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Die Hawaii-Inseln (mit Bezug auf den Tourismus)

Seminararbeit 2006 32 Seiten

Touristik / Tourismus

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Die Geschichte Hawaiis

Wirtschaft Hawaiis

Die einzelnen Inseln und ihre Besonderheiten
Kauai – “Die Garteninsel”
Freizeit und Tourismus
Sehenswertes
Oahu – das Herz Hawaiis
Freizeit und Tourismus
Sehenswertes
Molokai und Lanai
Freizeit und Tourismus
Sehenswertes
Maui – die magische Insel Hawaiis
Freizeit und Tourismus
Sehenswertes
Hawaii (Big Island) – die große Insel Hawaiis
Freizeit und Tourismus
Sehenswertes

Der Tourismus auf Hawaii
Die Entwicklung des Tourismus
Überblick über den Tourismus auf Hawaii im Jahr
Besuchertage und Ankünfte
Der Tourismus auf den einzelnen Inseln
Kauai
Oahu
Molokai
Lanai
Maui
Big Island
Hawaiis strategischer Plan für den Tourismus: 2005 –

Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Ehrenwörtliche Erklärung

Vorwort

Hawaii gilt seit Jahren als eines der Traumziele des internationalen Tourismus. Wer an Hawaii denkt, hat automatisch das Bild einer exotischen und romantischen Südseeinsel vor Augen. Blaues Meer, Palmen an weißen Sandstränden, Surfer und nicht zu vergessen hübsche Frauen, die in Baströckchen aus Palmenblättern und mit Blumenkränzen behangen, Hula tanzen.

Insgesamt gehören 137 Inseln mit einer Gesamtfläche von 16.636 Quadratkilometern zu Hawaii, die meisten davon sind jedoch nicht bewohnt. Auf die sechst größten Inseln und ihre Besonderheiten werde ich im Folgenden genauer eingehen. Doch bevor ich dazu komme, gebe ich einen Überblick über Hawaiis Geschichte und im Anschluss daran, werde ich kurz auf die Wirtschaft eingehen.

Im dritten Kapitel, werde ich wie bereits erwähnt auf die Inseln und ihre Besonderheiten eingehen.

In meinem letzten Kapitel behandle ich den Tourismus und nenne kurz die Ziele, die in den nächsten Jahren hier erreicht werden sollen.

Die negativen Auswirkungen die der Tourismus mit sich bringt, werde ich in dieser Arbeit nicht behandeln, da dies den Rahmen der Arbeit sprengen würde.

Die Geschichte Hawaiis

Die Polynesier waren vermutlich die ersten Siedler die von den fast 4000 km entfernten Marquesas-Inseln im Südpazifik kamen und die vulkanisch entstandenen Inseln entdeckten und bewohnten. Auf fragilen Doppelrumpfkanus bewältigten sie die enorme Distanz. Genaue Gründe warum sie diesen gewaltigen Weg hinter sich gebracht haben konnten Forscher bis heute noch nicht klären. Man vermutet, dass es stärkere Stämme waren, die die Polynesier vom asiatischen Festland und den großen Inseln des indonesischen Bogens vertrieben haben. Doch so genau weiß dies keiner.

So mussten die Polynesier im 8. Jahrhundert wohl mit den ersten Booten auf Hawaii gelandet sein. Ansonsten ist über die ersten Hawaii-Ankömmlinge wenig bekannt.

Eine zweite Siedlerwelle von anderen Polynesiern aus Tahiti und seinen Nachbarinseln folgte im 14. Jahrhundert.[1] Nun entstand auf den Hawaii-Inseln ein feudales Gesellschaftssystem mit mächtigen Häuptlingen (den späteren Königen), Priestern und Ministern, die über die vier größten Inseln herrschten.[2]

Erst im 18. Jahrhundert wurde die Inselgruppe von der westlichen Welt entdeckt. Captain James Cook landete am 18. Januar 1778 auf Kauai. Ursprünglich war er allerdings auf der Suche nach einer möglichen Passage in den Atlantik zwischen Alaska und Sibirien. Er benennt die Inseln, auf denen noch immer mehrere Königreiche existierten, „Sandwich Islands“ zu Ehren des ersten Lords der britischen Admiralität. Cook tauschte mit den Hawaiianern Schweine und Ziegen und andere Vorräte aus. Doch er ließ neben diesen Sachen auch Geschlechtskrankheiten zurück, welche die Zahl der Einwohner binnen 80 Jahren von 300.000 auf 60.000 verringerte.

