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Occupy Wall Street. Eine Analyse mit Hilfe der Netzwerktheorie

Hausarbeit 2015 27 Seiten

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen
2.1. Die Theorie sozialer Bewegungen
2.1.1. Historische Entwicklung
2.1.2. Kollektive Aktion versus soziale Bewegung
2.1.3. Organisationstypen einer sozialen Bewegung
2.2. Die Netzwerktheorie
2.2.1. Allgemeine Bedeutung
2.2.2. Inhalt und Struktur eines Netzwerks
2.2.3. Beziehung zu der Theorie der sozialen Bewegung

3. Occupy Wall Street – Ein Überblick
3.1. Die Occupy-Wall-Street-Bewegung in den USA
3.1.1. Entstehung der Bewegung
3.1.2. Ausbreitung und inhaltliche bzw. strukturelle Züge
3.1.3. Interne Probleme und das relative Ende
3.2. Ausdehnungseffekt: Die Occupy-Bewegung als internationaler Protest

4. Occupy Wall Street als Netzwerk
4.1. Elemente der Netzwerktheorie bei Occupy Wall Street
4.2. Die Rolle der Kommunikationsanwendungen wie Twitter
4.3. Die Entwicklung des Occupy-Wall-Street-Netzwerkes

5. Fazit und Ausblick

6. Literaturverzeichnis
6.1. Monographien
6.2. Aufsätze
6.3. Webseiten

7. Anhang
7.1. Karten und Grafiken

1 . Einleitung

Massen von jungen Menschen, die durch die Straßen von Manhattan ziehen, Aktivisten mit Schildern mit Aufdrucken wie „We are the 99 %“ oder „For a better world“ und Poli- zisten, die manchmal verzweifelt versuchen, die Proteste mehr oder weniger brutal einzu- dämmen. Diese Bilder gingen im September und Oktober 2011 um die Welt: Occupy Wall Street hatte auf sich aufmerksam gemacht. Die auch oft als Gegenentwurf zur erzkonserva- tiven Tea-Party-Bewegung verstandene Graswurzelbewegung war plötzlich in aller Munde.1 Ende 2011 bzw. Anfang 2012 war die Bewegung genauso schnell wieder weitestge- hend aus dem öffentlichen Leben verschwunden.

Was war das für eine Bewegung? Welche Charakteristiken zeichneten Occupy Wall Street aus? Inwiefern lässt sich die Bewegung mit Hilfe zeitgenössischer politischer Theo- rien analysieren? Im Rahmen dieser Arbeit wird Occupy Wall Street anhand der aus der Soziologie stammenden Netzwerktheorie analysiert. Zunächst wird ein theoretischer Grundrahmen gesetzt, um anschließend eine Rekonstruktion der Occupy-Wall-Street- Proteste zu vollziehen und zum Schluss zu zeigen, dass die Bewegung sich als Illustration für die Netzwerktheorie eignet. Dazu werden von diversen Forschern und Wissenschaftlern gesammelte Daten zu Twitter und Facebook ausgewertet.

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Die Theorie sozialer Bewegungen

2.1.1. Historische Entwicklung

Aufstände, Revolutionen und Protestbewegungen sind so alt wie die Menschheit selbst. Sei es von den Sklavenaufständen in der Antike über die bürgerlichen Revolutionen in Europa bis hin zu der Umweltbewegung in den 1970er Jahren. Um einiges jünger hingegen ist die Forschung zu diesem Feld. Einen Zweig davon bildet die soziale Bewegungsfor- schung, die ihre Anfänge mit zwei Strömungen nahm: Zunächst mit den Ideen zu einer sozialen Evolutionstheorie von Karl Marx und Friedrich Engels in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die einen Zusammenhang zwischen den sozialen Strukturen und Protes- ten aufzeigt. Demnach führen bestimmte soziale Strukturen zu revolutionären Bewegun- gen. Eine weitere Strömung war die Massenpsychologie von Gustav Le Bon (1950), bei der es um das Verhalten einer sozialen Masse geht.2 Im Vordergrund standen dabei die Begriffe Panik und Massenhysterie, aber noch keine Elemente von rationaler Verhaltens- kontrolle. Das Gewicht lag eindeutig auf der psychologischen und emotionalen Kompo- nente.3

Erst in den 1960er und 1970er Jahren kamen in den USA neue, konkretere Theorien auf. Die Theorie des kollektiven Verhaltens erklärte Proteste als Reaktion auf ein Nicht- Funktionieren von Institutionen in einer Gesellschaft. Die Ressourcenmobilisierungstheo- rie ging noch einen Schritt weiter und legte großen Wert auf Begriffe wie Kalkulation, Zweck und Rationalität, denn Proteste waren geplant, koordiniert und nicht bloß eine spon- tane Ansammlung von Menschen – die Anschaffung von Ressourcen bildete dabei einen zentralen Punkt.4 In diesem Sinne wird seitdem vermehrt von kollektiven Aktionen, Akteu- ren und Handlungen gesprochen.

