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Fastnacht im Mittelalter (mit Quellenanalyse Bsp. Offenburg)

Hausarbeit (Hauptseminar) 2002 32 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Etymologie und Herkunftstheorien

Brauchtermine und –bezeichnungen

Forschungsansätze

Chronologische und quellenmäßige Einordnung des Themenkomplexes

Grundlegende Fastnachtsbräuche und –elemente des Untersuchungszeitraums

Die Haltung der Obrigkeit gegenüber dem städtischen Fastnachtstreiben

Die „große vaßnacht zu Offenburg“ im Jahre 1483

Schlußwort

Literaturverzeichnis

Anhang

Einleitung

Die vorliegende Hausarbeit unternimmt den Versuch, sich dem Themenkomplex der spätmittelalterlichen Fastnacht aus historischer Sicht zu nähern. Die Gliederung folgt hierbei zunächst einer überblicksartigen und einführenden Darstellung, um den Leser mit grundlegenden Elementen des Gegenstandes vertraut zu machen; im weiteren Verlauf soll eine Quellenbearbeitung die vorangegangenen Ausführungen konkretisieren und am Einzelfall veranschaulichen. Dabei werden etymologische, forschungsspezifische, brauchseitige und weitere wissenschaftlich relevante Aspekte Berücksichtigung finden. Durch die enge thematische Verknüpfung mit dem Sachgebiet der Volkskunde ist eine fachübergreifende Bearbeitung kaum vermeidbar, der Hauptakzent wurde jedoch naturgemäß auf der historischen Seite gesetzt, wobei der interdisziplinäre Charakter allenfalls zur Bereicherung der Arbeit beitragen sollte.

Inhaltlich reiht sich die Arbeit als ein Bestandteil in das Seminar „Festkulturen im Mittelalter“ ein und soll somit - im vorgegebenen Rahmen - Erkenntnisse des Seminars aufgreifen, thematisch spezifizieren und am konkreten Beispiel belegen. Ein weiterer Gegenstand soll daher sein, die im Seminar bereits gewonnenen Eindrücke von Funktion und Charakter mittelalterlicher Feste zu verdeutlichen und, falls möglich, sogar neue Gesichtspunkte sowie weitere Perspektiven aufzuzeigen. Dementsprechende Fragestellungen könnten lauten: Welche zentralen Funktionen mittelalterlicher Festkultur können am Komplex Fastnacht verdeutlicht werden und wie treten sie im einzelnen hervor? Welche Faktoren können hinausgehend über das Moment der Zerstreuung festgestellt werden? Erfolgte die Umsetzung spontan oder geplant, und in welcher Form? Welche Symbolgehalte spielen eine Rolle? Und: In wie weit kam die Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen zur Geltung?

Anzumerken ist hierbei, daß bei der Darstellung eine Beschränkung auf Fastnachtsphänomene des deutschen Sprachraums vorgenommen wurde, da eine Erweiterung auf das europäische Umland beziehungsweise regionale Besonderheiten den Untersuchungsrahmen überstrapaziert und die Ergebnisse in zu hohem Maße modifiziert hätte. Des weiteren erfolgte eine Konzentration auf städtische Gegebenheiten, da die leider dürftige Quellenlage für den ländlichen Raum weitreichende Untersuchungen nicht zuläßt und außerdem in der heutigen Forschung die Ansicht vorherrscht, die mittelalterliche Fastnacht sei eine Erscheinung der Städte gewesen[1].

Theoretische Basis der Arbeit bildet vor allem die im Kapitel „Forschungsansätze“ sowie die im Literaturverzeichnis aufgeführten Titel, wobei sich Auswahl und Gewichtung der Literatur nach Aktualität und Stellenwert in der gegenwärtigen Forschungslandschaft richten.

Etymologie und Herkunftstheorien

Erwartungsgemäß sind auch die Forschungsansätze im Bereich Fastnacht von der volkskundlichen Tradition geprägt und weisen dementsprechende Unterschiede auf. Hier sollen exemplarisch einige etymologische Hypothesen, stellvertretend für die verschiedenen Richtungen, vorgestellt werden.

