Lade Inhalt...

E-Commerce in der Logistik

Seminararbeit 2005 48 Seiten

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffe des E-Commerce und der Logistik
2.1. E-Logistik (E-Logistics)
2.2. E-Business
2.3. E-Commerce

3. Grundlagen des E-Commerce
3.1. Entwicklung des E-Commerce
3.2. Transaktionsakteure
3.2.1. Business to Business (B2B)
3.2.2. Business to Consumer (B2C)
3.2.3. Consumer to Consumer (C2C)
3.3. Transaktionsphasen
3.4. Transaktionsvolumen
3.5. Ökonomisch/technische Aspekte

4. E-Commerce und E-Logistik im Unternehmen
4.1. Entwicklung
4.2. Strategische Beschaffung
4.3. Einkauf/Disposition
4.4. Produktion
4.5. Vertrieb
4.6. Distribution
4.7. After Sales Management

5. Auswirkungen des E-Commerce auf die Logistik
5.1. Steuerung von WS-Ketten über Unternehmensgrenzen hinweg
5.2. Disintermediation und Wegfall von Wertschöpfungsstufen
5.3. Fokussierung auf spezielle Leistungsbereiche
5.4. Entstehen von Akteuren mit Navigationsfunktion

6. Anforderungen an die Logistik durch E-Commerce
6.1. Endkundenanforderungen (B2C)
6.2. Geschäftskundenanforderungen (B2B)

7. Schlussbetrachtung

Abkürzungsverzeichnis

.com - (com mercial domain)

3PL - T hird P arty L ogistics

4PL - Forth P arty L ogistics

A - A dministration

A2A - A dministration to A dministration

A2B - A dministration to B usiness

A2C - A dministration to C onsumer

ASP - A pplication S ervice P rovider

B - B usiness

B2A - B usiness to A dministration

B2B - B usiness to B usiness

B2C - B usiness to C onsumer

BBP - B usiness to B usiness P rocurement

C - C onsumer

C2A - C onsumer to A dministration

C2B - C onsumer to B usiness

C2C - C onsumer to C onsumer

CD-Rom - C ompact D isc- R ead o nly m emory

CRM - C ustomer R elationship M anagement

DVD - D igital V ersatile D isk

EAI - E nterprise A pplication I ntegration

E-Booking - E lectronic Booking

E-Business - E lectronic Business (analog eBusiness)

ECM - E nterprise C ontent M anagement

E-Commerce - E lectronic Commerce (analog eCommerce)

E-Consulting - E lectronic Consulting

E-Cooperation - E lectronic Cooperation

EDI - E lectronic D ata I nterchange

E-Distribution - E lectronic Distribution

EDV - E lektronische D aten v erarbeitung

eHub - E lectronic Hub

E-Information - E lectronic Information

E-Logistik - E lektronische Logistik (analog eLogistik, eLogistics)

Email - E lectronic M ail

E-Markets E lectronic Markets (analog eMarkets)

E-Messaging - E lectronic Messaging

E - Procurement - E lectronic Procurement (analog eProcurement)

ERP - E nterprise R esource P lanning

E-Selling - E lectronic Selling

E-Shopping - E lectronic Shopping

EU - E uropäische U nion

FTP - F ile T ransfer P rotocol

HTML - H yper t ext M arkup L anguage

IDC - I nternational D ata C orporation

IT-Systeme - I nformations t echnologie Systeme

KEP - K urier-/ E xpress-/ P aketdienste

KMPG/BDA - KMPG Consulting GmbH/ B undesvereinigung der D eutschen A rbeit-

geberverbände

LD - L ogistik d ienstleistungen

LDL - L ogistik d ienst l eister

M&A - M ergers & A cquisitations

PLM - P roduct L ifecycle M anagement

SAP - S oftware, A nwendungen, P rodukte

SCM - S upply- C hain- M anagement

SSL - S ecure S ocket L ayer

UMTS - U niversal M obile T elecommunications S ystem

US - U nited S tates

VAN - V alue A dded N etwork

VAS - V alue A dded S ervices

VPN - V irtual P rivate N etwork

WHU - W irtschaftliche H ochschule für U nternehmensführung

WS - W ert s chöpfung

WWW - W orld W ide W eb

XML - E x tensible M arkup L anguage

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Einordnung des E-Commerce in die Logistik

