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Die Fernsehreihe 'Hitler - eine Bilanz' - eine fachdidaktische Analyse

Examensarbeit 2005 118 Seiten

Didaktik - Geschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung
1. Hinführung zum Thema
2. Forschungsstand

II. Geschichte im Fernsehen - Rahmenbedingungen und Entwicklungen
1. Formen und Gattungen - Probleme der Klassifizierung
2. Entwicklung des Geschichtsfernsehens in der BRD
3. Rahmenbedingungen für historische Fernsehsendungen
3.1 Publikumsgerechtigkeit
3.2 Sachgerechtigkeit
3.3 Mediengerechtigkeit

III. Die Serie ‚Hitler - eine Bilanz’
1. Redaktionelle Bedingungen - die Macher
2. Konzeption und Inhalt der Serie
2.1 Konzeption
2.2 Inhalte der Serie
2.2.1 Folge 1: Der Privatmann
2.2.2 Folge 2: Der Verführer
2.2.3 Folge 3: Der Erpresser
2.2.4 Folge 4: Der Diktator
2.2.5 Folge 5. Der Kriegsherr
2.2.6 Folge 6: Der Verbrecher
3. Gestaltungselemente historischer Dokumentationen und ihreVerwendung in der Serie
3.1 Bildmaterial
3.1.1 historisches Filmmaterial
3.1.2 modernes Filmmaterial
3.1.3 Standbilder
3.1.3.1 Fotos
3.1.3.2 Dokumente
3.1.3.3 Texttafeln
3.2 Ton
3.3 Zeitzeugen
3.4 Montage
4. Bewertung der Serie
4.1 Rezeption
4.2 Fazit

IV. ‚Hitler - eine Bilanz’ in der Schule
1. Grundsätzliche Überlegungen zum Filmeinsatz im Geschichtsunterricht
2. Einsatzmöglichkeiten für ‚Hitler - eine Bilanz’ im Schulunterricht

V. Ausblick
Literaturverzeichnis
Filmverzeichnis
Anhang I: Filmprotokolle
Anhang II: Übersicht über die Auftritte von Zeitzeugen

I. Einleitung

1. Hinführung zum Thema

Kein anderes Medium hat in den vergangenen Jahrzehnten Geschichte für ein so großes Publikum aufbereitet wie das Fernsehen und damit die historische Vorstellung von Millionen von Menschen geprägt.[1] Geschichte ist im Fernsehen in vielfacher Weise präsent, nicht nur in den historischen Dokumentationen, bei denen die Verbindung am auffälligsten ist, sondern auch in historischen Spielfilmen, Nachrichten oder auch Quiz-Shows. Dennoch soll der Schwerpunkt dieser Arbeit auf der historischen Dokumentation liegen. Diese hat am Ende der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts eine wahre Boomphase durchgemacht, die sogar dazu führte, dass zeitweise ein eigener Spartenkanal für Geschichtsfernsehen gefordert wurde.[2]

Durch die starke Präsenz der Geschichte im Fernsehen kommt es zu einem nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Geschichtsbild in der Bevölkerung. Dies lässt sich beispielhaft wie folgt belegen: Eine 1999 veröffentlichte Studie zeigt, dass die Geschichtsvermittlung im Fernsehen bei Jugendlichen einen höheren Stellenwert einnimmt als die Vermittlung durch das Schulbuch, wobei bei Spielfilmen der Faktor Unterhaltung eher ausgeprägt ist, bei Dokumentationen eher auf den Informationswert gesetzt wird. In jedem Fall werden sowohl Spielfilm als auch Fernseh-Dokumentation von keinem anderen der untersuchten Medien (u. a. Museum, Erzählungen von Erwachsenen, historische Romane) in ihrer Beliebtheit und der ihnen zugeschriebenen Vertrauenswürdigkeit übertroffen, bei der Beliebtheit steht das Schulbuch an letzter Stelle.[3] Hierzu passt eine Feststellung von Pierre Sorlin: „… Dies ist umso notwendiger, als das Fernsehen selbst ein packender und fesselnder Geschichtslehrer ist. Sein Einfluss hängt mit der Tatsache zusammen, dass man ihm zwanglos folgen kann. Schule ist langweilig, Bücher und Filme verlangen eine Anstrengung, während Fernsehen hauptsächlich Vergnügen zu bereiten scheint, etwas, dem man absichtslos zusehen und aus der Distanz folgen kann.“[4] Aus ähnlichen Überlegungen hinsichtlich der Wirkung von Geschichte im Fernsehen kommt Bodo von Borries bereits 1983 zu dem Schluss: „Wenn die Eingangsthese von der überragenden Wirkungsmacht von Fernsehen empirisch abgesichert ist, dann müsste die Geschichtsdidaktik im weiteren Sinne […] Geschichte im Fernsehen als einen ihrer wichtigsten Gegenstände ansehen.“[5]

Aufgrund dieser Überlegungen möchte sich diese Arbeit mit dem Phänomen Geschichte im Fernsehen befassen. Dazu sollen im ersten Teil der Arbeit grundlegende Bedingungen der Geschichtspräsentation im Fernsehen und Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte dargestellt werden. Anschließend soll an einem Beispiel die Machart einer historischen Dokumentation untersucht werden und daran anschließend die Frage gestellt werden, ob es sinnvoll ist, diese Art von Film im Schulunterricht einzusetzen.

