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Wer hat die Macht? Mediale Durchdringung des Alltags anhand der Smartphone-Nutzung von Digital Natives

Bachelorarbeit 2018 66 Seiten

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Erklärung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz

1. Einleitung

2. Generation Smartphone
2.1 Aktuelles Smartphone-Nutzungsverhalten
2.2 Digital Natives

3. „Digital Detox“ – Die Smartphone-Diät
3.1 Die Vorbereitung
3.2 Die Durchführung
3.3 Der Wiedereinstieg
3.4 Zwischenfazit

4. Umfrage „Hast du die Macht?“
4.1 Ziel der Umfrage
4.2 Aufbau des Fragebogens
4.3 Auswertung der Umfrageergebnisse
4.3.1 Die quantitativen Ergebnisse
4.3.2 Die qualitative Inhaltsanalyse

5. Der Smartphone-Alltag als „Panopticon“
5.1 Definition von „Panopticon“
5.2 Wer hat die Macht?
5.3 Kollektiver oder einsamer Konsum?

6. Fazit

Literaturverzeichnis

Anhang A1: Fragebogen, Kapitel
Fragebogen S
Fragebogen S
Fragebogen S

Anhang A2: Rohdaten Umfrageergebnisse, Kapitel
A2 S
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Anhang A3: Panopticon Grundriss

Anhang A4: Panopticon Zelle

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Nutzungsintensität Smartphone 2017, Darstellung: DTTL

Abbildung 2: Alter der Teilnehmer, eigene Darstellung

Abbildung 3: Nutzungsverhalten aller Teilnehmer, Darstellung: onlineumfrage.com

Abbildung 4: Nutzungsverhalten der Teilnehmer "ja", Darstellung: onlineumfrage.com

Abbildung 5: Nutzungsverhalten der Teilnehmer "nein", Darstellung: onlineumfrage.com

Abbildung 6: "ja", Gründe für einen Verzicht, eigene Darstellung

Abbildung 7: Zeitlich begrenzte Beweggründe, eigene Darstellung

Abbildung 8: Zeitlich undefinierte Motivationsgründe, eigene Darstellung

Abbildung 9: Beweggründe "kein Verzicht", eigene Darstellung

Erklärung zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz

§ 1 AGG: Ziel des Gesetzes:

„Ziel des Gesetzes ist es, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.“

(Quelle: o. V., Arbeitsgesetze, 2015)

Zur leichteren Lesbarkeit wurde stellvertretend für beide Geschlechter die grammatikalisch maskuline Form verwendet, davon ausgeschlossen sind Zitate. Ich weise darauf hin, dass diese Verwendung lediglich der Vereinfachung dient und keinen diskriminierenden Hintergrund bezüglich Geschlecht, Religion, ethnischer Herkunft oder aus einem anderen Grund besitzt. In dieser Bachelorarbeit wird die Würde eines jeden Menschen respektiert.

1. Einleitung

Computer, Laptop, Tablet, Smart-TV, die Liste der medialen Endgeräte im deutschen Haushalt wird immer länger. Doch insbesondere die Nutzung eines bestimmten Mediums dominiert seit ein paar Jahren den Alltag: die des Smartphones. Der Stellenwert des Smartphones im Alltag der Menschen ist unbestreitbar. Doch gehen mit der Nutzung des Geräts auch auffällige Verhaltensweisen dessen Nutzer einher: Man kommuniziert überwiegend digital, beschäftigt sich bei jeder Gelegenheit mit dem Medium und dessen Funktionen. Während man sich früher noch per Schnurtelefon verabredet hat, zu einer festen Zeit an einem festen Ort, so bestimmt heute ein überdimensionaler Nachrichtenverkehr per Internet das Geschehen. Und nicht nur, wo Menschen in Kontakt treten, auch im Alltag des Einzelnen findet die Funktionalität des Smartphones immer mehr Abnehmer. Betrachtet man diese Zeichen der medialen Durchdringung unseres Alltags, so stellt man sich unweigerlich die Frage, ob wir noch ohne Medium auskommen.

Diese Forschungsarbeit setzt sich folglich mit den Fragen auseinander, ob Smartphones aus unserem Alltag noch wegzudenken sind, wie viel Kontrolle wir über die eigene Nutzung des Geräts (noch) haben oder ob das Medium selbst Macht über uns ausübt und unseren Konsum steuert.

Einleitend zu dieser Studie wird das allgemeine Smartphone-Nutzungsverhalten beleuchtet und in einen gesellschaftlichen Zusammenhang gebracht. Anschließend werden durch eine Methode des Selbstversuchs Erfahrungswerte gesammelt, dokumentiert und ausgewertet und in einen Kontext mit den zuvor erlangten Informationen gesetzt. Daraufhin werden mittels einer Umfrage Vergleichswerte generiert, die, orientierend am Forschungshintergrund dieser Studie, ebenfalls analysiert und kontextuiert werden. In einem nachfolgenden Kapitel wird in Bezug auf die Forschungsfrage ein Modell eines machtausübenden Mechanismus beleuchtet und kritisch mit den Ergebnissen verglichen. Abschließend wird ein zukunftsorientierter Blick auf potenziell gesellschaftliche Aufgaben geworfen sowie Lösungsvorschläge formuliert.

