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Datenbanksystem einer Online-Umfrage

Ausarbeitung 2020 15 Seiten

Informatik - Wirtschaftsinformatik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Ziel der Arbeit

2. Anforderungen

3. Konzeptuelles Modell

4. Relationenmodell

5. Physische Modellierung

6. Zusammenfassung

7. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Datenbankentwurf

Abbildung 2: ER-Modell Entitätstypen

Abbildung 3: ER-Modell Beziehungen

Abbildung 4: Tabellen in phpMyAdmin

Abbildung 5: Startseite

Abbildung 6: Umfrage

Abbildung 7: Auszug aus dem Quellcode zu Radio Buttons

Abbildung 8: Ausschnitt Quellcode zur POST-Methode

Abbildung 9: Quellcode zur Abfrage der Werte

Abbildung 10: Abspeichern der Daten in der Datenbank

Abbildung 11: Überprüfung der Matrikelnummer

Abbildung 12: Zugriffsdaten auf die Datenbank

Abbildung 13: Auswertung

Abbildung 14: Quellcode zur Auswertung.

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Entitätstypen ..

Tabelle 2: Relation Student

Tabelle 3: Relation Umfrage

Tabelle 4: Relation nimmt_teil

Tabelle 5: Vereinfachtes Tabellenschema

1. Einleitung

Standardisierte Umfragen sind ein beliebtes Werkzeug, um verschiedene Sachverhalte oder Ist-Zustände über eine größere Zielgruppe zu erfassen. Der klassische Papierfragebogen am Ende von Fort- oder Weiterbildungen oder sonstigen Veranstaltungen ist Einigen sicherlich bekannt. Im Rahmen der Digitalisierung wird heutzutage oft weitergedacht. Umfragen werden über digitale Formulare, z.B. PDF- Dokumente verteilt und ausgefüllt. Dadurch können bei entsprechender Größe der Befragten Druckkosten eingespart werden und die Verteilung der Feedbackbögen kann über das Internet deutlich leichter erfolgen. Die manuelle Auswertung von z.B. PDF- Formularen ist bei einer entsprechend großen Zielgruppe oder bei häufigeren Anlässen mühsam und zudem sehr zeitaufwendig. Um dem entgegen zu wirken, bieten sich zur Verarbeitung und Auswertung großer Datenmengen die Nutzung von Datenbanken an. Durch einen Online-Fragebogen können die Daten zum Beispiel über eine Schnittstelle zwischen PHP und MySQL direkt und automatisiert in einer Datenbank gespeichert werden. Bereits in diesem Schnitt ist es möglich, bestimmte Sachverhalte darzustellen, wie z.B. dem durchschnittlichen Zufriedenheitswert der Studenten. Mithilfe der Datenbanksprache SQL können weitere beliebige Abfragen von den Ursprungswerten durchgeführt werden.

Mit entscheidend für den Erfolg des Datenbanksystems ist ein strukturiertes Vorgehen beim Datenbankentwurf, wie es in Abbildung 1 dargestellt ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Datenbankentwurf1

1.1. Ziel der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist es, für duale Studenten eine Online-Umfrage zu gestalten. Dabei sollen die Umfrageergebnisse über eine automatisierte Schnittstelle in eine Datenbank geschrieben und über diese Datenbank ausgewertet werden. Um dieses Hauptziel zu erreichen, sollen, zur Einhaltung eines strukturierten Datenbankentwurfs, zunächst die Anforderungen der realen Welt in einem konzeptuellen Modell erfasst werden. Dieses wird im weiteren Schritt in ein relationales Modell überführt, welches die Grundlage für die physische Datenorganisation ist. Parallel dazu wird zur Eingabe der Daten ein Online-Formular erstellt, durch welches der Nutzer seine Eingaben absenden kann. Zur Ablage der Daten in einer Datenbank muss eine entsprechende Verbindung eingerichtet werden.