Als Beispiel dient die 1995 erstmals ausgestrahlte ZDF-Serie „Hitler - eine Bilanz“ von Guido Knopp. Warum gerade dieses Beispiel? Zum einen war die Serie mit durchschnittlich fünf Millionen Zuschauern und einem durchschnittlichen Marktanteil von 22,1 %[6] überaus erfolgreich, zugleich war sie Auftakt einer ganzen Reihe von Hitler-Serien im ZDF (Hitlers Helfer, Hitlers Krieger etc.). Sie hat hinsichtlich ihrer Machart neue Maßstäbe gesetzt, was diese ausmacht, davon wird noch zu reden sein. Man kann aber beobachten, dass die Art der Gestaltung in den vergangenen Jahren vielfach kopiert worden ist.

Ein wichtigerer Grund noch ist folgender: „Vor allem durch die umstrittene Inszenierung von Guido Knopp ist die historische Dokumentation zum Gegenstand einer öffentlichen Kontroverse geworden, die die Feuilletons durchzieht. Im Mittelpunkt steht hierbei die Frage, mit welchen ästhetischen und didaktischen Kriterien brisante Themen wie das ‚Dritte Reich’ angemessen historisch vermittelt werden können.“[7] Dies ist auch die Fragestellung, die der Hauptteil dieser Arbeit verfolgt. Mit einer Analyse der verwendeten Materialien und Mittel und ihrer Zusammenstellung, also der Gestaltung des Themas, soll herausgefunden werden, ob die Serie ihr Thema in angemessener Weise darstellt, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz der Filme in der Schule. Dazu wird auch ein Blick auf das Konzept der Serie und ihre Macher geworfen sowie kurz ihre Rezeption angesprochen. Dieser Teil erweist sich jedoch als besonders schwierig, da sich das ZDF trotz mehrerer Anfragen äußerst unkooperativ verhielt und trotz mehrfacher Anfrage keinerlei Informationen zur Verfügung stellte.

2. Forschungsstand

Der Stand der Auseinandersetzung mit dem Thema Geschichte im Fernsehen, insbesondere bezogen auf die historische Dokumentation, lässt sich in den beiden folgenden Zitaten ausdrücken:

Nach Kinkel „beschäftigt sich die schriftfixierte Historikerzunft kaum mit historischen TV-Dokumentationen. Selbst in den Fachzeitschriften der Geschichts-Didaktiker finden sich nur vereinzelt Aufsätze zum Thema.“[8] Ähnliches konstatiert Bösch: „Während bisher lediglich fiktionale Geschichtssendungen wie ‚Holocaust’ eine gewisse Beachtung fanden, blieb eine Reflexion der ‚nicht-fiktionalen’ Dokumentation weitgehend denjenigen überlassen, die selbst an der Produktion der Serien beteiligt sind.“[9] Bezeichnend für letzteres mag die Tatsache sein, dass ein nahezu allen Untersuchungen zum Thema zugrunde liegende Standardwerk das von Guido Knopp und Siegfried Quandt im Jahr 1988 herausgegebene Handbuch „Geschichte im Fernsehen“ ist.[10] Seit dieser Veröffentlichung findet sich kein vergleichbares, umfassendes Werk mehr zum Thema und es stammt mit Knopp von einem der bekanntesten Macher von historischen Fernseh-Dokumentationen.

Dennoch gibt es eine Reihe von Veröffentlichungen zum Thema, zum einen aus dem Bereich der Kommunikations- und Medienwissenschaft, wobei es sich zumeist um Untersuchungen zu einzelnen Sendungen, bestimmten Formaten oder sonstigen Phänomenen handelt.

Weiterhin befasst die Geschichtsdidaktik sich mit dem Phänomen Geschichte im Fernsehen, zumeist verbunden mit dem Thema Geschichte im Film. Hier stehen Aspekte des Filmeinsatzes im Unterricht im Mittelpunkt. Beispielhaft sei das Werk „Film im Geschichtsunterricht“ von Peter Meyers angeführtn,[11] dass sehr umfassend den Filmeinsatz im Geschichtsunterricht thematisiert und zahlreiche Beispiele liefert, sich aber mehr mit dem Spielfilm als mit der Fernsehdokumentation auseinandersetzt. Handbücher zur Geschichtsdidaktik enthalten in der Regel ein Kapitel zum Filmeinsatz im Unterricht, sind aber oft überholt, da neue technische Entwicklungen (CD, DVD) nicht berücksichtigt werden.

Eine Auseinandersetzung, vor allem anhand von Fallbeispielen und Vorschlägen für die Praxis des Geschichtsunterrichts findet in geschichtsdidaktischen Zeitschriften wie etwa „Geschichte in Wissenschaft und Unterricht“, „Geschichtsdidaktik“ oder „Geschichte lernen“[12] statt.

