Lade Inhalt...

Auswirkungen der Niedrigzinspolitik auf deutsche Geschäftsbanken

Bachelorarbeit 2019 61 Seiten

BWL - Allgemeines

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Methodik der Untersuchung

2 Bankensystem
2.1 Geschäftsbanken
2.2 Der deutsche Bankensektor im Überblick
2.3 Europäische Zentralbank
2.3.1 Aufgaben und Ziele
2.3.2 Geldpolitische Instrumente
2.3.3 Transmissionsmechanismus

3 Niedrigzinspolitik
3.1 Auslösende Ereignisse
3.2 Maßnahmen der EZB
3.3 Regulierung des Bankenmarktes
3.3.1 Basel III
3.3.1.1 Mindesteigenkapitalanforderungen
3.3.1.2 Liquiditätsstandards
3.3.2 Mindestanforderungen an das Risikomanagement

4 Auswirkungen auf deutsche Geschäftsbanken
4.1 Kundeneinlagen
4.2 Kundenausleihungen
4.3 Zinsergebnis
4.4 Risikokennzahlen
4.5 Interbankenmarkt
4.6 Jahresüberschuss
4.7 Folgen der Niedrigzinspolitik für das Geschäftsmodell
4.8 Vergleich zu Japan

5 Handlungsoptionen
5.1 Gegensteuerungsmaßnahmen
5.1.1 Kostensenkungsmaßnahmen
5.1.2 Negative Einlagenzinsen
5.1.3 Fristentransformation
5.1.4 Ausweitung des Kreditvolumens
5.1.5 Erhöhung des Provisionsüberschusses
5.1.6 Bad Banks
5.2 Geschäftsmodellmodifizierung
5.2.1 Filialabbau
5.2.2 Digitalisierung
5.2.3 Blockchain

6 Kritische Analyse der Handlungsoptionen

7 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Verteilung der Bilanzsumme deutscher Kreditinstitute

Abbildung 2: Transmission geldpolitischer Impulse

Abbildung 3: Entwicklung der EZB Zinssätze

Abbildung 4: Kapitalanforderungen

Abbildung 5: Effektivzinssätze in Deutschland

Abbildung 6: Einlagen in Deutschland

Abbildung 7: Wohnungsbaukredite in Deutschland

Abbildung 8: Effektivzinssätze Wohnungsbaukredite in Deutschland

Abbildung 9: Kernkapitalquoten deutscher Banken

Abbildung 10: Spread für unbesicherte und besicherte Geldmarktzinssätze

Abbildung 11: Jahresüberschuss nach Steuern deutscher Banken

Abbildung 12: Zinsbindung Wohnungsbaukredite in Deutschland

Abbildung 13: Kreditvergabe deutscher Banken an Unternehmen

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Zinserträge deutscher Banken in Mrd. EUR

Tabelle 2: Zinsüberschuss deutscher Banken in Mrd. EUR

Tabelle 3: Beschäftigte im Kreditgewerbe in Tsd

Tabelle 4: Personal- und Verwaltungsaufwendungen in Mrd. EUR

Tabelle 5: Provisionsüberschuss in Mio. EUR

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einführung

Die in 2007 aufkommende Finanzkrise hat die weltweite Wirtschaft in eine Rezession rutschen lassen. Die Krise war unter anderem Folge eines spekulativ aufgeblähten Immobilienmarktes in den USA. Für den Beginn der Krise gilt der 08. August 2007, an diesem Tag stiegen die Zinsen für Interbankenkredite auf Grund der Unsicherheiten am Finanzmarkt sprunghaft an. Die Unsicherheiten führten zu einem Vertrauensverlust der Banken untereinander und damit zu einer massiven Kapitalflucht am Interbankenmarkt. Dieser ist von existenzieller Bedeutung für das Finanzsystem und stark steigende Zinsen sind nicht nur eine Gefahr für die Kreditinstitute, sondern auch für die gesamte Wirtschaft.

Die Finanzkrise und der damit verbundene volkswirtschaftliche Abschwung hatten das Risikobewusstsein und die Sorge der Investoren erhöht, dass hochverschuldete Länder ihre Verbindlichkeiten nicht zurückzahlen können. Länder wie beispielweise Griechenland, Portugal und Spanien hatten daraufhin Schwierigkeiten am Kapitalmarkt Geld aufzunehmen.1 Was zur Folge hatte, dass Griechenland nur mit finanzieller Hilfe der EU gerettet werden konnte.2 Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf diese Krisenballung reagiert und außergewöhnliche Maßnahmen ergriffen. Der europäische Finanzmarkt und die Wirtschaft konnten durch eine sukzessive Senkung der Leitzinsen von 4,25 Prozent auf aktuell null Prozent stabilisiert werden.3 Das anhaltende Niedrigzinsumfeld ist der Preis für die expansive Geldpolitik der EZB. Niedrige Renditen auf Wertpapiere und die sinkenden Zinsmargen stellen die Kreditinstitute bis heute vor große Herausforderungen.

