innovationsprojekt-Controlling

2.1 Begriff des Innovationsprojektes und des Innovationsprojekt-Controlling

Nach der DIN 69901 versteht man unter einem Projekt „ein Vorhaben, das im wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, z.B. Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personelle und andere Beziehungen, Abgrenzungen gegenüber anderen Vorhaben, projektspezifische Organisation.“[3]

Innovation hingegen ist ein oft verwandter Modebegriff. Bei der Vielfalt der Definitionen des Begriffes Innovation läßt sich in allen Definitionsansätzen das Merkmal der Neuheit als bedeutendstes Kriterium wiederfinden. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Arbeit jedes für ein Unternehmen neues Produkt oder neues Verfahren, d.h. erstmalige Einführung des Produktes oder des Verfahrens im Unternehmen, als Innovation verstanden.[4]

In Anlehnung an die vorhergehenden Definitionen der Begriffe Projekt und Innovation wird fortan unter einem Innovationsprojekt jedes Vorhaben verstanden, „das die im Verlaufe eines Innovationsprozesses anfallenden Tätigkeiten innerhalb einer Unternehmung durch eine eigene spezifische Struktur, eigene Ziele und eigene Ressourcen zeitlicher, finanzieller, personeller oder anderer Art von anderen Tätigkeiten organisatorisch abgrenzt“[5].

Weder in der Literatur noch in der betrieblichen Praxis ist eine einheitliche Auffassung des Controlling-Begriffs zu finden. Jedoch lassen sich in der konkreten Umsetzung insbesondere zwei Merkmale feststellen. Einerseits liegt eine starke Betonung auf der Informationsversorgung zur Unterstützung der Unternehmensführung bei der Steuerung des Betriebsgeschehens durch die Planung, Kontrolle, Analyse und Entwicklung von Handlungsalternativen.[6] Die andere Sichtweise des Controlling-Begriffs hebt die Koordinationsfunktion hervor. In diesem Sinne definiert Horváth Controlling als ein „Subsystem der Führung, das Planung und Kontrolle sowie Informationsversorgung systembildend und systemkoppelnd ergebniszielorientiert koordiniert und so die Adaption und Koordination des Gesamtsystems unterstützt“[7].

Innovationsprojekt-Controlling ist nunmehr die konsequente Weiterentwicklung des Controllinggedankens auf geänderte Umfeldbedingungen, um den Anforderungen an ein integratives, ergebnisorientiertes Controlling mit adäquater Berücksichtigung der spezifischen Besonderheiten von Innovationsprojekten Rechnung zu tragen.

2.2 Aufgaben und Ziele des Innovationsprojekt-Controlling

Aufgabe des Controllings ist primär die Unterstützung des Managements bei der Projektplanung und –durchführung sowie bei der ergebnisorientierten Ausrichtung und Koordination der Projekte. Dies bedeutet gleichfalls die komplexen Prozesse in Innovationsprojekten möglichst transparent zu machen und jederzeit eine objektive Einschätzung des erreichten Projektfortschritts zu ermöglichen.

[...]


[1] Vgl. Litke, H.-D. (1991), S. 13.

[2] Vgl. Littkemann, J. (1997), S. 1.

[3] DIN 69901 (1987), S. 1 f.

[4] Vgl. Littkemann, J. (1997), S. 1.

[5] Littkemann, J. (1997), S. 17.

[6] Vgl. Stippel, N. (1999), S. 33 ff.

[7] Horváth, P. (1996), S. 141.

Details

Seiten
19
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638547949
ISBN (Buch)
9783656209171
Dateigröße
523 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v61311
Institution / Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,9
Schlagworte
Projektcontrolling Projektmanagement Innovationsmanagement

Autor

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Titel: Quantitative Instrumente des Innovationsprojekt-Controlling