Lade Inhalt...

Die Phrasenstrukturgrammatik (Konstituentenstrukturgrammatik). Eine kritische Betrachtung mit Bezug auf Chomsky und die Transformationsgrammatik

Hausarbeit (Hauptseminar) 2005 23 Seiten

Germanistik - Linguistik

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. Die Distributionsanalyse: Segmentierung und Klassifikation
1.1 Ermittlung von Konstituenten
1.1.1 Substitutionstest
1.1.2 Permutationstest
1.1.3 Eliminierungstest
1.1.4 Koordinationstest
1.2 Einordnung gewonnener Konstituenten

2. Die IC-Analyse mit Hilfe des Baumdiagramms

3. Phrasenstrukturregeln

4. Weitere Darstellungstechniken der Konstituentenanalyse
4.1 Indizierte Klammerung
4.2 Kastenschema
4.3 Striche

5. Grenzen der Phrasenstrukturgrammatik

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

In der vorliegenden Hausarbeit soll die Konstituentenanalyse bzw. IC-Analyse[1] und die darauf aufbauende (frühe) Phrasenstrukturgrammatik thematisiert werden, deren Ursprung im klassischen amerikanischen Strukturalismus liegt. Dabei spielt die Formanalyse gegenüber einer historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft eine bedeutende Rolle.

Entsprechend werden Erkenntnisse einflussreicher Linguisten dieser Zeit wie Leonard Bloomfield, der eigentliche Begründer der amerikanischen deskriptiven Linguistik, Rulon Wells, Zellig S. Harris, ein Schüler von Bloomfield, oder Charles F. Hockett aufgegriffen.[2]

Zeitlich betrachtet wird die Arbeit einen Bogen schlagen von den 1930er Jahren bis zum Jahr 1957, in welchem Noam Chomsky in seinem Werk „Syntactic Structures“ die Phrasen-strukturgrammatik für seine berühmte generative Transformationsgrammatik aufgreift und weiterentwickelt.

Der Einfluss, den die Phrasenstrukturgrammatik auf Chomsky, aber auch auf viele andere Linguisten und moderne Grammatikmodelle hatte bzw. heute noch hat, war und ist beachtlich. Sie bildete die Grundlage für die meisten nachfolgenden Grammatiktheorien.[3]

Für mich Grund genug, mich im Folgenden detaillierter mit dem Grammatikmodell der Phrasen und Konstituenten auseinander zu setzen.

Da es sich um eine Seminararbeit der germanistischen Sprachwissenschaft handelt, werde ich Aspekte der Phrasenstrukturgrammatik anhand von deutschen Beispielsätzen näher erläutern. D.h., ich werde versuchen, als Pendant zu den Sätzen aus der englischen Fachliteratur geeignete deutsche Sätze zu formulieren (sie bei deutscher Literatur gegebenenfalls übernehmen), um mit diesen phrasenstrukturgrammatisch zu arbeiten.[4]

Die Begriffe „Phrasenstrukturgrammatik“ und „Konstituentenstrukturgrammatik“ bzw. „Phrase“ und „Konstituente“ werde ich synonym verwenden, auch wenn es bei genauerer Betrachtung sehr wohl Unterschiede zwischen diesen beiden Termini gibt.[5]

Einleiten wird die Arbeit mit der zur wichtigsten Methode des Strukturalismus bzw. der strukturellen Linguistik zählende Distributionsanalyse, welche die Segmentierung und Klassifizierung einschließt.

Im Anschluss daran werde ich eine IC-Analyse an einem deutschen Satz mit Hilfe eines Baumdiagramms durchführen, wobei weitere Termini geklärt werden müssen.

Neben der Darstellungsform durch das Baumdiagramm gibt es noch weitere Varianten, welche unter Punkt 3 und 4 näher erläutert werden.

Im fünften und letzten Abschnitt sollen schließlich Kritikpunkte an der Konstituenten-strukturgrammatik im Vordergrund stehen, welche u. a. auch von Chomsky vorgebracht wurden; dabei werden Schwächen des Grammatikmodells aufgezeigt.

Am Ende meiner Arbeit sollen somit Antworten auf die Fragen gefunden worden sein, was unter der Phrasen- bzw. Konstituentenstrukturgrammatik zu verstehen ist, welche Möglichkeiten dieses Grammatikmodell eröffnet, aber auch an welchen Stellen es an seine Grenzen stößt.

