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Träume und Traumbilder. Wie werden sie in der Kunsttherapie eingesetzt?

Bachelorarbeit 2017 51 Seiten

Kunst - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abstract

1. Einleitung

2. Träume in der Kulturgeschichte

3. Träume in der wissenschaftlichen Forschung

4. Träume und Therapie
4.1 Sigmund Freud
4.2 Carl Gustav Jung
4.3 Freud und Jung im Vergleich
4.4 Die heilende Wirkung von Träumen

5. Träume in der Kunsttherapie
5.1 Träume in der Kunstgeschichte

6. Kunsttherapeutische Vorgehensweisen bei der Arbeit mit Träumen
6.1 Die Bearbeitung von Albträumen in der Kunsttherapie
6.2 Träume und das progressiv therapeutische Spiegelbild
6.3 Die kunsttherapeutische Traumbearbeitung mit Comics
6.4 Die kunsttherapeutische Arbeit mit Tagträumen und Imaginationen
6.5 Die Arbeit mit luziden Träumen in der Kunsttherapie

7. Abschließende Gedanken

8. Literaturverzeichnis

9. Bildnachweise

Um den Textfluss nicht zu stören, wurde zum Teil bei Patienten, Träumern, Therapeuten, etc. nur die maskuline Form gewählt. Natürlich sind in diesen Fällen immer Frauen und Männer gemeint.

Abstract

In der Bachelor Thesis ,,Heilende Träume – Die Arbeit mit Träumen und Traumbildern in der Kunsttherapie’’ wird das Thema Träume und wie ihr Potential therapeutisch, speziell in der Kunsttherapie, genutzt werden kann beleuchtet. Um das Thema und dessen Wichtigkeit und Auswirkungen zu verstehen, wird ein kurzer Einblick in die Kulturgeschichte der Träume gegeben. Von der Antike bis Heute sind Träume ein Thema, das die Gesellschaft über alle Kulturkreise hinweg beschäftigt und fasziniert. Anschließend werden die aktuellen wissenschaftlichen Forschungen auf diesem Gebiet kurz angeschnitten bevor Freuds und Jungs Theorien ausführlich dargestellt werden. Durch Freuds Traumdeutung erlangt das Thema um 1900 ein großes Aufsehen und Freud gibt Anstoß dieses Thema wissenschaftlich zu untersuchen, was ihn bis heute zu einer wichtigen Persönlichkeit in diesem Gebiet macht, auch wenn seine Annahmen heute teilweise wiederlegt wurden. C.G. Jung, bekannt als wichtigster Schüler Freuds, baut dessen Traumtheorie weiter aus und benutzt die Traumarbeit in seiner Psychotherapie sowie auch in seinen wissenschaftlichen Forschungen. Heute können wir in Schlaflaboren einige Annahmen belegen, die bereits Freud und Jung aufgestellt haben, aber die wissenschaftlichen Möglichkeiten und Techniken damals noch nicht vorhanden waren. Basierend auf diesen Grundlagen wird die heilende Wirkung der Träume erörtert. Wissenschaftlich gesehen gibt es hierzu kaum Beweise. Es werden aber auch einige Erfahrungen und Annahmen dargestellt, die die heilende Kraft der Träume nahelegen. Nach diesem breitgefächerten Einstieg in die Thematik wird die Arbeit mit Träumen in der Kunsttherapie mit einem Exkurs über Träume in der Kunstgeschichte beleuchtet. Zum Schluss werden spezifische kunsttherapeutische Vorgehensweisen zur Arbeit mit Träumen ausführlich dargestellt und erklärt.

1. Einleitung

Phantastische Welten, Wesen, die es in unserer Realität nicht gibt und Bilder, die wir hier auf unserer Welt so nie finden werden. Diese Vorstellungen haben mich schon immer fasziniert. Bereits als Kind war ich ein großer Fan von Sagen und Mythen. Später beschäftigte ich mich künstlerisch mit der Frage: Was wäre, wenn die Realität nur ein Traum ist? Auch surrealistische Künstler wie Salvador Dali oder Jonas Burgert beeindrucken mich sehr. Im Studium traf ich in einigen Vorlesungen abermals auf das Thema Träume und Traumbilder. Diese jahrelange Begeisterung für das Thema veranlasste mich dazu nun in meiner Bachelorarbeit nochmals vertieft und wissenschaftlich daran zu arbeiten. Mich interessiert vor allem, wie man diese unglaubliche geistige Leistung der Phantasie oder des Traumes therapeutisch nutzen kann und für Patienten positiv einsetzen kann.

Besonders faszinierend finde ich auch die Tatsache, dass wir rund ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen verbringen aber die meisten Menschen sich noch nie oder nur sehr wenig mit dem Thema Traum beschäftigt haben.

