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Einfluss transnationaler Unternehmen auf Politik, Umwelt und Gesellschaft. Das Ausmaß weltweiter Beteiligungen von BlackRock

Bachelorarbeit 2018 73 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Die Globalisierung
2.2 Begriffliche Abgrenzung

3 Die Bestimmung des Einflusses transnationaler Unternehmen
3.1 Das Handeln von Unternehmen
3.2 Einfluss in den vier Dimensionen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt
3.2.1 Marktförmiges Handeln
3.2.2 Nicht-Marktförmiges Handeln

4 Fallbeispiel Blackrock
4.1 Das Unternehmen
4.2 Markteinfluss
4.3 Politischer Einfluss
4.3.1 Beratung und Risikomanagement für staatliche Institutionen
4.3.2 Lobbying
4.3 Gesellschaft – Kultur – Umwelt

5 Fazit

Quellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 UN Global Comapct

Abbildung 2: Top 15 Blockholder of Corporate Ownership 2016

Abbildung 3: BlackRocks Anteile an den DAX-Unternehmen 2017

Abbildung 4 Jahrliches Lobbying von BlackRock zwischen 2003-2017

1 Einleitung

Im Zusammenhang mit der Globalisierung sind vielfältige Problemfelder bekannt und ihre Existenz sowie Dringlichkeit weitgehend unstrittig: Umweltzerstörung, Armut, soziale Ungleichheit, Ausbeutung usw. existieren in breitem Ausmaß auf dieser Welt. Die Globalisierung wirkt sich auf vielen Ebenen aus. Von lokalen Ausmaßen der Globalisierung bis hin zur internationalen Ebene zeigen sich Ausprägungen der Globalisierung. Auch ein Zusammenhang mit den Aktivitäten transnationaler Unternehmen (TNU) ist offensichtlich. Transnationale Unternehmen sind im aktuellen Weltbild fundamentale Bestandteile des Alltags und begleiten Menschen mit ihren Produkten und Dienstleistungen von jungen Jahren bis ins späte Alter. Durch jede Handlung eines TNU, die als Aktion verstanden werden kann, folgt eine Reaktion dessen, die eine Auswirkung in unterschiedlichen Bereichen bewirkt. Als Profiteure der Globalisierung wird ihnen die Möglichkeit eingeräumt, Einfluss und Macht auf vielfältige Art und Weise auszuüben um ihre Interessen durchzusetzen und das Weltgeschehen in vielen Dimensionen durch diesen zugeschriebenen Einfluss zu lenken.1

Hauptziel dieser Arbeit ist es, zu prüfen, ob transnationale Unternehmen direkt und/oder indirekt, durch ihr Agieren, Einfluss in einer breiten Palette von Dimensionen wie die Politik, Gesellschaft, Umwelt und innerhalb des eigenen Marktes, erlangen. Dies wird sowohl in der Theorie als auch anhand eines Praxisbeispiels geprüft.

Zur Zielerreichung werden zunächst mittels Literaturrecherche Grundlagen und Begrifflichkeiten definiert. Daraufhin erfolgt die theoretische Bestimmung des Einflusses transnationaler Unternehmen. Hierzu wird das Unternehmen BlackRock vorgestellt und als Fallbeispiel, anhand der verschiedenen Einflussmöglichkeiten, analysiert.

Zu Beginn der Arbeit wird die Globalisierung und das transnationale Unternehmen in seiner Terminologie näher definiert. Anschließend wird die Bestimmung des Einflusses transnationaler Unternehmen detailliert beleuchtet. Hierzu wird der marktförmige Einfluss und der nicht marktförmige Einfluss in den Dimensionen Politik, Gesellschaft und Umwelt bestimmt. Zahlreiche Beispiele und die Historische Entwicklung des politischen Einflusses werden zum besseren Verständnis aufgezeigt und beschrieben. Im Hauptkapitel wird das Unternehmen BlackRock als Fallbespiel verwendet um die Theorie des Einflusses anhand eines Praxisbeispiels anzuwenden. Vor der Anwendung am Fallbeispiel, die sich in Markteinfluss, politischen Einfluss und gesellschaftlichen, kulturellen und ökologischen Einfluss gliedert, wird das Unternehmen BlackRock anhand seiner Entstehung und Entwicklung, seines Ausmaßes an weltweiten Beteiligungen und seines Risikomanagementsystems Aladdin, vorgestellt. Anschließend wird im Fazit diese Arbeit zusammengefasst und eine persönliche Handlungsempfehlung gegeben.

Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Wirkungsweise des Einflusses von transnationalen Unternehmen. Auf die Ausführung der Einflussbereiche jeglicher Art von Unternehmen wird verzichtet; vielmehr liegt der Fokus partiell auf Finanzkonzerne, um dem gewählten Beispielunternehmen BlackRock gerecht zu werden. Ansätze für Lösungen für auftretende Problemfelder, welche mit dem Einfluss bedingt sind, werden nicht untersucht um dem Rahmen dieser Arbeit nicht zu überschreiten.

