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Die Alleinherrschaft des Gaius Iulius Caesar - und die Königsfrage, Rex-Titel und Diadem für den Diktator?

Hausarbeit (Hauptseminar) 2002 37 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Darstellung: Die Jahre 60 - 44 v.Chr. – Der Aufstieg Caesars bis zu den Iden des März
2.1. Das ‚Erste Triumvirat’ 60 v.Chr. (Pompeius, Crassus, Caesar)
2.2. Der Bürgerkrieg
2.3. Die Diktatur: Caesar – Alleinherrscher Roms

3. Indizien für Caesars „königliche“ Ziele (?)
3.1. Triumphfeiern und persönliche Ehrungen
3.2. Caesars Eigendarstellung und Machtausweitung durch weitere (politische und sakrale) Ehrungen
3.3. Krönungsversuche – Königsinsignien an der Statue, Rex-Rufe aus der Menge und die Szene am Luperkalienfest

4. Die Bewertung der Ereignisse in Bezug zur Königsfrage in der Forschung

5. Eigene Position und Schlussbemerkung

6. Anhang

7. Chronologie

8. Quellen

9. Literatur

1. Einleitung

Diese schriftliche Hausarbeit schließt unmittelbar an das mündliche Referat im Hauptseminar Alte Geschichte am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaft der Universität Hamburg an. Im Seminar wurde im Rahmen der Untersuchung des Untergangs der römischen Republik auch die Frage der Rolle Caesars[1] aufgeworfen und in besagtem Referat speziell auf die Frage eingegangen, inwieweit Caesar seine diktatorische Herrschaft in eine monarchische umzuwandeln gedachte, welche konkreten Beweise für daraus entstandene Thesen zu finden sind und ob er dies überhaupt im Sinn hatte. Diese Fragestellung soll auch Hauptbestandteil dieser schriftlichen Arbeit sein, nachdem sie im Referat weder inhaltlich noch zeitlich befriedigend behandelt werden konnte.

Die Darstellung bezieht sich auf den Zeitraum des ‚Ersten Triumvirats’ bis zu Caesars Ermordung im März 44 v.Chr. und schließt den späteren Übergang von der Republik zum Prinzipat des Augustus aus. Caesars Handeln und Streben, oder auch sein Unterlassen, soll hier im Mittelpunkt stehen und nachvollzogen werden.

Die Quellenlage zu dieser speziellen Fragestellung ist als äußerst dürftig zu bezeichnen. Zwar stellen viele antike Autoren Caesars Wirken bis zur Alleinherrschaft im Rahmen einer Römischen Geschichte dar, doch zu der obigen Fragestellung ist es – wie noch gezeigt wird – äußerst schwierig, passende Antworten zu finden. Cassius Dio, Sueton und Plutarch sind hier hauptsächlich zu nennen. Die Literaturlage ist dagegen als reichlich zu bewerten. Ob dies hier allerdings eher positiv als negativ zu beurteilen ist, wird sich im Laufe der Arbeit zeigen. Im Großen und Ganzen lässt sich bei vielen Althistorikern etwas zu der Fragestellung finden, das Literaturverzeichnis stellt einige hier behandelte Werke vor.

In der historischen Forschung ist die Fragestellung seit der Zeit Theodor Mommsens immer wieder Objekt der Diskussion. Die in dieser Arbeit vorgestellten Forschungsmeinungen stehen sich teilweise diametral gegenüber. Auch Enthaltungen unter den Althistorikern sind zu finden, und stattdessen werden Verweise auf die dünne Forschungslage gegeben. Bis heute konnte kein übergreifender Konsens erzielt werden. So kommen hier ausgewählte Historiker stellvertretend für die verschiedenen Meinungen zu Wort. Die Königsfrage an sich ist fester Bestandteil des Diskurses um den Untergang der römischen Republik.

Es wird hier versucht, quasi auf detektivischem Weg, die Indizien herauszufinden, die Caesar mit der Monarchie in Verbindung bringen oder bringen könnten. Des Weiteren werden exemplarisch Historiker und ihre Thesen bzw. Interpretationen dargestellt. Zentral bei der Untersuchung der Königsfrage sind die Caesar zugestandenen Ehrungen und mehrere Szenen, die für ihn eine Konfrontation mit der Monarchie bedeuteten. Die herausgearbeiteten Ergebnisse werden schließlich vor der endgültigen Bewertung in Beziehung zur tatsächlichen Quellenlage gesetzt und an Hand der Quellen bewertet.

