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Roboter in der Pflege. Ethische Aspekte und Fragen der Akzeptanz

von Milan Viktorias (Autor)

Hausarbeit 2018 32 Seiten

Medien / Kommunikation - Medienethik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

II. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Roboterbegriff

3. Roboter in der Pflege
3.1 Die Emotionale Robotik
3.2 Das emotionale Artefakt PARO
3.3 Anwendungsbereiche und Problemfelder

4. Ethische Aspekte und Fragen der Akzeptanz
4.1 Das MEESTAR-Modell
4.2 Evaluation und Diskussion

5. Fazit

III. Literatur- und Quellenverzeichnis

II. Abbildungsverzeichnis

Abb.1: Das emotionale Roboter - Artefakt PARO

Abb.2: Das MEESTAR - Modell

Abb.3: Ergebnisübersicht der beispielhaften Anwendung des MEESTAR-Modells

1. Einleitung

Roboter halten Einzug in die Gesellschaft. Bereits jetzt werden sie in der produzierenden Industrie, im Finanzsektor, im Verkehrswesen, in der Landwirtschaft und im Militärsektor eingesetzt - um nur wenige Beispiele zu nennen. Doch auch spielen Roboter in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen eine immer größere Rolle. Die Medizin entwickelt sich auf einem sehr stetigen Niveau weiter, was zu einer starken Veränderung der Altersstruktur speziell in Industrieländern führt. Diese Entwicklung, die gemeinhin als demographischer Wandel beschrieben wird, zeichnete sich bereits am Ende der Achtziger Jahre ab. Hierdurch werden nicht nur die Anforderungen an das Gesundheitssystem, sondern auch an das Pflegesystem immer größer. Durch den stetig wachsenden Personalmangel in Pflegeeinrichtungen wird es immer schwerer, die Qualität in den operativen Bereichen der Pflegeversorgung aufrecht zu erhalten. Nach dem Statistischen Bundesamt (2017) gibt es in Deutschland circa 2,9 Millionen pflegebedürftige Menschen. Hiervon werden circa zwei Drittel im häuslichen Bereich und circa ein Drittel in vollstationären Pflegeeinrichtungen gepflegt.1 Es besteht jedoch die Möglichkeit im Einsatz fortschrittlicher Technologien, Fachkräfte im Gesundheitswesen in ihren operativen Tätigkeiten zu entlasten und somit die Qualität in der Pflege zu steigern - womöglich sogar nachhaltig zu verbessern. Der Einsatz von sogenannten Pflegeroboter wird zunehmend auf wissenschaftlicher und politischer Ebene diskutiert. Dies zeigt sich unter anderem durch interdisziplinäre Forschungsprojekte, die sich intensiv mit dem Einsatz Sozialer Roboter bei Menschen mit demenziellen Erkrankungen beschäftigen. Technikoptimisten, die an der Entwicklung oder Erprobung sozialer Roboter beteiligt sind, argumentieren häufig, dass der Einsatz von Pflegeroboter eine operative Entlastung des Pflegepersonals und einen Anstieg der Lebensqualität der Pflegebedürftigen hervorbringen könnte.2 Ferner lässt sich häufig das Argument des Autonomiegewinns erkennen. Im Gegensatz zu Technikoptimisten, argumentieren Technikpessimisten meist mit einem Verlust der Autonomie durch den Einsatz von Pflegeroboter.3 Leschke (2018) beschreibt diesen Mechanismus der nachgelagerten Steuerungsversuche als eine Intervallschaltung.4 Es stellt sich jedoch die Frage, ob man innerhalb dieser Debatte überhaupt mit dem Begriff der Autonomie arbeiten kann.

Im Seminar „Ethik autonomer Systeme" im interdisziplinären Masterstudiengang Medien und Gesellschaft an der Universität Siegen, wurde sich intensiv mit dem Aufkommen neuer Robotertechnologien und autonomer Systeme5 in verschiedenen Teilbereichen der Gesellschaft beschäftigt. Daran knüpft diese Arbeit an. Das Ziel dieser Ausarbeitung ist die Diskussion ethischer Fragestellungen und Akzeptanzfragen am Beispiel der Emotionalen Robotik in der Altenpflege. Die Emotionale Robotik stellt dabei einen relativ jungen Teilbereich der (Pflege-)Robotik dar.

