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20. Juli 1944 - Erinnerung und Erinnerungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland während der ersten zwanzig Jahren nach Ende des Zweiten Weltkrieges

Hausarbeit 2004 25 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Erinnerung in den ersten Nachkriegsjahren und deren Beeinflussung

3. Das Gedenken in den 50er und 60er Jahre unter dem Einfluss der Politik Konrad Adenauers
3.1 Die Problematiken des Gedenkens innerhalb der Bundeswehr
3.2 Der „Remer-Prozess“
3.3 Der 17. Juni 1953

4. Das „Hilfswerk 20. Juli 1944

5. Fazit

1. Einleitung

Am 20. Juli 1944 um etwa 12.45 Uhr detonierte ein Sprengsatz in der Besprechungsbaracke des Hitler-Hauptquartiers „Wolfschanze“. Oberst Claus Graf Schenk von Staufenberg, der am 2. Juli 1944 die Stelle des Chef des Stabes beim Chef der Heeresrüstung und des Ersatzheeres, Generaloberst Fromm, angetreten hatte, brachte diese Bombe dort an. Der Sprengsatz deponierte bei einer Besprechung, die Staufenberg unter einem Vorwand verließ. Die Explosion der Bombe war allerdings zu schwach um Hitler zu töten. Dieser wurde nur verletzt.

Unter der Annahme Hitler hätte den Anschlag nicht überlebt, sollten die Vorbereitungen zum Plan „Walküre“ beginnen. Die Mitverschwörer, unter ihnen General Olbricht, Oberst Mertz von Quirnheim oder auch Generalmajor von Tresckow, hatten die Alarmierung jedoch nicht eingeleitet. Dies geschah erst als Staufenberg in Berlin ankam und versicherte, dass Hitler den Anschlag nicht überlebt hätte. So wurde nun versucht, gemäß ihrem Plan, die vorher festgelegten leitenden Stellen zu besetzen.

Nach und nach wurden immer mehr Dienststellen darüber informiert, dass Hitler noch lebte. Als dies über Rundfunk bestätigt wurde, war „Walküre“ offiziell gescheitert. Das fehlgeschlagene Attentat und das Zögern beim Auslösen der Operation „Walküre“ ließ den Umsturzversuch scheitern.[[1]]

Unter den 200 Personen, die nach dem gescheiterten Attentat hingerichtet wurden, waren 19 Generäle, 26 Oberste, zwei Botschafter, sieben Diplomaten, ein Minister, drei Staatssekretäre, sowie der Chef der Reichskriminalpolizei und des weiteren mehrere Oberpräsidenten, Polizeipräsidenten und Regierungspräsidenten.

Obwohl Hitler nach dem Attentat von einer ganz kleinen Clique ehrgeiziger Offiziere sprach, stammten die Beteiligten der Verschwörung aus vielen Schichten der Bevölkerung. Der Widerstand gegen die Nationalsozialisten war aber nicht nur „…die Sache einer einzelnen Gruppe. Er reichte - und begann - bei den Kommunisten und Sozialdemokraten, entwickelte sich unter Intellektuellen und Künstlern, Theologen und Juristen, schließlich auch unter Diplomaten und Militärs.“[[2]]

Diese Arbeit „20. Juli 1944. Erinnerung und Erinnerungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland während der ersten zwanzig Jahren nach Ende des Zweiten Weltkrieges“ wird sich nicht mit den direkten Geschehnissen nach dem Attentat oder noch während des Zweiten Weltkrieges beschäftigen, vielmehr werden die Ereignisse nach 1945, die im Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944 stehen, und die Erinnerung der westdeutschen Bevölkerung an den Tag des Attentates untersucht. Ob und wie man dieses Tags gedachte, aber auch welche Auswirkungen er auf die politische Laufbahn der jungen Republik hatte, die ihn schon bald als Symbol des Widerstandes für sich annahm und so den Widerstand stark einschränkte. Des Weiteren wird den Umständen nachgegangen, die den symbolischen Charakter des 20. Juli 1944 unterstützten und förderten. Warum und ab wann berief man sich gerade auf dieses Attentat auf Hitler?