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Der Handlungsdruck auf die deutschen Geschäftsbanken wird durch die Niedrigzinspolitik der EZB verstärkt. Die daraus entstandenen niedrigen Zinsen spiegeln sich in vielen Geschäftsbereichen der Kreditinstitute wider.

Ziel der Bachelorarbeit ist es, die Auswirkungen auf die deutschen Geschäftsbanken aus wissenschaftlicher Sicht zu untersuchen und die Handlungsoptionen der Banken zu beschreiben und kritisch zu analysieren.

1.2 Methodik der Untersuchung

Im ersten Schritt wird dem Leser ein Überblick über das Bankensystem vermittelt. In diesem Kapitel werden insbesondere die Aufgaben und Ziele der EZB erläutert. Im zweiten Schritt werden die Niedrigzinspolitik und ihre auslösenden Ereignisse beschrieben. Außerdem erhält der Leser einen Überblick über die Maßnahmen der EZB, deren Ziele und Risiken und den staatlichen Regulierungen des Finanzmarktes. Im dritten Schritt werden die Auswirkungen auf die deutschen Geschäftsbanken untersucht, hierfür werden gesammelten Daten der deutschen Bundesbank ausgewertet. Im vierten Schritt werden die Handlungsoptionen der Banken betrachtet und einer kritischen Analyse unterzogen. Zum Abschluss der Arbeit wird ein Fazit und ein Ausblick für die Zukunft erstellt.

2 Bankensystem

Das Bankensystem der Bundesrepublik Deutschland besteht aus der deutschen Bundesbank; welche die Funktion als Zentralbank wahrnimmt; und den Geschäfts- und Spezialbanken.4 Durch das europäische System der Zentralbanken (ESZB) haben die nationalen Zentralbanken (z.B. die deutsche Bundesbank) ihre Souveränität verloren.5 Spezialbanken (z.B. Bausparkassen) konzentrieren sich im Gegensatz zu den Geschäftsbanken, auf spezielle Tätigkeitsfelder und bieten nur vereinzelt Bankdienstleistungen an.6 Aufgrund ihrer spezifischen Tätigkeitsfelder, sind die Auswirkungen der Niedrigzinspolitik sehr unterschiedlich für die einzelnen Institute.7 In dieser Arbeit werden deshalb nur die Auswirkungen auf die Geschäftsbanken untersucht.

2.1 Geschäftsbanken

Geschäftsbanken sind Kreditinstitute welche alle banküblichen Geschäfte anbieten.8 Im §1 Kreditwesengesetz (KWG) sind die typischen Bankgeschäfte genannt. Zu den klassischen Bankaktivitäten gehören das Einlagen- und Kreditgeschäft.9 Die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren für Kunden und der Ankauf von Schecks sind weitere gängige Bankgeschäfte.10 In der Literatur werden Geschäftsbanken oftmals als Universalbanken bezeichnet.11

2.2 Der deutsche Bankensektor im Überblick

In Deutschland gibt es insgesamt 1.783 Kreditinstitute (Stand 31.12.2018).12 Diese werden unterteilt in Kreditbanken, öffentlich-rechtliche Banken, genossenschaftliche Banken und sonstigen Instituten.13

Zu den Kreditbanken zählen Großbanken wie die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Postbank. Die Privatbank Donner & Reuschel und das Bankhaus Lampe sind beispielsweise Regionalbanken und zählen ebenfalls zu den Kreditbanken, sowie Zweigstellen ausländischer Banken. Die Sparkassen gehören zu den öffentlich-rechtlichen Instituten, die als Anstalt des öffentlichen Rechts agieren und das Eigentum kommunaler Gebietskörperschaften (z.B. Gemeinden, Städte oder Landkreise) sind. Neben den Sparkassen sind die sieben Landesbanken (z.B. die Bayerische Landesbank und die Landesbank Baden-Württemberg) Anstalten des öffentlichen Rechts und fungieren als Geschäftsbanken mit allen banküblichen Geschäften.14 Die genossenschaftlichen Banken stellen mit 879 Häusern den größten Anteil der Institute dar und enthalten unter anderem die Volks- und Raiffeisenbanken.15

Die genossenschaftlichen Banken sind zwar von ihrer Anzahl in Deutschland am meisten vertreten, aber sind ähnlich wie die Sparkassen oftmals nur national oder regional orientiert und deshalb von ihrer Bilanzsumme im Vergleich zu den Großbanken deutlich kleiner. Die folgende Abbildung zeigt die Verteilung der Bilanzsummen im deutschen Bankensektor:

Abbildung1: Verteilung der Bilanzsumme deutscher Kreditinstitute

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Bankenverband, Bilanzsumme, 2017, o.S.