Hierzu soll zunächst der Begriff Roboter näher betrachtet werden. Daraufhin geht es speziell um Pflegeroboter. Hier sollen die verschiedenen Roboter-Arten voneinander abgegrenzt und mögliche Anwendungsbereiche erarbeitet werden. Es stellt sich vor allem die Frage, welche Abgrenzungspotenziale und -schwächen im Hinblick einer Kategorisierung von Pflegerobotern existieren. Es ist jedoch auch zu untersuchen, ob eine einheitliche Definition von Pflegeroboter möglich ist, die einen Mehrwert für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung bietet. Anschließend soll der Teilbereich der Emotionalen Robotik vorgestellt werden. Am Beispiel des Roboter-Artefakts PARO, werden Anwendungsbereiche, Problem- und Fragestellungen erarbeitet. Auf Basis dieser Fragestellungen sollen in einem darauffolgenden Kapitel die ethischen Aspekte und Fragen der Akzeptanz erarbeitet und auf Basis des Evaluationsmodells MEESTAR6 diskutiert werden. In einem abschließenden Fazit werden die Erkenntnisse dieser Ausarbeitung zusammengetragen.

2. Der Roboterbegriff

Der Begriff des Roboters wurde erstmals von Karel Capek um 1920 aus dem slawischen Wort robota abgeleitet, was soviel wie Zwangsarbeit bedeutet.7 Im Anschluss daran fand der Roboter den Einzug in einigen literarischen Werken, besonders prominent wurde er in den Novellen von Isaac Asimov dargestellt.8 Jedoch gibt es keine einheitliche wissenschaftliche Definition des Begriffes Roboter, was dazu führt, dass dieser Begriff im Rahmen unterschiedlicher Zugänge verschieden genutzt wird.

Im wissenschaftlichen Standardwerk definieren Christaller et al. (2001) Roboter als sensumotorische Maschinen, die der Erweiterung der menschlichen Handlungsfähigkeit dienen und aus mechatronischen Komponenten und Sensoren bestehen, sowie über eine rechnerbasierte Kontroll- und Steuerungsfunktion verfügen.9 George Bekey, ehemaliger Roboteringenieur an der University of California, beschreibt den Roboter als eine Maschine, „[...] that senses, thinks and acts [,..]“.10 Aus beiden Zugängen heraus könnte man folglich einen dreiteiligen Wirkungszusammenhang festhalten: Roboter müssen über Sensoren verfügen um ihre Umwelt wahrnehmen zu können, sie benötigen Prozessoren um eine kognitive Leistung erbringen zu können und sie müssen über Aktuatoren verfügen um in ihre Umwelt hinein agieren zu können bzw. mit ihrer Umwelt interagieren zu können.11 Bereits Turing (1950) stelle hier ein Motiv der Imitation fest, als er der Frage nachging, ob Maschinen denken können.12 Diese physische Manifestation grenzt gleichzeitig physisch präsente Roboter von softwarebasierten Computern ab. Bekey (2012) beschreibt diese physische Manifestation als „[...] a machine, situated in the world [,..]“.13 Auch Janina Loh (2016) weist mit einer ähnlichen Abgrenzung auf diesen Aspekt hin. Nach ihr besteht der zentrale Unterschied zwischen einem Roboter und einem Computer darin, dass ein Computer nicht aktiv in seine Umgebung hineinwirken und mit ihr interagieren kann.14

Im Rahmen der Robotertypologie der International Federation of Robotics (IFR), einem internationalen Verband von Forschungsinstituten in der Roboterindustrie, werden in einem ersten Kategorisierungsversuch Industrie- und Serviceroboter voneinander unterschieden.15 Diese erste Unterscheidung stützt im Wesentlichen auf einer Norm der International Standardization Organization (ISO), die als ISO Norm 8373 im Jahr 1993 eingeführt wurde.16 Diese Norm definiert Industrieroboter als automatisch gesteuerte und frei programmierbare Automatisierungsmaschinen, die in drei oder mehreren Achsen programmierbar sind und an einem festen Ort oder beweglich angeordnet werden können. Industrieroboter kommen seit über vierzig Jahren in unterschiedlichen Bereichen der Industrie zum Einsatz. Diese Automatisierungsmaschinen werden zur Steigerung der Produktivität und Flexibilität, als auch zur Entlastung der Menschen durch die Übernahme gefährlicher Produktionstätigkeiten eingesetzt.17 Im Gegensatz zu dem bereits etablierten Industrieroboter, handelt es sich bei Serviceroboter um einen neuen Entwicklungszweig. Eine Definition der Serviceroboter wurde im Rahmen der bereits genannten ISO Norm im Jahr 2012 angepasst. Danach sind Serviceroboter zu definieren als Roboter, die für Menschen, Gesellschaft oder Einrichtungen nützliche Aufgaben verrichten, mit Ausnahme von Anwendungen in der Automatisierungstechnik.18 Diese Definition von Serviceroboter stützt sich im Wesentlichen auf die Definition von Schraft et al. (1998). Die Autoren beschreiben Serviceroboter als frei programmierbare Bewegungseinrichtungen, die teil­oder vollautomatisch Dienstleistungen verrichten.19 Dienstleistungen beziehen sich dabei auf Tätigkeiten bzw. Verrichtungen an Menschen und Einrichtungen. Es wird deutlich, dass die Definition der Serviceroboter sehr allgemein gehalten ist und es ist außerdem fraglich, ob diese Definition einen Mehrwert für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung bietet. Aus diesen beiden Gründen heraus soll im Rahmen des folgenden Kapitels eine möglicherweise klarere Definition von Serviceroboter erarbeitet werden. Da Pflegeroboter als eine Unterkategorie von Serviceroboter zu betrachten sind, sollen Industrieroboter im weiteren Verlauf dieser Ausarbeitung ausgespart werden.

