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Die Reflexion des Amerikanischen Bürgerkriegs im US-Film

Hausarbeit (Hauptseminar) 2006 26 Seiten

Geschichte - Amerika

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil: „Die Reflexion des Amerikanischen Bürgerkriegs im Film“
1. Der Bürgerkrieg als cineastisches Ereignis
1.1 Das Genre des Kriegsfilms
1.2 Die Entwicklung verschiedener Bürgerkriegsverfilmungen
1.2.1 Allgemein
1.2.2 Die Stummfilm-Ära
1.2.3 Die Tonfilm-Ära
1.2.4 Der moderne Bürgerkriegsfilm
2. Ausgewählte Filmbeispiele – Inhaltliche und thematische Aspekte
2.1 „Gone With the Wind“ (1939)
2.2 „Glory“ (1989)
2.3 „Ride With the Devil“ (1999)
2.4 „Gods and Generals“ (2002)
2.5 „Cold Mountain“ (2003)

Schluss/Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

In dem Buch „The Memory of the Civil War in American Culture“ nennt Stuart McConnell neben den historisch-kritischen auch verschiedene Formen populärhistorischer Erinnerung an den Amerikanischen Bürgerkrieg: Kunstgemälde, Lieder, Folklore, Touristensouvenirs, Werbung oder die Inszenierung von Schlachten auf historischem Gelände.[1] Während die Forschungsergebnisse der professionellen Geschichtsschreiber meist nur einem kleinen Kreis von Historikern zugänglich und nachvollziehbar sind, sind die Produkte der Populärkultur allen Menschen zugänglich. So wundert es kaum, dass gerade das Bild des Amerikanischen Bürgerkriegs in der US-Gesellschaft weniger durch formale historische Abhandlungen als vielmehr durch populäre Medien wie dem Film beeinflusst und geprägt wurde. Stuart meint sogar, dass mehr Menschen einen einzelnen fiktionalen Film wie Gone With the Wind gesehen als die Arbeiten aller professionellen Historiker zusammen gelesen zu haben.[2] Demzufolge kommt dem US-amerikanischen Kino eine bedeutende Rolle bei der Formung des allgemeinen Geschichtsbildes in Bezug auf den Amerikanischen Bürgerkrieg zu. Ob dieses Geschichtsbild für den Historiker brauchbar bzw. unbrauchbar ist, sprich authentisch oder nicht, spielt zunächst einmal keine Rolle. Der Film, besonders der US-Amerikanische Film, ist zunächst reine Unterhaltung. Dennoch ermöglichen Filme zu bestimmten historischen Ereignissen wie zum Beispiel dem Amerikanischen Bürgerkrieg einen ganz anderen Zugang. Sie involvieren den Zuschauer mittels Bild und Ton viel emotionaler, leibhaftiger und einprägsamer in historische Ereignisse als es die historische Literatur vermag. Zudem orientieren sich Filme stets am zeitgenössischen Geschmack des Publikums bzw. den aktuellen Problemen in der Gesellschaft. Dies trifft im besonderen Maße für die Filme zum Amerikanischen Bürgerkrieg zu, bei denen sich die Herangehensweise an kontroverse Themen, wie zum Beispiel der Rassenfrage, über die Jahrzehnte hin deutlich gewandelt hat. Waren in den frühen Filmen oftmals rassistische Einstellungen (wenn auch manchmal geschickt kaschiert) gegenüber den schwarzen Sklaven allgegenwärtig, so nehmen die Filme der Gegenwart eindeutig Stellung gegen Intoleranz und Benachteiligung aufgrund der Hautfarbe.

Diese Hausarbeit möchte sich mit der Reflexion des Amerikanischen Bürgerkriegs im Kinofilm, speziell im US-Film, beschäftigen, da gerade dieses Ereignis wie kaum ein anderes so stark im Bewusstsein der Amerikaner verankert und ausschließlich ein im amerikanischen Film beheimatetes Thema ist. Im ersten Teil der Arbeit möchte ich zunächst auf Definitionsprobleme im Zusammenhang des Genres Kriegsfilm aufmerksam machen und anschließend einen filmhistorischen Abriss zur Entwicklung des Bürgerkriegsfilms skizzieren. Im zweiten Teil werde ich dann anhand fünf verschiedener Filmbeispiele analysieren, welche inhaltlichen und thematischen Aspekte zum besagten Ereignis angesprochen bzw. ausgelassen werden. Zusätzlich habe ich zu jedem Film (außer bei Gods and Generals) zeitgenössische Kritiken hinzugefügt, um auch auf die unterschiedliche Wahrnehmung zwischen den Kritikern aufmerksam zu machen. Mit Ausnahme von Gone With the Wind stammen alle Filmbeispiele aus jüngerer Zeit. Denn meiner Meinung nach bieten gerade die Filme der letzten 20 Jahre im Vergleich zu den älteren ein vielschichtigeres Bild hinsichtlich bestimmter thematischer Aspekte. Am Ende möchte ich mit einem abschließenden Fazit die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammenfassen.

