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Zu "Der Wolf und das Lamm". Eine Fabel von Hans Sachs und Jean de La Fontaine als Lehrstück über Moral und Recht im Vergleich

Seminararbeit 2017 20 Seiten

Didaktik - Deutsch - Literatur, Werke

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Textanalyse
2.1. Zur Auswahl der Texte
2.2. Textanalyse von „fabel des Wolffs mit dem Lamb“
2.3. Textanalyse von „Le Loup et l’Agneau“
2.4. Vergleich der beiden Textanalysen

3. Einordnung in den zeitgenössischen Hintergrund
3.1. Wolf und Lamm im aufstrebenden Bürgertum des 16. Jahrhunderts
3.2. Wolf und Lamm im Zeitalter des Sonnenkönigs

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

6. Bibliographie

1. Einleitung

Die Entstehung und Bewahrung eines geordneten und friedlichen Miteinanders gehört zu den zentralen Themen menschlichen Denkens und Handelns. Folgerichtig beschäftigen sich eine ganze Reihe wissenschaftlicher Disziplinen mit dieser Fragestellung, die sich wie ein roter Faden durch die Schriften der großen Philosophen der Antike, der Kirchenlehrer des Mittelal- ters, der Vordenker der Aufklärung und Geistesgrößen an der Schwelle der Neuzeit zieht und in unserer Gegenwart mit Blick auf die stetig wachsende Weltbevölkerung, die ökonomischen Ungleichgewichte und sehr unterschiedlichen, stark durch die Herkunft bestimmten Lebens- entwürfe nichts an Aktualität eingebüßt hat. Entsprechend groß ist die Aufmerksamkeit, die ihr in verschiedenen Wissenschaftszweigen und im gesellschaftlichen Diskurs zuteil wird. Neben Religion und Rechtsphilosophie, den Geschichts- und Politikwissenschaften oder etwa auch Psychologie findet das Ringen um die richtigen Formen des Zusammenlebens auch in der Literaturwissenschaft ihren Widerhall. Dort geht es um die Analyse der sprachlichen Mit- tel zur Beschreibung sowohl der Ideen über das richtige Gemeinwesen als auch der (empfun- denen) historischen oder aktuellen Wirklichkeit in Texten aller Art, wobei die Schriften zur Unterhaltung und Unterrichtung seit der Erfindung des modernen Buchdrucks zunehmend einen größeren Teil ausmachten im Vergleich zu den Werken aus dem Umfeld der Universitä- ten und den Stuben von Gelehrten.

Ordnung, Wohlstand, Frieden und Zufriedenheit stehen in engem Zusammenhang zu Moral und Recht. Moral als die Summe ethischer Normen im Sinne der richtigen Gesinnung und anständigen Verhaltens, Recht als Gesamtheit der Institutionen und Vorschriften, die das Zu- sammenleben regeln und sanktionieren1. Betrachtungen zum Verhältnis von Recht und Moral sind ein Wesensmerkmal von Fabeln. Fabeln haben sich über Jahrhunderte als eigene Litera- turgattung etabliert. Eine Blütezeit erlebten Fabeln in Zentraleuropa im Übergang vom Spät- mittelalter in die Neuzeit. Zwei der bekanntesten Fabeldichter sind Hans Sachs zu Zeiten der Reformation in Deutschland und Jean de la Fontaine ein gutes Jahrhundert später während der langen Herrschaft von Ludwig XIV als absolutem Monarchen in Frankreich. Beiden waren sicherlich die damaligen politischen und sozialen Zustände Ansporn für ihre Dichtungen, wo- bei sie von den realen Verhältnissen stark abstrahiert haben, indem die Handlung von Tierfi- guren mit einfachen, landläufig zugeschriebenen Eigenschaften, Tugenden hier, Lastern da, wie sie auch Menschen zu eigen sind, getragen wird. Zwei dieser Figuren sind der Wolf, stark, böse, gefräßig, und das Schaf, friedlich und duldsam. Beide, Hans Sachs und Jean de la Fontaine, erzählen eine Fabel vom Wolf und dem Lamm und bei beiden verkörpert der Wolf den „Starken“ und das Lamm „den Schwachen“, in der Absicht, die Leser und die zu ihrer Zeit angesichts der geringen Alphabetisierung weit größere Zahl der Zuhörer zum Nachden- ken zu bewegen, ob Herrschaft und geltendes Recht der „guten“ Moral als allgemein empfun- dene richtige Einstellung und korrektes Verhalten Geltung verschaffen oder der Starke über den Schwache triumphiert. Mittels Satire und Komik sollen die Rezipienten die Laster entlar- ven und durch das „Schauspiel“ nicht nur unterhalten, sondern auch belehrt und erzogen2 werden. Sowohl Hans Sachs als auch Jean de la Fontaine haben sich für ihre eigenen Dich- tungen die wiederentdeckten Schriften der Antike zunutze gemacht.

