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Kriemhild als Strukturprinzip - Am Beispiel ausgewählter Aventüren des Nibelungenliedes

von Karoline Ehrlich (Autor)

Seminararbeit 2006 34 Seiten

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kriemhild als strukturtragendes Prinzip
2.1. Die 1. Aventüre
2.1.1. Kriemhild als höfische Dame
2.1.2. Die gesellschaftliche Stellung Kriemhilds
2.1.3. Kriemhilds Falkentraum
2.2. Die 12. Aventüre: Streitanbahnung
2.3. Die 14. Aventüre: Der Königinnenstreit
2.4. Die 15. Aventüre: Täuschung Kriemhilds durch Hagen
2.5. Die 16. Aventüre
2.5.1. Kriemhilds Ebertraum
2.5.2. Kriemhilds Bergtraum
2.6. Die 17. Aventüre
2.6.1. Kriemhilds ‚leit’
2.6.2. Kriemhild verbleibt in Worms
2.6.3. Kriemhilds Motiv der Rache
2.7. Die 19. Aventüre
2.7.1. Der Hortraub
2.7.2. Kriemhilds doppeltes ‚leit’
2.8. Die 20. Aventüre
2.8.1. Etzels Brautwerbung um Kriemhild
2.8.2. Kriemhilds Rachegedanken
2.9. Die 21. Aventüre: Kriemhilds Leben am Etzelhof
2.10. Die 23. Aventüre: Die hinterlistige Einladung Kriemhilds
2.11. Die 28. Aventüre: Kriemhilds Konfrontation mit ihren Verwandten
2.12. Die 31. Aventüre: Kriemhilds Provokationen
2.13. Die 33. Aventüre: Kriemhild verliert Ortlieb
2.14. Die 39. Aventüre: Kriemhilds Hortforderung und Rache

3. Resümee

4. Literaturverzeichnis
4.1. Primärliteratur
4.2. Sekundärliteratur

1. Einleitung

Wie die Midgardsschlange im Meer liegend den Erdball umarmt, umrahmt auch Kriemhild mit ihrer Lebensgeschichte das ganze Nibelungenlied. Sie tritt in der ersten Strophe[1] als Titelheldin auf und stirbt erst in der letzten Strophe einen einsamen Tod. Kriemhild bildet das Zentrum der Handlung und einen Kreis um das Leben aller Protagonisten. Sie ist die Mittelpunktgestalt, da sie sich für den Gang der Fabel als unentbehrlich erweist[2]. Der Schwerpunkt der Handlung wird von ihrem Schicksal und ihrer persönlichen Geschichte determiniert. Sie trägt gleichzeitig zur Vereinheitlichung der Siegfried- und Burgundensage bei und hält damit das ganze Nibelungenlied leitmotivisch zusammen. Andere Protagonisten werden nur genannt, sofern sie für Kriemhild von Bedeutung sind. Damit determiniert sie das Schicksal der anderen, ihre Handlungsweisen sind es, die im Nibelungenlied über das Leben und den Tod der Protagonisten entscheiden. Das Schicksal Kriemhilds wird zum Schicksal aller. Dieses Schicksal wird dem Publikum von Anfang an durch die Vorausdeutungen vor Augen geführt. Schon in der ersten Aventüre wird Kriemhild als wohlbehütetes, hübsches Mädchen dargestellt und zugleich auch als Rächerin und Verantwortliche des Untergangs der Burgunden. Darüber hinaus wird ausgehend von Kriemhild das Minnemotiv eingeführt und das weitere Schicksal der Burgundenprinzessin und vor allem das der Burgunden mit diesem Motiv verbunden. Infolgedessen kann Kriemhild als die eigentliche Protagonistin des Nibelungenliedes angesehen werden. Nagel sieht die Rolle der Kriemhild als so zentral an, dass er die Interpretation des Nibelungenliedes über die Kriemhild-Figur zu erreichen versucht und das Lied schlichtweg als einen „Kriemhildroman“ oder „biographischen Roman“ von Kriemhild bezeichnet[3]. Die Gestalt der Kriemhild ist im Nibelungenlied also handlungsbestimmend von der ersten bis zur letzten Strophe. Des Weiteren stellt eine Frau als handlungsbestimmende Figur eines Heldengedichtes ein Novum dar. Es handelt sich dabei um „etwas Neues und Ungewöhnliches in der mittelalterlichen Dichtung“[4]. „Das Nibelungenlied ist“, laut Schröder, „zwar nicht nur, aber doch auch die Tragödie Kriemhilts“[5]. Hoffmann konstatiert ähnlich, dass das Nibelungenlied „durchaus als die Erzählung der Lebensgeschichte Kriemhilds“ zu verstehen ist, und nennt das Werk kurzerhand eine „Kriemhildbiographie“[6]. Dass man bereits im frühen 14. Jahrhundert diese Auffassung vertrat, beweist die Münchner Handschrift D, in der das Nibelungenlied unter dem Titel Buoch von Chriemhilt überliefert wurde. Damit wurde der wichtigen Funktion Kriemhilds bereits von einem mittelalterlichen Bearbeiter Rechnung getragen[7]. Im Nibelungenlied werden insgesamt siebenundsechzig Personen genannt, nur zehn davon sind weiblich[8]. Dass erstmals eine Frau die Titelrolle eines heroischen Epos innehat, beweist wiederum, dass ein Wertewandel im Gesellschaftssystem stattgefunden hat, der sich vor allem in der damaligen Literatur widerspiegelte. Bennewitz hebt diesbezüglich hervor, dass Frauenrollen im Nibelungenlied im Allgemeinen erstmalig eine Dominanz ausüben und damit das katastrophale Geschehnis verursachen. Kriemhild wird demzufolge eine „Katalysatorfunktion“ zugeschrieben, die sich als ausschlaggebend für die gesamte Handlung, den ‚plot’ selbst, sowie für die „Präsentation des überlegenen Agierens der männlichen Protagonisten erweist“[9]. Zwischen 1504 und 1526 erhielt das Heldenepos im Ambraser Heldenbuch deshalb auch die Überschrift Ditz Puech heysset Chrimhilt. Der Prachtkodex wurde von Hans Ried, Zöllner am Eisack bei Bozen, in einem bairischen Frühneuhochdeutsch für Kaiser Maximilian I angefertigt[10]. Schröder geht gleichfalls von einer „Kriemhilt-Konzeption“ aus, die er als „Keimzelle“ des Heldenepos bezeichnet[11]. Darüber hinaus ist auch Panzer der Auffassung, dass Kriemhild die eigentliche Vordergrundfigur des Liedes ist und betont:

Sie bleibt auf seiner [sic!] Bühne von der ersten bis zur letzten Strophe, lebend oder tot, wachend oder träumend, sichtbar wie unsichtbar die Handlung bestimmend.[12]

Obwohl Kriemhild im fortschreitenden Verlauf der Handlung nicht überall gegenwärtig ist, so ist sie doch quasi allzeit als treibende Kraft vorhanden, wie beispielsweise in der sechsten Aventüre, in der Siegfried Gunther bei der Werbung um Brunhild im Hinblick auf die Minne Kriemhilds behilflich ist[13]:

„Des antwurte Sîfrit, Sigmundes sun:

“gîstu mir dîne swester, sô wil ich ez tuon,

die schœnen Kriemhilde, ein küneginne hêr.

sô gér ich dehéines lônes, nâch mînen arbeiten mêr“ (332)

Ihlenburg konstatiert, dass es keine Zweifel daran gibt, dass Kriemhild die Hauptperson des Nibelungenliedes darstellt. Er erhebt jedoch den Einwand, dass es sich dabei nicht um eine „individuelle Tragödie Kriemhilds“ handeln kann[14]. Er begründet dies vor allem mit dem Inhalt des zweiten Teils der Geschichte, der, so Ihlenburg, nicht die Tragödie Kriemhilds, sondern die Tragödie des Unterganges der Burgunden behandelt. Dem widerspricht Schröder indem er konstatiert, dass gerade der zweite Teil des Epos mehr noch im Zeichen Kriemhilds steht als der erste. Sie hat sich gewandelt und verändert, ist zu einer erbarmungslosen und harten Kriemhild, einer barbarischen Rächerin geworden, der zweite Teil stellt die Geschichte dieser Veränderung dar. Ihre Mittelpunktgestalt kann daher im zweiten Teil des Epos nicht in Frage gestellt werden[15].