Der Großteil der deutschen Banken hat ein breit angelegtes Geschäftsmodell, dessen Kerngeschäft das klassische Kreditgeschäft bildet. Aus diesem Grund ist der Zinsüberschuss die wichtigste Ertragsquelle der Institute. Die Banken haben weitere Ertragsquellen, die aber in ihrem Volumen insgesamt deutlich kleiner sind als die Erträge aus dem Zinsüberschuss. Die größte alternative Ertragsquelle ist der Provisionsüberschuss, welcher die Entgelte aus dem Giro- und Zahlungsverkehr, dem Wertpapier- und Depotgeschäft, sowie die Vergütungen aus der Vermittlertätigkeit bei Kredit-, Spar-, Bauspar- und Versicherungsverträgen beinhaltet.16

2.3 Europäische Zentralbank

Am 01. Januar 1999 übernahm die EZB die Verantwortung für die europäische Geldpolitik. Diese ist auf das Eurosystem begrenzt. Das Eurosystem umfasst die EZB und die nationalen Zentralbanken der Mitgliedsstaaten, welche den Euro als Währungseinheit nutzen.17 Solange nicht alle Mitgliedsstaaten den Euro eingeführt haben, ist deshalb in vielen Fällen vom Europäischen System der Zentralbanken (ESZB) die Rede. Die ESZB umfasst die EZB und alle Zentralbanken der EU-Mitgliedstaaten, unabhängig davon, ob sie den Euro eingeführt haben oder nicht. Die Aufgaben der ESZB sind im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union geregelt und werden in der Satzung des Europäischen Systems der Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank weiter ausgeführt.18

Die EZB hat zwei Beschlussorgane, den EZB-Rat und das EZB-Direktorium. Das Direktorium setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und vier weiteren Mitgliedern zusammen. Die Aufgaben sind die Führung des laufenden Geschäfts, die Vorbereitungen der Sitzungen und die Umsetzung der Beschlüsse des Rates. Dem Rat gehören das Direktorium und die Präsidenten der Zentralbanken aus dem EURO-Währungsgebiet an. Das dritte Beschlussorgan, der erweiterte Rat, umfasst den Rat und zusätzlich die Präsidenten der Zentralbanken aus den Mitgliedsstaaten, die den Euro nicht eingeführt haben. Der erweiterte Rat nimmt keinen Einfluss auf die geldpolitischen Entscheidungen für das EURO-Währungsgebiet. Er übernimmt die Aufgaben des ehemaligen europäischen Währungsinstituts, wie die Koordination der Geldpolitik aller EU-Mitgliedsstaaten ohne den Euro als Währung.19

2.3.1 Aufgaben und Ziele

Die Grundlegenden Aufgaben des ESZB sind im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) ausgeführt und umfassen:

„- die Geldpolitik der Union festzulegen und auszuführen,
- Devisengeschäfte im Einklang mit Artikel 219 durchzuführen,
- die offiziellen Währungsreserven der Mitgliedsstaaten zu halten und zu verwalten,
- das reibungslose Funktionieren der Zahlungssysteme zu fördern.“20

Darüber hinaus hat die EZB viele weitere Aufgaben, unter anderem ist sie für die Ausgabe der Banknoten verantwortlich und unterstützt verschiedene Behörden bei der Aufsicht der Kreditinstitute.21

Das vorrangige Ziel der geldpolitischen Strategie der EZB ist es, eine Preisstabilität zu gewährleisten. Die Preisstabilität wird anhand des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) ermittelt und soll mittelfristig unter, aber nahe 2 Prozent zum Vorjahr ansteigen.22 Dieser Preisanstieg wird auch Inflation genannt.23 Um dieses Ziel dauerhaft zu erreichen, verfolgt die EZB ein Zwei-Säulen-Konzept zur Analyse von möglichen Risikoeinflüssen. Im ersten Ansatz der wirtschaftlichen Analyse, untersucht die EZB gesamtwirtschaftliche und finanzielle Indikatoren, für die kurz- bis mittelfristigen Inflationsaussichten. Im zweiten Ansatz der monetären Analyse, untersucht die EZB die Entwicklung der Geldmenge, welche in einer längerfristigen Betrachtung Einfluss auf die Inflation nimmt.24

Sofern das vorrangige Ziel der Preisstabilität erreicht wird, unterstützt die EZB die allgemeine Wirtschaftspolitik der Europäischen Union.25

