Lade Inhalt...

Corporate Social Responsibility und Lobbyismus. Unvereinbarer Gegensatz oder natürliche Verbündete?

Erstellung eines Modells für Responsible Lobbying

Bachelorarbeit 2019 167 Seiten

BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Anhangverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Relevanz der Thematik
1.2 Terminologie
1.2.1 Ethik und Moral
1.2.2 Abgrenzung von Corporate Social Responsibility zu verwandten Begriffen
1.2.3 Abgrenzung des Begriffs Lobbyismus gegenüber verwandten Begriffen
1.2.4 Responsible Lobbying

2 Literaturanalyse und aktueller Forschungsstand

3 Corporate Social Responsibility
3.1 Akteure, Leitlinien und Regelwerke
3.2 Aktionsfelder der Corporate Social Responsibility
3.2.1 Markt
3.2.2 Gemeinwesen
3.2.3 Umwelt
3.2.4 Arbeitsplatz
3.2.5 Unternehmensführung
3.3 Theoretische Modelle der Corporate Social Responsibility
3.3.1 Friedman
3.3.2 Carroll
3.3.3 Quazi und O'Brien
3.3.4 Schwartz und Carroll
3.4 Corporate Social Responsibility im Diskurs

4 Lobbyismus
4.1 Akteure
4.1.1 Inhouse-Lobbyismus
4.1.2 Contract-Lobbyismus
4.1.3 Kombination und Koordination der Akteure
4.2 Adressaten
4.3 Lobbying-Prozess
4.3.1 Zieldefinitionsphase
4.3.2 Planungsphase
4.3.3 Umsetzungsphase
4.4 Aktuelle Trends
4.5 Lobbyismus im Diskurs
4.5.1 Ökonomische Evaluation von Lobbying
4.5.2 Lobbyismus und Demokratie

5 Responsible Lobbying
5.1 Multidimensionales Modell für Responsible Lobbying nach Bauer
5.2 Entwicklung eines Modells zur Vereinbarung von Corporate Social Responsibility und Lobbying
5.2.1 Forschungsdesign und Auswertungsmethodik
5.2.2 Diskussion ausgewählter Ergebnisse
5.2.3 Handlungsempfehlungen

6 Fazit

Quellenverzeichnis

Anhang

Abstract

The combination of corporate social responsibility and lobbying is a long neglected area of research, albeit each can be crucial for the performance of a company and its competitiveness. While responsible companies are politically and socially promoted as well as honoured, lobbyism is often seen negative and harmful to democracy.

This thesis contributes to the synthesis of both topics. For this purpose, four models for responsible lobbying were developed which are based on corporate social respon- sibility models by Friedman, Carroll, Schwartz and Carroll. In five semi-structured explorative interviews, these four models together with Bauer's multidimensional model for responsible lobbying were evaluated. The backgrounds of the interviewees differed in order to avoid a narrowing of perspective to a minimum. The results of the surveys are inconclusive with regard to the models presented. On the one hand, this is explained by the different backgrounds and therefore preferred model components of the interviewees. On the other hand, this is also attributed to the lack of consensus in theory and practice on the understanding of essential concepts. Profitability and legal conformity are the only components which are equally accepted by all experts as com- ponents of a model for responsible lobbying. Organisations should lobby responsibly, as lobbying has been shown to have a positive effect on business performance and corporate responsibility is desired by both consumers and politics. The latter should comply with the wish of experts and voters for more transparency in the form of new rules, such as an obligatory transparency register.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Abgrenzung des Begriffs Corporate Responsibility1.

Abbildung 2: CSR-Systematisierung nach Carroll 19712

Abbildung 3: CSR-Systematisierung nach Carroll 19913

Abbildung 4: Zweidimensionales CSR-Modell nach Quazi und O'Brien4

Abbildung 5: Modell der drei Verantwortungsbereiche nach Schwartz und Carroll5

Abbildung 6: Bezugsrahmen zur differenzierten Analyse des Zusammenhangs zwischen CSP und CFP6.

Abbildung 7: Methoden und Adressaten der Verbandspolitik7

Abbildung 8: Multidimensionales Modell für Responsible Lobbying nach Bauer8.

Abbildung 9: Modell 2 für Responsible Lobbying

Abbildung 10: Modell 3 für Responsible Lobbying

Abbildung 11: Modell 4 für Responsible Lobbying.

Abbildung 12: Modell 5 für Responsible Lobbying.