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Die Globalisierung

Seit 1993 ist die Zahl der Veröffentlichungen zum Thema Globalisierung stark angestiegen.2 Der Begriff Globalisierung wird inflationär verwendet aber es wurde versäumt eine genaue Definition zu geben. Neben einigen Autoren, welche die Globalisierung mit dem Begriff der Internationalisierung gleichsetzen3, findet man auch Autoren, welche die Globalisierung als Teilphänomen der Internationalisierung betrachten.4 Die meisten Autoren dieser Gruppe definiert die Globalisierung als starke Ausprägung der Internationalisierung.5

Globalisierung findet neben der wirtschaftlichen Dimension zudem in vielen anderen Dimensionen statt. So kann die Globalisierung nach Giddens als Steigerung weltumspannender sozialer Beziehungen verstanden werden, in der aufgrund der Globalisierung, voneinander entfernte Orte in gewisser Weise miteinander so vernetzt werden, dass beide Orte durch Aktionen geprägt werden, die an ganz anderen Orten stattfinden.6 Der Soziologe Ulrich Beck definiert zusammenfassend alle Bereiche der Globalisierung, welche er unter dem Wort Globalität vereint, als ein Zusammenbruch von der nationalstaatlichen Einheit und der Nationalgesellschaft. Hieraus entstehen zwischen nationalstaatlichen Einheiten und Akteuren neu gebildete Macht- und Konkurrenzverhältnisse, Konflikte und Überschneidungen. Diese neuartigen Macht- und Konkurrenzverhältnisse bilden sich auch zwischen transnationalen Akteuren, Identitäten, sozialen Räumen, Lagen und Prozessen.7

Aus der wirtschaftlichen Perspektive betrachtet, kann die Globalisierung, nach Wrona, „als ein Prozess des Zusammenwachsens vormals unabhängiger Märkte zu begreifenden, möglicherweise weltweiten Märkten verstanden werden.“8 Merkmale globaler Märkte sind ein hoher grenzüberschreitender Handel und internationaler Wettbewerb.9 Aus der zeitlichen Perspektive betrachtet, lösen sich die nationalen Märkte zunehmend auf, woraufhin Märkte entstehen, die Ländergrenzen überschreiten, woraus regionale Märkte entstehen und schlussendlich ein weltumspannender Markt geschaffen wird. Interdependenzen zwischen allen Faktoren bzw. deren Handlungen lassen sich auf einem globalen Markt feststellen.10

Wird von der Globalisierung der Märkte gesprochen, fokussieren viele Autoren sich besonders auf die Finanz- und Kapitalmärkte.11 Wurde der freie Kapitalverkehr noch unter dem Bretton-Woods-System als Ursache von Instabilität unterbunden, erkannte man mit dem Ende dieses Systems und der Liberalisierung der Finanzströme, dass durch einen freien Kapitalverkehr, Verhinderungen von Ressourcenallokationen abgebaut werden. Hierdurch wurde die Grundlage für Wirtschaftswachstum und Ausweitungen des Handels geschaffen. Durch die Beseitigung der Kapitalverkehrskontrollen sind die internationalen Finanzströme angewachsen, was zur Folge hatte, dass nationale Finanzmärkte an Gewicht verloren haben und zu einem globalen Finanzmarkt zusammengewachsen sind.12

Durch die enge Koppelung der Finanz- und Kapitalmärkte an die realökonomischen Vorgänge auf den Waren-, Dienstleistungs- und Arbeitsmärkten, haben sich die Märkte in der Vergangenheit parallel entwickelt. Die Finanz- und Kapitalmärkte, haben sich jedoch inzwischen stark von den Waren- und Dienstleistungsmärkten abgekoppelt. Statistiken zeigen, dass sich die Globalisierung auf den Finanz- und Kapitalmärkten stärker ausgewirkt hat als auf den Waren- und Dienstleistungsmärkten. Am schwächsten zeigt sich die Globalisierung auf den Arbeitsmärkten.13 Weitere Gründe für den rasanten Anstieg der Finanz- und Kapitalmärkte ist, wie zuvor erwähnt, die allgemeine weltweite Liberalisierung des Kapitalverkehrs, ferner ein erhöhter Einsatz an Technologie und die Steigerung institutioneller Anleger. Weiterhin führen eine zunehmende Staatsverschuldung verschiedener Länder und der steigende Bedarf an Finanzierungen vieler Unternehmungen ebenfalls dazu, dass ein Anstieg der Volumina der Finanz- und Kapitalmärkte weltweit zu verzeichnen ist. Insbesondere der weltweite Handel mit Finanzderivaten ist sehr stark angestiegen, da sich nun Finanztransaktionen über Ländergrenzen hinweg ohne Probleme durchführen lassen und sich die internationale finanzielle Verflechtung hierdurch erhöht.14

Globalisierung innerhalb von Unternehmen tritt in unterschiedlichen Facetten auf und wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst.15 Nach Vijay Govindarajan und Anil Gupta, übersehen die Definitionen eines globalisierten Unternehmens anderer Autoren den Fakt, dass Globalität als eine fortlaufende Variable entlang eines Spektrums von „niedrig“ bis „hoch“ verläuft, anstelle einer bestimmten binären Variable mit den Extremwerten „global“ und „nicht-global.“16 Martin Glaum zeigt beispielsweise auf, das die Globalisierung der Kapitalmärkte direkte und indirekte Auswirkungen für die Rechnungslegung internationaler Unternehmungen haben können.17 Hierdurch zeigt sich zudem ein Zusammenhang zwischen der Globalisierung von Unternehmungen und der Globalisierung der Märkte.18

