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Die Blockchain-Technologie und sein Einfluss auf die Wirtschaft

Einfluss auf die Wirtschaft

Bachelorarbeit 2019 60 Seiten

BWL - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis:

1. Motivation, Einordnung und Aufbau der Arbeit

2. Entwicklung des Web 1.0 bis Web
2.1. Web
2.2. Web
2.3. Web
2.4. Kritische Betrachtung des Internets

3. Von der Kaurischnecke zum Bitcoin
3.1. Geld als Grundlage des wirtschaftlichen Handels
3.2. Naturgeld
3.3. Münzgeld
3.4. Papiergeld
3.5. Giralgeld
3.6. Kryptowährungen

4. Die Blockchain Technologie
4.1. Geburt der Blockchain
4.2. Blockchain
4.3. Peer-to-Peer
4.4. Mining
4.5. Arten von Blockchains
4.5.1. Public-Blockchain
4.5.2. Privat-/Enterprise-Blockchain
4.5.3. Konsortium-Blockchain

5. Konsensmodelle
5.1. Proof of Work
5.2. Proof of Stake
5.3. Spezifische Konsensverfahren
5.4. Hash-Funktionen

6. Die digitale Geldbörse
6.1.1. Mobile-Wallets
6.1.2. Hardware-Wallets
6.1.3. Web-Wallets
6.1.4. Papier-Wallets

7. Anwendungsfelder in der Finanzindustrie
7.1. Ripple
7.2. Smart Contracts
7.3. Initial Coin Offering
7.3.1. Utility Token
7.3.2. Revenue Share Token
7.4. USC–Projekt

8. Limitationen des Bitcoin Netzwerkes
8.1. Sicherheit
8.2. Exorbitanter Ressourcenverbrauch
8.3. Wechselkursrisiko
8.4. 51-Prozent Attacken
8.5. Hohe Transaktionszeit

9. Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Gesamtzahl aller Bitcoin-Transaktionen weltweit von April 2016 bis April 2019

Abbildung 2: Blockchain

Abbildung 3: Auflistung der existierenden Blockchain Varianten

Abbildung 4: Transaktionsgeschwindigkeit im internationalem Zahlungsverkehr

Abbildung 5: Hashrate

Abbildung 6: Hashrate-Verteilung unter den größten Mining-Pools

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Größte Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung

Tabelle 2: Entwicklung des ICO-Marktes

Tabelle 3: Größte Diebstähle bei Krypto-Börsen

Abkürzungsverzeichnis:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Motivation, Einordnung und Aufbau der Arbeit

In den vergangenen Jahren genoss kaum ein Begriff eine derart vergleichbare mediale Aufmerksamkeit wie jener der Blockchain. Das Interesse an der dezentral verteilten Datenbank, welche erstmal im Zusammenhang mit der digitalen Währung Bitcoin (BTC) vorgestellt wurde, ist dermaßen groß, dass häufig von einer „Blockchain Revolution“ gesprochen wird.1 Seit 2009 hat sich im Kontext der Finanzkrise und den damit einhergehenden schwindenden Vertrauen in staatliche Einrichtungen, der Bitcoin als die prominenteste digitale Währung etabliert.2 Fortan zählen die Blockchain und die damit verbundenen Kryptowährungen zu einer der vielversprechendsten Innovationen seit der Entwicklung des World Wide Web. Die Technologie hat aller Voraussicht nach einen hohen disruptiven Charakter, sowohl für die Finanzindustrie als auch die gesamte Bevölkerung.

Die Blockchain weist ein derart gewaltiges Potenzial auf, sodass ganze Branchen zum Umdenken gezwungen sind. Seit Jahrhunderten beschäftigen sich Ökonomen wie Adam Smith und Ludwig von Mises mit den Besonderheiten von Geld. Durch Kryptowährungen entstand ein komplett neues Fachgebiet, dessen Exploration noch von geringem Umfang ist. Darüber hinaus stellen die digitalen Währungen eine „neue Assetklasse“ dar und können vielfältig zur Diversifizierung des bestehenden Portfolios genutzt werden, wobei ein reales Risiko des Totalverlusts besteht.3

Nichts destotrotz lässt sich das stetige Wachstum durch Zahlen von Statista bekräftigen, wobei deutlich verifizierbar ist, dass sich die Quantität der Transaktionen in den letzten drei Jahren mehr als verdreifacht hat.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Gesamtzahl aller BTC-Transaktionen weltweit von April 2016 bis April 2019 in Millionen Quelle: Statista

In Angesicht des Sachverhalts, dass die Applikation (oder Inanspruchnahme) kontinuierlich steigt, ist es von Relevanz die Technologie zu begreifen. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Potenzialen, als auch den Risiken und Limitationen des Netzwerkes ist daher zwingend notwendig.4 Exemplifiziert wird dies durch das Zitat von Joi Ito, dem Direktor des MIT Media Labs:

„Alle wollen Blockchains kaufen. Allerdings bewerben einige Unternehmen Blockchains, die tatsächlich nur einfache Datenbanken sind. Solch irreführende Werbung schafft Missverständnisse.“5

Die vorliegende Bachelorarbeit zielt darauf ab, ein Verständnis für die essenziellen technischen Aspekte dezentraler, verschlüsselter Transaktionssysteme zu vermitteln. Weiterhin soll analysiert werden welches wirtschaftliche Potenzial ihr innewohnt. Diesbezüglich soll im Rahmen der bereitliegenden wissenschaftlichen Arbeit die Charakteristika adäquat beschrieben werden. Der primäre Fokus der Bachelorarbeit umfasst die Begrifflichkeiten der Blockchain Technologie (überwiegend mit Bezug zu Bitcoin) und deren Einfluss auf die Wirtschaft und Limitationen des Netzwerkes. Hierbei wird ein Exkurs zu dem geschichtlichen Hintergrund von Geld referiert sowie die Evolution des World Wide Web konkretisiert. Gesucht wurden Antworten auf zwei zentralen Fragen:

1. Welche zentralen Merkmale machen die Blockchain-Technologie derart exzeptionell?
2. Kann die Blockchain einen beachtlichen Einfluss auf die Wirtschaft nehmen und in welchen Branchen macht eine Applikation am meisten Sinn?

Zu diesem Zweck wurden Fachliteraturwerke sowie aktuelle Working Papers und Studien von Beratungsunternehmen, Regierungsbehörden und Finanzdienstleistern untersucht. Das Resultat gibt einen Überblick darüber, wie internationale Experten aus Forschung, Industrie und dem Dienstleistungssektor das Konzept der Blockchain kategorisieren und welche Vor- und Nachteile sie eruieren.

Die Arbeit gliedert sich in neun Kapitel. Im Anschluss an diese Einleitung folgt im zweiten Kapitel eine Darstellung des Internets, wobei die Explikation anhand des Webs erfolgt. Die ersten drei Passagen beschäftigen sich mit dem Internet und dessen Ausprägungsformen. Im letzten Passus werden Probleme in Relation mit dem Internet beschrieben.

Das dritte Kapitel bietet einen Exkurs zur historischen Entwicklung von Geld. Im Zuge des ersten Abschnittes werden die Grundlagen des wirtschaftlichen Handelns thematisiert und die drei elementaren Grundfunktionen von Geld beleuchtet. Die darauffolgenden Passagen benennen die verschiedenen Stadien, welche Geld als Transfergut im Laufe der Jahrhunderte durchlaufen hat, bis hin zur Kryptowährung.

Im Kapitel vier findet eine begriffliche und thematische Abgrenzung der Blockchain statt sowie eine Explikation des Fundaments, welches für das Verständnis der weiteren Arbeit von Nöten ist. In diesem Kapitel werden signifikante Begriffe von zentralem Wert definiert und konkretisiert.

Das fünfte Kapitel ist technisch orientiert und beschäftigt sich mit Konsensverfahren sowie der Erläuterung von Hash-Funktionen.

Im sechsten Kapitel wird zur Wertaufbewahrungsfunktion von Kryptowährungen Position bezogen. Dabei werden die respektiven Diskrepanzen zwischen den vorhandenen technischen Lösungen verglichen.

Ein Resümee über bereits probate Anwendungsfälle in der Industrie ist im siebten Kapitel zu finden. Hierbei werden einige Beispiele aus der freien Wirtschaft mit Fokus auf die Finanzbrache verdeutlicht.

Das achte Kapitel beschreibt die Probleme und die kovariierenden Ursachen, welche im Kontext der Blockchain-Technologie auftreten.

Der neunte und letzte Textabschnitt subsumiert die substanziellen Ergebnisse und beschreibt einen Ausblick bezüglich denkbarer Einsatzmöglichkeiten.

Mit einer realistischen Einschätzung des Potenzials der Blockchain, wird dieses Kapitel zum Abschluss gebracht.

2. Entwicklung des Web 1.0 bis Web 3.0

In dieser Passage wird die historische Betrachtung des Webs und dessen Provenienz bis hin zur Entwicklung des dezentralen Webs untersucht. Außerdem werden die damit verbundene Eingriffe in das Leben der Menschheit analysiert.6

Ausgehend von dem Jahr 1990 und der Applikation des Protokolls TCP/IP7, kann das Internet als Revolution für den Informationsaustausch gesehen werden.