Trotz der Entdeckung durch die Europäer jedoch blieben die Inseln unabhängig und waren als selbständiges Königreich regiert.

Im 19. Jahrhundert wanderten immer mehr europäische und US-amerikanische Missionare ein. In dieser Zeit entfaltete sich auch der Handel zwischen Asien und Amerika immer weiter. Hawaii an sich war sehr erfolgreich mit den Melonen- und Zuckerrohranbau und auch dem Walfang. Immer mehr Einwanderer aus Europa und Amerika ließen sich nieder und verdrängten so die einheimischen Kulturen. Verschiedene Könige versuchten den Einfluss der Europäer und der Amerikaner durch die Gründung einer Verfassung einzuschränken. 1893 endete mit dem Sturz der Königin Lilioukalani das monarchische System und ein Jahr später wurde eine eigenständige Republik ausgerufen. Jedoch war die Republik nur von kurzer Dauer. Im Rahmen des spanisch-amerikanischen Krieges gelang es den USA schließlich Hawaii zu annektieren, woraufhin es ab 14. Juni 1900 zum US-Territorium zählte.

Pearl Harbor wurde nach dem ersten Weltkrieg zum bedeutsamsten Flottenstützpunkt der USA ausgebaut. Auf diese Weise den USA zugeordnet, bedeutete der Angriff der Japaner im Dezember 1941 auf Pearl Harbor den Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg und über Hawaii wurde das Kriegsrecht verhängt.[3] „Nachdem durch massive Förderung der Einwanderung von US-Amerikanern die Hawaiianer zur Minderheit im eigenen Land geworden waren, wurde Hawaii am 21. August 1959 nach einem Volksentscheid der 50. Bundesstaat der USA. Zum ersten hawaiianischen Gouverneur wurde William F. Quinn erklärt.“[4]

Noch im selben Jahr landete das erste Düsenflugzeug und somit begann die Zeit des Massentourismus.

In den 80er Jahren verlieren der Ananas- und Zuckerrohranbau an Bedeutung und der Tourismus wird mit ca. vier Millionen Besuchern pro Jahr der wichtigste Wirtschaftsfaktor auf Hawaii.[5]

Wirtschaft Hawaiis

Walfang und Sandelholz zählten im 19. Jahrhundert zu den ersten Exportindustrien Hawaiis, danach entstanden Ananas- und Zuckerrohrplantagen, welche jedoch von nur fünf Gesellschaften, den so genannten Big Five, beherrscht wurden. Das fruchtbare Land hatten diese fünf inne und sie bestimmten somit die Politik. Die Wirtschaftsstruktur wandelte sich erst mit dem 2. Weltkrieg. Auf Hawaii entstanden große Militärstützpunkte und auch heute sind dort ca. 40.000 Soldaten stationiert, zahlreiche von ihnen in Pearl Harbor. Seit den fünfziger Jahren jedoch ist der Tourismus zu einem großen Wirtschaftsfaktor herangewachsen und bringt das „große Geld“. Jährlich kommen knapp sieben Millionen Gäste und lassen gut sechs Milliarden Dollar auf Hawaii. Der Tourismus sorgt somit für Arbeitsplätze und auch für ein Drittel der Staatseinkünfte.

Aufgrund dessen lässt der Immobilienboom nun Ferienwohnungen, Einkaufszentren und Golfplätze errichten. Auf dem restlichen Land werden heute vor allem viele gewinnbringende Produkte wie Macadamianüsse, Kaffee oder Blumen angebaut.

