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Selbst- und Zeitmanagement im Studium

Möglichkeiten und Grenzen

Einsendeaufgabe 2019 20 Seiten

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft

Leseprobe

Genderhinweis

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Einsendepräsentation auf das Gendern verzichtet, gemeint sind natürlich stets alle Geschlechter.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

I. Zielgruppenanalyse

„Wer sich in Menschen, in seine Zuhörer einfühlen, hineinversetzen kann, gewinnt die Sympathie seiner Zuhörer.“ (Hermann-Ruess, 2010, S. 29)

Bei der Zielgruppenanalyse werden Aspekte wie Einstellungen, Bedürfnisse, Vorkennt- nisse/ -wissen, Motive, Erwartungen u. ä. der Zuhörer betrachtet. So kann das gleiche Thema, je nach Zielgruppe, auf unterschiedliche Weise strukturiert und Schwerpunkte unterschiedlich gelegt werden. Dadurch wird gewährleistet, dass die Präsentation ziel- gruppengerecht und prägnant gestaltet wird. (Arenberg, 2015, S. 54-55)

In diesem Fall ist die Gruppe der Zuhörer sehr heterogen in Bezug auf das Alter und setzt sich aus 25 Personen unterschiedlichster Lebensbereiche zusammen:

Sechs Personen haben schon einmal (zeitweise) studiert und konnten während des Erst- studiums sehr wahrscheinlich schon Vorwissen zum Thema Selbst- und Zeitmanagement sammeln. Davon hat eine Person ihr Studium erfolgreich abgeschlossen und kann even- tuell nützliche Beiträge während des Vortrags miteinbringen.

90 %, also circa 23 Personen, stehen im Berufsleben und können im Rahmen der Ausbil- dung und/ oder einer Weiterbildung bereits einige Kenntnisse erworben haben, das Ge- genteil ist aber auch möglich.

Es ist nicht bekannt, ob die Teilnahme an der Veranstaltung freiwillig oder verpflichtend ist. Falls Letzteres eintrifft, ist es möglich, dass ein Teil der Zuhörer nicht aus eigenem Willen gekommen ist. Dies ist ein großer Ansporn, sie von der Wichtigkeit eines „richti- gen“ Selbst- und Zeitmanagement zu überzeugen.

Ein Grund die Präsentation aus freien Stücken zu besuchen ist, dass die Besucher der Präsentation sich Tipps und Tricks im Umgang mit dem „Neuland“ Studium erhoffen, dies kann z.B. der richtige Umgang mit den Studienmaterialien, eine effektive Vorberei- tung auf Klausuren, effizientes Lernen oder aber auch ein „get-together“1 mit Gleichge- sinnten sein, um sich über das Zusammenspiel von Studium, Beruf und Familie sowie Freizeit auszutauschen zu können.

Da fast ein Drittel der Teilnehmer bereits eine Familie hat, ist davon auszugehen, dass diese sich inhaltlich dafür interessieren, wie Familie, Studium, eventuell Beruf und Frei- zeit miteinander verbunden werden können, um eine ausgewogene Work-Life-Balance herzustellen. Von der Familie abgesehen, ist dies ein Punkt, der wohl das gesamte Publi- kum anspricht. Das Vertrauen in die Rednerin ist hoch, da diese eine Art „Vorbild-Funk- tion“ hat und die Zuhörer von ihrem Expertenwissen profitieren können. Gute Organisa- tion in Bezug auf den Aufbau der Präsentation und den Medieneinsatz, eine laute und deutliche Aussprache sowie kompetentes Auftreten, sind Erwartungen denen diese ge- recht werden sollte. Vor allem, da sie als junge Frau ein seriöses Erscheinungsbild braucht, um beim Publikum landen zu können und ernst genommen zu werden.

II. Zielsetzung und Kernbotschaft der Präsentation

Zielsetzung:

Das Ziel der Präsentation ist zum einen, den Studenten Begriffsbestimmungen zu den Begriffen Selbst- und Zeitmanagement zu vermitteln und sie mit spezifischen Techniken vertraut zu machen, die sie anschließend auf sich selbst anwenden können. Zum anderen sollen sie von der positiven Wirksamkeit eines effizienten Selbst- und Zeitmanagement, in Bezug auf ein erfolgreiches Studium und eine ausgewogene Work-Life-Balance, über- zeugt werden und deren Nutzen erkennen.

