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Hauptmedienstandorte in Deutschland im Vergleich. Typisierung und Entwicklungsdynamik

Hausarbeit (Hauptseminar) 2006 36 Seiten

Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen

1. Vorwort

2. Die Medienbranche in Deutschland
2.1 Abgrenzung des Mediensektors
2.2 Bedeutende Medienstandorte in Deutschland

3. Typisierung und Spezialisierung der vier bedeutenden Medienstädte in Deutschland
3.1 Hamburg
3.2 Berlin
3.3 München
3.4 Köln

4. Vergleich und Entwicklung einzelner Medienbranchen im Bezug auf ihre Standorte
4.1 EDV / Software-Branche
4.2 Werbung
4.3 Verlage
4.4 Druckereien und Vervielfältigung
4.5 Filmwirtschaft
4.6 Radio und Fernsehen

5. Zusammenfassende Betrachtung und Schlussfolgerung

6. English Summary

7. Literaturverzeichnis

Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen

Abbildungen

Abbildung 1: Cluster der Medienwirtschaft im Städtevergleich

Abbildung 2: Branchenstruktur der Hamburger Medienunternehmen

Abbildung 3: Branchenstruktur der Berliner Medienunternehmen

Abbildung 4: Anzahl der Medienunternehmen in Stadt

und Landkreis München 2002 nach Branchen

Abbildung 5: Top 5 Regionen der EDV / Softwarebranche

Abbildung 6: Top 6 Regionen der Werbebranche

Abbildung 7: Top 6 Regionen der Verlagsbranche

Abbildung 8: Top 4 Regionen der Branche Druck und Vervielfältigung

Abbildung 9: Top 6 Regionen der Filmbranche

Abbildung 10: Top 6 Regionen der Rundfunkbranche

Tabellen

Tabelle 1: Ranking der Medienregionen im Jahr 2003

Tabelle 2: Beschäftigte in der Medienwirtschaft im Städtevergleich

Tabelle3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Berliner

Medienbranche 2004

Tabelle 4: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Branchen und Städte..

1. Vorwort

Das Thema der vorliegende Hausarbeit lautet: „Hauptmedienstandorte in Deutschland im Vergleich. Typisierung und Entwicklungsdynamik“. Es ist untersucht worden, welches die Hauptmedienstandorte in Deutschland sind. Welche Branchenstruktur diese Standorte haben, wo ihre Stärken liegen und warum sich die jeweilige Branche grade an diesem Standort angesiedelt hat.

Die Arbeit ist in 3 Hauptkapitel eingeteilt. Kapitel 2 betrachtet die Medienbranche in Deutschland, grenzt den Mediensektor zunächst ab und befasst sich dann mit den bedeutendsten Medienstädte in Deutschland. Die Abgrenzung wird hauptsächlich über die Beschäftigten in der jeweiligen Branche vorgenommen. Überwiegend wird mit Zahlen aus dem Jahr 2003 gearbeitet, da diese aus verschiedenen Untersuchungen vorliegen und so miteinander verglichen werden können. Das Kapitel 3 stellt die vier wichtigsten Medienstädte vor, zeigt ihre Besonderheiten auf und gibt Auskunft über die Beschäftigten- und Unternehmenszahlen der Medienbranchen. In Kapitel 4 werden die einzelnen Branchen im Bezug auf ihre Standorte untersucht. Hierbei wird auf die räumliche Konzentration der Branche in einer Stadt sowie der räumlichen Spezialisierung eingegangen. Die Arbeit endet mit einem zusammenfassenden Überblick in dem die wichtigsten Ergebnisse noch einmal aufgeführt werden und eine Zukunftsentwicklung kurz angesprochen wird.

Danach folgt eine kurze Zusammenfassung in Englisch.