Soziale Bewegungsforschung untersucht also die strukturellen Faktoren, die Bewegun- gen und Proteste bestimmen. Sie ist an dem Prozess selbst und ihren Akteuren interessiert, genauso wie an der organisatorischen Verfasstheit und den Auswirkungen auf die Gesell- schaft.

2.1.2. Kollektive Aktion versus soziale Bewegung

Kollektive Aktionen sind keine sozialen Bewegungen. Erstere sind zwar meist aktiv und zielgerichtet, können aber auch spontan entstehen, zum Beispiel wenn im Theater während einer Aufführung plötzlich Feuer ausbricht und es zu einer kollektiven Panik und schließ- lich auch Handlung kommt. So gesehen ist der Begriff relativ allumfassend und bezieht darüber hinaus die Erklärung von „innerpsychisch wirksame[n] Mechanismen“ mitein. Spontan reaktives Verhalten ist also auch Teil einer kollektiven Aktion.5 Soziale Bewe- gungen hingegen sind geplant, haben ein Programm und ein Ziel. Sie sind in diesem Sinne organisierte kollektive Aktionen. Nach Neidhardt/Rucht stellen soziale Bewegungen:

soziale Gebilde aus miteinander vernetzten Personen, Gruppen und Organisationen dar, die mit kollektiven Aktionen Protest ausdrücken, um soziale bzw. politische Ver- hältnisse zu verändern oder um sich vollziehenden Veränderungen entgegenzuwir- ken.“6

Dabei kann eine solche Bewegung zwei Formen annehmen: Entweder ist sie defensiv, also mündet in einem sozialen Rückzug (etwa eine Sekte), oder sie ist offensiv und führt zu politischem Engagement. Dabei werden Ziele und Bedingungen formuliert, die an be- stimmte Entscheidungsträger gestellt werden. Im Rahmen dieser Arbeit ist die zweite Form von Bedeutung.

2.1.3. Organisationstypen einer sozialen Bewegung

Soziale Bewegungen sind keine durchformalisierten Gebilde und demnach keine Orga- nisationen, auch wenn sie diese miteinschließen können. Eine Beschreibung der Organisa- tion von sozialen Bewegungen gestaltet sich schwierig, denn es gibt nur wenige eindeutige Merkmale. Trotzdem wird hier im Folgenden versucht, einige aufzulisten. Erstens gibt es keine offizielle Mitgliedschaft, etwa durch einen Ausweis. Es wird von Aktivisten und Unterstützern gesprochen, aber eine klare Dazugehörigkeit existiert nicht. Zweitens findet man oft eine starke Dezentralisierung vor, es gibt also „keine flächendeckende Durchstruk- turierung horizontaler und vertikaler Differenzierung von Positionen und Rollen“.7 Es fehlt ein klares organisatorisches Machtzentrum. Des Weiteren ist eine soziale Bewegung im- mer von der Motivation ihrer „Mitglieder“ abhängig. Die Aktivisten sind keine Aktivisten, weil sie bezahlt werden, sondern weil sie es „wollen“. Demnach müssen die Wünsche und Anregungen dieser Leute so gut wie möglich berücksichtigt werden, um sie nicht zu verlie- ren und zu demotivieren. Eine soziale Bewegung ist also kein Zweckverband, sondern hebt sich durch ein wachsendes Wir-Gefühl davon ab. Daraus entsteht letztendlich so etwas wie eine kollektive Identität. Neidhardt/Rucht bezeichnen solche Bewegungen aus struktureller Sicht statt Organisationen als Netzwerke und schreiben abschließend:

Als solche können sie, wenn ihnen Mobilisierung gelingt, kollektive Akteure von großer Reichweite und hoher Durchschlagskraft bilden. Ihre Stärke kann in der Wucht beeindruckender Massenaktionen und in einer Unbestimmbarkeit liegen, der auch von außen […] schwer zu begegnen ist. Dem entspricht allerdings ihre Schwä- che in strategischen Belangen. Ihre Selbstkontrollkapazität ist angesichts ihres ge- ringen Organisationsgrades und ihrer diffusen Entscheidungsstrukturen nicht hoch entwickelt. Sie eignen sich mehr zum Ausstoßen und Blockieren als zum Steuern und Durchsetzen sozialen Wandels.“8

Historische Beispiele wären die Frauen- oder Umweltbewegung und zeitgenössische etwa die Stuttgart-21-Proteste, der Arabische Frühling oder – nun im Rahmen dieser Arbeit – Occupy Wall Street.