2.1. Web 1.0

Bei der Rekognoszierung informationstechnischer Protokolle und zur Beantwortung der Fragestellung, inwiefern das Internet in das Leben der Bevölkerung vorgedrungen ist, muss die Entwicklung8 des Webs genauer inspiziert werden. Das Internet vor den 1999er Jahren wird als "Read-Only-Web“ signifiziert, wobei sich die Rolle des mediokren Internetnutzers auf das Lesen, der für ihn offerierten Informationen limitiert. Die Funktionalitäten der Benutzerinteraktion oder des Inhaltsbeitrags waren äußerst restriktiv. Die ersten Warenkorbanwendungen, die meist Inhaber von E-Commerce-Websites nutzten, fallen grundsätzlich unter die Kategorie Web 1.0. Beispielhaft dafür war die Web 1.0 Ära, wobei Millionen von statischen Websites sich während des Dotcom-Booms9 ausbreiteten. Vor dem 21. Jahrhundert gab es im Internet keinen aktiven Informationsaustausch zwischen Verbraucher und Produzenten, jedoch spricht man schon ab diesem Zeitpunkt vom Digitalzeitalter.10

2.2. Web 2.0

Zum Zeitpunkt der Jahrtausendwende führte die Progression des Internets dazu, dass multidimensionale Applikationen die Interaktionsmöglichkeiten extendieren. Das Defizit einer aktiven Interaktion der Nutzer führte zur Entstehung vom Web 2.0. Seitdem ist es auch für nicht technikaffine Benutzer möglich, über verschiedene Blog-Plattformen aktiv zu interagieren und eine individuelle Komponente zum Web beizutragen. Im "Read-Write-Web“ war der Nutzer befähigt, Inhalte beizutragen und mit anderen Webnutzern zu interagieren. Durch neue Konzepte wie Blogs, Social-Media11 und Video-Streaming Plattformen wurde der konventionelle Benutzer befähigt, seinen eigenen Beitrag beizusteuern. Damit wurde die Publikation selbst kreierter Inhalte anwenderfreundlicher und ging von der bilateralen auf die multilaterale Kommunikation über. Es scheint sich um eine willkommene Forderung der Webnutzer zu handeln, welche sich kumulativ an den Informationen beteiligen möchten, die ihnen offeriert werden. Die Interaktionsmöglichkeit zum individuellen Beitrag hat charakteristische Eigenschaften des Webs geprägt. Reflektiert man diese Thematik rein von der Entwicklerseite, dann existieren sehr viele kontroverse Definitionen des Web 2.0, jedoch führt die Unterscheidung für den gewöhnlichen Webnutzer nur zur Verwirrung, weshalb darauf nicht weiter eingegangen wird.

2.3. Web 3.0

Die darauffolgende Entwicklungsstufe stellte das Web 3.0 dar, wobei dieses auch als semantisches Web bekannt ist. Es handelt sich um ein Konzept zur Verknüpfung, Integration und Analyse von Daten aus differierenden Quellen zur Gewinnung neuartiger Informationen. Das auch als "Read-Write-Execute" bekannte Web kombiniert verschiedenartige Geräte miteinander und sorgt durch die Kategorisierung aus verschiedenen Quellen zur Gewinnung neuartiger Informationen.12 Im Zuge dessen entsteht eine steigende Verwertbarkeit und Relevanz der Begriffe.13 Das System bietet ein gemeinsames Framework14, welches es ermöglicht, Daten über Anwendungen, Organisationen und Communities hinweg zu verknüpfen und gewährt eine gemeinschaftliche Verwendung. Durch die simultane Verknüpfung und Zuordnung von Personen, Orten, Ideen oder Konzepten sollen die Benutzerfreundlichkeit als auch die Komptabilität steigen.15

2.4. Kritische Betrachtung des Internets

Umso elementarer das Internet für den Alltag wird, desto häufiger wird man mit dessen Problemen und Schwachstellen konfrontiert. Eine uneingeschränkte Nutzung des Internets setzt voraus, dass der Anwender den Geschäftsbedingungen des jeweiligen Anbieters zustimmt. Nur so kann die allumfassende Funktionalität des Webs appliziert werden. Dabei ist es irrelevant, ob es sich um die Registrierung eines Social-Media-Accounts handelt oder das Herunterladen einer App auf das mobile Endgerät. In der letzten Instanz müssen die AGB akzeptiert werden, wodurch der Nutzer sich bereit erklärt, seine Daten zu tradieren. Das Bedürfnis von Sicherheit im Netz gestaltet für den Endnutzer äußerst diffizil, der gegenüberliegenden Partei zu vertrauen. Vor diesem Hintergrund obsiegen Vermittlungsstellen oder Drittanbieter immer mehr an Bedeutung. Diese treten beim Abschluss eines gültigen Rechtsgeschäfts im Internet als Intermediär16 auf, um das Vertrauen wiederherzustellen. Aus Verbrauchersicht resultieren daraus illusorische Kosten bei der Vertragsabwicklung. Darüber hinaus monopolisieren IT-Dienstleister exorbitante Datenmengen. Zudem profitieren diese aus dem Weiterverkauf der Daten oder durch das Generieren und Applizieren gezielter Werbemaßnahmen. Im Umkehrschluss dazu, werden die Webnutzer kumulativ transparent.17 Angesichts dessen sollte man meinen, dass die Sicherheit im Internet fortwährend ansteigt, um sich vor unerwünschter Datengenerierung als auch vor Cyber-Attacken zu schützen.18 Trotzdem hat sich die Sicherheit im Netz wenig weiterentwickelt und die Zahl der polizeilich erfassten Fälle von Cyberkriminalität nimmt weiterhin zu.19 Im Jahr 2018 stieg der Schaden im Korrelat zum Vorjahr von 50,9 Millionen auf 71,4 Millionen Euro an, wobei laut Einschätzung von Sicherheitsexperten die Dunkelziffer beträchtlich höher ausfällt, da nur neun Prozent tatsächlich zur Anzeige gebracht werden. Der Branchenverband Bitkom spricht deswegen von 55 Milliarden Euro geschätztem Schaden. Die Unternehmensberatung KPMG asseriert, es seien insgesamt vier von zehn Unternehmen in Deutschland Opfer solcher Attacken gewesen.20 In der Studie von KPMG (2015) zur Thematik E-Crime wird behauptet, dass im Mittelpunkt von Cyberattacken hauptsächlich Finanzdienstleister stehen.21