1. Die Distributionsanalyse: Segmentierung und Klassifikation

Unter dem sprachwissenschaftlichen Terminus ´Distribution´ versteht man die Summe aller Kontexte, in denen ein sprachliches Element vorkommen kann, bezogen auf die Kontexte anderer Elemente:

„The DISTRIBUTION of an element is the total of all environments in which it occurs, i.e. the sum of all the (different) positions (or occurrences) of an element relative to the occurrence of other elements.”[6]

„An environment of an element A is an existing array of its co-occurrents, i.e., the other elements, each in an particular position, with which A occurs to yield an utterance. A´s co-occurrents in a particular position are called its selection for that position.”[7]

Entsprechend werden die sprachlichen Elemente auf Grundlage ihrer Distributionen segmentiert und klassifiziert. Elemente mit gleicher Umgebung gehören der gleichen Klasse an.

1.1 Ermittlung von Konstituenten

„The common part of any (two or more) complex forms is a linguistic form; it is a constituent (or component) of these complex forms. The constituent is said to be contained in (or to be included in or to enter into) the complex forms.” Diese Definition von ´Konstituente´ lieferte Leonard Bloomfield bereits 1933 in seinem Werk ´Language´.[8]

Bei einem deutschen Satz wie

(1) Ein Junge spielt Fußball.

und der Aufgabe, diesen Satz in Konstituenten zu unterteilen, würde wohl als erstes intuitiv ein Trennstrich zwischen ´Junge´ und ´spielt´ gezogen werden. Somit würden ´Ein Junge´ und ´spielt Fußball´ jeweils eine Konstituente bilden, weil diese Wortpaare enger miteinander verbunden sind. Genauer gesagt würde es sich hierbei um ´immediate constituents´ handeln, da es sich um die in einem ersten Zerlegungsschritt gewonnenen unmittelbare Konstituenten des Satzes handelt. Daraus resultiert auch die Abkürzung ´IC-Analyse´.[9]

Die Theorie der ´immediate constituents´ kommt ebenfalls schon 1933 bei Bloomfield vor: „Any English-speaking person who concerns himself with this matter, is sure to tell us that the immediate constituents of Poor John ran away are the two forms poor John and ran away; that each of these is, in turn, a complex form; that the immediate constituents of ran away are ran, a morpheme, and away, a complex form, whose constituents are the morphemes a - and way; and that the constituents of poor John are the Morphemes poor and John. Only in this way will a proper analysis (that is, one which takes account of the meanings) lead to the ultimately constituent morphemes.”[10]

Auch Leonard Bloomfield segmentiert an dieser Stelle ´aus dem Bauch heraus´, Methoden und Kriterien, wie in (unmittelbare) Konstituenten zu unterteilen ist, werden noch nicht angeboten.

Um genau diese Methoden der Segmentierung sprachlicher Elemente (und deren Klassifizierung unter 1.2), welche eine vollständige IC-Analyse erst ermöglichen, soll es nun im Folgenden gehen. Dabei werden vier wichtige Testverfahren des amerikanischen Strukturalismus vorgestellt.[11]

Es wird deutlich, dass die einzelnen Tests neben ihrer gemeinsamen Fähigkeit zur Segmentierung eines Satzes in Konstituenten, individuell noch weitere Fähigkeiten bzw. Anwendungsmöglichkeiten aufzuweisen haben.[12]

Grundsätzlich ist allen Verfahren gemein, dass die Inhaltsseite bzw. semantische Aspekte bei der Analyse weitgehend ausgeklammert werden.[13]

1.1.1 Substitutionstest

Wie bereits oben erwähnt, gehören sprachliche Elemente mit gleicher Umgebung der gleichen Klasse an, entsprechend sind solche Elemente füreinander austauschbar.[14] Man spricht hierbei von dem sog. Substitutionstest bzw. der Ersatzprobe.

Bezogen auf die Beispielsätze

(2) Ich streichel den Hund.

(3) Ich streichel die Katze.

lässt sich entsprechend folgern, dass in der Umgebung/ im Kontext „Ich streichel“, „den Hund“ und „die Katze“ füreinander austauschbar sind, da der Satz trotz Substituierung grammatisch wohlgeformt bleibt. Somit handelt es sich hierbei um Konstituenten.

Christa Dürscheid schreibt dem Substitutionstest noch weitere Aufgaben zu. So dient dieser ebenfalls dazu, das Paradigma, dem die Konstituenten angehören, zu bestimmen (NP, VP, AP, N, V,...)[15] und kann außerdem auf Ebene der Wortstruktur angewandt werden. Des Weiteren hilft das Verfahren auch dabei, die Zugehörigkeit zu einer Flexionskategorie zu bestimmen , und ist nützlich bei der Klassifikation reflexiver Verben.[16]

Sowohl der ´Pronominalisierungstest´ als auch der ´Fragetest´ werden bei Dürscheid (aber auch bei Darstellungen anderer Linguisten[17] ) als Varianten des Substitutionstests diesem zu- bzw. untergeordnet.