2. Generation Smartphone

„Only people know just how to talk to people, only people know just how to change the world”

- John Lennon (1940 - 1980), „Only People”, Mind Games, 1973

Ob auf dem Nachttisch, am Esstisch, auf der Couch oder unterwegs in Hosen- oder Handtaschen: Smartphones sind seit der Markteinführung des i Phones von Apple Inc. im Jahr 2007 sowohl im Berufsleben als auch in der Freizeit zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden. Im Vergleich zu den zuvor weit verbreiteten, gewöhnlichen Mobiltelefonen verfügen diese Smartphones über einen mobilen Internetzugang und einen wesentlich ausgedehnteren Funktionsumfang. Und dieser wächst von Jahr zu Jahr, von Modell zu Modell weiter an. Nutzer haben nun Zugriff auf hochauflösende, integrierte Kameras, einen großen, erweiterbaren Speicherplatz für Fotos, Videos oder Dokumente jeglicher Art und die Möglichkeit, mit nur einem Fingerwisch sämtliche

Daten in einer Cloud 1 hochzuladen. Ein umfangreiches Navigationssystem, synchronisierbare Kalender und Organizer, Funktionen wie Wecker, Diktiergerät und Taschenrechner runden nicht zuletzt mit dem Zugriff auf über 3 Millionen herunterladbare Applikationen (kurz Apps) den multifunktionalen Alleskönner „Smartphone“ ab. Die Nutzung von Telefonie und SMS2 rückt immer mehr in den Hintergrund, Mobile Instant Messaging 3 (im Folgenden mit MIM abgekürzt) oder Videoanrufe lösen die herkömmlichen Handyfunktionen zunehmend ab. Wenn man nach der medialen Durchdringung des Alltags fragt, so wird schnell offensichtlich, dass das Smartphone wie kein anderes Medium zu einem festen Bestandteil unseres Tagesablaufs geworden ist und sich dementsprechend als Forschungsgegenstand am geeignetsten erweist. Es muss außerdem eine bewusste Differenzierung zu einem herkömmlichen Mobiltelefon stattfinden, da sich die hier zu untersuchenden Aspekte hauptsächlich auf die Nutzung des Smartphones konzentrieren und sich ein wesentlicher Bestandteil der Forschungsgrundlage auf den Selbsterfahrungswert eines Verzichts auf das eigene Smartphone – und somit auf die Funktionen (s.o.) ebendieses – bezieht.

2.1 Aktuelles Smartphone-Nutzungsverhalten

Der folgende Abschnitt dient zur Erfassung des aktuellen Smartphone-Nutzungsverhaltens in Deutschland und orientiert sich an der Deloitte Global Mobile Consumer Survey 2017 4. Alle hier genannten Daten und Fakten entstammen dieser Studie. Die Offenlegung der Umfrageergebnisse soll den Stellenwert des Smartphones für deren Nutzer und somit die Wichtigkeit dieses Forschungsgegenstandes für das zu bearbeitende Thema hervorheben.

Befragt wurden über 2000 deutsche Konsumenten.

Aus dem in Abbildung 1 dargestellten Diagramm geht hervor, dass altersübergreifend im Jahr 2017 deutsche Mobilfunknutzer im Durchschnitt 29-mal am Tag auf ihr Smartphone schauen. Zwischen den Alterssegmenten wird jedoch ein auffälliger Unterschied in ihrer Nutzungsintensität deutlich. So werfen die Nutzer zwischen 18 und 24 Jahren 56-mal täglich den Blick auf ihr Smartphone, jeder 25- bis 34-Jährige 46-mal, wohingegen die ältere Generation ab einem Alter von 65 Jahren nur neunmal am Tag auf ihr Mobiltelefon schaut.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Nutzungsintensität Smartphone 2017, Darstellung: DTTL

Es ist anzunehmen, dass die intensivere Smartphone-Nutzung der jüngeren Altersklassen auf die ihnen gegebene Affinität zu digitalen Endgeräten und deren Verbreitung in ihrer Generation zurückzuführen ist.

Wenn man nach den Gelegenheiten fragt, zu denen Smartphones genutzt werden, so stimmen 85% der Befragten darin überein, es auf der Arbeit zu nutzen. Daraus geht nicht hervor, ob die jeweilige Arbeit es erfordert, das Smartphone zu benutzen, oder ob es anderweitig verwendet wird. Auch neben anderen Aktivitäten wie beim Fernsehen (75%) oder während des Einkaufens (73%) wird das Smartphone genutzt, über die Hälfte der Konsumenten (55%) nutzt es sogar zuhause beim Essen. 40% aller Befragten schauen innerhalb einer Viertelstunde jeweils vor und nach dem Zubettgehen auf ihr Handy.

