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Galla Placidia Augusta: Darstellung weiblicher Macht in der Geschichtsschreibung des 5. Jahrhunderts

Seminararbeit 2005 27 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Rolle der Kaiserin in der Spätantike
2.1 Definition und Wandel der Kaiserinnenstellung
2.2. Die Auswirkung des Christentums auf die Stellung der Kaiserin
2.2. Veränderung visueller Darstellung der Kaiserin in der Spätantike

3. Deutungsmuster weiblicher Macht in den antiken Quellen
3.1. Stereotypisierte Darstellung von Kaiserinnen in den antiken Quellen
3.2. Analysekonzept des politischen Einfluss von Frauen am Kaiserhof

4. Galla Placidia: Kurzbiographie

5. Betrachtung und Interpretation des politischen Aufstiegs Galla Placidias in der Historiographie des 5. Jahrhunderts
5.1.Vom dynastischen Objekt über politischen Akteurin zur gottesfürchtigen Kaisermutter

5.1.1. Hinrichtung Serenas:
5.1.2. Geiselnahme und anschliessende Heirat mit Athaulf:
5.1.3. Heirat und Machtellung während der Regierungszeit Constantins III
5.1.4. Einfluss Galla Placidia auf ihren Sohn Valentinian III

6. Fazit

7.Bibliographie

1. Einleitung

Omphale war die Königin von Lydien, der Herakles, um eine begangene Freveltat zu sühnen, für drei Jahre als Sklave dienen musste. Nachdem Omphale die wahre Identität ihres neuen Sklaven erfahren hatte, gab sie ihm in Anerkennung seiner Verdienste nicht nur die Freiheit wieder, sondern vermählte sich auch mit ihm. Herakles gefiel das neue Leben so gut, dass er allmählich der Wollust und Trägheit verfiel. Dadurch geriet er bei seiner Gemahlin Omphale in Verachtung. Sie kleidete sich mit der Löwenhaut des Helden, ihm legte sie Frauenkleider an und brachte ihn in seiner blinden Liebe dazu, zu ihren Füssen sitzend Wolle zu spinnen.[1] Der Mythos von Herakles und Omphale ist vielschichtig und wurde in der Antike in mancherlei Argumentationszusammenhängen verwendet.[2] Besonders die Folgen der geschilderten Hörigkeit von Männern grub sich mahnend ins antike Bewusstsein: Der Mann wird seiner Bestimmung nicht mehr gerecht und Frauen erhält dadurch die Möglichkeit, ihre private, natürliche Sphäre, zu verlassen und an die Öffentlichkeit zu treten. Schlimmstenfalls wird eine „Verkehrte Welt“ aufgebaut, in welcher der Mann eine traditionelle Frauenrolle einnehmen muss.

Unter diesem Aspekt fand Omphale Eingang ins politische Vokabular der Antike und ihr Name wurde zu einem Synonym für eine massive Grenzüberschreitung der Frau, deren Spektrum von dem Eindringen in Männerdomänen bis hin zum vollzogenen Rollentausch reicht.[3] Obwohl der Mythos von Omphale im vorrömischen Kleinasien spielt, prägte er die Mentalitäten während der ganzen Antike. So war zum Beispiel von Omphale die Rede, als Octavian seine Propagandakampagnen gegen Antonius ins Werk setzte. Da Antonius sich gerne mit Herakles verglich, war es ein geschickter Schlag Octavians, den politischen Gegner und dessen Geliebte Kleopatra mit Herakles und Omphale zu vergleichen.[4] Doch auch in der Spätantike beschäftigte der Mythos von der Frau, die in Männerkleider schlüpft, an die Öffentlichkeit tritt und Männer von der politischen Bühne verdrängt, weiterhin die Phantasie und Ängste der Männer, was die vorliegende Proseminararbeit über den politischen Aufstieg Galla Placidias und deren Rezeption in der Historiographie darzulegen versucht. Es geht mir dabei insbesondere um die Relation zwischen den höfischen Strukturen und dem Stellenwert Galla Placidias auf der einen und deren Darstellung in der antiken Historiographie auf der anderen Seite, wobei die eigentliche Zielsetzung eine Dechiffrierung der von Stereotypen geprägten Topik antiker Texten beinhaltet. Diese Klischees konstituierten sich meistens durch die zwei gängigen Darstellungsweisen: Die gute, gerechte, grosszügige, fromme und schöne Wohltäterin gegenüber der wollüstige, machtgierige und skrupellose Intrigantin. Diese Perspektiven geben somit die Möglichkeiten der Kaiserin am Hof, dem Zentrum der Macht, wieder.

