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Nachhaltige Geldanlage. Kategorien, Umsetzungsprobleme und Lösungsvorschläge

Diplomarbeit 2005 86 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Konkrete Problemstellung
1.3 Aufbau der Arbeit

2. Grundlegende Begriffe
2.1 Nachhaltigkeit
2.2 Traditionelle Geldanlage
2.2.1 Grundlagen
2.2.2 Kritik

3. Der Markt nachhaltiger Geldanlagen
3.1 Abgrenzung und Formen der nachhaltigen Geldanlage
3.2 Historische Entwicklung
3.3 Marktakteure
3.4 Beitrag nachhaltiger Geldanlagen zum Prinzip der Nachhaltigkeit

4. Probleme bei der Implementierung nachhaltiger Geldanlagen aus Anbietersicht
4.1 Nachfrageseitige Barrieren
4.1.1 Mangelnde Kenntnis nachhaltiger Anlagealternativen
4.1.2 Erwartung einer schlechteren finanziellen Performance
4.1.3 Problem der Marktintransparenz
4.1.3.1 Informationsdefizit aus Perspektive der Privat-
anleger
4.1.3.2 Bewertungsmängel aus Sicht institutioneller
Anleger
4.2 Angebotsseitige Hemmnisse
4.2.1 Heterogenität der Marktsegmentes
4.2.2 Gefahr von Imageschäden für Banken
4.2.3 Anstieg der Beratungs- und Vertriebskosten
4.2.4 Lobbyarbeit und falsche Anreize

5. Ansätze zur Problemlösung
5.1 Staatliche Regulierung
5.1.1 Formen direkter Regulierungen
5.1.2 Potenzielle Auswirkungen direkter Regulierungen
5.1.2.1 Effekte auf die Nachfrage
5.1.2.2 Implikationen für die Anbieter
5.1.3 Bewertung und Kritik zur praktischen
Implementierung der Regulierungsansätze
5.2 Nutzung nachhaltigkeitsorientierter Informationsinstrumente
5.2.1 Screening
5.2.1.1 Konzeption verschiedener Screening-Ansätze
5.2.1.2 Bewertung der Screening-Ansätze
5.2.2 Rating
5.2.2.1 Die Idee des Ratings
5.2.2.2 Nachhaltige Rating-Agenturen
5.2.2.2.1 Öko-Rating
5.2.2.2.2 Ethisches Rating
5.2.2.3 Chancen und Risiken nachhaltiger Ratings
5.2.2.4 Fazit
5.2.3 Ranking
5.3 Erzeugung einer Liste grundlegener Kriterien für Bewertungsprozesse
5.3.1 Konzeption des Frankfurt-Hohenheimer Leitfadens
5.3.2 Kritik
5.3.3 Fazit
5.4 Bewertung der Glaubwürdigkeit von Nachhaltigkeitsindizes
5.5 Evaluation proaktiver Marktentwicklungsstrategien

6. Resümee
6.1 Zusammenfassung der Erkenntnisse
6.2 Ausblick

Literaturverzeichnis

Ehrenwörtliche Erklärung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Hierbei sollen insbesondere die Probleme der Konzeption und Umsetzung durch die Anbieter solcher Geldanlagen näher betrachtet sowie Lösungsvorschläge hierzu aufgezeigt und kritisch hinterfragt werden. Im Folgenden findet zunächst eine Einordnung des Themas in die aktuelle Diskussion statt, um dessen Bedeutung zu veranschaulichen. Im Anschluss daran wird im ersten Kapitel noch kurz auf die nähere Problemstellung eingegangen und der Aufbau der Arbeit geschildert.

1.1 Relevanz des Themas

Kaum ein Zitat könnte für die heutige Zeit treffender sein als der Befund, den Schopenhauer bereits im 19. Jahrhundert machte: „Der Wechsel allein ist das Beständige.“[1]

In Zeiten, die durch den raschen und permanenten Wandel auf gesellschaftlicher, politischer, wirtschaftlicher und technischer Ebene geprägt sind, wird zunehmend über die negativen Konsequenzen dieser Veränderungen für die Menschheit diskutiert. Zur Beschreibung dieser Phänomene wird oft das Schlagwort der Globalisierung benutzt. Im ursprünglichen Sinne beschreibt dieser Begriff den „Prozess der zunehmenden weltweiten Vernetzung der nationalen Märkte und Gesellschaften auf Grund technischen Fortschritts in den Bereichen Information, Kommunikation, Transport und Verkehr sowie der zunehmenden Liberalisierung des Welthandels“[2].