II. Geschichte im Fernsehen - Rahmenbedingungen und Entwicklungen

1. Formen und Gattungen - Probleme der Klassifizierung

Wenn man über Geschichte im Fernsehen spricht, dann stellt sich schon nach kurzer Zeit das Problem, dass es an einer einheitlichen Terminologie für die unterschiedlichen Formen und Gattungen fehlt. Es gibt auf diesem Gebiet zahlreiche Versuche der Einteilung, denen jeweils unterschiedliche Kriterien zugrunde liegen. Es soll nachfolgend versucht werden einen kurzen Überblick zu geben.

Eine erste Trennung muss vorgenommen werden zwischen fiktionalen und nicht-fiktionalen Formen, wobei der Schwerpunkt der Darstellung auf den nicht-fiktionalen Formen liegen soll, da mit dem Beispiel ‚Hitler - eine Bilanz’ ein nicht-fiktionale Werk Grundlage dieser Arbeit ist.

Fiktional sind solche Filme, die eine Geschichte vor einem bestimmten zeitlichen Hintergrund darstellen, wobei die Handlung jedoch frei erfunden ist. (z. B. ‚Die Brücke’, ‚Im Westen nichts Neues’, ‚NAPOLA - Elite für den Führer’). Dazu zählen allerdings auch solche Filme, die auf einer wahren Geschichte beruhen und eine gewisse Quellentreue für sich beanspruchen (‚Schindlers Liste’, ‚Der Untergang’), aber dennoch eine „künstlerische Rekonstruktion“[13] des Gewesenen darstellen.

Wenn man von den vielfach angeführten Kriterien der Fiktionalität und Authentizität ausgeht, die vielfach der Einteilung der Filmgattungen zugrunde gelegt werden, so wären diese eben beschriebenen Filme auf einer eher niedrigen Stufe anzusiedeln.[14] Gleichzeitig bleibt festzustellen, dass auch fiktionale Darstellungen nie ohne einen gewissen grad an Faktizität auskommen, was umgekehrt auch für die nicht-fiktionalen Formen gilt.[15]

Die Einteilung mittels der Kriterien Faktizität und Authentizität ist allerdings nicht ganz problemlos, wie am Beispiel der Trennung von Filmdokument und Dokumentarfilm demonstriert werden soll. Das Filmdokument gilt als Material mit dem höchsten Authentizitätsgrad. Dabei handelt es sich um originale Bilder von Personen und Ereignissen, die nicht nachträglich bearbeitet wurden, das heißt, es wurden keinerlei Veränderungen am Bildmaterial (etwa Schnitte) und keinerlei Veränderungen am Ton (etwa Kommentare) vorgenommen. Die Authentizität nimmt ab, je mehr das Material bearbeitet wird. Der Dokumentarfilm schließlich besteht aus Filmdokumenten, die „im Sinne der inhaltlichen Zielsetzung des Filmemachers kommentierend oder interpretierend“[16] aneinandergereiht sind. Somit fallen auch große Mengen historischen Filmmaterials, das als Filmdokument eingeordnet werden können, wie etwa Wochenschauen, unter den Begriff des Dokumentarfilms, da sie bereits stark bearbeitet sind.[17]

Hier öffnet sich ein Problemfeld, da man die Definition des Begriffs Filmdokument auch anders fassen könnte, etwa in der Form, dass man alles historische Filmmaterial als filmisches Dokument seiner Zeit begreift. Damit würde jede „gleichzeitig mit den gefilmten Ereignissen hergestellte Dokumentation“[18] unter den Begriff des Filmdokuments fallen, also gerade auch Wochenschauen oder Propagandafilme wie Leni Riefenstahls ‚Triumph des Willens.’

An diesem Beispiel zeigt sich, wie schwer es ist, eine Einteilung des historischen Filmmaterials anhand der genannten Kriterien vorzunehmen, vor allem, wenn man sich die Frage stellt, wie es um die Authentizität eines nicht nachbearbeiteten Filmdokuments im strengen Sinne bestellt ist, wenn man technische Vorraussetzungen mit einbezieht, wie etwa den eingeschränkten Blickwinkel der Kamera, der durchaus auch manipulativ eingesetzt werden kann.

Es ist also schwierig zu entscheiden, wie filmische Darstellungen von Geschichte aufgrund der Kriterien von Faktizität und Authentizität zu bewerten sind. Im Hinblick auf den Dokumentarfilm kommt wie bereits erwähnt hinzu, dass dieser immer ein subjektives Konstrukt ist, da er immer dem Einfluss seines Autors unterliegt, und auch das Filmdokument ist davon nicht ausgenommen, wie das letzte Beispiel zeigt. Letztendlich bleibt aber unklar, wie die Kriterien von Authentizität und Faktizität zu definieren sind.