Im Hinblick auf Serviceroboter unterscheidet die IFR weiterhin zwischen professionellen Serviceroboter, wie beispielsweise Reinigungs- und Medizinroboter, sowie Serviceroboter für den Privatgebrauch, wie beispielsweise Haushalts- und Überwachungsroboter.20 Als eine weitere Unterkategorie sind Soziale Roboter zu nennen. Diese werden in der Literatur oftmals als eigenständige Kategorie erwähnt. Dabei handelt es sich um physisch verkörperte, autonome Agenten, die mit Menschen kommunizieren und interagieren können.21 Soziale Roboter sind Gegenstand innerhalb der Emotionalen Robotik. Ein bekanntes Artefakt ist die interaktive Robbe PARO22, die bereits in Pflegezentren eingesetzt wird.23 Da es im vierten Kapitel explizit um die Emotionale Robotik geht, soll an dieser Stelle eine detaillierte Betrachtung vorübergehend ausgespart werden.

Ferner wird deutlich, dass die skizzierte Kategorisierung relativ unscharf formuliert ist, da bereits hybride Roboter aus verschiedenen Kategorien existieren. Beispielsweise sind hier Teleroboter oder Soziale Roboter zu nennen, die sowohl für den privaten als auch für den professionellen Gebrauch genutzt werden. Wie bei dem oben genannten Definitionsdefizit stellt sich auch hier die Frage, ob eine eindeutige wissenschaftliche Kategorisierung möglich ist.

3. Roboter in der Pflege

Wie bereits einleitend beschrieben, schreitet der Technisierungsprozess im Gesundheitsbereich immer schneller voran. Grundlegend für diesen Technisierungsansatz scheint vor allem der prognostizierte Fachkräftemangel, der demographische Wandel, die Möglichkeiten auf Verbesserung der Lebensqualität von Pflegebedürftigen sowie die Entlastung des Pflegepersonals in operativen Aufgaben.24

Wie bereits im Kapitel zuvor erwähnt, handelt es sich bei den Robotern die in der Pflege eingesetzt werden um Serviceroboter. An die Kategorisierung von Industrie- und Serviceroboter knüpfen Becker et al. (2013) an und nennen zwei Arten von Roboter in der Pflege. Die Autoren unterscheiden zwischen Assistenz- und Telepräsenzroboter, sowie sozial-interaktive Roboter.25 Nach Becker et al. (2013) nehmen Assistenz- und Telepräsenzroboter direkten Einfluss auf die soziale Interaktion.26 Aus einer technischen Perspektive beschreibt Bendel (2016) den Assistenten, als eine Maschine bzw. Software, die Personen bei Anforderungen und Problemen unterstützt.27 Eine weitere Unterteilung dieser Kategorie erfolgt wiederum zwischen Pflegeassistenzroboter und persönlichen Assistenzroboter. Pflegeassistenzroboter sollen Fachkräfte durch das Erledigen von Routinearbeiten physisch und psychisch entlasten. Pflegeassistenzroboter können dabei Reinigungsarbeiten, Wäschetransporte, den Patiententransfer sowie die Vergabe von Speisen und Getränken übernehmen. Als Beispiel kann man hier die beiden Assistenzroboter CASERO28 und Care-O-Bot29 anführen. Zu den persönlichen Assistenzroboter zählen Becker et al. (2013) tierähnliche, menschenähnliche und neutrale mobile Roboter, die durch Übungs-, Erinnerungs- oder Überwachungsaufgaben Pflegebedürftigen mehr Selbstständigkeit im Alltag ermöglichen sollen.30 Diese sind mobil, interaktiv und sollen durch kleinere Assistenz- und Hilfsleistungen die Lebensqualität von Senioren erhöhen. Persönliche Assistenzroboter können sowohl im häuslichen Bereich als auch in Pflegeeinrichtungen eingesetzt werden.