Nachdem die Historie des Internet und die damit verbundenen negativen Aspekte referiert wurden, gilt es die geschichtliche Betrachtung des Geldes zu resümieren. In diesem Zusammenhang wird im folgenden Kapitel näher expliziert, wie Geld entstanden ist und welche Entwicklungsschritte es durchlaufen hat.

3. Von der Kaurischnecke zum Bitcoin

Dieses Kapitel bietet einen geschichtlichen Überblick von Zahlungsmitteln, bis hin zur Einführung und Etablierung von Geld. Im ersten Abschnitt werden dabei die Grundlagen untersucht. Im zweiten bis fünften Abschnitt werden Eigenschaften und Probleme von diversen Ausprägungsformen von Geld analysiert. Der letzte Abschnitt befasst sich mit digitalen Währungen die erst 2008 in Erscheinung getreten sind.

3.1. Geld als Grundlage des wirtschaftlichen Handels

Bereits seit mehreren Jahrtausenden spielte Geld eine zentrale Rolle im Handel und Austausch von Gütern. Es wurde als Instrument der Vereinfachung und zum Vergleich von Werten introduziert. Rückblickend wurden Güter wie beispielweise ein Kilogramm Weizen gegen ein Kleid eingetauscht oder eine Kuh gegen drei Ziegen, um einen entsprechenden Gegenwert zu generieren. Doch es stellt sich die Frage, was geschieht, wenn der Käufer keinen Mehrwert aus dem Tauschgut22 seines Handelspartners beziehen konnte, da er bereits genügend Kleidungsstücke besaß. Die Suche nach einem passenden Tauschpartner stellte sich als strapaziös und impraktikabel heraus.23 Hinzu kam die fehlende Funktion als Recheneinheit 24 der einzelnen Güter, weshalb Myriaden von Austauschverhältnissen der Güter untereinander bestimmt werden mussten. Allgemein können die Austauschverhältnisse durch berechnet werden. Bei lediglich 200 Gütern hat man bereits 19.990 existente Wechselverhältnisse. Seit der Einführung von Münzen und Scheinen muss man lediglich 200 Preise berücksichtigen.25

Aufgrund der Komplexität musste ein Zwischentauschwert kreiert werden, um den Kaufprozess in zwei unterschiedliche Handlungen einzuteilen. Der Kauf und Verkauf von Gütern ist in der heutigen Gesellschaft von fundamentaler Bedeutung und ist weder von Seiten der Wirtschaft, noch von Seiten der Bevölkerung wegzudenken. Aufgrund der Tatsache, dass Geld diesen enorm bedeutenden Stellenwert bezogen hat, wurde es zum Symbol für Macht und ist im Laufe der Geschichte bereits für unzählige Konflikte verantwortlich gewesen. Trotz alledem ist Geld als solches eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheit und hat den primären Zweck des Austausches von Waren und Dienstleistungen. Durch Geld als Zwischenspeicher werden der Kauf und der Verkauf physisch voneinander getrennt und der Wert kann dauerhaft erhalten bleiben. Dabei spricht man von der Wertaufbewahrungsfunktion26 des Geldes.27 Aus der Notwendigkeit heraus verbreitete sich Naturgeld im 6. Jahrtausend vor Christus, wobei die detaillierte Darstellung im folgenden Abschnitt geschildert wird.

3.2. Naturgeld

Naturgeld etablierte sich in Form von Kakao, Salz oder Pfeilspitzen. Dabei war es wichtig, dass es zählbar, haltbar und leicht im Transport war. Zudem musste sein Wert allgemein anerkannt sein, was aufgrund regionaler Diskrepanzen zu Problemen führte. Das natürliche Vorkommen von Salz ist in Küstennähe naturgemäß umfangreicher als im Landesinneren, während es bei Tee genau umgekehrt ist. So waren damals die Grundprinzipien von Angebot und Nachfrage schon gegeben. Als eines der weitverbreitetsten Zahlungsmittel gilt die Kaurischnecke, welches über 3000 Jahre lang bestehen blieb und zu einem der erfolgreichsten Zahlungsmittel weltweit zählt.28

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war die Kaurischnecke weiterhin verbreitet und galt in Teilen Afrikas und Südostasien noch bis 1960 als akzeptiertes Zahlungsmittel.29 Naturgeld war jedoch untrennbar mit der Problematik verbunden, dass dieses oftmals nicht teilbar war, wodurch es zu Schwierigkeiten bei der Umrechnung kam. Der nächste Schritt in der historischen Betrachtung von Geld stellt die Erfindung der Waage dar. Dadurch konnte der exakte Materialwert bestimmt werden, wodurch es zur Prägung von Münzen kam.