Anfangs möchte ich auf den kulturgeschichtlichen Hintergrund der Träume und verschiedene wissenschaftliche Theorien zum Thema Traum eingehen. Später soll die Arbeit mit Träumen und Traumbildern in der Therapie, fokussiert auf die Kunsttherapie, anhand verschiedener Methoden beleuchtet werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Träume in der Kulturgeschichte

Zur Annäherung an das Thema Träume möchte ich hier zuerst die kulturelle und geschichtliche Entwicklung aufzeigen:

Schon in der Antike beschäftigten sich Philosophen, Priester, Propheten und Politiker mit dem Thema Träume und Traumdeutung. Bereits hier gab es geteilte Meinungen: die einen taten Träume als Esoterik und Humbug ab, die anderen sahen die Träume als höhere Wahrheiten. Diese beiden Ansichten ziehen sich durch die Geschichte und es gibt sie noch heute.

Maja Müller-Spahn (2005) beschreibt die Kulturgeschichte des Traumes sehr ausführlich. Im Folgenden möchte ich einen kleinen Einblick in ihre Ausführungen geben: Die alten Kulturen glaubten bereits vor Christus daran, dass Träume die Botschaften der Götter sind. Im Reich von Gilgamesch (ca. 3000 v. Chr.) galten Träume als Warnung vor Gefahren oder Ankündigungen von neuen Entwicklungen.

Auch die alten Ägypter versuchten ihre Träume zu interpretieren und daraus Botschaften zu entschlüsseln.

Im antiken Griechenland wurden viele Kultstätten errichtet, die als Traumorakel dienten. Das wohl bekannteste ist das Orakel von Delphi, wo seinerzeit Apollon durch seine Traumdeutungen und Weissagungen als mächtigster Richter Griechenlands galt. Schon im sechsten Jahrhundert vor Christus errichteten die Griechen Kurorte im Namen von Hypnos, dem Gott des Schlafes, mit Liege- und Schlafbereichen. Die Menschen wurden hier mit Träumen therapeutisch behandelt.

Aristoteles nahm schon vor zwei Jahrtausenden an, dass Träume durch Sinneswahrnehmungen hervorgerufen werden.

Bis ins Mittelalter und der Renaissance existiert die Traumdeutung nach antikem Wissen und Praktiken.

Früher wurden Träume in der christlichen Religion verächtlich abgewertet. Es gibt sogar einige Bibelstellen, die Träume als wirr oder lächerlich abstempeln: ,,Denn wie Träume kommen bei vielen Geschäften, so törichte Gerede bei vielen Worten... Denn wo viele Träume sind und viele Worte, ist auch viel Nichtiges.’’ (Prediger 5, 2.6). In Jesus Sirach 34, 1-8 steht: ,,Leere, trügerische Hoffnungen sind etwas für Leute ohne Verstand, nur sie lassen sich von Träumen aufregen. Wer auf Träume achtet, ist wie einer, der Schatten fangen will oder dem Wind nachjagt. Was man im Traum sieht, ist nur eine Spiegelung, so unwirklich wie das Spiegelbild eines Gesichtes, verglichen mit dem Gesicht selbst. Etwas Unreines kann nichts Reines hervorbringen; ebenso wenig kann der Schein die Wirklichkeit hervorbringen. Wahrsagereien, Zeichendeutungen und Träume sind alle gleich sinnlos, genauso wie die Phantasien einer Gebärenden. Darum schenke dem Traum keine Beachtung.’’ Sicherlich gibt es auch heute in unserer Gesellschaft noch Christen, die sehr bibeltreu leben und diese Meinung noch heute vertreten. Dennoch überwiegen wohl heutzutage die Erkenntnisse der Forschung.

Sigmund Freud gab um 1900 durch die Veröffentlichung seiner Traumdeutung den Anstoß dazu, die Träume wissenschaftlich zu untersuchen und in einem neuen Licht zu betrachten.

Später, in der zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts folgte man weitgehend der Hypothese, dass Träume ein Ausdruck von defizitärem Denken sind, dass also das Gehirn versucht, im Schlaf zu Denken, dies aber in diesem Zustand nicht richtig möglich ist. Kant (1765) formulierte daraus seine Schlussfolgerung: ,,Der Verrückte ist ... ein Träumer im Wachen.’’ In unserer europäischen Kultur erforscht man die Träume heute wissenschaftlich in Schlaflaboren (vgl. Titze 2012).