Erschreckend sind die mit knapp 30% übereinstimmenden Angaben, auch während des Autofahrens oder des Überquerens der Straße auf das Smartphone zu schauen. Hier stellt sich die Frage, ob die davon ausgehende Gefahr bei den Nutzern nicht als solche wahrgenommen wird, oder welcher Drang zur Nutzung des Geräts in solchen Situationen zu diesem Verhalten führt.

Betrachtet man, welche Dienste genutzt werden, wenn sie ihr mobiles Endgerät benutzen, so sticht mit 61% die Nutzung von MIM’s (hierzulande in der Regel WhatsApp) heraus. Danach folgen die Online-Dienste des E-Mail-Verkehrs mit 43% und Soziale Netzwerke (wie Facebook, Twitter, Instagram o.ä.) mit 35%. Wie bereits in Kapitel 2.1 erwähnt, fällt die Nutzung von SMS mit 16% sehr gering aus und entwickelt sich allmählich zur Nischenanwendung. Auch die klassische Sprachtelefonie wird nur noch von knapp einem Drittel der Befragten (32%) genutzt.

Die steigende Bedeutung von kostenlosen Sofortnachrichtendiensten und die ständige Möglichkeit, mobil ins Internet zu gelangen, lassen darauf schließen, dass sich das Smartphone durch seinen praktischen Nutzen und vor allem bequemen Umgang auch in Zukunft als Alltagsbegleiter Nummer eins beweist. Vor allem ist die Smartphone-Nutzung der jüngeren Altersklassen hervorzuheben, welche durch ihr Nutzungsverhalten den Umgang mit dem Smartphone auch für die nachfolgende Generation definieren können, und bedarf deshalb einer genaueren Betrachtung.

2.2 Digital Natives

Das Forschungsprojekt konzentriert sich auf das Nutzungsverhalten im Umgang mit Smartphones, mit Blick auf die eventuelle eigenmächtige Regulation dieser Nutzung. Daraus folgt, dass die Untersuchung der Altersklasse, die am häufigsten ihr Smartphone nutzt, ein aussagekräftiges Ergebnis erzeugen kann. Laut des Deloitte Global Mobile Consumer Survey 2017 nutzen Deutsche zwischen 18 und 34 Jahren im Durchschnitt 51-mal am Tag ihr Smartphone. Diese Zahl unterscheidet sich erheblich von der höherer Altersklassen (ab 45 Jahren oder älter nur 14-mal).

Der amerikanische Autor und E-Learning-Experte Marc Prensky prägte den Begriff Digital Natives, mit dem er Personen beschrieb, die in das digitale Zeitalter hineingeboren wurden und mit dem Umgang mit medialen Technologien vertraut sind, sie sogar wie selbstverständlich beherrschen5. Diese Personen sind aus soziologischer Perspektive keiner bestimmten Generation zuzuordnen, obwohl sie häufig auch als Person der Generation Y (Geburtsjahr ab 1980) klassifiziert werden. Für das Forschungsprojekt jedoch erscheint es am sinnvollsten, sich auf eine Altersgrenze zwischen 18 und 38 Jahren, bzw. auf die Jahrgänge von 1980 bis 2000 zu beziehen und diese als Digital Natives zu charakterisieren. Der größte Unterschied zu den anderen Personen, den - laut Prensky - Digital Immigrants, ist, dass diese erst im Erwachsenenalter mit neuen Medien in Berührung kommen und sich der Nutzung dieser erst vertraut machen müssen. Die Abgrenzung des Forschungsthemas von dieser Personengruppe ist deshalb von Bedeutung, da der selbstverständliche Umgang mit medialen Endgeräten, das automatisierte Verständnis von Funktionen digitaler Technologien, welches Digital Natives auszeichnen, auch auf gesellschaftlicher Ebene (z.B. durch Nutzung von Social Media 6 ) aussagekräftigere Forschungsergebnisse bieten kann als das Nutzungsverhalten der sich im Dschungel des digitalen Zeitalters zurechtfinden müssenden Digital Immigrants.

Prensky geht sogar so weit und fordert, neben der Anpassung der Digital Immigrants an neue Technologien, ein an die Denkweise der Digital Natives angepasstes Bildungssystem. Die digitalen „Eingeborenen“ würden lieber Spiele statt seriöser Arbeit bevorzugen und kämen erst bei unmittelbarer Belohnung zur Entfaltung7. Sie seien „native speakers“ einer neuen digitalen Sprache, die die „Einwanderer“ erst lernen müssten.