Abbildung 13: Historische Entwicklung und Verschmelzung des CSR-Konzepts und des Nachhaltigkeitskonzepts9

Abbildung 14: Übersicht über verschiedene Kommunikationsfunktionen eines Unternehmens10.

Abbildung 15: Übersicht Nationaler Aktionsplan11.

Abbildung 16: Ausschnitt aus dem Maßnahmenkatalog für Mitarbeiter12

Abbildung 17: Beispiel für die Kontaktaufnahme mit einem Experten per Mail

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Theorien zur Beziehung zwischen CSP und CFP13

Tabelle 2: Strukturierte Expertenantworten zu Ethik, Gesetzeslage und Legitimation von Lobbyismus

Tabelle 3: Strukturierte Expertenantworten zu den vorgestellten Modellen für verantwortungsbewusstes Lobbying.

Anhangverzeichnis

Anhang I: Abbildung 13: Historische Entwicklung und Verschmelzung des CSR-Konzepts und des Nachhaltigkeitskonzepts14

Anhang II: Abbildung 14: Übersicht über verschiedene Kommunikations- funktionen eines Unternehmens15

Anhang III: Abbildung 15: Übersicht Nationaler Aktionsplan16

Anhang IV: Abbildung 16: Ausschnitt aus dem Maßnahmenkatalog für Mitarbeiter17

Anhang V: Interview 1: Politiker

Anhang VI: Interview 2: CSR-Experte

Anhang VII: Interview 3: Ethikexperte

Anhang VIII: Interview 4: Unternehmer

Anhang IX: Interview 5: Interessenvertreter

Anhang X: Abbildung 17: Beispiel für die Kontaktaufnahme mit einem Experten per Mail

Anhang XI: Tabelle 2: Strukturierte Expertenantworten zu Ethik, Gesetzeslage und Legitimation von Lobbyismus

XII: Tabelle 3: Strukturierte Expertenantworten zu den vorgestellten Modellen für verantwortungsbewusstes Lobbying

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Relevanz der Thematik

Der US-amerikanische Geschäftsmann und einflussreiche politische Lobbyist Jack Abramoff löste im Jahr 2006 einen Politskandal in den Vereinigten Staaten von Ame- rika - dem Mutterland des Lobbyismus18 - aus, indem er sich als Geldgeber zur Un- terstützung der Republikanischen Partei unter anderem der Verschwörung zur Beste- chung von Beamten und des Betrugs für schuldig bekannte.19 In einem Deal mit dem Justizministerium klagte er hochrangige Mitglieder sowohl der Republikaner als auch der Demokraten an, im Gegenzug für die Befürwortung von Gesetzesänderungen be- ziehungsweise die Gesetzesverhinderung bereitwillig Gefälligkeiten angenommen zu haben - darunter Golf-Trips nach Schottland oder Stellen für die Lebenspartner. Abramoff rechtfertigte sich gegenüber der New York Times wie folgt: „I did this within a philosophical framework, and a moral and legal framework. And I have been turned into a cartoon of the greatest villain in the history of lobbying.”20 Er selbst hielt sich also für das eigentliche Opfer der Affäre und sah sich trotz Berücksichtigung so- wohl philosophischer als auch moralischer und rechtlicher Leitlinien von der Öffent- lichkeit als Verbrecher abgestempelt.

Lobbyismus sorgt jedoch nicht nur in den USA für Aufsehen, es ist ein globales Phä- nomen. In Deutschland ist in diesem Zusammenhang neben der sogenannten „Möven- pick-Affäre“21 vor allem der schnelle und unbefangene Wechsel von politischen Amtsträgern in die freie Wirtschaft zu nennen.22 Ein sehr bekanntes Beispiel hierfür ist der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder, der sich während seiner Amtszeit (1998-2005) engagiert für den Bau der Gaspipeline „Nord Stream“ einsetzte und nach seiner Kanzlerschaft in den Aufsichtsrat der Nord Stream AG - einer Tochtergesellschaft des russischen Staatskonzerns Gazprom - wechselte.23 Seit 2017 ist der Altkanzler zudem Aufsichtsratschef des Energiekonzerns Rosneft.

Infolge der Skandale und Affären, die im Zusammenhang mit Lobbyismus stehen, werden immer wieder eine stärkere gesetzliche Einschränkung von Lobbyismus sowie mehr Transparenz gefordert.24 In Deutschland wurde sogar bereits eine Petition ge- startet, nach der Lobbyismus prinzipiell verboten und unter Strafe gestellt werden soll.25 Diese Petition wurde zwar aufgrund einer sehr geringen Beteiligung nicht wei- ter verfolgt, doch scheint immerhin erreicht worden zu sein, dass in der Öffentlichkeit die Legitimität von Lobbyismus zunehmend in Zweifel gezogen wird.