Kernbotschaft: Selbst- und Zeitmanagement: Schlüsselkompetenzen für effiziente Ziel- erreichung im Privat- und Berufsleben, sowie eine gesunde Work-Life-Balance.

III. Konzept der Präsentation

Medieneinsatz

Um eine breite Masse der Zuhörerschaft zu erreichen und die Präsentation vielfältig, lo- cker und abwechslungsreich zu gestalten, gibt es einen Medienwechsel zwischen Power- Point und Flipchart. Bei Letzterem können die Zuhörer selbst aktiv an der Gestaltung teilhaben. Durch solche Zwischenreize wird die Aufmerksamkeit immer wieder herge- stellt und Aufmerksamkeitstiefs werden weitestgehend umgangen. Der Einsatz der Me- dien erfolgt visuell und auditiv. Da die kognitiven Ressourcen der Zuhörer stets begrenzt sind und eine Reizüberflutung vermieden werden soll, werden die Inhalte der einzelnen PPT-Folien kurz und knapp gehalten, die Gestaltung minimalistisch. So erfüllt auch mal ein Bild nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als 1000 Wort“ seinen Zweck. Am Ende der Präsentation wird darauf hingewiesen, dass die Folien der PPT Präsentation sowie ein Handout mit der Kernbotschaft und einer Zusammenfassung der wichtigsten Informatio- nen im E-Campus abgerufen werden können. Dies trägt dazu bei, dass die Präsentation nachgearbeitet und das Thema vertieft werden kann. (Renz, 2016, S. 67–148)

Einleitung

Zeitliche Planung: Dauer der Präsentation insgesamt: 20 Minuten Einleitung: Ca. 15 % der Präsentation (3-4 Minuten)

*Opener in Form eines Zitats:

„Work-Life-Balance bedeutet eine neue, intelligente Verzahnung von Arbeits- und Pri- vatleben vor dem Hintergrund einer veränderten und sich dynamisch verändernden Ar- beits- und Lebenswelt.“ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2005)

*Begrüßung der Studenten und Vorstellung der eigenen Person:

Liebe Studenten und Studentinnen, herzlich Willkommen zur heutigen Präsentation zum Thema „Selbst- und Zeitmanagement im Studium: Möglichkeiten und Grenzen.“

Mein Name ist Lea Biechele und ich stehe kurz vor dem Abschluss im Studiengang So- ziale Arbeit Bachelor of Arts. Somit kann ich mich sehr gut in Ihre Lage hineinversetzen und weiß mit welchen Zweifeln, Sorgen und Ängsten Sie möglicherweise zu kämpfen haben.

Mein Ziel ist es heute, Ihnen einige nützliche Tipps und Tricks sowie namenhafte Tech- niken des Selbst- und Zeitmanagements an die Hand zu geben, damit Sie in 3 ½ Jahren tiefenentspannt der Übergabe Ihrer Bachelorurkunde entgegensehen können und dies, ohne Abstriche bezüglich Ihrer Familie oder Ihres Privatlebens gemacht haben zu müs- sen.

PowerPoint: 1. Folie mit Opener und Thema der Präsentation, Vor- und Nachname sowie Studiengang der Rednerin.

*Nennung der Kernbotschaft der Präsentation:

Ganz nach dem Motto: Selbst- und Zeitmanagement: Schlüsselkompetenzen für effizi- ente Zielerreichung im Privat- und Berufsleben, sowie eine gesunde Work-Life-Balance.

PowerPoint: 2. Folie mit Kernbotschaft der Präsentation.

Flipchart: Im Anschluss werden die Studenten dazu aufgefordert, sich per Wortmeldung über ihre möglichen Zweifel, Ängste und Sorgen zu äußern. Diese werden auf einem Flipchart gesammelt und sollen während der Präsentation an den entsprechenden Punkten aufgegriffen und bestenfalls widerlegt werden (ca. 5 Wortmeldungen).

