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Konzeption und Realisation eines Weblogs für die MWB Mannheim

Diplomarbeit 2005 117 Seiten

Bibliothekswissenschaften, Information Science

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kurzfassung

Abstract

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Vorwort

1 Einleitung

2 Medizinisch-Wissenschaftliche Bibliothek Mannheim
2.1 Profil der MWB Mannheim
2.1.1 Geschichte
2.1.2 Gegenwart
2.1.3 Bestand
2.1.4 Nutzerstruktur
2.2 Bestehende Angebote - Webseite „Aktuelles“ und E-Mail Service Newsletter .
2.3 Ziele der Weblogeinführung

3 Weblogs
3.1 Definition
3.2 Entwicklungsgeschichte
3.3 Aktuelle Situation
3.4 Nutzergruppen
3.5 Einsatzmöglichkeiten von Weblogs
3.5.1 Beispiele von Weblogs
3.5.2 Beispiele von Weblogs im Bibliotheksbereich
3.6 Funktionen von Weblogs
3.7 Vor- und Nachteile eines Weblogs
3.7.1 Vorteile
3.7.2 Nachteile
3.7.3 Fazit
3.8 Weblogs und Barrierefreiheit
3.9 Rechtliches
3.9.1 Haftung und Disclaimer
3.9.2 Impressumspflicht
3.9.3 Urheberrechtsverstöße
3.9.4 Namen-, Domain- und Markenrechte
3.9.5 Persönlichkeitsrechte und Geschäftsschädigung
3.10 Weblogs und Bibliotheken

4 Technische Vorüberlegungen
4.1 Technische Vorraussetzungen der MWB
4.2 Softwarevergleich
4.2.1 Weblog-Hosting-Service
4.2.2 Weblog-Software
4.2.3 Eigene Programmierung des Weblogs
4.3 Softwareentscheidung MWB

5 Konzeption des Weblogs
5.1 Zielgruppen
5.2 Einsatzmöglichkeiten
5.3 Lastenheft, Anforderungen und Umsetzung mit WordPress
5.3.1 Einstellen von Beiträgen
5.3.2 Sortierung
5.3.3 Archiv
5.3.4 Kommentare
5.3.5 Schutzfunktionen gegen Kommentarmissbrauch
5.3.6 Anpassbares Layout
5.3.7 Kategorien
5.3.8 Newsfeed (RSS)
5.3.9 Erweiterbar durch statische Webseiten
5.3.10 Mehrere Autoren
5.3.11 “Nice to have”-Funktionen
5.4 Überführung der alten Nachrichten
5.5 Marketing Weblog
5.6 Organisation/Pflege
5.7 Datensicherung

6 Technische Umsetzung
6.1 Kategorien
6.2 Layout
6.3 Alte Nachrichten importieren
6.4 Berechtigte Nutzer und deren Rechte
6.5 Postfach
6.6 Name des Weblogs
6.7 Statische Seiten

7 Zusammenfassung und Ausblick

Anhang A: Benutzeroberflächen der Weblogsoftware
A.1 B2Evolution
A.2 Blog:CMS
A.3 Textpattern
A.4 WordPress

Anhang B: Verschiedene WordPress-Themes für den MWB Weblog
B.1 Orginal WordPress-Theme "WordPress Classic 1.5”
B.2 WordPress-Theme „MWB 1”
B.3 WordPress-Theme „MWB 2”
B.4 WordPress-Theme „MWB 3”
B.5 WordPress-Theme „MWB 4”

Anhang C: Verschiedene Kategorieentwürfe für den MWB Weblog
C.1 Entwurf
C.2 Vorschlag 1
C.3 Vorschlag 2
C.4 Vorschlag 3
C.5 Endgültige Kategorienstruktur

Anhang D: Vorarbeiten um die alten Meldungen in den Weblog zu implementieren
D.1 Mögliche Kategorien mit eindeutiger Nummer
D.2 Vergabe der Kategorien auf die alten Meldungen (Auszug)

Quellenverzeichnis

Weiterführende Links

Kurzfassung

In dieser Arbeit werden alle relevanten Fragen, die sich bei der Konzeption und Realisation eines Weblogs stellen, untersucht. Dies wird konkret am Beispiel der Medizinisch-Wissenschaftlichen Bibliothek Medizinisch-Wissenschaftlichen Bibliothek (MWB) Mannheim dargestellt, für die ein Weblog geplant und technisch umgesetzt wird. Die vorliegende Arbeit gliedert sich in Vorüberlegung, Planung und Implementierung des Weblogs auf den Webserver der MWB Mannheim.

Der erste Teil dieser Arbeit beschreibt die Ausgangssituation der MWB Mannheim und deren Ziel, ihre bisherige News-Seite durch einen Weblog zu ersetzen und qualitativ zu verbessern. Des weiteren werden der Stand der Technik im Bereich Weblogs erläutert und wesentliche Themen, wie die Einsatzmöglichkeiten eines Weblogs beleuchtet.

Im zweiten Teil konzentriert sich die Arbeit auf alle nötigenden Vorüberlegungen bei der Planung eines Weblogs und auf die Konzeption des Weblogs für die MWB Mann- heim. Ein Softwarevergleich stellt die verschiedenen Möglichkeiten, wie man Weblogs einrichten kann, vor.

Der dritte Teil schließlich beschreibt und dokumentiert die technischen Umsetzung, d.h. die Implementierung des Weblogs, mit der Weblogsoftware WordPress, in das Internetangebot der MWB.

Schlagwörter: MWB Mannheim, Medizinisch-Wissenschaftliche Bibliothek Mannheim, Weblog, Blog, Implementierung, Softwarevergleich, News-Seite, Website, Internetauftritt, WordPress

Abstract

Using the example of medical library (MWB) Mannheim, for which a weblog was planned and created, this thesis examines the important questions concerning the conception and realization of a weblog. The essay is structured according to the various steps of preliminary conceptualization, detailed planning and, finally, implementation of the weblog on the webserver of MWB Mannheim.

The first part of the thesis discusses the existing state of the MWB Mannheim, its aim to replace the previous news-page with a weblog and improve it qualitative. Further- more, the current technological development of weblogs and the applicatitions of a we- blog are analysed.

The second part focuses on all preliminary discussions for the planning of a weblog and the conception of a weblog for the MWB Mannheim. A comparison of different software underlines the various possibilities of implementing weblogs.

A third and final section describes the technical implementation of the weblog, i.e. its integration, with the weblogsoftware WordPress, into the website of the MWB. The implementation of the weblog at the MWB is documented and described in detail.

Keywords: MWB Mannheim, Medical library, Weblog, Blog, Implementation, software comparison, News-page, Website, Webpresence, WordPress

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Verteilung der aktiven Bibliotheksbenutzer nach Nutzergruppen

Abbildung 2: "Aktuelles" der MWB-Website

Abbildung 3: Newsletter der MWB

Abbildung 4: Archiv des Newsletters

Abbildung 5: Archiv der aktuellen Meldungen

Abbildung 6: Jährlicher Zuwachs an neuen Weblogs

Abbildung 7: Kumulierte Verteilung der Weblog-Benutzer nach Altersgruppen

Abbildung 8: Einstiegsseite der Benutzeroberfläche (Dashboard) von WordPress

Abbildung 9: WordPress-Benutzeroberfläche für die Eingabe der Meldungen

Abbildung 10: WordPress-Benutzeroberfläche für die Aktivierung der Plug-Ins

Abbildung 11: WordPress-Benutzeroberfläche für die Verwaltung der Kommentare ..