So war vor allem die ältere Forschung stark an der sog. Kontinuitätstheorie angelehnt, die sich in den Zwanziger Jahren formierte und Auswirkungen bis in die Untersuchungen der späten Siebziger Jahre zeigte[2] ; vergleichbare Anklänge finden sich sogar noch in Beiträgen der Neunziger Jahre[3]. Diesem Ansatz folgend wird die Entstehung der Fastnachtsfeier aus heidnisch-germanischen Kulten des Winteraustreibens bzw. der Fruchtbarkeit hergeleitet und auf diesem Hintergrund eine Kontinuitätslinie bis in die Gegenwart angenommen. Als Hinweis auf die vermeintlich vorchristliche Herkunft wurde die Bezeichnung „faseln“ mit der Bedeutung „fruchtbar sein, sich vermehren“ angeführt[4]. Parallel distanzierten sich jedoch maßgebliche Wissenschaftler wie Hans Moser schon in den Sechziger Jahren von derartigen Vorstellungen[5].

Vergleichbar mit der mythologischen Deutung ist ein weiterer Erklärungsversuch, der jedoch in der Hauptsache die Forschung des 19. Jahrhunderts dominierte. Dieser beruft sich auf einen Kontinuitätszusammenhang zwischen römischen Festlichkeiten, wie etwa den „Saturnalien“ oder „Bacchanalien“ und der heutigen Fastnacht. Mehrheitlich wurde diese Auslegung auf den rheinischen Karneval angewandt, dessen etymologischer Ursprung mittlerweile jedoch eindeutig als sprachlich-volkstümliche Variante des fastenzeitlichen Fleischverzichts („carne vale“ = „Fleisch, lebewohl“) geklärt scheint[6]. Da der Begriff „Karneval“ außerdem erst seit 1699 auf die deutsche Fastnacht angewendet wurde[7] und somit aus dem Untersuchungszeitraum herausfällt, wird er im folgenden keine weitere Berücksichtigung finden.

Die gegenwärtige Forschung wendet sich jedoch von den dargelegten Theorien ab und entlarvte sie aufgrund ihrer Unvereinbarkeit mit der historischen Realität als unhaltbar. Eine ununterbrochene Brauchtradition von der Antike bis zur Gegenwart wird heute im allgemeinen Konsens relevanter Untersuchungen ausgeschlossen. Vielmehr wird durchgängig davon ausgegangen, daß der Ausdruck „Fastnacht“ sich aus der reinen Wortbedeutung heraus, nämlich als Brauchtermin im christlichen Jahreslauf definieren läßt und den Abend bzw. die zeitliche Periode vor der Fastenzeit bezeichnet[8]. Auf die unabdingbare Wechselbeziehung zwischen Fastnacht und Fastenzeit wird im weiteren Verlauf der Arbeit noch einzugehen sein, aus rein etymologischer Hinsicht aber sprechen für diese Worterklärung zum einen die Analogie zu „Weihnacht“ als Benennung für den der Geburtsfeier Christi vorausgehenden Abend[9], zum anderen die sprachlichen Wurzeln in dem alten niederdeutschen Wort „vastavent“[10], was sich heute noch in „Fastelovend“ wiederfindet. Dieser Argumentation entsprechend wird auch das im Süddeutschen übliche „Fasching“ auf den mittelhochdeutschen Begriff „vast-schanc“ zurückgeführt – das Ausschenken des Fastentrunkes[11]. Resümierend ist hier also festzuhalten, daß die heutige Forschung Bezüge der Fastnacht zu älteren Bräuchen zwar nicht leugnet[12], die Kontinuitätsprämisse aber als wissenschaftlich nicht aufrecht zu erhalten ansieht.

Brauchtermine und –bezeichnungen

Entsprechend den obigen Ausführungen liegt nahe, daß die Datierung und kalendarische Verankerung der Fastnacht seit jeher an die kirchliche Fastenordnung gebunden bzw. ihr unterworfen war. So geht der gegenwärtig für die deutsche Fastnacht gebräuchliche Termin zurück auf das Konzil von Benevent, auf welchem im Jahre 1091 der Beginn der Fastenzeit auf den Aschermittwoch festgelegt wurde[13]. Bei der Berechnung der vierzigtägigen Fastenperiode bis zum Osterfest wurden die sechs Sonntage zum Gedächtnis an die Auferstehung Jesu ausgespart[14], so daß der Fastnachtssonntag seitdem auf den Sonntag Quinquagesima fällt[15]. Diese Zählung bezeichnet man als „kleine“ oder „rechte“ Fastnacht[16]. Vor der allgemeinen Einigung auf die Ausdehnung der Fastenzeit wurden die Sonntage innerhalb dieser ebenfalls als Fasttage betrachtet, so daß die Phase des Fastens gegenüber der neuen Zählung um eine Woche verkürzt war. Dementsprechend fiel das Datum des Fastnachtssonntags bei der „alten“ oder „Bauernfastnacht“ erst auf den Sonntag Invocavit, dem heutigen ersten Sonntag in der Fastenzeit[17]. So hielten sich über mehrere Jahrhunderte hinweg zwei unterschiedliche Festtermine, wobei der letztere spätestens in der Neuzeit weitestgehend verdrängt wurde[18], heute aber etwa in Basel immer noch den eigentlichen Fastnachtszeitpunkt markiert[19].