Durch den Pronominalisierungstest erhält man eine Konstituente, wenn sich eine Wortkette im Satz durch ein Pronomen bzw. eine Proform ersetzen lässt. In dem Satz

(4) Der Junge trifft seine neue Freundin.

lässt sich ´seine neue Freundin´ durch das Pronomen ´sie´ ersetzen:

(5) Der Junge trifft sie.

Somit wird gezeigt, dass es sich bei oben genannter Wortkette um eine Konstituente handelt.

Beim Fragetest bzw. Interrogationstest kann mit einem W-Wort nach Konstituenten gefragt werden. In dem Beispielsatz

(6) Der kleine Junge liest in der S-Bahn.

könnte gefragt werden: Wo liest der kleine Junge? Die Antwort müsste lauten: „in der S-Bahn“, womit dessen Konstituentenstatus bewiesen wäre.[18]

1.1.2 Permutationstest

Ein weiterer Test zur Ermittlung von Konstituenten in einem Satz ist der Permutationstest bzw. die Verschiebeprobe. Robert D. Borsely nennt dieses Verfahren Rangiertest und definiert ihn folgendermaßen:

„Eine Wortfolge, die sich vor das finite Verb im deutschen Aussagesatz, in das Vorfeld, setzen lässt, ohne dass die Satzhaftigkeit der Gesamtkonstruktion verloren geht, kann eine Konstituente sein.“[19]

Oder knapper: „Was verschoben werden kann, ist eine Konstituente.“[20]

In dem Satz

(7) Es versetzen mich die langen Winterabende in Melancholie.

handelt es sich bei ´die langen Winterabende´ beispielsweise um eine Konstituente, da sich diese Wortfolge ohne Schwierigkeiten vor das finite Verb des Satzes setzen lässt:

(8) Die langen Winterabende versetzten mich in Melancholie.[21]

Der Permutationstest ist außerdem sehr nützlich, wenn es um die Beschreibung von Wortstellungsregularitäten geht. Umstellungsmöglichkeiten von Konstituenten können systematisch getestet und Ambiguitäten aufgelöst werden.[22]

1.1.3 Eliminierungstest

Der Substitutionstest hat gezeigt, welche sprachlichen Elemente in die gleiche Konstituenten-klasse gehören, der Permutationstest die Morpheme dargestellt, die als Satzkonstituente zusammengehören. Der Eliminierungstest bzw. die Weglassprobe zeigt, welche Konstitu-enten in einem Satz obligatorisch und welche fakultativ sind. In dem Satz

(9) Der Mann liest das Buch.

kann die Konstituente ´das Buch´ ausgeklammert werden, es bleibt immer noch ein grammatisch wohlgeformter Satz, der Kernsatz, übrig:

(10) Der Mann liest.[23]

1.1.4 Koordinationstest

Nach Meinung von Grewendorf, Hamm und Sternefeld handelt es sich bei dem Koordinationstest um den wohl wichtigsten und somit zuverlässigsten Test zur Ermittlung von Konstituenten.[24]

Dieser besagt: „Wenn die Wortfolge mit einer anderen Wortfolge koordiniert werden kann, deutet das darauf hin, dass sie eine Konstituente ist.“[25] Dabei kann eine Koordination mit und ohne Konjunktion auftreten.[26]

So kann z.B. in einem Satz wie

(11) Peter kauft neue Kartoffeln.

die Wortfolge ´neue Kartoffeln´ mit einer Konjunktion und der Wortfolge ´saftige Äpfel´ koordiniert werden:

(12) Peter kauft neue Kartoffeln und saftige Äpfel.

Der Satz bleibt grammatisch wohlgeformt; dadurch ist gezeigt, dass es sich bei ´neue Kartoffeln´ um eine Konstituente handelt.[27]

[...]


[1] Auf diesen Terminus werde ich im Verlauf der Arbeit noch näher eingehen.

[2] Eine gute Übersicht der „Models of Grammatical Description“ dieser Linguisten liefert Postal, Paul: Constituent Structure: A Study of Contempory Models of Syntactic Description. 4. Ed. Bloomington: Research Center For The Language Sciences, Indiana University 1967. S. 21-29.

[3] Vgl. Schulz, Heike Katrin: Die Syntax der Konstruktion. Eine Phrasenstrukturgrammatik des Deutschen mit einem erweiterten Valenzbegriff. Frankfurt am Main: Europäischer Verlag der Wissenschaften 1998 (= Europäische Hochschulschriften. Reihe 21. Linguistik 198). S. 5f.

[4] Wohl wissend, dass die deutsche und englische Sprache unterschiedliche Struktureigenschaften (z.B. bzgl. der Wortstellung) besitzen, was wiederum Einfluss auf die jeweilige Phrasenstrukturgrammatik hat. Diese Differenzen und deren Auswirkungen sollen aber nicht Thema meiner Arbeit sein, entsprechend werde ich darauf auch nicht weiter eingehen.