Abbildung 12: WordPress-Benutzeroberfläche - Ein Kommentar erwartet Moderation

Abbildung 13: WordPress-Benutzeroberfläche für die Moderation der Kommentare ..

Abbildung 14: WordPress-Benutzeroberfläche für die Auswahl der Layout-Themes ..

Abbildung 15: WordPress-Benutzeroberfläche zum Editieren der Layout-Themes

Abbildung 16: WordPress-Benutzeroberfläche zum Erstellen und Verwalten der Kategorien

Abbildung 17: WordPress-Benutzeroberfläche zum Verwalten der Beiträge

Abbildung 18: Symbol für einen Newsfeed

Abbildung 19: WordPress-Benutzeroberfläche zum Erstellen von statischen Seiten ..

Abbildung 20: WordPress-Benutzeroberfläche zum Verwalten der Benutzer

Abbildung 21: WordPress-Benutzeroberfläche zum Erstellen und Verwalten der Links

Abbildung 22: Administrative Benutzeroberfläche der B2Evolution-Software

Abbildung 23: Administrative Benutzeroberfläche der Blog:CMS-Software

Abbildung 24: Administrative Benutzeroberfläche der Textpattern-Software

Abbildung 25: Administrative Benutzeroberfläche der WordPress-Software

Abbildung 26: Orginal WordPress-Theme "WordPress Classic 1.5"

Abbildung 27: WordPress-Theme „MWB 1“

Abbildung 28: WordPress-Theme „MWB 2“

Abbildung 29: WordPress-Theme „MWB 3“

Abbildung 30: WordPress-Theme „MWB 4“

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Einsatzmöglichkeiten von Weblogs

Tabelle 2: Funktionen von Weblogs

Tabelle 3: Vergleich von sieben Weblog-Softwarelösungen

Tabelle 4: Verteilung der Berechtigungsstufen in WordPress für die Nutzer der MWB

Tabelle 5: Mögliche Kategorien mit eindeutiger Nummer

Tabelle 6: Vergabe der Kategorien auf die alten Meldungen (Auszug)

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Vorwort

Bei einem in den Jahren 2004/2005 in der Medizinisch-Wissenschaftlichen Bibliothek (MWB) Mannheim abgeleisteten Praxissemester kam ich das erste Mal mit dem Begriff „Weblog“ in Kontakt. Im Rahmen der AGMB1-Tagung 2004, die von der MWB Mann- heim ausgerichtet wurde, lernte ich den „Medinfo Weblog“2kennen. Dieser wird haupt- sächlich von Dr. Oliver Obst betrieben, der bei dieser Tagung auch einen Workshop über Weblogs veranstaltete. Ich interessierte mich sofort für diese, für mich neue Technologie.

In meinem Praxissemester habe ich als Projekt, einen virtuellen Rundgang für die MWB Mannheim konzipiert und realisiert. Durch dieses Projekt fand ich Gefallen an einer EDV-technischen Aufgabenstellung, deren Konzeption und technischen Umsetzung. Der „Virtuelle Rundgang“3wurde erfolgreich ins Internetangebot der MWB implementiert und durch diese Aufgabe bekam ich einen Eindruck von der Arbeitsumgebung und Arbeitsweise der MWB. Außerdem lernte ich während meines Praktikums die moderne Bibliothek und deren Mitarbeiter4kennen. Die gesamte Arbeitsumgebung und der Support von Seiten der MWB lernte ich zu schätzen und konnte mir gut vorstellen meine Diplomarbeit mit Unterstützung der MWB zu schreiben.

Während meines Praktikum wurde angedacht, die News-Seite der MWB durch einen Weblog zu ersetzen. Ein Vorschlag seitens der MWB war, dieses Projekt im Rahmen meiner Diplomarbeit im Studiengang Bibliotheks- und Medienmanagement an der HdM zu verwirklichen. Nachdem die Einzelheiten mit der Leitung der Bibliothek, der Zweit- betreuerin, der verantwortlichen Person für den Internetauftritt der MWB und dem EDV- Fachmann, bzw. Webmaster abgeklärt waren, nahm ich dieses Angebot gerne an.

Nach umfassenden Vorüberlegungen (Literaturrecherche, Planungen rund um den Weblog, Software für den Weblog vergleichen, ein Pflichtenheft erstellen, etc.) begann Mitte Juli 2005 die Bearbeitungszeit der Diplomarbeit. Etwa einmal im Monat gab es ein Treffen in der MWB Mannheim, bei dem alle relevanten Personen anwesend waren und über die Planungen, die Vorstellungen und den Stand des Projekts gesprochen wurde. Die Vorkenntnisse, welche ich mir im Praxissemester angeeignet habe, erleich- terten mir die Erstellung der Arbeit. Dennoch zeigte sich im Laufe dieser Arbeit die Vielschichtigkeit und der große Umfang, so dass manche Aspekte leider aus Zeitgrün- den unberücksichtigt bleiben müssen und ich mich auf die wichtigen Teilbereiche kon- zentriert habe.

Für die Unterstützung, die ich im Vorfeld und während der Bearbeitungszeit der Arbeit erhalten habe möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Prof. Markus Hennies, Frau Dipl. Bibl. Barbara Göhner, Frau Martina Semmler-Schmetz (Leiterin der Bibliothek in Mannheim), Herrn Harald Schoppmann (EDV-Fachmann, bzw. Webmaster) und Frau Dorothee Boeckh (Verantwortliche Person für den Internetauftritt der MWB), die mich stets unterstützten.

Da diese Arbeit auch das Ende meiner Studienzeit einläutet, möchte ich mich im Rah- men dieses Vorwortes auch bei meiner Familie und bei meiner Freundin für die Unter- stützung während meiner Studienzeit und während der Erstellung dieser Arbeit bedan- ken.

1 Einleitung

„Generation Blogger“ - Das im Jahre 2004 erschienene Buch beschreibt u.a. den aktuellen Boom bei Weblogs und deutet mit seinem Titel an, das die jetzige Generation den Weblog als wichtigste Errungenschaft schätzen könnte, wie damals die „Generation Golf“5den gleichnamigen Volkswagen.

Ein Weblog ist eine Form einer Website, die schneller, interaktiver, aktueller, authentischer, vernetzter, bunter und zudem leichter zu erstellen und zu pflegen ist als eine „normale“ Website. Meist auf Basis freier Software, entsteht eine neue unabhängige Medienform, welche die klassischen Medien ergänzt.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Realisation eines Weblogs für die Medizinisch-Wissenschaftliche Bibliothek (MWB) Mannheim. Dabei sollen alle relevanten Aspekte, welche zur Planung und deren technischen Umsetzung gehören, behandelt werden. Bei der Konzeption werden Vorüberlegungen und Planungen ange- stellt. Die Realisation beschreibt und dokumentiert die reale technische Umsetzung und Implementierung des Weblogs in das Internetangebot der MWB Mannheim.

Ziel der Arbeit ist die Überführung der bisherigen „Aktuelles“-Seite der MWB-Website in einen Weblog verbunden mit einer qualitativen Erweiterung des Dienstes mit dem Er- gebnis einen Weblog mit optimaler Funktionalität und Layout für die MWB zu schaffen.

