Lade Inhalt...

Spracherwerb bei türkischen Kindern mit Deutsch als Zweitsprache

Der Erwerb der Pluralbildung in der Erst- und Zweitsprache

Hausarbeit (Hauptseminar) 2018 21 Seiten

Didaktik - Deutsch - Deutsch als Fremdsprache

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erst- und Zweitspracherwerb im Vergleich
2.1 Grundlegendes zur Spracherwerbsforschung
2.2 Erstspracherwerb
2.3 Entwicklungsphasen zum Grammatikerwerb in der Erstsprache nach Clahsen
2.4 Zweitspracherwerb
2.5 Phasen des kindlichen Zweitspracherwerbs

3. Erwerb der deutschen Pluralbildung in der Erstsprache
3.1 Phasen zum deutschen Pluralerwerb in der Erstsprache und ihre Schwierigkeiten
3.2 Phasen der Pluralerwerb in der Zweisprachigkeit nach Marouani

4. Unterschied zwischen dem türkischen und deutschen Pluralsystem
4.1 Pluralsystem im Deutschen
4.2 Pluralsystem im Türkischen

5. Studien zur Pluralbildung bei türkischen Vorschulkindern
5.1. Experiment 1: Das Zauberkisten-Experiment
5.2 Experiment 2: Das Kunstwort- Experiment

6. Schluss

Literatur

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1:Pluralbildung im Deutschen nach Wegener (In Günay, 2016, S.24)

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1:Übergeneralisierung der DaZ- Kinder nach Endungen im Zauberkisten­Experiment (mit und ohne Nullmarkierung)

Tabelle 2:Übergeneralisierung nach Endungen (mit und ohne Nullmarkierung) der DaE- Kinder

1. Einleitung

Im Zeitalter der Globalisierung ist Migration zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens geworden, sie gehört zu der Geschichte der Menschheit. Die Gründe dafür können vielseitig sein: Kriege, demographische Entwicklung, politische oder religiöse Verfolgung oder umweltbedingte Gründe (Mutlu, 2006, S. 1). Die Migranten müssen sich in einem neuen Land an die neue Kultur anpassen und werden mit einer Fremdsprache konfrontiert. Unter diesen Migranten sind häufig auch eine große Zahl von Kindern, die mit ihrer Familie oder auch allein in ein anderes Land umsiedeln. Kinder mit Migrationshintergrund umfassen in Deutschland 20% der deutschen Bevölkerung (Günay, 2016, S. 11). Die größte Gruppe wird durch türkischen Kinder vertreten. Da beide Elternteile in der Regel Türkisch mit den Kindern sprechen, ist Türkisch folglich ihre Erstsprache. Ein Problem ergibt sich meist dann, wenn die Kinder ab einem Alter von drei bis vier Jahren einen deutschen Kindergarten besuchen müssen. Diese Kinder besitzen in der Regel fast keine Sprachkenntnis der deutschen Sprache und es lässt sich vermuten, dass diese Kinder Schwierigkeiten bei dem Erwerb der deutschen Sprache haben können. Basierend auf dieser Beobachtung beschäftigt sich diese Arbeit mit der Frage, wie der Spracherwerb bei türkischen Kinder abläuft. Da viele Problemen bei dem Erwerb einer neuen Sprache auftreten können, beschränkt sich diese Arbeit mit dem Pluralerwerb und den verbundenen Problemen bei türkischen Kindern. Das Ziel dieser Arbeit ist zu untersuchen, ob eine Gemeinsamkeit zwischen dem Pluralerwerb bei deutschen und türkischen Kinder besteht. Im ersten Kapitel werden die Begriffe Erstspracherwerb und Zweispracherwerb definiert, es werden die Phasen des Grammatikerwerbs in der Erstsprache Deutsch genannt, sowie die Phasen des kindlichen Zweitspracherwerb. Dann folgt im zweiten Teil der Erwerb der deutschen Pluralbildung in der Erstsprache, gleichzeitig soll Pluralerwerb in der Zweisprache erläutern werden. In dem nächsten Kapitel wird erklärt, wie das Pluralsystem im Deutschen und Türkischen funktioniert. Nachfolgend werden Studien, die sich mit dem Pluralerwerb von türkischen Kinder beschäftigen, vorgestellt. Abschließend wird auf den Ergebnissen basierend folgende Frage beantwortet:

Wie unterscheidet sich der Erwerb der Pluralbildung durch DaZ-Kinder mit Türkisch als Erstsprache, die ab einem Alter von drei Jahren mit dem Erwerb der des Deutschen beginnen, mit dem Pluralerwerb von monolingualen deutschen Kindern?

2. Erst- und Zweitspracherwerb im Vergleich

Am Anfang dieses Kapitels wird ein Überblick über den Forschungsstand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Spracherwerb gegeben; Probleme der Spracherwerbsforschung werden hier erläutert. Im Mittelpunkt steht eine Parallele von Spracherwerbsformen, nämlich der Erstspracherwerb und der Zweitspracherwerb. Es wird besonders kontrastiv auf den Erstspracherwerb bei monolingualen und bilingualen Kinder eingegangen, sowie die Aspekte des Zweitspracherwerbs werden in folgenden Unterpunkten behandelt.

2.1 Grundlegendes zur Spracherwerbsforschung

Die Spracherwerbsforschung beschäftigt sich vor allem mit der Analyse von Einflussfaktoren bei dem Erwerb einer Sprache, um eine effektive, geeignete Methodik für die Sprachvermittlung zu schaffen. Zu diesen Einflussfaktoren zählen kognitive Faktoren der Informationsverarbeitung, der Sprachverarbeitung, der Lernpersönlichkeit und Lerneinstellungen (Roche, 2003, S. 9). Im Zusammenhang mit der Spracherwerbsforschung werden mögliche Probleme der Erstspracherwerb und Zweitspracherwerb analysiert und diskutiert. Einerseits wird die Frage gestellt, wie ein Mensch in einer kurzen Zeit eine Sprache erwerben kann. Andererseits wird durchaus kontrovers diskutiert, wie ein Lerner von einer Erwerbsphase in die Nächste gelangen kann und wie er die grammatischen Strukturen von der neuen, fremden Sprache erlernen kann. Zudem liegt ein Fokus auf der Ergründung möglicher Schwierigkeiten (Graefen & Liedke, 2012, S. 316).

Wichtig für die vorliegende Arbeit ist die Frage, wie der Zweitspracherwerb bei Kindern ab einem Alter von drei bis vier Jahren in Bezug auf den Erwerb der deutschen Pluralbildung funktioniert. Um Zweisprachigkeit besser zu verstehen, wird in den folgenden Unterpunkten Erstspracherwerb von Zweitspracherwerb differenziert. Es werden außerdem die Typen des Zweitspracherwerbs erläutert, um zu spezifizieren zu welcher Art von Zweisprachigkeit Kinder mit Türkisch als Erstsprache zu zuordnen sind.

2.2 Erstspracherwerb

Der Erstspracherwerb ist ein normaler Prozess, der sich bei jedem (psychisch gesundem) Kind abspielt. Dafür ist keine grundsätzliche Herausforderung notwendig (Tracy, 2002, S. 3). Die wichtigste Funktion der menschlichen Sprache ist die Kommunikation, gekennzeichnet ist sie durch Wörter und ihre Systemhaftigkeit. Laute kombinieren sich nach gewissen Regelhaftigkeiten zu Wörtern, und Wörter verbinden sich nach gewissen Regelhaftigkeiten zu Sätzen (Szagun, 2007, S. 140). Laut und Klangstrukturen der Muttersprache werden bei Kinder in einer früheren Phase ihrer Sprachentwicklung etabliert. Sie erwerben ein umfangreiches Vokabular und beginnen grammatikalisch komplizierte Strukturen der Sprache zu erlernen und sie zu beherrschen (Weinert, 2006, S. 615,629). Um näher und detaillierter diesen Prozess des Grammatikerwerbs zu verstehen, werden im kommenden Unterpunkt fünf Entwicklungsphasen des Grammatikerwerbs vorgestellt.