Diese Entwicklung bietet einerseits Chancen, birgt allerdings auch potenzielle Gefahren. Als positive Potenziale der Globalisierung können die Schaffung eines nachhaltigen Wachstums, die Erhöhung von Bedeutung und Wirksamkeit der Demokratie, die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte, die Herstellung von Chancengleichheit beim Zugang zu Kommunikation und (Aus-)Bildung, die Nutzung technologischer Fortschritte zur sparsameren Verwendung natürlicher Ressourcen, die globale Befriedigung von Grundbedürfnissen sowie die Nutzung von Corporate Governance[3] und Einflussmöglichkeiten auf die Finanzmärkte seitens der Kapitalgeber genannt werden. Gefahren werden in der Durchsetzung eines kurzfristigen, marktorientierten Denkmodells gesehen, der Vergrößerung der Schere zwischen Armen und Reichen und damit verbundenen zunehmenden internationalen Spannungen, der vermehrten Umweltzerstörung durch Übernutzung natürlicher Ressourcen, den Treibhausgasemissionen und ihren Folgen, wie z. B. Wassermangel durch klimatische Veränderungen und in der Vernachlässigung gesellschaftlicher Verantwortung durch transnationale Unternehmen, der Politik sowie sämtlichen Finanzmarktakteuren gesehen. Dieses könnte langfristig zu verstärkten Instabilitäten an den Finanzmärkten führen und die globale gesellschaftliche Stabilität gefährden.[4]

Die Gegner solcher Entwicklungen sprechen demgemäß von einer Globalisierungsfalle oder der Endstation Globalisierung. Sie fürchten, dass die weltweite Vernetzung von Volkswirtschaften dazu führen wird, dass gerade international tätige Konzerne ihre Produktionsstätten immer dorthin verlagern werden, wo die Produktionskosten am niedrigsten sind, um ceteris paribus höhere Gewinne ausweisen zu können. Solche Standorte sind dagegen meistens durch geringe oder sogar nicht vorhandene Sozial- und Umweltstandards gekennzeichnet. Das Ergebnis eines solchen Standortwettbewerbs wäre letztlich eine wirtschaftliche Benachteiligung derjenigen Regionen, die Arbeitnehmer und Umwelt durch Festlegung bestimmter Mindeststandards schützen. Die Produktion in Ländern ohne solche Mindeststandards würde ergo sowohl zu einer Zerstörung der Umwelt als auch zur wirtschaftlichen Ausnutzung der dort ansässigen Bevölkerung - bspw. durch extreme Niedriglöhne und gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen - führen.[5] Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Öko- und Sozialdumping.[6] Diese Gefahr manifestiert sich für Kritiker in der Anwendung des Shareholder Value-Konzeptes als Richtschnur der Unternehmensführung.[7]

Dieses Konzept, welches sich im angloamerikanischen Raum entwickelt hat und in Theorie und Praxis seither kontrovers diskutiert wird, impliziert zwei Bedeutungen. Erstens wird darunter die soeben angesprochene Norm der Unternehmensführung, zweitens eine Methode der unternehmenswertorientierten Planung verstanden. Die Norm der Unternehmensführung meint die ausschließliche Ausrichtung aller Unternehmensaktivitäten auf die Erreichung der finanzwirtschaftlichen Ziele, welche von den Shareholdern, d.h. den Eigentümer des Unternehmens, verlangt werden. Anhänger behaupten, dass es zu diesem Ansatz keine Alternative gäbe, da Unternehmen ohne die Erhaltung einer ausreichenden Kapitaldecke nicht überleben könnten. Die ausschließliche Ausrichtung der Unternehmenspolitik an den oft kurzfristigen Renditeforderungen der Anteilseigner sei somit von essenzieller Bedeutung wird weiter argumentiert. Ziel des Konzeptes ist es, den Unternehmenswert - sprich den Wert der Anteile der Anteilseigner - zu optimieren. Hierbei wird allerdings von stark realitätsfremden Prämissen ausgegangen, wie z. B. von der idealisierenden Annahme, dass eine Einmütigkeit der Anteilseigner herrscht. Dies würde bedeuten, dass die Renditeerwartungen aller Anteilseigner identisch sein müssten. Die Gegner der Shareholder Value-Idee kritisieren vor allem die weitgehende Vernachlässigung der Interessen aller weiteren Stakeholder, d.h. aller „internen und externen Personengruppen, die von den unternehmerischen Tätigkeiten gegenwärtig oder in Zukunft direkt oder indirekt betroffen sind“[8], die ein solches Konzept impliziert.[9] Sie gehen davon aus, dass alle Anspruchsgruppen, die ihren Beitrag zu der Schaffung von Mehrwert geleistet haben, ihre Ansprüche an das Unternehmen stellen dürfen. Als Konsequenz der Anwendung dieses Stakeholder - Konzeptes treten jedoch Interessenkonflikte zwischen den einzelnen Anspruchsgruppen auf, die sorgfältig gegeneinander abgewogen werden müssen.[10]