2.3.2 Geldpolitische Instrumente

Der Bedarf an Zentralbankgeld von den Geschäftsbanken ist von hoher Bedeutung für den geldpolitischen Einfluss der EZB. Diese hat bei der Schaffung von Zentralbankgeld eine Monopolstellung inne. Zentralbankgeld benötigen die Kreditinstitute für die Bargeldversorgung der Kunden, für die Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und für die Haltung einer Mindestreserve bei der Zentralbank.26 Die EZB kann durch das Monopol die Zinsen für das Zentralbankgeld festlegen und so Einfluss auf die Zinskonditionen der Banken nehmen. In den meisten Fällen wird der Bedarf an Zentralbankgeld über die Vergabe von Krediten an die Banken gedeckt. Für den Kredit wird der von der EZB festgelegte Zinssatz gezahlt und damit indirekt an die Kunden weitergegeben. Die EZB verlangt hierfür notenbankfähige Sicherheiten, welche bestimmten Kriterien des Eurosystems entsprechen müssen und einer umfangreichen Bonitätsprüfung unterzogen werden. Der grundsätzliche Schwellenwert für die Bonität beträgt „BBB-“ (Investment Grade).27

Die Mindestreservepflicht ist ein zentrales Instrument des geldpolitischen Handlungsrahmens der EZB. Die Banken müssen für Verbindlichkeiten (z.B. Sichteinlagen von Kunden, Schuldverschreibungen und Geldmarktpapiere) eine bestimmte Mindesteinlage auf ihrem Zentralbankkonto hinterlegen. Der Mindestreservesatz liegt aktuell bei 1 Prozent der reservepflichtigen Verbindlichkeiten.28 Die komplette Mindestreserve muss nicht täglich auf dem Zentralbankkonto gehalten werden, sondern nur im Durchschnitt über einen festen Zeitraum. Der Zeitraum liegt aktuell bei 42 oder 49 Tagen, jeweils am Mittwoch nach der geldpolitischen EZB-Ratssitzung. Die Mindestreserve sorgt für einen anhaltenden Bedarf der Banken an Zentralbankgeld und ermöglicht damit der EZB Zinsänderungen durchzusetzen.29

Über Offenmarktgeschäfte wird Zentralbankgeld den Banken zur Verfügung gestellt. Die Zentralbank kann, wie anfangs beschrieben, Kredite an die Banken vergeben oder Wertpapiere ankaufen. Der Gegenwert wird den Banken auf dem Zentralbankkonto gutgeschrieben. Die Wertpapiere können endgültig oder nur für einen bestimmten Zeitraum angekauft werden. Im letzteren Fall wird erst Zentralbankgeld zugeführt und dann durch den Rückkauf der Banken wieder vom Markt entzogen. Im Normalfall wird Zentralbankgeld über befristete Geschäfte und einer kurzen Laufzeit von sieben Tagen bereitgestellt. Die sogenannten Hauptrefinanzierungsgeschäfte bilden dabei einen der wichtigsten Leitzinssätze. Neben den kurzfristigen Hauptrefinanzierungsgeschäften, gibt es noch die Möglichkeit längerfristige Refinanzierungsgeschäfte mit einer Laufzeit von einem Monat oder länger zu vergeben. Zusätzlich hat die EZB noch die Möglichkeit Feinsteuerungsoptionen zu tätigen, um unerwartete Schwankungen auszugleichen. Dies kann in Form von sehr kurzfristigen Krediten oder dem Ankauf von Devisen gegen Gutschrift von Zentralbankgeld erfolgen.30 Neben den Feinsteuerungsoptionen die kurzfristig greifen, besteht auch die Möglichkeit über langfristige strukturelle Operationen den Bedarf an Zentralbankgeld zu beeinflussen.31 Die Liquiditätszuführung oder -abschöpfung, wird in diesem Fall durch den Kauf bzw. Verkauf oder der Emission von EZB-Schuldverschreibungen durchgeführt. Die Banken können den Kauf der Schuldverschreibungen nur über ihr Zentralbankkonto tätigen und haben somit einen höheren Bedarf an Zentralbankgeld.32

Neben den Offenmarktgeschäften gibt es noch die sogenannten ständigen Fazilitäten, welche eine sehr kurzfristige Form der Zuführung und Abschöpfung von Zentralbankgeld darstellen. Die Banken können über Nacht Zentralbankgeld aufnehmen (Spitzenrefinanzierungsfazilität) oder anlegen (Einlagefazilität). Der Kredit muss wie bei den Offenmarktgeschäften mit Sicherheiten hinterlegt werden. Die Spitzenrefinanzierungsfazilität bildet hierbei die Obergrenze für den Tagesgeldzinssatz im Interbankenmarkt, da keine Bank mit ausreichenden Sicherheiten, einen höheren Zinssatz an eine andere Bank zahlen wird. Die Einlagefazilität bildet wiederum die Untergrenze der Tagesgeldzinssätze im Interbankenmarkt, da keine Bank Geld zu einem niedrigeren Zinssatz verleihen wird.33