2. Anforderungen

Duale Studenten sollen über ein Webformular einen Fragebogen ausfüllen können. Die Bedienung sollte einfach und nutzerfreundlich sein. Da es sich um eine anonyme Umfrage handelt, sollen persönliche Daten wie z.B. Name oder Adresse nicht abgefragt werden. Um das Ergebnis nicht zu verfälschen, soll jeder Student den Fragebogen nur einmalig ausfüllen können. Dazu soll die Matrikelnummer des Studenten abgefragt werden. Durch die Befragung mit der Erfassung der Matrikelnummer dürfen keine direkten Rückschlüsse auf eine Person möglich sein. Eine Auswertung der Daten soll über die Datenbank bei einer hohen Anzahl an Datensätzen automatisiert möglich sein.

3. Konzeptuelles Modell

Bei der Online Umfrage entstehen als Attribute die Matrikelnummer, das Studienfach sowie das Alter der Entität des dualen Studenten. Darüber hinaus entstehen die jeweiligen Werte der verschiedenen Fragen. Daraus lassen sich der Entitätstyp Student mit den Attributen Matrikelnummer, Studienfach und Alter sowie der Entitätstyp Umfrage mit den Attributen ID und Werten der einzelnen Fragen ableiten. Das Attribut Matrikelnummer ist aufgrund der Eindeutigkeit innerhalb einer Hochschule das Schlüsselattribut. Die Umfrage wird nur an einer Hochschule durchgeführt. Bei der Durchführung der Umfrage an mehreren Hochschulen müsste die Hochschule mit abgefragt werden. Die Attribute Hochschule und Matrikelnummer ergäben ein zusammengesetztes Schlüsselattribut, da eine zunächst eindeutige Matrikelnummer an mehreren Hochschulen vorkommen kann und somit nicht mehr eindeutig wäre. Der Entitätstyp der Umfrage trägt die ID als Schlüsselattribut. Mit den Werten der einzelnen Fragen muss man sich an dieser Stelle bereits tiefer beschäftigen. Um die Möglichkeit einer automatisierten Auswertung der Befragung sicherzustellen, kann die Möglichkeit eines Freitextes bei den Fragen nicht genutzt werden. Für die automatische Auswertung sind numerische Werte möglich. Daher werden sich die Attributsausprägungen bei den Werten der Fragen auf die Zahlen 1 bis 4 beschränken, wovon 1 „trifft überhaupt nicht zu“ und 4 „trifft vollständig zu“ bedeutet. Dies ist zusammenfassend in der nachfolgenden Tabelle nochmals dargestellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Entitätstypen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: ER-Modell Entitätstypen

Als nächstes stellt sich die Frage der Beziehung zwischen Studenten und der Umfrage. Theoretisch denkbar kann ein Student mehrere Umfragen durchführen. Da es in diesem Fall jedoch nur eine und nicht mehrere Umfragen gibt, soll ein Student auch nur eine Umfrage durchführen. Eine Umfrage hingegen soll logischerweise von mehreren Studenten durchgeführt werden. Daraus ergibt sich folgendes ER-Modell:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: ER-Modell Beziehungen

4. Relationenmodell

Das zuvor entstandene konzeptuelle Modell wird nun in das Relationenmodell umgewandelt. Dazu werden die Entitätstypen und ebenfalls die Beziehungstypen in Relationen überführt. Zunächst werden die Entitätstypen Student und Umfrage in die Relationen überführt. Hierbei wird wie erwähnt der Entitätstyp zur eigenen Relation, die Attribute der Entität werden zu den Attributen der Relation. Das Schlüsselattribut wird dabei zum Schlüssel der Entität. Die Unterstreichung beschreibt den Schlüssel der Relation.

[...]


1 Vgl. Thimm, H.; Blaschka, M., Datenbankentwurf DBA102, Abb. S. 7

Details

Seiten
15
Jahr
2020
ISBN (eBook)
9783346158963
ISBN (Buch)
9783346158970
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v520070
Institution / Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
2,3
Schlagworte
Datenbank Datenbanksysteme Online Umfrage

Autor

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Titel: Datenbanksystem einer Online-Umfrage