Dabei gliedert sich diese Arbeit zunächst in allgemeine Untersuchungen über die Aus- gangssituation der MWB Mannheim und den Stand der Technik im Bereich Weblogs. Anschließend wird exemplarisch am Beispiel der MWB Mannheim auf die theoretische Konzeption, sowie die praktische Umsetzung eines Weblogs eingegangen. Ein kurzer Softwarevergleich soll die verschiedenen Möglichkeiten vorstellen, wie ein Weblog ein- zurichten ist.

Methodisch soll sowohl theoretisch, praktisch und technisch, als auch bibliothekarisch an dieses Projekt herangegangen werden. Dabei werden Fachliteratur und elektroni- sche Quellen ausgewertet. Als im Jahre 2004 der Verfasser dieser Arbeit mit dem Beg- riff „Weblogs“ in Kontakt kam, gab es wenig deutsche Fachliteratur zu diesem Thema. Im Laufe des Jahres 2005 und während der Bearbeitungszeit dieser Arbeit erschienen mehrere deutschsprachige Bücher, die sich mit den Themen Weblogs, Newsfeeds, der Veränderung im Medienbereich durch Technologien wie Weblogs, und sogar mit ein- zelner Weblogsoftware befassen. Des weiteren werden bereits bestehende Weblogs untersucht um Anregungen zu erhalten. Auch ein Vergleich der Weblogsoftware ist Teil der Arbeit. Dieser wird mit einer Testinstallation abgeschlossen um das Funktionieren des Weblogs zu gewährleisten.

Im Fachbereich Information und Kommunikation der HdM Stuttgart gab bis zu Beginn der Bearbeitungszeit dieser Arbeit keine andere Diplomarbeit, die sich mit dem Thema Weblogs und Bibliotheken beschäftigt. Daher besteht ein Erkenntnisinteresse sowohl von Seiten der HdM Stuttgart, als auch von der MWB Mannheim, das durch diese Ar- beit befriedigt werden soll. Außerdem ist das Thema dieser Arbeit für andere Bibliothe- ken relevant und schließt die Forschungslücke im Bereich Weblogs und Bibliotheken.

Die Schwerpunkte dieser Arbeit liegen sowohl im praktischen Teil der Arbeit, als auch im theoretischen Teil. Der eingerichtete Weblog ist unter der Internetadresse http://www.ma.uni-heidelberg.de/apps/bibl/mwbnews/ veröffentlicht.

2 Medizinisch-Wissenschaftliche Bibliothek Mannheim

2.1 Profil der MWB Mannheim

Die Medizinisch-Wissenschaftliche Bibliothek (MWB) befindet sich zentral auf dem Ge- lände des Universitätsklinikums Mannheim. Die Bibliothek ist sowohl Fakultätsbiblio- thek der Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg und ge- hört als solche zum Bibliothekssystem der Universität Heidelberg als auch Weiterbil- dungsbibliothek der Klinikum Mannheim gGmbH - Universitätsklinikum. Benutzt wird diese Ausleihbibliothek hauptsächlich von den Angehörigen der Fakultät, sowie von den Mitarbeitern des Universitätsklinikums Mannheim. Sie steht aber auch wissen- schaftlich arbeitenden Ärzten, Wissenschaftlern, Studierenden und Bürgern im Raum Mannheim zur Verfügung. Träger der Bibliothek ist das Land Baden-Württemberg.6

2.1.1 Geschichte

Die Bibliothek wurde 1922, mit Betriebsbeginn der Städtischen Krankenanstalten Mannheim, als Ärztebibliothek in einem 40 m² großen Raum eingerichtet. Damals wur- de die Bibliothek von einer "Bibliotheksschwester" verwaltet. 1951 wurde sie erstmals von einer Diplom-Bibliothekarin mit einer halben Stelle organisiert und erhielt 1964 den Auftrag, neben der Versorgung des Klinikums, auch Bestände für die Medizinische Fakultät Heidelberg - Klinikum Mannheim und niedergelassenen Ärzte bereitzustellen. Es folgte ein Umzug in das Laborgebäude des Klinikums. Dies war ein Quantensprung für die Bibliothek - sie entwickelte sich langsam zur modernen "Medizinisch- Wissenschaftlichen Bibliothek".7

2.1.2 Gegenwart

Im Jahr 2001 zog die MWB in das neuerbaute multifunktionale Forschungsgebäude der Fakultät, welches in zentraler Lage des Klinikums liegt. Sie belegt 1.300 m² Fläche im Erdgeschoss und mehrere Magazinräume im Keller. Neben den konventionellen Lese- und Arbeitsplätzen finden die Nutzer nun neben einer großzügigen Ausstattung mit EDV-Arbeitsplätzen ein Druck- und Kopierzentrum, sowie einen Gruppenarbeits- raum vor.8

Als Service bietet die MWB u.a. Dokumentlieferungsdienste, Schulungen und Führungen, Zugang zu Datenbanken und eine kommentierte E-Learning Datenbank Medizin, mit dem Akronym KELDAmed.

„Die Bibliothek versteht sich als zentrale Serviceeinrichtung und über- nimmt alle Aufgaben, die eine optimal nutzerorientierte Informations- und Literaturversorgung für die Fakultät und die Klinikum gGmbH gewährleis- ten.“9

Die MWB ist technisch sehr gut ausgestattet. Den Benutzern stehen 19 Recherche- Terminals, ca. 45 Arbeitsplätze für Notebooks mit Funknetzverbindung (W-LAN10) und 12 Benutzer-PCs, davon fünf Multimedia-PCs zur Verfügung. Außerdem können zwei Kopiergeräte und zwei Drucker benutzt werden. Als Bibliothekssystem ist „i3v-Library“ von der Firma GINIT im Einsatz. Derzeit findet eine Migration auf ein neues Bibliothekssystem, SISIS-SunRise mit integrierter RFID11-Technologie, statt. Der Systemwechsel soll zum Jahreswechsel 2005/2006 erfolgen.

Die Bibliothek arbeitet eng mit anderen regionalen Institutionen wie z.B. dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, der BG Unfallklinik Ludwigshafen und der Universitätsbibliothek Heidelberg zusammen, um u.a. die kostenlosen und schnellen Möglichkeiten der lokalen und regionalen Literaturversorgung, durch gegenseitige (elektronische) Dokumentenlieferung, zu ermöglichen.12

Neben dem zentralen Neubau gehören 26 Instituts- und Klinikbibliotheken unterschiedlicher Größe, deren Bestände zentral verwaltet werden, zur MWB. Die zweischichtig organisierte Bibliothek soll umstrukturiert werden. Es sollen die Bestände in die MWB als Zentralbibliothek zusammengeführt werden. Die Zeitschriften sollen dann zentral untergebracht und die Bücher weitgehend zentral aufgestellt sein. In den Kliniken und Instituten soll es Handapparate mit maximal 150 Bänden geben.13 Der MWB stehen 7,99 Stellen zur Verfügung.14

2.1.3 Bestand

Derzeit15hat die Bibliothek einen Bestand von rund 46.000 Bücher aus allen Gebieten der Medizin und ihren Randgebieten. Außerdem befinden sich ca. 45.000 Zeitschriftenbände und ca. 400 laufende Zeitschriftenabonnements in der Bibliothek und den Institutsbibliotheken. Die Benutzer haben die Möglichkeit rund 1.500 Zeitschriften im Online-Zugriff zu nutzen.16

2.1.4 Nutzerstruktur

Mehr als 1.200 aktive17Nutzer machten 2003 von den Angeboten der MWB Gebrauch und entliehen über 20.000 Medieneinheiten.