2.3.3 Transmissionsmechanismus

In dem vorherigen Kapitel wurden die Instrumente der EZB beschrieben, um ihre geldpolitischen Ziele zu erreichen. Die Auswirkungen von Zinserhöhungen bzw. Zinssenkungen für die Beschaffung von Zentralbankgeld, auf die Wirtschaft ist Bestandteil vieler Forschungen. Die Einflüsse auf viele Bereiche der Wirtschaft sind sehr komplex und nicht mit nur einer einzelnen volkswirtschaftlichen Theorie zu belegen. Eine genaue Betrachtung des Transmissionsmechanismus ist für diese Arbeit zu komplex und nicht relevant.34 Die folgende Grafik soll den Mechanismus in sehr einfacher Form darstellen und die Auswirkung von Zinsänderungen auf die Nachfrage von Krediten und Gütern aufzeigen:

Abbildung 2:Transmission geldpolitischer Impulse

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Deutsche Bundesbank, Übertragung geldpolitischer Impulse, o.J., o.S.

3 Niedrigzinspolitik

In den nachfolgenden Kapiteln wird die Niedrigzinspolitik der EZB analysiert. Anfangs werden die auslösenden Ereignisse und anschließend die Maßnahmen der EZB betrachtet, die letztendlich zu den niedrigen Zinsen geführt haben.

3.1 Auslösende Ereignisse

Durch die Verkettung mehrerer Krisen wurde die EZB zur Einführung der Niedrigzinspolitik gezwungen. Experten sind sich sicher, dass die Banken- und Finanzkrise (Subprime-Krise) im Jahr 2007 das auslösende Ereignis war. Der Banken- und Finanzkrise folgte im Jahr 2008 die globale Wirtschaftskrise, welche wiederum die europäische Staatsschuldenkrise im Jahr 2010 verursachte.35 Ihren Ursprung nahm die Subprime-Krise in den USA. Die expansive Geldpolitik der amerikanischen Notenbank und hohe Kapitalzuflüsse aus dem Ausland führten zu einer Liquiditätsschwämme. Der hohe Liquiditätsbestand, eine übermäßige Risikofreudigkeit der Finanzmärkte und die zu geringen Regulierungen verursachten eine Immobilienblase.36 Die Banken vergaben Kredite für den privaten Immobilienerwerb an Kunden, die normalerweise nicht kreditwürdig wären (Subprime-Segment).37 Die Banken begründeten das Vorgehen mit steigenden Immobilienpreisen. Die finanzierten Immobilien reichten den Banken somit als Sicherheit. Das Platzen der Immobilienblase im Jahr 2007 senkte den Wert der Sicherheiten und ließ eine große Anzahl an Krediten ausfallen. Durch neue Finanzprodukte und insbesondere dem Verkauf von Sicherheiten an andere Kreditinstitute, führte das Platzen der Immobilienblase zu einer Kettenreaktion im Bankensektor. Viele der Banken gerieten in Zahlungsschwierigkeiten und die Auswirkungen führten zu einer globalen Weltwirtschaftskrise. Zu geringe Regulierungen der Finanzmärkte begünstigten das Entstehen der Finanzkrise.38

Die allgemeine Verunsicherung der Wirtschaft führte zu geringeren Investitionen der Unternehmen und damit zu einer Abkühlung der Konjunktur. Der daraus entstandene Anstieg der Staatschulden und der Vertrauensverlust der Marktteilnehmer in Staatsanleihen, verursachte anschließend die europäische Staatsschuldenkrise.39

3.2 Maßnahmen der EZB

Die EZB hat mit verschiedenen Maßnahmen auf die Finanzkrise reagiert, welche in drei Zeiträume aufgeteilt werden können. Der erste Zeitraum umfasst den Beginn der Krise im August 2007 bis zum Herbst 2008.40 In dieser Zeit hat die EZB den Banken im Euroraum unbegrenzt Liquidität (Vollzuteilungspolitik) zur Verfügung gestellt, um die angespannte Situation an den Geldmärkten zu beruhigen. Die Lage im Euroraum konnte mit diesem Schritt vorerst stabilisiert werden.41

Die Insolvenz von Lehman Brothers im September 2008 hat das zweite Maßnahmenpaket der EZB losgelöst. Durch den Konkurs von Lehman Brothers ist das Vertrauen der Banken untereinander stark gestört worden und hat den Interbankenmarkt zum erliegen gebracht. Ein solches Marktversagen gilt als Gefahr für das oberste Ziel der EZB: die Preisstabilität. Dies hat die EZB dazu veranlasst die Leitzinsen deutlich zu senken, um die Kreditvergabe der Banken zu erhöhen und einem realwirtschaftlichen Einbruch vorzubeugen.42 Der Hauptrefinanzierungssatz ist in der Folge um 325 Basispunkte gefallen. Die folgende Grafik zeigt den Verlauf der wichtigsten Leitzinsen vom Jahr 2003 bis zur letzten Veränderung im Jahr 2016, hier erkennt man den starken Rückgang der Zinsen vom Oktober 2008 bis Mai 2009:

Abbildung3: Entwicklung der EZB Zinssätze

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: In Anlehnung an Deutsche Bundesbank, Zinssätze, o.J., o.S.