In anderen Kulturen geht man mit Träumen bis heute etwas anders um. Christoph Rauh berichtet in einem Aufsatz (vgl. Decker-Voigt, 1992, S.147) von seinem Gespräch mit der Ethnologin Cornelia Vogelsanger. Sie lebte mit Ureinwohnern in Borneo. Die Kultur dieser Ureinwohner stützt sich sehr auf Träume und deren Bedeutung. Es gibt in jedem Dorf ein Traumhäuschen, in dem man schläft, wenn man vor einer wichtigen Frage oder Entscheidung steht. Der Schlaf ist ein hohes Gut für diese Menschen. Sie glauben, dass die Seele während eines Traumes auf Reisen geht. Darum ist es auch sehr gefährlich einen schlafenden Menschen zu wecken. Es könnte passieren, dass dessen Seele dann ihren Rückweg nicht findet und nur noch ein Schamane helfen kann. Morgens erzählen sich die Dorfbewohner ihre Träume und gestalten ihren Tag nach den Traum-Botschaften. Sie schöpfen viel Kraft aus Traumbildern und versuchen ihr Leben nach ihnen auszurichten. Als sehr wichtig erscheinende Träume werden auch von den Dorfbewohnern künstlerisch in Form von Malereien, Schnitzereien oder einem Lied verarbeitet. Sie glauben, dass die Traum-Geister es mögen, wenn man sich mit ihren Träumen beschäftigt und diese dadurch ehrt. Diese Art von Umgang mit Träumen ist leider in unserer Kultur weitgehend verloren gegangen. Nur unsere Kinder erleben die Träume teilweise noch so intensiv wie die reale Welt und beschäftigen sich intensiv damit.

3. Träume in der wissenschaftlichen Forschung

Um weiter in das Thema eintauchen zu können, finde ich es sehr wichtig den wissenschaftlichen Hintergrund zu kennen. Deshalb werde ich im Folgenden einen kleinen Überblick über den aktuellen Stand der Traumforschung geben.

Sigmund Freud und seine Hypothesen werden von der Wissenschaft heute immer wieder in Frage gestellt. Trotzdem muss man beachten, dass er derjenige war, der erstmals versucht hat das Thema Träume wissenschaftlich und psychologisch zu erfassen und dies auch zu Papier brachte.

,,Traumforschung heute: Das ist eine der Schnittstellen zwischen Leib und Seele, aber auch zwischen den beiden Kulturen, unter deren Trennung unsere akademische Welt seit Langem leidet: den Naturwissenschaften und den Geisteswissenschaften.’’ (Titze, 2012, S.282).

Später begann die Neurophysiologie sich mit diesem Thema zu beschäftigen und dadurch wurden Träume und Theorien hierzu besser anerkannt. In der modernen Schlafforschung fand man heraus, dass der Schlaf aus verschiedenen Phasen besteht. 1953 wurde die REM-Phase (Rapid Eye Movement-Phase) entdeckt. In dieser Schlafphase kann man unter den geschlossenen Lidern schnelle Augenbewegungen erkennen, der Muskeltonus ist beinahe aufgehoben, dies bedeutet, dass die Muskeln weitgehend gelähmt sind. Im Verlauf einer Nacht werden die REM-Phasen zunehmend länger und treten etwa alle 90 Minuten auf, wie es im abgebildeten Hypnogramm zu erkennen ist (vgl. Titze, 2012).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 : Hypnogramm eines gesunden Menschen - Die verschiedenen Schlafphasen

Bis heute hat man in Schlaflaboren bereits sehr viele Tests zum Thema Träumen durchgeführt um herauszufinden welche Hirnareale im Traum aktiv sind. Außerdem hat man Tests durchgeführt, in denen man die Probanden in verschiedenen Schlafphasen geweckt hat. Aufgrund der Messströme ging man lange davon aus, dass Menschen nur im REM-Schlaf träumen können. Die Weckungen der Probanden zeigten aber, dass sie sich auch aus einer non-REM-Phase an eine Art Traum erinnern können. Diese non-REM-Träume sind aber eher farblos und bestehen aus losen Gedanken. Bei dieser Art von Träumen fehlen die eigentliche Handlung und die Akteure. Die non-REM-Träume sind ,,eher Gedankenträume als Traumgeschichten, [wie dies bei den REM-Träumen der Fall ist].’’ (Ermann, 2014, S.78).,,Auf diese Weise zeigt sich, dass im Schlaf eine andauernde Informationsverarbeitung stattfindet, die sich in verschiedenen Wahrnehmungen niederschlägt und unabhängig vom REM-Zustand zu sehen ist.’’ (Ermann, 2014, S.78).

Es wurde auch herausgefunden, dass die REM-Schlafphase mit mentalen Vorgängen des Gehirns verknüpft ist und dadurch Träume erlebt werden können.