Einleitend wird die Geschichte Caesars dargestellt, wie Caesar zu seiner Machtstellung kam, wie er als Diktator herrschte und welche Macht ihm eigentlich schon oblag (Kap. 2). Vor diesem Hintergrund gliedert sich der Hauptteil in mehrere Kapitel zur Fragestellung. Ehrungen und so genannte Krönungsversuche (Kap. 3) werden zunächst dargestellt, um daran die Forschungsmeinungen zu überprüfen (Kap. 4). Abgeschlossen wird diese Arbeit mit einer eigenen Position (Kap. 5), der eine ausführliche Darstellung der Quellenaussagen voransteht und die auch auf die Argumentationen der Historiker eingeht. Dieser Hausarbeit angeschlossen ist ein Anhang, sowie zur leichteren Orientierung eine Zeitleiste.

2. Darstellung: Die Jahre 60 - 44 v.Chr. – Der Aufstieg Caesars bis zu den Iden des März

Bevor der Frage nachgegangen werden soll, ob Caesar die Königswürde für sich beanspruchen wollte, ist es notwendig, kurz auf die Ereignisse einzugehen, durch die er erst in die Lage versetzt wurde, im republikanischen Rom alleine zu regieren.[2]

2.1. Das ‚Erste Triumvirat’ 60 v.Chr. (Pompeius, Crassus, Caesar)

In den politischen Mittelpunkt geriet Caesar ab 60 v. Chr. Zusammen mit Cn. Pompeius und M. Licinius Crassus bildete er das ‚Erste Triumvirat’.[3]

Pompeius hatte sich im Auftrag des Senats in den Kämpfen gegen Sertorius hervorgetan, der seit dem Jahre 80 der popularen Partei im diesseitigen Spanien vorstand und nach dem Tod Sullas versuchte, zusammen mit dem Konsul von 78, M. Aemilius Lepidus, der alten marianischen Anhängerschaft in Italien eine neue Führung zu geben. Auch in der folgenden Zeit wurde Pompeius mit außerordentlichen Kommandogewalten ausgestattet, die ihm sogar Befugnisse im Herrschaftsgebiet der Prokonsuln sicherten. So beseitigte er erfolgreich innerhalb von 40 Tagen die Seeräubergefahr im Mittelmeer und besiegte 65/64 den erneut in Griechenland eingefallenen König Mithradates VI., sowie dessen Bundesgenossen, den König von Armenien, und rückte schließlich auch in Syrien ein, wo er den Staat völlig neu ordnete. Außerdem richtete er die Provinzen Bithynia, Pontus und Syria neu ein und ordnete das gesamte ostanatolische und syrische Gebiet als Klientelfürstentümer den bestehenden Provinzen zu.

M. Licinius Crassus, der sich in sullanischer Zeit rücksichtslos ein ungeheueres Vermögen zusammengerafft hatte, hatte sich im Kampf gegen die aufständischen Sklaven bewiesen, mit Pompeius im Jahre 70 das Konsulat bekleidet und genoss großes Ansehen.

Gaius Iulius Caesar war ein Neffe des C. Marius, der als erfolgreicher Feldherr und Schöpfer der Heeresreform berühmt geworden war, und galt als unbestrittener Führer der popularen Richtung.[4] Nach Meier entsprang Caesar einer sehr alten, aber politisch unbedeutenden Patrizierfamilie, die sich mit Marius verbunden hatte. So stand Caesar im Bürgerkrieg der achtziger Jahre auf der Seite des Marius und Cinnas. Er war 18 Jahre alt, als die Gegenpartei siegte und Sulla seine Diktatur begründete.[5] Anfang der 70er Jahre hatte er, um der Verfolgung durch Sulla zu entgehen, in Kleinasien als Legat mehrere Sonderaufgaben mit den dortigen Militärkommandanten erledigt, war 71 Militärtribun, 70 Quaestor, 65 Aedil, 63 Pontifex maximus, 62 Praetor geworden und hatte im Anschluss an die Praetur das jenseitige Spanien verwaltet (62/61).[6] Außerdem gehörte er zu den geschicktesten Politikern der Zeit, hatte eine außergewöhnliche Begabung als politischer Redner und war mit allem Ehrgeiz darum bemüht, diese Begabung auszubilden.[7] Er konnte aber auch äußerst skrupellos handeln, denn laut Plutarch lag ihm daran, „an politischer und militärischer Macht der Erste zu sein.“[8] Er stützte sich dabei auf die Popularen und festigte so seine Macht.[9]

Das Ziel des Dreierbündnisses war in erster Linie die Sicherstellung der Versorgung der pompeianischen Veteranen und die Anerkennung der von Pompeius im Osten getroffenen Maßnahmen durch den Senat.[10] Caesar verlangte ein militärisches Kommando für die Zeit nach seinem Konsulat[11] und brauchte Pompeius, um vor einer unspektakulären Zukunft bewahrt zu werden, denn im Senat war der Beschluss durchgebracht worden, für das Jahr 58 die Pflege der Wälder und Triften in Italien als prokonsularischen Geschäftsbereich einzurichten. Das bedeutete, dass Caesar nach seinem Konsulat „nicht Herr einer großen Provinz, sondern Anführer einer Schar von Feldmessern, die eifrig die Saumpfade Italiens kartierten“, werden konnte.[12]