3.3. Münzgeld

Durch die vordefinierte Münzlegierung und dem damit einhergehenden fixen Materialwert der Münze, wurde der Handel vereinfacht. Die Vorteile fanden sich in der unkomplizierten Lagerfähigkeit als auch in der gesunkenen Volatilitätsanfälligkeit, was durch die vorbestimmte Legierung der Münze funktionierte. In den Anfangszeiten der Münzprägung zwischen 500 bis 600 v.Chr. waren lediglich Kaiser und Könige Emittenten dieser Münzen, später im 13. Jahrhundert folgten darauf noch Fürsten und Bischöfe.30 Der fortfolgende Entwicklungsschritt in der Historie des Geldes war die Entstehung von Papiergeld.

3.4. Papiergeld

Papierscheine als Zahlungsmittel wurden erstmals im 10 Jh. in China nachgewiesen. Die Chinesen tauschten damals die schweren Münzen gegen leichtes Papiergeld in Form von Depotscheinen ein. Der Besitzer des Scheines konnte diesen bei offiziellen Stellen gegen Münzen einzutauschen. Aufgrund dessen, dass der Depotschein nicht personalisiert war, konnten untereinander Tauschgeschäfte in Form von Waren und Dienstleistungen eingegangen werden. Die Herstellungskosten von Papiergeld waren zwar wesentlich geringer im Vergleich zum Münzengeld, jedoch mussten die Banken erst das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen und ihr glaubhaft versichern, dass man im Austausch für einen Depotschein einen Gegenwert in Form von Münzen erhält. Dadurch kam es erst vergleichsweise spät zu einer allgemeinen Akzeptanz.

Erst im 19 Jh. schaffte es die Bank of England als erste europäische Bank, Papiergeld als offizielles Zahlungsmittel einzuführen. Durch die Lancierung von Zinsen sollte ein monetärer Anreiz für die Bevölkerung geschaffen werden, um dadurch die verfügbare Geldmenge der Banken zu steigern. Dies führte schließlich zu einem vergrößerten Handlungsspielraum für Investitionen und Kreditgeschäfte der Banken. Das Resultat davon war, dass Überweisungen und Konten Münzen und Scheine ersetzten, was zur Folge hatte, dass der bargeldlose Zahlungsverkehr an Popularität gewann.

3.5. Giralgeld

Infolge dessen wurde im 19. Jahrhundert Buchgeld für große Investitionen eingeführt, welches im haptischen Sinne nicht existiert, aber zunehmend an Bedeutung gewann. In der Nachkriegszeit wurden Löhne nicht mehr wie bisher in Lohntüten ausgegeben, sondern vermehrt als Überweisung getätigt, wie auch Zahlungen für Gas und Wasser. Wobei dies von der Durchdringung in den Alltag der Bevölkerung zeugt. Erstaunlicherweise ist Giralgeld bis heute kein offizielles Zahlungsmittel, wird aber dennoch vom Großteil der Unternehmen in Form von Überweisungen akzeptiert.31 Mittels der Digitalisierung im 20. Jahrhundert wurden zunehmend alle Transaktionen elektronisch abgewickelt und Prozesse automatisiert. Angesichts der Verbreitung des Internets hat die Ära der EC- und Kredit-Karten begonnen und klassische Überweisungen wurden nach und nach durch Online-Banking ersetzt. Infolge der Smartphonenutzung gelang der Durchbruch im Bereich Micro- und Macro-Payments32, da diese für die Abwicklung von geringfügigen Beträgen genutzt werden. In diesem Zusammenhang steigt die prozentuale Verwendung von bargeldlosen Zahlungsmitteln, wobei im Jahr 2018 erstmals mehr Karten- als Bargeldzahlungsumsatz verzeichnet wurde. 33 Dennoch bleibt Bargeld in Deutschland mit fast 50% der getätigten Zahlungen das zweitbeliebteste Zahlungsmittel nach der Karte.34 Durch die Finanzkrise und dem damit einhergehenden Vertrauensverlust der Bevölkerung in das Finanzsystem wurde der Weg für Kryptowährungen eingeleitet.35