Bei meiner Analyse werde ich mich vor allem auf Quellen beziehen, welche zur unmittelbaren Lebenszeit Galla Placidias angefertigt worden sind. Dies hat folgende Gründe: Erstens würde die Hinzuziehung aller geschriebenen Quellen, welche bis ins 8. Jahrhundert reichen, den Rahmen der vorliegenden Proseminararbeit sprengen und zweitens handeln die meisten dieser Werke, von Cassiodor bis Jean d’Antioche, vom Niedergang Roms nach dem Tode Valentinians III, der für viele die Politik Galla Placidas als Ursache hat. Da ich aber vor allem auf die Rezeption des politischen Aufstieges Galla Placidias eingehen will, greifen diese Darstellungen zu weit. Um die gotische Perspektive, welche vor allem aufgrund der Eheschliessung mit Athaulf ins Spiel kommt, wiedergeben zu können, werde ich dennoch auf Jordan eingehen, dessen Werk aus dem 6. Jahrhundert stammt.

2. Die Rolle der Kaiserin in der Spätantike

Für die Spätantike herrscht in der Forschung Einigkeit darüber, dass von einem Machzuwachs der Kaiserinnen auszugehen ist.[5] Obwohl sich gerade in der letzten Zeit die althistorische Forschung dem Thema der römischen Kaiserinnen zugewandt hat, fand bisher keine Standortbestimmung der Kaiserin im Rahmen des Hofes statt. Dennoch führt zum Beispiel Arnold H. M. Jones in seinem umfassenden Werk „The later Roman Empire“ als Element der Regierung neben Kaiser, Senat und consistorium auch Frauen und Eunuchen ein, und zwar als „powers behind the throne“[6] Um diesen Veränderungsprozess kenntlich zu machen, bedarf es eines kurzen Rückblicks in die römische Geschichte. Bei dieser Betrachtung sollte jedoch stets im Hinterkopf behalten werden, dass jede Gesellschaft ihrer eigene Weiblichkeit konstruiert und Geschlechterrollen somit nicht als Konsequenz der Biologie, sondern der Gesellschaft begriffen werden müssen.

2.1 Definition und Wandel der Kaiserinnenstellung

Die römische Kaiserzeit ist geprägt von einem langwierigen Definitionsprozess der Herrscherrolle des Prinzeps. Die Position des Kaisers wurde bewusst nie vollständig legitimiert. Dieses Faktum sorgte für die Suggestion einer durch Konsens getragenen Herrschaftsform, die theoretisch immer noch den Rahmen einer Bürgerrepublik aufrechterhielt, faktisch aber einer Monarchie entsprach. Diese überaus prekäre staatsrechtliche Situation bestimmte auch die Position der Ehefrau des jeweiligen Princeps, die schon aufgrund ihrer geschlechtsspezifischen Rolle keinerlei Anteil an der Herrschaft nehmen durfte und auch keinen festen Platz im Machtgefüge des römischen Staates inne hatte.[7] Formal gesehen waren die römischen Kaiserinnen nichts anderes als Gattinnen des Kaisers, die schon seit dem ersten Jahrhundert nach Christus Ehrentitel erhalten konnten. Gesetzlich verankerte Rechte besassen sie nicht, ihr Einfluss konstituiert sich einzig aus dem unmittelbaren Zugang zum Herrscher und ihre Präsenz am Hof.[8] Durch diesen indirekten Einfluss gelang es einzelnen Kaiserinnen, selbst zu einem Machtfaktor zu werden, Klientel um sich zu scharen und „Matronage“ zu betreiben. Keinesfalls durfte aber ihre Macht zu offensichtlich werden. Eine übergrosse Macht galt in der gängigen Geschlechtervorstellung als unweiblich, der beeinflusste Mann als unmännlich. Frauen sollten nicht als eigenständige Wesen agieren, sondern als Frauen an der Seite des Kaisers. In der Zeit der Severerdynastie wurde der Rechtsgrundsatz geschaffen, dass der Princeps zwar über dem Gesetz stehe, nicht aber die Augusta. Gleichzeitig wurde aber den Ehefrauen der Kaiser jene Privilegien eingeräumt, die sie selbst genossen.[9] Einerseits lässt sich daraus eine wachsende Tendenz zur Angleichung an den Kaiser, möglicherweise auch eine Herrschaftsteilhabe rekonstruieren. Anderseits wird einmal mehr deutlich, dass der Gestaltungsrahmen der Kaiserin immer noch durch den Kaiser vorgegeben wurde. Die Verleihung des Augustatitels und die Konsekration wurden aber bereits im zweiten Jahrhundert zu Eckpfeilern dieser Rollendefinition.[10] Beide Auszeichnungen waren häufig an die Mutterschaft gekoppelt, aber weder zwingend noch auf die Gattin beschränkt, sondern konnten auch anderen Frauen des Kaiserhauses, insbesondere den Müttern und Schwestern der jeweiligen Herrscher verliehen werden. Zur institutionalisierten Regel wurde der Titel erst mit den Frauen des theodosianischen Hauses in der Spätantike.[11]