2. Die Medienbranche in Deutschland

2.1 Abgrenzung des Mediensektors

Im Jahr 2003 wurden in Deutschland ungefähr 1,1 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Medienbranche gezählt (RP online 2004). 568.774 Sozialversicherte waren in den Bereichen Verlagswesen, Druck (Print), Werbung, Filmwirtschaft und Rundfunk beschäftigt (Mundelius, Frank 2004, S. 6). Es gibt bis heute keine einheitliche Abgrenzung des Mediensektors. Das Problem liegt darin, dass die medienrelevanten Wirtschaftsbereiche heute immer mehr miteinander verflochten sind. Unternehmen sind branchenübergreifend tätig und eine Abgrenzung zu einem Wirtschaftssektor wird daher immer schwieriger.

Die Datengrundlage für die Mehrzahl der Statistiken zur Abgrenzung des Mediensektors bildet die Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit. In ihr werden alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erfasst. Meist machen sie über 70 % aller Erwerbstätigen einer Region aus. Da Selbständige bzw. freie Mitarbeiter nicht gezählt werden, diese in der Medienbranche aber eine überdurchschnittliche Bedeutung haben, führt dies oftmals zu einer Unterschätzung des Beschäftigungsvolumens (Schönert, Willms 2001, S. 413). Da dies aber für die ganze Bundesrepublik gilt und in allen Medienbereichen vorkommt, werden die Aussagen, die aus den hier angeführten Zahlen getroffen werden, repräsentativ sein.

In der Beschäftigungsstatistik wird die Medienwirtschaft wie folgt abgegrenzt: Verlage, Druckereien, Vervielfältigung von Tonträgern, Postdienste, Fernmeldedienste, Softwarehäuser, Datenbanken, sonst. Datenverarbeitung, Werbung, Film- und Videoproduktion, Radio/Fernsehen und Nachrichtenagenturen (Schönert 2004, S. 4). Es gibt die unterschiedlichsten Abgrenzungen und Einordnungen verschiedener Berufsgruppen zum Wirtschaftsektor Medien. So wird z.B. der Multimedia Bereich sehr unterschiedlich abgegrenzt und weit gefasst. Da dieser Hausarbeit nicht nur Zahlen der Bundesagentur für Arbeit vorliegen, sondern auch verschiedene Studien, wird versucht eine einheitliche Einteilung zur jeweiligen Branche zu geben. Im Wesentlichen konzentriert sich die Abgrenzung der Medienwirtschaft in dieser Arbeit auf die Bereiche Print, Verlagswesen, Filmwirtschaft, Hörfunk und Fernsehen, Werbung und EDV / Software.

2.2 Bedeutende Medienstandorte in Deutschland

Die wichtigsten Medienzentren in Deutschland sind die Städte Hamburg, Berlin, München und Köln. In diesen Städten sind mehr als die Hälfte der Medienmitarbeiter der 20 größten Städte in Deutschland beschäftigt. Dies ergab eine Studie des BAW Instituts für Wirtschaftforschung (Schönert 2004, S. 2). Im Jahr 2003 waren 61.326 Menschen in Hamburg bei Presse, Rundfunk, Fernsehen und weiteren Medien tätig. Hamburg nimmt unter den Beschäftigungszahlen eine herausragende Stellung ein. Berlin folgt Hamburg mit ca. 58.886 Medienmitarbeitern. München verzeichnete ca. 53.230 Arbeitnehmer. Die Nummer vier der Rangliste bildet Köln mit 37.850 Mitarbeitern der Medienbranche (RP online 2004). Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass diese Zahlen nur die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beinhalten. Alle vier Städte haben in den letzten Jahren an Beschäftigten verloren, aber konnten ihre bedeutende Stellung innerhalb der Bundesrepublik verteidigen.