Crassus erhoffte sich die Hebung seines politischen Ansehens und die Absicherung seiner wirtschaftlichen Interessen. Außerdem wollte er die Schmach tilgen, die er erleiden musste, als er in Zeiten der Sklavenaufstände 72/71 als General in Panik verfallen war und Pompeius aus Spanien um Hilfe angefordert hatte, der wiederum die Aufstände sofort und alleine beendete. Unter Caesar war er bereit, auch mit Pompeius ein Bündnis einzugehen,[13] und dann hatte er noch „zeit seines Lebens von einem großen Kommando geträumt und war noch immer bereit, sein riesiges Vermögen für die Erfüllung dieses Traums aufs Spiel zu setzen.“[14] Es gab also durchaus rationale Gründe für jeden Triumvirn sich in dieses Bündnis einzubringen. Fortan sollte „nichts im Gemeinwesen geschehen ... was einem der drei mißfiele“.[15]

Diese Ziele sollten auf dem Weg der legalen Gesetzgebung[16] und durch Terror und Gewalt verfolgt werden. So gelang es den Triumvirn, Caesar zum Konsul wählen zu lassen (59), der in dieser Stellung die Vorhaben der drei vor die Volksversammlung brachte.[17] Zuvor hatte Caesar noch versucht, den Senat zu sozialen Reformen zu bewegen. Doch obwohl ein Ackergesetz schon seit Jahren nötig war, bestand aus der Sicht des Senates auch die Gefahr, dass Caesars Klientel im Erfolgsfall ansteigen konnte. Der Senat stellte sich stur, allen voran Cato. Nachdem Caesar jeden einzelnen Senator nach seiner Meinung befragt hatte – allerdings konnte niemand konstruktive Vorschläge anbieten – und nachdem Cato wieder einmal zu einer Dauerrede übergegangen war, die er immer hielt, um einen ergebnislosen Abbruch der Debatte zu erzeugen und die im Wesentlichen den Inhalt hatte, dass prinzipiell nichts geändert werden dürfe, ließ Caesar ihn während eines Wutanfalls ins Gefängnis werfen. Fast alle Senatoren folgten Cato freiwillig dorthin. Caesar „wusste nun, dass er mit dem Senat nicht rechnen konnte“ und instrumentalisierte die Volksversammlung gegen ihn.[18]

Das Triumvirat beherrschte durch die pompeianischen Veteranen, die populare Anhängerschaft Caesars und das Geld Crassus’ die Volksversammlung, den Markt und die Straße, so dass sich sogar Caesars Todfeind und senatstreuer Mitkonsul M. Calpurnius Bibulus aus Machtlosigkeit „in sein Haus zurückzog, von wo er Edikte der Ohnmacht erließ.“[19] „Der Senat hatte weder Polizei noch Militär zur Hand“, um sich zu wehren – wenn er es denn gewollt hätte.[20]

Caesar sorgte während des Konsulats für die Stärkung seines politischen Einflusses und seines guten Rufes bei den Massen, u.a. indem er Gesetze,[21] die der popularen Tradition folgten, durchsetzte, und festigte seine politische Stellung dadurch, dass er für die Zeit nach dem Prokonsulat ein außerordentliches militärisches Kommando erhielt. Außerordentlich war dies deswegen, weil nach dem einjährigen Prokonsulat als Statthalterschaft in einer Provinz, das unmittelbar auf das einjährige Konsulat folgte, sich normalerweise kein weiteres Amt anschließen durfte. Zwischen den Amtszeiten als Konsul mussten mindestens zehn Jahre liegen.

Bevor jedoch auf dieses außerordentliche Kommando eingegangen wird, drängt sich die Frage auf, aus welchem Grund Caesar überhaupt auf einer Verlängerung seines Mandats bestand. Während einer Amtszeit waren römische Magistrate von der Strafverfolgung ausgeschlossen, d.h. niemand durfte Caesar während seines Konsulats oder Prokonsulats vor Gericht anklagen. Durch ein ordentliches Kommando würde sich diese Immunität automatisch verlängern. Es musste ihm nur gelingen, bis zum nächsten Konsulat in Ämtern zu verbleiben. Seine politischen Gegner hätten so kaum eine Chance gehabt, an ihn heranzukommen. „Sein eindeutiges Ziel war, nach dem Ablauf seines gallischen Kommandos sein zweites Konsulat im Jahre 48 v.Chr. zu bekleiden.“[22] Das Kommando nach dem Konsulat musste also einen für Rom untypischen Auftrag von zehn Jahren beinhalten.