Meine erste Forschungsmethode richtet sich schlussfolgernd also auch nach der Frage, ob Digital Natives sich noch ihrer digitalen Umgebung entziehen können, sich trotz ihres gewohnten Umgangs mit modernen Technologien ein Stück weit den Digital Immigrants annähern können, oder ob es weniger ein Entgegenkommen wäre, statt eines Rückschritts.

3. „Digital Detox“ – Die Smartphone-Diät

„Ein Asket ist ein schwächlicher Charakter, der der Versuchung erliegt, sich ein Vergnügen zu versagen.“

- Ambrose Gwinnett Bierce (1842 - 1914), US-amerikanischer Journalist und Satiriker

Für eine bessere Lesbarkeit des Geschriebenen und das optimale Nachvollziehen der hier geschilderten Erfahrungen auf inhaltlicher sowie auf emotionaler Ebene, ist das folgende Kapitel in der Ich-Perspektive verfasst.

Vor Beginn eines Versuchs an der eigenen Person ist zu überlegen, warum man diesen durchführen möchte und welche Intention dahintersteckt. Durch Inhalte des Studiums der Sozialen Arbeit ist mir besonders im Zusammenhang mit Supervision - und jeglichen damit verbundenen Settings - die Bedeutsamkeit von Selbsterfahrungswerten ins Auge gefallen. Eine Selbstreflexion durchzuführen, beispielsweise in einem Gruppensetting, bietet neben dem Betrachten des Erfahrenen aus einer neuen Sinnperspektive auch den teilhabenden Supervisanden die Möglichkeit, ihren eigenen Erfahrungshorizont durch das Geteilte zu erweitern.

Dadurch, dass ich einen Selbstversuch als essentielle Forschungsmethode meiner Arbeit wähle, bekomme ich nicht nur die Möglichkeit, authentische Erfahrungswerte zu erzielen, die im direkten Zusammenhang mit dem Thema stehen, sondern diese auch zu reflektieren und in Relation zu quantitativen Ergebnissen einer zweiten Methode zu setzen. Wie bekäme ich am besten einen Eindruck vom „Machtverhältnis“ zwischen Mensch und Smartphone, wenn ich nicht selbst direkten Einfluss darauf ausübe?

Mit einem Geburtsjahr von 1991 bin ich noch in einer Zeit aufgewachsen, in der das Mobiltelefon und das Internet erst im Kommen und nicht in jedem Haushalt selbstverständlich waren. Während in Zeiten der Grundschule der Game Boy 8 und der Röhrenfernseher zu meinen einzigen elektronischen Zeitgenossen zählten, gehörte mit Beginn der weiterführenden Schule auch ein Computer und ein Mobiltelefon zu meinem Repertoire. Und damit war ich derjenige, der unseren Haushalt um diese medialen Endgeräte erweiterte. Mein Verständnis vom Umgang mit neuen Medien steigerte sich parallel zu den technologischen Fortschritten ebendieser Endgeräte. Doch bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich mein erstes Smartphone erhielt, dauerte es noch bis nach dem Abitur (Jg. 2011). Bis dahin genügte mir der Umgang mit einem Mp3-fähigen Mobiltelefon und einem iPod9. Die Kommunikation per SMS war bis dato noch immer der Sofortnachrichtendienst meiner Generation. Im Vordergrund standen Social-Media-Plattformen wie SchülerVZ (kurz für Schülerverzeichnis10 , (2007 - 2013)) und Facebook, über die per Computer am häufigsten mit Freunden kommuniziert wurde. Als dann immer mehr Bekannte ein Smartphone besaßen und sich kaum noch jemand per SMS oder Sprachtelefonie kurzschloss, war es auch für mich an der Zeit, ein mit mobilem Internet ausgestattetes Handy zu nutzen. Es dauerte nicht lange, bis der mobile Instant-Messenger WhatsApp kostenlos im App Store11 erschien. Von da an begleitete mich das Smartphone täglich und fand seinen Stammplatz in der linken Hosentasche.

Das Forschungsthema dieser Arbeit entstammt ursprünglich der Idee des Selbstversuchs, auf mein Smartphone zu verzichten. Ausschlaggebend dafür war ein Abend unter Freunden, an dem wir gemeinsam einen Film gucken wollten, uns aber für keinen entscheiden konnten und stattdessen minutenlang schweigend auf unsere Smartphones starrten. Daraufhin habe ich angemerkt, einen längerfristigen Verzicht auf das Gerät unternehmen zu wollen, welcher sich unter anderem als Forschungsgegenstand meiner Bachelorarbeit anbieten würde, und es entstand ein reges Gespräch mehrerer Stunden zu diesem Thema - ohne einen weiteren Blick auf das Smartphone.