Diese Arbeit geht der Frage nach, mit welchen Stilmitteln das Verhältnis des Starken zum Schwachen und ihre Interaktion beschrieben werden. Dazu werden im zweiten Kapitel zu- nächst Kriterien für die sprachliche Analyse beider Texte erstellt. Im dritten Kapitel geht es um die Kernaussagen beider Autoren für ihr Publikum vor dem Hintergrund der jeweils zeit- genössischen Lebenserfahrungen im Übergang von der Feudalgesellschaft zur Neuzeit. Ein Fazit schließt die Arbeit ab.

2. Textanalyse

2.1 Zur Auswahl der Texte

Die Fabeln sowohl von Sachs als auch La Fontaine über den Wolf und das Lamm, beruhen der Forschung nach auf Quellen des Griechen Äsops. Sachs hat sich vermutlich an Steinhö- wels Esop Nr. 2 von Phaedrus I, 1 „Lupus et Agnus“ orientiert und sie 1535 ins Deutsche übersetzt und erweitert. Die verwendete Ausgabe3 bezieht sich auf den Einzeldruck nach dem Register des ersten Folienbandes nach Handschrift A. La Fontaine hat seine Fabel zum Wolf und Lamm in den sechziger Jahren des 17. Jahrhunderts4 gedichtet. Sie findet sich an zehnter Stelle in der ersten Fabelsammlung und gehört bis heute zu den bekanntesten. Als Quelle diente ihm wahrscheinlich die aesopi fabulae Nr. 233, bei Neveletus S. 274.5 Gearbeitet wird mit einer kommentierten Ausgabe der Fabelbücher I-VI von 1973 6.

2.2 Textanalyse von „fabel des Wolffs mit dem Lamb“

Die Fabel ist in 51 strengen Knittelversen verfasst, die sich aus vierhebigen, paargereimten Jamben zusammensetzen und auf einer männlichen Kadenz enden. Das Promythion (1-3) hebt sich von der Erzählung durch eine Absatz und einen dreifachen Reim ab. Ebenso erfolgt die Übertragung der Tiere auf die Menschen am Ende der Fabel (48-52) in einem vierfachen Paarreim, so dass sich Moral und Übertragung förmlich durch das Reimschema und die An- ordnung von der Erzählung abgrenzen.

Weiterhin gibt es in den Versen 23 und 24 einen unreinen Reim. In den beiden folgenden Versen handelt es sich um einen Ohrenreim. Auffällig ist, dass in Vers 38 die Schriftform „Lamp“ gewählt wird, offensichtlich, damit es sich in Vers 29 auf „schlamp“ reimt. Des Wei- tern liegen in den Versen neun, elf und siebenunddreißig Binnenreime vor. Die Fabel lässt sich in verschiedene Abschnitte unterteilen: das Promythion „Gewalt der geht gar offt für recht“ (V 1) soll dem Lesenden anhand des folgenden Beispiels (2) vor Augen geführt wer- den. Der Erzähler wendet sich hier direkt an die Lesenden, indem er das Pronomen der zwei- ten Person Plural „ihr“ verwendet. Die Fabel scheint also für die Öffentlichkeit bzw. einen breiteren Rezipientenkreis gedichtet worden zu sein. Schließlich werden im dritten Vers die beiden Protagonisten, die der Fabel ihren Titel geben, in ihrer Beziehung zueinander erwähnt: in einer Prolepse verrät der Erzähler, dass das Lamm dem Wolf nicht genügt (3). Die eigentli- che Erzählung der Fabel beginnt mit einer kurzen Einführung in das Geschehen durch den Erzähler im Präteritum (4-7). Daran schließt sich der Dialog zwischen Wolf und Lamm (8-40) an, der mit einem inneren Monolog des Wolfes endet (41-46) hin und wieder durch Erzähler- interventionen (15, 22, 47) unterbrochen wird. In den letzten vier Versen stellt der Erzähler über die Tierfabel den Bezug zur Menschenwelt her. Es handelt sich also der Form nach um eine zusammengesetzte Fabel. Während die Passagen des Erzählers allesamt im Präteritum verfasst sind und somit darauf hindeuten, dass sich die Geschichte in der Vergangenheit er- eignet hat, sind der Dialog sowie die Moral und Übertragung am Ende im Präsens geschrie- ben. Dadurch kommt ihnen eine allgemein gültige und beständige Wertigkeit zu.