*Vorstellung der Gliederung um dem Publikum einen Überblick über die kommen- den Inhalte der Präsentation zu verschaffen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

PowerPoint: 3. Folie mit Gliederung und Ablauf der Präsentation, roter Faden „vom Problem zur Lösung“

* Überleitung zum Hauptteil. *(Renz, 2016, S. 54–58)

Hauptteil

Zeitliche Planung: Ca. 75 % der Präsentation (15 Minuten)

1. Selbstmanagement als Thema in unserer sich stetig verändernden Welt

Selbstmanagement ist aktueller denn je, da der rasante Wandel unserer Umwelt durch gesellschaftliche Veränderungen, wie z.B. den demographischen Wandel, veränderte Fa- milienstrukturen und durch Trends und Entwicklungen in der Arbeitswelt, wie z.B. Glo- balisierung und Digitalisierung oder Arbeiten 4.0 vielfältige Einflüsse auf jedes Indivi- duum hat. Das kann sich zum Beispiel durch Symptome wie Zeitdruck, innere Unruhe, Schlaflosigkeit und/ oder erhöhtes Stressempfinden auswirken und sogar im Burnout en- den. (Arenberg, 2018, S. 13–27)

Um Dem vorzubeugen und eine ausgewogene Work-Life-Balance herzustellen, hat sich ein gutes Selbst- und Zeitmanagement bewährt. (Weisweiler, Dirscherl & Braumandl, 2013, S. 13)

PowerPoint: 4. Folie verschiedene Bilder auf einer Folie zu den genannten Veränderun- gen in der Welt.

1.1 Selbstmanagement: Begriffsbestimmung

Man kann ein funktionierendes Selbstmanagement beschreiben als „die Fähigkeit, per- sönliche Ziele und Werte sowie Motive so in Einklang zu bringen, dass Ziele erreicht werden und dabei Zufriedenheit erlebt wird.“ (Kehr 2002; zitiert nach Weisweiler et al., 2013, S.135)

„Selbstmanagement“ wird sowohl im wirtschaftlichen als auch im therapeutischen Kon- text verwendet, die Beiden Begriffe sind nicht trennscharf und allen Definitionen liegt letztendlich ein Verständnis der Verhaltensveränderung zugrunde, die vom Individuum selbst angestrebt wird. (Arenberg, 2018, S. 29–30)

Um erfolgreich Selbstmanagement zu betreiben, muss gewährleistet sein, dass ein fester Wille zur Änderung vorhanden ist, sowie die Freiheit, diese Änderung ausleben zu kön- nen.

Wenn Selbstmanagement als Handlungsfähigkeit in komplexen Situationen (Weisweiler et al., 2013, S. 17) betrachtet wird, müssen gewisse Fähigkeiten, Kompetenzen und Kenntnisse vorhanden sein, um diese zu erlangen:

Fähigkeiten zur Problemlösung; Zielfindung und –definition; zur Klärung der eigenen Werte; zur Selbstbeobachtung, –wahrnehmung und -regulation sowie zur Stressbewälti- gung. (Arenberg, 2018, S. 32–33)

Was für positive Unterschiede ein gutes Selbstmanagement erzielen kann, berichten Storch und Krause anhand ihres Erfolgs mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM), einer Methode zum selbstbestimmten Handeln. So konnten sie an Hand wissenschaftli- cher Forschungen bereits viele positive Ergebnisse wie z.B. positivere Selbstwirksamkeit, Stress- und Gewichtsreduktion erzielen. (Storch & Krause, 2017, S. 311–320)

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1 Lockeres Beisammensein zum persönlichen Kennenlernen

Details

Seiten
20
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783668968912
ISBN (Buch)
9783668968929
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v489210
Institution / Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,7
Schlagworte
Selbstmanagement Zeitmanagement Studium SMART SMART-Formel ALPEN ALPEN-Formel Selbstmanagement Techniken Präsentation Einsendepräsentation Zielgruppenanalyse Zielsetzung Kernbotschaft PowerPoint Paretoprinzip Pareto-Prinzip Selbst- und Zeitmanagement Medieneinsatz

Autor

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Titel: Selbst- und Zeitmanagement im Studium