Ich zähle mich nicht nur wegen meines Geburtsjahres, sondern auch aufgrund meines selbstverständlichen Umgangs mit digitalen Endgeräten zu der Personengruppe der Digital Natives. Meine Erfahrungswerte mit dem Verzicht auf mein Smartphone sollen eine Grundlage für das zu bearbeitende Forschungsthema bilden. Werte, auf denen weitere Methodik und Theorien Anwendung finden können. Ohne den Selbstversuch wäre eine ergebnisorientierte Bearbeitung des Themas in meinen Augen nicht zu strukturieren und authentisch zu behandeln.

3.1 Die Vorbereitung

Die erste Schwierigkeit des Experiments bestand darin, die richtige Balance zwischen nicht zu vielen Vorbereitungen und „nur die nötigsten Vorkehrungen treffen“ zu finden. Um das beste Forschungsergebnis erzielen zu können, wäre es angebracht gewesen, von heute auf morgen auf das Smartphone zu verzichten, ähnlich eines „kalten Entzugs“. Die ersten Komplikationen, die sich bei abruptem „Offline-Status“ aufgetan hätten, wären die nichtsahnenden Arbeitgeber gewesen, die mich nicht mehr hätten erreichen können; generell alle Informationen zu wichtigen Terminen und Verpflichtungen, welche bislang nur auf meinem Kalender im Smartphone einsehbar waren. Sowieso ist Erreichbarkeit das in meinen Augen höchste Gut der Nutzung eines Smartphones. Und da das Hauptaugenmerk meiner Arbeit eben auf „Smartphones“ liegt und somit auch auf deren Eigenschaften, über mobiles Internet und eine Reihe nützlicher Apps zu verfügen, besorgte ich mir als erstes ein herkömmliches Mobiltelefon, welches ausschließlich die Kommunikationsfähigkeit durch SMS und Telefonie sicherstellen sollte. Im Optimalfall würde auch ein Adapter für meine SIM-Karte benötigt werden, damit sämtliche auf dieser Karte gespeicherten Kontakte automatisch auf dem Ersatzhandy abrufbar wären. Und wie es der Zufall so will, stellte mir ein Bekannter (ein Digital Immigrant) beides als Leihe zur Verfügung.

Als nächstes war zu überlegen, einen konkreten Zeitraum für den Versuch festzulegen. Von der Vorstellung, von heute auf morgen das Smartphone wegzuschließen, hatte ich bereits abgesehen. So erklärte ich den Monat Juni zu meiner „Fastenzeit“ – vier Wochen ohne Smartphone, voll mit beruflichen Terminen und anderen wichtigen Verpflichtungen. Bis dahin hatte ich noch ungefähr zwei Wochen Zeit, mich darauf einzustellen.

Eine letzte Frage gab es für mich vor Beginn des Versuchs noch zu klären:

Sollte ich meine Mitmenschen über das Experiment informieren? Den ganzen Freundeskreis oder doch nur die Arbeitgeber? Wüssten die meisten Menschen in meinem Leben darüber Bescheid, so würden sich womöglich die größten Kommunikationsschwierigkeiten bereits zu Anfang des Versuchs von selbst lösen und somit die Ergebnisse verfälschen. Sage ich niemandem Bescheid, riskiere ich eventuell meinen Job oder sogar den Kontakt zu Freunden und meiner Partnerin. So entschied ich mich für die Lösung, teils „indirekt“, in Einzelfällen aber auch direkt zu kommunizieren:

Ich ersetzte auf den beiden Social-Media-Plattformen WhatsApp und Instagram12 mein Profilbild und Status mit dem Text, ich sei z.Zt. nicht auf dem Smartphone zu erreichen, und kontaktierte meine Arbeitgeber ebenfalls mit gleicher Wortwahl. Dabei achtete ich darauf, keine alternativen Vorschläge zur Erreichbarkeit anzugeben. Meine Partnerin war in den Versuch eingeweiht und wusste, sobald sie eine SMS von mir bekam, dass das Experiment begonnen hatte. Dann tauschte ich die SIM-Karte aus und schloss mein Smartphone in eine Geldkassette. Im Wissen, jederzeit trotzdem Zugriff darauf zu haben, diente es als ein symbolischer Akt, eine Art zwischenzeitiger „Abschluss“.