Es soll nicht nur die Erinnerung, sondern auch Umstände und Ereignisse behandelt werden, die dieses Andenken beeinflussten. Hier ist unter anderem an den „Remer-Prozess“ oder an den Volksaufstand in der DDR zu denken.

Diese Arbeit erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es wird versucht anhand ausgesuchter Beispiele den Entwicklungsverlauf der Erinnerung an den 20. Juli 1944 zu beschreiben.

Der zu behandelnde Zeitraum erstreckt sich hierbei bis in die Mitte der 60er Jahre.

2. Die Erinnerung in den ersten Nachkriegsjahren und deren Beeinflussung

„Von den Alliierten abgelehnt, von der Bevölkerung verdrängt […] und nur von einer kleinen Minderheit wachgehalten [sic!], scheint der 20. Juli 1944 in der Nachkriegszeit alles andere als ein deutscher Erinnerungsort gewesen zu sein.“[[3]]

Dieses Fazit von Jürgen Danyel beschreibt in ernüchternder Weise die Erinnerung der Menschen an den 20. Juli 1944 in der Bundesrepublik. Die deutsche Nachkriegsgesellschaft war durch politische Wirren, Not, Armut und das Flüchtlingselend gezeichnet. Niemand wollte sich an die vergangenen Jahre des Nationalsozialismus erinnern oder auch nur annähernd etwas mit ihm zu tun haben. Man orientierte sich an dem Appell des inneren Gewissens: „Vergessen, verdrängen, verschweigen…“[[4]]

Die militärische Niederlage wurde von vielen Deutschen als moralische Niederlage empfunden. Dadurch „… setzte in weiten Kreisen der Bevölkerung das Bestreben ein, die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen und die eigene Mitschuld daran zu verdrängen. In diesem Klima war die Erinnerung an die Opposition gegen Hitler nicht willkommen.“[[5]] Regina Holler schreibt hierzu: „Das deutsche Volk - bestehend aus Nazis, Nichtnazis, Tätern, Verfolgten, nur wenigen überlebenden Widerstandskämpfern und in erster Linie Mitläufern…“.[6]

Man beschäftigte sich nicht mit dem Widerstand, denn das hätte eine Auseinandersetzung mit dem zu diesem Zeitpunkt gern verdrängten Nationalsozialismus, dessen Verbrechen, der eigenen Schuld und den daraus resultierenden Verhältnissen bedeutet.

In den Jahren nach 1945 wurden weder der 20. Juli 1944 noch all die anderen Widerstandstraditionen zu einer „…Quelle der kritischen Besinnung […] [oder der] Neuorientierung der deutschen Bevölkerung.“[7]

Betrachtet man die Veränderungen, die die deutsche bzw. das westdeutsche Bevölkerung durchlebt hat, so kommt man zu der Auffassung, dass in den Nachkriegsjahren eine Mutation, wie es Danyel in seiner Ausarbeitung beschreibt, stattgefunden hätte. Ein Wechsel von der „…Volksgemeinschaft des NS-Staates…“ zu einer „…Schicksalsgemeinschaft…“[8], welche in der Situation der Nachkriegsjahre die Menschen zusammengeschweißt und verbündetet hatte. Zu einer Schicksalsgemeinschaft die vieles miteinander, beginnend bei dem Bombenkrieg, über den Untergang der NS-Herrschaft, bis hin zu den erschütternden Verhältnissen der ersten Jahre, erlebte.