3.6. Kryptowährungen

Unter Kryptowährungen versteht man digitale Währungen, die kryptografisch verschlüsselt sind und sich durch ihre Dezentralität auszeichnen.36 Diese Zahlungssysteme basieren auf der Blockchain-Technologie und werden von Seiten des Staates nicht als Währung anerkannt. Die Zuordnung von Bitcoin & Co. ist sehr umstritten und unterscheidet sich stark von Land zu Land.37 Der Markt umfasst derzeit bereits mehr als 2000 aktiv gehandelte Kryptowährungen.38 Die bekannteste digitale Währung ist der Bitcoin (BTC), welcher zweifelsfrei als Wegbereiter aller heutzutage existierenden Kryptowährungen zählt.39 Diese sind alle rein privatwirtschaftlich organisiert, mit wenigen Ausnahmen, wie zum Beispiel die venezolanische Kryptowährung „Petro“.40 Die Intension hinter diesen Währungen ist ein losgelöster Zahlungsverkehr ohne staatliche Regulierungen. So unterscheidet sich die staatliche Akzeptanz enorm. In einigen Regionen ist sie gänzlich verboten, in anderen wird sie sogar subventioniert.41 Bei Kryptowährungen ist die Geldmenge häufig auf eine feststehende Anzahl von Coins beschränkt. In der Wirtschaftswissenschaft gibt es kontroverse Diskussionen zu dieser Thematik. So können durch Softwarefehler, menschliches als auch technisches Versagen enorme Verluste entstehen oder Datendiebstahl von statten gehen.42 Häufig wird als Argument angebracht, dass sich die Benutzer nicht ausreichend mit den Funktionalitäten auseinandergesetzt haben. Dabei stellt sich die grundlegende Frage, ob man die Thematik dahinter überhaupt verstehen muss.43 Denn die wenigsten Bürger haben ausreichend Fachwissen über und Verständnis für das aktuelle Bankensystem. Kaum jemand weiß in vollem Umfang wie Geld entsteht, welche Technik hinter einem Wertpapierhandel oder einem Kreditgeschäft steckt. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung von Finanzexperten hervor, wobei lediglich 5% der Experten den Wissensstand der Bevölkerung bei Finanzthemen als gut empfinden.44 Trotzdem benutzen fast alle Bürger Online Banking um ihre Überweisungen zu tätigen, investieren in diverse Aktienfonds ohne jemals die Systematik dazu hinterfragt oder verstanden zu haben, und vertrauen blind auf das Finanzsystem.

Wenn es jedoch um die Kryptowährungsthematik geht, gibt es sehr kontroverse Standpunkte. Deswegen überwiegen bei der medialen Berichterstattung die hohe Volatilität der digitalen Währungen, die verzweifelte Suche nach Satoshi Nakamoto (siehe Kapitel 4.1.) oder die Verbreitung von Bitcoin im Dark Net45 als Bezahlungsmethode. Nur vereinzelt liest man etwas über die Technik dahinter und den möglichen Einfluss auf das heutige Finanzsystem.46 Demnach ist es kaum verwunderlich, dass die Bitcoin-Akzeptanz stagniert. So ist Bitcoin momentan noch kaum verbreitet, wenn es um alltägliche Onlinezahlungen geht.47

Um diesen Zusammenhang näher zu verstehen, befasst sich das folgende Kapitel mit der dahinterliegenden Technologie und erklärt essentielle Begriffe in diesem Zusammenhang.

4. Die Blockchain Technologie

Kern dieses Kapitels ist es, ein Verständnis für die Blockchain-Technologie zu schaffen. In Anlehnung daran wird die Funktionsweise anhand der Kryptowährung Bitcoin analysiert.

4.1. Geburt der Blockchain

Im Jahr 2008 wurde erstmals die Funktionsweise der Blockchain-Technologie unter einem White Paper namens „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“ veröffentlich. Der Autor oder die Gruppe verwenden das japanische Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ wobei die wahre Identität bis heute ungeklärt ist.48 Allerdings gab es bereits mehr als 10 Jahre zuvor Pilotprojekte, weshalb das Geburtsjahr der Blockchain kontrovers debattiert wird. So wurde bereits 1995 in London an sogenannten Mutual Distrubuted Legder geforscht und verschiedene Anwendungsfelder erprobt. Dessen ungeachtet kann zweifelsfrei asseriert werden, dass der Bitcoin zur ersten prominenten Blockchain-basierten Anwendung wurde.49 Nakamoto’s Intension war nicht das existiente Finanz- und Bankensystem zu ändern, sondern ein komplett neues Konzept zu etablieren. Seine Vision war dabei, eine Währung zu realisieren, die komplett ohne jegliche Intermediäre funktioniert. Er beschrieb das vorherrschende System als sehr ineffizient und riskant, da es auf Vertrauen in eine einzige Partei, wie beispielsweise Banken und Staaten basiert. Bei jeder Transaktion agieren diese als Vermittler zwischen Sender und Empfänger, wobei Nakamoto diese Instanz als umständlich und teuer empfand.50 Bisher handelt es sich bei Transaktionen um ein Vermittlungsgeschäft zwischen zwei Parteien. Dieser Handel funktioniert heute schneller als je zuvor, was zunächst nicht sonderlich frappierend klingt in Angesicht dessen, dass die Rechenleistung in den letzten Jahrzehnten exponentiell gestiegen ist. Nakamoto’s Wunsch war es dennoch ein System zu konzipieren, welches nicht suggestibel ist und auch ohne Mittelsmänner agieren kann. Das Prinzip bei BTC differiert sich insofern, dass nicht mehr wie bisher Banken bei Problemen als Konfliktpartei, für Klarheit sorgen. Stattdessen ist das gesamte Netzwerk für die autodynamische Validierung von Transaktion zuständig. Angesichts dieser Tatsachen können Transaktionen nicht verfälscht werden. Dabei beruht das Vertrauen in mathematische Formeln, welche einem Determinismus folgen, welcher bei Menschen nur rein theoretisch existent ist. Aus den genannten Gründen nahm die Entwicklung einen rapiden Lauf, als bereits wenige Monate nach der Veröffentlichung des White Papers der erste „Block 0“ validiert wurde. Dieser ist auch als Genesis Block bekannt.51 Im Folgenden sind die wichtigsten Meilensteine aus der Anfangszeit der BTC-Entwicklung dargestellt.