60% der Benutzer sind Angehörige der Fakultät, vor allem Studenten und Mitarbeiter. 20% der Benutzer sind Mitarbeiter der Klinikum gGmbH, vor allem Ärzte und Wissen- schaftler.

14% sind externe Benutzer und weitere 6% lassen sich nicht diesen Benutzergruppen zuordnen.18

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Verteilung der aktiven Bibliotheksbenutzer nach Nutzergruppen

Zusätzlich werden die stark genutzten virtuellen Angebote der MWB auch von nicht angemeldeten Benutzern verwendet.

2.2 Bestehende Angebote - Webseite „Aktuelles“ und E-Mail Service Newsletter

Derzeit bekommen die Nutzer aktuelle Meldungen aus und über die Bibliothek entweder über die Website der MWB Mannheim19, indem sie auf den Link „Aktuelles“ klicken oder in Form eines E-Mail Newsletters, den sie über den Link „Newsletter der Bibliothek“ auf der MWB-Homepage abonnieren können.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: "Aktuelles" der MWB-Website20

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Newsletter der MWB21

Diese beiden Möglichkeiten ergänzen sich, da die Themen dieser beiden Kanäle ver- schiedene Zielgruppen ansprechen. Unter „Aktuelles“ erscheinen allgemeine Nachrich- ten, während der Newsletter für Benutzer mit medizinischen Vorkenntnissen gedacht ist, z.B. ausgebildete Ärzte. Die Meldungen können sich aber auch überschneiden, der Umfang der Meldung kann variieren und die Meldungen können auch nur in einem Kanal veröffentlicht werden. Inhaltlich werden u.a. folgende Themen im Newsletter und unter „Aktuelles“ behandelt:

- Aktuelle Informationen aus der Bibliothek (u.a. Serviceangebote, Öffnungszei- ten, etc.)
- Neuerungen bei medizinischen Portalen und Datenbanken
- Neues aus Medizin und Forschung (u.a. Forschungsergebnisse, Ausschrei- bungen, aber auch termingebundenes wie Kongresse, etc.)
- Neue E-Journals im Angebot campusweit zugänglicher elektronischer Zeit- schriften
- Recherche- und Internettipps für Ärzte und Studierende22

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Archiv des Newsletters23

Bei beiden Kanälen besteht die Möglichkeit die alten Meldungen in einem Archiv nach- zulesen. Beim Newsletter findet man den kompletten Text, der als Mail an die Abon- nenten des Newsletters zugestellt wurde. Es werden alle verschickten Newsletter nach Datum archiviert und nichts gelöscht. Die verschickten Newsletter der letzten drei Jah- re werden angezeigt.

Bei den Meldungen unter „Aktuelles“ kommt man durch einen Link „Archiv“ zu den unveränderten alten Meldungen. Manche Meldungen werden aber manuell aussortiert, da sie z.B. termingebunden waren und zu einem späteren Zeitpunkt, für die Benutzer nicht mehr interessant sind.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Archiv der aktuellen Meldungen24

Von der technischen Seite her betrachtet sind die einzelnen Meldungen, die unter „Ak- tuelles“ erscheinen, durchnummerierte Textdateien. Diese Dateien sind auf dem Web- server gespeichert. Jede neue Textdatei bekommt eine aufsteigende Nummer als Da- teiname zugewiesen. Per SSI25ausgeführtem Shell-Skript werden alle Textdateien „gesammelt“, wobei sie absteigend nach dem Dateinamen in die „Aktuelles“-Seite ein- gefügt werden.

Die einzelnen Bestandteile der Textdatei werden ausgelesen und entsprechend der Inhalte als Datum, Überschrift und Text auf der „Aktuelles“-Seite ausgegeben. Als SSIAnweisung wird das Skript entsprechend bei jedem Aufruf der Webseite ausgeführt, daher ist „Aktuelles“ eine dynamisch erzeugte Webseite.

Beim Newsletter handelt es sich um eine Mailingliste, bei dem die entsprechenden Meldungen per Mail an die Abonnenten des Newsletters verschickt werden. Dies geschieht in der Regel einmal in der Woche und die Abonnenten werden in einer MySQLDatenbank verwaltet.

2.3 Ziele der Weblogeinführung

Ziel der hier vorliegenden Arbeit ist die Überführung des bisherigen „Aktuelles“ der MWB-Website in einen Weblog, mit der Perspektive einer qualitativen Erweiterung des Dienstes. Das Konzept des Newsletters soll dabei unangetastet bleiben und der Servi- ce „Newsletter“ weiter in der jetzigen Form bestehen bleiben. Grund dafür ist, dass die Nutzer sich an diesen Service in E-Mail-Form gewöhnt haben und ein Medienwechsel nicht gewünscht ist. Die Bibliothek könnte einige Benutzer „verlieren“ wenn sich die Benutzer vom passiven „Push26-Dienst“ Newsletter auf den aktiven „Pull27-Dienst“ Weblog umstellen müssten.

Die Motivation der MWB, die bisherige „Aktuelles“-Seite durch einen Weblog zu erneuern, ist vielfältig:

- Imagegewinn für die Bibliothek
- Bidirektionales Kommunikationsinstrument zwischen Bibliothek und Benutzern schaffen
- Nutzer können sich leicht über einen Newsfeeds informieren
- Erleichterung bei der Pflege des Dienstes
- Höhere Usability28

Die einzelnen oben aufgeführten Punkte sollen hier genauer beschrieben werden.

Die Bibliothek erwartet sich durch die Implementierung des Weblogs, welcher vor allem im Bibliotheksbereich ein innovatives Kommunikationsinstrument ist, einen Imagegewinn, weil sie sich dann den Benutzern als innovative Bibliothek präsentieren kann. Denn auch sonst setzt die MWB auf innovative und neue Serviceangebote für die Benutzer. Als Beispiele soll hier der Virtuellen Rundgang29, die kommentierte E-Learning Datenbank: Medizin (KELDAmed)30und die Möglichkeit per W-LAN (Funknetzverbindung) ins Internet zu gelangen, genannt werden.

Des weiteren ermöglicht der Weblog die Möglichkeit, dass die Benutzer direkt, zeitnah und ortsunabhängig zu den Meldungen ihr Feedback abzugeben und somit mit der Bibliothek kommunizieren können.

Durch einen Newsfeed kann es dem Benutzer leichter gemacht werden auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Der Weblog muss dadurch z.B. durch einen RSS31-Feed erweitert werden. Durch ein Zusatzprogramm, einem RSS-Reader, kann er die Nachrichten bequem in diesem RSS-Reader lesen, was die Durchsicht von mehreren bequem in diesem RSS-Reader lesen, was die Durchsicht von mehreren Weblogs oder Webseiten stark vereinfacht.

Eine Erleichterung bei der Pflege der News kann durch die leichtere Archivierung der Meldungen beim Weblog mittels einer automatischen Einsortierung der Nachrichten nach Monaten und durch eine thematische Einsortierung manuell nach Kategorien ge- schehen. Ferner ist der Weblog bei der Eingabe der Meldungen leichter und schneller zu bedienen.