Die Ebenen der internationalen Beziehungen

Die Welt kann nach Dürmeier in vier horizontale Ebenen geteilt werden: Eine globale, internationale, nationale und eine lokale Ebene. Gemeinden und Städte befinden sich auf der lokalen Ebene wo die Entfernungen ohne Automobil zu überbrücken sind und zwischen den Akteuren dieser Ebene eine „face-to-face“ Kommunikation herrscht. Die lokale Ebene kann auch als regionale oder subnationale Ebene bezeichnet werden. Der lokalen Ebene geographisch und politisch übergeordnet ist die Ebene des Nationalstaates.19

Auf der nationalen Ebene existiert in allen Staaten eine Regierung, welche nach moderner Rechtsauffassung eine wichtige Rolle im Völkerrecht darstellt und die Interessen des Volkes vertritt. Sprachliche Differenzen sind auf dieser Ebene meist noch nicht zu überwinden, dennoch ist eine direkte Kommunikation zwischen den Akteuren auf dieser Ebene schwierig. In einem Staatsgebiet existiert eine nationale Gesetzgebung mit Gerichten und Verwaltungsapparaten. Institutionen auf nationaler Ebene sind mit unterschiedlichen Ebenen und Interdependenzen versehen und sind daher meist komplex.20

Solche Institutionen gibt es auf der internationalen oder zwischenstaatlichen Ebene nur rudimentär. In dieser Ebene findet das Völkerrecht Anwendung, welches keinen allgemeinen Rechtsweg mit Durchsetzungsmacht und begrenzte individuelle Klagerechte kennt. Der Europäische Gerichtshof, der Urteile auch gegen Nationalstaaten weitgehend durchsetzen kann, ist eine besondere Ausnahme und nur in der Europäischen Union vorhanden. Auf der höchsten Stufe, der globalen Ebene, ist die Institution der Rechtsstaatlichkeit kaum bekannt. Globale Regeln entwickeln sich nur in Ansätzen. Die Durchsetzung von Regeln ist oft von der Wirtschaftsmacht des jeweiligen Landes abhängig. Von der internationalen zur globalen Ebene kann der Übergang fließend sein und es gibt zwischen den beiden Bereichen nur geringe Unterschiede. Auf internationaler Ebene ist der Fokus bei zwischenstaatlichen Institutionen, während Organisationen wie die Vereinigten Nationen oder der Internationale Währungsfond auf der globalen Ebene an Bedeutung besitzen. Globale Strukturen können das Verhältnis aller Staaten und Regionen zueinander verändern, weshalb eine Trennung trotzdem sinnvoll ist zwischen international und global.21

Auf allen Ebenen können Unternehmen wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich und ökologisch aktiv werden. Während national tätige Unternehmen, im Nationalstaat oft ihren Hauptansprechpartner sehen, sind international operierende Unternehmen sowohl von unterschiedlichen nationalen Institutionen als auch von internationalen Harmonisierungen betroffen, weshalb die globale und internationale Ebene für diese Unternehmen eine besondere Rolle spielen. Um die Komplexität der Fragestellung dieser Arbeit zu begrenzen, findet eine Konzentration auf die internationale und globale Ebene statt.22

2.2 Begriffliche Abgrenzung

In der Literatur hat sich bis heute keine einheitliche Definition für Begriffe von international tätigen Unternehmen gebildet. Neben dem Begriff „internationale Unternehmung“ haben sich zahlreiche ähnliche Begriffe wie z.B. „multi-“, „trans-“, supranationale“, „globale“ oder „Weltunternehmung“ entwickelt, die alle unterschiedlich abgegrenzt werden.23 Nach David Lilienthal, von dem eine der ersten Definitionen eines multinationalen Unternehmens stammt, werden multinationale Unternehmen als solche beschrieben, die ihre Heimat in einem bestimmten Land haben, aber welche auch unter den Gesetzen und Gewohnheiten von anderen Ländern agieren.24 Werner Borrmann spricht von einem internationalen Unternehmen, wenn diese „in einer dauerhaften, mit privaten Direktinvestitionen verbundenen Weise in den Wirtschaftsprozess verschiedener Volkswirtschaften integriert“25 ist. Nach Eugene Sieber, ist erst von einem multinationalen Unternehmen zu sprechen, wenn der Anteil, des im Ausland abgewickelten Geschäfts am Gesamtumsatz oder Gesamtgewinn eines Unternehmens so hoch ist, dass sie sich in den Grundfragen ihrer Geschäftspolitik und im Entwurf ihrer Organisation darauf einrichten muss. Wenn der geschäftliche Schwerpunkt nicht mehr im Stammland liegt, ist die Internationalisierung des Unternehmens erreicht. Von einem Weltunternehmen spricht er dann, wenn das Unternehmen ihre Auslandszweigstellen über die ganze Welt verteilt hat und auf allen Märkten wo sie tätig ist, einen signifikanten Marktanteil besitzt.26 Eine genaue Definition und Abgrenzung wird im Unternehmenskonzept von Bartlett und Ghoshal für die Begrifflichkeiten „international“, „multinational“, „global“ und „transnational“ beschrieben.27 Der Begriff „transnationals“ findet in vielen Veröffentlichungen oft Verwendung, so zum Beispiel in Veröffentlichungen der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung. Diese sprechen international tätige Unternehmen im Allgemeinen an, nicht etwa nur transnationale Unternehmungen im Sinne von Bartlett und Ghoshal.28 Eine allgemeine Definition von internationalen Unternehmen, kann zusammengefasst werden als „alle Unternehmungen, die in substantiellem Umfange in Auslandstätigkeiten involviert sind. Damit einher gehen regelmäßige Transaktionen bzw. dauerhafte Transaktionsbeziehungen mit Wirtschaftssubjekten im Ausland.“29 Da diese weit gefasste Definition eines Unternehmens viele Wirtschaftsbeziehungen dieser ins Ausland einbezieht, ist auch für diese Arbeit ein solches Verständnis von einem internationalen Unternehmen vorzuziehen. Für den primären Aspekt der hier befindlichen Ausführungen wird in dieser Arbeit der Terminus „transnationale Unternehmung“ der Vorrang gewährt, da er diese Ausführungen begrifflich besser zum Ausdruck bringt. Der bevorzugte Terminus inkludiert das Überschreiten von politischen, rechtlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Grenzen durch Unternehmungen mit einer anfänglich geographisch begrenzten, also nationalen Entstehungsgeschichte, Kultur, Handlungsreichweite und Rechtszugehörigkeit.30 Die wesentlichen Kriterien nach diesem Verständnis eines transnationalen Unternehmens sind somit die Grenzüberschreitung und Transaktionsbeziehungen. Das typische Spannungsfeld zwischen lokaler Anpassung und globaler organisationaler Integration entsteht aus diesen beiden Kriterien heraus für das transnationale Unternehmen. Aufgrund des hier sehr breit gefassten Begriffes, entsteht im Verlauf dieser Arbeit kein Problem, wenn beim Zitieren anderer Quellen z.T. auch von „multinationalen“, „globalen“ u.a. Unternehmen die Rede sein wird.31