2.3 Entwicklungsphasen zum Grammatikerwerb in der Erstsprache nach Clahsen

Kinder folgen beim Erwerb ihrer Muttersprache einer bestimmten Reihenfolge verschiedener Entwicklungsprozesse. Clahsen (1986) entwickelte mit Hilfe seiner Untersuchung über die Sprachentwicklungsstörungen und -verzögerungen im Bereich des Grammatikerwerbs fünf Phasen zum frühkindlichen Erwerb des Deutschen (Clahsen, 1986, S. 10).

Die erste Phase wird durch die Anwendung von Einwortäußerungen charakterisiert. Diese Phase findet sich im Alter vom 12. bis zum 18. Monat (1,5 Jahre). In erste Linie können Kinder in dieser Periode mit Einwortäußerung einen Satzcharakter ausdrücken. Zudem treten häufig Wiederholungen und Kombinationen von Einwortäußerungen auf. (Clahsen, 1986, S. 15-17). In der zweiten Phase umfasst die Äußerung zwei Elemente, es können allerdings auch Dreiwortsätze vorkommen (Clahsen, 1986, S. 18). Kinder können elementare Satzstrukturen bilden, diese Phase setzt ungefähr bei 1, 5 Jahren ein. Die Besonderheiten der jeweiligen Sprachen werden nicht gelernt, hingegen verwenden Kinder bestimmte semantisch-syntaktische Konstruktionstypen (Clahsen, 1986, S. 18). Charakteristische Äußerungstypen wie Nomination („zaun da“), Actor-Action („mama kauf“), Object Location („autobus weg“), Action Toward Location („sitzen bein“), Attribution („schaukel putt“), Posetion („Julia schere“), Request (lego haben) treten auf. Andererseits werden grammatikalische Funktionswörter wie Artikel, Auxiliare und Präpositionen noch nicht verwendet (Clahsen, 1986, S. 19-20). Die nächste Phase dient als Vorläufer der einzelsprachlichen Grammatik, sie setzt im Alter von 2 bis 2,5 Jahren ein. Mehrwortäußerung werden gemacht, adverbiale erweitere Strukturen und Kopula +Adjektiv - Strukturen werden verwendet. Einfache Verben stehen entweder an der zweiten Stelle oder am Ende; Hauptsätze und Nebensätze werden nicht korrekt verwendet; Subjekte, Präpositionen und Artikel werden häufig ausgelassen (Clahsen, 1986, S. 20-23). In der vorletzten Phase, die Phase des Erwerbs einzelsprachlicher syntaktischer Besonderheiten beginnt circa im Alter von drei Jahre. Die wichtigste Verbstellungsregel wird nun etabliert, das heißt die wichtigen Regeln bei trennbaren Verben und bei Verbzweitstellung werden erlernt (Clahsen, 1986, S. 23). Bis zu Phase vier werden trennbare Verben immer zusammen gesprochen, genauso wie bei Objekt- und Verb-Einheiten. Auch bei Adverbstellungen erlernen Kinder eine syntaktische Regel. Adverbiale werden nun auch satzintern zwischen Verb und Objekt verwendet, nicht mehr nur am Anfang oder Ende des Satzes (Clahsen, 1986, S. 24). Es besteht eine Subjekt- Verb- Kongruenz, das bedeutet, dass Verben richtig dekliniert werden. Diese Phase ist entscheidend für die Grammatikentwicklung (Clahsen, 1986, S. 27-28). In der fünften und letzten Phase ist das Kind in der Lage komplexe Sätze zu bilden (Clahsen, 1986, S. 29). Kinder erreichen diese Phase im Alter von ungefähr 3,5 Jahre, hier festigen sich neue Entwicklungen im Bereich der Morphologie. Bei zusammengesetzten Sätzen wird zwischen Koordination und Subordination unterschieden (Clahsen, 1986, S. 29,30). Bei Nebensätzen gibt es kaum Fehler in der Verbstellung, es treten kasusmarkierte nominale Satzglieder auf (Clahsen, 1986, S. 30). Kinder übergeneralisieren dabei die Akkusativformen, um auf den Dativ zu übertragen. Der Dativ wird aus diesem Grund später verwendet. Die Grammatikentwicklung ist dadurch noch nicht vollkommen beendet, bestimmte grammatische Phänomene tauchen erst später auf (Clahsen, 1986, S. 30,31).