Als dritte Kategorie nennen Becker et al. (2013) sozial-interaktive Roboter.31 In der deutschsprachigen Literatur wird häufig von sogenannten Companion-Roboter (in der englischsprachigen Literatur auch companion-type robot) gesprochen.32 Die beiden Begriffe Companion-Roboter und sozial-interaktive Roboter können in diesem Zusammenhang als gleichbedeutend betrachtet werden. Bei dieser Kategorie handelt es sich um (teil-)autonome, interaktive und teilweise mobile Maschinen, die durch eine spezielle Programmierung, eine verbale und nonverbale Kommunikation simulieren und auf menschliche Bedürfnisse eingehen können. Becker et al. (2013) weisen darauf hin, dass diese Roboterkategorie menschliche Verhaltensweisen simuliert, somit proaktiv kontaktfähig ist und zu sozialem Verhalten anregt.33 Da sich die Emotionale Robotik mit sozial-interaktiven Robotern beschäftigt, soll diese Kategorie der Pflegeroboter im nächsten Kapitel detaillierter betrachtet werden.

Im Hinblick auf die vorgestellten Roboterarten fällt auf, dass sich die Kategorisierungen auf die verschiedenen Einsatzbereiche und Funktionsweisen der Roboter beziehen. Dass hierbei Kategorisierungsversuche über Einsatzbereiche und Funktionsweisen gemacht werden, fiel bereits Helms (2004) auf.34 Es ist fraglich ob sich diese Abgrenzungsversuche als saubere Abgrenzungen für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung eignen. Bereits bei einem bekannten Pflegeroboter Pepper35 fällt auf, dass man diesen zu mehreren der oben genannten Kategorien zuordnen kann. Pepper kann zur Medikamentenvergabe und Getränkeverteilung in Pflegeheimen eingesetzt werden, selbst wenn er noch nicht überprüfen kann, ob ein Medikament oder ein Getränk eingenommen wurde. Nach diesem Einsatzbereich zu urteilen, könnte man Pepper als Pflegeassistenzroboter zuordnen, der Fachkräften die Medikamentenvergabe abnehmen kann. Jedoch kann Pepper auch zur Unterhaltung von Bewohnern eingesetzt werden, da er über einen Bildschirm, über eine Sprachfunktion und eine Musikausgabe verfügt. Diesen Funktionsweisen nach zu urteilen, könnte man Pepper folglich der Kategorie der sozial-interaktiven Roboter zuteilen. Diese beispielhafte Ausführung zeigt deutlich, dass bereits jetzt hybride Roboter existieren, die mehreren Kategorien entsprechen können. Das Beispiel zeigt jedoch auch, dass es bei der Einordnung der Gegenstände darauf ankommt, ob man den Zugang über Einsatzbereiche oder Funktionsweisen wählt. Obermeier (2017) weist darauf hin, dass, obwohl keine einheitliche Definition vorhanden ist, eine Etablierung einer Merkmalssammlung von Pflegerobotern möglich ist.36 Bei Pflegerobotern handelt es sich um programmierbare Apparaturen bzw. Maschinen, die unterstützende Tätigkeiten für den Menschen verrichten können. Dabei bewältigen sie diese Aufgaben nach einem mehr oder weniger festen Programm, wobei der Programmablauf ohne menschliche Interventionen funktioniert. Pflegeroboter sind ortsfest oder mobil, arbeiten halb- oder vollautomatisch und durch die Vielfalt ihrer Erscheinungsformen herrscht ein großer Form-, Merkmals- und Funktionspluralismus.37 In Anlehnung an Schraft et al. (2004) weist Obermeier (2017) darauf hin, dass man im Hinblick auf den Einsatz von Pflegerobotern über ein Funktionsparadigma sprechen kann: Pflegeroboter sind nach Obermeier mit bestimmten Funktionen an bestimmte Verrichtungstätigkeiten geknüpft.38

3.1 Die Emotionale Robotik

In diesem Kapitel soll der Bereich der Emotionalen Robotik vorgestellt werden. Daran anschließend sollen die Funktionsweisen, mögliche Anwendungsbereiche und Problemstellungen des Roboter-Artefakts PARO vorgestellt und diskutiert werden.