Um dieses Problem der Klassifikation nach Authentizität und Faktizität im Hinblick auf den Dokumentarfilm zu durchbrechen führt Frank Bösch den Begriff der ‚historischen Dokumentation’ ein. Er fasst darunter alle Formen der Darstellung von Vergangenheit, die „durch die Verwendung von historischem Quellenmaterial die Vermittlung von historischer Authentizität in Anspruch nehmen.“[19] Damit grenzt er die nicht-fiktionalen Formen von den fiktionalen Formen ab. Quelle kann in diesem Falle alles sein, was ein Historiker zu seiner Forschung heranziehen würde: Historisches Filmmaterial, Bilder, Dokumente, Zeitzeugen und anderes Material, das mit „der behandelten Zeit direkt in Verbindung steht.“[20] Damit sind auch z.B. Wochenschauaufnahmen, an denen oben das Problem der Trennung von Filmdokument und Dokumentarfilm illustriert wurde, gleichrangig mit anderen Filmaufnahmen als Quelle zu behandeln. Es muss nicht mehr mit unklaren Kriterien gearbeitet werden, es zählt nur noch die Verbindung zum historischen Ereignis.[21]

Diese von Bösch aufgestellte Klassifizierung, die dieser Arbeit zugrunde liegen soll, beinhaltet weiterhin eine Trennung der historischen Dokumentation in drei Untergruppen: Erste Untergruppe ist das Quellenkompendium, dass beinahe ausschließlich historisches Filmmaterial benutzt, nur teilweise ergänzt durch Fotografien oder Dokumente. Dieser Untergruppe gegenüber steht der Zeitzeugenbericht, der aus den Erzählungen eines Zeitzeugen besteht und diese nur in geringem Maße mit anderem Material ergänzt. Die dritte Form ist der Kompilationsfilm, der alles zur Verfügung stehende Material erfasst: historisches und modernes Filmmaterial, Zeitzeugeninterviews, Fotos, Karten, Graphiken, Dokumente.[22] Dabei besteht er, der nach von Borries die „Hauptgattung“ der historischen Dokumentation ist, aus einer unterschiedlichen Bild- und Tonspur, wobei die Bildspur durch filmische Dokumente aller Art entsteht und die Tonspur aus dem Kommentar, einer durchlaufenden Erzählung besteht.[23]

Ergänzend zu dieser überblicksartigen Definition noch eine Anmerkung zu anderen Definitionsversuchen: Gelegentlich wird versucht, eine eigene Kategorie des Unterrichtsfilms zu definieren. Dies erscheint mir überflüssig, da für jede historische Dokumentation gilt, dass sie einen belehrenden Charakter hat, auch wenn eine gewisse Unterhaltungsabsicht damit verbunden ist. Gleichzeitig gilt aber, dass auch Unterrichtsfilme in die von Bösch aufgestellten Kategorien eingestuft und ebenso behandelt werden können. Weiterhin besteht nach Schneider kein „didaktischer Qualitätsunterschied“ zwischen den einzelnen Filmgattungen, was auch Spielfilme mit einschließt.[24]

2. Entwicklung des Geschichtsfernsehens in der BRD

Wenn hier von einer Entwicklung des Geschichtsfernsehens in der BRD gesprochen wird, so soll es dabei in erster Linie um die Entwicklung der eben aufgezeigten unterschiedlichen Gattungen gehen.

Seit dem Ende der fünfziger Jahre ist eine Ausweitung des Angebotes an historisch geprägten Sendungen zu beobachten. Dabei handelt es sich zunächst weniger um Dokumentationen als um Theateradaptionen und Fernsehfilme, die historische Stoffe verarbeiten. Thematisch dreht sich der Großteil der Sendungen um zeitgeschichtliche Themen.[25]

Bei der Dokumentation zeigt sich eine Entwicklung, die von Einzel-Dokumentationen hin zu mehrteiligen Serien führt, die geprägt sind von „Mut zu ambitiösen Produktionen und Experimentierfreudigkeit im Umgang mit historischen Stoffen.“[26] Im Hinblick auf die Präsentationsform der Dokumentationen handelt es sich hauptsächlich um Quellenkompendien.[27]

Ein Ausdruck dieser Experimentierfreude ist möglicherweise auch der Einsatz von Zeitzeugen. Erstmals setzte das ZDF 1964 in der Serie „Die Weimarer Republik“ Interviews mit prominenten Zeitzeugen ein.[28] Dennoch blieb das Auftreten von Zeitzeugen eher die Ausnahme, wenn sie erschienen, dann in einer Funktion als Experte. Dies änderte sich erst in den siebziger Jahren. Einhergehend mit der Entwicklung der Oral History änderte sich auch die Darstellungsweise im Fernsehen, weg von der reinen politisch geprägten Ereignisgeschichte hin zu einer Art ‚Geschichte von unten’.[29] Dies führte in der Folge dazu, dass in den siebziger und achtziger Jahren vermehrt Zeitzeugen in Kompilationsfilmen zu Wort kamen, aber auch reine Zeitzeugenfilme entstanden.[30]

Eine weitere Entwicklung der späten siebziger und achtziger Jahre ist die so genannte ‚Mischform’. Dieser in der Literatur immer wieder auftauchende Terminus beschreibt Versuche, den Unterhaltungswert der klassischen Dokumentation zu steigern, indem zunehmend Spielszenen integriert werden. Dies sollte neben der Unterhaltung den Menschen auch das Verständnis der Thematik erleichtern.[31] Ein Vorreiter war hier die 1979 in der Bundesrepublik ausgestrahlte US-Serie ‚Holocaust’.[32]