Die Anwendung des Shareholder Value-Konzeptes führt möglicherweise zu einer kurzfristigen Erhöhung der erzielten Rendite. Langfristig geht dem Unternehmen dagegen durch den Mitarbeiterabgang in Folge von Entlassungen Know-how verloren. Als weitere Konsequenzen hieraus kann eine Verschlechterung der Qualität der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen auftreten. Zudem dürfte bei einer mangelnden Beachtung ökologischer und sozialer Aspekte das Unternehmensimage leiden. Die Folge hieraus könnte die Erwirtschaftung einer geringeren Rendite und eine verminderte Wettbewerbsfähigkeit sein.[11]

Sicherlich ist es in Zeiten stagnierender bzw. nur leicht wachsender Märkte in den Industrienationen bei gleichzeitig erhöhter Konkurrenz manchmal unumgänglich für Unternehmen sich von einem Teil seiner Belegschaft zu trennen, um insgesamt überleben zu können. Dennoch sollten die Entscheidungsgremien der Unternehmen niemals die sozialen Auswirkungen solcher Maßnahmen für die betreffenden Mitarbeiter und für die gesamte Volkswirtschaft missachten.[12]

Die zunehmende Sensibilisierung einer breiten Bevölkerungsschicht für weltweit wachsende Umwelt-[13] und Sozial- bzw. Ethikprobleme[14], hat zu einer gesellschaftlichen Diskussion über die Art und Weise der zukünftigen Fortentwicklung geführt. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Ziel der Ingangsetzung einer nachhaltigen Entwicklung. Oftmals wird dieser dem Begriff der Globalisierung gegenübergestellt. Im Prinzip handelt es sich jedoch um die Frage nach der Art der Ausgestaltung des globalen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandels.

Ähnlich argumentiert Stiglitz in Die Schatten der Globalisierung. So kommt er zu dem Fazit: „Die Globalisierung in ihrer heutigen Form ist keine Erfolgsgeschichte. Sie hat das Schicksal der meisten Armen in der Welt nicht gelindert. Sie ist ökologisch bedenklich. Sie hat die Weltwirtschaft nicht stabilisiert.“[15] Dennoch warnt er davor, die Globalisierung generell zu verteufeln und weist auf einige der o. g. positiven Effekte hin. Stattdessen empfiehlt er die Spielregeln der Globalisierung zu verändern. So fordert er alle supranationalen Wirtschaftsinstitutionen wie den IWF, die Weltbank und die WTO auf, sich verstärkt für die Interessen ärmerer Länder einzusetzen, sich von traditionellen Wirtschafts- und Gesellschaftskonzeptionen zu verabschieden und entsprechende Reformen einzuleiten.[16]

Binswanger geht in der Analyse der zunehmenden Degenerierung der Umwelt durch das Wirtschaften davon aus, dass hierfür die mangelnden Berücksichtigung des Verbrauchs natürlicher Rohstoffe in der traditionell angewandten Produktionsfunktion verantwortlich ist. Die Begründung der Nicht-Berücksichtigung, dass man für diese Rohstoffe keinen Preis bezahlen muss, da diese in ausreichender Menge zur Nutzung vorhanden wären, mag früher gegolten haben.[17] Mittlerweile sind viele natürliche Ressourcen dagegen längst als knappe Güter – genauer Quasikollektivgüter – anzusehen. Diese Güter sind durch eine Nicht-Ausschließbarkeit bei gleichzeitiger Rivalität im Konsum gekennzeichnet. Folglich führt deren Nutzung durch einen Einzelnen zur Beeinträchtigung des Konsums anderer Individuen. Man spricht vom Auftreten negativer externer Effekte, da niemand für die Nutzung solcher Güter bezahlen muss.[18] Um diesem Umstand ökonomisch gerecht zu werden, fordert Binswanger eine Einbeziehung natürlicher Rohstoffe in die Produktionsfunktion[19], d.h. die Internalisierung bisher externer Kosten.