Abb. 2: Die Entwicklung des E-Commerce

Abb. 3: Ausprägungen des E-Commerce

Abb. 4: Die 3 Stufen der Entwicklung des B2B

Abb. 5: Die meist gekauftesten Produkte

Abb. 6: Transaktionsphasen des E-Commerce

Abb. 7: Transaktionsvolumen des E-Commerce

Abb. 8: Ökonomisch/technische Aspekte des E-Commerce

Abb. 9: Überblick über Unternehmensfunktionen, eLogisitik und E-Commerce

Abb. 10: Bestellabwicklung ohne E-Commerce

Abb. 11: Bestellabwicklung mit E-Commerce

Abb. 12: Auswirkungen des E-Commerce auf die Logistik

Abb. 13: Anforderung an die Logistik durch E-Commerce

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Elektronische Auktionen

Tab. 2: Auswirkungen der Steuerung von WS-Ketten über Unternehmensgrenzen

Tab. 3: Auswirkungen der Disintermediation & Wegfall von Wertschöpfungsstufen

Tab. 4: Auswirkungen der Fokussierung auf spezielle Leistungsbereiche

Tab. 5: Auswirkungen der Entstehung von Akteuren mit Navigationsfunktion

Tab. 6: Strukturierung der Anforderungen an die Logistik durch E-Commerce

1. Einleitung

Der Unternehmenserfolg wird in der heutigen Zeit immer stärker vom funktionierenden Einsatz eines Logistiksystems bestimmt. Wachstumszahlen sehen allein auf dem europäischen Logistikdienstleistungsmarkt im Vergleich von 1999 bei 137 Milliarden Euro einen Anstieg bis 2005 um 49 Milliarden Euro.[1] Während früher Logistik auf ihre physischen Prozesse beschränkt wurde, hat sich daraus ein Managementkonzept entwickelt.[2] Ausgeprägte Logistik gilt als Wettbewerbsvorteil und bewegte in den letzten Jahren viele Unternehmen dazu stärker miteinander zusammenzuarbeiten, um Waren-, Informations- und Finanzflüsse zu optimieren. Diese Ziele werden versucht durch das Supply-Chain-Management (SCM)[3] realisiert zu werden.

Mit dem Internet entstanden neue Möglichkeiten des Kommunikations- und Informationsaustausches, welche die Umsetzung eines erfolgreichen SCM maßgeblich förderten. In diesem Zusammenhang beherrschte vor allem der E-Commerce die Geschäftswelt, wie kein anderer Begriff in den letzten Jahren. Längst sind der schnelle Austausch digitaler Informationen über Emails und Geldgeschäfte über sichere SSL[4] Verbindungen zum Tagesgeschäft geworden. Das Potential des E-Commerce ist jedoch nicht auf diese beiden Vorteile beschränkt. Eine Umfrage der KPMG/BDA ergab, dass Unternehmen primär durch eine Verbesserung der Prozesseffizienz profitieren.[5] Weiterhin wurde genannt, dass Unternehmen, die E-Commerce nutzen, einen Imagegewinn erfahren, da sie als innovativ gelten. Außerdem werden sich die Beschaffungsmärkte ausweiten und die Transaktionskosten gesenkt werden. E-Commerce gilt auch als wirkungsvolles Instrument zur Kundenbindung und der Wettbewerbsdifferenzierung.

Eine Untersuchung des E-Commerce vor allem im Logistikumfeld soll im Rahmen dieser Seminararbeit vorgestellt werden. Ziel dieser Seminararbeit ist dabei einen knappen Überblick über die Wechselwirkungen des E-Commerce und der Logistik zu verschaffen, jedoch können aufgrund der Komplexität des Themas einige Bereiche nur kurz genannt werden. Weitere Erläuterungen würden sonst den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Der Aufbau der Arbeit gliedert sich wie folgt.

Nach der theoretischen Abhandlung des Begriffes in den Kapiteln 2 und 3 soll der E-Commerce in der praktischen Umsetzung, im Unternehmensumfeld (Kapitel 4) vorgestellt werden. Danach werden die Auswirkungen des E-Commerce auf die Logistik in Kapitel 5 näher betrachtet. Durch diese Auswirkungen entstehen neue Anforderungen für die Logistik, die im 6.Kapitel aufgezählt werden. Schließlich werden durch Kapitel 7 die wesentlichen Ergebnisse zusammengefasst und mögliche strategische Stoßrichtungen für die Akteure des E-Commerce genannt. Im Glossar werden einige der Begriffe erläutert, die im Kontext nicht näher beschrieben sind.

2. Begriffe des E-Commerce und der Logistik

In Kapitel 2 wird der Begriff E-Commerce vorgestellt. Auf seine Ausprägungen wird in Kapitel 3.2 näher eingegangen. Darüber hinaus wird der Zusammenhang des E-Commerce mit der E-Logistik und dem E-Business näher erläutert. Abbildung 1 gibt einen ersten Überblick über die Begriffe und deren Bedeutung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Einordnung des E-Commerce in die Logistik

Quelle: Eigene Darstellung

2.1. E-Logistik (E-Logistics)

Unter E-Logistik versteht man die „strategische Planung und Entwicklung von Logistiksystemen und –prozessen, um die elektronische Abwicklung von Geschäftsprozessen sicher zu stellen.“[6] Dabei wird die ganze Supply-Chain auf die Anforderungen des E-Business ausgerichtet.[7] Bereiche, die von dieser Maßnahme betroffen sind, sind zum Beispiel das E-Procurement[8], die Lager- und Distributionslogistik. E-Logistik dient somit als Planungskonzept für die Einrichtung eines E-Business Systems und gilt somit auch als Basis für den Erfolg von E-Commerce.