Zu Beginn trinken Lamm und Wolf „bayde samb“ (5) aus einem Bach. Durch ein Semikolon getrennt, erfolgt in den Versen sechs und sieben der Nachsatz, dass der Wolf oben und das Lamm unten am Bach trinkt (6-7). Der Wolf scheint also in der Hierarchie über dem Lamm zu stehen. Das folgende Wortgefecht der beiden ist in direkter Rede geschrieben. In seinen Parolen beschuldigt der Wolf das Lamm, ihm Unrecht zu tun bzw. getan zu haben, um einen Grund bzw. ein Recht zu haben, um das Lamm fressen zu können. Eingeleitet werden die alternierenden Passagen überwiegend durch verba dicendi (vgl. 9, 14, 17, 18). Dadurch wirkt der Dialog teilweise stumpf und ungelenk. Diese Wirkung wird unterstrichen durch diverse Parallelismen. So sagt zum Beispiel der Wolf „Lamb, du betrübst das Wasser mir?“ (8), wo- raufhin das Lamm fragt „Wie kann ichs Wasser trüben dir?“ (10). Das Lamm bedient sich also derselben Wortwahl und Syntax. Ebenso fragt der Wolf in Vers 13 „Wie fluchst du mir?“ und das Lamm entgegnet mit „ich fluch dir nicht.“ (14). Durch die häufige Verwendung von Anaphern wird diese Wirkung zusätzlich verstärkt (22,23 und 32,33).

Auffällig ist, dass Lamm und Wolf sich gegenseitig duzen, auch wenn der Wolf dem Lamm augenscheinlich hierarchisch höher steht (6,7). Dies suggeriert eine gewisse Gleichrangigkeit auf rhetorischer Ebene im Gegensatz zum physischen Kräfteverhältnis. Ansonsten dominiert das niederträchtige Verhalten des Wolfes gegenüber dem Lamm. Ohne freundliche Anrede wendet sich der Wolf an das Lamm, um es direkt zu beschuldigen. Als das Lamm seine An- schuldigung begründet widerlegen kann, wird er zornig. In seinem Frust verdreht er die Tat- sache und unterstellt dem Lamm, dass es zornig sei (13). Das Lamm entgegnet, nun etwas empörter, mit dem Ausruf „Hör!“ und verneint seinen Vorwurf. Doch der Wolf gibt nicht auf und sucht nach weiteren Vorwänden, die der Erzähler explizit als „lüg“ (15, 23) klassifiziert. Diese werden vom Lamm direkt als solche enttarnt (23). Als der Wolf schließlich einräumt, dass er dem Lamm nicht widersprechen könne (24f), wird er radikal: „must du doch lassen hie dein haut.“ (26). Das mit Beginn des Dialogs einsetzende erregende Moment kommt nun zur Peripetie: das „lemlein“ schreit auf (27), ruft erneut „Hör!“ aus und versucht verzweifelt um seine Unschuld und sein Leben zu kämpfen.