Viele der sozial-ökologischen Probleme haben das Konsumverhalten des Menschen beeinflusst. Eine solche nachfrageseitige Entwicklung hat immer eine direkte Rückkopplung auf die Angebotsseite zur Folge. Dies manifestiert sich in der Veränderung der Ansprüche an bestimmte Produkte, die in der Regel auch eine Veränderung des Produktes selbst bewirken.[20]

Vor diesem Hintergrund erscheint die Ausrichtung der Unternehmenstätigkeit alleine an den Interessen der Unternehmenseigentümer zu kurzsichtig und beschränkt. Im Endeffekt, so wird gemutmaßt, kann ein Unternehmen langfristig nur erfolgreich sein und eine angemessene Rendite erwirtschaften,[21] wenn es Kunden gibt, welche die angebotenen Produkte bereit sind zu kaufen. Insofern erscheint der Stakeholder-Ansatz dem Shareholder-Ansatz überlegen zu sein, da er ihn nicht vernachlässigt, sondern ihn in eine ganzheitlichere, nachhaltige, systemische Betrachtung integriert.

Steger geht sogar davon aus, dass Unternehmen langfristig nur überleben können, wenn sie gesellschaftlich und ökologisch handeln.[22] Ebenso kommt Schäfer zum Schluss, dass eine positive Beziehung zwischen den Umweltschutzaktivitäten und dem Erfolg eines Unternehmens bestehen.[23] Die Umfrage einer Unternehmensberatung ergab zudem, dass auch ein Großteil der Spitzenmanager europäischer und nordamerikanischer Firmen dem Nachhaltigkeitsprinzip eine entscheidende, positive Bedeutung bei der Schaffung von Mehrwert beimisst.[24]

1.2 Konkrete Problemstellung

Zu den bedeutendsten Treibern der Globalisierung zählen die nationalen und internationalen Finanzmärkte, die den öffentlichen und privaten Haushalten sowie den Unternehmen Zugangsmöglichkeiten bieten, ihre geplanten Ausgaben bzw. Investitionen über die Aufnahme von Kapital zu finanzieren.[25] In anderen Volkswirtschaften wie Deutschland besitzt die Finanzierung über Finanzdienstleister dagegen eine stärkere Bedeutung.

Insgesamt wird den Kapitalmärkten eine Schlüsselrolle beim Versuch der Ingangsetzung einer nachhaltigen Entwicklung zugeschrieben, da sie in der Lage sind, das Geschäftsverhalten von Unternehmen stark zu beeinflussen.[26]

Alle Geldanlagetransaktionen von Anlegern über die Finanzdienstleister bzw. Finanzmärkte üben somit sich in konkreten individuellen Anlageentscheidungen manifestierende Lenkungseffekte auf Unternehmen aus. Sollten diese Entscheidungen zunehmend anhand nachhaltiger Kriterien getroffen werden, so könnte eine dauerhafte Beeinflussung der Unternehmensaktivitäten, mit dem Ziel eine nachhaltigere Entwicklung anzustoßen, erreicht werden.[27]

Im Rahmen der Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung von Unternehmen bestehen folglich für institutionelle[28] und private Anleger Chancen, auf die Unternehmenspolitik einzuwirken, indem nur in solche Unternehmen investiert wird, welche den oben angesprochenen Prinzipien einer nachhaltigen Unternehmensführung Rechnung tragen.

Eine Beeinflussung der Geschäftstätigkeit von Unternehmen ist potenziell durch mehrere Methoden erreichbar. Hierzu zählen zum einen Maßnahmen, die unter dem Oberbegriff des Responsible Shareholding subsumiert werden können und der Kommunikation der jeweiligen Ansprüche des/der Anleger gegenüber den Unternehmen dienen. Zum anderen können von den Anbietern nachhaltiger Anlageprodukte Informationsinstrumente, wie z.B. Screening, genutzt werden, die als Hilfestellung bei der Auswahl von in Frage kommenden Anlagealternativen fungieren.[29]

Obwohl beide Formen der Durchsetzung einer größeren Nachhaltigkeit des Wirtschaftens dienlich sein können, sollen in dieser Arbeit nur letztere betrachtet werden, da es hier primär um die Konzeption und Implementierung von nachhaltigen Geldanlagealternativen aus Anbietersicht geht.

Geht man von einem altruistischen Menschenbild aus, so sollte eine solche Veränderung der Anlagepolitik sämtlicher Investoren durchaus möglich sein, da prinzipiell jeder Investor die freie Wahl besitzt zu entscheiden, in welche Anlagemöglichkeit er sein Geld investiert und welche Konsequenzen dies für Umwelt und Gesellschaft zur Folge hat. Diese Prämisse muss allerdings als unrealistisch verworfen werden.