Der Anbau von Zuckerrohr und Ananas ging in den letzten 10 Jahren erheblich zurück. Aufgrund der billigen Importe aus den Ländern der Dritten Welt wurden die Plantagen unrentabel.[6]

Die einzelnen Inseln und ihre Besonderheiten

Kauai – “Die Garteninsel”

Kauai ist die westlichste und auch älteste Insel Hawaiis. Vor mehr als sechs Millionen Jahren entstand sie durch einen einzigen Vulkan. Der Schildvulkan Waialeale bildete somit den Ursprung der Inselkette.[7] Auf Kauai konnte sich die tropische Vegetation üppig entwickeln. Im Norden bzw. Nordwesten der Insel richten sich die eindrucksvollen Na Pali Cliffs fast 1000 Meter über dem Meer auf. Im Südwesten liegen ausgedehnte, einsame Dünenstrände und im Landesinneren klafft die gewaltige Schlucht des Waimea Canyon. Mit einer Länge von 16 Kilometern und einer Tiefe von circa 1.500 Metern ist der Canyon eine der faszinierendsten Naturformationen Hawaiis.[8] „Und von den steilen Flanken des 1569 m hohen Mt. Waialeale, der übrigens der regenreichste Punkte der Erde mit rund 12 m Niederschlag pro Jahr ist, schießen zahllose Wasserfälle. Auf relativ kleinem Raum birgt das nur 1433 km² große Eiland eine überwältigende Vielfalt von Landschaftsformen. Im Hochland, in den abgelegenen Alakaisümpfen, die fast 80 km² umfassen, blieb eine weit gehend unberührte hawaiische Flora und Faune erhalten.“[9] An keinem anderen Ort Hawaiis findet man eine üppigere Blütenpracht, schönere Gärten und dichteren Regenwald als hier. Wie bereits oben erwähnt, sorgt der Waialeale das ganze Jahr über für die nötige Feuchtigkeit. Daher kommt auch der Spitzname Kauais, »die Garteninsel«.

Damit die Naturschönheit Kauais erhalten bleibt, hat ein sanfter Tourismus im Einklang mit der Natur auf Kauai höchste Priorität. Das bedeutet, dass kein Gebäude höher sein darf als die höchste Palme am Strand Kauais.

Freizeit und Tourismus

Der Tourismus steht auf Kauai im Vordergrund. Das touristische Angebot enthält unter anderem Parks, Sightseeing, Museen und Gärten. Darüber hinaus besteht für Urlauber die Chance sich mit verschiedensten Sportarten fit zu halten. Kauai bietet ein vielfältiges Wassersportangebot. Am Sportangebot für andere Sportarten mangelt es auch nicht.

Sehenswertes

Kauai bietet eine großartige und nahezu unberührte Natur. Der Na Pali Coast State Park ist mit seinen beeindruckenden Panoramablicken und seinen vielseitigen Wanderwegen einen Besuch wert, genauso wie die National Tropical Botanical Gardens mit den zahlreichen seltenen Pflanzen.

Auch im Waimea Canyon State Park und im Kokee State Park ist es möglich Ausflüge und Wanderungen inmitten tropischer Natur zu unternehmen.

Außerdem besitzt die Insel einen wahren Strandreichtum. Denn Kauai verfügt über mehr Strand pro Küstenkilometer als jede andere Insel des Archipels. Polihale Beach und Poipu Beach sind zwei schöne Strände. Polihale Beach ist einer der längsten Strände Hawaiis und eignet sich bestens zum Baden.[10]

Am Westrand der Poipu Coast gibt es im kleinen Spouting Horn Park ein Meeresgeysir. Das heißt in einem Unterwassertunnel werden durch die Felsen die Brandungswellen hoch gedrückt und schießen in einer bis zu 15 Meter hohen Fontäne in die Luft.[11]