3.2 Die Durchführung

Am ersten Tag habe ich verschlafen. Aus der Gewohnheit heraus habe ich auf die Weckfunktion meines Smartphones vertraut. Da stattdessen nun mein Alternativhandy auf dem Nachttisch lag, konnte ich außerdem nicht wie gewohnt die ersten zehn Minuten nach dem Aufwachen aktuelle Sportnachrichten oder verpasste Mitteilungen meiner Freunde durchstöbern. Ich empfand ein fast schon hilfloses Gefühl. Ab sofort führte ich also das herkömmliche Mobiltelefon mit mir. Nach den ersten drei Stunden zählte ich elf Griffe an die Hosentasche. Mir wurde schnell klar, dass mir das Smartphone vor allem zu bestimmten Riten, wie z.B. beim Rauchen, an der Bushaltestelle, in der Bahn oder morgens bei der ersten Tasse Kaffee, immens fehlen würde. Hinzu kam, dass ich gerne zu Gelegenheiten, an denen ich nicht beschäftigt oder unter Menschen war, Spiele-Apps auf meinem Smartphone nutzte. Auch diese Komponente würde von nun an wegfallen. Das hatte aber den Vorteil, dass ich gleich schon am ersten Tag stattdessen als Ersatzbeschäftigung zu meiner Gitarre griff. Im Laufe dieses Tages habe ich mit dem Handy weder telefoniert noch viele SMS geschrieben. Mit der einzigen Ausnahme, dass ich meiner Partnerin ein kurzes Feedback zum ersten Tag mitteilte. Ich erhielt eine sehr knapp formulierte Antwort.

Auch in der fortschreitenden Woche fielen eher mehr Schwierigkeiten auf als positive Eindrücke. Bislang hatte ich meinen Computer einmal in der Woche für organisatorische Funktionen genutzt. Mit dem Verzicht auf das Smartphone benutzte ich ihn zur Kommunikation per Facebook, zum Musikhören, Abrufen von E-Mails und Tagebuchschreiben. Sehr umständlich sind Situationen, in denen man spontan agieren will. So musste ich mir kurz vor dem Schlafen noch eine wichtige Information von einer Person einholen. Ich lag bereits im Bett. Also stand ich wieder auf und ging in den Keller, wo mein Computer steht, wartete, bis er hochgefahren war, und verfasste dann eine kurze Nachricht. Dieser Umstand wird auch dadurch erzeugt, dass ich nicht sicher sein kann, auf jede SMS auch eine Antwort zu bekommen. Die meisten Smartphone-Nutzer, die ich kenne, vertrauen mittlerweile nur noch der Kommunikation per MIM und müssen für jede verschickte SMS eine Gebühr zahlen. Diese will man als einziger SMS-Schreiber seinen Kommunikationspartnern eher ungern aufzwängen.

Eine weitere Schwierigkeit stellte der Verzicht auf bisher täglich genutzte Apps dar. Angefangen von den aktuellsten E-Mails im Postfach, über die ich auch für Einsätze zur Arbeit informiert werde und schnellstmöglich darauf antworten müsste, über die Online-Banking-Apps meiner Kreditinstitute, mit denen - und nur mit denen - ich Überweisungen per TAN13 -Verfahren tätigen kann (am SB-Gerät der nächsten Filiale zahle ich Gebühren für jede ausgeführte Kontobewegung), bis hin zur Möglichkeit mit Google immer und überall sämtliche Informationen einholen zu können, die man gerade benötigt. Und das nicht nur, wenn ich unterwegs bin, auch zuhause sparte mir bisher ein kurzer Wisch über das Smartphone eine Menge Zeit. Ein anderer meiner Arbeitgeber organisiert seine Mitarbeiter ausschließlich über WhatsApp. Dieser meldete sich erfreulicherweise von sich aus über Facebook, um mir meine Arbeitszeiten mitzuteilen.

Nach zwei Wochen gibt es erste - für mich - positive Erkenntnisse. Die „Wo-ist-mein-Handy?“-Panik der ersten Tage ist vollkommen verflogen. Ich nehme die Tage ruhiger wahr als die Tage mit Smartphone zuvor. Ich habe mich an mein herkömmliches Handy gewöhnt. Das Gefühl ist am ehesten mit einer Ungezwungenheit zu beschreiben. Frei vom Zwang, auf jede Art von Benachrichtigung sofort zu reagieren. Trotzdem verleiht einem dieses Ruhegefühl eine gewisse Angst, den Social-Network-„Trubel“ zu verpassen. Verabredungen mit Freunden scheinen durch eher mäßigen SMS-Verkehr seltener vorzukommen als vor der Handy-Abstinenz. Telefonate habe ich jedoch acht- bis neunmal pro Woche geführt. Und die Erfahrung damit ist überraschend positiv. Ich hatte den Eindruck, dass die Menschen, mit denen ich telefoniert habe, sich über ein reges Gespräch und den Austausch der Erlebnisse der letzten Tage sehr gefreut haben. Gut möglich, dass solche Telefonate durch den ständigen Gebrauch von WhatsApp generell eher zur Seltenheit werden.

In der dritten Woche habe ich bemerkt, dass immer mehr Freunde und Bekannte etwas von meinem Versuch mitbekommen haben. Der SMS-Verkehr wurde reger, Freunde riefen mich von sich aus an. Ich habe auch in meiner Freizeit mehr mit anderen Menschen unternommen als in den zwei Wochen zuvor. Unter Menschen zu sein birgt aber die Gefahr, in Versuchung zu kommen. Die alltäglichen, praktischen Einschränkungen waren weiterhin präsent und verleiteten dazu, andere zu fragen, für mich „schnell was zu googeln“ oder auf meinen Wunsch hin Aufnahmen mit der Kamera zu machen. Hinzu kam, dass sich meine Eltern ein Tablet14 gekauft haben und meine Hilfe bei dessen Einrichtung benötigten. So kam ich unweigerlich in den Kontakt mit einem mobilen, internetfähigen Medium. Dabei vermied ich gezielt internetbezogene Funktionen.

