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Literarische Gestaltung in Alfred Döblins "Unser Dasein"

Seminararbeit 2002 24 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Gliederung

Einleitung.

1. Literarische Stellen und Formen auf dem Wege zu großen Wahrheiten.
1.1. Literarische Passagen auf dem Wege zu großen Wahrheiten.
1.1.1. Literarische Passagen, die Erkenntnisse wiederholen.
1.1.2. Literarische Passagen, die zu Erkenntnissen weiterführen.
1.2. Literarische Motive der Wahrheitssuche und –findung.
1.2.1. Das Motiv der Wanderung.
1.2.2. Das Motiv des Vogels.
(1.2.3. Das Motiv des Traums).
1.3. Was mag die Goethe-Intertextualität für die Wahrheitssuche und –findung bedeuten?

2. Die Frage nach dem wahrheitsbezogenen Stellenwert der Kunst.
2.1. Der relativ bestimmte Stellenwert der Kunst den wahrheitssuchenden Wissenschaften gegenüber.
2.2. Der absolut bestimmte Stellenwert der Kunst.

3. Die Frage nach dem künstlerischen Wert der literarischen Passagen.
3.1. Bemerkungen zur „Einführung“ der literarischen Passagen.
3.2. Beispiele von literaturgestalterischen Ausführungen.

Schlussbetrachtungen.

Bibliographie.

Andrea TAM :Literarische Gestaltung in Alfred Döblins Unser Dasein.

Einleitung

„Nur durch das Tor des Ich betritt man die Welt.“ (13)[1] So lautet in metaphorischer Fassung die Hauptthese, die Alfred Döblin an der Schwelle zum ersten Buch (‚Das Ich und die Dingwelt’) ein erstes Mal behauptet, ehe er sich auf den Weg macht, das Ich zu suchen, und sich anschickt, Beweise für diese These ins Feld zu führen. Doch, noch bevor er das Ich das Tor, durch das man die Welt betritt, tituliert, und es auch demonstriert, liefert Döblin einen Schlüssel zu Unser Dasein, indem er in einem kurzen aber aufschlussreichen ‚Vorspruch’ sein Hauptanliegen formuliert. Es soll um große Wahrheiten gehen, um die Suche danach. Es handelt sich wohlgemerkt nicht um die Suche nach der Wahrheit: Döblin baut eine Hierarchie unter den verschiedenen Wahrheiten auf und unterscheidet „geringe, größere und große Wahrheiten“. Die „großen umfassenden“ („Wie ich lebe, wer ich bin, was mit mir ist, was mit dem Leben ist, mit unserem Einzelleben, mit unserem Zusammenleben“) „werden gefunden durch Denken.“( 5) So schildert denn auch der allererste Abschnitt des Buches einen Denkenden in der Einsamkeit seiner Stube, wobei das Verb „nachdenken“ dreimal innerhalb von sieben Zeilen gebraucht wird (15).[1] Und schon beginnt im zweiten Abschnitt die Ichsuche. Nachgezeichnet wird sie in einer Mischung von Wander- und Abendlied mit sowohl märchenhaften Zügen (Schuster, Stiefeln (Siebenmeilen-stiefeln?)), als auch Bezügen zur Wirklichkeit (Schupo), und dies - zumeist - im Paarreim.

denn er weiß, sagt er, seit langer Zeit,

das Ich wohnt tausend Meilen weit.

Wir sind darüber nicht sehr betroffen,

wir sind noch tausend Meilen geloffen,

wir fragten an allen Ecken

die Menschen,

in der Luft die Vögelein,

an den Wagen die Eselein,

die Uhus, die Katzen in der Nacht,

wir haben uns keinen Weg erspart.

(...)

Wir klagen die Welt und das Schicksal an,

bei dem Klagen wandelt der Schlaf uns an.

Und da im Schlafen kommt uns vor,

es sagt uns einer die Wahrheit vor.

Der weiß sie besser als Frau und Polizist,

als Schuster und was da gewesen ist.

Die Vöglein und Uhus, die sagen Geschwätz,

aber die Wahrheit sagt man uns jetzt. (17)

Offensichtlich fließt der Denkprozess der Ichsuche in eine zweifellos literarische Form ein. Bewahrheitet sich diese Beziehung zwischen denkerischem und künstlerischem Prozess im Folgenden? Wie verhalten sich Wahrheitssuche und -findung und literarische Gestaltung zueinander? Dies ist die große Frage, die wir uns stellen müssen, und aus der alle anderen abgeleitet werden. Da es Döblin, laut ‚Vorspruch’, vor allem um die durch Denken gefundenen, großen umfassenden Wahrheiten geht, muss dieser Ausgangspunkt auch der Blickpunkt sein, von dem aus wir die Literaturgestaltung in Unser Dasein betrachten werden.

