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Der Leitgedanke der Efficient Consumer Response

Hausarbeit 2005 29 Seiten

BWL - Handel und Distribution

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Leitgedanke

3. ECR-Strategien
3.1 Efficient Replenishment
3.2 Efficient Assortment
3.3 Efficient Promotion
3.4 Efficient Product Introduction

4. Abschließende Betrachtung

Literaturverzeichnis

Ehrenwörtliche Erklärung

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 Der Leitgedanke

Abb. 2 Von Push zu Pull

Abb. 3 Basisstrategien

Abb. 4 Supply Side – Efficient Replenishment

Abb. 5 Out-of-Stock-Problematik

Abb. 6 Electronic Data Interchange

Abb. 7 Efficient Replenishment - Austauschbeziehunge

Abb. 8 Demand Side

Abb. 9 Efficient Assortment als 7-stufiger Category Management Prozess

Abb. 10 Demand Side – Efficient Promotion

Abb. 11 Demand Side – Efficient Promotion

Abb. 12 Demand Side – Efficient Product Introduction

Abb. 13 Zusammenfassung

1. Einleitung

Efficient Consumer Response (ECR) heißt wörtlich übersetzt „effiziente Antwort auf die Kundennachfrage“.[1] Es handelt sich hierbei um einen ganzheitlichen Managementansatz, der auf die Zusammenarbeit zwischen Handel und Industrie abzielt.[2]

ECR ist durch die immer geringer werdenden Margen, den steigenden Konkurrenzdruck und die Ineffizienz der US-amerikanischen Handels-Distribution Anfang der 90er Jahre entstanden.[3] Der eigentliche ECR-Begriff wurde erstmals 1993 in den USA von der Unternehmensberatung Kurt Salmon Associates im Zuge der Auswertung verschiedener Erfahrungsberichte des Handels eingeführt.[4]

Ziel dieser Hausarbeit ist, Ihnen ECR in seinen Grundzügen vorzustellen und Sie damit anzuregen, seine Einführung auch in Ihrem Unternehmen zu erwägen.

2. Der Leitgedanke

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abb. 1: Der Leitgedanke

Quelle: In Anlehnung an: Corsten, D.; Pötzl, J. (2002), S.209

Ziel ist es, Wertschöpfungsketten so zu gestalten, dass dem Verbraucher ein Optimum an Qualität, Service und Produktvielfalt zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis geboten wird. Es gilt, durch kooperatives Denken und Handeln auf Seiten von Industrie und Handel suboptimale Einzellösungen einzelner Glieder der Wertschöpfungskette in ein unternehmensübergreifendes Gesamtoptimum zu transformieren.[5] Noch vor einigen Jahren standen sich Handel und Industrie oft rivalisierend gegenüber, Motto: „mein Gewinn ist dein Verlust“. ECR hingegen fordert eine konstruktive Zusammenarbeit der Handelspartner.[6]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
Abb. 2: Von Push zu Pull

Quelle: In Anlehnung an: Corsten, D.; Pötzl, J. (2002), S.10

„Aus einer ‚Push the Retailer’- wird eine ‚Be pulled by the Consumer’-Situation“.[7] Durch solche partnerschaftliche Zusammenarbeit lassen sich Rationalisierungs- und Optimierungspotentiale im Bereich von Marketing, Einkauf, Verkauf, Logistik und Informationstechnologie realisieren. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der ständigen Prozessoptimierung in der Zusammenarbeit zwischen Händlern und Herstellern, getragen von der Erkenntnis, dass in Zukunft nicht mehr Unternehmen, sondern vielmehr Wertschöpfungsketten konkurrieren.[8]

3. ECR-Strategien

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abb. 3: Basisstrategien

Quelle: In Anlehnung an: Von der Heydt, A. (1998), S.73.

ECR setzt sich aus vier Basisstrategien zusammen: Efficient Replenishment / Assortment / Promotion und Product Introduction.[9] Diese werden zu zwei Teilbereichen gruppiert, dem der Warenversorgung – die sog. Supply-Side bzw. das Efficient Replenishment – und dem der Nachfrage – die sog. Demand-Side, worunter die drei übrigen Themengebiete fallen.[10]

3.1 Efficient Replenishment

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
Abb. 4: Supply Side – Efficient Replenishment

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an den folgenden Text.

Ziel des Efficient Replenishment (effiziente Warenversorgung) ist, mittels einer durchdachten Vernetzung von Handel und Industrie die Warenversorgung zu optimieren. Durch die Kooperation der Partner wird ein Prozess der kontinuierlichen Warennachlieferung eingeführt. Das Efficient Replenishment beruht hier im Wesentlichen auf dem Just-in-Time-Prinzip.[11] Vor der Einführung von Efficient Replenishment kaufte der Handel bei besonderen Rabatten meist hohe Bestände bzw. Vorräte ein und deckte damit den Bedarf von Wochen.[12] Warennachlieferung im Sinne des Efficient Replenishment hingegen orientiert sich an aktuellen Abverkäufen bzw. der prognostizierten Nachfrage. Die Güter werden synchron zur Nachfrage produziert und distribuiert.[13] Ansatzpunkt ist hier, die Kosten der Lagerung und Kapitalbindung zu minimieren und die Logistikketten optimal auszulasten. Dabei gilt es andererseits, Out-of-Stocks (Nullbestände) zu vermeiden, da diese verlorenen Umsatz bedeuten.[14]

[...]


[1] Vgl. Von der Heydt A. (1999), S.1.

[2] Vgl. o. V. (o. J.), S.111.

[3] Vgl. Ehrl A. (1997), S.4.

[4] Vgl. Laurent, M. (1996), S.199.

[5] Vgl. Corsten D., Pötzl J. (2002), S. 7.

[6] Vgl. Von der Heydt A. (1999), S.4.

[7] Corsten D., Pötzl J. (2002), S.9.

[8] Vgl.Ebenda, S.7f.

[9] Vgl. Ehrl A. (1997), S.128.

[10] Vgl. Seifert, Dirk (2001), S.51.

[11] Vgl. Laurent, M. (1996), S.78.

[12] Vgl. Seifert, Dirk (2001), S.115f.

[13] Vgl. Updike, D. (1997), S.35.

[14] Vgl. Von der Heydt Andreas (1999), S.6.

Details

Seiten
29
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638499972
ISBN (Buch)
9783656554882
Dateigröße
585 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v54897
Institution / Hochschule
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Note
1,0
Schlagworte
Efficient Consumer Response

Autor

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Titel: Der Leitgedanke der Efficient Consumer Response