Oahu – das Herz Hawaiis

Auf Oahu schlägt das administrative und kulturelle Herz von Hawaii. Oahu ist die drittgrößte Insel des Archipels. Übersetzt bedeutet Oahu soviel wie „Versammlungsplatz“. Diesen Namen trägt die Insel zu Recht, denn hier leben circa 900.000 Menschen und das sind ungefähr 70-80 % der Bevölkerung Hawaiis. Auf Oahu befindet sich auch die Hauptstadt des 50. Bundesstaates. In und um Honolulu leben auch die meisten Inselbewohner. Einen besonderen Charme erhält Honolulu durch die multikulturelle Gesellschaft. Denn im Laufe der Geschichte fanden sich hier Menschen der unterschiedlichsten Kulturen und Religionen zusammen.[12] „Honolulu ist einer der wohl faszinierendsten Metropolen der USA. Wo sonst stehen Wolkenkratzer zwischen tropisch grünen Bergketten und türkisfarbenem Ozean, wo sonst gibt es zwei Vulkankrater (erloschen!) in der Stadt, eine derart schillernde, ethnische Vielfalt und einen so berühmten Strand vor der Haustür? Waikiki ist jedoch weitaus mehr als Strand und Beachlife.“[13] Man findet hier auf circa vier Quadratkilometern ungefähr 200 Hotels und Ferienwohnanlagen, knapp 500 Restaurants und 1.000 Geschäfte und natürlich den Großteil der Touristen, welche alltäglich das Herzstück Hawaiis zum Pulsieren bringen.

Für viele Hawaiiurlauber ist Oahu gleichbedeutend mit Honolulu. Die Badefreudigen sonnen sich am Strand von Waikiki und die Naturfreunde reisen schnell weiter auf die anderen Inseln des Archipels. Dabei bleibt das Hinterland Honolulus meisten links liegen. Doch Oahu hat viele Gesichter. Die modernen Wolkenkratzer Honolulus gehören ebenso dazu wie die waghalsigen Wellenreiter an der tosenden Brandung der legendären North Shore. Der weltweit wohl berühmteste Urlaubsort Waikiki mit seiner Vielzahl an Restaurants, Bars, Hotels und Einkaufsmöglichkeiten, genauso wie abgeschiedene Wanderwege durch die reichhaltig tropische Vegetation geschützter Naturparks.[14]

Oahu wird von zwei Gebirgsketten durchzogen. Einmal die üppig grüne Koolau Range im Osten und dann die trockenere Waianae Range im Westen, aus der sich mit 1.231 Metern Höhe Mount Kalaa, der höchste Berg Oahus erhebt. Das Landesinnere wird durch üppiges Grün, exotische Gärten und tropische Regenwälder geprägt. Ananasplantagen wie zum Beispiel das Dole Pineapple Visitor Center, die Wahiawa Botanical Gardens und der Del Monte Pineapple Variety Garden sind sehr beliebte Ausflugsziele des fruchtbaren Leilehua Plateaus zwischen den Bergketten.

Alles in allem mehr als 200 Kilometer Strand sowie verschiedenartige Wasser- und Vergnügungsparks machen Oahu zu einer außerordentlichen familienfreundlichen Insel.

Auf Oahu sollte man auf keinen Fall ein traditionelles Lu au verpassen. Dies ist ein typisches Fest mit polynesischen Tänzen, Musik und Essen, welches ein wichtiger Bestandteil der Hawaiianischen Kultur ist.

Oahu ist mit dem Honolulu International Airport das Tor zu Hawaii und den benachbarten Inseln.[15]

Freizeit und Tourismus

Oahu ist die meistbesuchte Insel des Archipels. Hier wird ein reichhaltiges touristisches Angebot offeriert. Abgesehen von Schwimmen und sonstigen Wassersportarten werden auch Tennis, Reiten, Golf und zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern angeboten. Darüber hinaus finden auf Oahu unzählige kulturelle Veranstaltungen und Festspiele statt. Auf der Insel ist der Tourismus der Hauptwirtschaftssektor.[16]

Sehenswertes

Oahu hat für seine Touristen einiges zu bieten. Oahu hat an den knapp 180 Metern Küstenlinie mehr als 200 weißsandige, traumhafte Strände. Ob Waimea Bay im Norden, Waikiki Beach im Süden, sandy Beach und Makapuu Beach im äußersten Südosten oder Waimanola Beach Park, Kailua Beach und Kaneohe – Oahu bietet für jeden einen passenden, oft weltweit berühmten Strand. Sunset Beach und Banzai Pipeline sind beliebte und berühmte Surfertreffs an der North Shore. In den zahlreichen Buchten, an den Riffen und vorgelagerten Inselchen der Ostküste finden Taucher und Schnorchler optimale Bedingungen vor.