2.2. Die Netzwerktheorie

2.2.1. Allgemeine Bedeutung

Die Netzwerktheorie als solche ist noch eine ziemlich junge Theorie. Vorreiter waren Soziologen wie Georg Simmel, Leopold von Wiese oder Jakob Moreno, doch erst in den 1960er und 1970er Jahren wurde das „Netzwerk-Konzept“ in seiner gegenwärtigen Form entwickelt. Namhafte Vertreter waren in den USA etwa J. Clyde Mitchell oder Harold C. White und in Deutschland Franz Urban Pappi.9

Benutzt wurde die Netzwerktheorie zunächst für die Untersuchung von Berufskarrieren, psychischen Stimmungen, von Innovationsausbreitung oder auch zur Rolle von Meinungs- bildern – also vor allem für soziologische Thematiken.10 Die Netzwerkanalyse breitete sich aber schnell aus und fand Anwendungen in zahlreichen anderen Bereichen, etwa auch in der Politik (zum Beispiel in der Parteienforschung). Die klassische Definition eines sozi- alen Netzwerks stammt von Mitchell:

a specific set of linkages among a defined set of persons, with the additional proper- ty that the characteristics of these linkages as a whole may be used to interpret the social behavior of the persons involved “.11

Menschen – meistens eine abgegrenzte Menge von Personen – sind demnach sozial mitei- nander verknüpft, soziale Beziehungen stehen im Vordergrund. Dieses Gewebe sozialer Beziehungen entsteht direkt oder indirekt durch Interaktion, Kommunikation, Zusammen- arbeit und Tauschprozessen. Dabei befinden sich Netzwerke zwischen der Mikro- und Makroebene, also in der Mesoebene. Letztere betrachtet keine Einzelpersonen, sondern Gruppen als Akteure, geht dabei aber noch nicht soweit wie die Makroebene, die sich die Beziehung von Organisationen anschaut.12 Die Netzwerktheorie versucht die Funktionen dieser Beziehungen zu beschreiben bzw. zu erklären und die Entstehung so wie das Ver- schwinden von Netzwerken zu deuten.13

2.2.2. Inhalt und Struktur eines Netzwerks

In einem Netzwerk sagen vor allem die Knoten, die Querverbindungen und das Struk- turmuster in seinem Ganzen etwas aus. Zunächst besteht ein Netzwerk aus Knoten, die für Individuen stehen. Verknüpfungen verbinden diese Knoten miteinander. Die Anzahl der Knoten und damit der Verknüpfungen variieren innerhalb eines Netzwerkes (etwa wenn ein Netzwerk zu einem bestimmten Thema zu verschiedenen Zeiten verglichen wird).14 Genauso können Querverbindungen Aussagen über die Art oder die Stärke einer Bezie- hung machen. Auf Rücksicht auf den Umfang und Rahmen der Arbeit wird hier aber ein besonderes Augenmerk auf das Netzwerk als Ganzes gelegt. Wichtige typische Charakte- ristiken wären etwa:15

- Die Erreichbarkeit (Art und Anzahl der Verbindungskanäle)
- Die Reichweite (Soziale Zusammensetzung)
- Die Größe (Anzahl der Knoten)
- Die Dichte (Verflechtungsgrad – hoch oder niedrig)
- Die Offenheit (Verbindungen nach außerhalb)
- Cluster bzw. Cliquen (Dichtere Orte im Netzwerk)

Diese Eigenarten eines Netzwerkes ermöglichen es, bestimmte Rückschlüsse auf soziales, politisches und organisatorisches Verhalten zu schließen. Funktionen sozialer Netzwerke sind dabei vorwiegend soziale Unterstützung, Informationsaustausch und das Nutzen als Kommunikationsplattform.