3 Die Bestimmung des Einflusses transnationaler Unternehmen

Nachdem definiert wurde was unter einem transnationalen Unternehmen im Sinne dieser Arbeit zu verstehen ist und in welchen Bereichen die grenzüberschreitenden Tätigkeiten eines TNU stattfinden, wird im Folgenden der Einfluss von TNUs in verschiedenen Bereichen bestimmt. In diesem Kapitel wird aufgezeigt, dass transnationale Unternehmen durch die Globalisierung optimierte Möglichkeiten zur Lenkung und damit zur Erfüllung ihrer Interessen besitzen, da sie sich Vorteile von den schrankenlosen Verhältnissen der globalisierten Welt verschaffen.32 TNU gelten als Gewinner der Globalisierung bezüglich ihrer Möglichkeiten der Expansion33 und aufgrund ihrer vagen Art des Regierens mit diversen Entscheidungsträgern auf vielen Ebenen, welche ihnen dienlich sind.34

3.1 Das Handeln von Unternehmen

Unternehmerisches Handeln impliziert die Möglichkeit, die Unternehmensumwelt zu verändern je nach Art und Weise wie Unternehmen handeln. Eine Ausprägung davon kann Machtausübung sein. Unternehmen handeln in diversen wirtschaftlichen Bereichen. Inputfaktoren werden angeschafft und mit diesen werden Güter und Dienstleistungen produziert und diese schließlich abgesetzt. Investitionen und die Finanzierung von Aktivitäten von Unternehmen werden getätigt. Innovationen für den strategischen Unternehmenserfolg werden entwickelt. Diese Art der Handlungen können der marktförmigen Umwelt zugeordnet werden.35

Die möglichen Auswirkungen des unternehmerischen Handelns beschränkt sich nicht nur in einer marktförmigen Umwelt. Auf politischen, kulturellen, gesellschaftlichen und ökologischen Bereichen wird gegebenenfalls durch das Handeln von Unternehmen auch eingewirkt. Diese Bereiche können zur nicht marktförmigen Umwelt gezählt werden. Lobbyismus-Aktivitäten, Engagement über gemeinnützige Stiftungen oder Korruption sind nur einige Beispiele für nicht marktförmige Arten unternehmerischen Handelns. Generell kann man unternehmerische Handlungen in marktförmiges und nicht marktförmiges Handeln unterteilen.36

Neben den Aktivitätsbereichen von Unternehmen ist auch zu beleuchten unter welchen Zielen ein Unternehmen handelt. In der neoklassischen Unternehmenstheorie wird als Ziel die Gewinnmaximierung angenommen. Dem gegenüber werden in vielen wissenschaftlichen Arbeiten und empirischen Forschungen von mehrdimensionalen Präferenzen gesprochen, die von Unternehmen fokussiert werden. Empirische Gegenbeispiele zur neoklassischen Theorie haben zudem gezeigt, dass es Unternehmen gibt, die karitativ handeln. 1994 entwickelte John Elkington ein Konzept, dass neben Gewinnmaximierenden Zielen auch soziale und ökologische Ziele als Präferenzen für Unternehmen berücksichtigt.37 Die Höhe der Präferenz dieser Ziele unterscheidet sich sehr stark zwischen unterschiedlichen Unternehmen. Somit zeigt sich, dass Unternehmen primär profitorientiert sind, jedoch andere Ziele auch präferiert und berücksichtigt werden.38 Andere Autoren schreiben, dass der Handlungsspielraum von Unternehmen im nicht marktförmigem Umfeld, nicht proaktiv beeinflusst werden kann. Das Unternehmen hat sich seiner Umwelt nur anzupassen und seine Umwelt gibt dem Unternehmen hierfür die Richtung vor.39 Diese Annahme wird in der aktuellen Forschungsliteratur inzwischen regelmäßig hinterfragt und es zeichnet sich ein proaktives Bild des Unternehmens in nicht marktförmigem Umfeld ab40, wie sich im folgenden Kapitel noch zeigen wird.