Caesar bekam nicht nur eine Provinz als Statthalter, sondern gleich drei (das diesseitige Gallien, Illyricum und das jenseitige Gallien) für einen Zeitraum von fünf Jahren, wodurch sich auch die Anzahl verfügbarer Legionen auf vier erhöhte. Er blieb von 58 bis 50 im Norden und eroberte das gesamte gallische Land, verschob die römische Nordgrenze also bis zum Rhein.[23] Meier beschreibt eindrucksvoll Caesars Erfolge durch den Gallischen Krieg: „Caesar schmiedete sich ... eine Armee, auf die er sich verlassen konnte, auch wenn es gegen den Senat ging. Er sammelte unermeßliche Reichtümer, der Ruhm seiner Eroberungen durchdrang weite Teile der römischen Gesellschaft.“[24] Am Ende der Eroberungskriege konnte Caesar über 11 kampferfahrene Legionen verfügen.

Das Triumvirat einigte sich auch über das weitere Vorgehen. Caesar sollte eine weitere Verlängerung um fünf Jahre zugestanden werden[25] (im Jahre 48 hätte er sich dann regulär wieder zum Konsul wählen lassen können, wodurch seine Person weiter geschützt geblieben wäre[26] ), Pompeius wurden beide spanische Provinzen versprochen, und Crassus erhielt die Provinz Syrien und konnte dort nach eigenem Belieben über Krieg und Frieden entscheiden. Um dies durchzusetzen, sollten sich Pompeius und Crassus 55 zu Konsuln wählen lassen und die nötigen Gesetze in die Wege leiten.

Das Triumvirat schien so machtvoll wie eh und je. 53 verstarb jedoch Crassus nach einem Angriff auf das parthische Königreich bei der Schlacht von Carrhae. Das Verhältnis von Caesar und Pompeius verdüsterte sich[27] und in Rom begann Anfang 52 das Chaos zu herrschen. Bleicken beschreibt die Zustände mit folgenden Worten:

„Die alten Regierungsmechanismen hörten allmählich zu funktionieren auf; aber da die neuen Machthaber eine lediglich faktische Macht ausübten, sie also keine Herrschaftsnormen eingerichtet hatten, sondern die Illusion aufrechterhielten, daß die alte politische Ordnung weiterlebe, herrschte in Rom das Chaos. Der eine Herr war faktisch abgetreten, aber der neue hatte sich noch nicht etabliert, und in dem Zwischenstadium suchte jeder, der sich berufen glaubte, seinen Ehrgeiz, seine Habgier oder auch seine politischen Träume zu verwirklichen.“[28]

Um den chaotischen Verhältnissen ein Ende zu setzen, sah sich Pompeius genötigt zu handeln. Er ließ sich nach ausufernden Straßenschlachten vom Senat, der den Staatsnotstand ausrief, zum Konsul ohne Kollegen für ein Jahr ernennen, sich dadurch mit umfangreichen Vollmachten ausstatten und räumte in Rom auf.[29] Caesar wurde bei dieser Entscheidung in keiner Weise beteiligt, was Canfora als offenen Affront von Seiten des Senates wertet, zumal seit der Existenz des Triumvirats alle Entscheidungen über das höchste Amt der Republik zwischen den dreien abgesprochen wurden.[30] Die Zustände in Rom polarisierten die Aristokraten. Sie entschieden sich zwischen den faktischen Machthabern, was deren Rivalität noch verstärkte. Das Zerwürfnis zwischen Caesar und Pompeius und die Annäherung von Pompeius und dem Senat begannen sich deutlich zu zeigen, als Pompeius 52 ein Gesetz einbrachte, das dazu führte, dass für Caesars Prokonsulat schon im Jahr 49 ein Nachfolger bestimmt wurde. Damit hätte Caesar das letzte, schützende Amtsjahr zum erneuten Konsulat gefehlt und er wäre anklagbar gewesen. Die Aussicht auf eine Kette von Prozessen hatten ihm seine rachsüchtigen Gegner seit seinem Konsulat 59 immer wieder angekündigt. Außerdem musste er nun persönlich anwesend sein, wenn er sich für das höchste Amt bewerben wollte. Dies war aber für ihn nicht möglich, da er als Prokonsul die Stadt Rom während seiner Amtszeit nicht betreten durfte, ohne sein Imperium niederzulegen.[31]