2.2.3. Beziehung zu der Theorie der sozialen Bewegung

Soziale Bewegungen sind oft gleichzeitig (soziale) Netzwerke. Sie organisieren sich meistens mit Hilfe solcher und können eben deshalb als „mobilisierte Netzwerke von Gruppen und Organisationen“ angesehen werden, die durch eine selbst-erschaffene kollek- tive Identität mittels von Protest einen sozialen Wandel zu erreichen oder zu verhindern versuchen.16 Somit sind soziale Netzwerke „unabdingbare strukturelle Voraussetzung für die Entwicklung und Stabilisierung“ solcher sozialer Bewegungen.17 Letztere entstehen zwar als Reaktion auf relative Deprivationen, diese müssen aber zunächst (1) als ungerecht und behebbar verstanden und (2) der Protest an sich muss durch soziale Netzwerke organisiert werden, um ein kollektives Handeln größeren und stabilen Ausmaßes zustande kom- men zu lassen.18

Es sind nicht einzelne Individuen, die eine Bewegung erschaffen und führen, sondern verschiedene bereits existierende Gruppierungen, die in Verbindung zueinander gebracht werden müssen. Insofern kann Neidhardt auch von „mobilisierte[n] Netzwerke[n] von Netzwerken“ sprechen.19 Es sind also oft bereits bestehende Gruppierungen (soziale Ein- heiten) mit „unterschiedlichen Verdichtungsgraden“, die an der Basis einer sozialen Bewe- gung stehen.20 Somit schaffen kleinere Netzwerke, also Mikroeinheiten, größere, bisweilen riesige Netzwerke.

Das Beispiel der Occupy Wall Street als soziale Bewegung wird diesen „unabdingbaren“ Zusammenhang, vor allem in der Moderne, zwischen Bewegung und Netzwerk verdeutli- chen. Weil soziale Bewegungen gerade selbst (soziale) Netzwerke sind, können sie hervor- ragend mit der Netzwerktheorie analysiert werden.

3 . Occupy Wall Street – Ein Überblick

In diesem Abschnitt wird zunächst die Entstehung von Occupy Wall Street in den USA rekonstruiert, um anschließend dessen Auswirkung auf internationaler Ebene zu erläutern.

3.1. Die Occupy-Wall-Street-Bewegung in den USA

3.1.1. Entstehung der Bewegung

Am Anfang standen ein Blogeintrag und eine Twitter-Nachricht. Das konsumkritische kanadische Magazin Adbusters 21 rief am 13. Juli 2011 zur Besetzung der Wall Street auf:

#OCCUPYWALLSTREET. Are you ready for a Tahrir moment? On Sept 17, flood into lower Manhattan, set up tents, kitchens, peaceful barricades and occupy Wall Street.”22

Der Kopf hinter dieser Idee war Mitbegründer Kalle Lasn, der sich vom Arabischen Früh- ling beeindruckt gezeigt hatte: „ It came out of these brainstorming sessions we have at Adbusters […] We were inspired by what happened in Tunisia and Egypt and we had this feeling that America was ripe for a Tahrir moment. We felt there was a real rage building up in America, and we thought that we would like to create a spark which would give ex- pression for this rage.“23 Der 17. September war nicht zufällig gewählt worden, denn es handelt sich dabei um einen Tag von nationaler Bedeutung in den USA, dem Verfas- sungstag.24

Rucht sieht nicht nur den Eintrag als Auslöser und Beginn der Entstehung der Protest- bewegung, sondern nennt auch drei weitere, globalere Entwicklungen, die die Entstehung begünstigten: Den allgemeinen, wieder stärker gewordenen Zweifel am neoliberalen Kurs, das Misstrauen in die „Politik von Oben“ nach der Finanzkrise von 2008 sowie die beflü- gelnde Wirkung der „Arabellion“, die auch die Macht der neuen Kommunikationsplatt- formen gezeigt hatte.25

Einige Wochen nach dem Adbusters -Eintrag am 2. August organisierte ein loses Bünd- nis aus Protestgruppen, Aktivisten und teils kleineren politischen Organisationen eine Ver- sammlung in Manhattan, um den 17. September genauer zu planen. Darunter war unter anderem der Wissenschaftler und Anarchist David Graeber zu finden, der später zu einer wichtigen Figur der Bewegung wurde.26 Die Gruppe traf sich über mehrere Tage hinweg und es wurden einige Entscheidungen getroffen, etwa, dass man auf Konsens setzen möch- te. Außerdem wurde eine erste Flugschrift mit dem Slogan „Wir sind die 99 %“ verfasst. Nach und nach wurde das Bündnis größer und man hielt auch Kontakte zu den spanischen Indignados, einer Protestbewegung in mehreren spanischen Städten im Zuge eines Aufrufs am 15. Mai 2011 gegen soziale und wirtschaftliche Missstände. So erklärt sich auch, dass später alle Twitter-Nachrichten von Graeber sofort ins Spanische übersetzt wurden.27 Pa- rallel dazu betrieb Adbusters weiterhin „Werbung“ und bekam am 23. August durch die Hackergruppe Anonymous Unterstützung. In einer Videobotschaft begrüßten sie das Vor- haben und forderten ebenfalls dazu auf, die Wall Street zu besetzen.28