Hauptteil: „Die Reflexion des Amerikanischen Bürgerkriegs im US-Film“

1. Der Bürgerkrieg als cineastisches Ereignis

1.1 Das Genre des Kriegsfilms

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind moderne Kriege, welcher Art auch immer, zu allererst visionäre Medienereignisse. Die Wahrnehmung moderner Kriege, wie z.B. jüngst das Einschreiten der USA gegen das Hussein-Regime im Irak, ist geprägt durch eine televisionäre Vermittlung, die Bilder von Opfern und Zerstörungen zwar explizit zeigen, jedoch über die Flüchtigkeit von Momentaufnahmen nicht hinausgehen. Emotional mögen diese Bilder den Zuschauer kurzfristig ansprechen, längerfristig geraten sie aber meist in Vergessenheit, da sie wiederum durch neue mediale Kriegsereignisse überschattet werden. Zudem nimmt die Wahrnehmung des Bevölkerungsanteils, der einen Krieg in Mitteleuropa (und speziell in Deutschland) selbst miterlebt hat, immer mehr ab. Das Kino bietet analog zu den televisionären Nachrichtenbildern als fiktionales Medium die Möglichkeit, den Krieg als Ereignis vor allem im affektiven Sinne gerecht zu werden.[3] Der Kinofilm kann, dank technischer Möglichkeiten im audiovisuellen Bereich, vergangene Ereignisse so aufbereiten, dass der Zuschauer emotional in die Geschehnisse involviert werden kann. Natürlich ist das Kino, insbesondere das Kino Hollywoods, bestimmten Maßstäben der Unterhaltungsindustrie unterworfen, die bestimmte geschichtliche Aspekte vernachlässigen, dafür aber den Emotionen der Filmcharaktere größeren Raum lassen.

Im Hinblick auf den Krieg als Ereignis im US-amerikanischen Kino dominierten in der Vergangenheit vor allem zwei bedeutungsvolle historische Kriegsschauplätze: der Zweite Weltkrieg und der Vietnamkrieg. Der gegenwärtige Trend geht aber, nach dem Abebben des 9/11-Traumas und der daraus resultierenden Hollywoodsperre gegenüber traumatischen Bildern, auch zunehmend in Richtung Nahostkonflikt bzw. Einsätze in krisengeschüttelten Regionen der Dritten Welt. Eingeleitet durch Filme wie Black Hawk Down (USA, 2002) oder Three Kings (USA, 2001) und fortgesetzt durch Jarhead (USA, 2005), Syriana (USA, 2005) oder Lord of War (USA, 2005), scheint Hollywood nun endgültig seine politisch motivierte Abwehrhaltung gegenüber zeitgenössisch-kritischen Kriegsfilmen aufgegeben zu haben.

Vor allem die jüngsten Filme zeigen, dass der Krieg für Hollywood nicht nur Kulisse für pyrotechnische Spektakel, sondern auch ein sensibles Thema ist, das neben Action auch Raum für individuelle Einzelschicksale und Denkweisen bietet. Es scheint sowieso irreführend, ein Genre des Kriegsfilms zu definieren. Jeder Film, der eine bestimmte kriegerische Auseinandersetzung als Grundthema für seine Haupthandlung festlegt, kann aufgrund der favorisierten Intentionen nur schwer in eine bestimmte Kategorie eingeordnet werden. Der Krieg ist außerdem kein neuzeitliches Phänomen. Demzufolge verwundert es nicht, dass bereits im Kino des frühen 20. Jahrhunderts die Kriegsthematik gegenwärtig ist. Und auch wenn die Definition des Filmgenres Kriegsfilm sich oft in verschiedene Subgenres aufspaltet, so bleibt ein wesentliches Handlungselement doch oft das markanteste: die Darstellung des Krieges in Form des Kampfes.[4]

Gerade im Hinblick der Untersuchung des Amerikanischen Bürgerkriegs in der Wahrnehmung Hollywoods sollte man diese Kategorisierungsschwierigkeiten im Auge behalten. Rein formal könnte man alle Verfilmungen, die den Nord-Süd-Konflikt als thematischen Hintergrund nutzen, allgemein in das grob formulierte Genres des Kriegsfilms einordnen. Doch auch hier sind die Intentionen der Filmemacher, die z.B. die geographische Ansiedlung der Filmhandlung, die exakte Nachstellung geschichtlicher Ereignisse oder die Politisierung des Filmstoffs betreffen, allzu unterschiedlich. Der Einfachheit halber werde ich in dieser Hausarbeit aber dennoch alle diese Filme, insbesondere die fünf ausgewählten Filmbeispiele, der Bezeichnung „Bürgerkriegsfilm“ unterwerfen.