Aber der Wolf hat kein Nachsehen und erkennt die Unschuld des Lamms nicht an (30). In mehreren Parallelismen, eingeleitet durch Anaphern (31-37), legt er ungeachtet jeglicher an- derer Moral, insbesondere eines Lebensrechts des Lamms, sein dringendes Bedürfnis und Recht auf Fressen dar. Dadurch wirkt seine Begründung spöttisch und illegitim. Mit den ego- istischen Worten „was ich nur aber mag, ist mein“ (36) erwürgt er schließlich das Lamm. Doch damit nicht genug: er lechzt nach weiteren Lämmern, auch wenn er sich dessen bewusst ist, dass deren Erlegung ebenso widerrechtlich sein würde (40-42): „Es geht als lang, als lang es mag“ (43), bis er es irgendwann büßen muss (45f). So tritt der Wolf ab. Mit dem Adverb „also“ stellt der Erzähler den Bezug zur außertextlichen Welt her und überträgt die Figur des Wolfes auf den Menschen. Er äußert Kritik an denjenigen, die in ihrer Maßlosigkeit und ex- zessiven Begierde ihr eigenes Wohl über das der anderen stellen, ohne Rücksicht auf deren Lebensansprüche und Übereinkünfte vernünftigen und dadurch guten Handelns. Die im Pro- mythion prononcierte Gewalt des Stärkeren über dem Schwächeren wird durch den Wolf über das Lamm in der Fabel ausgeführt. Wesentliches Merkmal des Wolfs ist sein forsches, begie- riges und dominierendes Verhalten. Das Lamm wird als „gut“ (9) und „unschuldig“ (38) be- schrieben. Zusätzlich taucht es einmal in der Fabel mit der Verniedlichungsform „Lemlein“ (27) auf, um seine Unschuld und Schwäche zu unterstreichen. Aber obwohl das Lamm noch sehr jung ist und dem Wolf physisch unterlegen ist (16,17), scheint es dem Wolf geistig min- destens ebenbürtig. Es enttarnt seine Lügen und antwortet besonnen und schlagfertig, wohin- gegen der Wolf nach allerhand Vorwänden sucht und sich schließlich geschlagen geben muss. Ob rechtens und gerechtfertigt, ist sekundär, Hunger und die Gier überwiegen.

Die Sprache ist einfach und klar in Aufbau und Wortwahl; Lamm und Wolf verfügen über das gleiche Sprachrepertoire. Der Grund für die einfache Syntax sind die häufigen Parallelismen. Die Fabel orientiert sich an der Alltagssprache und verzichtet auf poetische und künstlerische Ausschmückungen und Stilkombinationen. Offenkundig ist die Fabel in Früh-neu-hoch- deutsch verfasst und enthält deshalb Ausdrücke, die im heutigen hochdeutschen Wortschatz als Archaismen nur noch selten verwendet werden, wie zum Beispiel „garauß“ (44) oder „ mit nichte“ (25). Neben der lexikalischen finden sich auf der grammatikalischen Ebene einige Unterschiede zum heutigen Hochdeutschen. So bleibt der Sekundärumlaut bei der Pluralbil- dung von Lamm („Lemer“) aus. Des Weiteren scheint die progressive Kontaktassimilation, die vom [m] ausgelöst wird und auf das [b] wirkt, weil es einfacher zu artikulieren ist, noch nicht stattgefunden zu haben. Zu nennen ist hier außerdem noch die uneinheitliche Groß- und Kleinschreibung: Lamm und Wolf als Eigennamen werden zum Beispiel immer groß ge- schrieben ebenso andere Substantive wie „Machtmahl“. „recht“ (34) und „ehr“ (41) hingegen werden unter anderem klein geschrieben.