Forschungsansätze

Im folgenden Abschnitt sollen einige der zentralen Richtungen auf dem Feld der heutigen Fastnachtsforschung aufgezeigt und einander gegenüber gestellt werden, so daß sich dem Leser ein Einblick in Forschungsstand und –kontroversen eröffne.

Der erste Schritt auf dem Wege der Abkehr von den traditionellen Fastnachtstheorien, die von der eingangs beschriebenen Deutung der Fastnacht als Kontinuitätsphänomen eines mythisch-kultischen Winteraustreibungs- bzw. Fruchtbarkeitsrituals germanischen Ursprungs beherrscht wurden, stammte von Hans Moser[20]. Seine historisch-archivalische Methode führte durch intensive Quellenarbeit erstmals zu einer wissenschaftlich-rationalen Betrachtung des Brauchkomplexes Fastnacht auf dem Hintergrund der wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen historischen Realität[21]. Laut eigener Aussage erkannte er schon seinerzeit „...die Notwendigkeit eines Bruches mit den herkömmlichen romantischen Vorstellungen von Ursprung und Kontinuität der Brauchtradition und mit den damit verbundenen, um Zusammenhänge mit einer ‚agrarkultischen Urschicht des Brauchtums’ kreisenden Deutungshypothesen...“[22]. Das bis heute in seiner Quantität und Präzision einzigartige[23] Quellenstudium Mosers lieferte neue Erkenntnisse und Perspektiven mit dem Ziel, eine historisch objektivierende und überregionale Betrachtung der fastnächtlichen Brauchformen durch vergleichende Quellenauswertung zu ermöglichen[24].

Gewissermaßen in der Tradition Mosers steht der Ansatz des derzeit wohl besten Kenners der europäischen historischen Fastnacht, Werner Mezgers. Sein ebenfalls kulturhistorischer Deutungsversuch weist diverse Parallelen zum Vorgehen Mosers auf, was etwa die außerordentlich sorgfältige und reichhaltige Quellenarbeit oder die Abwendung von der überkommenen Kontinuitätsprämisse betrifft. Dabei versucht er jedoch, der deutschen Fastnachtsforschung durch neue Dominantsetzungen zu fortschrittlichen Erkenntnissen zu verhelfen, was durch seine seit Beginn der Achtziger Jahre erschienen Arbeiten zum mittelalterlichen Narrentum auch geschehen ist[25]. Die dort erzielten Ergebnisse bieten, vor allem durch die intensive Behandlung der Brauchseite, entscheidende Einblicke in die historische Volkskultur, wobei besonders die Habilitationsschrift Mezgers durch ihre Aktualität, Präzision und Vielfalt überzeugt[26]. Zum Erkenntnisgewinn versucht Mezger also, traditionelle Arbeitsweisen mit neuen Gedanken zu verknüpfen und so doch persönliche Akzente zu setzen, wie er im folgenden verdeutlicht: „Die bisher entwickelten einschlägigen Erklärungsmodelle bedürfen also unbedingt einer weiteren Verfeinerung.“[27]. Als Hauptziel seiner Arbeit nennt er, „In diesem schwierigen, jedoch für die Brauchforschung insgesamt außerordentlich bedeutsamen Fragenbereich mit seinem eigenen Ansatz der Wahrheit ein Stück näherzukommen...“[28].