So achten insbesondere wichtige institutionelle Anleger wie Banken, Versicherungen, Pensionsfonds oder Fondsgesellschaften, die im Rahmen des Eigen- und Fremdhandels (falls die Kunden nicht ausdrücklich eine Berücksichtigung nachhaltiger Kriterien bei der Geldanlage wünschen) große Volumina an den internationalen Finanzmärkten anlegen, in der Regel ausschließlich auf rein finanzielle Kriterien wie etwa das Rendite-Risiko-Verhältnis einer Geldanlage.[30]

Für solche Anleger wären nachhaltige Geldanlagen daher erst interessant, wenn diese aus finanzieller Sicht mit ihren traditionellen Pendants mithalten könnten.[31]

1.3 Aufbau der Arbeit

Zunächst werden die zum Verständnis der nachhaltigen Geldanlage wesentlichen Begriffe der Nachhaltigkeit und der Geldanlage definiert und diskutiert. Anschließend werden die historischen Wurzeln dieser speziellen Anlageform beschrieben und es wird ein Versuch unternommen, den Markt mitsamt den vorhandenen Akteuren abzugrenzen. Daran schließt sich ein Kapitel an, in dem die einzelnen Anlageformen auf ihre praktische Bedeutung und ihren möglichen Beitrag zur Erreichung von Nachhaltigkeit untersucht werden. Der größte Anteil dieser Arbeit widmet sich den Problemen, die den Anbietern bei der Implementierung solcher Finanzdienstleistungen entstehen und der Diskussion potenzieller Lösungsansätze. In einem Resümee werden die wichtigsten Feststellungen noch einmal aufgegriffen und ein Ausblick auf die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten dieses Marktsegmentes geboten.

2. Grundlegende Begriffe

Bevor sich diese Arbeit der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema der nachhaltigen Geldanlage widmet, gilt es zunächst dessen beiden Kernbestandteile konkreter zu erklären. Dazu werden in diesem Kapitel der Begriff der Nachhaltigkeit und das System der traditionellen Geldanlage näher erläutert.

2.1 Nachhaltigkeit

Der Begriff der Nachhaltigkeit wird von verschiedenen Institutionen und Individuen unterschiedlich interpretiert und abgegrenzt, so dass er heute nicht mehr eindeutig definiert ist.[32]

Lexikalisch betrachtet ist Nachhaltigkeit die deutsche Übersetzung des englischsprachigen Begriffes Sustainability. Dieses Wort ist vom Adjektiv sustainable abgeleitet worden, welches als tragbar, tragfähig, zukunftsfähig, kann aufrechterhalten werden oder eben nachhaltig ins Deutsche übersetzt werden kann. Im deutschsprachigen Raum haben sich alternativ zu Nachhaltigkeit die Bezeichnungen Zukunftsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung eingebürgert. Als englischsprachiges Synonym hierzu gilt der Begriff des Sustainable Development.[33]

Die Wurzeln, welche letztlich zur Entwicklung des Nachhaltigkeitskonzeptes führten, liegen im Jahre 1972. In diesem Jahr fanden diesbezüglich zwei wichtige Ereignisse statt: Erstens die UNCHE in Stockholm und zweitens die Publikation eines Berichts zur Lage der Menschheit durch den Club of Rome.

Der Bericht The Limits to Growth vom MIT unter Leitung von Meadows wurde vom Club of Rome mit der Intention in Auftrag gegeben, die Grenzen der zukünftigen Belastbarkeit der Erde hinsichtlich des Wachstums der Bevölkerung, der vermehrten Nutzung natürlicher Ressourcen und verstärkten Umweltbelastung auszuloten, langfristige und internationale Interdependenzen der jeweiligen Problematiken zu verdeutlichen sowie politische, wirtschaftliche und soziale Lösungen aufzuzeigen. Bereits bei Veröffentlichung wurden einige Kritikpunkte an den gesetzten Prämissen des Berichts laut, welche die Glaubwürdigkeit und damit implizit die Schätzungen des Berichts in Frage stellten.[34]

So warnt der Bericht, das Hauptproblem liege in der Gefahr des real existierenden exponentiellen Wachstums[35] der untersuchten fünf Grunderscheinungen: der Bevölkerung, der Nahrungsmittelproduktion, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung und der Ausbeutung von Rohstoffen.[36] Dem folgend wurde bei Veröffentlichung des Berichts (ausgehend von den damaligen Entwicklungen) u.a. prognostiziert, dass die „absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht“[37] werden.