Außerdem erforschte man anhand von Tieren einen Zusammenhang zwischen Traum und Gedächtnis in Bezug auf Lernerfahrungen. Anhand von Messungen an bestimmten Hirnzellen fand man heraus, dass in der REM-Phase die gleichen Zellen aktiv sind wie bei einem Lernvorgang, der tagsüber gemessen wurde. ,,Diese Beobachtungen stützten die Hypothese, dass es eine der Funktionen des REM-Schlafs sein könnte, besonders lebenswichtige Informationen nachts in einem gesonderten Arbeitsgang (»offline«) erneut zu bewerten und mit früheren Erfahrungen abzugleichen. Aus biologischer Sicht, kann man den REM-Schlaf als »Trick« der Evolution ansehen, der es möglich gemacht hat, dass das Gehirn im Verlauf der Höherentwicklung der Säugetiere nicht ins Unermessliche gewachsen ist, sondern durch eine bessere »interne Organisation« relativ klein bleiben konnte. In der Frühzeit der Säugetiere entstand eine Art »Sackgasse der Evolution«: Eierlegende Säugetiere wie der Ameisenigel haben (noch) keinen REM-Schlaf. Und es ist kein Zufall, dass diese Tiere sich nicht weiter (»höher«) entwickeln konnten: Ohne die fundamentale Umorganisation der nächtlichen Hirnfunktion durch die »Erfindung« des REM-Schlafs wäre das Gehirn [dieser Tiere] so groß, (...) [dass es] im Schädel nicht mehr unterzubringen gewesen wäre.’’ (Titze, 2012, S.284).

Born und Wagner forschten in jüngerer Zeit an diesem Thema weiter und belegten überzeugend, dass der REM-Schlaf eher das ,,prozedurale Gedächtnis [fördert]: z.B. erlernte motorische Abläufe wie Radfahren oder Klavierspielen. Zusätzlich scheint der REM-Schlaf solche deklarativen Gedächtnisinhalte zu begünstigen, die eine starke emotionale Färbung besitzen.’’ (Titze, 2012, S.284).

Der Psychiater Prof. Robert Stickgold erforschte ebenfalls den Zusammenhang zwischen Träumen und Lernerfolg. Er ließ seine Testpersonen tagsüber ein Videospiel spielen und nachts sollten sich die Probanden vornehmen, von diesem Spiel zu träumen. Wenn die Probanden es schafften über die Techniken des luziden Träumens (luzider Traum = Klartraum oder Wachtraum. Der Träumer ist sich bewusst, dass er gerade träumt und hat dadurch die Möglichkeit, den Traum zu steuern, mehr dazu in Kapitel 6.5: Die Arbeit mit luziden Träumen in der Kunsttherapie) ihre Träume zu steuern und tatsächlich von dem Videospiel träumten, ließen sich am nächsten Tag bessere Erfolge im Videospiel verzeichnen. Diesen Forschungsansatz führte Stickgold auch mit Sportlern durch, die im Training dadurch nachweislich bessere Leistungen erbrachten (vgl. Colville, 2012).

,,Die kognitive Traumpsychologie entwirft Modelle des Lernens und des Gedächtnisses, die auf das Träumen anwendbar sind.’’ (Ermann, 2014, S.64). Nach diesem Forschungsansatz ist ,,das Träumen (...) ein besonderer Geisteszustand, der (...) durch die Aktivität bestimmter Zentren des Gehirns herbeigeführt wird. Er ist dadurch gekennzeichnet, dass Informationen, die uns im Wachzustand nicht zugänglich sind, beim Träumen zur Verfügung stehen und ins Arbeitsgedächtnis eingegeben werden können. Durch die besonderen Verknüpfungen, die unter der Einwirkung des Schlafzustandes beim Träumen zwischen einzelnen Hirnregionen bzw. Gedächtnisspeichern hergestellt werden können, gibt es andere Verarbeitungsstrategien als im Wachzustand. Diese Verknüpfungen ermöglichen es, Informationen umzuorganisieren. Das Träumen ist die Manifestation dieser Verarbeitung im Erleben. Seine Inhalte wirken als Traumerinnerung bis in den Wachzustand hinein. Man kann das Träumen als Gedächtnisarbeit im Schlaf bezeichnen. Es gehört damit in den Bereich des Lernens.’’ (Ermann, 2014, S.66-S.67).

,,Die Traumbiologie [ist ein spezifischer Zweig der Neurobiologie. Sie] beschäftigt sich mit den Strukturen, die am Träumen beteiligt sind, und mit der Lokalisierung des Träumens.’’ (Ermann, 2014, S.64). Durch die den Traum selbst und noch mehr durch die (therapeutische) Bearbeitung strukturieren sich Verbindungen im Gehirn neu. Die Traumbiologie hat herausgefunden, dass Träumen ,,als eine besondere Form des Lernens (...) das Gedächtnis [modifiziert]. Das gilt für das Träumen an sich (...), mehr noch für das Erzählen von Träumen und am meisten für Traumdeutungen, die den Traum für den Träumer in einem neuen Licht erscheinen lassen.’’ (Ermann, 2014, S.75). Diese Erkenntnis ist auch für die therapeutische Arbeit mit Träumen sehr wichtig.