2.2. E-Business

Alle Methoden zur Abwicklung von Geschäftsprozessen in elektronischer Form werden unter dem Begriff E-Business zusammengefasst.[9] Die Abwicklung erfolgt über verschiedene Internettechnologien. Vorrausetzung ist also das Vorhandsein von Informationstechnologien. Als Basistechnologie dienen vor allem die Enterprise Application Integration (EAI)[10] und das Enterprise Content Management (ECM)[11]. Diese ermöglichen die Integration von Geschäftsprozessen zwischen verschiedenen Unternehmen. Zu den Teilbereichen[12] des E-Business gehören unter anderem folgende:[13]

E-Shopping

E-Selling

E-Procurement

E-Cooperation

E-Information

E-Messaging

E-Consulting

E-Booking

E-Distribution

Des Weiteren wird E-Commerce manchmal als ein Teilbereich des E-Business bezeichnet.

SAP untergliedert das E-Business[14] in seinem gleichnamigen Softwareprodukt in die fünf Säulen Unternehmensportale, Marktplätze, Vertriebsmanagement (CRM), Lieferkettenmanagement (SCM) und Produktionsmanagement (PLM).[15] Auf eine genauere Ausführung der Softwarelösungen wird in dieser Seminararbeit verzichtet. Im Glossar wird die SAP Software näher unter dem Begriff SAP E-Business kurz vorgestellt.

2.3. E-Commerce

Die Definition des Begriffes E-Commerce ist nicht einheitlich. Dies ist auf die Änderung der Definition im Jahr 1995 zurückzuführen. Damals umfasste der E-Commerce inhaltlich den Begriff E-Business. Aufgrund der Weiterentwicklung der Informationstechnologien wurde er dann als Teilbereich des E-Business neu definiert.[16] „Unter E-Commerce versteht man die Summe aller Möglichkeiten der Vertriebsunterstützung und Umsatzgenerierung über E-Business Systeme.“[17] Um die Geschäfte abzuwickeln, werden von den Wirtschaftssubjekten Transaktionen genutzt.[18] In den Ausprägungen des E-Commerce in Kapitel 3 werden die Transaktionsakteure und Transaktionen näher erläutert.

In den folgenden Ausführungen wird der Begriff E-Commerce dem E-Business gleichgesetzt, da sich keine einheitliche Definition bisher durchsetzen konnte.

[...]


[1] vgl. Weber, Schmitt, Engelbrecht, Knobloch, Wallenburg, E-Commerce in der Logistik, S.118

[2] vgl. Martin Reindl, Gerhard Oberniedermaier, eLogistics, S.13

[3] s.a. Glossar: Supply Chain Management (SCM)

[4] vgl. Glossar: Secure Socket Layer (SSL)

[5] vgl. Helmut Wannenwetsch, E-Logistik und E-Business, S.23f.

[6] Martin Reindl, Gerhard Oberniedermaier, eLogistics, S.14

[7] vgl. Helmut Wannenwetsch, E-Logistik und E-Business, S.9

[8] s.a. Glossar: E-Procurement

[9] vgl. Wikipedia, E-Business, http://de.wikipedia.org/wiki/E-Business

[10] s.a. Glossar: Enterprise Application Integration (EAI)

[11] s.a. Glossar: Enterprise Content Management (ECM)

[12] s.a. Glossar: E-Shopping, E-Selling, E-Procurement, E-Cooperation, E-Information, E-Messaging, E-Consulting, E-Booking und E-Distribution

[13] vgl. Baumgarten, E-Business braucht (E)-Logistics, S. 22

[14] s.a. Glossar: SAP E-Business

[15] vgl. Helmut Wannenwetsch, E-Logistik und E-Business, S. 8

[16] vgl. Wikipedia, E-Business, http://de.wikipedia.org/wiki/E-Business

[17] Helmut Wannenwetsch, E-Logistik und E-Business, S. 9

[18] vgl. Weber, Schmitt, Engelbrecht, Knobloch, Wallenburg, E-Commerce in der Logistik, S.43

Details

Seiten
48
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638497442
Dateigröße
2.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v54575
Institution / Hochschule
Hochschule Ansbach - Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Ansbach
Note
2,3
Schlagworte
E-Commerce Logistik Logistikmanagement

Autor

Teilen

Zurück

Titel: E-Commerce in der Logistik