Die Einführung des Privatfernsehens Anfang der achtziger Jahre hatte, anders als beim Start des Zweiten Deutschen Fernsehens, keinen nennenswerten Einfluss auf das Geschichtsfernsehen, da diese Sender auf geschichtliche Themen weitgehend verzichten.[33]

Einen weiteren Schritt in der Entwicklung der historischen Dokumentation begann im Jahr 1987: Das ZDF etablierte mit der von Guido Knopp geleiteten Redaktion „Zeitgeschichte“ erstmals eine Fachredaktion, die unabhängig von andern Redaktionen ist, die bisher die geschichtlichen und zeitgeschichtlichen Themen mitbetreut hatten.[34] Diese neue Redaktion prägte die vorherrschende Form der historischen Dokumentation der 90er Jahre: Den Kompilationsfilm, der „durch mosaikartige Montage der zerschnittenen Elemente eine ständige Reizerneuerung“[35] bietet und in schneller Folge „Zeitzeugen, historische Filmaufnahmen, Aufnahmen von Schauplätzen und Dokumenten“[36] präsentiert. Diese Form wurde bis zur heute zum Vorbild der meisten historischen Dokumentationen.

3. Rahmenbedingungen für historische Fernsehsendungen

Der Rahmen für die Präsentation historischer Inhalte im Fernsehen, insbesondere in der Form der historischen Dokumentation, wird im Wesentlichen durch drei Faktoren eingegrenzt: Sie muss sach-, medien- und publikumsgerecht erfolgen.[37] Die Sachgerechtigkeit meint dabei die Anbindung der Inhalte an die Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft, Mediengerechtigkeit umfasst die Frage der Umsetzbarkeit, Publikumsgerechtigkeit die Anpassung an die Bedürfnisse der Zuschauer.

3.1 Publikumsgerechtigkeit

Die Bindung an das Publikum ist insofern wichtig, als dass in der heutigen Fernsehlandschaft nur derjenige erfolgreich arbeiten kann, der ausreichend hohe Einschaltquoten und Marktanteile erreicht. Dies führt dazu, dass die Auswahl der Inhalte sich an einem Bezug zur Gegenwart orientiert, um den Bedürfnissen des Zuschauers zu entsprechen. Dies führt in der Folge dazu, dass in der Regel konkrete Anlässe, d. h. Jahrestage und Jubiläen, als Hintergrund für die Produktion historischer Sendungen dienen.[38] Diese These beweist Kröll am Beispiel des Jahres 1983, das ein „geschichtsgetränktes Fernsehjahr“[39] wurde, weil der 50. Jahrestag von Hitlers Machtergreifung, die 40. Wiederkehr der Niederlage von Stalingrad, der 100. Todestag von Richard Wagner und Karl Marx, der 300. Jahrstag des Sieges über die Türken vor Wien und der 500. Geburtstag von Martin Luther zusammen fielen und allesamt ihren Niederschlag im Fernsehprogramm fanden.[40] Ähnliches weißt Jürgen Wilke für das Gedenken an das 50 Jahre zurückliegende Ende des zweiten Weltkrieges im Jahr 1995 nach.[41]

Die Orientierung am Interesse des Publikums führt noch zu einem anderen Phänomen: Geschichte, insbesondere in der Form von Dokumentationen, findet ihren Platz innerhalb des Programmschemas der Fernsehsender in den eher publikumsschwachen Zeiten nach 22 Uhr. Die Einschaltquotenträchtige ‚Prime-Time’ zwischen 20 und 22 Uhr bleibt eher unterhaltenden Formaten vorbehalten.[42] Ausnahmen von dieser Regel kommen allerdings gelegentlich vor, so platzierte etwa das ZDF einige historische Reihen im Hauptabendprogramm (z.B. ‚Hitlers Helfer’, ‚Vatikan - die Macht der Päpste’). An Präsentationen zu dieser Uhrzeit bestehen allerdings bestimmte Forderungen: „Um ein wirklich großes Publikum zur Prime Time für Geschichte zu gewinnen, braucht es eine Bildsprache und eine Wortwahl, die bewegt, die fesselt und verstanden wird - gerade auch vom Arbeiter, der von der Werkbank kommt.“[43] Geschichte muss also mit einem gewissen Unterhaltungswert versehen sein, um massenkompatibel zu werden. Dabei richtet sich das Programm an eine undefinierte Gruppe von Menschen, von denen „nur eine Minderheit von historisch besonders gut informierten Zuschauern […] den Inhalt historischer Dokumentationen kritisch filtern“[44] kann.