Pearl Harbor befindet sich ebenfalls auf Oahu. Der gleichnamige Hollywood-Film wurde auch hier gedreht.

An natürlicher Schönheit fehlt es Oahu nicht. Die Insel besitzt eine vielfältige Flora und Fauna, welche zum Beispiel im Waimea Falls Park zu bestaunen ist. Der Freizeitpark verfügt über eine üppige Natur mit Wanderwegen und einem Wasserfall.

Natürlich fehlt es Oahu auch nicht an prachtvollen Bauwerken, wie zum Beispiel dem Iolani Palace, der die Residenz der letzten beiden Monarchen Hawaiis war. Oder auch dem Byodo-In-Tempel, eine buddhistische Anlage im Valley of the Temples Memorial Park.

Auf Oahu gibt es im Gegensatz zu allen anderen Inseln mit »The Bus« ein öffentliches Verkehrsmittel. Hierbei handelt es sich um ein ausgereiftes Streckennetz mit über 4.000 Haltestellen für Express- und normale Busse. The Bus ist eine typische und zugleich kostengünstige Möglichkeit, die Vielseitigkeit Oahus zu entdecken.[17]

Molokai und Lanai

Diese zwei sind die fünft- bzw. sechstgrößten hawaiianischen Inseln. Die beiden Inseln liegen zwischen und Oahu und Maui.

Sie bestechen vor allem durch ihre bezaubernde natürliche Schönheit und ihre Abgeschiedenheit.

Lanai ist von den sechs Hauptinseln des Archipels mit seinen nur 29 Kilometern Länge und 21 Kilometern Breite das kleinste Eiland. Die 365 Quadratmeter große Insel entstand durch einen einzigen Vulkan, welcher jedoch heute bis auf den ungefähr 1.437 Meter hohen Puu Mahana erodierte und eine teilweise zerklüftete Landschaft zurückließ.

Lanai City, die einzige Stadt dieser Insel, erhebt sich rund 520 Meter über dem Meeresspiegel und entstand 1924 als Mittelpunkt der Ananasindustrie. Beinahe alle 3.200 Bewohner Lanais leben heute dort.

Die Insel verfügt über vielfältige archäologische Schätze und hat die besterhaltensten Felsmalereien aller hawaiianischen Inseln. Kulturell sehenswert auf Lanai sind die bizarre Karstlandschaft des Garden of the Gods im Nordwesten der Insel und die Luahiawa Petroglyphs in der Palawai-Ebene.[18]

Molokai ist ungefähr 60 Kilometer lang und 16 Kilometer breit und steht somit in der Größenhierarchie der Inseln an fünfter Stelle.

Molokai ist eine sehr kontrastreiche Insel. Der teilweise wüstenhaft trockene und hügelige Westen wird als Ranchland genutzt, im tropischen grünen Ostteil gibt es Naturschutzgebiete und kleinere Farmen, und die weite Hochfläche im Zentrum dient der Landwirtschaft. Im Ostteil Molokais befinden sich der höchste Berg der Insel, der erloschene Vulkan Mt. Kamakou (1.515 Meter) und die 1.000 Meter hohen unwegsamen Steilklippen der Nordküste.

Auf Molokai wohnen nur 7400 Menschen. Circa die Hälfte der Bevölkerung ist hawaiianisch (die Meisten der anderen Hälfte sind Filipinos und Japaner). Deswegen blieb die hawaiianische Kultur und die alte Kunst des Hulas auf Molokai am besten bewahrt.