1.2 Die Entwicklung verschiedener Bürgerkriegsverfilmungen

1.2.1 Allgemein

Im Gegensatz zum Ersten oder Zweiten Weltkrieg ist die filmische Behandlung des Amerikanischen Bürgerkriegs ein sich ausschließlich in den Filmen Hollywoods wiederfindendes Thema (ähnliches gilt im Übrigen auch für die zahlreichen Verfilmungen zum Vietnamkrieg).

Bereits seit den Anfängen des amerikanischen Kinos war der Bürgerkrieg thematisch präsent.

Interessanterweise spielt kein einziger Hollywoodfilm über den Bürgerkrieg ausschließlich im Norden, mit Ausnahme von Gettyburg, in dem die Südstaatenarmee für eine kurze Zeit bis in das südliche Pennsylvania eindrang.

Die folgende Beschreibung der Entwicklung des Bürgerkriegsfilms orientiert sich im Wesentlichen an der ausführlichen Einleitung zu Roy Kinnards Buch „The blue and the gray on the silverscreen [...]“.

1.2.2 Die Stummfilm-Ära

Als die Bilder Anfang des 20. Jahrhunderts laufen lernten, lag der Bürgerkrieg etwa 40 Jahre zurück. Er war damit bereits Geschichte, aber dennoch nah genug, um nostalgisch verklärt zu werden. So spielte beispielsweise in dem frühen Stummfilm All’s Fair in Love and War (1910) ein Veteran der Konföderiertenarmee namens John Singleton Mosby (obwohl er bereits über 70 war) sich selbst. Die jungen Filmpioniere fanden im Bürgerkrieg eine reiche Quelle an dramatischen Material, aber es gab auch ein breites Publikumsinteresse. So entstanden allein zwischen 1900 und 1930 an die 100 zehn- bis zwanzigminütigen Bürgerkriegsdramen, genauso wie dokumentarische Berichte zum Bürgerkrieg. Unabhängig ihres künstlerischen Werts für die Kinogeschichte, haben diese frühen Filme aber auch einen nicht intendierten Wert hinsichtlich der damaligen rassischen Einstellung. So war beispielsweise einer der ersten Filme, der sich thematisch mit der Bürgerkriegsära beschäftigte, eine knapp zehnminütige Adaption von Harriet Beecher Stowes Erzählung Uncle Tom’s Cabin, die im Jahre 1903 von der „Thomas A. Edison Co.“ produziert wurde. Bereits diese Literaturverfilmung war nicht frei von rassistischen und diffamierenden Untertönen. Vielmehr leitete der Film eine Ära verschiedener Bürgerkriegsdramen ein, in denen rassische Gesichtspunkte im negativen Sinne Einzug hielten. Doch keiner dieser Filme wurde bis in die Gegenwart so kontrovers diskutiert wie D.W. Griffiths episches Bürgerkriegsdrama The Birth of a Nation von 1915.

