Lade Inhalt...

Stationen des Deutschen Hörspiels - Ein Einblick in die Geschichte des Hörspiels in Deutschland anhand ausgewählter Beispiele

Seminararbeit 2005 55 Seiten

Medien / Kommunikation - Rundfunk und Unterhaltung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Ehrenwörtliche Erklärung

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Anlagenverzeichnis

1. Eine neue Ära beginnt

2. Das Hörspiel als originäre Kunstform
2.1 Herausbildung des Begriffes
2.2 Ausdrucksmittel des Hörspiels
2.2.1 Sprache
2.2.2 Musik und Geräusch

3. Von der Bühne in den Äther: 1923-1933
3.1 „Zauberei auf dem Sender“ – der Beginn
3.2 „Der Narr mit der Hacke“

4. Ideologie und Agitation: 1933-1945

5. Blütezeit des Hörspiels nach 1945
5.1 „Draußen vor der Tür“ – die Initialzündung
5.2 „Träume“

6. Neues Medium, neue Wege nach 1960
6.1 Das Neue Hörspiel
6.2 „Fünf Mann Menschen“
6.3 Das O-Ton Hörspiel

7. Endstation Gegenwart
Programmanalyse
Schlussbetrachtung

Quellen

Ehrenwörtliche Erklärung

Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Arbeit mit dem Thema

Stationen des Deutschen Hörspiels - Ein Einblick in die Geschichte des Hörspiels in Deutschland anhand ausgewählter Beispiele

selbstständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Quellen und Hilfsmittel angefertigt habe.

Alle Stellen, die wörtlich oder sinngemäß aus veröffentlichten und nicht veröffentlichten Schriften entnommen wurden sind als solche kenntlich gemacht.

Die Arbeit ist in gleicher oder ähnlicher Form oder auszugsweise im Rahmen einer anderen Prüfung noch nicht vorgelegt worden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hinweis zum Umfang der Arbeit

Der Textteil der vorliegenden Arbeit – beginnend mit der Einleitung bis ausschließlich Quellenverzeichnis – umfasst 5.516 Wörter.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung I: Anzahl der Hörspielsendungen pro Sender

Abbildung II: Anteil der Hörspielsendungen auf Wochentage

Tabellenverzeichnis

Tabelle I: Unterschiede zwischen gesprochener und geschriebener Sprache

Tabelle II: Die deutschen Rundfunkteilnehmerzahlen

Tabelle III: Anteil der Hörspiele am Gesamtprogramm

Anlagenverzeichnis

Anlage I: Datenbankauszug des Hörspielprogramms für den August 2005

Anlage II: CD-ROM mit verwendeter Literatur im pdf Format

Anlage III: CD-ROM mit Hörspielen

Anlage IV: Scheinvordruck

1. Eine neue Ära beginnt

29. Oktober 1923, 20 Uhr: "Achtung, Achtung, hier ist die Sendestelle Berlin im Vox-Haus auf Welle 400 Meter. Meine Damen und Herren, wir machen Ihnen davon Mitteilung, dass am heutigen Tage der Unterhaltungsrundfunkdienst mit Verbreitung von Musikvorführungen auf drahtlos-telefonischem Wege beginnt." (BERLINER ZEITUNG 29.10.2003: 12) Dies waren die ersten Worte im Deutschen Hörfunk, der am 29.10.1923 seinen regelmäßigen Sendebetrieb aufgenommen hat und jetzt seit über 80 Jahren sendet.

Der Hörfunk hat seitdem seine Bedeutung stets vergrößert und gehört heute zu den wichtigsten und einflussreichsten Massenmedien. Diese Bedeutung bezieht sich jedoch nicht nur auf die einzelnen Medien untereinander oder die Beziehung zwischen Radio und seinen Nutzern, sondern umfasst ein viel größeres Feld:

„ Hörfunk und Fernsehen leisten aufgrund ihrer alltäglichen Präsenz, ihrer hohen Reichweiten und Nutzungsquoten und ihrer außerordentlichen Informationskapazität einen wesentlichen Beitrag zur inhaltlichen Bestimmung der Ziel- und Wertvorstellungen einer Gesellschaft.“ (KELLER 1992: 7, zit. nach TEICHERT 1981: 396)

Die Betrachtung eines Mediums, das in der Lage ist Einfluss auf die gesamte Gesellschaft zu üben, birgt einen ganz besonderen Reiz. Daher ist auch die Untersuchung der Gattung Hörspiel, die neben dem Feature die einzige arteigene Kunstform des Hörfunks ist und die Besonderheit aufweist an ein technisches Medium gebunden zu sein, für mich äußerst anregend und es viel mir leicht mich mit der Thematik auseinander zusetzen.

In meiner Arbeit möchte ich die Entwicklung des Deutschen Hörspiels chronisch betrachten und anhand ausgewählter Beispiele besonders gelungener oder bedeutender Hörspiele die Stationen der Kunstform mit ihren jeweiligen Besonderheiten herausarbeiten. Wie der Titel bereits erwähnt, soll es sich um einen Einblick in die Geschichte des Hörspiels handeln, daher erhebt meine Arbeit, auch wegen des sehr umfangreichen Themas, keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn ich vom Deutschen Hörspiel spreche, beginne ich meine Darstellung in der Weimarer Republik und gehe über eine kürzere Betrachtung der Nationalsozialistischen Phase bis hin zur Nachkriegszeit und lege dann mein Augenmerk vor allem auf das frühere Westdeutschland und auf die heutige Bundesrepublik, klammere dabei gewissermaßen die Entwicklung in der ehemaligen DDR aus. Gründe dafür sind zunächst die anfänglich sehr ähnlichen Entwicklungen in beiden Teilen Deutschlands nach dem Krieg, sowie der Fakt, dass nach der Wiedervereinigung die weitere Entwicklung des Hörspiels quasi an das bestehende westdeutsche Hörspiel anknüpft und die ostdeutsche Ausprägung dieser Kunstform gewissermaßen als eine Art Intermezzo gesehen werden kann, in der das Hörspiel weniger als Kunst, sondern im Dienste der politischen Überzeugungen entwickelt und gefördert wurde. Meine Auffassung in diesem Punkt wird auch von Teilen der Wissenschaft unterstützt: „ Jenseits der Mauer, wird auch im Hörspiel nur trostloser ‚sozialistischer Realismus’ im Dienste der Planerfüllung getrieben“ (SCHWITZKE 1963: 78) Jedoch gehe ich in meinen Ausführungen nicht soweit die Existenz eines ostdeutschen Hörspiels zu bestreiten (vlg. WÜRFFEL 1978: 186)

[...]

Details

Seiten
55
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638462570
ISBN (Buch)
9783638719735
Dateigröße
955 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v49925
Institution / Hochschule
Universität Leipzig – Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft
Note
2,3
Schlagworte
Stationen Deutschen Hörspiels Einblick Geschichte Deutschland Beispiele Einführung Medienwissenschaft

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Stationen des Deutschen Hörspiels - Ein Einblick in die Geschichte des Hörspiels in Deutschland anhand ausgewählter Beispiele