Neben der starken Zinssenkung hat die EZB weiterhin dem Markt unbegrenzt Liquidität zur Verfügung gestellt, um das Marktversagen im Interbankenmarkt auszugleichen. Den Banken kann das Zentralbankgeld aber nur bei ausreichend vorhandenen Sicherheiten bereitgestellt werden. Deshalb wurde die Auswahl an akzeptierten Sicherheiten ausgeweitet, um den Banken die Möglichkeiten für die Beschaffung von Zentralbankgeld zu erleichtern.43

Mit dem Einsetzen der Staatsschuldenkrise im Jahr 2010 wurde das dritte Maßnahmenpaket der EZB ausgelöst. In der Folge wurden mehrere Ankaufprogramme von Wertpapieren eingeleitet, da die Märkte für Staatsanleihen von einzelnen europäischen Staaten unter starken Störungen litten. Die betroffenen Staaten mussten für das Einschreiten der EZB einige wirtschaftspolitische Auflagen erfüllen.44

Im weiteren Verlauf der Krise wurden noch weitere Maßnahmen von der EZB ergriffen, um die Wirtschaft und somit die Preisstabilität zu stärken. Im Januar 2012 wurde die Mindestreserve von 2 Prozent auf 1 Prozent gesenkt, dadurch müssen die Banken weniger Zentralbankguthaben vorhalten und haben mehr Liquidität um z.B. Kredite zu vergeben.45 Im Juni 2014 wurden zusätzlich noch negative Zinsen für das Überschussguthaben und die Einlagefazilität eingeführt, um den Banken einen weiteren Anreiz zu geben ihre überschüssige Liquidität zu verleihen und nicht auf dem Zentralbankkonto zu „parken“.46

3.3 Regulierung des Bankenmarktes

Die Erkenntnisse aus der Finanzmarktkrise mit ihrem Beginn im Jahr 2007, haben den Gesetzgeber dazu veranlasst die Regulierungen für den Finanzmarkt deutlich zu straffen. Ziel der Regulierungen ist es, die Kapitalausstattung und die Liquiditätsvorsorge der Banken zu stärken. Die Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Kreditinstitute sind erheblich (s. Kapitel 4.5).47

3.3.1 Basel III

Mit dem Basel III Rahmenwerk wurde im Jahr 2010 ein globaler Regulierungsrahmen vom Baseler Ausschuss für Banken herausgebracht, der seine Vorgänger Basel I und Basel II ergänzt. Im Wesentlichen wird mit Hilfe von Basel III das Ziel verfolgt, die Eigenkapital- und Liquiditätsstruktur der Banken für den Krisenfall zu verbessern.48 Neben den genannten Punkten sind in Basel III zahlreiche weitere Regelungen enthalten, u.a. Richtlinien zum Risikomanagement und zu Offenlegungspflichten der Banken. Spürbare Auswirkungen auf die Banken haben die Mindesteigenkapitalanforderungen und die Liquiditätsstandards aus dem Rahmenwerk.49 Die internationalen Vorgaben des Baseler Ausschusses werden von der EU in einem Bankenpaket berücksichtigt. Dieses wird unterteilt in die Capital Requirements Directive (CRD), die Capital Requirements Regulation (CRR), die Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD), sowie der Single Resolution Mechanism Regulation (SRMR).50 Im weiteren Verlauf der Arbeit wird zum einfacherem Verständnis der Begriff Basel III für die Regulierungen aus dem Bankenpaket verwendet.

3.3.1.1 Mindesteigenkapitalanforderungen

Banken müssen für eingegangene Risiken Eigenkapital hinterlegen. Durch diese Forderung wird die Risikofreudigkeit der Banken eingeschränkt, da nur begrenzt Eigenkapital vorhanden ist und so nicht unbegrenzt risikobehaftete Geschäfte vollzogen werden können. Mit Basel III müssen die Kreditinstitute 8 Prozent ihrer risikobehafteten Aktiva mit Eigenkapital absichern. Das sogenannte Mindesteigenkapital, setzt sich aus drei Kapitalklassen zusammen: dem harten Kernkapital (z.B. Gewinnrücklagen, offene Rücklagen), dem zusätzlichen Kernkapital und dem Ergänzungskapital. Zu dem zusätzlichen Kernkapital gehören u.a. nachrangige Kapitalinstrumente, die dem Kreditinstitut dauerhaft zur Verfügung stehen. Dem Ergänzungskapital sind nachrangige Kapitalinstrumente mit mindestens fünf Jahren Laufzeit zuzuordnen.51

Neben dem Mindesteigenkapital besteht für die Banken die Pflicht, einen Kapitalerhaltungspuffer aus hartem Kernkapital in Höhe von 2,5 Prozent bereitzuhalten. Länderspezifisch können, z.B. nach Phasen schnellen Kreditwachstums, antizyklische Puffer von bis zu 2,5 Prozent aus hartem Kernkapital gefordert werden, um zyklischen Schwankungen im Voraus vorzubeugen.52 Die Folgende Grafik zeigt die Zusammensetzung der Kapitalanforderungen aus Basel III:

Abbildung4: Kapitalanforderungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: In Anlehnung an Zirkler, B. et al., Basel III, 2015, S.7.