Die Emotionale Robotik beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Entwicklung und Erprobung sogenannter Companion- bzw. sozial-interaktiver Roboter, die zuvor, in Anlehnung an Becker et al. (2013), als dritte Pflegeroboter-Kategorie angeführt wurde. Neben PARO ist auch das Roboter-Artefakt Pleo zu nennen.39 Eine Aufzählung aller emotionalen Roboter-Artefakte soll an dieser Stelle jedoch ausgespart werden.40 Im Hinblick auf die Rolle und Bedeutung in der Pflege weisen Becker et al.

[...]


1 vgl. Statistisches Bundesamt (2017), S. 5.

2 vgl. Hielscher et al. (2015), S. 7 f.

3 vgl. ebd.

4 vgl. Leschke (2018), S. 6.

5 Zur Begriffsverwendung in der Wissenschaft: vgl. Gerke (2014), S. 107: Mobile Roboter, die mit Sensoren ausgestattet sind und sich im Raum frei bewegen können, werden in der Literatur als Autonome Systeme bzw. Autonome Roboter beschrieben. Sogenannte Humanoide Roboter werden in der Literatur als Robotersysteme beschrieben, die in Aussehen und Verhaltensweisen dem Menschen nachempfunden und darauf ausgerichtet sind, mit dem Menschen im Rahmen einer Mensch-Roboter-Interaktion zu interagieren.

6 vgl. Manzeschke et al. (2013), S. 13: Das MEESTAR-Modell ist ein Modell zur ethischen Evaluation sozio-technischer Arrangements.

7 vgl. Beck (2009), S. 226.

8 z.B. Isaac Asimov (1983).

9 vgl. Christaller et al. (2001), S. 5.

10 Bekey (2005), S. 2.

11 vgl. Bekey (2012), S. 18.

12 vgl. Turing (1950), S. 39.

13 ebd.

14 vgl. Loh ( 2016), S. 20.

15 vgl. IFR Webseite unter: www.ifr.org/service-robots/products (24.06.2018).

16 vgl. ISO Norm 8373 unter: https://www.iso.org/obp/ui/#iso:std:iso:8373:ed-2:v1:en (24.06.2018).

17 vgl. Kopacek (2009), S. 374.

18 vgl. ISO Norm 8373 unter: https://www.iso.org/obp/ui/#iso:std:iso:8373:ed-2:v1:en (24.06.2018).

19 vgl. Schraft et al. (1998), S. 13f.

20 vgl. IFR Webseite unter: www.ifr.org/service-robots/products (24.06.2018).

21 vgl. Bekey (2012), S. 29f.

22 vgl. PARO Hersteller-Webseite unter: www.parorobots.com (24.06.2018).

23 vgl. Baisch et al. (2018), S. 16.

24 vgl. Friesacher (2010), S. 294.

25 vgl. Becker et al. (2013), S. 74: Als weitere Kategorie nennen die Autoren Trainingsgeräte, wie beispielsweise intelligente Prothesen. Diese Kategorie kann von dem hier verwendeten Pflegeroboter-Begriff abgegrenzt werden und soll im weiteren Verlauf dieser Ausarbeitung nicht weiter beachtet werden.

26 ebd.

27 vgl. Bendel (2016), S. 10.

28 vgl. Koolwaay (2017), S. 143f.

29 vgl. Fraunhofer Institut IPA Webseite unter: https://www.care-o-bot.de/de/care-o-bot-4.html (25.06.2018): Das Fraunhofer Institut IPA beschreibt die vierte Generation des Care-O-bot als interaktiven mobilen Roboter-Assistenten.

30 vgl. Becker et al. (2013), S. 40 - 45.

31 vgl. Becker et al. (2013), S. 56f.

32 vgl. Baisch et al. (2018), S. 16.

33 vgl. Becker et al. (2013), S. 53.

34 vgl. Helms (2004), S. 119.

35 vgl. Pepper Hersteller-Webseite unter: https://www.softbankrobotics.com/emea/en/robots/pepper (27.06.2018).

36 vgl. Obermeier (2017), S. 7f.

37 vgl. ebd.

38 vgl. Obermeier (2017), S. 2.

39 vgl. Baisch et al. (2018), S. 18.

40 vgl. Ziegler (2016), S. 55ff: Weitere sozial-interaktive Assistenzsysteme sind beispielsweise Jenny, Johnny, Zeno und Double.

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  • Milan Viktorias (Autor)

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