[...]


1 Vgl. Voshmgir S. (2016), Blockchains, Smart Contracts und das Dezentrale Web, S.5.

2 Vgl. Fraebel Y. (2018), Die Blockchain Technologie, S.5.

3 Vgl. Nolting C./Müller M. (2017), Kryptowährungen und Blockchain, S.10.

4 Vgl. Fraebel Y. (2018), Die Blockchain Technologie, S.5.

5 Vgl. Bamberger B. (2017), Blockchain Technologie - Vom Hype zur Wirklichkeit, S.2.

6 Vgl. Voshmgir S. (2016), Blockchains, Smart Contracts und das Dezentrale Web, S.10.

7 Für einen Überblick zur Funktionsweise und Aufbau des Netzwerkprotokolls TCP/IP, siehe Holtkamp, H. (2002).

8 Ein Großteil der Internetentwicklung ist auf Tim Berners-Lee zurückzuführen, der als Erfinder der Auszeichnungssprache HTML und Pionier des World Wide Web (WWW) gilt. Siehe Pomaska, G. (2012), Webseiten Programmierung, S.12.

9 Der Begriff Dotcom-Boom ist ein medial geprägter Ausdruck für die stark überbewerteten Technologieunternehmen aus den 2000er Jahren, wobei diese Aktien damals häufig mit mehr als dem 400-fachen bewertet wurden, als ihr tatsächlicher Jahresgewinn betrug. Siehe Bischoff, W. (2017), Eine Blase nach der anderen, S.2.

10 Vgl. Fleerackers, T./Meyvis, M. (2018), web-1-0-vs-web-2-0-vs-web-3-0-a-bird-eye-on-the-definition.

11 Entwicklungen wie Twitter, Youtube, Facebook, MySpace und Flickr fallen unter diese Kategorie der Social Media. Siehe Voshmgir S. (2016), Blockchains, Smart Contracts und das Dezentrale Web, S.10.

12 Unter Kategorisierung von Begriffen versteht man die Zuordnung in Gruppen. Dabei wird beispielweise der Begriff „Bank „entweder in der Rubrik für Finanzinstitute oder für Inneneinrichtung aufgenommen. Siehe Vetter, J., Semantic Web im Überblick, S.2-3.

13 Vgl. Fleerackers, T./Meyvis, M. (2018), web-1-0-vs-web-2-0-vs-web-3-0-a-bird-eye-on-the-definition Vgl. Voshmgir S. (2016), Blockchains, Smart Contracts und das Dezentrale Web, S.10.

14 Das Semantische Web arbeitet hauptsächlich mit dem Resource Description Framework (RDF), einem Standardmodell für den Datenaustausch im Web. RDF ist in der XML-Sprache geschrieben, wodurch es leicht zwischen verschiedenen Computern mit unterschiedlichen Betriebssystemen ausgetauscht werden kann. Siehe Suphakorntanakit, N. (2008), Web 3.0, S.4.

15 Vgl. Suphakorntanakit, N. (2008), Web 3.0, S.4-5.

16 In diesem expliziten Fall sind Plattformanbieter, Banken und Treuhändlern unter dem Begriff Intermediäre zusammengefasst. Siehe Giese, P. et al. (2016), Die Blockchain Bible, S.7.

17 Der Begriff „Gläserner Mensch“ beschreibt die personenbezogene Datensammlung und Analyse eines Webnutzers. Dabei wird die Durchleutung und Speicherung dieser Angaben kritisiert. Siehe Giese, P. et al. (2016), Die Blockchain Bible, S.7 und Gradl, B. (2012), Der Gläserne Mensch.