Noch 1954, nach einer Umfrage von Elisabeth Noelle und Erich Peter Neumann, waren die Männer des 20. Juli für die Hälfte aller Befragten „…Hochverräter, Landesverräter, Volksverräter oder Staatsverräter.“[9] Daran änderten auch die 1948 erschiene Gesamtdarstellung „Deutsche Opposition“ von Hans Rothfels nichts, die den deutschen Widerstand erstmals in seiner Breite würdigte.[10]

Neben der Bevölkerung Deutschlands wurde das engagierte Verhalten der Widerstandskämpfer auch im Ausland nicht geehrt. Die Aussagen der Alliierten über den 20. Juli 1944 waren abwertend. Man sprach von „plot of the Generals“[11] oder auch „underground of the Junkers“[12]. Der größte Teil der Alliierten war der Meinung, dass die Männer des 20. Juli nur aus der Verzweiflung heraus gehandelt hätten, angetrieben „…aus Interesse an der eigenen Karriere den Tyrannen zu ermorden.“[13] Die ablehnende Haltung entstand zum einen durch die Angst, dass ihr Bündnis brechen könnte und zum andern aus dem, spätestens seit der Konferenz von 1943 in Casablanca, erklärtem Ziel der „unconditional surrender“[14], welches Roosevelt am 26. Januar mit Nachdruck forderte.

Man wollte keinen Vertragsfrieden mit Deutschland, man wollte die bedienungslose Kapitulation.

Erschwerend kam hinzu, dass die Männer des 20. Juli eine Welt verkörperten, die bei den Alliierten aus den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges auf Abneigung stieß. Gerade auch wegen einigen beteiligten Personen - Bürokraten, höheren Bourgeoisien und Offizieren - wurde der Widerstand abgewertet und tabuisiert. Die althergebrachte Abneigung gegen das deutsche Militär und das alte Preußentum war auch in den Reaktionen der Alliierten auf das Attentat vom 20. Juli 1944 zu erkennen. Obwohl auch andere Personenkreise, als die zuvor erwähnten, am Anschlag auf Hitler beteiligt waren, sprach man vom „plot of the Generals“.

Die Alliierten waren nach dem Kriegsende nicht an dem Nachweis eines anderen, bessern Deutschlandes, wie es ab den 50er Jahren von Historikern und Politikern propagiert wurde, interessiert. Es war nicht in ihrem Interesse, dass sich das deutsche Volk, in deren Reihen sich noch ehemalige NS-Funktionäre und Militärs befanden, auf einen deutschen Widerstand berufen könnte.[15]

Bis zum Ende der 40er Jahre - Gründung eines Westdeutschen Staates und 1949 der Wahl Konrad Adenauers zum Bundeskanzler, eigentlich aber bis zu den „Pariser Verträgen“ - war der Einfluss der Alliierten auf Deutschland so enorm, dass sich eine andere Meinung im Bezug auf den Widerstand nur nach und nach durchsetzen konnte. Durch die Tabuisierung der Alliierten konnten bzw. mussten erste Publikationen über den Widerstand sogar im Ausland verfasst und veröffentlicht werden.[16] Diese Veröffentlichungen fanden nur sehr schwer ihren Weg in die Bundesrepublik.

Danyel spricht von einer kleinen Minderheit in der von mir zitierten Passage seiner Arbeit, die das Gedenken an den Widerstand wach hält. Die Erinnerung an die Tat vom 20. Juli 1944 war überwiegend dem Bemühen Weniger zu verdanken.[17] Überlebende, Hinterbliebene und Freunde der Attentäter waren unter anderem auch durch Publikationen und Veröffentlichungen bestrebt, das Andenken der Widerstandskämpfer zu bewahren.

Einen hohen Anteil an der Verteidigung des Bildes des Widerstandes und speziell der Männer des 20. Juli hatte Marion Hedda Ilse Gräfin Dönhoff. Die am 2. Dezember 1909 auf dem Familiensitz Schloss Friedrichstein in Ostpreußen geborene,[18] zeigt schon früh ihre Ablehnung am NS-Regimes. Seit 1946 äußerte sich Marion Dönhoff in der „Zeit“, aber auch in Büchern und Buchbeiträgen zum 20. Juli 1944. Gerade auch ihre kontinuierlichen Beiträge, vor allem an Jahrestagen, halfen das Bild des Widerstandes in das Gedächtnis der deutschen Bevölkerung zurück zu rufen und zu festigen.[19]