Zu den vorher genannten Kapitalanforderungen, gibt es noch weitere Kapitalanforderungen für systemrelevante Kreditinstitute, welche aufgrund ihrer Größe zusätzliche Kapitalerhaltungspuffer bereithalten müssen.53

3.3.1.2 Liquiditätsstandards

Um die Liquiditätsstruktur der Banken für den Krisenfall zu stärken, hat der Basler Ausschuss eine Mindestliquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio, LCR) eingeführt. Die LCR zählt als eine der wichtigsten Reformen um die Widerstandskraft der Banken zu verbessern. Das Ziel ist es, die kurzfristige Widerstandskraft der Banken bezüglich ihrer Liquiditätsstruktur zu fördern.54

Die LCR ermittelt die Differenz aus dem gesamten Abfluss von Barmitteln und dem vorhandenen Bestand von lastenfreien erstklassigen hochliquiden Aktiva (High Quality Liquid Assets, HQLA), in einem Zeitraum von 30 Kalendertagen. Die Berechnung der LCR wird dabei einem festgelegten Szenario unterworfen.55 Das Stressszenario umfasst einen einzelfallspezifischen und marktweiten Schock, der u.a. einen Abzug von Einlagen von Privatkunden, einen teilweisen Verlust von unbesicherten Refinanzierungsmöglichkeiten und einer Herabstufung des Ratings der Bank enthält.56 Die Mindestliquiditätsquote wurde schrittweise eingeführt und ab dem Jahr 2018, soll der Bestand an HQLA den gesamten Nettoabfluss an Barmitteln decken.57 Eine Erfüllung der Mindestliquiditätsquote soll den Banken ermöglichen während eines Stressfalls genügend Zeit zu haben, angemessene Maßnahmen zu ergreifen oder eine geordnete Liquidierung des Instituts durchzuführen. Außerdem hat die Zentralbank damit Zeit notwendige Maßnahmen einzuleiten.58

Im Januar 2019 haben sich die EU-Institutionen auf ein überarbeitetes Bankenpaket geeinigt und neben der LCR die strukturelle Liquiditätsquote (Net Stable Funding, Ratio, NSFR) eingeführt.59 Die NSFR hat das Ziel, für den Zeitraum von einem Jahr die Refinanzierungsstruktur der Banken zu stärken.60 Nicht vorhandene Refinanzierungsmöglichkeiten bzw. Lücken in der Refinanzierung würden zwangsläufig die Liquidität schwächen.61 Die Berechnung der NSFR erfolgt durch die Gegenüberstellung der verfügbaren stabilen Refinanzierungen (Available Stable Funding, ASF), mit den erforderlichen stabilen Refinanzierungen (Required Stable Funding, RSF). Die Summe der verfügbaren Refinanzierung, muss zur Erfüllung der NSFR größer als die Summe der erforderlichen Refinanzierung sein.62

Mit der Finalisierung von Basel III wird in vielen Quellen bereits von Basel IV gesprochen. Im Mittelpunkt steht die Leverage Ratio, eine Kennzahl über die bisher nur berichtet werden musste. Zukünftig soll diese mindestens drei Prozent betragen. Die Leverage Ratio setzt das Kernkapital einer Bank (Zähler) in Beziehung zu ihrem Gesamtengagement (Nenner). Die Verschuldungsgröße der Institute wird hierdurch begrenzt, da das maximale Geschäftsvolumen auf das 33,3 Fache des vorhandenen Kernkapitals beschränkt wird.63 Im Februar 2019 hat der Rat der europäischen Union die finalen Entwürfe genehmigt. Der Erstanwendungszeitpunkt der Regelungen liegt frühestens im Jahr 2021. Der genaue Zeitpunkt ist aktuell noch offen.64

[...]


1 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S. 78.

2 Vgl. Greive, M. et al., Ende des Rettungspakets, 2018, o.S.

3 Vgl. Deutsche Bundesbank, Zinssätze, o.J., o.S.

4 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S. 15.

5 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S. 17.

6 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S. 32.

7 Vgl. Thieme, J., Perli, A., Benchmarking deutscher Banken, 2019, S. 26.

8 Vgl. Bpb, Geschäftsbanken, o.J., o.S.

9 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S. 28.