Es steht außer Frage, dass Griffith einer der größten Filmpioniere der frühen Kinogeschichte war. Seine innovative Leinwandsprache und seine Montage-Technik waren wegweisend für alle zukünftigen Filme. Griffiths Schnitttechniken revolutionierten das Kino so stark, dass selbst Sergej Eisenstein ihm einen Aufsatz widmete. Griffiths erster Film mit einem Thema zum Bürgerkrieg war The Guerilla von 1908. Diesem folgten noch weitere Bürgerkriegsdramen unter seiner Regie, u.a.: In Old Kentucky (1909), The Fugitve (1910), In the Border States, or Little Heroine of the Civil War (1910), The Battle (1911), Swords and Hearts (1911) und The Informer (1912). The Birth of a Nation bildet somit den Höhepunkt Griffiths künstlerischen Schaffens. Dennoch verdirbt der dunkle Schatten des Rassismus, der auf dem Film liegt, seinen Ruf beim modernen Zuschauer. In The Birth of a Nation begeht z.B. ein junges Mädchen aus den Südstaaten lieber Selbstmord als die Entführung in den Händen eines rebellischen Sklaven ertragen zu müssen (der ironischerweise von einem weißen Schauspieler mit schwarzer Gesichtsfarbe gespielt wird). Grob zusammengefasst zeigt das Bürgerkriegsdrama den Nord-Süd-Konflikt aus der Sicht zweier Familien, den Stonemans und den Camerons, die, als die Konföderation geschlagen war, von politischen Abenteurern bedrängt und von befreiten Sklaven überrannt und ausgenutzt wurden. Doch schließlich gelingt es dem neu gegründeten Ku-Klux-Klan, die alte Ordnung wieder herzustellen. Der Film basiert auf Thomas Dixons Buch The Clansman, das 1905 veröffentlicht wurde und das seinerseits von dem rassistischen Buch The Leopard’s Spots (1902) beeinflusst war. Es ist sicherlich schwierig, The Birth of a Nation objektiv zu beurteilen: auf der einen Seite Griffiths künstlerisches Talent, auf der anderen Seite seine Heroisierung des Ku-Klux-Klan, der den Film seinerzeit und heute so kontrovers erscheinen lässt. Und dennoch kann man Griffith hinsichtlich der überholten rassistischen Einstellungen nicht verurteilen, da diese Einstellungen von der großen Mehrheit des damaligen (weißen) Publikums geteilt wurden. Und letztlich finden sich selbst in der Ära des Tonfilms rassistische Ansichten wieder, beispielsweise wenn Clark Gable einen schwarzen Sklaven in Gone With the Wind (1939) leichtfertig als ,an ignorant darkie‛[5] bezeichnet. Der Einfluss des Griffith-Films soll so groß gewesen sein, dass sich selbst der damalige US-Präsident Woodrow Wilson eine Kopie von The Birth of a Nation ins Weiße Haus zukommen ließ und gesagt haben soll: ,It is like writing history with lightning, and my only regret is that it is all so terribly true.‛[6] Diese Worte erwiesen sich später als falsch, doch spiegeln sie den Eindruck wider, den dieser Film auf seine Nation ausübte.

Auch wenn seine Filme in künstlerischer Hinsicht nicht an Griffiths Filme herankommen, verdienen Thomas H. Inces produzierten Filme zum Thema Bürgerkrieg genauso Beachtung. Ince war zwischen 1912 und 1913 für Kurzfilme wie The Drummer of the 8th, On Secret Service oder The Little Turncoat verantwortlich und führte schließlich bei dem abendfüllenden Film Battle of Gettysburg (1913) selbst Regie. Andere erwähnenswerte Bürgerkriegsfilme der Stummfilmzeit waren u.a. The Coward (1915), The Warrens of Virginia (1915/Remake 1924), Rose of the South (1916), The Field of Honor (1917), Secret Service (1919/Remake 1931), The Copperhead (1920) oder The Little Shepherd of Kingdom Come (1920/Remake 1928 und 1961).

Drei weitere Filme, die zum Ende der Stummfilm-Ära entstanden, verdienen es erwähnt zu werden. Zum einen Buster Keatons Komödie The General von 1927, ein intelligentes, derb-komisches Lustspiel, das inhaltlich sehr detaillierte Szenen des Krieges bot. Zum anderen Abraham Lincoln (1924), eine ambitionierte, episodenhaft erzählte Biographie des 16. Präsidenten (verkörpert von George A. Billings) von seiner Kindheit bis zu seiner Ermordung, unter der Regie von Phil Rosen. Und schließlich die Komödie Hands Up! (1926) mit Raymond Griffith in der Hauptrolle. In diesem Film wird Präsident Lincoln (wiederum verkörpert durch George A. Billings) in den Westen geschickt, um gemeinsam mit einem Spion der Rebellen eine Goldmine zu übernehmen, mit der er den Krieg der Unionstruppen finanzieren will.

[...]


[1] Vgl. McCONELL, Stuart, Epilogue: The Geography of Memory, in: The Memory of the Civil War in American Culture, FAHS, Alice/WAUGH, Joan [Hrsg.], Chapel Hill NC [u.a.], 2004, S. 258/259.

[2] Vgl. Ebd., S.259.

[3] Vgl. BAUMGART, Lars, Schlachtgetümmel zwischen Authentizität und Ästhetizismus, in: PETERSEN, Christer [Hrsg.], Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien, Bd. 1: Nordamerika und Europa, Kiel, 2004, S. 132/133.

[4] Vgl. Ebd., S. 137.

[5] Zit. nach: KINNARD, Roy, The blue and the gray on the silver screen: more than eighty years of Civil War movies, Secaucus (NJ), 1996, in: Introduction, S. xiv.

[6] Zit. nach: Ebd., S. 5.

Details

Seiten
26
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638535601
ISBN (Buch)
9783638676250
Dateigröße
572 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v59694
Institution / Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena – Historisches Institut
Note
2,0
Schlagworte
Reflexion Amerikanischen Bürgerkriegs US-Film Amerikanische Bürgerkrieg Phänomen-Ursachen-Wirkung

Autor

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Titel: Die Reflexion des Amerikanischen Bürgerkriegs im US-Film