2.2. Der Bürgerkrieg

Caesar versuchte, sich zunächst auf der Grundlage der Verfassung – oder wenigstens entsprechend der politischen Gebräuche – zu wehren. Er ließ seine Tribunen gegen die Gesetze ihr Veto einreichen (intercessio), wiegelte den zweiten Konsul Servius Sulpicius Rufus auf und kaufte sich den Konsul des Jahres 50, Lucius Aemilius Lepidus Paullus, mit „enormen Geldsummen“,[32] wodurch er dessen Zerwürfnis mit dem anderen Konsul, Gaius Claudius Marcellus, auslöste. Der Konflikt zwischen Caesar und Pompeius eskalierte am 7. Januar 49 durch einen Senatsbeschluss. Die Senatoren beschlossen, „daß er [Caesar] sein Amt den Nachfolgern übergeben und seine Legionen binnen einer bestimmten Frist entlassen solle. Andernfalls sei er als Feind zu betrachten, da er gegen das Wohl des Vaterlandes handle.“[33] Nachdem Caesar davon erfuhr, versuchte er noch, den Senat durch eine Reihe von Vorschlägen umzustimmen,[34] mobilisierte aber schließlich, vor die Wahl der politischen Bedeutungslosigkeit oder des Bürgerkriegs gestellt, seine Legionen,[35] überschritt den Rubicon, der seine Provinz von Italien trennte, und begann den Krieg.

Während Caesar zügig und ohne nennenswerten Widerstand auf Rom zumarschierte,[36] „verließ Pompeius die Stadt und nahm viele Senatoren mit sich; denn einige blieben zurück, teils als Parteigänger Caesars, teils infolge ihrer neutralen Einstellung gegen die beiden.“[37] Allerdings versuchte Pompeius auch nicht die ihm treu ergebenen Legionen aus Spanien, Afrika und Griechenland anzufordern und vor den Toren Roms Caesar zu erwarten. Stattdessen wollte er in Griechenland ein unbesiegbares Heer aufstellen und einen Gegensenat gründen.[38]

Caesar besetzte Rom kampflos und verfuhr mit den dagebliebenen politischen Gegnern ungewöhnlich milde (clementia caesaris). Er verfügte nun zwar über das ganze römische Rekrutierungsgebiet, doch Pompeius blieb eine Bedrohung. Dieser besaß nicht nur die große Armee, die er mit sich geführt hatte, sondern auch noch mehrere Legionen in Spanien. Gegen diese Legionen in seinem Rücken wandte sich Caesar zuerst. Noch im Jahr 49 und nach nur 40 Schlachttagen besiegte er die pompeianischen Generäle in der Schlacht bei Ilerda, worauf ihm ganz Spanien zufiel. Anfang 48 richtete Caesar seine Kampfkraft in Epirus gegen Pompeius und suchte somit die Entscheidung. Die Belagerung von Dyrrhachium endete zunächst mit einem Misserfolg und musste aufgehoben werden. Aus der Entscheidungsschlacht in Thessalien bei Pharsalos konnte er dann allerdings als Sieger hervorgehen, da er trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit die Truppen des Pompeius vernichtend schlug. Der unglückliche Pompeius flüchtete zu seinen Bundesgenossen nach Ägypten, die allerdings inzwischen von ihm abgefallen waren, und wurde bei seiner Ankunft ermordet.

Caesar, der Pompeius nach Afrika gefolgt war, verstrickte sich erst in Streitigkeiten des ptolemäischen Königshauses, verbrachte dort den Winter 48/47, eilte dann nach Kleinasien, wo Pharnakes, der Sohn von König Mithradates VI., den Bürgerkrieg genutzt hatte, um weite Gebiete an sich zu reißen, und besiegte diesen bei Zela in Pontos. Erst im Oktober 47 kehrte Caesar für zwei Monate nach Rom zurück, bevor er im Dezember des gleichen Jahres schon wieder aufbrechen musste. Denn durch die Niederlage der Pompeianer und ihres Führers waren seine Gegner nicht vollständig ausgeschaltet worden. Der neue Oberbefehlshaber machte sich zusammen mit Cato nach Ägypten auf, um dort den Widerstand zu reorganisieren. Caesar schlug die Pompeianer im Februar 46 bei Thapsus, nahm den König von Numidien, Iuba, der sie unterstützt hatte, gefangen und verwandelte dessen Reich in die römische Provinz Africa Nova. Nachdem er am 25. Juli 46 aus Afrika nach Rom zurückgekehrt war, blieben ihm wieder nur wenige Monate, bevor er Anfang November nach Spanien aufbrechen musste, um den dahin geflüchteten Söhnen des Pompeius, Gnaeus und Sextus, entgegenzutreten. Diese Brüder hatten dort eine neue Armee errichtet, die Caesar dann 45 bei Munda vollends besiegte, was ihn nun endlich nach vielen Jahren des Kampfes zum unumstrittenen Herrscher des römischen Reiches machte.