Durch immer genauere und bessere bildgebende Verfahren können wir heute genau sagen, welche Bereiche des Gehirns beim Träumen aktiv sind. ,,Spezifisch für den REM-Schlaf ist eine Aktivierung der Nervenzellenaktivität im Bereich der sogenannten »Brückenhaube« sowie in Bereichen, die mit der Erzeugung und Verarbeitung von Gefühlen zu tun haben (Thalamuskerne sowie einige limbische und paralimbische Areale). Das Vorderhirn jedoch, wo gewissermaßen unser »Verstand« seinen Sitz hat, der »Zensor« (würde Freud sagen), der Ort wo wir unsere Emotionen »kognitiv kontrollieren«, ist weitgehend desaktiviert, abgeschaltet. Man könnte auch, frei nach Goya, sagen: Vorne schläft die Vernunft, hinten toben die Monster.’’ (Titze, 2012, S.286, S.287).

,,Wir wissen heute, dass der Wachzustand und der Schlafzustand von zwei verschiedenen Zentren gesteuert werden, die beide im Hirnstamm, dem ältesten Teil des Gehirns, lokalisiert sind. Im Wachzustand ist das Wachzentrum aktiv. Es bewahrt uns, solange es aktiv ist, vor dem Einschlafen. Solange dies geschieht, haben wir auch Zugang zu unserer Motorik. Im Schlafzustand dominiert das Schlafzentrum. Es stellt andere neuronale Verknüpfungen her als das Wachzentrum. Im Schlaf bestehen andere Verbindungen zwischen den einzelnen Hirnfunktionen, als wenn wir wach sind. Daraus ergibt sich ein anderer Bewusstseinszustand. Er bewirkt, dass wir uns im Schlaf an Erfahrungen erinnern, die uns im Wachzustand nicht einfallen und die wir lange vergessen hatten. Wir stellen – entsprechen dem Primärvorgang der psychoanalytischen Traumlehre – auch andere Verknüpfungen her und bewerten, d.h. empfinden die Erfahrungen anders als im Wachzustand. Im Schlaf und Traum herrscht daher eine andere Logik und eine andere Affektivität als im Wachen. Daher sind uns unsere Träume nach dem Aufwachen fremd.’’ (Ermann, 2014, S.71).

Dieser Aspekt ist ein Hindernis für die therapeutische Bearbeitung von Träumen. Viele Menschen können sich gar nicht an ihre Träume erinnern und andere trauen sich nicht, die Inhalte zu teilen und darüber zu sprechen, weil sie ihnen befremdlich und peinlich erscheinen. Durch eine gute therapeutische Beziehung und die bewusste Fokussierung auf das Thema Traum kann dieses Hindernis überwunden werden (mehr zum Thema Traum und Therapie in Kapitel 4: Träume und Therapie).

Im Traum verknüpfen sich Tagesreste und Erlebnisse, Konflikte und Gefühle des Tages mit anderen Erinnerungen und Erlebnissen, die bereits im Gedächtnis gespeichert sind. Dadurch entstehen die oft traumtypischen bizarren Situationen und unwirklichen Bilder. Das nennt man Traummechanismus. ,,Als Ergebnis des Traummechanismus entsteht etwas Neues, das eine bessere Lösung enthält als die unverarbeitete anfängliche Information. Wenn das gelingt, schlafen wir offensichtlich ruhig weiter. Wenn es aber nicht gelingt, wachen wir auf.’’ (Ermann, 2014, S.81).

Prof. Patrick McNamara glaubt daran, dass Träume für unser psychisches Wohlbefinden sehr wichtig sind. Er führte Studien mit Menschen durch, die aufgrund von Schlaganfällen oder anderen Hirnschädigungen nicht mehr träumen können. Diese Menschen berichten, dass sie häufig nachts aufwachen und sich seelisch unausgeglichen fühlen. In den Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Klienten immer dann aufwachen, wenn die Traumphase beginnen würde. (vgl. Colville, 2012).

Anhand dieser Zusammenfassung über die wissenschaftliche Traumforschung lässt sich erkennen, dass wir heute bereits sehr viel über die Hirnfunktionen während des Träumens wissen. Was sich aber bisher nicht wissenschaftlich belegen lässt ist der Sinn unserer Träume. Ist es ratsam sich mit seinen Träumen zu beschäftigen und sie aufzuschreiben, aufzumalen und zu versuchen sie zu verstehen? ,,Kurz: ob uns der Traum hilft, zu leben. Obwohl es viele gute Gründe für eine solche Einstellung gegenüber Träumen gibt – beweisen oder aus neurophysiologischen Daten herleiten lässt sie sich nicht. Es gibt jedoch eine Fülle von Beispielen dafür, welch starke Wirkung Träume, vor allem aber prägnante Traumbilder haben können.’’ (Titze, 2012, S.287).

Mehr zu dieser These später im Kapitel 4.4: Die heilende Wirkung von Träumen.