In einer recht isolierten Position befindet sich die Linie Dietz-Rüdiger Mosers, da es sich bei seinen Schlußfolgerungen um die vermutlich umstrittensten in der Fastnachtsforschung handelt[29]. Da Moser aber auch von ernsthafter Seite – wenngleich mit Einschränkungen – Zustimmung erhält[30] und seine Untersuchungen mit zu den bestdokumentiertesten zählen, verdient sein Ansatz hier Erläuterung. Das von ihm entwickelte Deutungsmodell zur historischen Fastnacht ist rein christlich-religiöser Natur und wendet sich daher gegen die eher sozialgeschichtliche Ausrichtung etwa eines Hans Mosers[31]. Die exponierte Stellung D.-R. Mosers zeichnet sich dadurch aus, daß er die Entstehung des Fastnachtsfestes an sich auf eine Inszenierung der Kirche zurückführt, deren Ablauf ebenfalls von ihr bestimmt und der christlichen Lehre vollständig unterworfen sei. Als theoretische Grundlage des christlichen Fastnachts“programms“[32] sieht er das Zweistaatenmodell des Heiligen Augustinus an, welches der Kirche seiner Auffassung nach die Basis für die antithetische Gegenüberstellung von Fastnacht und Fastenzeit lieferte, in Analogie zu der augustinischen Idee von den Gegenpolen Babylon und Jerusalem bzw. dem Reich des Teufels und dem Reich Gottes[33]. Infolgedessen versteht Moser die Fastnacht als eine dem Menschen von der Kirche vorgeführte pervertierte Gottesherrschaft[34], eine Welt des Lasters, die ihn der Vergänglichkeit seiner Diesseitsorientierung und der „Verfallenheit [...] an Tod und Teufel“[35] bewusst werden und warnend davon abwenden lassen sollte. Dementsprechend versteht er das gesamte System der Fastnacht mit allen Elementen, Gestalten und Allegorien als ein Produkt der von ihm angenommenen kirchlichen Intention unter einem zusätzlichen Rückgriff auf die mittelalterliche und frühneuzeitliche Lasterliteratur und deutet so etwa die fastnächtlichen Tiererscheinungen aus ihrer Verkörperung der Sieben Todsünden heraus[36]. Mit diesem Ansatz war und ist Moser einer erheblichen Kritik seines wissenschaftlichen Umfelds ausgesetzt und verursachte damit einige Kontroversen[37]. Als der heftigste Widersacher innerhalb dieses Forschungsstreits trat Mosers Namensvetter Hans auf, der auf dem Höhepunkt der Diskussionen mehrfach zu den Ausführungen D.-R. Mosers Stellung bezog, allerdings in einer überaus detaillierten und daher für diesen Rahmen nicht im kleinsten darstellbaren Form[38]. Seine Kritik tritt hauptsächlich ein für eine umfassendere Betrachtung der Thematik unter Berücksichtigung von Faktoren wie „... rechtliche(n) Zusammenhänge(n), [...] (dem) Repräsentationsverhalten sozialer Gruppen und [...] (dem) natürliche(n) Behagen an fröhlichem Mummenschanz.“[39]. Auch Mezger wirft ihm Monokausalität, Idealtypisierung, das Aufstellen einer neuen Kontinuitätsprämisse und Lücken in der Beweisführung vor[40] ; andere, in gleicher Linie, wenden sich ebenfalls gegen den methodischen Zugriff[41] und die Verabsolutierung der theologischen Perspektive[42]. Andererseits werden gerade seine Bemühungen nach alternativen Forschungsrichtungen jenseits der überkommenen mythologischen Deutungen gewürdigt[43] und anerkannt, daß seine Thesen „...vielfach augenfällige Zusammenhänge zwischen fastnächtlichen Brauchinhalten und christlicher Vorstellungswelt...“ enthalten, die er „...in verdienstvoller Arbeit aufgedeckt hat und die auch unbestreitbar existieren...“[44]. Gleichsam hebt Mezger seinen Verdienst bezüglich eines neuen Blickwinkels auf die Figur des mittelalterlichen Narren hervor[45] ; ein Komplex, dessen wesentliche Untersuchung v.a. Mezgers eigener Arbeit zu verdanken ist. Demnach scheint Mosers Ansatz, der seiner Zeit von mehreren seiner Schüler aufgegriffen wurde[46], eines – wenn auch kritischen - Heranziehens allemal würdig.

[...]