2.3. Die Diktatur: Caesar – Alleinherrscher Roms

Faktisch war Caesar jetzt Alleinherrscher und erster Mann im Staate. Seine Macht gründete sich auf die militärischen Erfolge und auf seine Anhängerschaft. Allerdings muss noch untersucht werden, welche formale Stellung er im römischen Reich einnahm. Der Senat hatte ihn ja vor dem Bürgerkrieg vom Amt des Prokonsuls abberufen. Ohne Amt hätte Caesar also den Status eine Privatmannes gehabt und hätte aufgrund seiner Taten formal und streng genommen auch als bewaffneter Bandit bezeichnet werden können. Um diesem Problem vorzubeugen, hatte sich Caesar, sich noch an die römischen Verfassung haltend, im Oktober 49 vom Praetor M. Lepidus zum Diktator ernennen lassen.[39] Plutarch sagt nur: „Caesar wurde vom Senat zum Diktator ernannt.“[40] Ganz verfassungsgemäß war diese Handlung allerdings nicht. Denn dafür musste ein neues Gesetz eingebracht werden, da das Recht, einen Diktator zu ernennen, nur den amtierenden Konsuln oblag, die aber waren mit Pompeius geflohen und hielten sich in Griechenland auf. Deswegen sollten die nächst höchstrangigen Beamten, die Praetoren, diese Handlung vollziehen.[41] Nach seiner Ernennung zum Diktator (1. Diktatur), das Amt übte er allerdings nur 11 Tage, vom 2. bis zum 12. Dezember 49, aus, weil er dann dem flüchtenden Pompeius folgte, ließ Caesar Wahlveranstaltungen abhalten und sich wählen oder ernannte sich selbst für das Jahr 48 zum Konsul (2. Konsulat).

[...]


[1] Die Abbildung auf der ersten Seite zeigt eine Caesarbüste aus dem Kapitolinischen Museum in Rom. Bezug über: http://www.phil.uni-erlangen.de/~platar/photo_html/portraet/roemisch/republik/benannt/caesar/caesar15.html (Download: 24.10.02)

[2] Die folgenden Ausführungen sollen lediglich einen skizzenhaften Überblick über Caesars Wirken geben. Sie bilden den Hintergrund zur Thematisierung der Fragestellung. Aus diesem Grund wurde versucht, die Darstellung möglichst kurz zu halten. Für ausführlichere Informationen sei z.B. auf die Caesarbiographie von Luciano Canfora oder Karl Christ u.a. verwiesen.

[3] Ursprünglich sollte auch Cicero zu diesem Dreierbündnis gehören, doch er lehnte ab und stellte sich auf die Seite der Optimaten. Cassius Dio geht von einer Initiative Caesars bei der Bildung dieses Männerbündnisses aus, denn dieser schmeichelte „Pompeius und Crassus ... so geschickt, daß er sie, obgleich sie auch damals noch in gegenseitiger Feindschaft lebten, ihre politischen Vereinigungen hatten und jeder dem anderen in allen seinen Plänen ... entgegenarbeitete, für sich gewann“ (Cassius Dio, XXXVII, 54,3).

[4] Plutarch spricht davon, dass die populare Partei, nachdem Marius Sulla unterlag, „Caesar wieder aufzurichten und für sich zu gewinnen“ suchte (Plutarch, Caesar, 6).

[5] Vgl. Meier 1980, S. 28.

[6] Zu der Reihenfolge der Ämter siehe u.a. Sueton, Caesar, 5ff.

[7] Vgl. Plutarch, Caesar, 3.

[8] Plutarch, Caesar, 3.

[9] Nur durch das Volk begann Caesars Karriere. Als Gegner der Senatspartei hätte er keinen Weg in die Politik gefunden. Das Amt des Kriegstribun war somit der einzige Weg. Zu dem Verhältnis von Caesar und dem römischen Volk siehe u.a. Plutarch, Caesar, 4, 5 und 8. Allerdings war Caesar auch schlau genug, um sich auch zu den anderen Seiten hin abzusichern. „Um der Feindschaft der Optimaten zu entgehen, suchte er den Eindruck zu erwecken, als unterstütze er auch deren Sache, und erklärte ihnen wiederholt, daß er keinen Antrag einbringen werde, der nicht auch ihnen nütze.“ (Cassius Dio, XXXVIII, 1)

[10] Diese Anerkennung wurde ihm bisher verweigert. Canfora schreibt dazu: „Er [Pompeius] war der unumstrittene princeps, der Erste – allerdings nicht in Rom. Ausgerechnet die nobiles, an deren Seite er seit Beginn seiner Laufbahn gestanden hatte, begegneten ihm mit Kälte und subtilem Boykott.“ (Canfora 2001, S. 73) Offenbar fürchtete man, der Zögling Sullas könnte ganz in seine Fußstapfen treten. So ist Dahlheim auch der Meinung: „Die Optimaten hatten ihm nie die tiefe Spur der Gewalt verziehen, die er in die Geschichte der vergangenen zwei Jahrzehnte gezogen hatte. Nun wies man dem vermeintlich Wehrlosen die Tür.“ (Dahlheim 1992, S. 142) Hier wird das schwierige Verhältnis zwischen Pompeius und dem Senat sichtbar, das auch in der folgenden Zeit bis zum Bürgerkrieg nie von grenzenlosem Vertrauen geprägt war, obwohl Pompeius doch ursprünglich mit Sulla auf optimatischer Seite gestanden hatte. Die Folge war, dass sich Pompeius nach Bundesgenossen umsah – nach Caesar und Crassus.