2.4 Zweitspracherwerb

Zweitspracherwerb im Vergleich zu Fremdspracherwerb wird allgemein als ein ungesteuerter unbewusster Prozess des Spracherwerbs bezeichnet, bei dem ein Kind ab einem Alter von vier Jahren eine zweite Sprache erwirbt (Bickes & Pauli, 2009, S. 92), dieser Vorgang wird auch 'kindliche' Zweitspracherwerb genannt (Günay, 2016, S. 57). Rehbein & Grießhaber (1996) differenzieren zehn Typen von Zweisprachigkeit bei denen das Alter eine besondere Rolle einnimmt. Von besonderer Relevanz ist dabei für die vorliegende Arbeit der Unterschied zwischen früher Zweisprachigkeit und sukzessivem Bilingualismus, denn beide Prozesse finden bei Kinder im Vorschulalter statt (Rehbein & Grießhaber, 1996, S. 69,70).

Bei früher Zweisprachigkeit läuft der Erwerb zweier Sprachen simultan ab, dieses wird als simultaner Bilingualismus definiert. Es gilt für Kinder, die sehr früh während der ersten zwei bis drei Lebensjahre mit zwei Sprachen aufwachsen. Häufig vollzieht sich dies dadurch, dass beide Eltern unterschiedliche Muttersprachen haben, die sie mit dem Kind sprechen. Durch diesen Prozess wächst das Kind ganz selbstverständlich mit zwei Sprachen auf, allerdings unterscheidet sich die Entwicklung beider Sprachen voneinander (Jeuk, 2003, S. 43).

Bei dem sukzessiven Bilingualismus wird eine zweite Sprache ab Alter von vier Jahre bis zwölf Jahre erworben. Das heißt, dass Kinder innerhalb der ersten drei Lebensjahre ihre Muttersprache erlernen, und später eine weitere Sprache hinzukommt. Häufig ist dies der Fall bei Kindern von Migranten Familien, die als Erstsprache die Sprache erwerben, die ihre Familie spricht (Jeuk, 2003, S. 44). Im Rahmen dieser Arbeit wird der Fokus auf den sukzessiven Bilingualismus gelegt, es werden Studien vorgestellt, die sich mit Migrantenkinder beschäftigen, als Erstspracherwerb dient zur Untersuchung die türkische Sprache, die durch die Familie in den ersten Lebensjahren erworben wurde. Deutsch ist dagegen die Sprache, die ab einem Alter von vier Jahren gelernt wird.