Die folgende Tabelle zeigt ein Ranking der Top 10 Medienregionen im Jahr 2003. Es wird zwischen Beschäftigten und Betrieben unterschieden und der jeweilige

Tab. 1 Ranking der Medienregionen im Jahr 2003

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Anteil an der deutschen Medienbranche aufgezeigt. Das heißt z.B., dass in Hamburg 6,75 % der Beschäftigten der gesamten Medienbranche in Deutschland tätig waren. Die Werte in Klammern zeigen den jeweiligen Rang von 1998. Daraus ist zu erkennen, dass Berlin bei den Beschäftigten an Bedeutung zulegen konnte. Bei den Betrieben konnte Hamburg einen Platz vorrücken (Mundelius, Frank 2004, S. 23). Zu erwähnen ist aber, dass es bei solchen Betrachtungen immer auf die Gebietsabgrenzung ankommt. In dieser Tabelle sind München und der Landkreis München getrennt bewertet worden, wären sie als Großraum München zusammengefasst, ergäbe sich eine ganz andere Situation. Gleiches gilt für den Raum Köln. Hier ist der Kreis Köln aufgeführt. Wäre das Kölner Umland mit eingebunden, so würde auch der Standort Hürth dazu zählen, der für den Medienstandort Köln von enormer Bedeutung ist.

Tab. 2 Beschäftigte in der Medienwirtschaft

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]Tabelle 2 zeigt noch einmal die Zahl der Beschäftigten in der Medienwirtschaft in den 20 größten Städten Deutschlands sowie den Anteil der Medienbeschäftigten an der lokalen Gesamtwirtschaft. Hier ist zu erkennen, dass Köln, Hamburg und München die Spitze bilden und Berlin nur auf Platz 12 liegt, obwohl Berlin bei der Beschäftigtenanzahl an zweiter Stelle steht. Hieraus ergibt sich, dass in den Städten Hamburg, München und Köln die Medienbranche an der lokalen Gesamtwirtschaft weit mehr Bedeutung hat, als in Berlin. Zwischen den Jahren 2000 und 2003 haben die vier größten deutschen Medienstädte überdurchschnittlich an Beschäftigten verloren. So verzeichnet Hamburg einen Rückgang von 3,3 %, Berlin 4,3 %, München 4,4 % und Köln 2,7 % (Schönert 2004, S. 1ff).

Trotz all dem sind diese vier Städte die führenden und bedeutendsten Medienzentren in Deutschland. Die räumliche Konzentration und die Spezialisierung auf bestimmte Bereiche verliefen in jeder Stadt anders. Dadurch haben sich vier ganz spezielle Wirtschaftsstrukturen und regionale Besonderheiten der jeweiligen Branche in den hier näher betrachteten Städten gebildet (Schönert, Willms 2001, S. 412). Abbildung 1 zeigt, dass die in dieser Arbeit besonders betrachteten Städte Hamburg, Berlin, München und Köln in den vier Bereichen Film/TV, Rundfunk, Werbung, Verlage und Theater und Künste zu den führenden Zentren der Kulturindustrie (Medienwirtschaft) zählen.

Abb. 1 Cluster der Medienwirtschaft im Städtevergleich

[Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten]Vor der detaillierten Betrachtung der einzelnen Städte in Kapitel 3 ist aber noch hervorzuheben, dass grade der Medienbereich ein überaus dynamischer Wirtschaftszweig ist (Krätke 2002, S.176). Die Multimediatechnik wird immer bedeutender und es wird eine immer größere Vernetzung der

verschiedenen Unternehmen und Branchen untereinander geben. Aber auch die Nähe von branchenähnlichen Unternehmen, die Clusterbildung, das kreative Milieu und das Image eines Standortes tragen zur Bedeutung eines Medienstandortes bei (Gräf, Matuszis 2001, S. 114). So haben verschiedene Studien ergeben, dass trotz zunehmender Digitalisierung und globaler Vernetzung die räumliche Nähe zu branchenähnlichen Unternehmen für die Standortwahl oder die Beibehaltung eines Standortes in der Medienbranche als überaus wichtig angesehen wird (Haji-Aghalar et.al. 2005). Aber auch politische Rahmenbedingungen, die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal, die vorhandene Infrastruktur, insbesondere Telekommunikation, die Möglichkeit Fördermittel zu erhalten und die Immobiliensituation beeinflussen die Entwicklung von Medienstandorten (Gräf, Matuszis 2001, S. 114).