3.2 Sachgerechtigkeit

Dieses Problem, die Anpassung des zu vermittelnden Stoffes an die Bedürfnisse des Publikums, was gleichbedeutend mit einer Vereinfachung ist, führt immer wieder zu Kritik aus der Geschichtswissenschaft. „Das Fernsehen als der quantitativ erfolgreichste Vermittler von Geschichte ist zugleich der qualitativ problematischste.“[45] Grundproblem ist die Tatsache, dass Geschichte im Fernsehen der Arbeitsweise des Journalismus unterliegt, der sich überwiegend am Publikumsinteresse orientiert.[46] Diese Arbeit unterscheidet sich grundlegend von der wissenschaftliche Arbeit des Historikers, wie sich etwa am Beispiel der Recherchepraxis verdeutlichen lässt: „In den meisten Fällen richtet sich die Recherche des Historikers auf einen eng umgrenzten Sachverhalt innerhalb einer Thematik, mit welcher der Wissenschaftler bereits vertraut ist. Die Thematik der Fernsehdokumentation umfasst hingegen meist einen größeren Zeitraum. Hinzu kommt, dass den Fernsehjournalisten für die Recherchetätigkeit meist enge journalistische Grenzen gesetzt sind. Diese Gründe tragen dazu bei, dass journalistische Recherche mit wissenschaftlicher Recherche oft nicht mithalten kann.“[47]

Weiteres Konfliktpotential bergen die unterschiedlichen Darstellungsweisen von Geschichtswissenschaft und Fernsehjournalismus. Nach Quandt ist die Geschichte vor allem eine ‚Textwissenschaft’, die ihre Inhalte vornehmlich auf schriftlichem Weg vermittelt und zum Bildmedium Fernsehen wenig Bezug entwickelt. Hinzu kommt, dass journalistische Rücksicht auf das Publikum als „Qualitätsminderung der Aussage erlebt“[48] werden. Darüber hinaus wollen Geschichtswissenschaftler in der Regel eher die „Informations- und Bildungsfunktion“ des Fernsehens nutzen, sie aber nicht „mit der Unerhaltungsfunktion verbunden sehen.“[49]

Die geschilderten Konflikte treten einerseits in der öffentlichen Diskussion um Geschichtsdarstellung im Fernsehen auf, etwa im medialen Nachklang zu einzelnen Sendungen. Noch gravierender lässt er sich am Beispiel der historischen Fachberatung darstellen. „Sendungen über geschichtliche Themen erfordern eine kontinuierliche Beratung durch Historiker, die selbst wissenschaftlich über das Thema gearbeitet haben“[50], stellt ein Fernsehmacher fest. Die Produzenten sind also auf die Beratung aus der Wissenschaft angewiesen. Gleichzeitig fordern Historiker die Möglichkeit ein, durch Rat und Kontrolle die Qualität der Fernsehprogramme zu sichern. Gleichzeitig steht ein Interesse dahinter, die wirkungsmächtige Geschichtsdarstellung im Fernsehen zu beeinflussen. Durch die oben beschriebenen grundlegenden Unterschiede zwischen journalistischer und wissenschaftlicher Arbeit kommt es jedoch zu Konflikten, vor allem, wenn sich „der Historiker bezüglich der Deutungs- und Darstellungskompetenz dem Fernsehjournalisten gegenüber im Grunde für weit überlegen“[51] hält. Daraus lässt sich ableiten, dass es notwendig ist aufeinander zuzugehen und voneinander zu lernen. Die Arbeitsweisen von Wissenschaft und Journalismus sind verschieden und es ist für beiden Seiten angebracht, sich über das Vorgehen des jeweils anderen zu informieren. Quandt entwirft in diesem Zusammenhang das Konzept eines „Fernseh-Fachjournalisten“[52] der sowohl im wissenschaftlichen als auch im journalistischen Bereich über eine ausreichende Bildung verfügt.

3.3 Mediengerechtigkeit

Mediengerechte Darstellung heißt für die historische Fernsehdokumentation, dass der Inhalt mit den Mitteln des Mediums, also (bewegten) Bildern, gezeigt werden kann.[53] Dies führt zu einer Beschränkung in der Themenwahl. Für Themen, die vor Beginn des 20. Jahrhunderts liegen existiert kein historisches Filmmaterial. Dokumentationen zu diesen Themenbereichen müssen mit anderen Mitteln, etwa modernem Material und Spielszenen, arbeiten. Dies führt dazu, dass Fernsehdokumentationen sich zum überwiegend mit Zeitgeschichte auseinandersetzen.[54]

Dies hat auch Folgen für die Recherchepraxis, da „die Beschaffung von optischen Dokumenten - originalem Film- und Fotomaterial - von erstrangiger Bedeutung“[55] ist. Zu diesem Zweck sind die Fernsehmacher auf die Bestände der Filmarchive angewiesen. Die in den Archiven vorliegenden Karteien über das vorhandene Material ermögliche eine relativ einfache Suche nach Bildern von bestimmten Ereignissen oder Personen, darüber hinaus gehende Recherchen, etwa für sozial- oder kulturhistorische Filme erfordern aber die Sichtung großer Mengen von Material, da eine dazu passende Katalogisierung fehlt. Dieser erhöhte Rechercheaufwand führt auch dazu, dass große Teile der Filmarchive überhaupt nicht genutzt werden.[56]