Dagegen untermauerten die Autoren 1992 in einer neuen Publikation mit dem Namen Beyond the Limits die drei wesentlichen - bereits zwanzig Jahre zuvor geäußerten - Ergebnisse[38] und verstärkten diese sogar noch, wobei nach wie vor davon ausgegangen wurde, dass die Überwindung aller genannten Probleme möglich sei. Durch das Plädoyer für mehr Nachhaltigkeit stellen die Autoren zudem den historischen Bezug zwischen dem Bericht des Club of Rome bzw. dessen Folgebericht 1992 sowie dem Nachhaltigkeitsprinzip her, welches noch näher dargestellt wird.[39]

Trotz der an ihm geübten Kritik stieß der damalige Bericht des Club of Rome eine Diskussion an, die durch weitere Berichte wie die der Nord-Süd-Kommission 1979 mit den Titeln Das Überleben sichern, gemeinsame Interessen der Industrie- und Entwicklungsländer und Die gemeinsame Krise sowie den Report der Palme-Kommission 1981 mit dem Namen Gemeinsame Sicherheit stetig aufrechterhalten wurde.[40]

Die konkrete Bezeichnung des Sustainable Development[41] wurde erstmals im sog. Brundtland-Report verwendet. Von dieser Definition soll deshalb im Weiteren ausgegangen werden. Im Jahre 1983 gründeten die UN die unabhängige WCED, welche aus einer weltweiten Sachverständigenkommission[42] gebildet wurde. Die vorrangige Aufgabe dieser Institution, welche auch als „Brundtland-Kommission“, nach dem Namen der damaligen Vorsitzenden, bezeichnet wird, war die Anfertigung eines Berichts zur langfristig tragfähigen, umweltschonenden, weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung bis zum Jahre 2000 und darüber hinaus.

Dieser Zukunftsbericht Our Common Future wurde 1987 veröffentlicht und beeinflusst seither maßgeblich die Diskussion um die internationale Umwelt-, Wirtschafts- und Entwicklungspolitik und trug zum integrierten, ganzheitlichen und interdisziplinären Denken, d.h. zur Verbindung ursprünglich getrennter Politikbereiche bei.

Der Kern des Berichts bestand aus der Forderung, dass die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung wie folgt stattfinden sollte: “The ability of humanity to ensure that it meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs. Sustainable development is not a fixed state of harmony, but rather a process of change in which the exploitation of resources, the direction of investments, the orientation of technological development and institutional changes are made consistent with future as well as present needs”[43].

Das Leitbild des Sustainable Development kann demzufolge als die Ambition angesehen werden, die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung so zu beeinflussen, dass sie den Bedürfnissen der heutigen Generation gerecht wird, ohne gleichzeitig die Möglichkeiten zukünftiger Generationen und somit deren Freiheit, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil autonom wählen zu können, zu bedrohen. Die Ziele werden in der Erreichung einer sowohl intra- als auch intertemporalen Gerechtigkeit gesehen.[44]

Das Konzept der Nachhaltigkeit besteht somit aus der zukunftsbezogenen Verknüpfung seiner drei essenziellen Merkmale, d.h. gesellschaftlicher bzw. sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Fragestellungen.[45]

Die Forderung einer wirtschaftlichen Entwicklung, welche die natürlichen Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen dauerhaft sichert und gleichzeitig einen sozialen Ausgleich auf nationaler aber auch internationaler Ebene gewährleistet, wird bereits teilweise im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland durch Artikel 20a berücksichtigt. Hier wird postuliert: „Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen (...).“[46]

Der Zukunftsbericht initiierte u. a. die UNCED[47] in Rio de Janeiro 1992, bei der drei völkerrechtlich nicht-bindende (Agenda 21, Erklärung von Rio und Waldgrundsatzerklärung) und zwei völkerrechtlich bindende (Rahmenübereinkommen über Klimaveränderungen und Übereinkommen über die biologische Vielfalt) Abkommen[48] geschlossen wurden, und deren Nachfolgekonferenz den WSSD[49] in Johannesburg 2002. Beide Konferenzen haben letztlich zum sukzessiven Eingang des Nachhaltigkeitsprinzips in das Handeln von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik beigetragen.

2.2 Traditionelle Geldanlage

Nachdem zuvor der Begriff Nachhaltigkeit erläutert wurde, soll nun das System der konventionellen Geldanlage näher beschrieben werden.

Das Medium Geld besitzt drei wesentliche Funktionen, wobei im Rahmen dieser Arbeit lediglich die indirekte Ausübung der Wertaufbewahrungsfunktion von Interesse ist. Diese bezieht sich auf die Anlage des Geldes in verschiedene Anlageprodukte.[50]

2.2.1 Grundlagen

Prinzipiell stehen allen juristischen und natürlichen Personen verschiedene Geldanlagemöglichkeiten zur Verfügung. Diese unterscheiden sich vor allem durch die drei wesentlichen Anlagekriterien der konventionellen Geldanlage Rendite, Risiko und Liquidität. Man spricht auch vom „magischen Dreieck“[51] der Geldanlage.