[5] Vgl. Dürscheid, Christa: Syntax. 2. durchg. und akt. Aufl. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2003. S. 29f.

Vgl. außerdem Meibauer, Jörg; Ulrike Demske; Jochen Geilfuß-Wolfgang; Jürgen Pafel; Karl Heinz Ramers; Monika Rothweiler; Markus Steinbach: Einführung in die germanistische Linguistik. Stuttgart: Verlag J. B. Metzler 2002. S. 136. Eine Definition von ´Konstituente´ nach L. Bloomfield unter 1.1.

[6] Harris, Zellig S.: Structural Linguistics. 8. Impr. Chicago: The University of Chicago Press 1969. S. 15f.

[7] Harris, Zellig S.: Distributional Structure. In: The Structure of Language. Readings in the Philosophy of Language. Hrsg. von Jerry A. Fodor u. Jerrold J. Katz. 9. Aufl. New Jersey: Prentice-Hall, Inc. 1964. S. 33-49, hier S. 33.

[8] Bloomfield, Leonard: Language. 12. Impr. London: Compton Printing LTD. 1973. S. 160f.

[9] Vgl. Bußmann, Hadumod: Lexikon der Sprachwissenschaft. 2., völlig neu bearb. Aufl. Stuttgart: Kröner Verlag 1990 (= Kröners Taschenausgabe 452). S. 414.

[10] Bloomfield, L.: Language. S. 161.

[11] Dazu muss man ergänzen, dass diese Tests nach Meinung einiger Linguisten verschiedene Gewichtung haben in Bezug auf die Segmentierung von Konstituenten. Gelegentlich können auch individuell Schwierigkeiten auftreten, wenn sich z.B. Ergebnisse zu widersprechen scheinen. Vgl. dazu Grewendorf, Günther; Fritz Hamm; Wolfgang Sternefeld: Sprachliches Wissen. Eine Einführung in moderne Theorien der grammatischen Beschreibung. Franfurt am Main: Suhrkamp Verlag 1987. S. 161ff.

Diese speziellen Probleme sollen aber während meiner Arbeit nicht weiter vertieft werden. Im Großen und Ganzen gelingt es mit diesen Verfahren, häufig auch in Kombination einzelner Tests, Sätzen einer Sprache eine Konstituentenstruktur zuzuordnen; auch wenn die Testergebnisse nicht immer eine Garantie für das Gewinnen von Konstituenten sind.

[12] Darüber hinaus sind diese Tests auch als Satzgliedproben in die Schulgrammatik eingegangen, wobei ´Konstituenten´ und Satzglieder keinesfalls gleichzusetzen sind. Vgl. dazu Dürscheid, C.: Syntax. S. 48.

[13] Pelz, Heidrun: Linguistik. Eine Einführung. 6. Aufl. Hamburg: Hoffmann und Campe Verlag 2001. S. 165.

[14] Vgl. Harris, Z. S.: Structural Linguistics. S. 245ff.

[15] Dazu im weiteren Verlauf meiner Arbeit mehr.

[16] Vgl. Dürscheid, C.: Syntax. S. 51f. Hier ausführlicher zu den erwähnten weiteren Möglichkeiten des Substitutionstests.

[17] So z.B. bei Borsley, Robert D.: Syntax-Theorie. Ein zusammengefasster Zugang. Deutsche Bearbeitung von Peter Suchsland. Tübingen: Max Niemeyer Verlag 1997 (=Konzepte der Sprach- und Literaturwissenschaft 55). S. 45.

[18] Vgl. Dürscheid, C.: Syntax. S. 50f.

[19] Borsely, R. D.: Syntax-Theorie. S. 44f.

[20] Grewendorf, G.: Sprachliches Wissen. S. 164.

[21] Vgl. Borsely, R. D.: Syntax-Theorie. S. 45.

[22] Mehr dazu bei Dürscheid, C.: Syntax. S. 50.

[23] Vgl. Pelz, H.: Linguistik. S. 152.

[24] Vgl. Grewendorf, G.: Sprachliches Wissen. S. 161.

[25] Meibauer, J.: Germanistische Linguistik. S. 127.

[26] Vgl. Dürscheid, C.: Syntax. S. 53.

[27] Ebd.

Details

Seiten
23
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638448086
ISBN (Buch)
9783638732437
Dateigröße
504 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v47987
Institution / Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
2
Schlagworte
Phrasenstrukturgrammatik Eine Betrachtung Bezug Chomsky Transformationsgrammatik

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Die Phrasenstrukturgrammatik (Konstituentenstrukturgrammatik). Eine kritische Betrachtung mit Bezug auf Chomsky und die Transformationsgrammatik