[11] In Rom war es üblich, dass die Konsuln nach Ablauf ihrer Amtszeit als Prokonsuln in einer Provinz die Verwaltung übernahmen. Dieses Kommando brachte für die Person weitere Immunität mit sich, und außerdem konnten die Provinzen weitgehend ungehindert finanziell ausgebeutet werden. So häuften die Prokonsuln ihre Vermögen wieder an, denn die Gelder, die sie damals in den Wahlkampf um das Konsulat investiert hatten, waren beträchtlich gewesen und hatten nicht selten das ganze private Vermögen aufgezehrt oder sogar Schulden hinterlassen.

[12] Dahlheim 1992, S. 143.

[13] Crassus und Caesar hatten während der Verschwörung des Catilina zusammengearbeitet und Crassus hatte dem hochverschuldeten Caesar 61 finanziell geholfen (vgl. Will 1992, S. 44). Nach Plutarch betrieb Caesar eine ungeheure Verschwendung in seiner Lebenshaltung (vgl. Plutarch, Caesar, 5). Allerdings kann man die Geldausgaben auch als Investition in die eigene politische Karriere begreifen. Es mussten nicht nur Bestechungsgelder gezahlt und seine verschiedenen Kandidaturen für seine Ämter finanziert werden, sondern er unterstützte auch großzügig Bauprojekte und die leidende römische Bevölkerung.

[14] Dahlheim 1992, S. 143.

[15] Sueton, Caesar, 19,2.

[16] Meier gibt jedoch zu verstehen, dass Caesar sich zwar als Römer im Prinzip an die geltenden Gesetz halten wollte, doch „Wenn die Gegner die Verfassung gebrochen haben wollten, sollten sie sie gebrochen haben ... Er [Caesar] sah in den geheiligten Formen [der römischen Verfassung] keine Realität, nur Schein.“ (Meier 1980, S. 50f) Auch Caesar stellte sich in die Reihe der Politiker, die durch Korruption, Bestechung und Gesetzesübertretungen ihre Ziele verfolgten – zu der Zeit in Rom ein gesamtgesellschaftliches Übel.

[17] Durch Plutarch wissen wir, dass sich Caesar weiterhin auf das Volk stützte, denn er brachte Gesetzvorlagen ein, „die nicht zu einem Konsul, sondern eher zu dem allerdreistesten Volkstribunen paßten. Um sich beim Volk beliebt zu machen, beantragte er die Errichtung von Kolonien und ein Landverteilungsgesetz.“ (Plutarch, Caesar, 14)

[18] Will 1992, S. 52.

[19] Bleicken 1992, S. 82.

[20] Meier 1980, S. 50.

[21] Z.B. das Siedlungsgesetz und das Repetundengesetz.

[22] Heuss 2001, S. 205.

[23] Siehe dazu die Karte Galliens in Anlage I im Anhang. Eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse in Gallien gibt Sueton in Sueton, Caesar, 25.

[24] Meier 1980, S. 54.

[25] Vgl. Plutarch, Caesar, 21.

[26] Es wurde ebenfalls beschlossen, dass vor dem 1. März 50 nicht über seine Nachfolge entschieden werden sollte. Folglich kamen erst die Konsuln des Jahres 49 für das Prokonsulat 48 in Frage (die Ämter für die Konsuln des Jahres 50 waren dann schon vergeben), wodurch Caesar bis zum Ende des Jahres 49 in seinem Prokonsulat geschützt blieb.

[27] Caesar und Pompeius waren nicht nur Weggefährten, sondern auch Rivalen. Pompeius war durch Caesar zu seiner Macht in Rom gekommen, sah in ihm aber auch eine Gefahr, zumal jeder die Erfolge Caesars in Gallien und die Folgen sehen konnte. Außerdem hätte Pompeius gerne wir Sulla als Diktator geherrscht, doch wusste er, dass dies weder der Senat noch die Bundesgenossen zugelassen hätten. Deswegen schürte er in Rom „das Feuer der Unruhe und hoffte dabei, der Senat werde ihn eines Tages bitten, Ordnung zu schaffen.“ (Dahlheim 1992, S. 146) Aneinandergebunden waren beide noch durch die glückliche Ehe von Pompeius mit Caesars Tochter Julia. Die verstarb nun aber ebenfalls 53 im Kindbett und das Band zwischen diesen beiden mächtigen Männern wurde brüchiger. Plutarch meint sogar: „Caesar war schon lange entschlossen, Pompeius zu stürzen, und dieser plante übrigens umgekehrt das Gleiche.“ (Plutarch, Caesar, 28)

[28] Bleicken 1992, S. 85.