10 Vgl. KWG, §1 Begriffsbestimmung, Abs. 1.

11 Vgl. Bpb, Geschäftsbanken, o.J., o.S.

12 Vgl. Deutsche Bundesbank, Bankstellenbericht, 2019, S. 3.

13 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S. 28.

14 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S. 29-30.

15 Vgl. Deutsche Bundesbank, Bankstellenbericht, 2019, S. 3.

16 Vgl. Deutsche Bundesbank, Niedrigzinsumfeld, 2018, o.S.

17 Vgl. Europäische Zentralbank, Geldpolitik, 2011, S. 9.

18 Vgl. Europäische Zentralbank, Aufgaben, o.J., o.S.

19 Vgl. Europäische Zentralbank, Geldpolitik, 2011, S. 19-20.

20 AEUV, Art. 127, Abs. 2.

21 Vgl. Europäische Zentralbank, Aufgaben, o.J., o.S.

22 Vgl. Europäische Zentralbank, Geldpolitik, 2011, S. 9.

23 Vgl. Schramm, H.-F., Inflation, 2018, o.S.

24 Vgl. Deutsche Bundesbank, Geld und Geldpolitik, 2017, S. 189.

25 Vgl. AEUV, Art. 127, Abs. 1.

26 Vgl. Deutsche Bundesbank, Geld und Geldpolitik, 2017, S. 179-180.

27 Vgl. Deutsche Bundesbank, Notenbankfähige Sicherheiten, 2018, o.S.

28 Vgl. Deutsche Bundesbank, Reservesätze, o.J., o.S.

29 Vgl. Deutsche Bundesbank, Geld und Geldpolitik, 2017, S. 195-196.

30 Vgl. Deutsche Bundesbank, Geld und Geldpolitik, 2017, S. 198-201.

31 Vgl. Deutsche Bundesbank, Geld und Geldpolitik, 2017, S. 202-203.

32 Vgl. Europäische Zentralbank, Geldpolitik, 2011, S. 117.

33 Vgl. Deutsche Bundesbank, Geld und Geldpolitik, 2017, S. 205-206.

34 Vgl. Deutsche Bundesbank, Übertragung geldpolitischer Impulse, o.J., o.S.

35 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S.74.

36 Vgl. Mildner, S.-A., Ursachen der Finanzkrise, 2012, S. 3.

37 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S.75.

38 Vgl. Mildner, S.-A., Ursachen der Finanzkrise, 2012, S. 3.

39 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S.77-78.

40 Vgl. Stark, J., Geld- und Fiskalpolitik, 2010, o.S.

41 Vgl. Deutsche Bundesbank, Geld und Geldpolitik, 2017, S. 209.

42 Vgl. Stark, J., Geld- und Fiskalpolitik, 2010, o.S.

43 Vgl. Deutsche Bundesbank, Geld und Geldpolitik, 2017, S. 212-213.

44 Vgl. Deutsche Bundesbank, Geld und Geldpolitik, 2017, S. 213-214.

45 Vgl. Deutsche Bundesbank, Geld und Geldpolitik, 2017, S. 196.

46 Vgl. Deutsche Bundesbank, Geld und Geldpolitik, 2017, S. 206.

47 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S. 83.

48 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S. 84.

49 Vgl. Zirkler, B. et al., Basel III, 2015, S. 3.

50 Vgl. Kemper, C., Regulierung, 2019, S. 23.

51 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S. 85-87.

52 Vgl. Zirkler, B. et al., Basel III, 2015, S. 6.

53 Vgl. Hellenkamp, D., Bankwirtschaft, 2018, S. 86.

54 Vgl. BIZ, Basel III, 2013, S. 1.

55 Vgl. BIZ, Basel III, 2013, S. 4.

56 Vgl. BIZ, Basel III, 2013, S. 6-7.

57 Vgl. Keine, M., Hessmert, M., Bankenregulatorik, 2017, S. 21.

58 Vgl. BIZ, Basel III, 2013, S. 4.

59 Vgl. Jäger, T., Quade, N., Finalisiertes Bankenpaket, 2019, S. 32-33.

60 Vgl. Jäger, T., Quade, N., Finalisiertes Bankenpaket, 2019, S. 34.

61 Vgl. Keine, M., Hessmert, M., Bankenregulatorik, 2017, S. 22.

62 Vgl. BIZ, Basel III, 2013, S. 2.

63 Vgl. Mausbach, C., Bankenregulierung, 2018, S. 42-43.

64 Vgl. PWC, Das neue Banking Package, 2019, o.S..

Details

Seiten
61
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783346058379
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v505198
Institution / Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule
Note
2,0
Schlagworte
Niedrigzinsen Niedrigzinspolitik Niedrigzinsphase EZB Banken Auswirkungen

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Auswirkungen der Niedrigzinspolitik auf deutsche Geschäftsbanken