18 Vgl. Lang, S. (2016), Mythen und Fakten zu Überwachung und digitaler Selbstverteidigung, S.2.

19 Vgl. Bundeskriminalamt. (2018), Cybercrime – Handlungsempfehlung für die Wirtschaft, S.4-5.

20 Vgl. Weser-Kurier (2018), Mehr Fälle und höhere Schäden durch Cyberkriminalität.

21 Vgl. Geschonneck, A. (2015), Forensic KPMG-E-Crime, S.4.

22 In der Wirtschaftswissenschaft wird die Tauschmittelfunktion von Geld als eine der drei elementaren Eigenschaften angesehen, damit die Währung als Geld klassifiziert wird. Siehe Merk, G., Arten und Aufgaben des Geldes, S.1.

23 Vgl. Rosenberg, P. (2018), Bitcoin und Blockchain, S.5.

24 Die Funktion als Recheneinheit stellt die zweite grundlegende Funktion von Geld dar. Siehe Merk, G., Arten und Aufgaben des Geldes, S.2.

25 Vgl. Deutsche Bundesbank (2017), Geld verstehen – Schülerbuch für die Sekundarstufe, S.13.

26 Die Wertaufbewahrungsfunktion stellt das letzte grundlegende Kriterium für Geld dar. Siehe Merk, G., Arten und Aufgaben des Geldes, S.3.

27 Vgl. Rosenberg, P. (2018), Bitcoin und Blockchain, S.5.

28 Vgl. Rosenberg, P. (2018), Bitcoin und Blockchain, S.5-6.

29 Vgl. Gatschet, R. (2017), Das Geld der Welt

30 Vgl. Rosenberg, P. (2018), Bitcoin und Blockchain, S.7.

31 Vgl. Rosenberg, P. (2018), Bitcoin und Blockchain, S.7-8.

32 Bei Geldsummen zwischen 1 bis 10 Euro befindet man sich der Kategorie Micropayment, während höhere Beträge unter Macropayments klassifiziert werden. Siehe Wiedenbeck, P. (2018), Klassifizierung von E-Payment-Lösungen.

33 Vgl. Seibel, K. (2019), Die deutsche Liebe zum Bargeld verblasst.

34 Vgl. Rosenberg, P. (2018), Bitcoin und Blockchain, S.8-9.

35 Vgl. Maas, R. (2018), Die merkwürdigen Vorfahren von Bitcoin und Blockchain.

36 Vgl. Bendel, O. (2018), Kryptowährungen.

37 Vgl. Holtermann, F. (2018), Bitcoin laut OLG-Urteil keine Rechnungseinheit.

38 Vgl. Willmoth, J. (2018), Bear Market? CoinMarketCap Hits Milestone with 2,000 Active Cryptocurrencies Listed

39 Vgl. Rosenberg, P. (2018), Bitcoin und Blockchain, S.9.

40 Vgl. Kilik, K. (2018), Was ihr über Venezuelas Kryptowährung Petro wissen müsst.

41 Ein expliziter internationaler Vergleich kann hier nicht erfolgen, da dies die Fragestellung der Arbeit überschreiten würde. Siehe Schmidt, T. (2018), Die zehn kryptoskeptischsten Länder der Welt.

42 Vgl. Bendel, O. (2018), Kryptowährungen.

43 Vgl. Rosenberg, P. (2018), Bitcoin und Blockchain, S.9.

44 Vgl. Dies geht aus einer quantitativen bevölkerungs-repräsentativen Befragung hervor. Hierfür wurden 1014 Personen ab 14 Jahren befragt und 600 Experten. Die repräsentative Befragung wurde von Union Investment in Auftrag gegeben und von Kantar Emnid (dt. Meinungsforschungsinstitut) durchgeführt. Siehe Union Investment (2017), Finanzbildung in Deutschland, S.5, 21.

45 Beim Darknet handelt es sich um einen Teil des Deep Web, wobei die Webseiten dort nicht von Suchmaschinen wie Google indexiert werden und man einen speziellen Browser namens „Tor“ für den Zugang dafür benötigt. Der Browser verschleiert die IP-Adresse durch ein Verschlüsselungsverfahren, wodurch ein anonymes surfen ermöglicht wird. Siehe Sixt, E. (2016), Bitcoins und andere dezentrale Transaktionssysteme, S.157.

46 Vgl. Rosenberg, P. (2018), Bitcoin und Blockchain, S.9.

47 Vgl. Bergmann, C. (2017), Bitcoin wird immer weniger brauchbar als Zahlungsmittel

48 Vgl. Fraebel, Y. (2018), Die Blockchain Technologie, S.10.

49 Vgl. Bamberger, B. (2017), Die Blockchain Technologie: Vom Hype zur Wirklichkeit, S.2.

50 Vgl. Nakamoto, S. (2008), Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System, S.1.

51 Vgl. Giese, P. et al. (2016), Die Blockchain Bible, S.13-15.

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Seiten
60
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783668993235
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v495874
Institution / Hochschule
Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Note
1,7
Schlagworte
Blockchain Geld P2P Konsensmodelle Mining Hash Wallet

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Titel: Die Blockchain-Technologie und sein Einfluss auf die Wirtschaft