Im folgenden Kapitel werden die vier bedeutenden Medienstädte Deutschlands vorgestellt mit besonderem Augenmerk auf die jeweilige Branchenstruktur der Medienwirtschaft vor Ort.

3. Typisierung und Spezialisierung der vier bedeutenden Medienstädte in Deutschland

Wie schon im zweiten Kapitel erwähnt, befasst sich dieser Teil der Arbeit mit den vier Städten Hamburg, Berlin, München und Köln. Es werden die Städte im Hinblick auf ihre jeweilige Medienbranchenstruktur kurz vorgestellt und ein Erklärungsansatz für die jeweilig Entwicklung gegeben. Die Reihenfolge der Städte orientiert sich an der Rangfolge der absoluten Beschäftigtenzahlen in der Medienbranche insgesamt, wie sie in Tabelle 2 zu sehen ist.

3.1 Hamburg

Mit Rund 62.000 Mitarbeitern in 12.980 Betrieben aus dem Bereich Werbung, Druck, Rundfunk, Musik-, Film-, Fernseh- und Kulturwirtschaft führt Hamburg die Rangliste der Medienstädte in Deutschland nach wie vor an. Wie schon in Tabelle 1 gezeigt wurde, sind 6,75 % der Beschäftigten in der deutschen Medienbranche in Hamburg tätig. Hamburg ist die Stadt der Information. Der Bereich Print bzw. Verlagswirtschaft ist von enormer Bedeutung für die Stadt. Fast 50 % der Auflagen der deutschen Publikumspresse werden in der Hansestadt publiziert. Fünf der sechs führenden deutschen Verlage haben ihren Sitz in Hamburg, darunter der größte deutsche Zeitungsverlag, die Axel Springer AG, die ihre Verlagszentrale in Hamburg hat und 80 % des Marktes der Hamburger Tageszeitungen beherrscht (Hamburger Gesellschaft für Wirtschaftsförderung 1995, S. 9). Der Unternehmenssitz ist in Berlin (Axel Springer AG 2006). Neben dem größten Zeitungsverlag ist mit Gruner & Jahr auch der größte Zeitschriftenverlag des Kontinents in Hamburg vertreten. Aber auch weitere Unternehmen mit Sitz an der Elbe sind national und international bekannt: Heinrich Bauer Verlag, der Jahreszeiten Verlag, der Spiegel-Verlag Rudolf Augstein sowie die Verlagsgruppe Milchstraße (Tourismuszentrale Hamburg GmbH 1998, S. 77). Insgesamt sind 1.363 Unternehmen der Verlagswirtschaft und 680 Unternehmen des Druckgewerbes in Hamburg tätig. Doch nicht nur Presseerzeugnisse sind in Hamburg von Bedeutung, auch Buchverlage sind hier vertreten. Unter andrem erschienen die deutschen „Harry Potter“ Ausgaben im Carlsen Verlag. Verlage wie Paul Parey, der Falk-Stadtpläne-Verlag und Hoffmann & Campe sind hier ansässig. Rowohlt hat seinen Sitz vor den Toren der Stadt (HK-Hamburg 2006, S. 2). Als größte deutsche Presseagentur und eine der führenden weltweit, beliefert dpa (Deutsche Presse Agentur) aus Hamburg fast alle Redaktionen des Landes. Grund für die Bedeutung Hamburgs als Presse-Stadt liegt wohl in der langen Tradition. Schon im 17. Jahrhundert erschien in Hamburg eine Wochenzeitung. Im 19. Jahrhundert erschienen hier mehr als 70 Titel und somit galt Hamburg als „Deutschlands zeitungsreichste Stadt“. Diesen Ruf hat sie bis heute behalten (Hamburger Gesellschaft für Wirtschaftsförderung 1995, S. 9). Einen wichtigen Teil zur Bedeutung als Pressestadt haben wohl auch der „Spiegels“ und „Die Zeit“, die beide in Hamburg gegründet wurden, beigetragen.