Dabei muss festgehalten werden, dass Geld als Transformationsmittel an sich neutral ist. Dieser Umstand ist dagegen nicht gleichbedeutend mit der Tatsache, dass die Transformationen, die mit Hilfe des Geldes durch Konsumenten und Anleger vorgenommen werden, selbst neutral sind.[52] Dieser Gedanke spielt bei der Abgrenzung der konventionellen von der nachhaltigen Geldanlage eine zentrale Rolle.

Alle Personen und Institutionen, die bereit sind Zahlungsmittelüberschüsse anzulegen, werden als Kapitalgeber[53] bezeichnet. In Analogie hierzu sollen Kapitalnehmer als solche Personen und Institutionen definiert werden, die Zahlungsmittel nachfragen.[54]

Der Kapitalgeber besitzt mehrere Möglichkeiten sein Geld anzulegen. Er kann es über den Abschluss eines Individualkontraktes und ohne Beteiligung einer dritten Institution direkt in konkrete Investitionsprojekte des Kapitalnehmers investieren. Ein solcher Kontrakt wird als Direktbeteiligung bezeichnet. Diese Möglichkeit soll in Folgenden allerdings ausgeklammert werden, da sie nicht von überragender Bedeutung ist und den Anbieter nachhaltiger Geldanlagen nicht tangiert.

Ebenso kann der Investor bei der Anlage seiner überschüssigen finanziellen Mittel die Hilfe einer dritten Institution in Anspruch nehmen. Hierbei sind die Varianten Finanzmärkte und Finanzintermediäre zu unterscheiden. Im Gegensatz zu den Finanzmärkten treten die Finanzintermediäre, zumindest nach der engeren Definition, als eigenständige Marktteilnehmer auf, die das angelegte Kapital der Anleger empfangen und es an die Kapitalnehmer weitergeben.[55]

Aufgaben von Finanzintermediären im weiteren Sinne beziehen sich dagegen auf die Unterstützung der Finanzmärkte beim Handel von Finanzkontrakten. Dies bezieht sich sowohl auf die Primärmärkte, auf denen Emissionen stattfinden, als auch auf die Sekundärmärkte, wo der tatsächliche Handel betrieben wird. Da die Finanzmärkte zunehmend komplexer und risikoreicher werden, benötigen Kapitalgeber wie -nehmer die Unterstützung der Finanzintermediäre, die eine Mittlerfunktion zwischen Anleger und Finanzmarkt bzw. Finanzmarkt und Kapitalnehmer wahrnehmen.[56]

2.2.2 Kritik

Entscheidet sich der Anleger für die konventionelle Geldanlage an den Finanzmärkten und/oder bei einem Finanzdienstleister, so muss er einen (teilweisen) Verlust seiner Entscheidungsautonomie darüber in Kauf nehmen, in welche Regionen und Unternehmen und vor allem mit welchen sozialen und ökologischen Auswirkungen sein Geld investiert wird. Die Stärke dieses Machtverlustes bei der Anlageentscheidung ist von der Wahl der Anlageform abhängig. Die Delegation der individuellen Entscheidungsmächte vieler privater und institutioneller Anleger an die Finanzmärkte und/oder die Finanzintermediäre führt letztlich zu einer Machtkonzentration bei diesen Institutionen, die theoretisch nur als Vermittler zwischen Kapitalgebern und -nehmern auftreten sollten. Durch die Intermediation kommt es zu einer Anonymisierung der Geldanlage, da die einzelnen Kapitalgeber kaum noch die Verwendungszwecke der angelegten Gelder kennen. Zudem existieren keine Kontrollmechanismen oder Rechenschaftspflichten des Finanzintermediärs gegenüber den Kapitalgebern bezüglich der Vergabe finanzieller Mittel. Die Intransparenz durch die Informationsasymmetrien zwischen den Anlegern und den Anbietern von Geldanlagen werden durch die Globalisierung noch weiter verstärkt. Dies gilt insbesondere bei der Gewährung von Krediten durch die Banken.[57] Diese Aussage besitzt in besonderem Maße für eine weniger finanzmarktorientierte Volkswirtschaft wie Deutschland Gültigkeit. Die viel diskutierte „Macht der Banken“ sei hierfür als exemplarischer Beleg herangezogen.[58]

Diese Machtkonzentration führt dazu, dass immer weniger Entscheidungsträger über die Verwendung immer größerer Anlagevolumina bestimmen können,[59] ohne dass die Anleger wissen, welche Projekte sie mit ihrem angelegten Geld finanzieren, und aus welchen Investitionen die erwirtschafteten Erträge stammen.[60] Die Verantwortung der Kapitalgeber wird im Rahmen der traditionellen Geldanlage verwischt und ist kaum ersichtlich.[61]

[...]


[1] Schopenhauer (1874), S. 49.