4. Träume und Therapie

,,Selbst Patienten, deren schneller Redefluss und deren sich ständig wiederholende Klagen sonst kaum zu stoppen sind, halten auf einmal inne und werden mit einem Aufatmen nachdenklich. Denn wenn mit dem Traum symbolisch gearbeitet und die Traumelemente als Aspekte des Träumers selbst aufgefasst werden, kommt es zu einer sofortigen Besinnung beim Träumer und zu einer spürbaren Vertiefung und Verwesentlichung des Therapiegespräches. Alles Zerreden oder Sich-etwas-Vormachen hat auf einmal ein Ende, und der Träumer begegnet der eigenen Wahrheit.’’ (Adam, 2006, Position 25-28).

Träume sind für die meisten Menschen etwas Besonderes, etwas Intimes, etwas dem man sich meist sehr vorsichtig nähert und etwas, das man wahrscheinlich nicht in einer Therapie erwartet. Diese Aspekte können in der Therapie positiv genutzt werden. Ich habe auch in Gesprächen mit Freunden und Bekannten, die keine Patienten sind, gemerkt, dass beim Thema Traum plötzlich eine ganz besondere Stimmung eintritt und jeder sehr fokussiert und konzentriert auf sich selbst handelt und erzählt.

Die Psychotherapie versucht die Lebensqualität der Patienten zu verbessern, indem sie, durch die Korrektur und Auflösung von Fehlern und Konflikten zu sich selbst und zu anderen, das Leiden lindert. ,,Diese Einstellungen, zu Systemen verbunden, finden sich auf verschiedenen Ebenen des Bewusstseins, in harmonischen oder konflikthaften Beziehungen zueinander. Sie beeinflussen den emotionalen Zustand und werden von ihm beeinflusst (...).’’ (Frank, 1985, S.75).

,,Das Unbewusste wird als ein großes Reservoir an Symbolen verstanden, aus dem der Traum gespeist wird, er stellt somit eine mehrdimensionale Schöpfung der Psyche dar.’’ (Müller-Spahn, 2005, S.209). Diese Tatsache ist sehr wichtig für die therapeutische Arbeit mit Träumen. Durch die Träume, die Symbole und Bilder, die Patienten im Traum sehen, erhalten wir einen tieferen Zugang zur Psyche.

Adam beschreibt ein »echtes Symbol« wie folgt: ,,Ein echtes Symbol ist mehrdeutig, vielschichtig, vielsagend und enthält Gegensätzliches. Es ist für unser rationales und auf Eindeutigkeit ausgerichtetes Bewusstsein schwer verständlich, dass sich Symbole so wenig einengen lassen und sich einem festen Zugriff entziehen. Symbole haben damit etwas Fluktuierendes, Dynamisches und hinsichtlich ihrer möglichen Bedeutung Offenes. Deswegen sind sie aber dennoch nicht in ihrer Aussage diffus. Sie enthalten ein Bedeutungsspektrum, das näher umrissen werden kann.’’ (Adam, 2006, Position 1339-1341). Symbole können also für jeden Menschen auch andere Bedeutungsschwerpunkte haben. Dies ist in der therapeutischen Arbeit dringend zu beachten!

,,Traumelemente weisen sich u. a. dadurch als echte Symbole aus, dass sie mit einem besonderen Gefühlsgehalt verbunden sind, dass von ihnen beispielsweise eine geheime Faszination ausgeht oder sonst eine intensive emotionale Tönung besteht.’’ (Adam, 2006, Position 1398-1399).

,,Alle Traumbilder bestehen aus psychischer Energie, aus Libido. Aus dem Unbewussten heraus wird psychische Energie in Symbole und Bilder umgemünzt. Dadurch kann dieser Energiegehalt Anschluss an das Bewusstsein gewinnen.’’ (Adam, 2006, Position 1470-1471). Diese Energie, mit der die Traumsymbole meist aufgeladen sind kann sehr gut in der Therapie benutzt werden.

In der Therapie soll die Bedeutung der Träume klar werden, Träume wollen verstanden werden. Manche Patienten tragen seit Wochen, Monaten oder sogar Jahren einen unverstandenen Traum mit sich herum. Gelingt es in der Therapie solche Träume zu entschlüsseln und zu verstehen, fühlen sich die Patienten erleichtert und können den Trauminhalt annehmen.

Wichtig für die Arbeit mit Träumen in der Therapie ist es auch, den Traum als großes »Flechtwerk« zu betrachten. ,,Die Träume fügen sich zu Traumserien und schließlich zu einem kohärenten Prozess zusammen, in welchem geradezu zielstrebig Aufarbeitungs- und Entwicklungslinien verfolgt werden. Wir sprechen hier vom »roten Faden« der Träume, der sowohl für den Behandlungsverlauf bei Patienten als auch auf unserem eigenen labyrinthischen psychischen Weg unschätzbare Hilfe und Orientierung offeriert.’’ (Adam, 2006, Position 4977-4980). Der Verlauf einer Therapie kann also durch die Träume bestimmt werden. Die Träume leiten sozusagen Patient und auch den Therapeuten durch die Therapie.