III. Die Serie ‚Hitler - eine Bilanz’

1. Redaktionelle Bedingungen - die Macher

Die Serie ‚Hitler - eine Bilanz’ ist eine Produktion der Redaktion Zeitgeschichte des Zweiten Deutschen Fernsehens. Die Arbeitsweise dieser Redaktion ist eng mit den Prinzipien ihres Leiters, Guido Knopp, verbunden. Aus diesem Grund steht ein kurzer Blick auf dessen Biographie am Anfang dieses Abschnitts. Geboren 1948 studierte Knopp Geschichte und Politikwissenschaften und promovierte über die Parteien der Weimarer Republik. Ab 1976 war er journalistisch tätig, zuerst im Bereich der schreibenden Presse, unter anderem bei der FAZ. 1978 wechselte er zum ZDF, wo er 1984 zum Leiter der auf seine Initiative hin neu gegründeten Redaktion ‚Zeitgeschichte’ wurde. Dort arbeiten unter seiner Leitung ca. 20 Redakteure an zeitgeschichtlichen Themen, die ein zeitliches Spektrum von 1917 bis zur Gegenwart umfassen. Daneben ist er publizistisch als Autor von Sachbüchern zu seinen Serien tätig und lehrt als Honorarprofessor das Fach Journalistik an der ‚Gustav-Siewerth-Akademie’ in Weinheim.[57]

Die Redaktion Zeitgeschichte steht ganz im Schatten des „öffentlich-rechtlichen Paten des deutschen Geschichtsfernsehens“,[58] wie Knopp kürzlich in Spiegel-Online bezeichnet wurde. Das ZDF hat sich entschieden, alle zeitgeschichtlichen Produktionen unter dem Namen Knopps zu veröffentlichen, ihn quasi zur Marke auszubauen,[59] auch wenn Knopp, wie etwa im Falle der im Jahr 2004 ausgestrahlten Reihe ‚Hitlers Manager’ gar nicht an der Produktion beteiligt war. Ein Großteil der von der Redaktion bearbeiteten Themen steht im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus, es werden aber auch andere Thermen verfolgt, so entstanden zum Beispiel eine Serie über die Kanzler der Bundesrepublik Deutschland (‚Kanzler’, 1999), die Päpste des 20. Jahrhunderts (‚Vatikan - die Macht der Päpste’, 1997) oder eine Reihe die in 100 Folgen von jeweils 10 bis 15 Minuten Länge wichtige Ereignisse des 20. Jahrhunderts darstellt und an den letzten 100 Tagen vor dem 1. Januar 2000 ausgestrahlt wurde (‚100 Jahre - der Countdown’).

Die Grundlagen der von der Redaktion Zeitgeschichte erarbeiteten Konzepte finden sich in Knopps Forderungen an die Darstellung von Geschichte im Fernsehen, die Forderungen nach Aktualität, Kontinuität, Vielfalt und Nähe.[60]

Die Forderungen nach Aktualität und Nähe orientieren sich in erster Linie am Zuschauer. Dieser verlangt nach Themen, die gerade in der öffentlichen Diskussion stehen, unabhängig von Jahrestagen.[61] Diese Ansicht revidiert Knopp später teilweise, indem er feststellt, dass Aktualität vorhersehbar und planbar ist.[62] Weiterhin umfasst Aktualität auch einen Aspekt des Spektakulären, was „spektakulär nicht im Sinne einer vordergründigen und schalen ‚Sensation’, sondern im Sinne des Besonderen, auch des Erstmaligen“[63] meint. Damit sind etwa neue Forschungsergebnisse oder bisher nicht befragte Zeitzeugen gemeint.

Was die Forderung nach Nähe angeht, so meint Knopp damit eine Form der Darstellung, „die den Zuschauer aus der Reserve locken und sein in der Regel statisches Verhältnis zur Geschichte aufbrechen“[64] soll. Der Zuschauer soll sich mit dem gezeigten identifizieren. Dies gelingt vor allem durch eine ‚menschliche’ Darstellung der Inhalte.[65] Dabei soll Geschichte bewegen und der Stoff spannend dargestellt werden.

Hier setzt der Aspekt der Vielfalt ein, die nach Knopp darin besteht, alle bekannten Darbietungsformen einzusetzen und zu mischen, also etwa Dokumentation und Spiel. Dabei schließt Knopp auch die umstrittene Verwendung szenischer Zitate ein, von der an anderer Stelle noch zu sprechen sein wird. Vielfalt und Nähe dienen in der Darstellung von Geschichte im Fernsehen dazu, dem Zuschauer eine „’sinnliche’ Erfahrung von Geschichte“[66] zu ermöglichen.[67]

[...]


[1] vgl. Meyer: Film im Geschichtsunterricht, S. 38.

[2] vgl. Chill: Platz für Geschichte, S. 45.

[3] vgl. v. Borries: Jugend und Geschichte, S. 52 ff.

[4] Sorlin: Fernsehen: Ein anderes Verständnis von Geschichte, S. 315.

[5] von Borries: Geschichte im Fernsehen - und Geschichtsfernsehen in der Schule, S. 221.

[6] Einschaltquoten nach: Der SPIEGEL 46/1999, S. 137.

[7] Bösch: Das ‚Dritte Reich’ ferngesehen, S. 204.

[8] Kinkel: Viele Taten, wenig Täter, S. 114.

[9] Bösch: Das ‚Dritte Reich’ ferngesehen, S. 204.

[10] Knopp, Guido/Quandt, Siegfried (Hg.): Geschichte im Fernsehen. Ein Handbuch. Darmstadt 1988.