[29] Der Senat beschloss das senatus consultum ultimum.

[30] Vgl. Canfora 2001, S. 134. Canfora sagt weiter, dass Caesar seine Tribunen zurückhielt, für ihn das Konsulat neben Pompeius zu fordern. Stattdessen handelte er mit Pompeius aus, dass er sich nach Ende seines Prokonsulats auch ohne persönliche Anwesenheit in Rom um das Konsulat bewerben durfte. Auf dieser Abmachung, die allerdings von Pompeius später nicht eingehalten wurde, baute seine gesamte Strategie bezüglich der folgenden Ämter auf. Wir werden noch sehen, in welche Schwierigkeiten Caesar geriet, als Pompeius die Abmachung brach.

[31] Er hätte sich nur als Privatmann bewerben können und wäre dann eine leichte Beute für seine Todfeinde gewesen.

[32] Sueton, Caesar 29,1. Inwieweit diese aus heutiger Sicht kriminellen Machenschaften damals gesetzeskonform und mit den moralischen Werten vereinbar war, soll hier nicht diskutiert werden. Tatsache ist aber, dass dieses Verhalten zumindest zu der hier behandelten Zeit an der Tagesordnung war. Neben Aemilius Lepidus erkaufte sich Caesar auch die Treue von Gaius Scribonius Curio. Insgesamt beschreibt Plutarch Caesars Handeln mit folgenden Worten: „Caesar [ließ] seine in Gallien erworbenen Reichtümer allen reichlich zufließen, die eine Rolle in der Politik spielten.“ (Plutarch, Caesar, 29)

[33] Cassius Dio, XXXXI, 3,4.

[34] Siehe dazu Canfora 2001, S. 140.

[35] „Caesar hatte nun nicht mehr als 300 Reiter und 5000 Mann Fußvolk bei sich. Die übrigen Truppen standen jenseits der Alpen und sollten erst von seinen Legaten ... herübergeholt werden.“ (Plutarch, Caesar, 32) Schon deshalb hatte niemand mit einem so schnellen Handeln Caesars gerechnet. Dieser aber setzte auf den Überraschungseffekt.

[36] Zu Caesars Marschroute und denen in den folgenden Jahren siehe die Karte in Abbildung II im Anhang.

[37] Cassius Dio, XXXXI, 9,7.

[38] Caesar standen neun Legionen und 22 Kohorten in direkter Entfernung zu Italien zur Verfügung, während Pompeius über neun Legionen in Spanien und zwei in Italien verfügte. Weitere Legionen sollten in Rom und in Italien im Bedarfsfall ausgehoben werden (vgl. Meier 1980, S. 55). Pompeius meinte, er bräuchte nur mit dem Fuß auf die Erde stampfen und ganz Italien würde sich mit Heeren anfüllen (vgl. Plutarch, Caesar, 33) . Nachdem Pompeius aber nach Griechenland geflohen war, und „als klar war, daß zumindest aus dem Boden Italiens rein gar nichts emporsteigen würde“, weil Caesar dies nämlich in Windeseile erobert hatte, wurde ihm gerade diese Fehleinschätzung von Favonius, einem Freund Catos, vorgehalten (Canfora 2001, S. 170). Favonius forderte Pompeius nämlich auf, als in Rom Panik ausbrach, die Menschen flüchteten und die Beamten die Stadt nicht mehr unter Kontrolle bekamen, „er solle doch nun mit dem Fuß auf die Erde stampfen.“ (Plutarch, Caesar, 33).

[39] Heuss sieht Caesar auf dem Weg der Republik, wenn er sagt: „Als er 49 in Rom ... [den] Staat übernahm ... ließ er sich, im Laufe des Jahres von Ilerda aus, folgerichtig im Sinne des herkömmlichen Staatsrechtes zum Diktator machen“ (Heuss 2001, S. 213).

[40] Plutarch, Caesar, 37.

[41] Natürlich ist es zweifelhaft, ob dieses Verfahren rechtmäßig war, doch wer wollte sich gegen Caesar stellen, der ja nun in Rom herrschte? Außerdem bewies Caesar den Republikanern dadurch nicht, dass er gewillt war, die republikanischen Traditionen fortzuführen?

Details

Seiten
37
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783638547062
ISBN (Buch)
9783638688642
Dateigröße
1023 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v61202
Institution / Hochschule
Universität Hamburg – Seminar für Alte Geschichte
Note
1
Schlagworte
Alleinherrschaft Gaius Iulius Caesar Königsfrage Rex-Titel Diadem Diktator Hauptseminar Alte Geschichte Krise Republik

Autor

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