3.2 Einfluss in den vier Dimensionen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt

Unternehmen üben ständig Einfluss und Macht aus in ihrem markförmigen Umfeld um sich Marktanteile zu sichern und ihren Gewinn zu maximieren. Das Handeln von Unternehmen in diesem Bereich wird langfristig von dem strategischen Management entwickelt. Michael Porter entwickelte 1980 den Fünf-Kräfte-Ansatz als Hauptreferenzpunkt im strategischen Management. Dieses Konzept für rationales unternehmerisches Handeln beschreibt den brancheninternen Wettbewerb oder die Rivalität unter den Unternehmen als zentrale Kraft. Als Kräfte an der Input- und Outputseite des Unternehmens stehen die Verhandlungsmacht der Abnehmer und Kunden sowie der Lieferanten. Substitute bedrohen die Marktstellung eines Unternehmens als vierte Kraft. Als fünfte Kraft können neue Anbieter die Umwelt eines Unternehmens ändern.41 So gilt es für ein Unternehmen durch die Produktion, Beschaffung, Finanzierung oder Marketing Einfluss auszuüben und seinen Markt für seine Zwecke zu gestalten.42 In dieser Arbeit ist der Fokus auf den Einfluss transnationaler Unternehmen am Beispiel von BlackRock gerichtet. BlackRock, ist als Finanzkonzern einzuordnen, weshalb auf eine umfangreiche Auseinandersetzung der zahlreichen Einflussmöglichkeiten von jeder Art von Unternehmen im Wirtschaftsbereich verzichtet wird um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu überschreiten.

3.2.1 Marktförmiges Handeln

Es gibt erhebliche Beweise, dass institutionelle Investoren die Unternehmensführung und Entscheidungen von Unternehmen beeinflussen. Diese Beweise betrachten jedoch nur die Rolle von aktiven Investoren, welche Aktien akkumulieren, um den Managern gegenüber Forderungen zu stellen oder aktiv gemanagten Fonds, welche ihre Anteile verkaufen, wenn das Management des beteiligten Unternehmens eine schlechte Leistung vorweist.43 Viele Investoren sind jedoch passiv ausgerichtet, da sie nicht aktiv Aktien kaufen oder verkaufen um Entscheidungen des Managements zu beeinflussen. Übliche Ziele solcher Investoren sind beispielsweise real existierende Indizes nachzubilden um aus dieser Gruppe von Aktienpaketen Erträge zu erzielen oder beispielsweise langfristig in „large-cap value“ Aktien zu investieren.44

Seit 2008 hat ein massiver Wechsel von aktiven zu passiven Investmentstrategien stattgefunden. Die gesamte passive Indexfond-Industrie wird von drei großen Vermögensverwaltern bzw. institutionellen Investoren dominiert: Vanguard, State Street und BlackRock („Die großen Drei“). Einer Studie von Jan Fichter, Eelke Heemskerk und Javier Garcia-Bernardo nach, konnten durch die Analyse von Aufzeichnungen über Stimmrechtsvertretungen, diese Drei, koordinierte Stimmrechtstrategien nutzen und somit eine zentralisierte Unternehmensführungsstrategie, für die Unternehmen an welche sie beteiligt sind, verfolgen. Darüber hinaus üben die großen Drei, durch zwei Kanäle, eine „verborgene Macht“ aus45:

1. Durch private Verabredungen mit dem Management an den beteiligten Unternehmen
2. Führungskräfte in den investierten Unternehmen könnten anfällig dafür sein die Zielvorstellungen der großen Drei zu internalisieren

Im weiteren Verlauf werden unter passiven Indexfonds sowohl normale Indexfonds (mutual index funds) als auch börsengehandelte Indexfonds (ETFs) unter einem Begriff gefasst. Technisch sind beide unterschiedlich, jedoch teilen beide die fundamentale Eigenschaft, dass sie existierende Aktienindizes replizieren um hierdurch Kostensätze zu senken. Im Gegensatz hierzu stehen aktiv gemanagte Fonds, welche Fondsmanager einstellen, die aktiv, gezielt Aktien kaufen und verkaufen um einen Ertrag zu erzielen, was aufgrund der Kosten für den Fondsmanager, zu höheren Kostensätzen führt.46

Zum Zeitpunkt des Jahresendes 2015 haben passive Indexfonds ein Gesamtkapital von über $4 Billionen USD in Beteiligungen investiert. Kritisch zu betrachten ist, dass diese große und wachsende Industrie von den drei großen Vermögensverwaltungsunternehmen BlackRock, Vanguard und StateStreet dominiert wird. Der Aufstieg von passiven Indexfonds führt zu einer hohen Konzentration von Unternehmensbeteiligungen in den Händen der großen Drei. Diese haben in den letzten Jahren signifikante Anteile an tausenden von Kapitalgesellschaften in den Vereinigten Staaten von Amerika und International erworben, um schließlich diese Marktmacht zu erlangen.47