,,Seit über 100 Jahren gibt es eine psychoanalytische und psychodynamische Tradition der Arbeit mit Träumen und Imaginationen. Auf dieser Basis lassen sich viele Weiterentwicklungen und Ergänzungen für die Arbeit mit inneren und äußeren Objekten in der Psychotherapie nutzen.’’ (Bolle, 2014, S.231).

Die psychotherapeutische Arbeit mit Träumen lässt sich durch Ergänzungen auch sehr gut für die Kunsttherapie erweitern.

Die Verwendung von Traumbildern in Kunsttherapie findet man hauptsächlich bei Therapeuten mit psychoanalytischem oder jungianischem Ansatz. Dies ist auch der Grund, warum ich im Folgenden sehr deutlich auf Freud und Jung eingehe. Freud war ein Pionier der Traumarbeit und verdient daher meiner Meinung nach in jedem Aufsatz über dieses Thema einen Platz. Jungs Konzept der Psyche ist sehr umfassend und auch heute noch aktuell. Daher erscheint es mir sehr geeignet um mit Träumen zu arbeiten und deren Symbolik zu verstehen.

4.1 Sigmund Freud

Freud gilt in unserer heutigen Zeit als »der Erfinder der Traumdeutung«. Im Gegensatz zur Wissenschaft, die seinerzeit Träume abwertete, ,,erkannte Freud, dass Träume für das Seelenleben eine zentrale Bedeutung haben. Freud verstand den Traum als »halluzinatorische Erfüllung irrationaler (speziell sexueller) Wünsche aus der frühen Kindheit«. Vor allem geht es um Wünsche, die – weil von den Eltern und der herrschenden Kultur verboten – in den Keller des Unbewussten verdrängt worden sind, aus dem sie im Schlafzustand wieder aufsteigen. Aber selbst im Traum ist noch der Zensor des Bewussten wachsam. Er verkleidet die aufsteigenden Gestalten und chiffriert ihre Aussagen so, dass der Träumende den wahren Inhalt der verbotenen Wünsche nicht entschlüsseln kann. Die Aufgabe des Psychoanalytikers gleicht der eines Detektivs: Er hilft dem Analysanden, den Inhalt der Traumbotschaften zu dechiffrieren. Auf diese Weise geschieht die Heilung. Das Bewusste, das »Ich« bringt schrittweise immer mehr Licht in die dunklen Vorgänge, die sich im Unbewussten – im »Es« abspielen. »Wo Es ist, soll Ich werden! « lautet die knappe Formel Freuds. Die Rehabilitierung des Traumes in der Psychologie ist ohne Zweifel eine der bahnbrechenden, historischen Taten Sigmund Freuds. Sie bedeutete den Ausbruch aus der Enge des naturwissenschaftlich-mechanistischen Weltbildes. Heute, nach bald einem Jahrhundert, begegnet Freuds Traumverständnis der Kritik, es sei einseitig und zeitgebunden; es sei der Ausdruck eines puritanischen Zeitalters, das von dem besessen war, was es nicht besitzen durfte: vom Sex.’’ (Decker-Voigt, 1992, S.152).

Freuds Traumdeutung ist heute, nach über 100 Jahren nicht mehr völlig zeitgemäß. Er wird auch oft kritisiert, dass er ein pathologisches Modell geschaffen hat, welches nicht allgemein gültig sein kann, da er hauptsächlich mit psychisch kranken Menschen geforscht und gearbeitet hat. Trotzdem hat er einen völlig neuen psychotherapeutischen Umgang mit Träumen ermöglicht und durch sein Werk eine weitreichende Entwicklung und Forschung in Gang gesetzt.

Im Zentrum von Freuds Überlegungen stand das Individuum, das heißt der einzelne Träumer. Dadurch rückte er vom mystisch-transzendalen Ansatz früherer Traumlehren ab und dieser Ansatz ermöglichte ihm auch Einsichten in die grundsätzliche Struktur und Dynamik der menschlichen Psyche. Daraus entwickelte er die Psychoanalyse, welche sich mit individuellen Prozessen des Seelenlebens befasst. (vgl. Ermann, 2014).,,Die Prozesse im dynamischen Unbewussten und die Beziehung zum Bewusstsein bilden den Kern (...) [seiner] psychoanalytischen Theorie.’’ (Ermann, 2014, S.29).

Freud prägte den Begriff des dynamischen Unbewussten. Er verstand darunter das Unbewusste das jeder im Verlauf seines Lebens durch Verdrängung erwirbt. ,,Verdrängt wird, was mit den Forderungen der äußeren Realität nicht vereinbart werden kann und unlösbare Konflikte schafft. Das sind insbesondere Triebregungen, die mit gesellschaftlichen Normen und Werten, mit Geboten der Erziehung oder mit liebevollen Einstellungen zu Beziehungspersonen, aber auch mit der Angst vor Strafe nicht in Einklang gebracht werden können. So werden die libidinösen Strebungen der kindlichen Wunschwelt zum bedeutendsten Inhalt des dynamischen Unbewussten.’’ (Ermann, 2014, S.30). Und genau daraus speisen sich dann Fehlleistungen, Neurosen und auch Träume. (vgl. Ermann, 2014).