Ein anderer Vorteil ist eine höhere Usability durch die Bündelung der Meldungen. Denn ein Weblog ist leicht zu bedienen und diese Plattform wird stetig beliebter. Außerdem erkennen immer mehr Studierende und Wissenschaftler den Vorteil von Newsfeeds und können dadurch die aktuellen Meldungen sich bequem per Newsreader auf den PC laden.

3 Weblogs

3.1 Definition

Eine einheitliche Definition des Begriffs „Weblog“ gibt es nicht. Für den Begriff gibt es vielfältige Definitionen und Beschreibungen. Eine weitverbreitete Definition des Begriffes „Weblog“ befindet sich im folgenden Absatz.32

Das Wort „Weblog“, meist auch in der Kurzform „Blog“, setzt sich aus den Begriffen „Web“ und „Log“ zusammen. Dabei steht der Begriff „Web“ für das World Wide Web, der Begriff „Log“ ist die Abkürzung für ein Logbuch33. Es gibt zwei Merkmale, die ei- gentlich jeder Weblog besitzt. Einerseits besitzen alle Einträge in diesen Netztagebü- chern einen Zeitstempel, sie sind also mit einem Datum versehen. Dadurch können die Einträge chronologisch sortiert werden, so dass der neueste Beitrag oben erscheint. Ein weiteres Merkmal ist, dass Grundlage eines Weblogs ein Softwaresystem steht, das einmal eingerichtet werden muss und dann für die Eingabe der Meldungen und zur Verwaltung des Weblogs benutzt wird.34

Menschen, die mittels eines Weblogs Inhalte im Internet veröffentlichen, werden „Blogger“ genannt, sie „bloggen“. Die „Blogssphäre“ ist nicht nur die Gesamtheit aller Blogs, sondern schließt neben den Diskussionen in Blogs, auch Diskussionen über Blogs in anderen Medien, ihre Wahrnehmung und ihren Einfluss ein.35

Einige Definitionen und Meinungen sollen hier angeführt werden um einen Eindruck von den unterschiedlichen Aspekten und der Bandbreite der Plattform Weblog zu erhalten.

Kosack, Raimer36:

„Prinzipiell sind Weblogs persönliche Sites, die eine Liste von kommen- tierten Links zu anderen Web-Sites enthalten. Die Bemerkungen sind oft witzig und sarkastisch. Die Idee ist aus dem Brauch entstanden, Freun- den und Bekannten E-Mails mit interessanten Sites zu schicken.

Bei den meisten Weblogs wird nach dem Tagebuch-Prinzip der letzte Eintrag an der Spitze platziert. Oft werden sie täglich ergänzt. So entste- hen lange fortlaufende Sites, in denen man aber über Themen und Suchbegriffe navigieren kann. Außerdem gibt es eigentlich fast immer Angaben zu der Person des Autors.

Weblogs sind also eine Mischung aus Newsgroup, Messageboard und privater Homepage. Mit der extra entwickelten Software sind sie leicht und trotzdem individuell oder grafisch anspruchsvoll zu gestalten. User können gegenseitig Mitglied in Weblogs werden und dann an der Site mitarbeiten. Der entscheidende Unterschied zu den bisherigen Reputati- onmanagern ist ihr persönlicher Ton und ihre breite Zugänglichkeit.“

Möller, Erik37:

„In gewisser Weise repräsentieren Blogs das Web, wie es von Anfang an gedacht war: ein Massenmedium, kontrolliert durch die Massen, in dem jeder gehört wird, der etwas zu sagen hat und den Schneid, es zu sa- gen.“

Blood, Rebecca38(Übersetzung von Funglewicz, Marion):

„Ein Weblog ist zugleich eine Form und ein Format: Eine oftmals geupda- tete Website, die User-Kommentare enthält; umgekehrt chronologisch angeordnet, also der jeweils aktuellste Eintrag zuoberst. Diese simple Form ist unendlich erweiterbar und ausbaubar; Weblogs haben ein riesi- ges Potential für professionellen und privaten Gebrauch. Computer und mobile Kommunikationstools helfen dabei, Weblogs sehr leicht Handzu- haben: Sie haben die Fähigkeit, ganze Geschäftsabläufe zu organisie- ren, soziale Bindungen zu schaffen und zu festigen, das World Wide Web zu „filtern“ und eine Plattform zu generieren, auf der jeder User, der es möchte, auf einfachste Art seine Weltanschauung, Ideen und Gedan- ken publizieren kann.“

Online-Communities, Weblogs und die soziale Rückeroberung des Netzes39:

„Das Blog (eigentlich Weblog) ist ein webbasierendes System, das aus einzelnen Nachrichten eine persönliche Web-Chronik des Betreibers (des „Bloggers“) macht. Das System wirkt wie ein Sensor, der dessen Ereignisse, Erlebnisse und Gedanken - die Funde des Bloggers - filtert, aufbereitet und wie eine Kolumne an sympathisierende Leser heranbringt. Blogs können auch das Schreiben mehrerer Teilnehmer zulassen oder erlauben, dass Beiträge kommentiert oder diskutiert werden. Die Qualität des Weblogs liegt in der Filterung und Weitergabe aktueller Nachrichten, in einer Art seismischer Qualität.“

Lubkowitz, Mark40:

„Um es auf den Punkt zu bringen: Ein Weblog ist nichts weiteres als eine Website, die einzelne Informationshäppchen oder Statements enthält, die […] von anderen kommentiert und verlinkt werden können. Sie können sich einen Weblog quasi als Gästebuch vorstellen, nur dass die Einträge nicht von Ihren Gästen, sondern von Ihnen verfasst werden. Die Gäste haben hingegen die Möglichkeit, Ihre Einträge zu kommentieren und auf andere Einträge in anderen Blogs zu verweisen. Bloggen ist also keine großartige neue Erfindung, jedoch fördert es den Meinungsaustausch zwischen Usern enorm […].“

Olbertz, Dirk41:

„[…]Man kann sich noch so viele Definitionen ausdenken, Blogs nach Technik oder Inhalt klassifizieren, Sie werden immer eines finden, auf das die Definition eines Blogs wunderbar passt, aber gar kein Blog seien

will, oder ein Blog ist, obwohl viele Definitionen gar nicht passen.“ Nordwest Zeitung42:

„Fotoalbum, Nachrichtenbörse oder Tagebuch: Weblogs sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie betreiben. Mit einfach zu bedienender Software kann praktisch jeder Mensch zum Blogger werden.“

3.2 Entwicklungsgeschichte

Schon 1989, mit Entstehung des World Wide Webs (WWW), war die erste Website, in gewisser Weise, ein Weblog. Diese Website43sammelte regelmäßig Links von Fund- stellen, im zu dieser Zeit noch überschaubaren WWW. Der erste Link verwies auf eine Datenbank für Preprints44im Bereich Hochenergiephysik. Erstmals wurde 1997 der Begriff „Weblog“ von einem Betreiber eines Weblogs verwendet. Anfang 1999 sprach sich ein Blogger aus, Weblog „Wee-Blog“ oder kurz „Blog“ auszusprechen.