[1] vgl. Werner Mezger: Narrenidee und Fastnachtsbrauch. Studien zum Fortleben des Mittelalters in der europäischen Festkultur. Konstanz 1991 (Konstanzer Bibliothek 15), S. 21 sowie
Jacques Heers: Vom Mummenschanz zum Machttheater. Europäische Festkultur im Mittelalter. Darin Kap. IV: Närrische Aufzüge und Karnevalsbelustigungen. Frankfurt a.M. 1986. S. 219-334, S. 263

[2] vgl. Mezger : Narrenidee S. 10/11

[3] vgl. Dülmen, Richard van: Kultur und Alltag in der Frühen Neuzeit. Bd. 2: Dorf und Stadt 16.-18. Jahrhundert. Darin Kap. III.2.: Jahrmarkt und Karneval. München 1992, S. 146-157, S. 156

[4] vgl. u.a. Fasnacht. In: Wörterbuch der Deutschen Volkskunde. 3. Aufl. neu bearbeitet von Richard Beitl. Stuttgart 1974. S. 198-204, S. 199 und 201 sowie
Werner Danckert: Unehrliche Leute. Die verfemten Berufe. Bern, München 1963. S. 120 ff. sowie
Wilhelm Kutter: Schwäbisch-alemannische Fasnacht. Künzelsau, Thalwil, Salzburg 1976, S. 8

[5] Vgl. Hans Moser: Städtische Fasnacht des Mittelalters. In: Masken zwischen Spiel und Ernst. Beiträge des Tübinger Arbeitskreises für Fasnachtsforschung. Volksleben 18 (1967) S. 135-202, S. 137, S. 155

[6] Vgl. u.a. Werner Mezger: „Rückwärts in die Zukunft“. Metamorphosen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. In: Matheus, Michael (Hg.): Fastnacht/Karneval im europäischen Vergleich. Stuttgart 1999. S. 121-173, S. 125. oder
Dietz-Rüdiger Moser: Bräuche und Feste im christlichen Jahreslauf. Brauchformen der Gegenwart in kulturgeschichtlichen Zusammenhängen. Graz, Wien, Köln 1993, S. 139 und
Weber-Kellermann, Ingeborg: Saure Wochen, Frohe Feste. Fest und Alltag in der Sprache der Bräuche. München, Luzern 1985, S. 168 sowie ebf. schon
Hellmut Rosenfeld: Fastnacht und Karneval. Name, Geschichte, Wirklichkeit. In: Archiv für Kulturgeschichte 51 (1969), S. 175-181, S. 177 ff.

[7] Vgl. u.a. Harry Kühnel: Fastnacht. In LexMA 4 (1989), Sp. 313/314, Sp. 313 sowie
Mezger: Narrenidee, S. 11

[8] Vgl. u.a. Mezger: Rückwärts S. 124 , Moser: Bräuche S.139, Kühnel: Fastnacht Sp. 313, Weber-Kellermann S. 168

[9] Vgl. Mezger: Rückwärts, S.124

[10] vgl. Mezger: Narrenidee S. 12 („vastavont“ in Mezger: Rückwärts S. 125)

[11] Vgl. u.a. Kühnel: Fastnacht Sp. 313, Mezger: Rückwärts S. 124 , Moser: Bräuche S.139

[12] vgl. u.a. Mezger: Narrenidee S. 11

[13] vgl. Kühnel: Fastnacht Sp. 313

[14] vgl. u.a. Dietz-Rüdiger Moser: Ein Babylon der verkehrten Welt. Über Idee, System und Gestaltung der Fastnachtsbräuche. In: Sund, Horst (Hg.): Fas(t)nacht in Geschichte, Kunst und Literatur. Konstanz 1984, S. 9-49, S. 9

[15] vgl. u.a. Mezger: Narrenidee S. 13

[16] vgl. Kühnel: Fastnacht Sp. 313

[17] vgl. Mezger: Narrenidee S. 13 und Kühnel: Fastnacht Sp. 313

[18] vgl. D.-R. Moser : Elf Thesen zur Fastnacht. In: Jahrbuch für Volkskunde N.F. 6 (1983), S. 75-77

[19] vgl. Mezger: Narrenidee S. 13 und Kühnel: Fastnacht Sp. 313

[20] vgl. Andreas C. Bimmer: Brauchforschung. Darin Abschnitt 4.1.: Fastnacht und Karneval. In: Brednich, Rolf W.: Grundriß der Volkskunde. 2.Aufl. Berlin 1994. S. 375-395, S. 382.