Das Fehlen dauerhafter Kontinuitätsmuster zur Herrschaftslegitimation wurde durch die Dynastiebildung nachhaltig ausgeglichen und hatte so unmittelbaren Einfluss auf die Rollengestaltung der Kaiserfrauen. Die Frauen gaben das Bild einer familiären Verflochtenheit und fungierten somit als Bindeglied zwischen den einzelnen Herrschern. Vor allem in der Zeit des Adoptivkaisertum war die Konstruktion eines dynastischen Aufbaus über die Gattinnen ein zentraler Punkt der Herrschaftsbildung.[12] Ingesamt war aber weniger die Kompetenzbestimmung für die Kaiserfrauen ausschlaggebend sondern vielmehr die Ausarbeitung eines allgemeinen Tugendkatalogs, dem eine römische Ehefrau zu entsprechen hatte. In dieses Schema wurde die Kaiserfrau in ihrer Rolle als mater familias der domus Augusta eingefügt. Nebst Haushaltsführung und Mutterschaft gehörten auch kultische Aufgaben (pietas), Fürsorge, Unterstützung und Empfang der Gäste und Klienten (liberalitas) zu ihren Pflichten. Des Weiteren hatte sie die moralische Sittlichkeit des Kaiserhauses zu wahren, indem sie ihrem Mann in Krisenzeiten zur Seite steht und auch einen mildernden Einfluss auf ihn ausübte.[13]

Erst in der Spätantike wird das festgeschriebene Wirkungsfeld der Kaiserin ein wenig aufgeweicht, geschlechtsspezifische Funktionsbereiche werden allmählich eliminiert, jedoch ohne dass der verbindliche Tugendkatalog angetastet wird. Individuelle Rollenausbrüche wurden aber immer noch als Grenzüberschreitung angesehen und die Kaiserin blieb in ihrem Dilemma verhaftet, welches von Christiane Kunst folgendermassen beschrieben wird: „Das Dilemma bestand darin, dass eine Frau aufgrund ihres Geschlechts nach römischem Verständnis keine Macht ausüben durfte, sie aber gleichzeitig unverzichtbarer Bestandteil einer Dynastie war, die ihrerseits das tragende Element der Monarchie darstellte, deren Existenz wiederum geleugnet wurde.“[14]

2.2. Die Auswirkung des Christentums auf die Stellung der Kaiserin

Die religiöse Entwicklung hatte an der Aufwertung der Stellung der Kaiserin einen nicht unwesentlichen Anteil: Das Christentum begann sich durchzusetzen und wurde in der zu behandelnden Epoche zur herrschenden Religion. In dem das Christentum den Glauben in die Verantwortung eines und einer jeden legt, wurde die religiöse Entscheidung und das Engagement von Frauen aufgewertet.[15] Dabei rückte die persönliche Frömmigkeit selbst ins Blickfeld und es ergab sich die ungewöhnliche Konstellation, dass nun eine Frau als Korrektiv des Kaisers in Glaubensdingen wirken konnte. Das Christentum bot den Frauen auch die Möglichkeit, das Gelübde ewiger Jungfräulichkeit abzulegen und ein Klosterleben zu wählen. Somit entstand eine Nische, worin sich die Frauen- in einem sehr begrenzten Rahmen- der patriarchalen Kontrolle entziehen konnten und Möglichkeit für weibliche Selbstverwirklichung bestand. Zumal die Ehelosigkeit seit dem 4. Jahrhundert in christlichen Kreisen längst gesellschaftlich anerkannt war, besass die ewige Jungfräulichkeit somit für Frauen eine nicht unbeträchtliche Attraktivität.[16]

Vom dynastischen Standpunkt betrachtet, der immer eine machtpolitische Komponente basiert, schien diese neue Lebensform äusserst begrüssenswert, obwohl mit Hilfe der auf diese Weise versorgten kaiserlichen Schwestern keine siegreichen Feldherren mehr ans Herrscherhaus gebunden werden konnten. Doch genau aus den eben erwähnten Verbindungen gingen nicht selten männliche Nachkommen hervor, die oft in Konkurrenz zu den Söhnen der Herrscher selbst getreten waren. Valentinian III, Sohn Galla Placidias, dürfte also das Gelübde seiner Schwester Honoria begrüsst haben, deren Entscheidung durch den ehrenvollen Augusta-Titel noch attraktiver wurde.[17] Diese Entwicklung führte zwar nicht zu einer Verselbständigung der Kaiserin, jedoch zu einer Erweiterung ihrer Handelsspielräume.