Am 17. September war es schließlich soweit. Die Initiatoren hatten große Erwartungen und rechneten mit zahlreichen Aktivisten. Die Angaben schwanken zwischen 800 und 2000 Teilnehmern, die durch Manhattan marschierten und anschließend den Zuccotti-Park besetzten.29 Diesen benannten sie in „Liberty Plaza Park“ um. So hatte der Name des Parks gelautet, bevor Investoren den Park nach dem 11. September renoviert und umbenannt hatten.30 Der 17. September konnte zwar nicht so viele Aktivisten wie geplant mobilisieren, war aber trotzdem ein (erster) Erfolg.

[...]


1 Siehe zum Tea-Party-Vergleich etwa Rucht: Aufstieg und Fall, 2012: S. 127 oder Solty: Die Occupy- Bewegung, 2011: S. 8–11.

2 Kern: Soziale Bewegungen, 2008: S. 9f.

3 Rucht/Neidhardt: Soziale Bewegungen und kollektive Aktionen, 2001: S. 536.

4 Kern: Soziale Bewegungen, 2008: S. 10f.

5 Neidhardt/Rucht: Soziale Bewegungen und kollektive Aktionen: S. 539.

6 Ebd.: S. 540.

7 Ebd.: S. 541.

8 Ebd.: S. 541f.

9 Schenk: Soziale Netzwerke und Massenmedien, 1995: S. 4f.

10 Weymann: Interaktion, Sozialstruktur und Gesellschaft, 2001: S. 105.

11 Mitchell zitiert nach Schenk: Soziale Netzwerke und Massenmedien, 1995: S. 4.

12 Weymann: Interaktion, Sozialstruktur und Gesellschaft, 2001 : S. 105.

13 Gerhardter: Netzwerkorientierung in der Sozialarbeit, 1998.

14 Weymann: Interaktion, Sozialstruktur und Gesellschaft, 2001: S. 106.

15 Ebd.: S. 107; Gerhardter: Netzwerkorientierung in der Sozialarbeit, 1998.

16 Neidhardt/Rucht: Soziale Bewegungen und kollektive Aktionen, 2001: S. 555.

17 Ebd.: S. 550.

18 Ebd.: S. 555.

19 Neidhardt: Einige Ideen zu einer allgemeinen Theorie sozialer Bewegungen, 1985: S. 197.

20 Ebd.

21 Das Magazin wird von der Adbusters Media Foundation herausgegeben. Es erscheint zweimonatlich mit einer Auflage von 120.000 Exemplaren und finanziert sich größtenteils nur durch die Abonnenten. Es gilt als konsumkritisch, gemeinnützig, nicht-profitorientiert und dem Culture Jamming angehörend. Darunter wird eine Technik verstanden, die versucht moderne Werbung zu dekonstruieren und demaskieren (Rucht: Auf stie g und Fall, 2012: S. 114).

22 Zitiert in Mörtenbock/Mooshammer: Occupy, 2012: S. 11.

23 Egan

24 Rucht: Aufstieg und Fall, 2012: S. 114.

25 Ebd.: S. 125ff.

26 Earle: Eine kurze Geschichte, 2012:

27 Hartleb: Die Occupy-Bewegung, 2012: S. 12.

28 Earle: Eine kurze Geschichte, 2012: S. 3.

29 Ebd.; Rucht spricht bei dem Protestzug nach der Platzbesetzung sogar nur von 300 Demonstranten (Rucht: Aufstieg und Fall, 2012: S. 113)

30 Rucht: Aufstieg und Fall, 2012: S. 128.

Details

Seiten
27
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668928138
ISBN (Buch)
9783668928145
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v468444
Institution / Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Note
1,3
Schlagworte
Occupy Wall Street Netzwerktheorie politische Bewegung soziale Bewegung Netzwerk Netzwerkanalyse

Autor

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Titel: Occupy Wall Street. Eine Analyse mit Hilfe der Netzwerktheorie