[21] Vgl. Bimmer S. 383, exemplarisch für Mosers Arbeiten zur historischen Stadtfastnacht die hier verwendete Untersuchung: Hans Moser: Städtische Fasnacht des Mittelalters. In: Masken zwischen Spiel und Ernst. Beiträge des Tübinger Arbeitskreises für Fasnachtsforschung. Volksleben 18 (1967) S. 135-202

[22] zit. nach: H. Moser: Städtische S. 137

[23] vgl. Mezger: Narrenidee S. 12

[24] vgl. H. Moser : Städtische S. 136

[25] vgl. exemplarisch die hier verwendeten Arbeiten: Werner Mezger: Bemerkungen zum mittelalterlichen Narrentum. In: Narrenfreiheit. Beiträge zur Fastnachtsforschung. Tübingen 1980 (Untersuchungen der Tübinger Vereinigung für Volkskunde 51) S. 43-88 sowie aufgrund äußerster Aktualität besonders hervorzuheben: Werner Mezger: „Rückwärts in die Zukunft“. Metamorphosen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht. In: Matheus, Michael (Hg.): Fastnacht/Karneval im europäischen Vergleich. Stuttgart 1999. S. 121-173

[26] Werner Mezger: Narrenidee und Fastnachtsbrauch. Studien zum Fortleben des Mittelalters in der europäischen Festkultur. Konstanz 1991

[27] s. Mezger: Narrenidee S. 15

[28] ebd.

[29] vgl. etwa Dietz-Rüdiger Moser: Ein Babylon der verkehrten Welt. Über Idee, System und Gestaltung der Fastnachtsbräuche. In: Sund, Horst (Hg.): Fas(t)nacht in Geschichte, Kunst und Literatur. Konstanz 1984, S. 9-49 oder auch:
Dietz-Rüdiger Moser: Bräuche und Feste im christlichen Jahreslauf. Brauchformen der Gegenwart in kulturgeschichtlichen Zusammenhängen. Graz, Wien, Köln 1993

[30] vgl. Mezger: Narrenidee S. 14/15

[31] vgl. Brednich S. 383

[32] s. D.-R. Moser: Babylon S. 18

[33] ebd. S. 21/22

[34] vgl. D.-R. Moser : Bräuche S. 143

[35] s. D.-R. Moser: Babylon S. 26

[36] ebd. S. 30 ff.

[37] vgl. v.a. Auseinandersetzungen in Jahrbuch für Volkskunde N.F. 6 (1983), auch Brednich S. 383, Kühnel: Fastnacht Sp. 313

[38] vgl. v.a. H. Moser: Kritisches zu neuen Hypothesen der Fastnachtsforschung. In: Jahrbuch für Volkskunde N.F. 6 (1983), S. 9-50

[39] ebd. S. 50

[40] vgl. Mezger: Narrenidee S. 14/15

[41] vgl. E. Harvolk: Zur Intentionalität von Fastnachtsbräuchen. Methodische Probleme der Erschließung. In: Jahrbuch für Volkskunde N.F. 6 (1983), S. 85-87

[42] vgl. H. Bausinger: Für eine komplexere Fastnachtstheorie. In: Jahrbuch für Volkskunde N.F. 6 (1983), S. 101-106 sowie
N. Schindler: Karneval, Kirche und die verkehrte Welt. Zur Funktion der Lachkultur im 16. Jahrhundert. In: Jahrbuch für Volkskunde N.F. 7 (1984), S. 9-48, hier u.a S. 10-14

[43] vgl. Harvolk S. 85

[44] zit. nach Mezger: Narrenidee S. 15

[45] vgl. W. Mezger : Denkanstöße zur Bedeutungsforschung. Die Narrenfigur in der Fastnacht. In: Jahrbuch für Volkskunde N.F. 6 (1983), S. 78-84, S. 83

[46] so etwa bei: Eva Kimminich: Des Teufels Werber. Mittelalterliche Lasterdarstellung und Gestaltungsformen der Fastnacht. Diss. Freiburg 1986 (Studia Ethnographica et Folkloristica 11); Jürgen Leibbrand: Speculum bestialitatis. Die Tiergestalten der Fastnacht und des Karnevals im Kontext christlicher Allegorese. Diss. Freiburg 1986; Siegfried Wagner: Der Kampf der Fasten gegen die Fastnacht. Studien zu Form, Funktion und Entwicklung des Systems von Fastnacht und Fasten im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit. Diss. Freiburg 1984; Jürgen Küster: Die Fastnachtsfeier. Über Sinn und Herkunft der Narrenbräuche. Freiburg 1987 (von Moser geleitetes DFG-Projekt)

Details

Seiten
32
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783638134613
Dateigröße
1.4 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v5648
Institution / Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz – Historisches Seminar
Note
1,0
Schlagworte
Feste Feiern im Mittelalter Fasching Karneval
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Titel: Fastnacht im Mittelalter (mit Quellenanalyse Bsp. Offenburg)