Freud prägt außerdem den Begriff Symbolisierung. Er geht davon aus, dass im Traum ,,Inhalte, die dem Träumer nicht bewusst werden sollen, durch andere Inhalte ersetzt werden, welche ihm selbst nicht zugänglich sind. (...) [Er] spricht dann von »symbolisieren«.’’ (Schuster, 1991, S.28).

Freud (1914) versuchte in seiner »Traumdeutung« eine Liste von Symbolen zusammenzustellen und deren Bedeutung zu erklären. Meiner Meinung nach ist es kaum möglich eine solche allgemeine Liste zu erstellen, da es für jede Person individuelle Symbole gibt ebenso wie es in jeder Kultur und jeder Zeit eigene Symbole gibt. Bei der Symboldeutung ist es also immens wichtig die Gefühle und Assoziationen des Gestalters mit ein zu beziehen und zu beachten. Die Symbole müssen immer im Zusammenhang mit der aktuellen Lebenssituation und Umständen des Patienten betrachtet werden.

Freud geht davon aus, dass unsere Träume durch einen Zensor in unser Bewusstsein dringen. Das bedeutet, dass das Unbewusste nicht direkt und deutlich im Traum veranschaulicht, um welches Thema es sich spezifisch dreht. Im Traum werden oft Dinge verschoben oder umgekehrt und kommen dadurch nur zensiert in unser Bewusstsein. Wenn wir aufwachen können wir uns oft nur an einen Bruchteil unseres Traumes / unserer Träume erinnern. Hier erfolgt die nächste Zensur. Wenn nun ein Patient in der Therapie von seinem Traum erzählt, wird er höchst wahrscheinlich noch einmal einen Teil des Traumes zensieren und nur das in die Therapiestunde mit einbringen, was er für nötig erachtet oder es werden in der Traumerzählung die Höhepunkte anders gewichtet, als im Traum selbst. Dies ist bei der therapeutischen Arbeit mit Träumen dringend zu beachten. Eine gute und stabile therapeutische Beziehung mit viel Vertrauen ist für die Traumarbeit unumgänglich um die Zensur des Patienten in seinen Erzählungen möglichst gering zu halten.

Eine von Freuds wichtigsten Erkenntnissen die in seiner »Traumdeutung« deutlich werden ist, dass das Verdrängte auch dann wirksam ist, wenn wir es gar nicht erkennen bzw. wenn es uns gar nicht bewusst ist. Deshalb stellte er die »Traumdeutung« auch unter das Motto: ,,Flectere si nequeo superos, acheronta movebo’’ (Übersetzung von Rudolf Alexander Schröder: Weigern’s die droben, so werde ich des Abgrunds Kräfte bewegen). Das bedeutet also etwas freier übersetzt: Wenn man etwas im oder mit dem Bewusstsein nicht verändern kann, hilft das Unbewusste dabei bzw. sollte man mit dem Unbewussten arbeiten. Freud ist der Meinung, dass das was im Wachzustand vom Bewusstsein unterdrückt wird, im Schlaf den Weg durch die Träume finden und sich dadurch in unser Bewusstsein drängen kann.

,,An letzter Stelle ist als förderlich für das Vergessen der Träume der Tatsache zu gedenken, dass die meisten Menschen ihren Träumen überhaupt wenig Interesse entgegenbringen. Wer sich z.B. als Forscher eine Zeitlang für den Traum interessiert, träumt währenddes auch mehr als sonst, das heißt wohl: er erinnert seine Träume leichter und häufiger.’’ (Freud, 1914, S.34). Diese Aussage kann ich durch eigene Erfahrungen bestätigen. Ich führe schon seit längerer Zeit ein Traumtagebuch und durch die zusätzliche Beschäftigung mit dem Thema Träume in dieser Bachelor-Thesis gelingt es mir immer häufiger mich an meine Träume zu erinnern. Diese Erkenntnis spielt auch in der therapeutischen Arbeit mit Patienten eine wichtige Rolle. Anfangs werden sich nur wenige Patienten an ihre Träume erinnern. Durch die vermehrte Beschäftigung mit dem Thema und dem bewussten Umgang mit der Traumerinnerung, wird diese häufiger werden.

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Details

Seiten
51
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668967403
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v490082
Institution / Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Nürtingen
Note
1,5
Schlagworte
Kunsttherapie Träume Psychodynamik Tiefenpsychologie Jung Freud

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Titel: Träume und Traumbilder. Wie werden sie in der Kunsttherapie eingesetzt?