Der Internetboom, ab Mitte der 90er Jahre, brachte verschiedene neue Ansätze hervor. So entstand z.B. 1994 der Link-Katalog „Yahoo!“. Aber auch in der Blogssphäre gab es eine wichtige Entwicklung: 1997 entwickelte ein Student in den USA, die erste freie Weblogsoftware „Slashdot“. Die in diesem Weblog45veröffentlichten „Neuigkeiten für Nerds“46wurde zu einem sehr populärem Weblog, bei dem auch alle Benutzer eigene Beiträge einsenden können, die dann eine Redaktion überprüft. Die Weblogsoftware richtet sich an Computerexperten und so verwenden nur etwa 100 Weblogs diesen ersten Weblog-Hosting-Service „Slashdot“. Dieser Weblog bekam mit zunehmender Popularität Probleme mit dem offenen Kommentarsystem, welches jedem Benutzer erlaubt, auf die Beiträge zu antworten. Im September 1998 stellte der Betreiber ver- schiedene Lösungsansätze gegen das Problem der ungewünschten Kommentare vor, die oft sinnlos und beleidigend waren. Die Abschaltung anonymer Kommentare und die Installation von Filtern wurden angedacht, um den Moderationsaufwand zu minimieren. Schließlich wurde aber ein offenes Bewertungssystem für Kommentare einfügt, bei dem Bewertungen von renommierten Benutzern abgegeben werden und sich so diese Probleme von selbst lösen sollten. Das System wird immer weiter perfektioniert, um die totale Meinungsfreiheit zu gewährleisten. Slashdot hat sich über die Jahre zu einem zielgruppenspezifischen Massenmedium für Nerds entwickelt. Der Fall Sklyarovs47, bei dem es sich um eine unrechtmäßige Verhaftung eines russischen Programmierers handelte, zeigt, dass es einen schleichenden Übergang von Berichten in den populä- ren Internetmedien, wie den Weblogs, zu den klassischen Publikationen, wie in den New York Times, gibt. Erst wurde im Internet berichtet, später dann auch in den altbe- währten Medien.

Bis 1999 wurden Blogs nur von versierten Benutzern auf Servern eingerichtet. Seit 1999 ist der Markt der Blog-Hoster z.B. durch BlogSpot (Blogger.com), “LiveJournal“ und eine Vielzahl an weiteren Anbietern umkämpft und man hat die freie Wahl zwischen den verschiedenen Anbietern.48Dabei handelt es sich meist um sogenannte serverbasierte Content-Management-Systeme (CMS).49Auf die verschiedenen Anbieter und deren Software wird im Kapitel 4 näher eingegangen. Durch die einfach zu bedienende Software konnte nun jedermann in kurzer Zeit einen Weblog erstellen. Dies war der Durchbruch für die Plattform Weblog.

Nach den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 entstand vermehrt das Schlagwort „Warblogs“. Diese Blogs sammeln Kriegsberichte aus aller Welt und ähnliches. Im März 2003 erlangte der Weblog „Where is Read?“50von „Salam Pax“ weltweite Berühmtheit51, denn er berichtete via Blog live aus dem Irak als die ers- ten Bomben niederfielen. Veröffentlicht wurden seine gesammelten Blog-Einträge in einem Buch.52

Im Jahre 2003 veranstaltete Thomas N. Burg in Wien die erste Weblog-Konferenz (BlogTalk 1.053) die in Europa stattfand. Im darauffolgenden Jahr fand diese Konferenz (BlogTalk 2.054) zum zweiten Mal statt.55Am Ende des Jahres 2005 ist z.B. ein Workshop in Linz geplant (Weblogs *05 - Grundlagen, Einsatzfelder & Perspektiven56).

Jose Luis Oihuela zeigt an zehn Beispielen auf, wie sich die Kommunikationsstrukturen verändern. Vom traditionellen Massenmedium in das digitale Zeitalter. Die Plattform „Weblog“ ist dabei eine Form dieser Entwicklung:

1.) Vom Zuhörer zum Benutzer
2.) Vom Design zum Inhalt
3.) Vom Einzelmedium zu Multimedia
4.) Von periodischer Erscheinung zur Echtzeit
5.) Von Seltenheit zur Fülle an Medien
6.) Von der Vermittlung durch den Verfasser zur freien Vermittlung
7.) Vom Vertrieb zum freien Zugang
8.) Vom Einbahnstraßenmedium zur Interaktivität
9.) Vom linearen Medium zum Hypertext
10.) Von den Daten zum Wissen57

3.3 Aktuelle Situation

Die Anzahl an Weblogs nimmt stetig zu und es gibt immer mehr Menschen, die aktiv respektive passiv Blogs benutzen.58

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Jährlicher Zuwachs an neuen Weblogs

Heute sind „LiveJournal“ und „BlogSpot“ (Blogger.com) die größten Anbieter, die wer- be- und kostenfreie Blogsoftware betreiben. Im Juli 2004 waren 3,65 Mio. registrierte Weblogs bei 8 Weblog-Anbietern angemeldet (darunter auch die beiden größten Anbieter), von denen aufwiesen.59

1,2 Mio. einen Eintrag innerhalb der letzten 30 Tagen „LiveJournal“ weist im August 2005 ca. 8 Mio. Blogs auf, davon ca. 2,5 Mio. aktive.60 Im August 2005 erfasst Technorati, eine Suchmaschine für Webloginhalte, insgesamt 14,2 Mio. Blogs, fast doppelt so viele wie im März 2005 (7,8 Mio). Die Anzahl der Weblogs soll sich alle fünf Monate verdoppeln.61 In Deutschland waren Weblogs bis zum Jahre 2004 ein noch überschaubares Phäno- men. Das Verzeichnis blogg.de listet im August 2004 etwa 17.000 Weblogs auf. Inner- halb eines Jahres startete ein regelrechter Boom und im August 2005 listet blogg.de über 60.000 Weblogs auf. Eine Steigerungsrate von ca. 250% in einem Jahr. Zu beachten ist, dass man bei blogg.de seinen Weblog anmelden muss.62D.h. die Zahl der Weblogs im deutschsprachigen Raum ist deutlich höher. Aber an der Steigerungs- rate von August 2004 zu August 2005 kann jeder den Weblog-Boom erkennen.

Weblogs sind derzeit mit Abstand die am meisten genutzte Plattform zur regelmäßigen Meinungsäußerung im Internet.63Dem ungeachtet werden ungefähr 2/3 der Blogs nach kurzer Zeit wieder aufgegeben.64

Immer mehr Menschen können ohne technische Vorkenntnisse ihre eigenen Inhalte ins Internet stellen, um damit weltweit zu informieren.65

Die Weblogs scheinen sich vom Insidertipp zum Mainstream zu entwickeln. Waren vor ein paar Jahren die vereinzelten Blogs etwas innovatives, so sind sie heute üblich. Im- mer mehr Menschen kennen Blogs und viele benutzen sie - aktiv, sowie passiv. Heut- zutage werden Weblogs von Firmen, Zeitschriften, Parteien und bekannten Personen angewandt, um mit den „Kunden“ zu kommunizieren. Im Jahre 2004 kürte das renom- mierte Wörterbuch „Merriam Webster“ den Begriff „Blog“ als Wort des Jahres 2004.66

Ein weiterer Trend sind die „Watchblogs“. Dies sind Blogs, welche die (deutsche) Medienlandschaft unter die Lupe nehmen und z.B. schlechte Recherche bei Artikeln der Tageszeitung „Bild“ aufdecken. Als Beispiele sollen hier bildblog.de, spindoktor.de und medienrauschen.de genannt werden.