In der folgenden Arbeit soll nun speziell auf das strukturtragende Prinzip der Kriemhild-Figur im Nibelungenlied eingegangen werden. Zur Darstellung des Strukturprinzips habe ich spezifische Aventüren ausgewählt, an denen zu sehen ist, wie Kriemhild den Handlungsverlauf bestimmt und weiterführt. So wird zu Beginn auch auf ihre Rolle als höfische Dame hingewiesen. Hier soll unter anderem noch die gesellschaftliche Stellung Kriemhilds im Nibelungenlied beschrieben werden. Danach wird kurz auf die Träume Kriemhilds eingegangen, die sich als schicksalhafte Vorausdeutung des Handlungsverlaufes erweisen. Nicht zuletzt erhält der Königinnenstreit, der als Wendepunkt der Geschichte gilt, eine dementsprechende Darstellung. Der Schwerpunkt der Arbeit soll allerdings auf der Beschreibung von Kriemhilds ‚leit’ und ihrem Racheplan liegen.

2. Kriemhild als strukturtragendes Prinzip

2.1. Die 1. Aventüre

2.1.1. Kriemhild als höfische Dame

Ein weiteres Indiz dafür, dass Kriemhild die Mittelpunktgestalt ist, ist die Tatsache, dass sie als erste Gestalt vorgestellt wird[16] . Kriemhilds Brüder, die Könige Gunther, Gernot und Giselher, die nach dem höfischen Zeremoniell eigentlich vor ihr genannt werden müssten, weil sie einen höheren Rang besitzen, tauchen dagegen erst in den Strophen vier und fünf auf, und auch dort nur in Bezug auf Kriemhild[17]. Der Dichter war mit den höfischen Gesellschaftsregeln seiner Zeit sehr wohl vertraut, in denen besonderes Augenmerk auf die Etikette gelegt wurde und die Reihenfolge der Personennennung sicherlich nicht zufällig erfolgen konnte. Die Abfolge der Nennung der Namen im Nibelungenlied erfolgte daher absichtlich, und zwar bewusst im Hinblick auf die Bedeutung Kriemhilds als Titelfigur. Daraus lässt sich wiederum die große Bedeutung Kriemhilds für den weiteren Verlauf des Geschehens erkennen. Die Vorstellung der Könige erfolgt durch feststehende Epitheta, wie die adelige Abstammung, Macht, Tapferkeit, Freigebigkeit und großes Gefolge, so Haug[18] und Schulze[19]. Die Burgundenprinzessin steht unter dem Schutz der drei Könige, welche sich fürsorglich um sie kümmern. Schulze sieht in diesem Schutz eine Art Vormundschaft, der Kriemhild unterliegt. Bereits in der zweiten Strophe erfährt man gleichsam, dass allein Kriemhilds wegen viele Helden ihr Leben verlieren werden. Damit signalisiert uns die letzte Zeile, dass alle weiteren Ereignisse „in Beziehung zu Kriemhild stehen, ja durch sie verursacht werden“[20]:

„Ez wuohs in Búrgónden ein vil édel magedîn,

daz in allen landen niht schœners mohte sîn,

Kríemhílt geheizen: si wart ein schœne wîp.

dar umbe muosen degene vil verlíesén den lîp.“ (2)

In dieser Strophe wird vor allem ihre unglaubliche Schönheit herausgestellt, aufgrund deren sie auch Minneimpulse aussendet[21] und so „küene recken“ (3,2) veranlasst, um sie zu werben. Allerdings fehlt eine genauere Beschreibung von Kriemhilds Aussehen, denn es wird ja nur gesagt, dass:

„niht schœneres mohte sîn“ (2,2)

De Pol sieht in der fehlenden Schilderung von Kriemhilds Äußerem eine Leerstelle, die vom Publikum gefüllt werden muss und die es jedem Leser ermöglicht, das äußere Erscheinungsbild Kriemhilds selbst zu definieren[22]. Dabei orientiert sich der Rezipient am stereotypen Schönheitsideal der höfischen Frau, welchem eine schlanke, weißhäutige, makellose Dame mit leuchtenden Augen und einem roten Mund entspricht[23]. Des Weiteren werden neben Kriemhilds hoher Abstammung und ihrer Schönheit auch ihre „ethische[n] Qualitäten (tugende)“[24] erwähnt. Kriemhilds außerordentliche Schönheit, so Schulze, steht in harmonischem Einklang mit ihren ethischen Vorzügen und somit herrscht wiederum eine Ausgewogenheit zwischen Innerlichkeit und Äußerlichkeit vor[25]. Als junges Edelfräulein wächst Kriemhild am Wormser Hof auf, der einen überaus guten Ruf besitzt. Der Dichter spricht „von ir wîten kraft“ (12,1) und „von ir vil hôhen werdekeit“ (12,2). Nach dem Tod ihres Vaters Dankrat haben ihre Brüder Gunther, Gernot und Giselher das Regiment übernommen, die als „edel unde rîch“ (4,1), „von arde hôhe erborn“ (5,1) und „mit kraft unmâzen küene“ (5,2) charakterisiert werden. Schulze meint, dass das Attribut „vil édel“ nicht dagegen spricht, dass die Kriemhild-Figur mit einem problematischem Aspekt behaftet ist, wie es sich bereits in der zweiten Strophe andeutet. Denn edel beschreibt mit anderen Adjektiven wie schoene, guot, küene, starc und so weiter nicht unbedingt die Individualität einer Person, sondern kennzeichnet hauptsächlich die Angehörigkeit zur höfisch-ritterlichen Gesellschaft[26]. So wird Kriemhild auch nach ihrer grausamen Tat noch als edel bezeichnet:

„ze stücken was gehouwen dô daz edele wîp.“ (2377,2)

Die ersten beiden Strophen stellen Kriemhild somit zum einen als liebliche Prinzessin, zum anderen als Rächerin und Verantwortliche für den Untergang der Burgunden vor, welches durch die Vorausdeutungen klar erkennbar wird. Darüber hinaus konstatiert Wahl Armstrong, dass sogar der Versrhythmus der ersten Strophe einer Hervorhebung Kriemhilds dient, wenn man den Namen bei der ersten Nennung mit einer beschwerten Hebung ansetzt[27].

2.1.2. Die gesellschaftliche Stellung Kriemhilds

Nach dem Tod von Kriemhilds Vater Dankrat haben, wie bereits erwähnt, ihre Brüder die Herrschaft am Hof von Worms übernommen[28]. Ute, die Mutter Kriemhilds und ihrer Brüder, steht, wie auch Kriemhild selbst, unter der Obhut von Gunther, Gernot und Giselher, die nun die männliche „Muntgewalt“[29] innehaben. Das heißt, dass die Frauen nach der mittelalterlichen Rechtsauffassung zwar nicht rechtlos, jedoch rechtlich handlungsunfähig und somit von der männlichen ‚Muntgewalt’ (Vater, männliche Verwandte, Ehemänner) abhängig sind[30]. Die Frau ist deshalb zum Gehorsam verpflichtet[31]. Dies zeigt sich etwa in der Situation, als Gunther Kriemhild darum bittet, dass sie Siegfried zu ihrem Mann nehmen solle. Dann hat sie seinen „willen mit grôzen tríuwén getân“ (612,4). Kriemhilds Zustimmung zu dieser Hochzeit fällt ihr nicht allzu schwer, da sie von Siegfried sehr angetan ist. Doch in ihren Worten zeigt sich ihre Untertänigkeit gegenüber ihren männlichen Verwandten:

„...vil lieber bruoder mîn,

ir sult mich niht vlêhen. jâ wil ich immer sîn

swie ir mir gebietet daz sol sîn getân.

ich wil in loben gerne den ir mir, herre, gebet ze man.“ (613)

Wie wichtig ein Ehemann im Leben einer Frau ist, offenbart sich in einer Aussage Utes. Möchte man nämlich dem Ideal einer Frau entsprechen, genügt es nicht, von überragender Schönheit und von hoher Geburt zu sein. Erst ein Partner macht das Glück des Lebens sozusagen perfekt.

„soltu ímmer herzenlîche zer werlde werden vrô,

daz geschíht von mannes minne. du wirst ein schœne wîp,

ob dir noch got gefüeget eins rehte guoten ritters lîp.“ (16,2-4)

Doch auch diese Bindung muss gewissen Regeln folgen. Kriemhild hat sich ihrem Mann vollkommen unterzuordnen und ihre Bedürfnisse zurückzustellen. Züchtigung und Unterordnung sieht Kriemhild als etwas ganz Natürliches an und sie schmälern in keiner Weise ihre Liebe zu ihrem Mann oder das Ansehen Siegfrieds. Er ist nun derjenige, der an Stelle ihrer Brüder die männliche Gewalt übernimmt. Unter diese ‚Muntgewalt’ fällt auch die Verantwortung, die er für Kriemhild trägt[32]. So muss nicht Kriemhild für die Beleidigung, die sie Brünhild im Streit zugefügt hat, einstehen, sondern Siegfried, was Hagen auch eindeutig ausspricht:

„...daz ez erarnen müese der Kriemhilde man...“ (864,3)

Kriemhild weiß, dass ihr Mann für die Schmach Brünhilds büßen muss, weswegen sie Hagen inständig darum bittet, ihn nicht für ihren eigenen Fehler zu bestrafen:

„...ern sol des niht entgelten, habe ich Prünhilde iht getân.“ (893,4)

Fast stolz erzählt sie Hagen, dass Siegfried sie für ihre Geschwätzigkeit bereits hart bestraft habe:

„ouch hât er sô zerblouwen dar umbe mînen líp;

daz ich ez ie geredete daz beswárte ir den muot,

daz hât vil wol errochen der helt küene unde guot.“ (894,2-4)

All diese Szenen verdeutlichen die Rolle der Frau, wie es für das ganze Mittelalter stereotyp war: nämlich ihre willenlose Unterordnung und Abhängigkeit gegenüber der männlichen ‚Muntgewalt’.

[...]


[1] In Handschrift B tritt Kriemhild in der ersten Strophe auf, die Einleitungsstrophe fehlt. Nur C beginnt mit der uns bekannten Einleitungsstrophe. Die Fassung B wird aufgrund einer anderen Schwerpunktsetzung als „Kriemhildepos“ bezeichnet (Reichert 1985, S. 10).

[2] Vgl. Wahl Armstrong 1979, S. 29.

[3] Nagel 1965, S. 178.

[4] Wahl Armstrong 1979, S. 239.

[5] Schröder 1960/61, S. 41.

[6] Hoffmann 1987, S. 46.

[7] Ihlenburg 1969, S. 93.

[8] Wahl Armstrong 1979, S. 28.

[9] Bennewitz 2001, S. 36.

[10] Metzler Literatur Lexikon. Begriffe und Definitionen. Hrsg. von Günther u. Irmgard Schweikle. 2., überarb. Aufl. Stuttgart: J. B. Metzler 1990. Seite 193.

[11] Schröder 1960/61, S. 42.

[12] Panzer 1955, S. 225.

[13] Ich beziehe mich auf die Fassung B des Liedes und zitiere aus der Edition: Das Nibelungenlied. Mhd. Text und Übertragung. Hrsg., übersetzt und mit einem Anhang versehen von Helmut Brackert. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag 2004.

[14] Ihlenburg 1969, S. 94 f.

[15] Vgl. Schröder 1960/61, S. 128.

[16] Vgl. zu diesem Kapitel Schulze 2003, S. 142.

[17] Vgl. Wahl Armstrong 1979, S. 248 f.

[18] Vgl. Haug 1990, S. 296.

[19] Vgl. Schulze 2003, S. 144.

[20] Wahl Armstrong 1979, S. 249.

[21] Vgl. Bernreuther 1994, S. 13.

[22] Vgl. De Pol 1997, S. 424.

[23] Vgl. u.a. De Pol 1997, S. 427 f. und 432; sowie Bumke 1992, S. 452.

[24] Schulze 2003, S. 143.

[25] Vgl. Schulze 2003, S. 143.

[26] Vgl. Schulze 2003, S. 143.

[27] Vgl. Wahl Armstrong 1979, S. 249.

[28] Vgl. zu diesem Kapitel: Brandt 1997, S. 151 ff.

[29] Brandt 1997, S. 151.

[30] Vgl. Brandt 1997, S. 151.

[31] Eine interessante Darstellung über die gesellschaftliche Problematik von ‚Herrscher-Frauen’ liefert Bumke 1992, S. 486 ff.

[32] Kuhn (1948/50, S. 196 f.) erhebt jedoch den Einwand, dass nach der Christianisierung die strafrechtliche Haftung des Mannes für ein Vergehen der Ehefrau verschwand. Stattdessen wäre die Frau vom rechtlichen Standpunkt fähig gewesen, selbst für ihre Verfehlung einzustehen. Dieses Faktum berücksichtigend, hätte der Dichter des Nibelungenliedes wohl andere Schwerpunkte setzen müssen.

Details

Seiten
34
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638545297
ISBN (Buch)
9783638714266
Dateigröße
576 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v60975
Institution / Hochschule
Universität Wien
Schlagworte
Kriemhild Strukturprinzip Beispiel Aventüren Nibelungenliedes Seminar Nibelungenlied Interpretationsprobleme

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    Karoline Ehrlich (Autor)

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