Gegenüber einem fragwürdigen Lobbyismus liegt hingegen Corporate Social Respon- sibility (CSR) sowohl in der Praxis als auch in der Forschung im Trend.26 So gelten verantwortungsbewusst handelnde Unternehmen27 als beliebtere Arbeitgeber, als wertvolle Bestandteile der Gesellschaft und zudem auch als wirtschaftlich erfolgrei- cher.28

Lobbyismus scheint in diesem Kontext als Forschungsgegenstand fast vergessen zu sein. Auch eine Verbindung des CSR-Gedankens mit Lobbytätigkeiten findet wenig Aufmerksamkeit in der Forschung. Immerhin existiert eine begrenzte Anzahl an Werken zum sogenannten Responsible Lobbying.

Das Ziel vorliegender Arbeit ist es, ein Modell zu erstellen, das verantwortungsbe- wusstes Unternehmensverhalten und Lobbyismus miteinander in Zusammenhang bringt. Es soll damit ein Beitrag zur Verbindung von Unternehmensverantwortung und Lobbyismus sowie zur Schließung der vorhandenen Forschungslücken auf diesem Ge- biet geleistet werden.

Zur holistischen Betrachtung der Thematik wird aufgrund der Begrenztheit der Fach- literatur, die sich einem verantwortungsbewussten Lobbyismus widmet, zunächst eine strukturierte Literaturanalyse zu den beiden Themenfeldern Corporate Social Respon- sibility und Lobbyismus durchgeführt. Zudem wird der aktuelle Forschungsstand zum Thema Responsible Lobbying aufgezeigt. Darauf folgt eine Darstellung der CSR- Grundlagen, wobei hier insbesondere auf Akteure, Leitlinien und Regelwerk sowie die Aktionsfelder und verschiedene Modelle von CSR eingegangen wird. Zudem werden die ökonomische Messbarkeit von CSR sowie die Korrelation von CSR mit dem Fi- nanzerfolg eines Unternehmens beleuchtet. Hieraufhin wird der Lobbyismus in Deutschland näher betrachtet, wobei der Fokus auf die Akteure und Adressaten, den Prozess sowie vorhandene Trends gelegt wird. Dazu wird die Frage nach der ökono- mischen Sinnhaftigkeit sowie der Vereinbarkeit von Lobbyismus und Demokratie dis- kutiert. Des Weiteren wird das Modell Responsible Lobbying nach Bauer dargestellt, welches als Grundlage für zwei der fünf entwickelten Modelle für verantwortungsbe- wussten Lobbyismus genutzt wurde. Grundlage für den Theorieteil ist Sekundärlitera- tur, hauptsächlich in Form von Fachbüchern, es werden aber auch Business-Ratgeber bzw. Handbücher sowie Research Papers und Fachbeiträge genutzt.

Die entwickelten Modelle werden im Rahmen von fünf semi-strukturierten Leitfaden- interviews mit Experten aus der Politik, der Ethikforschung, der Wirtschaft sowie mit einem Interessenvertreter bewertet und kommentiert. Die qualitativen Explorationen sollen dabei durch Differenzierung verschiedener praxisrelevanter Hintergründe die unterschiedlichen Bedürfnisse der durch Lobbyismus betroffenen Stakeholder aufzei- gen. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für lobbytreibende Organisatio- nen und für Vertreter der Politik abgeleitet sowie Möglichkeiten für weitere Forschung aufgezeigt.

Im Fazit werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und die folgenden Forschungsfragen beantwortet:

(1) Inwiefern sind die Themenbereiche Corporate Social Responsibility und Lobbyismus in einem Modell vereinbar und welche Komponenten sind f ü r ein Modell verantwortungsbewussten Lobbyings unbedingt erforderlich?
(2) Welche Handlungsempfehlungen k ö nnen an lobbytreibende Akteure, Politiker und Forscher zur Umsetzung eines verantwortungsbewussten Lobbyings abgeleitet werden?

1.2 Terminologie

Nachfolgend werden die Begriffe Ethik und Moral, CSR, Politik und Lobbyismus sowie Responsible Lobbying abgegrenzt und definiert.