Eine offizielle Würdigung durch Gedenkfeiern fand aber bis in die frühen 50er Jahre nicht statt.[20]

3. Das Gedenken in den 50er und 60er Jahren unter dem Einfluss der Politik Konrad Adenauers

In den 50er und 60er Jahren fand in der Bundesrepublik ein „…allmählicher Stimmungswechsel gegenüber dem 20. Juli…“[21] statt. Ab den 50er Jahren begann man den 20. Juli 1944 durch offizielle Gedenkfeiern, Kranzniederlegungen, Denkmalsenthüllungen und Reden prominenter Regierungspolitiker, überlebender Widerstandskämpfer oder deren Angehörige zu ehren und zu gedenken.

„Das historische Ereignis 20. Juli 1944 wurde in Form des offiziellen begangenen Gedenktages zum Medium für aktuelle politische Botschaften. Zunächst ging es bei dieser „Funktionalisierung“ durch den Nachweis der Existenz eines Widerstandes in Deutschland um weltanschaulich bestimmte Legitimation […], Rechtfertigung […], Rehabilitierung, außenpolitischen Grundkonsens, Integration und Identifikation.“[22]

Nach der Tabuisierung der ersten Nachkriegsjahre folgte nun die Aufwertung des 20. Juli 1944.

Erklären lässt sich dieser Wandel durch den Kalten Krieg und die dadurch entstandene Lage bzw. Stellung der Bundesrepublik. Der Kalte Krieg wurde der eigentliche Motor für die veränderte Erinnerungskultur der Bevölkerung.[23] Allmählich akzeptierten die Westmächte die Bundesrepublik, gerade durch ihre Orientierung an westlichen Demokratievorstellungen und deren außenpolitische Lage, in der sie sich in die Frontstellung gegen den Ostblock bzw. den Kommunismus einreihte. Aufgrund der sich langsam veränderten Stellung der Bundesrepublik in dem europäischen Gesamtbild und deren Eingliederung in die Reihen der Westmächte, veränderte sich auch die Wahrnehmung der Bevölkerung gegenüber dem 20. Juli. Aus der schrittweise erstarkenden Legitimation, entstand eine merkliche Identifikation mit dem 20. Juli 1944. Man war bereit einzuräumen, dass „…es in der Zeit des Nationalsozialismus Deutsche gegeben hat, die sich dem Unrecht widersetzt hatten.“[24] Man werte sich mit dem Hinweis auf ein anderes Deutschland gegen die Pauschalisierung, dass alle Deutschen „…Parteigänger Hitlers…“[25] gewesen seien. Der 20. Juli erschien nun als Vermächtnis der jungen Republik. Dieses neue Bild des Vermächtnisses wurde auch schon bald in die Reden prominenter Politiker aufgenommen.[26] Angefangen die „Vermächtniskultur“ in seine Reden aufzunehmen, hat 1953 Ernst Reuter bei der Einweihung des Ehrenhofes im Bendlerblock,[27] sowie Theodor Heuss 1954 bei seiner Rede in der Freien Universität Berlin.[28]

Wegbereiter für die veränderte bzw. beginnende Erinnerungskultur war der am 7. September 1949 zum ersten Bundeskanzler gewählte Konrad Adenauer, der durch seine Politik der Westintegration die Eigenständigkeit der Bundesrepublik als Teil eines starken Westens zu erlangen versuchte. [29]

Adenauer, am 5. Januar 1876 in Köln geboren, wurde 1917 in seiner Heimatstadt der jüngsten

deutschen Oberbürgermeister. Seine Tätigkeiten als Oberbürgermeister wurden durch den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg unterbrochen. Er wurde abgesetzt und von allen politischen Arbeiten ausgeschlossen. Dem Konzentrationslager konnte er sich nur durch einen vorgetäuschten Herzinfarkt entziehen. Nach dem Kriegsende wurde er von der amerikanischen Besatzungsmacht wieder als Oberbürgermeister eingesetzt. Anschließend, als die Britten die Verwaltung Kölns übernahmen, wieder von seinem Amt abgesetzt. Adenauer trat in der Folgezeit in die neu gegründete CDU ein. Dort wurde er 1946, nach kurzer Zeit, zum Vorsitzenden der Partei. Seine herausragenden Leistungen waren die Rückerlangung der bedingten Souveränität[30] und seine unbeirrbare Politik der Westintegration.