2.3 Textanalyse von „Le Loup et l’Agneau“

Die Fabel ist in neunundzwanzig freien und heterometrischen Versen verfasst. Die Verse al- ternieren zwischen Alexandrinern und Achtsilbern und unterscheiden sich in ihren Reim- schemata. Es gibt Paarreime (1,2; 7,8), einen umarmenden Reim (3-6) sowie zwei Kreuzreime (15-18, 26-29) und einen Schweifreim (21-25). In den Versen 6 und 9, 16 und 17, 27 und 29 handelt es sich um Ohrenreime. Der Fabel vorangestellt ist das Promythion in den ersten bei- den Versen. Durch die Superlative „plus“ und „meilleure“ sowie durch das Adverb „toujours“ und die Verwendung im Präsens wird die Moral mit allgemeiner Gültigkeit präsentiert. Der Erzähler kündigt an, dass die Lesenden in den nächsten Versen diese Feststellung für wahr bekunden werden und markiert dies mit einem Doppelpunkt. Durch die Verwendung des Per- sonalpronomens „nous“ (2) stellt sich der Erzähler auf die gleiche Ebene mit den Lesenden und bezieht sich in den Adressatenkreis mit ein. So wie die beiden ersten Verse syntaktisch und semantisch zusammengehören, sind sie auch in Form eines Paarreims verfasst.

Die Handlung der Fabel beginnt in medias res: im imparfait wird geschildert, wie das Lamm an einem idyllischen, pastoralen Ort, an einer „onde pure“ seinen Durst löscht (3-4). Mit dem Auftauchen des Wolfes (5) als Unruhestifter, der auf der Suche nach Abenteuer und Beute ist (6), wird die Idylle gestört. Durch den umarmenden Reim werden in diesen Versen die gegen- sätzlichen Positionen und Intentionen markiert. Auf der einen Seite steht das Lamm, das „nur“ seinen Durst an der klaren Quelle stillen möchte, auf der anderen Seite der hungrige Wolf, auf der Suche nach Abenteuer und Beute. Es folgt eine Konversation zwischen den beiden Tieren in Form von direkter Rede, im Text markiert durch Spiegelstriche. Der Wolf eröffnet den Dia- log ohne jegliche Anrede mit einer heimtückischen Frage. Durch die Alliteration (7) wird ein rauer Klang erzeugt und die Wut des Wolfes, die der Erzähler in Vers acht nennt, „cet animal plein de rage“, klangtechnisch untermalt. Durch das Partikel „si“ wird der dem Lamm zuge- schriebenen Dreistigkeit Nachdruck verliehen. Einmal mehr zeigt sich der Wolf als gebiete- risch, in dem er die Naturquelle als seinen alleinigen Trank durch das Possessivum „mon breuvage“ (8) bezeichnet. Mit der Prolepse „tu seras châtié de ta témérité“ (9), verfasst im Futur II weist der Erzähler schon auf den Ausgang der Handlung hin. In Verbindung mit dem Promythion evoziert der Erzähler, dass der Stärkere, also der Wolf am Ende über den Schwä- cheren, das Lamm, triumphieren wird. Bevor das Lamm überhaupt zu Wort kommt, fällt der Wolf schon sein Urteil. Hier wird Ohnmacht des Lamms und die Bedeutungslosigkeit einer allseitig gültigen Moral bereits offenbar.

[...]


1 Vgl. Claudius Müller: Art. Rechtsphilosophie. In: Metzler Lexikon Philosophie (2008), S. 513.

2 Vgl. Poetik des Horaz (antike Dichtungslehre): p r ode ss e et delectare.

3 Hans Sachs: fabel des Wolffs mit dem Lamb. In: Sämtliche Schwänke und Fabeln von Hans Sachs. In chrono- logischer Ordnung nach den Originalen. Bd.1, 2. Aufl., hg. von Edmund Goetze. Halle/ Saale 1953, S. 54f.

4 Vgl. Karl Vossler: La Fontaine und sein Fabelwerk (1919), S. 112.

5 Vgl. Ebd., S. 160.

6 Jean de La Fontaine: Le loup et l’agneau. In: Fables annotés et commentés par Pierre Michel/ Maurice Martin. Bd. 1: Livres I à VI, hg. von Fernand Angué. Vordas u.a. 1973, S. 10.

Details

Seiten
20
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783346172600
ISBN (Buch)
9783346172617
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v540533
Institution / Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
1,3
Schlagworte
eine vergleich sachs recht moral lehrstück lamm jean hans fontaine fabel wolf
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Titel: Zu "Der Wolf und das Lamm". Eine Fabel von Hans Sachs und Jean de La Fontaine als Lehrstück über Moral und Recht im Vergleich