1.2.1 Ethik und Moral

Ethik ist eine philosophische Disziplin, die das menschliche Handeln in ihrer Gänze untersucht, normativ29 beurteilt und zur praktischen Umsetzung eines als positiv be- werteten Verhaltens anleitet.30 Moral wiederum umfasst die Gesamtheit aller von einer Gesellschaft oder von Einzelpersonen für richtig und wichtig anerkannten Normen und Ideale. Moralische Kriterien enthalten Grundsätze richtiger und guter Verhaltenswei- sen sowie alle Ansichten, die entsprechende Normen rechtfertigen, ihnen Sinn geben und - wenn notwendig - zu einer praxisadäquaten Veränderung von Normen führen.31 Ethik wird auch als Moralphilosophie bezeichnet, da sie eine theoretische Reflexion der in der Praxis gebrauchten moralischen Anschauungen darstellt. Ethik soll dabei die gelebten moralischen Überzeugungen auf ihre Triftigkeit, Verallgemeinerbarkeit, Ak- zeptanz und Vereinbarkeit mit anderen Moralvorstellungen sowie anderen Ansichten - beispielsweise. aus Religion oder Wissenschaft - überprüfen.32

Geprägt wurde der Begriff Ethik durch Aristoteles, jedoch befassten sich schon vor ihm Philosophen der sophistischen Schule mit der Theorie menschlichen Verhaltens. Diese vertraten die Meinung, dass vernünftige Wesen wie der Mensch ihr Handeln nicht ausschließlich aus Konventionen, Traditionen und Bräuchen ableiten dürften,33 sondern stets um eine an praktischen Erfordernissen ausgerichtete Optimierung ihres Verhaltens bemüht sein müssten. Aristoteles wiederum hielt jegliches menschliche Handeln, das freiwillig und zielgerichtet stattfindet, grundsätzlich für vernünftig und damit theoretischer Reflexion zugänglich. Daraus schloss er, dass Bräuche und Sitten der Vernunft untergeordnet seien.

Wird Ethik im allgemeinen Sprachgebrauch genutzt, so ist meist die normative Ethik gemeint,34 die deshalb auch in dieser Arbeit als Bezugsdisziplin dient. Die normative Ethik befasst sich mit dem Sollen - also mit Grundsätzen wie ein Mensch sich verhal- ten sollte - und verfolgt dabei das Ziel einer wissenschaftlichen Begründung von Mo- ralität.35 Dabei werden teleologische36 und deontologische37 Ansätze unterschieden.38 Zweckorientierte Ethiken sehen dabei die Konsequenzen und Ziele einer Handlung als entscheidend für den moralischen Gehalt an.39 Der Utilitarismus40 mit seiner Grundaussage, dass eine Handlung dann moralisch gut ist, wenn für eine größtmögliche Menge von Betroffenen deren Nutzen41 maximiert wird, gilt als eine der am weitesten verbreiteten teleologischen Strömungen.

Pflichtethische Ansätze42 wiederum beurteilen menschliches Handeln nicht nur auf- grund der Folgen, sondern auch im Hinblick auf die Intention des Handelnden. Daraus werden dann Handlungsverbote und -gebote sowie Erlaubnisse abgeleitet. Immanuel Kant mit seinem kategorischen Imperativ ist ein Beispiel für einen Vertreter der deo- ntologischen Ethik.43

Der Fokus der ethischen Philosophie hat sich seit Aristoteles von der eudämonisti- schen Frage44 hin zur Klärung moralphilosophischer Fragestellungen verschoben.45 Dementsprechend unterstützt die Moral dabei, dass Menschen innerhalb eines sozialen Mechanismus ihr eigenes und fremdes Verhalten sicher beurteilen können und damit Richtlinien für das eigene Leben zu finden.46 Dabei können sich Moralauffassungen einer Person im Hinblick auf „die Anderen“ unterscheiden, welche von den eigenen Handlungen betroffen sind.47 Beispielsweise wird in Moralen des Altruismus kaum mehr ein Unterschied gemacht zwischen der eigenen Person und Anderen, während innerhalb der sogenannten Perfektionismusmoralen jeder sich selbst der Nächste sein kann, wenn er denn aus Selbstsorge um die Verbesserung der eigenen moralischen Qualitäten handelt. Tierschutzmoralen wiederum schließen Tiere mit in die Gruppe der Betroffenen ein, wobei auch hier können Abstufungen zwischen mehr oder weni- ger empfindungsfähigen Tieren bis hin zu jeglichen Tieren gemacht werden.48