Neben den Naturschönheiten der Insel sind vor allem die Hauptstadt Kaunakakai, sowie die nördliche Halbinsel Kalaupapa sehenswert. Die Halbinsel war früher eine Quarantänestation für Leprakranke. Kalaupapa Lookout und Kalaupapa National Historic Park erzählen die bewegte Geschichte des Ortes und von dem belgischen Missionar Pater Damien, der sich hingebungsvoll um die Ausgestoßenen kümmerte.[19]

Freizeit und Tourismus

Wie auch die anderen Inseln des Archipels, bieten Lanai und Molokai ein reichhaltiges Wassersportprogramm. Außerdem besteht auch die Möglichkeit Tennis und Golf zu spielen oder sogar zu jagen.

Sehenswertes

Auf Lanai kann man insbesondere die historischen Felsmalereien am Shipwreck Beach und die Luahiwa Petroglyphs besichtigen.

Die Badebucht Hulopoe Bay mit seinen schönen Sandstränden gilt als eines der weltbesten Tauchreviere. Am Polihua Beach hat man eine gute Möglichkeit Schildkröten zu beobachten.

Molokai bietet ebenfalls viel an natürlicher Schönheit. Ein einzigartiger Aussichtspunkt ist das Halawa Valley mit seinen zwei Wasserfällen. Das Kamakou Preserve weist eine einmalige Flora und Fauna und wunderschöne Wasserwege auf.

In der Kapuaiwa Coconut Grove hat man die Möglichkeit in den von der Natur geformten Wasserbecken zu schnorcheln.[20]

[...]


[1] Vgl.: Süddeutscher Verlag, Hawaii sehen und erleben, München 1992, S.17ff.

[2] Reisen mit Reiserat Hawaii, Online-Dokument

<http://www.reiserat.de/reisen_welt/hawaii/geschichte.html>. (31.10.2005).

[3] Vgl.: Wikipedia Die freie Enzyklopädie Hawaii, Online-Dokument

<http://de.wikipedia.org/wiki/Hawaii#Geschichte>. (31.10.2005).

[4] Ebd.

[5] Vgl.: Hawaii-Info Die Geschichte von Hawaii, Online-Dokument

<http://www.hawaii-info.de/Geschichte/geschichte.html>. (31.10.2005).

[6] Vgl.: Teuschel Karl, Marco Polo Hawaii, 8. Auflage, Ostfildern 2004, S.17.

[7] Vgl.: Hawaii Tourism Europe, Hawai’i Offizieller Travel Guide der Aloha Inseln,München 2005, S.18.

[8] Vgl.: Teuschel Karl, Marco Polo Hawaii, 8. Auflage, Ostfildern 2004, S.45.

[9] Ebd.

[10] Vgl. Hawaii, Online-Dokument.

<http://www.hawaii-tourism.de/files/content/Factsheet%20Hawaii032404_113003.pdf>. (05.11.2005).

[11] Vgl. Teuschel Karl, Marco Polo Hawaii, Ostfildern 2004, S.51.

[12] Vgl. Hawaii Tourism Europe, Hawai’i Offizieller Travel Guide der Aloha Inseln, München 2005, S.10.

[13] ebd. S.10.

[14] Vgl. Teuschel Karl, Marco Polo Hawaii, Ostfildern 2004, S.39ff.

[15] Vgl. Hawaii Tourism Europe, Hawai’i Offizieller Travel Guide der Aloha Inseln, München 2005, S.12

[16] Vgl. Hawaii, Online-Dokument.

<http://www.hawaii-tourism.de/files/content/Factsheet%20Hawaii032404_113003.pdf>. (05.11.2005).

[17] Vgl. Hawaii Tourism Europe, Hawai’i Offizieller Travel Guide der Aloha Inseln, München 2005, S.12f.

[18] Vgl. ebd. S.26.

[19] Vgl. Teuschel Karl, Marco Polo Hawaii, Ostfildern 2004, S.55.

[20] Vgl. Hawaii, Online-Dokument.

<http://www.hawaii-tourism.de/files/content/Factsheet%20Hawaii032404_113003.pdf>. (05.11.2005).

Details

Seiten
32
Jahr
2006
ISBN (eBook)
9783638491976
Dateigröße
721 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v53865
Institution / Hochschule
Euro-Business-College Jena
Note
1,3
Schlagworte
Hawaii-Inseln Bezug Tourismus)

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