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Unter welchen Bedingungen bietet auch ein Freizeitpräferent Schwarzarbeit an?

von C. H. Knopf (Autor)

Seminararbeit 2004 8 Seiten

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Definition von Schwarzarbeit

Ursachen für Schwarzarbeit

Das traditionelle Modell des Arbeitsangebotes

Der Freizeitpräferent als Anbieter von Schwarzarbeit

Literaturverzeichnis

Definition von Schwarzarbeit

Die Definition von Schwarzarbeit stellt kein leichtes Unterfangen dar. Eine Mögliche Definition von Schwarzarbeit nach Schneider ist, dass „unter der Schwarzarbeit jene Tätigkeiten verstanden [werden], die in den bestehenden, offiziellen Statistiken nicht ausgewiesen werden und die im Sinne der Konvention der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung eine Wertschöpfung darstellen.“ (vgl. Internetquelle 2)

Ursachen für Schwarzarbeit

Die Ursachen für Schwarzarbeit sind vielfältig. Sie reichen von der Steuer- und Sozialversicherungsabgabenbelastung über den Umfang staatlicher Regulierungen, die subjektiven Einschätzung der Steuern- und Sozialversicherungsbelastung, der Länge der offiziellen Arbeitszeit, der Höhe des Einkommens, der Veränderung der Erwerbsquote bis hin zum Wertewandel der Gesellschaft. (vgl. Internetquelle 1)

Das traditionelle Modell des Arbeitsangebotes

Im traditionellen Modell des Arbeitsangebotes können die Individuen zwischen Freizeit und Arbeit wählen. „Innerhalb dieses Ansatzes gibt es (noch) keine Unterscheidung zwischen Arbeit im offiziellen und im inoffiziellen Sektor.“ (vgl. Internetquelle 1)

Graphisch kann man dies wie folgt darstellen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1

Die Individuen können ihr Freizeitvolumen bestimmen. Sie finden ihr Optimum an der Stelle, an der die höchste Indifferentkurve die Restriktion zwischen Einkommen und Freizeit gerade noch berührt. Der Punkt T stellt die Maximal pro Woche zur Verfügung stehenden Stunden, also 186, dar.

In unserem Beispiel wählt das Individuum das Freizeitaufkommen Freizeit*, das Arbeitsaufkommen ergibt sich aus der maximalen Arbeitszeit T – Freizeit*. Der Knick in der Restriktion ergibt sich aus dem Umstand, dass auch bei vollem Freizeitkonsum, also einer Arbeitsleistung von Null, das Individuum dennoch ein Einkommen durch staatliche Unterstützung (Arbeitslosengeld) erhält.

Was passiert nun, wenn die Arbeitszeit durch den Staat vorgegeben wird?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2

In diesem Fall wird die Wochenarbeitszeit durch den Staat vorgegeben und beträgt (T – Fs*)

Unser Individuum A (in der Grafik in rot dargestellt) würde seinen individuellen Nutzen am Punkt (FA*/€A*) maximieren, dort wo seine Indifferenzkurve A2 die Restriktion berührt. Es erfährt also einen Nutzenverlust, da es durch die Vorgabe der Wochenarbeitszeit durch den Staat mehr Arbeitsstunden leisten muss, als es auf einem Markt ohne staatliche Reglementierung anbieten würde.

Das Individuum B (in blau dargestellt) würde seinen Nutzen am Punkt (FB*/€B*) maximieren, es würde also ins seinem Optimum mehr Arbeit anbieten, als durch den Staat festgelegt ist.

[...]

Details

Seiten
8
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638448963
Dateigröße
461 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v48103
Institution / Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Note
Gut
Schlagworte
Unter Bedingungen Freizeitpräferent Schwarzarbeit

Autor

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    C. H. Knopf (Autor)

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