Egal, wie sehr ich mich an einen Smartphone-freien Alltag gewöhnte, so begleiteten mich die praktischen Einschränkungen auch weiterhin. Als ich zu einem wichtigen Arbeitstermin nach Düsseldorf musste, wollte ich mir das etwas in die Jahre gekommene Navigationsgerät meiner Eltern ausleihen. Dieses schien seine Funktion allerdings zu verweigern. Der Stadtplan-Atlas gehörte auch schon seit Jahren nicht mehr zum Repertoire unseres Haushalts. Da die Zeit knapp war, konnte ich mir auch keine Routenplanung vom PC aus ausdrucken. Das führte also dazu, dass ich mir das Tablet meiner Eltern unter den Arm klemmte und mich zumindest bis Düsseldorf an Autobahnschildern orientierte. In Düsseldorf benutzte ich dann das Tablet, um das genaue Ziel zu finden. Und damit brach ich die wichtigste Regel meines Versuchs. Im Nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich nicht eine eventuelle fünfzehnminütige Verspätung in Kauf genommen habe, indem ich Fußgänger nach dem Weg gefragt hätte. Erschreckend finde ich, dass mir diese relativ offensichtliche Alternative erst am nächsten Tag in den Sinn kam.

Eine weitere Ersatzbeschäftigung, die ich im Laufe der Zeit entdeckt hatte, war ein Sudoku-Programm auf dem Mobiltelefon. Das Lösen der Zahlenrätsel überbrückte so manche Wartezeit in Bus und Bahn und es wurde sogar ein Ansporn, bis zum Ende meines Versuches die Rätsel auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad gelöst haben zu wollen.

3.3 Der Wiedereinstieg

Zum Ende des Versuchszeitraums hatte ich das Gefühl, die Zeit sei recht schnell vergangen. Ich hatte das Bedürfnis, das Experiment zu verlängern oder zumindest einfach noch eine undefinierte Zeit ohne Smartphone zu verbringen. So begann der erste Tag nach meinem Versuch Smartphone-frei wie die anderen zuvor. Doch schon nach ein paar Stunden reizte mich der Gedanke, durch all die verpassten Nachrichten zu stöbern, die sich bestimmt im Laufe des Monats in den WhatsApp-Chats angesammelt hatten. Anders als mein konditionierter Smartphone-Alltag vor dem Versuch würde ich mir nun Zeit für mein Smartphone nehmen, in aller Ruhe die Social-Media-Plattformen durchkämmen und schauen, was ich verpasst habe – falls ich denn überhaupt was verpasst habe.

Eins stand für mich fest: Ich wollte meine Smartphone-Nutzung generalüberholen. Das bedeutete für mich, das Smartphone in Zukunft nur noch gezielt für die praktischen Bereicherungen des Alltags zu nutzen. Keine Spiele mehr, kein „Aus-Langeweile-Draufschauen“ mehr. Ich wollte die App Facebook nur noch für Veranstaltungen oder Werbung in eigenem Namen auf meiner Künstlerseite starten, Instagram sowieso nur noch, wenn ich über die Aktivität enger Freunde informiert werde. Und ich wollte weiterhin das herkömmliche Mobiltelefon mit mir führen, zu bestimmten Anlässen wie zum Beispiel auf Festivals (auf denen ich mir als Personalbetreuer mein Taschengeld verdiene) oder generell auf der Arbeit.

Ich hatte ein leichtes Gefühl der Überforderung, als ich plötzlich wieder jederzeit online und erreichbar war. Die Nachrichten, die mir meine Kontakte bei WhatsApp hinterlassen hatten, waren zu ca. 90% Nachrichten, die sich im Laufe des jeweiligen Tages durch ein Telefonat oder ein Treffen erübrigt hatten. Nur die wenigsten hatten, nachdem sie keine Antwort erhielten, keine alternative Kontaktaufnahme versucht. Am unnötigsten habe ich die Massen an Nachrichten in den Gruppenchats empfunden. Ich habe sie zum Teil nur überflogen, wenn ich sie überhaupt gelesen habe. Keine Nachricht enthielt wirklich wichtige Informationen, die mir in den letzten vier Wochen vorenthalten wurden. Ein guter Freund hatte sich den Spaß erlaubt und mir ein „Tagebuch ohne Dominik“ bei WhatsApp hinterlassen, in dem er mir - zumindest die ersten 11 Tage hatte er durchgehalten - parallel zu meiner „Offline-Zeit“ seinen Tagesablauf schilderte.