[11] Meyers, Peter: Film im Geschichtsunterricht.

[12] „Geschichte lernen“ widmete im November 1994 ein ganzes Heft dem Thema „Geschichte im Film“ (Geschichte Lernen 7 (1994) H. 42).

[13] von Borries: Geschichte im Fernsehen, S. 229.

[14] Zur Klassifikation von Filmen nach Faktizität s. Meyers: Film im Geschichtsunterricht, S. 41. Ein Beispiel für eine solche Einteilung zeigt Fledelius: Der Platz des Spielfilms im Gesamtsystem der audiovisuellen Geschichtsquellen.

[15] von Borries: Geschichte im Fernsehen, S. 229.

[16] Meyers: Film im Geschichtsunterricht, S. 44.

[17] vgl. Meyers: Film im Geschichtsunterricht, S. 42 ff.

[18] Schneider: Filme, S. 368.

[19] Bösch: Das ‚dritte Reich’ ferngesehen, S. 205.

[20] ebd.

[21] vgl. ebd.

[22] vgl. ebd., S. 206.

[23] von Borries: Was ist dokumentarisch am Dokumentarfilm, S. 220.

[24] Schneider: Filme, S. 269. Zum Unterrichtsfilm siehe Meyers: Film im Geschichtsunterricht, S. 52 f.

[25] vgl. Kröll: Geschichte im Fernsehen der Bundesrepublik, S. 106 f.

[26] Kröll: Geschichte im Fernsehen der Bundesrepublik, S. 107.

[27] vgl. Bösch: Das ‚Dritte Reich’ ferngesehen, S. 207.

[28] Kröll: Geschichte im Fernsehen der Bundesrepublik, S. 112.

[29] vgl. Bösch: Historikerersatz oder Quelle, S. 62.

[30] vgl. ders.: Das ‚Dritte Reich’ ferngesehen, S. 207 bzw. Kröll: Geschichte im Fernsehen der Bundesrepublik, S. 114.

[31] Zur Entwicklung einer Mischform siehe Venohr: Der Weg zur Mischform.

[32] vgl. Kröll: Geschichte im Fernsehen der Bundesrepublik, S. 114.

[33] vgl. ebd. S. 107 und Klein: Geschichte und Geschichten.

[34] nach Kröll: Geschichte im Fernsehen der Bundesrepubklik, S. 116.

[35] Bösch: Das ‚Dritte Reich’ ferngesehen, S. 207.

[36] ders.: Historikerersatz oder Quelle, S. 62.

[37] Quandt: Historische Fachberatung, S. 103.

[38] vgl. Bösch: Das ‚Dritte Reich ferngesehen’, S. 218.

[39] Kröll: Geschichte im Fernsehen der Bundesrepublik, S. 108.

[40] vgl. ebd.

[41] siehe Wilke: 50 Jahre nach Kriegsende.

[42] vgl. ebd. S. 268.

[43] Knopp: Zeitgeschichte im ZDF, S. 316.

[44] Franck: Die historische Dokumentation, S. 49.

[45] von Müller: Geschichte im Fernsehen, S. 688.

[46] Quandt: Geschichte im Fernsehen, S. 11.

[47] Latzel: Die Recherche für historische Sendungen, S. 41.

[48] Qunadt: Geschichte im Fernsehen, S. 16.

[49] Quandt: Historische Fachberatung, S. 104 f.

[50] Latzel: Die Recherche für historische Sendungen, S. 44.

[51] Quandt: Historische Fachberatung, S. 103.

[52] Quandt: Geschichte im Fernsehen, S. 19.

[53] vgl. Franck: Die historische Dokumantation, S. 51.

[54] vgl. Quandt: Geschichte im Fernsehen, S. 11.

[55] Latzel: Die Recherche für historische Sendungen, S. 45.

[56] vgl. Franck: Die historische Dokumentation, S. 51. Zur Archivierung von Filmmaterial siehe auch: von zur Mühlen: Quellen-Überlieferung und Produktion zeitgeschichtlicher Filme.

[57] vgl. Kinkel: Viele Taten, wenig Täter, S. 115.

[58] Buß, Christian: Der andere Untergang.

[59] vgl. Kinkel: Viele Taten, wenig Täter. S. 115.

[60] vgl. dazu: Knopp: Geschichte im Fernsehen und Knopp: Zeitgeschichte im ZDF.

[61] vgl. Knopp: Geschichte im Fernsehen, S. 3.

[62] vgl. Knopp: Zeitgeschichte im ZDF, S. 309.

[63] Knopp: Geschichte im Fernsehen, S. 3.

[64] ebd. S. 5.

[65] vgl. ebd. S. 5 f.

[66] ebd.

[67] vgl. Knopp: Geschichte im Fernsehen, S. 5, auch Knopp: Zeitgeschichte im ZDF, S. 312 f.

Details

Seiten
118
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638492379
ISBN (Buch)
9783638765466
Dateigröße
912 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v53920
Institution / Hochschule
Universität Trier
Note
1,7
Schlagworte
Fernsehreihe Hitler Bilanz Analyse

Autor

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Titel: Die Fernsehreihe 'Hitler - eine Bilanz' - eine fachdidaktische Analyse