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Strategisches Management. Change Management, Strategieimplementierung, Balanced Scorecard, Unternehmensethik

Einsendeaufgabe 2018 18 Seiten

Gesundheit - Sport - Sportökonomie, Sportmanagement

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Aufgabe 1: Bodo Müllers Plan
1.1 Gründe für den Wandel
1.2 Aspekte des Strategiewandels
1.3 Barrieren und Widerstände

2 Aufgabe 2: Change Management
2.1 Gründe für Scheitern
2.2 Veränderungen meistern

3 Aufgabe 3: Strategieimplementierung
3.1 Durchsetzung
3.2 Umsetzung

4 Aufgabe 4: Balanced Scorecard
4.1 Ursache-Wirkungskette
4.2 Festlegung Ziele, Kennzahlen, Vorgaben und Maßnahmen

5 Aufgabe 5: Unternehmensethik
5.1 Praxisbeispiel
5.2 Unternehmenswerte
5.3 Wertebruch
5.4 Konsequenzen

6 Literaturverzeichnis

7 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
7.1 Abbildungsverzeichnis
7.2 Tabellenverzeichnis

1 Aufgabe 1: Bodo Müllers Plan

1.1 Gründe für den Wandel

Bodo Müller möchte einen Wandel der Marketingstrategie der Gesundheits- und Medizintechnik AG initiieren, da er eine Veränderung des Marktes und des Kundenverhaltens absieht. Im Zuge einer Neuausrichtung der Marketingstrategie möchte er zukünftig die Bedürfnisse des sogenannten „C-Levels“ ansprechen.

Bodo Müller hat folgende Gründe für den Strategiewandel:

1.Die Entscheidung über die Neuanschaffungen von Geräten wird nicht mehr von den Krankenhausärzten, sondern vermehrt von Administrationspersonal und Einkaufsabteilungen getroffen. Diese treffen ihre Kaufentscheidungen vielmehr aus ökonomischen Gründen als dies zuvor die Ärzte taten.
2.Im Bereich der medizinischen Geräte ist aus verschiedenen Gründen für den deutschen Markt nur ein sehr geringes weiteres Marktwachstum zu erwarten. Unter Anderem ist das Budget der Krankenhäuser limitiert. Daher muss das Unternehmen zukünftig ganzheitliche Lösungen liefern, die die Effizienz in Krankenhäusern steigern und sich damit über seine bisherige reine Technologie- und Ingenieurorientierung hinaus ausrichten.
3.Aufgrund der niedrigen staatlichen Finanzierung der Krankenhäuser in den vergangenen Jahren sind diese nicht imstande in neue Geräte zu investieren und es werden folglich eher ältere Geräte instandgehalten.

1.2 Aspekte des Strategiewandels

In einem ersten Schritt des Change Managements hält Bodo Müller bei einem Meeting des Marketing-Boards eine Präsentation, um die Marketing Vizepräsidenten von seiner Idee zu überzeugen und gleichzeitig zum Handeln zu animieren. Hier befindet er sich in der Phase der Durchsetzung der Strategieimplementierung nach (Raps, 2004, S. 55) und möchte durch die Vermittlung seiner Strategie bei den betreffenden Personen Verständnis gewinnen.

Darauffolgend führt er ein geschäftsbereichsübergreifendes Projekt ein, das er bereits in seiner Ideenpräsentation beim Marketingboard ankündigt. Das Projekt soll innovative Ideen zum C-Level Marketing und Lösungsvorschläge zum Strategiewandel entwickeln. Diese Maßnahme ist ein deutliches Signal und Vorangehen gegenüber den Mitarbeitern. Er begibt sich somit in die Phase der Umsetzung vgl. (Raps, 2004). Zudem gründete Bodo Müller eine Arbeitsgruppe, um die Mitarbeiter aller Unternehmenseinheiten auf Arbeitsebene in den Wandel einzubinden und lud alle relevanten Personen zur Kick-Off-Veranstaltung dieses Projektes ein. Was ist das?

1.3 Barrieren und Widerstände

Sollen aktuelle Prozesse, Denkweisen und Gewohnheiten umgestellt werden, ist mit starker emotionaler Reaktion seitens der Betroffenen zu rechnen (Venzin, Rasner, & Mahnke, 2010, S. 220). Daher resultieren aus Veränderungen im Unternehmen häufig Barrieren und Widerstände. Bodo Müller könnte im Falle seines Strategiewandels Folgendes entgegenstehen:

1.Die einzelnen Abteilungen verfolgen aufgrund der Unternehmensstruktur nur ihr Eigeninteresse, haben daher das Gesamtsystem nicht im Blick und deshalb wenig Verständnis und Motivation für bereichsübergreifende Maßnahmen und Strategien.
2.Verschiedene Ängste von Seiten der Mitarbeiter. Z. B. vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, da die neue Strategie bereichsübergreifend organisiert werden soll und deshalb wahrscheinlich weniger Personal für Marketing benötigt wird.
3.Mangelndes Vertrauen und Unsicherheiten: Sollte Bodo Müllers Prognose für die Marktentwicklung nicht eintreten und die Gesundheits- und Medizintechnik AG durch den Strategiewandel an Marktanteilen verlieren, bedeutet das für viele Mitarbeiter auch den Verlust von Vermögen, da 70 % der Mitarbeiter Aktionäre des Unternehmens.
4.Es herrscht eine starke Identifikation und ein ebenso starkes Vertrauen (70% der Mitarbeiter haben Unternehmensaktien) in die Werte und Praktiken, die das Unternehmen aktuell verfolgt und daher wenig Toleranz für den angestrebten Wandel.

2 Aufgabe 2: Change Management

2.1 Gründe für Scheitern

Die Gründe, warum der von Bodo Müller geplante Wandel der Marketingstrategie gescheitert ist, lassen sich anhand des 8-Stufenmodells nach Kotter (Kotter, 1996, S. 15) darstellen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

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Details

Seiten
18
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783346045423
ISBN (Buch)
9783346045430
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v501241
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,3
Schlagworte
strategisches management change strategieimplementierung balanced scorecard unternehmensethik

Autor

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Titel: Strategisches Management. Change Management, Strategieimplementierung, Balanced Scorecard, Unternehmensethik