Blogs für besondere Ereignisse einzurichten ist eine weitere Tendenz. Auf wahl.de, wahlblog.de oder neuwahlen.twoday.net wird z.B. über die vorgezogene Bundestags- wahl am 18. September 2005 berichtet und diskutiert. Auf wahl.de befinden sich Links zu über 50 Blogs von Politikern, die um Stimmen werben und ihre Ansichten, Meinun- gen und ihren Tagesablauf in ihren Weblog schreiben. Diese Politiker wollen mit die- sem Auftritt bei den (jungen) Wählern Sympathiepunkte sammeln. Sie sind im Trend mit den Weblogs, denn neben der Wiki-Technologie67und Podcasting68sind die Weblogs ein Medienphänomen der Gegenwart und bekommen einen enormen Zulauf.

In den traditionellen Medien wird die Blogsphäre zunehmend wahrgenommen. Auf die TV-Präsenz soll hier knapp eingegangen werden. Die ARD Tagesschau sendete am 11. Januar 2004 einen Beitrag über Weblogs. Die Sat.1 Sendung „Planetopia“ strahlte am 14. Januar 2005 einen Beitrag69über Blogs aus, der in der Blogsphäre für Miss- stimmung70sorgte, da Blogs als unglaubwürdig und unseriös dargestellt wurden. In den ARD Tagesthemen vom 29.08.2005 wurde schon selbstverständlich von Weblogs ge- sprochen, in denen die Augenzeugen des Hurricanes „Katrina“71ihre persönlichen Berichte und Bilder kurz nach dem Eintreffen des Sturms veröffentlichten.72

Ein weiterer neuer Aspekt sind die „Moblogs“, die man von unterwegs, per Mail oder Mobiltelefon, mit neuen Informationen updaten kann. Auch für diese spezielle Form des Weblogs ist im Jahre 2003 eine Konferenz, die „1st International Moblogging Conference“73, in Tokio veranstaltet worden.74

Es besteht sogar die Möglichkeit, aus einem Blog ein gebundenes Buch erstellen zu lassen. Mehrere Blog-Dienstleister und Blog-Software werden unterstützt.75Selbst der Name „Blog“ wurde als Marke von einer amerikanischen Firma angemeldet, um unter diesem Namen Badeanzüge, Schuhe, Hosen, Socken und Slips zu verkaufen.76

Weitere spezialisierte Blogs, wie z.B. Foto-Blogs, MP3-Blogs, Video-Blogs (Vlogs), Podcast-Blogs, sind am Entstehen.

Ob der Boom der Plattform „Weblog“, der vor allem in den Jahren 2004 und 2005 von Amerika nach Deutschland erreichte, anhält kann nicht vorrausgesagt werden. Viele Weblogs werden nach kurzer Zeit wieder aufgegeben. Aber deren Zahl wächst stetig. Der Stellenwert dieser neuen Plattform könnte verschiedener nicht sein. „Der Weblog sein ein Notizbuch im Netz für Sachen, die mir wichtig sind“ meint Xeni Jardin. Dage- gen schreibt das US-Wirtschaftsmagazin „Buisness Week“: Weblogs seinen eine Me- dienrevolution im Format von Gutenberg.77Aber nur wenn diese Plattform nicht nur zum Selbstzweck genutzt wird, um auf den Trend Weblog zu setzen, sondern diese neue Plattform optimal genutzt und in das bestehende Konzept z.B. einer Website ein- gebaut wird, kann der Weblog eine sinnvolle Erweiterung oder Präsentationsfläche sein.78

3.4 Nutzergruppen

Eine Forschungsgruppe untersuchte im Oktober 2003 4,12 Mio. Weblogs von 8 verschiedenen Blog-Hostern.

Die mit Abstand größte Altersgruppe waren die Blogger im Alter von 13 bis 19 Jahren mit ca. 51,5%. Insgesamt waren 92,4% der Nutzer jünger als 30 Jahre. Der Anteil an weiblichen Blogger ist mit 56% verhältnismäßig hoch, verglichen mit der sonstigen Internetnutzung von Männern und Frauen.79

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Kumulierte Verteilung der Weblog-Benutzer nach Altersgruppen

„Der typische Blog wird von einer Teenagerin geschrieben, die es zwei- mal monatlich verwendet, um ihre Freunde […] über ihr Leben auf dem Laufenden zu halten.“ Die hauptsächlichen Leserkreise sind „Nano- zielgruppen, also sehr kleine Gruppen mit sehr spezifischen Interes- sen.“80

3.5 Einsatzmöglichkeiten von Weblogs

Weblogs lassen sich einfach, effektiv und kostengünstig im privaten und im professionellen Bereich einsetzen. Der Weblog ist ein Instrument des Webpublishing im Profitund im Non Profit-Bereich.81

Einige Beispiele werden in der folgenden Tabelle aufgezeigt.82

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Einsatzmöglichkeiten von Weblogs

3.5.1 Beispiele von Weblogs

In diesem Abschnitt werden exemplarisch Weblogs mit verschiedenen Einsatzmöglichkeiten aufgelistet.

- Tagebuch

http://derbe.blogger.de/ - Miagolare. Die Hafenversion

http://www.duplica.de/miracle/ - Privates Tagebuch von „Miracle“

http://www.kaipahl.de/dogfood/ - Doogfood. This is not my life

- Nachrichtensammlung

http://spindoktor.de/ - Der Spindoktor

http://blog.focus.msn.de/ - Verschiedene „Focus“-Blogs

http://blog.tagesschau.de/ - Tagesschau

- PR-Werkzeug

http://www.google.com/googleblog/ - Google

http://blog.gruene.de/?p=27 - Bündnis90 / Die Grünen

http://www.abseits.de/weblog/gastronomie_blog.html - Gastgewerbe Gedan- kensplitter

- Projektmanagement

http://wordpress.org/development/ - WordPress

- Fotosammlung

http://www.mareenfischinger.com/index.php4?id=297 - Mareen Fischinger Fo- toblog

http://www.720pixel.de/photo/1738 - 720 Pixel http://fotolog.net/ - Fotoblog.net

- Expertendienst

http://www.physik.blogspot.com/ - Physikalische Kleinigkeiten

http://bildung.twoday.net/ - Bildungsblog

http://www.appleinsider.com/ - AppleInsider

- Linksammlung

http://www.schockwellenreiter.de/ - Der Schockwellenreiter: Weblog

http://www.spreeblick.com - Spreeblick

http://www.das-netzbuch.de/ - Das Netzbuch

- Journalistisches Projekt

http://www.kuro5hin.org/ - Kuro5hin

http://www.paranews.org/index.php - Paranews - Nachrichten in der Nussscha- le

- Community-Plattform

http://blogosfear.org/ - Blogosfear.org

3.5.2 Beispiele von Weblogs im Bibliotheksbereich

In diesem Abschnitt werden exemplarisch Weblogs aus dem bibliothekarischen Bereich aufgelistet.