Doch auch im Radio-, Film- und Fernseh-Bereich ist Hamburg nicht unbedeutend. Auch hier dominiert der Nachrichtenbereich. Die wichtigste deutsche Nachrichtensendung, die Tagesschau, wird in Hamburg produziert und ausgestrahlt. Mit dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) beheimatet Hamburg die drittgrößte ARD Anstalt für Hörfunk und TV, die für das Erste und für N3 zahlreiche Sendungen produziert (Tourismuszentrale Hamburg GmbH 1998, S. 79). ZDF, RTL und Sat.1 sind mit Landesstudios vertreten und beziehen Sendeformate, die in Hamburg produziert wurden. 84 Unternehmen zählt die Rundfunkbranche in Hamburg. Mit 31 empfangbaren Radiosendern, 12 produzieren vor Ort, ist der Großraum Hamburg einer der wettbewerbsintensivsten Standorte Deutschlands (HK-Hamburg 2006, S. 4). Die Filmwirtschaft macht 9 % der Hamburger Medienunternehmen aus, das sind 1.216 Firmen. Im Jahr 2004 wurden in der Hansestadt 1.650 Drehgenehmigungen erteilt. 15.050 Film- und TV Produktionen wurden im selben Jahr realisiert. Mit der Studio Hamburg GmbH ist eines der größten deutschen Studiobetriebe und der zweitgrößte TV-Produzent in Hamburg ansässig. Eines der modernsten und größten Trickstudios befindet sich in Bahrenfeld (HK-Hamburg 2006, S. 4). Das wichtigste Standbein der Filmproduktion in der Stadt ist die Werbefilmproduktion. Hier ist Hamburg führend, mit 40 % Marktanteil im Bundesvergleich (Ernst & Young AG 2003b, S. 19). Viele nationale und internationale Werbeagenturen haben nach wie vor ihren Sitz in Hamburg, daraus ergibt sich, dass die stärkste Branche in der Hamburger Medienwirtschaft der Bereich Werbung ist, zu dem auch der Multimediasektor gezählt wird. 8.320 Unternehmen der Werbewirtschaft sind in Hamburg tätig. 10 der 50 umsatzstärksten Werbeagenturen Deutschlands haben ihren Sitz an der Elbe. Damit nimmt Hamburg den dritten Platz der umsatzstärksten Werbemetropolen Deutschlands ein, nach Frankfurt und Düsseldorf (Tourismuszentrale Hamburg GmbH 1998, S. 77). Auch bei den Beschäftigenten der Werbebranche nimmt Hamburg im Bundesvergleich einen Spitzenplatz ein. 10 % der in dieser Branche Tätigen waren 2003 in der Hansestadt beschäftigt (Schönert 2004, S. 6). 1.908 Unternehmen sind im Multimediabereich tätig, mit dieser Anzahl ist Hamburg der führende deutsche Standort in diesem Bereich. AOL Deutschland und freenet.de sind zwei der drei wichtigsten Internet-Provider, die ihren Sitz in Hamburg haben. Und der bedeutendste Suchmaschinenanbieter Google hat seine Deutschlandzentrale in der Hansestadt (HK-Hamburg 2006, S. 3).

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Details

Seiten
36
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638518147
Dateigröße
805 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v57315
Institution / Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen – Geographisches Institut
Note
2,1
Schlagworte
Hauptmedienstandorte Deutschland Vergleich Typisierung Entwicklungsdynamik Medienwirtschaft Medienstandorte

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Titel: Hauptmedienstandorte in Deutschland im Vergleich. Typisierung und Entwicklungsdynamik