Der erste Schritt wird hierbei darin bestehen, die Stellen und Formen literarischer Prägung auf dem Wege zu den großen Wahrheiten auszumachen.

Im weiteren Fortgang wird die Frage nach dem Stellenwert von Kunst im Kontext der Wahrheitssuche(n) aufkommen, zumal Döblin an zentraler Stelle eine Kunsttheorie entfaltet - die jegliche Heranziehung anderer kunsttheoretischer Schriften Döblins verzichtbar macht und uns erlaubt, werkimmanent zu verfahren.

Schließlich werden wir uns doch dazu veranlasst sehen, ein paar literarische Passagen etwas unabhängiger von ihrem Wahrheitsgehalt unter die Lupe zu nehmen und auf ihren literarischen Wert hin zu befragen - wobei wir in keinem Streit um die Definition der „Literarität“ eines Werkes Stellung beziehen, sondern, gleich Döblin, beim „Allgemeinsten“ bleiben werden, und Zeilen, in denen „der Wortschatz des Alltags, der Umgangssprache (...) bestimmten sprachlichen und geistigen Prozeduren [unterliegt]“ (260) als literarisch ansehen.

1. Literarische Stellen und Formen auf dem Wege zu großen Wahrheiten.

Als erstes muss die schon eingangs festgestellte Präsenz literarischer Passagen im Zusammenhang mit der Wahrheitssuche, der „Ichsuche, die eine Weltsuche wird“ (31) etwas eingehender betrachtet werden.

1.1. Literarische Passagen auf dem Wege zu großen Wahrheiten.

Dabei ist zu fragen, ob und inwiefern sie in der Wahrheitssuche eingebettet sind, ob sie Teil der Wahrheitsfindung sind, und sie ein Stückweit vorantreiben, oder nur wie Einprägungen auf Meilensteinen am Wegrand stehen, d.h. zur Veranschaulichung gewonnener Erkenntnisse dienen.

Beide Möglichkeiten, der illustrative und der konstruktive Einsatz von literarischen Passagen, scheinen vertreten zu sein.

1.1.1. Literarische Passagen, die Erkenntnisse wiederholen.

Die Passagen, die in Formen mit literarischen Merkmalen, wie z. B. Reimen, der Veranschaulichung bereits gewonnener Erkenntnisse zu Diensten sind, sind wohl am häufigsten zu finden. Am deutlichsten vielleicht in den im zweiten Buch durch „So“ eröffneten Versabfolgen. Die These „I. Ich hat Sein“ (51) drängt sich als Gedanke auf:

„Ich hat Sein. Ich bin – also gibt es wirklich Sein! Und damit ist die ungeheure Wahrheit da: Es gibt Realität – indem ich lebe, atme, indem ich bin – ist Sein! (...) Ich bin, also ist Sein. (...) Mit Ich hat man zugleich Sein gesagt.“ (52)

Sie wird „feierliche, unausweichliche, schreckliche Gewißheit!“ und verdient im darauf folgenden Abschnitt ‚ So wird mit dem Ich das Sein geboren’ in vierzehn Versen, in denen man eventuell ein Sonett erkennen kann, einprägsam festgehalten zu werden. Doch „was hier geschieht, ist kein Gedicht!“, warnt Döblin sogleich: „Hier geschieht Wahrheit“. Vorrang hat also unmissverständlich der Wahrheitsgehalt. Ähnlich wird die These „III. Das Ich als Bauzentrum“ mit ein paar Versen illustriert:

So ist mit dem Ich das Leben in die Welt gegossen.

Ohne das Ich wäre alles zerflossen.

Von einem Gott wird erzählt, er bläst dem Staub den Odem ein.

Das Ich tut so und kann göttlich sein.

Es rafft die Welt zusammen in Eins.

Dies ist seine Urart. Wir Leben in keiner Welt des Scheins. (82)

Im zweiten Hauptteil, „dem, der von Menschen und Völkern handelt“ (295) folgen, als Gedichte durch Titel und Typographie direkt erkennbar, die Arbeiter– und Zeitgedichte ‚ Arbeiterlied’ und ‚ Tischlerlied’ (441) auf den Abschnitt ‚ Krieg’, in dem „die schauerlich verfilzte Realität der Riesenstaaten, der Zufallsgeburten in Schichten, der Arbeits- und Gewinnaufteilung, der Armeen, Polizeien, Justizen, Gefängnisse“ angeprangert werden, und die Absicht, „da noch von ‚Menschen’ zu sprechen, vom Ich, vom weltunmittelbaren, einen Ich!“ (440) als lächerlich darstellt. Es kommt sogar vor, dass schon früher Erkanntes (‚Das wirkliche Dasein ist Gegenwart’ (212ff.), ‚Was steigt in das Becken des Jetzt?’ (215ff.)) später in Versform gefasst wird, und dass den selbstgedichteten Versen umgedichtete Zeilen allgemeinbekannter Gedichte effektvoll einprägsam angehängt werden. So muss Uhlands guter Kamerad[2] für das Jetzt und Heute herhalten:

Was gestern war, was morgen ist, das soll kein Menschenherz bekümmern,

das Heute fordert, daß man lebt,

dass man an keinem Dinge klebt,

bis einen den Tod den Kopf abschlägt, da hilft ja doch kein Wimmern.