- http://medinfo.netbib.de/ - Medinfo Weblog - Informationen aus Medizin, Biblio- thek und Fachpresse

- http://log.netbib.de/ - Netbib Weblog - Informationen aus dem bibliothekarischen Bereich

- http://www.librarystuff.net/ - Library Stuff

- http://www.lisnews.com/ - LISNews - Librarian and Information Science News

- http://www.libdex.com/weblogs.html - Verzeichnis von weltweiten bibliothekari- schen Blogs, sortiert nach Ländern

- http://fahrbibliothek.twoday.net/ - Fahrbibliotheken in Deutschland

- http://nordenhamerbuecherei.twoday.net/ - Weblog der Stadtbibliothek Norden- ham

- http://weblog.ib.hu-berlin.de/?p=2466 - Weblog am Institut für Bibliothekswis- senschaft der HU Berlin

- http://www.ub.rub.de/DigiBib/Aktuelles/rss.html - Weblog der UB Bochum

- http://www.bibliothek.uni-kassel.de/public/weblog/ - Weblog der UB Kassel

- http://www.tub.tu-harburg.de/9.html - Weblog der Technische Universität Ham- burg-Harburg UB

- http://www.ub.uni-duesseldorf.de/ueber_uns/news/ - Weblog der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

- http://www.hebis.de/wordpress/index.php - Weblog für den HeBIS-Verbund

- http://www.waterborolibrary.org/blog.htm - Weblog der Waterboro Public Library

- http://www.bloglines.com/public/netbib - Verzeichnis von Weblogs und News- feeds im Bibliotheksbereich

3.6 Funktionen von Weblogs

In diesem Abschnitt werden die verschiedenen, populären Merkmale (Features) eines Weblogs (im Allgemeinen) aufgezeigt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten83848586878889

Tabelle 2: Funktionen von Weblogs

[...]


1Arbeitsgemeinschaft für medizinisches Bibliothekswesen, http://www.agmb.de/

2http://medinfo.netbib.de/

3http://www.ma.uni-heidelberg.de/bibl/rundgang/

4Anm. d. Verfassers: Wenn hier und im Folgenden bei Personen von der männlichen Form gesprochen wird, soll durch diese Formulierung stets die weibliche Form mit eingeschlossen sein.

5 Bestseller-Buch von Florian Illies. Dieser nannte die Menschen, die zwischen 1965 und 1975 geboren wurden und damit in den 80er Jahren aufwuchsen, „Generation Golf“.

6Vgl. MWB Mannheim (2005a)

7ebd.

8 ebd.

9MWB Mannheim (2000)

10Wireless Local Area Network

11Radio Frequency Identification

12Vgl. Semmler-Schmetz, M. (2004), S. 4

13Vgl. MWB Mannheim (2005a)

14 Vgl. Semmler-Schmetz, M. (2004), S. 26

15Stand: Juli 2005

16Vgl. MWB Mannheim (2005a)

17Dies sind Benutzer die 2003 mindestens einmal etwas ausgeliehen haben.

18 Vgl. Semmler-Schmetz, M. (2004), S. 8-9

19http://www.ma.uni-heidelberg.de/bibl/

20 http://www.ma.uni-heidelberg.de/bibl/news/, Zugriff: 01.08.2005

21http://www.ma.uni-heidelberg.de/bibl/a-z/newsletter/2005/20050722.html, Zugriff: 01.08.2005

22 Vgl. MWB Mannheim (2005b)

23 http://www.ma.uni-heidelberg.de/bibl/a-z/newsletter/, Zugriff: 10.08.2005

24http://www.ma.uni-heidelberg.de/bibl/news/archiv/, Zugriff: 01.08.2005

25 Server Side Includes

26Engl. wörtl. bringen

27Engl. wörtl. holen

28Engl. wörtl. Benutzerfreundlichkeit

29http://www.ma.uni-heidelberg.de/bibl/rundgang/

30http://www.ma.uni-heidelberg.de/apps/bibl/KELDAmed/

31 Really Simple Syndication

32Vgl. Koch, M. C. & Haarland, A. (2004), S. 21

33Ein Logbuch ist ein Tagebuch, in das chronologisch Ereignisse und Beobachtungen an Bord eines Schiffes eingetragen werden.

34Vgl. Koch, M. C. & Haarland, A. (2004), S. 21

35Vgl. Plastic Thinking (2005a)

36 Kosack, R. (o.J.)

37Möller, E. (2005a), S. 115

38Koch, M. C. & Haarland, A. (2004), S. 21

39 Online-Communities (2003), S. 23

40Lubkowitz, M. (2005), S. 979

41Olbertz, D. (2004), S. 9

42Nordwest Zeitung (2004)

43www.info.cern.ch - archiviert unter http://www.w3.org/History/19921103- hypertext/hypertext/WWW/News/9201.html

44Vorabdrucke von Artikeln wissenschaftlicher Fachzeitschriften, die zur Veröffentlichung vor- gesehen sind.

45 http://slashdot.org/

46Engl. wörtl. Computerfreak

47http://slashdot.org/yro/01/07/20/1332227.shtml

48Vgl. Möller, E. (2005b), S. 115-148

49Vgl. Koch, M. C. & Haarland, A. (2004), S. 75

50http://dear_raed.blogspot.com/

51Vgl. Koch, M. C. & Haarland, A. (2004), S. 75-76

52 Pax, Salam: Let’s get bombed : Schöne Grüße aus Bagdad. - München : Econ, 2003

53http://2003.blogtalk.net/

54http://blogtalk.net/

55Vgl. Koch, M. C. & Haarland, A. (2004), S. 81

56http://weblogs2005.twoday.net/

57 Vgl. BlogTalks (2003), S. 255-265 (Übersetzung vom Verfasser dieser Arbeit)

58Vgl. Perseus (2003)

59ebd.

60Vgl. LiveJournal (2005)

61Vgl. Technorati (2005)

62 Vgl. Blogg.de (2005)

63Vgl. Möller, E. (2005b), S. 115

64Vgl. Perseus (2003)

65Vgl. Koch, M. C. & Haarland, A. (2004), S. 225

66Vgl. Sixtus, M. (2005), S.148-149

67Auf diese Technologie kann in dieser Arbeit leider nicht weiter eingegangen werden. In z.B. Möller, E. (2005b), S.166-203 wird auf diese Technologie näher eingegangen.

68Auf diese Technologie kann in dieser Arbeit leider nicht weiter eingegangen werden. Auf z.B. http://www.podcast.de/ wird auf diese Technologie näher eingegangen.

69http://blog.outer-court.com/videos/planetopia.wmv

70 http://blog.schockwellenreiter.de/7793

71Hurrikan "Katrina" war am 29.08.2005 der folgenschwerste Sturm, den die USA je erlebt ha- ben.

72http://www.tagesschau.de/sendungen/0,1196,OID4684816_OIT4684840,00.html

73http://marginwalker.org/1imc/

74Vgl. Koch, M. C. & Haarland, A. (2004), S. 82-83

75http://blogbinders.com/

76http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,368883,00.html

77Vgl. Wegner, J. (2005), S. 94-97

78 Vgl. Plutchak, T. S. (2005)

79Vgl. Perseus (2003)

80 Möller, E. (2005b), S. 130-131

81Vgl. Koch, M. C. & Haarland, A. (2004), S. 73

82 Vgl. Koch, M. C. & Haarland, A. (2004), S. 24

83Dieser Begriff wird im Kapitel 5.3.6 der vorliegenden Arbeit ausführlicher erläutert.

84Extended Markup Language

85 Vgl. Wittenbrink, H. (2005), S. 15

86Vgl. Bucher, S. (2005)

87Uniform Resource Locator

88Vgl. Bucher, S. (2005)

89 ebd.

Details

Seiten
117
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638477970
Dateigröße
5.3 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v51970
Institution / Hochschule
Hochschule der Medien Stuttgart
Note
1,8
Schlagworte
Konzeption Realisation Weblogs Mannheim

Autor

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Titel: Konzeption und Realisation eines Weblogs für die MWB Mannheim