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Makroökonomie und Neue Makroökonomie

Studienarbeit 2005 62 Seiten

VWL - Makroökonomie, allgemein

Leseprobe

1. Ziel der Hausarbeit

Diese Hausarbeit wurde im Rahmen der Veranstaltung „Volkswirtschaftslehre im Hauptstudium“ (Professor Dr. Thomas Huth) an der Universität Lüneburg, Fachbereich Wirtschaft, im Sommersemester 2005 verfasst. Im Zentrum dieser Hausarbeit stehen die Themen Makroökonomie und Neue Makroökonomie.

Beginnen werde ich mit der Klärung grundlegender Begriffe und Methoden. Dann folgt ein geschichtlicher Überblick, von den Vorläufern bis heute. Anschließend thematisiere ich die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und die Kreislaufanalyse. Im Hauptteil dieser Arbeit befasse ich mich mit Makroökonomie und neueren Ansätzen der Makroökonomie. Im Kapitel Makroökonomie beschäftige ich mich mit den Klassikern um Adam Smith, den Keynesianern und vergleiche beide Theorien miteinander. Dann erarbeite ich die makroökonomische Entwicklung seit Mitte der fünfziger Jahre ein. Schließlich rundet ein Fazit diese Arbeit ab.

2. Grundlegende Begriffe und Methoden

Zu Beginn der Hausarbeit kläre ich wichtige Begriffe und Methoden, auf die ich im Verlauf der Arbeit zurückgreifen werde.

2.1 Der Begriff Volkswirtschaft(slehre)

Unter „Wirtschaften“ versteht man den gezielten Umgang mit knappen Ressourcen und Gütern.[1] Die Bedürfnisse der Menschen sind unbegrenzt, die Güter sind aber nicht unbegrenzt vorhanden (als Ausnahmen gelten Güter wie beispielsweise Luft), sondern von Natur aus knapp. Es entsteht ein Spannungsverhältnis.[2] Das bedeutet, dass bei mehreren Alternativen immer diejenige zu wählen ist, bei der das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag am günstigsten ist.[3] Dieses Verhalten wird als Rationalprinzip oder ökonomisches Prinzip bezeichnet und tritt in zwei Erscheinungsformen auf.[4]

- Minimalprinzip
Der Entscheider versucht, einen vorgegebenen Ertrag oder ein vorgegebenes Nutzenniveau mit geringstem (minimalen) Aufwand oder Mitteln zu erreichen
- Maximalprinzip

Das Bestreben ist es, mit vorgegebenen Mitteln oder Aufwand den höchsten (maximalen) Ertrag oder Nutzen zu erzielen.

Unsinn ist dagegen das so genannte generelle Extremum. Hier soll mit geringstem Aufwand der höchste Ertrag erzielt werden.[5]

Die Volkswirtschaftslehre (VWL) als Wissenschaft befasst sich zum einen mit den Tätigkeiten des Einzelnen, der Gesellschaft und dem Staat und zum anderen mit der Gewinnung und dem Verbrauch von knappen Gütern. Eine Volkswirtschaft bezeichnet man als Ökonomie, die Volkswirtschaftslehre als Ökonomik. Beide Worte stammen aus dem Griechischen und bedeuten Haushalt beziehungsweise Hauswirtschaftslehre. Ziele der Volkwirtschaftslehre sind die Prognose (Welches Ergebnis tritt unter welchen Bedingungen ein) und die Erklärung (Welche Bedingung ist als ursächlich anzusehen). Die VWL lässt sich in die Teilgebiete Mikroökonomie und Makroökonomie einteilen.[6]

[...]


[1] Vgl. Hildmann, Gabriele: Makroökonomie, 1997, S. 2

[2] Vgl. Wöhe, Günther: Allg. BWL, 1993, S. 3

[3] Vgl. Krüger, Günther: Betriebswirtschaft, 1991, S. 76

[4] Vgl. Hildmann, Gabriele: Makroökonomie, 1997, S. 2

[5] Vgl. Krüger, Günther: Betriebswirtschaft, 1991, S. 77

[6] Vgl. Felderer, Bernhard / Homburg, Stefan: Makroökonomik, 2003, S. 7-8

Details

Seiten
62
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638493024
Dateigröße
789 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v54007
Institution / Hochschule
Universität Lüneburg
Note
2,0
Schlagworte
Makroökonomie Neue Hauptstudium

Autor

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Titel: Makroökonomie und Neue Makroökonomie