Ich hatt einen Kameraden,

einen bessern gibt es nicht,

der Kamerad, das ist das Heute,

es geht an meiner Seite,

in gleichem Schritt und Tritt. (266)

1.1.2. Literarische Passagen, die zu Erkenntnissen weiterführen.

Doch literarische Einlagen, v. a. Fiktionen, haben nicht immer nur eine illustrative Funktion. Sie können zuweilen die Erkenntnis vorantreiben. Erkannt wird zum Beispiel reflexiv (in einer Umschreibung vom platonischen Höhlengleichnis), dass das Ich, mit anderen zusammen ist, für die es das Wort Du gibt. Doch der „Widerspruch in unserem Dasein: einzig zu sein – als Ich und Erleben -, und Massenware zu sein – als Gestalt und Person“ (68) wird erst dank dreier Einlagen an den Tag gelegt: eines Dialogs, wo um den Besitz des Ich gestritten wird (64f.), und zweier Briefe (66ff.), wobei der zweite, angeblich vom V.d.L.B., dem Verein der am Leben Behinderten, verfasst, und vom „V.d.k.Kst und V.d.k.Kr. [Verein der keimenden Kastanien und Verein der keimenden Kartoffeln]“ (67) unterzeichnet, besonders phantasievoll ist!

Zum Dialog muss man sagen, dass er seit Sokrates die Urform der Wahrheitssuche und –findung ist. Noch deutlicher als in ‚Wer von uns beiden hat denn das Ich?’ (63ff.) trägt - wenn auch „burlesk“ angewendet - der Dialog, wo es (u. a.) um eine ‚Brillenbestimmung am untauglichen Objekt’ geht (74ff.), Merkmale sokratischer Maieutik: Behauptungen werden ad absurdum geführt, der Gesprächspartner wird dazu gebracht, sich zu widersprechen.

In noch größerem Ausmaß trägt die als Zwischenspiel eingefügte Kurzgeschichte ‚ Sommerliebe’ zur Vertiefung der Erkenntnis, genauer Welterkenntnis des Ich, bei. Sie verleiht „leeren, dünnen Worte[n] – d[em] Erleben, d[er] Unmittelbarkeit des Erlebens“ (25) Mark und Blut. Auf die lebenswichtige Frage: „Wie komme ‚ich’ an die große, bunte, mannigfaltige Welt heran?“ (25) gibt die Kurzgeschichte die Antwort: durch Liebe. Denn die Gestalt erkennt am Ende:

Die Welt ist mir durchsichtiger geworden. Ich bin dichter an ihr Blut herangeführt. Das hat mir meine Sommerliebe gegeben. (44)

Ob sie nun frühere Gedanken in Reime fassen, oder, in anderen Formen, zu neuen Gedanken, zum Weiterdenken verhelfen: die literarischen Passagen sind vom Weg zu großen Wahrheiten nicht wegzudenken.

Der Weg hat ein „Ende und kein Ende“ (478), und laufen soll das Ich.[3] So klingt Unser Dasein mit dem Motiv der Wanderung aus, demselben Motiv, mit dem es angehoben hatte, und das sich durch das ganze Werk hindurchzieht: ein althergebrachtes literarisches Motiv für Wahrheit-, Ich- und Weltsuche.

1.2. Literarische Motive der Wahrheitssuche und -findung.

1.2.1. Das Motiv der Wanderung.

‚Auf der Wanderung’ lautet die Überschrift vom allerersten, und kurz darauf vierten Abschnitt in Unser Dasein. Dabei handelt es sich um eine paradoxe Wanderung. Sie spielt sich in Gedanken in „einer geschlossenen Stube“ ab, und die Welt wird bewusst „draußen gelassen“. (18) „Oh, welche guten Gedanken uns unser Weg zuträgt.“ (138) kann es dann auch heißen. Dass der in Gedanken Wandernde nicht, wie der „wirkliche“ Wanderer in die weite Welt hinausläuft, dass das Motiv gleichsam umgekehrt wird, entspricht aber gerade der Erkenntnis Döblins, wonach, das Ich, das Tor zur Welt darstellt. Den in Gedanken zurückgelegten Weg zeichnet er folgendermaßen auf:

Von Arbeiten und Tätigkeiten, von der Welt draußen zog ich mich einmal auf das Zimmer zurück, um mich zu besinnen. Und jetzt – bin ich dazu gekommen zu sagen: wenn ich in die Welt gehe, wenn Welt da ist, dann und erst dann ist Ich da, bin Ich da! Umständlicher Weg, von der Welt zur Welt. Gewaltig ist der Menschengeist- (281)

Und für epische Breite sorgt - ähnlich wie im ersten Buch, die gereimte Ichsuche bei Frau, Polizist, Schuster, Vöglein und Uhus - die unmittelbar darauffolgende kunstreiche, märchenhaft balladeske Verserzählung:

Es war ein Mann, der wollte mal von einem Berg herab ins Tal. Das Tal war nicht besonders tief, vielleicht dreiviertel Stunden zu laufen, fünf Minuten zum Verschnaufen, dann war man da. Der Mann setzte sich in Trab und lief nicht etwa den Berg hinab. Nein, er hatte einen Kopf, und in dem Kopf einen Gedanken, und der Gedanke war (...) man soll nicht abgetretene Wege gehn (...). Man soll sehn, daß man den Weg findet aus eigener Kraft (...)

Unser Wanderer, frisch gewandt,

nahm die Füße in die Hand.

Lief nach Norden immerfort,

denn – im Süden, im Süden lag sein Ort. (281f.)

„Gewaltig ist des Menschen Geist, wenn er ihn anzuwenden weiß.“ lautet der bei jeder Entscheidung, insgesamt viermal, erschallende Refrain, ehe es am Ende, nicht ohne Selbstironie von Seiten Döblins, pointiert variiert wird: „Gewaltig ist des Menschen Geist, wenn er ihn auszuschalten weiß.“ Denn:

Er stellt sich befriedigt in Positur:

Dreiviertel Stunden nur!

Ich habs in dreißig Monat geschafft,

aber mit eigenem Sinn und Kraft. (283)

Die der Wahrheit des Ich als Tor zur Welt entsprechende Umwandlung des Wanderungsmotivs zu einem gedanklichen, umständlichen Weg von Welt zu Welt in einer Stube wendet sich außerdem (nur scheinbar paradoxerweise und eigentlich konsequent) gegen diejenigen - Rousseau, der solitäre Träumer, allen voran -, die draußen in der Welt doch nach innen gekehrt sind.[4] Dem kontemplativen Prinzip wird ein schöpferisches, dem individualistischen aber ein kollektives Prinzip entgegengesetzt. Man vergleiche:

[...]


[1]„Man müßte nachdenken. (...) Ja, ich will nachdenken. (...) Ich denke nach“. (Zeilen 7-8, 11, 14)

[2] Das Original lautet :

„Ich hatt’ einen Kameraden,

Einen bessern findest du nit.

Die Trommel schlug zum Streite,

Er ging an meiner Seite

In gleichem Schritt und Tritt.“ (Ludwig Uhland, op. cit., 35)

[3] Das 8. Buch setzt nach dem beinahe ausschließlich sachlichen 7. Buch mit einem, als Gedicht lesbaren, Text an ‚Laufe, mein Ich!’ (417f.), dessen Verse gegen Ende des 8. und letzten Buches wiederauftauchen (474, 477) und als zuallerletzt als Losung gelten mögen: „Die Welt geschieht auch durch dich, auch durch dich! Laufe, lauf, mein Ich, halte dich grad und stramm. Ein, zwei, eins, zwei, die Erde ist frei, auch für dich, auch für dich! Vom Äther bin ich heruntergefallen, aber die Erde tut mir am meisten gefallen.“

[4] Auffassungen der Natur, wonach sie, „bloß für sich und in sich, Tier für Tier, Pflanze für Pflanze da ist und wächst.“ nennt Döblin „romantische Illusionen“ (96). „ Die romantisch sanfte und idyllische Pflanze“( 295) gibt es für ihn nicht. Von einer „ ‚romantischen’ Flucht ins Innere“ (207) weiss er nichts Gutes zu sagen. Wer hinter „d[en] Träumer[n] von einer Wanderung und Prüfung des Einzel-Ichs aus sind.“ (189) nicht den Rousseau der Rêveries d’un promeneur solitaire erkennt, wird spätestens S. 452f. darüber aufgeklärt, wer hinter mancher Kritik gemeint war.

[1] Zitiert nach : DÖBLIN, Alfred : Unser Dasein. Dtv, München 1988.

Details

Seiten
24
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783638465731
ISBN (Buch)
9783638660945
Dateigröße
551 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v50333
Institution / Hochschule
Universität des Saarlandes – Université Marc Bloch, Strasbourg II
Note
Schlagworte
Literarische Gestaltung Alfred Döblins Unser Dasein Seminar Döblin

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