2.2. Veränderung visueller Darstellung der Kaiserin in der Spätantike

Im vierten Jahrhundert setzte sich allmählich eine standardisierte Kleidung für die Kaiserin durch, was als weiterer Schritt in der Institutionalisierung ihrer Rolle gedeutet werden kann. Die optische Angleichung an den Kaiser im fünften Jahrhundert, rückte die Kaisergattin zunehmend auch in offiziellen Darstellungen in die sakrale Sphäre.[18] Wie stark die visuelle Bedeutung des Kaiserinnengewandes war, zeigt seine Übertragung auf das Bild der Jungfrau Maria, die vom Konzil in Ephesos (431 n. Chr.) den Titel „Gottesgebärerin“ (θεοτόκος) zugesprochen bekam und in der zeitgleich errichteten Kirche Santa Maria Maggiore in Rom im Ornat der römischen Kaisergattin abgebildet wurde.[19] Der Zusammenhang zwischen Kaisermutter und Gottesmutter ist demzufolge nicht von der Hand zu weisen. Parallel lässt sich eine wachsende Akzeptanz ihrer formalen Machtstellung beobachten. So ist ebenfalls im fünften Jahrhundert zum ersten Mal ein praepositus sacri cubiculi der Kaiserin nachweisbar.[20] Dieser Fakt wird von Christiane Kunst als eine einschneidende Entwicklung in der Etablierung des Einflusses der Kaiserin erachtet: “Das cubiculum war das Zentrum informeller Politik und das Zugeständnis eines solchen an die Ehefrau des Kaisers kann als Hinweis ihrer wachsenden formalisierten Würde gesehen werden. Im Grunde lag darin aber nur die Konsequenz einer Entwicklung, die sich bereits seit Beginn des Prinzipats abzuzeichnen begann und trotz aller Drapierung kaum verbergen liess, nämlich die Tatsache, dass die Kaiserfrauen aufgrund der monarchischen Ordnung an der Herrscherstellung ihrer Ehemänner partizipierten.“[21] Man war in der Spätantike stärker bereit, der Kaiserin innerhalb eines bestimmten Rahmens eine eigenständige Rolle am Hof zuzugestehen, sogar Differenzen mit dem Kaiser hinzunehmen.

[...]


[1] Vgl. Schwab, Sagen des klassischen Altertums, S.186

[2] Vgl. Nollé, Frauen wie Omphale?, S.230

[3] ebd.

[4] Vgl. Nollé, Frauen wie Omphale?, S.232

[5] Vgl. Holum, Theodosian Empresses, S.3ff

[6] Vgl. Jones, Arnold H. M., The Later Roman Empire, S.341-347, zitiert in Wieber-Scariot, Anja, Im Zentrum der Macht, S.103

[7] Vgl. Kunst, Christiane, Die Rolle der Römischen Kaiserfrau, S.1

[8] Vgl. Leppin, Hartmut, Ausblick und Rückblick, S.485

[9] Vgl. Kunst, Christiane, Die Rolle der römischen Kaiserfrau, S.2

[10] Temporini, Die Familie der Adoptivkaiser von Traian bis Commodus. S.87

[11] Kunst, S.2

[12] Temporini, Die Familie der Adoptivkaiser von Traian bis Commodus, S.87

[13] Vgl. Kunst, Christiane, Die Rolle der römischen Kaiserfrau, S.4

[14] Kunst, Christiane, Die Rolle der römischen Kaiserfrau, S.4

[15] Vgl. Leppin, Hartmut, Ausblick und Rückblick, S.489

[16] Vgl. Clauss, Die Frauen der theodosianischen Familie, S.389

[17] ebd.

[18] Vgl. Kunst, Christiane, Die Rolle der römischen Kaiserfrau, S.6

[19] Vgl. Stützer, Herbert Alexander, Frühchristliche Kunst in Rom, S.157ff. zitiert in Kunst, Christiane, Die römische Kaiserfrau, S.6

[20] Vgl. Guyot, Peter, Eunuchen als Sklaven und Freigelassene in der griechisch-römischen Antike, S.135, zitiert in Kunst, Christiane, Die römische Kaiserfrau, S.6

[21] Kunst, Christiane, Die römische Kaiserfrau, S.6

Details

Seiten
27
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638525244
ISBN (Buch)
9783638665919
Dateigröße
586 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v58282
Institution / Hochschule
Université de Fribourg - Universität Freiburg (Schweiz) – Institut für Alte Geschichte
Note
1,5
Schlagworte
Galla Placidia Augusta Darstellung Macht Geschichtsschreibung Jahrhunderts Proseminar Methodologische Einführung Altertumswissenschaften

Autor

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