Ein hoher Teil der passiven Indexfonds repliziert bestehende Aktienindizes, indem sie Anteile der Unternehmen in den bestimmten Indizes aufkaufen und sie dann für immer im Besitz halten, vorausgesetzt die Unternehmen verbleiben in dem Index der repliziert wird. Einerseits haben passive Investoren nur einen kleinen Anreiz sich mit der Führungsperformance einzelner Unternehmen zu beschäftigen, da sie nur die Performance von ganzen Gruppen von Unternehmen replizieren. Auf der anderen Seite kann die Konzentration der Unternehmensbeteiligungen zu einer erneuten Konzentration von Unternehmenskontrolle führen, denn passive Vermögensverwalter haben die Möglichkeit von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen, an den Unternehmen an denen sie beteiligt sind. Empirische Belege, dass diese ihr Stimmrecht an den beteiligten Unternehmen in Anspruch nehmen, finden sich in zahlreichen Studien.48 Der direkte und indirekte Einfluss großer Vermögensverwalter auf das Management ergibt sich aus der Möglichkeit, unternehmerische Entscheidungsfindung, bei Unternehmen an denen sie beteiligt sind, zu beeinflussen.49

Anteilseigner können Macht durch drei Wirkungsmechanismen anwenden50:

1. Die Entscheidungsfindung kann direkt durch Stimmrechte oder Stellvertreterwahl (proxy vote) an den beteiligten Unternehmen beeinflusst werden. Bei zerstreuten und stark aufgeteilten Inhaberverhältnissen ist das Gewicht der Stimmrechte der einzelnen individuellen Anteilseigner limitiert. Halter von großen Aktienpaketen (blockholder) mit einem Anteil von mindestens 5% der Aktienanteile werden allgemein jedoch ein hohes Einflusspotential zugesagt. Anteilseigner mit relativen Anteilen höher als 10% werden unter U.S.- Gesetzen schon als „insider“ betrachtet.51 Diese potentielle Macht wird durch das steigende Aktienkapital, welche von passiven Vermögensverwaltern gehalten wird, erhöht. Die Möglichkeit, Einfluss auf die Entscheidungsfindung von Unternehmen auszuüben impliziert nicht, dass diese Möglichkeit der Machtausübung auch von Anteilseignern ausgeübt wird.
2. Die „exit“ Option ist ein indirekter Weg Macht anzuwenden. Wenn eine erhebliche Menge an Anteilen verkauft wird, übt dies eine negative Auswirkung auf den Preis der Anteile aus und versetzt das Management des Unternehmens unter Druck.52
3. Anteilseigner können Entscheidungen eines Unternehmens durch einen direkten Dialog (voice) mit dem Management beeinflussen und ihre Bedenken erläutern.53

Jedoch nutzen passive Vermögensverwalter die „exit“ Option nicht. Das bedeutet nicht, dass sie nie Aktien verkaufen. Gelegentlich werden auch von ihnen Aktien verkauft, im Vergleich zu aktiven Vermögensverwaltern ist die Anzahl der Verkäufe jedoch weitaus geringer. Dies liegt darin begründet, dass passive Vermögensverwalter es anstreben, bestimmte Indizes so nah wie möglich zu replizieren. Ihre Entscheidung Aktien zu kaufen oder zu verkaufen stammt nicht von der Bewertung einzelner individueller Unternehmensperformance.54

77% der gesamten Anteile an amerikanischen Fluggesellschaften befanden sich zwischen 2001 bis 2013 im Besitz von institutionellen Anlegern.55

Fluggesellschaften sind nicht die einzige Industrie welche von dieser Art von Eigentümerstruktur betroffen ist. So waren zwischen 2013 und 2014 in der Bankenbranche die vier größten Anteilseigner von JP Morgan Chase zudem die vier größten Anteilseigner von der Bank of America und dazu vier der sechs größten Anteilseigner bei der Citigroup. Zusammen hielten sie 19,2% an JP Morgan Chase, 16,9% an der Bank of America und 21,9% an der Citigroup. Die gleichen Besitzer waren die vier größten Anteilseigner von Apple und vier der sechs größten Besitzer von Apples Hauptkonkurrenten, Microsoft. Zusammen besaßen sie 18,4% Anteile an Apple und 17,3% an Microsoft. 56 Die drei größten institutionellen Investoren der Welt sind, gemessen an ihren Aktienanteilen, inzwischen bei 88% aller Unternehmen die im Aktienindex S&P 500 gelistet sind, die größten Anteilseigner.57 Solche horizontalen Eigentümerstrukturen verringern den Anreiz von Wettbewerbern innerhalb dieser Struktur miteinander zu konkurrieren. Dies liegt darin begründet, das Unternehmen nur dann ihre Profite durch Konkurrenzverhalten maximieren, wenn die Profite durch den Gewinn an Marktanteilen von anderen Unternehmen, dem Interesse, die marktweiten Preise hoch zu halten, übersteigt. In konkurrierenden Märkten, wo die Beteiligungen aufgeteilt sind, zeigen ökonomische Modelle, das Unternehmen Anreize haben sich preislich gegenseitig zu unterbieten. Durch den höheren Absatz, bedingt durch den niedrigeren Preis, können sie im Endeffekt einen höheren Gewinn erzielen. Weil beide Unternehmen ihre Preise auf einer gleichen Basis berechnen, unterbieten sie sich gegenseitig so lange bis der Preis eines Produktes auf ihre Grenzkosten reduziert ist. Weiterhin besagen Modelle, dass wenn Unternehmen die Absätze ihrer Konkurrenten durch eine Unterbietung des Konkurrenzpreises reduzieren, so erhalten Shareholder des Unternehmens die Profite aus den zusätzlichen Verkäufen, aber tragen nicht die Verluste durch die sinkenden Absätze des Konkurrenzunternehmens. Dieses Model ist in dem Fall, dass zwei zueinander in Konkurrenz stehende Unternehmen den gleichen Besitzer haben, nicht anwendbar. In diesem Fall, bewegt sich der zusätzliche Profit, der durch Preisreduzierungen erfolgt, zwischen dem selben Shareholder lediglich hin und her ohne einen positiven Nutzen zu haben, da dieser nun auch die Verluste des Konkurrenzunternehmens trägt, welcher durch den niedrigeren Preis, einen Absatzverlust ergo einen Profitverlust zu verzeichnen hat. Unterbieten die beiden Unternehmen sich im weiteren Verlauf, so sinkt durch die niedrigeren Preise beider Unternehmen im Endeffekt der gesamte Profit des Shareholders.58 Der Einfluss großer institutioneller Anleger entsteht somit durch die horizontalen Beteiligungen an einer breiten Palette von Unternehmen in identischen Branchen. Durch ihre schiere Größe beeinflussen sie die einzelnen Märkte und Industrien und können durch ihr Verhalten und ihre Strategie sowohl direkt als auch indirekt Einfluss ausüben.