Auch auf die Gefahr hin, dass sich die abzeichnende und dann endgültige Spaltung von Ost- und Westdeutschland durch seine Politik vertieft würde, verfolgte er sein erklärtes Regierungsziel der Westintegration und der Politik der Stärke.[31]

Die Spaltung der ehemals Alliierten war bereits vor der Gründung der beiden deutschen Staaten offensichtlich. Nachdem US-Präsident Truman in seiner Doktrin aus dem Jahre 1947 den so genannten „freien Völkern“ die Unterstützung im Kampf gegen den Kommunismus zusagt.[32] Nach der Gründung der Bundesrepublik im Jahre 1949 verkündete Konrad Adenauer seine Politik der Westintegration.[33]

Nach dem Ausbruch des Korea-Krieges drängten die Westmächte auf eine schnelle Realisierung eines westdeutschen Verteidigungsbeitrages. Infolge des Scheiterns des EVG, wurde durch die Pariser- Verträge „…eine westdeutsche Wiederaufrüstung im souveränen Staat…“[34] beschlossen, die Adenauer trotz heftigen inneren Widerstandes durchsetzte.[35] Dieser war einer von fünf Verträgen, die Adenauers Bestrebungen nach einem unabhängigen Westdeutschland verwirklichten. Er ist in Verbindung bzw. Weiterführung des Deutschland-Vertrags aus dem Jahre 1954 zu sehen.[36]

„Die drei Westzonen und später die Bundesrepublik wurden im wesentlichen durch zwei ideologische Säulen zusammengehalten: zum einen durch die Verneinung des NS-Vergangenheit; zum anderen durch die Verneinung der kommunistischen Gegenwart.“[37]

Beide „Säulen“ schmolzen zum alle Parteien verbindenden Antikommunismus zusammen.

Dieser beeinflusste die Bundesrepublik in ihrer Wiedervereinigungspolitik. Für Adenauer, der den größten Feind der Freiheit und somit auch der Einheit in der Sowjet Union sah, stand an erster Stelle die europäische und erst an zweiter die deutsche Vereinigung. Die europäische Vereinigung bzw. die Westintegration sollte eine militärische und wirtschaftliche Basis bilden, von der die Bundesrepublik aus einer Position der Stärke die Verhandlungen mit der Sowjet Union um die deutsche Einheit aufnehmen konnte.[38] Dies erwies sich aber schon in den 50er Jahren als Fehleinschätzung.[39] „Adenauers Politik der Stärke fand aber in der Berliner Mauer ihr Grabmahl.“[40]

Adenauers vorrangiges Ziel, eine souveräne, fest in den Westen integrierte Bundesrepublik, war aber durch den Verteidigungsbeitrag, die Erlangung der eingeschränkten Souveränität und die verbindende Politik des Antikommunismus trotzdem erreicht.

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Details

Seiten
25
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638530477
ISBN (Buch)
9783640860524
Dateigröße
508 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v59004
Institution / Hochschule
Philipps-Universität Marburg – Fachbereich: Geschichte und Kulturwissenschaften
Note
2
Schlagworte
Juli Erinnerung Erinnerungspolitik Bundesrepublik Deutschland Jahren Ende Zweiten Weltkrieges Tage Geschichte

Autor

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Titel: 20. Juli 1944 - Erinnerung und Erinnerungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland während der ersten zwanzig Jahren nach Ende des Zweiten Weltkrieges