[2] Wikipedia Enzyklopädie (2005), o. S..

[3] Vgl. Schumacher (2001), S. 9: Der Begriff der Corporate Governance besitzt eine engere shareholder- und eine weitere stakeholderbezogene Abgrenzung. Prinzipiell handelt es sich um die Frage inwieweit und durch welche Maßnahmen Unternehmenseigentümer bzw. Stakeholder Einfluss auf das Managementverhalten von großen Unternehmen ausüben können.

[4] Vgl. Gérard (2002), S. 34.

[5] Vgl. Otto (2001), S. 21ff..

[6] Vgl. Ott (1997), S. 208.

[7] Vgl. Otto (2001), S. 21ff..

[8] Hadeler (2000), S. 140.

[9] Vgl. Speckbacher (1997), S. 630ff..

[10] Vgl. Gérard (2002), S. 18.

[11] Vgl. Rotthaus (2001), S. 51f..

[12] Vgl. Otto (2001), S. 23.

[13] Vgl. Homolka (1992c), S. 23.

[14] einige Beispiele hierzu: Vgl. Homolka (1992a), S. 35.

[15] Stiglitz (2002), S. 246.

[16] Vgl. ebd., S. 246f..

[17] Vgl. Binswanger (1991), S. 65-75.

[18] Vgl. Hartwig (2003), S. 136-140.

[19] Vgl. Binswanger (1991), S. 82.

[20] Vgl. Günther (1991), S. 438.

[21] Vgl. hierzu auch Hoffmann/Ott/Scherhorn (1997), S. 12.

[22] Vgl. Steger (1989), o. S..

[23] Vgl. Schäfer (1992), S. 53.

[24] Vgl. Vorholz (1999), S. 18.

[25] Vgl. Gérard (2002), S. 18.

[26] Vgl. Schmidheiny/BCSD (1992), S. 91f..

[27] Vgl. Hansen et al. (2003), S. 15.

[28] Eine konkrete Definition hierzu wird im Kapitel 3.3. gegeben.

[29] Vgl. z. B. Molthan (2003), S. XVI.

[30] Vgl. Schmidheiny (1996), S. 14.

[31] Vgl. BMBF (2002), S. 25.

[32] Vgl. Aachener Stiftung Cathy Beys (2005), o. S.: Überblick unterschiedlicher Definitionen.

[33] Vgl. Hemetsberger (2005), o. S.: Jeweilige Übersetzungen.

[34] Vgl. Meadows et al. (1990), S. 165ff..

[35] Vgl. ebd., S. 18ff.: Erläuterungen zum Begriff des exponentiellen Wachstums.

[36] Vgl. ebd., S. 18.

[37] Ebd., S. 17.

[38] Vgl. ebd., S. 17.

[39] Vgl. Meadows/Meadows/Randers (1992), S. 13f..

[40] Vgl. WCED (1987a), S. XI und XX.

[41] Vgl. WCED (1987b), S. 43.

[42] Vgl. WCED (1987a), Dritte Seite vorm Inhaltsverzeichnis: Zusammensetzung der Kommission.

[43] WCED (1987b), S. 43.

[44] Vgl. Klaffke et al. (2001), S. 7.

[45] Vgl Umweltdatenbank (2002), o. S..

[46] Grundgesetz (2002), o. S..

[47] Vgl. UN (1997), o. S.: Inoffiziell auch als „The Earth Summit“ bezeichnet.

[48] Vgl. UN (2005), o. S..

[49] Vgl. UN (2002), o. S.: Abschlussbericht des WSSD.

[50] Vgl. Görgens/Ruckriegel (2005), S. 464.

[51] Bolanz (2000), S. 134.

[52] Vgl. Homolka (1992a), S. 28.

[53] Synonym werden im weiteren die Begriffe Investor und Anleger verwendet.

[54] Vgl. Hartmann-Wendels/Pfingsten/Weber (2000), S. 2.

[55] Vgl. ebd., S. 2f..

[56] Vgl. ebd., S. 18ff..

[57] Vgl. Gérard (2002), S. 21f..

[58] Vgl. Hartmann-Wendels/Pfingsten/Weber (2000), S. 68.

[59] Vgl. Gérard (2002), S. 23.

[60] Vgl. Rotthaus (2001), S. 28.

[61] Vgl. Ott (1997), S. 207.

Details

Seiten
86
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638473729
ISBN (Buch)
9783638824316
Dateigröße
878 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v51377
Institution / Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Note
2,3
Schlagworte
Nachhaltige Geldanlage Kategorien Umsetzungsprobleme Lösungsvorschläge

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Titel: Nachhaltige Geldanlage. Kategorien, Umsetzungsprobleme und Lösungsvorschläge