Das Experiment hat mein Bewusstsein für das Nutzungsverhalten von Smartphone-Konsumenten erweitert. In den ersten zwei Wochen nach dem Versuch ist mir aufgefallen, wie viel seltener ich auf mein Smartphone schaue als zuvor. Vor allem, wenn ich unter Menschen bin und bemerke, wie häufig der ein oder andere, selbst während eines Gesprächs, sein Smartphone bedient. Zuvor nutzte ich das Gerät selbst so häufig, dass ich nicht darauf geachtet hätte, ob das andere meiner Mitmenschen auch tun.

3.4 Zwischenfazit

Dieses Kapitel dient zur Erfassung für mich wichtiger Erfahrungswerte, die im weiteren Verlauf der Studie verglichen und herangezogen werden können. Als Erstes sei hervorzuheben, dass das Experiment ohne einen Abbruch abgeschlossen werden konnte. Ein dafür entscheidender Faktor war sicherlich die Vorbereitungszeit, die ich zur Verfügung hatte. An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass ein sofortiger Verzicht auf das Smartphone von heute auf morgen, ohne jegliche Zeit, sich darauf vorzubereiten, sicherlich aussagekräftige Ergebnisse erzielt hätte. Der Umstand, dass ich mir diese Vorbereitungszeit nehmen wollte und musste, ist in meinen Augen aber auch ein für dieses Forschungsprojekt nennenswertes Resultat. Überhaupt die Tatsache, dass es so viele Maßnahmen erforderte, sich auf den Smartphone-Verzicht vorzubereiten, hebt hervor, in welchem Ausmaß das Smartphone meinen Alltag durchdringt.

[...]


1 Von Cloud-Dienst: Internetdienst, der Rechen- oder Speicherkapazität anbietet, auf die über ein Netzwerk (z. B. das Internet) zugegriffen wird. (Quelle: Duden online)

2 Engl. Short Message Service (Kurznachrichtendienst)

3 Mobile Instant Messaging (MIM) ist der Nachrichtensofortversand unter Nutzung von mobilen Endgeräten. […] Voraussetzung ist ausreichender Netzempfang. Viele Anbieter des MIM-Services ermöglichen auch die Übertragung von Fotos, Audio und Video-Dateien. […] Für das mobile Instant-Messaging gibt es mehrere interessante Apps, dazu gehören WhatsApp und Snapchat. […] (Quelle: DATACOM Buchverlag GmbH (2017): https://www.itwissen.info/MIM-mobile-instant-messaging.html - aufgerufen am 19.08.2018

4 Deloitte-Autoren (2018): „Im Smartphone-Rausch – Deutsche Mobilfunknutzer im Profil“, URL: https://www2.deloitte.com/de/de/pages/technology-media-and-telecommunications/articles/smartphone-nutzung-2017.html , Studie angefordert am 02.08.2018

5 Vgl. Prensky (2001): „Digital Natives, Digital Immigrants Part1“, S. 1-6, http://www.marcprensky.com/writing/Prensky%20-%20Digital%20Natives,%20Digital%20Immigrants%20-%20Part1.pdf aufgerufen am 05.08.2018

6 Pl., die Social Media: Gesamtheit der digitalen Technologien und Medien wie Weblogs, Wikis, soziale Netzwerke u.Ä., über die Nutzerinnen und Nutzer miteinander kommunizieren und Inhalte austauschen können. (Quelle: Duden online)

7 Vgl. Kristina Wydra (2014): „Ureinwohner oder Migrant im World Wide Web? Über Digital Natives und Digital Immigrants“ URL: https://www.alumniportal-deutschland.org/deutschland/land-leute/digital-natives-und-digital-immigrants/ aufgerufen am 19.08.2018

8 kleines, in der Hand zu haltendes elektronisches Gerät für bestimmte Spiele in der Art von Computerspielen […] (Quelle: Duden online)

9 Taschengerät zur Wiedergabe von Musik

10 Online-Community für Schüler

11 Internet-basierte Vertriebsplattform zum Erwerb von Applikationen

12 Onlinedienst zum Bearbeiten und zur gemeinsamen Nutzung von Fotos oder Videos (Quelle: Duden online)

13 Transaktionsnummer, die zur zusätzlichen Sicherheit auf ein zweites Endgerät übermittelt wird, um eine Transaktion bestätigen zu können

14 tragbarer flacher Computer in der Form eines Schreibblocks, der mithilfe eines (digitalen) Stifts oder durch Berühren des Bildschirms mit dem Finger bedient wird; Kurzwort: Tablet (Quelle: Duden online)

Details

Seiten
66
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783346059406
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v506010
Institution / Hochschule
Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe
Note
2,3
Schlagworte
Smartphonekonsum Digital-Detox Smartphone-Diät Panopticon

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