3.2.2 Nicht-Marktförmiges Handeln

Historische Entwicklung des politischen Einflusses von Unternehmen

In der Gesellschaft spielen Kaufleute und Händler seit jeher eine wichtige Rolle. Der Versuch ihre politische Umwelt zu gestalten erfolgte schon durch griechische und römische Händler durch das Organisieren ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten über politische Einheiten hinweg. Die Händlerfamilien der Medici in Florenz und die Fugger in Augsburg sind einer der ersten bedeutenden Beispiele in der Geschichte für die politische Rolle von Unternehmen. Die Bankfamilie der Rothschilds in Europa stieg im 18. und 19. Jahrhundert zu wirtschaftlicher und politischer Macht auf. Erste Aktiengesellschaften wie die East Indian Company, die neben wirtschaftlichen Aktivitäten auch politische Funktionen übernahm, entstanden mit der Kolonialisierung Asiens.59

Zu den bedeutenden Beispielen der neueren Zeit zählt das Unternehmen ITT60, die Robber Barons61, die East India Company62 oder Nestlé.63 Die Geschichte des politischen Handelns von Unternehmen reicht bis in die Gegenwart. Im Folgenden wird zunächst die nationale Politik von Unternehmen im Zeitverlauf dargestellt, bevor im übernächsten Abschnitt die internationale Politik von Unternehmen näher beschrieben wird.

Nationale Politik von Unternehmen im Zeitverlauf

Nach Volker Berghahn, existiert im korporatistischen System der Bundesrepublik die Kooperation zwischen Akteuren aus der Politik und von Unternehmen und diese ist mit einer langen Geschichte verbunden. Staatliche Fiskalpolitik, gewerkschaftliche Lohnforderungen und wirtschaftliche Entscheidungen wie unternehmerische Güterpreise wurden gemeinsam von Gewerkschaften, Unternehmen und der Regierung abgestimmt.64

Zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland war zwischen Unternehmen und Politik auch eine Zusammenarbeit zu verzeichnen. Die Familie Flick, Gründer eines Stahlunternehmens, haben die erhöhte Nachfrage nach Kriegsgerät genutzt um zu Expandieren. Nur durch einen intensiven Austausch zwischen Friedrich Flick und dem damaligen Kriegsministerium bekam die Firma Flick die Möglichkeit eine vorausschauende Fertigungsplanung zu erstellen. Friedrich Flick nutzte seine Kontakte zu hohen politischen Entscheidungsträgern, um seine Marktanteile auszuweiten. Weiterhin nutzte er sie, um Unternehmen welche im Besitz von Juden standen zu verdrängen und um die Kosten für die Übernahmen dieser Unternehmen zu reduzieren. Um seine eigenen wirtschaftlichen Ziele zu erreichen beeinflusste die Firma Flick Entscheidungen der politisch Verantwortlichen.65 Neben deutschen Unternehmen kooperierten auch ausländische Unternehmen mit der nationalsozialistischen Regierung in Deutschland. Zur Lösung der Logistikprobleme, bezüglich der Transporte zu den Vernichtungslagern, lieferte der amerikanische Konzern IBM die Lochkartenrechner.66 In der neu gegründeten Bundesrepublik nach dem Nationalsozialismus und auch bei der Teilung Deutschlands waren unternehmerische Aktivitäten von hoher Relevanz. Um das Wirtschaftssystem der sozialen Marktwirtschaft zu integrieren wurde ein unternehmerischer Interessenvertretungsverband geschaffen, welches das neue System gegen sozialistische oder keynesianische Konzeptionen zu schützen versuchte.67 Der Interessenvertretungsverband „Die Waage“ wurde von vielen Unternehmen unterstützt und auch mitgeleitet. Dieser Verband versuchte durch Kampagnen, die soziale Marktwirtschaft in der bundesdeutschen Öffentlichkeit populärer zu machen.68 Auch in den Niederlanden wurden Kampagnen über die „Stichting Maatschappij en Onderneming“ (Stiftung Gesellschaft und Unternehmen) vollzogen, um die Politik und die Gesellschaft von Unternehmerseite aus zu beeinflussen.69 In Frankreich der 70er Jahre fanden ähnliche Kampagnen statt.70