2.5 Phasen des kindlichen Zweitspracherwerbs

Der Erwerb einer Zweitsprache erfolgt ähnlich wie dem einer Erstsprache durch eine Serie von bestimmten Merkmalen und Phasen. Belliveau (2002) beobachte dieses Phänomen und stellte drei Phasen des kindlichen Zweitspracherwerbs fest, die hier kurz erläutern werden sollen (Belliveau, 2002, S. 41). In der ersten Phase werden feste Redewendungen in der Fremdsprache übernommen und mehrmals wiederholt. Wichtig in dieser Phase ist die persönliche Beziehung mit anderen Kinder, die Interaktion mit den anderen Kindern ist mit nonverbaler Kommunikation verbunden. Die von Kinder übernommene Strukturen werden richtig wiedergegeben und auch von dem Rezipienten verstanden, jedoch werden sprachliche Regeln noch nicht erfasst. In der zweiten Phase werden schon eigenständige Strukturen formuliert, die dem Kopulasatz (Ist- Satz) entsprechen (Belliveau, 2002, S. 41ff.), solche Kopulasätze werden komplexer und nehmen eine zentrale Stellung im Laufe des Zweitsprecherwerbs ein (Heuchert, 1989, S. 25). In der dritten und letzten Phase wird der Wortschatz erweitert und das Kind versucht seine Äußerung korrekt zu setzen. Es orientiert sich noch an den Äußerungen der Anderen und durch diese Orientierung versucht es seine eigene Sprache zu bilden (Belliveau, 2002, S. 43,44). Bei dem Erwerb einer neuen Sprache haben Kinder verschieden Schwierigkeiten, diese Arbeit beschränkt sich bei der Betrachtung auf die Schwierigkeiten der Pluralbildung bei deutschen und bilinguale Kinder mit Türkisch als Erstsprache. Aus diesem Grund wird in dem folgenden Kapitel der Erwerb der deutschen Pluralbildung mit seinen Phasen, sowie der Pluralerwerb beim Türkischen dargestellt, um ein Grundverständnis der Pluralstrukturen beiden Sprachen zu besitzen.

3. Erwerb der deutschen Pluralbildung in der Erstsprache

Der Erwerb von Singular und Plural ist nach Güney (2016) ein Prozess, der sich eher schneller bei Kindern entwickelt, als der Erwerb von Genus und Kasus (Günay, 2016, S. 66) oder dem Erlernen von Komparativstrukturen, die ab einem Alter von fünf Jahren vorhanden sind (Schaner- Wolles, 1989, S. 159). Trotzdem werden Kinder bis zu ihrem siebten Lebensjahr mit den Schwierigkeiten der Pluralmorphologie des Deutschen konfrontiert (Marouani, 2006, S. 78). Obwohl das Verständnis von Pluralität schon ab einem Alter von zwei Jahren präsent ist (Schaner- Wolles, 1989, S. 159), ergeben sich Komplikationen bei der Ausführung, der psychischen Realisierung und der Bildung von Pluralformen, aufgrund der komplexen Strukturen der Pluralbildung (Günay, 2016, S. 66). Das System des deutschen Pluralerwerbs wird von Schaner-Wolles (1989) als morphologisches, komplexes, inkohärentes und unregelmäßigen System kritisiert. Es kann je nach Pluralflexion eine morphologische Alteration auftreten, zudem wird die Pluralreflexion durch die Null-Markierung erschwert, da es sich nicht einfach am Nomen erkennen lässt (Schaner- Wolles, 1989, S. 160). Des Weiteren treten verschiedene Pluralflexive und ein Mischsystem von Kasus, Genus und Numerus auf, was das Erlernen der Pluralbildung schwierig macht (Marouani, 2006, S. 78).

Im Bezug zu dem behandelten Thema werden in diesem Kapitel die Phasen zum Pluralerwerb sowie die Schwierigkeiten der deutschen Pluralbildung kurz präsentiert.

3.1 Phasen zum deutschen Pluralerwerb in der Erstsprache und ihre Schwierigkeiten

Bittner (2000) entwickelte ein Modell, das den Pluralerwerb hinsichtlich seiner Einflussmöglichkeiten auf den Sprachwandeln thematisiert (Bittner, 2000, S. 127). dieses Modell dient einer exemplarischen Darstellung eines Phasen Modells zum Pluralerwerb (Günay, 2016, S. 70) und wird im Folgenden knapp erläutert. Die erste Phase oder auch radikale Phase genannt, findet in den ersten zwei Lebensjahren statt.

[...]

Details

Seiten
21
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783346082848
ISBN (Buch)
9783346082855
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v511456
Institution / Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1,3
Schlagworte
spracherwerb kindern deutsch zweitsprache erwerb pluralbildung erst-

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Spracherwerb bei türkischen Kindern mit Deutsch als Zweitsprache