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1 Vgl. Lautermann 2005 S.9

2 Vgl. Dörrenbächer 1999 S.28 ff.

3 Vgl. Henzler 1992 S.85 ff.

4 Vgl. Germann et al. 1996 o.S.

5 Vgl. Kutschker und Schmid 2011 S.159

6 Vgl. Giddens 1995 S.85

7 Vgl. Beck 2007 S.47

8 Wrona 2000 S.86

9 Vgl. Wrona 2000 S.86

10 Vgl. Kutschker und Schmid 2011 S.163

11 Vgl. Kutschker und Schmid 2011 S.163

12 Vgl. Koch 2006 S.383

13 Vgl. Kutschker und Schmid 2011 S.163 f.

14 Vgl. Kutschker und Schmid 2011 S.164 f.

15 Vgl. Berndt 1996 S.175 ff.; vgl. Kanso 2015 o.S.

16 Vgl. Govindarajan und Gupta 2000 S.276

17 Vgl. Glaum 1999 S.295 ff.

18 Vgl. Kutschker und Schmid 2011 S.165

19 Vgl. Dürmeier 2015 S.66 f.

20 Vgl. Dürmeier 2015 S.67

21 Vgl. Dürmeier 2015 S.67

22 Vgl. Dürmeier 2015 S.67

23 Vgl. Glaum 1996 S.9

24 Vgl. Kutschker und Schmid 2011 S.244; Vgl. Lilienthal 1975 o.S.

25 Borrmann 1970 S.20 f.

26 Vgl. Sieber 1966 S.54 f.

27 Vgl. Bartlett und Ghoshal 1999 S.586 ff.

28 Vgl. Kutschker und Schmid 2011 S.305 f.

29 Kutschker und Schmid 2011 S.253

30 Vgl. Dülfer und Jöstingmeier 2008 S.7

31 Vgl. Lautermann 2005 S.14 f.

32 Vgl. Graf 2016 S.31

33 Vgl. Korten 2015 S.406 ff.; vgl. Oels 2005 S.188

34 Vgl. Levy und Newell 2006 S.149

35 Vgl. Dürmeier 2015 S.58

36 Vgl. Dürmeier 2015 S.58

37 Vgl. Elkington 2004 S.193 ff.

38 Vgl. Dürmeier 2015 S.58 ff.

39 Vgl. Welge et al. 2017 S.302

40 Vgl. Sinzig 2016 S.18

41 Vgl. Porter 2008 S.35 ff.

42 Vgl. Dürmeier 2015 S.58

43 Vgl. Appel et al. 2016 S.111; Forschung zu aktiven Investoren vgl. Aghion et al. 2013 o.S.; vgl. Brav et al. 2008 o.S.

44 Vgl. Appel et al. 2016 S.111

45 Vgl. Fichtner et al. 2017 S.298

46 Vgl. Fichtner et al. 2017 S.298 f.

47 Vgl. Fichtner et al. 2017 S.299

48 Vgl. Fichtner et al. 2017 S.300

49 Vgl. Fichtner et al. 2017 S.306; vgl. Bebchuk 2005 o.S.

50 Vgl. Fichtner et al. 2017 S.306 f.

51 Vgl. U.S. Securites and Exchange Commission 2012 S.258 ff.

52 Vgl. Hirschman 1970 S.21 f.

53 Vgl. Hirschman 1970 S.30

54 Vgl. Fichtner et al. 2017 S.307

55 Vgl. Elhauge 2016 S.1267

56 Vgl. Azar et al. 2017 S.51

57 Vgl. Fichtner et al. 2017 S.298

58 Vgl. Elhauge 2016 S.1268 f.

59 Vgl. Dürmeier 2015 S.82

60 Vgl. Sampson 1973 o.S.

61 Vgl. Josephson 1995 o.S.

62 Vgl. Bowen 2008 o.S.

63 Vgl. George und Althaler 2005 o.S.

64 Vgl. Berghahn 1985 o.S.

65 Vgl. Ramge 2004 S.82 ff.

66 Vgl. Black 2002 S.8 ff.

67 Vgl. Dürmeier 2015 S.84

68 Vgl. Nonhoff 2006 S.358 ff.

69 Vgl. Elsenhans et al. 1989 S.409

70 Vgl. Kowalsky 1987 S.426

Details

Seiten
73
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783346054234
ISBN (Buch)
9783346054241
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v505744
Institution / Hochschule
Fachhochschule Düsseldorf
Note
2,0
Schlagworte
einfluss unternehmen politik umwelt gesellschaft ausmaß beteiligungen blackrock

Autor

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Titel: Einfluss transnationaler Unternehmen auf Politik, Umwelt und Gesellschaft. Das Ausmaß weltweiter Beteiligungen von BlackRock