Moderne Moralen schließen alle Menschen in ihren Geltungsbereich ein und fordern die allgemeine Anerkennung von bestimmten Rechten und Pflichten.49 Grundlage ist dabei die Hypothese, dass sozialisierten Menschen üblicherweise Vernunftsvermögen zugesprochen werden kann. Auch bei den Handlungen, für die eine Person moralisch verantwortlich ist, gibt es jedoch Unterschiede in verschiedenen Moralen. So können nicht nur Handlungen, die eine Person frei, willentlich und absichtlich ausübt, zu einer moralischen Verantwortung führen, sondern auch jegliche Aktionen, die eine Person zumindest geringfügig kontrollieren kann, werden in manchen Moralen zur Verant- wortlichkeit gezählt.

Schon eine neutrale Definition des Moralbegriffs gilt als eines der Hauptprobleme der Metaethik.50 Dies ist auf die weltweit unterschiedliche Sozialisierung der Menschen aufgrund verschiedener Kulturen, Religionen und Historien zurückzuführen, womit auch sehr unterschiedliche Normen und Werte verbunden sind. Somit ist jede Moral- regel als die in einer „Moralgemeinschaft sozialkonstruktiv“ entwickelte und festge- legte Regel zum Zusammenleben mit dem Ziel der Minimierung von Übeln zu sehen.51

Für diese Arbeit soll Moral als ein Sozialkonstrukt gesehen werden, welches das Zu- sammenleben von vernunftbegabten Menschen in einer Gruppe durch allgemein aner- kannte Regeln ermöglichen bzw. verbessern soll und dabei auch abhängig von der So- zialisierung einer Person ist. Da Ethik die Philosophie ist, die verschiedene Moralen reflektiert, soll aufgrund des betriebswirtschaftlichen Fokus dieser Arbeit nachfolgend in der Regel vom Unterschied zwischen Moral und Ethik bzw. ‚moralisch‘ und ‚ethisch‘ abgesehen werden.

1.2.2 Abgrenzung von Corporate Social Responsibility zu verwandten Begrif- fen

CSR ist vor allem seit Beginn des 21. Jahrhunderts ein stark diskutiertes Thema.52 Supranationale Organisationen wie die Vereinten Nationen (United Nations - UN), die Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) oder die Europäische Union (EU) setzen hier den politischen Rahmen.53 Nachfolgend sollen die Begriffe Corporate Responsibility (CR), Corporate Governance (CG), Corporate Citizenship (CC), License to Operate (LTO), Compliance, Corporate Sustainability (CS), Social Responsibility (SR) und CSR voneinander abgegrenzt werden, um eine für diese Arbeit gültige Definition von CSR zu entwickeln.

Als allumfassender Begriff, der jeglichen Einfluss eines Unternehmens durch seine Tätigkeit auf Umwelt und Gesellschaft beschreibt, wird im englischsprachigen Raum Corporate Responsibility genutzt.54 Abbildung 1 zeigt, dass CR dabei aus den drei Unterpunkten CG, CSR und CC besteht.

Abbildung 1: Abgrenzung des Begriffs Corporate Responsibility55

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Nachfolgend sollen diese Unterpunkte näher betrachtet werden.

Corporate Governance beschreibt eine verantwortungsvolle und gute Unternehmens- führung.56 Für börsennotierte deutsche Unternehmen gilt der Deutsche Corporate Governance Kodex. Er wird erstellt und überwacht durch eine Regierungskommission und dient als Vorgabe für eine transparente Unternehmensführung. Dieser Kodex ent- hält gesetzliche Vorschriften zur Überwachung und Leitung börsennotierter Gesell- schaften sowie Empfehlungen und Anregungen. Letztere sind zwar nicht gesetzlich verpflichtend, vorhandene Abweichungen müssen jedoch transparent gemacht und be- gründet werden.

Auch in anderen Staaten gibt es entsprechende Regelwerke.57 Da die den Kodizes zu- grunde liegenden Gesetze und Werte sich nach Land und Branche unterscheiden, müs- sen sich Unternehmen individuell mit der Umsetzung der jeweiligen Kodizes beschäftigen. Deshalb sind viele Branchen und Unternehmen dazu übergegangen, eigene Kodizes aufzustellen.58

Bei Corporate Citizenship wird das Unternehmen als „Bürger“ angesehen, der gesell- schaftliche Verantwortung übernimmt und sich für das Gemeinwohl einsetzt.59 CC umfasst alle über die eigentliche Geschäftstätigkeit hinausgehenden Aktivitäten, bei denen versucht wird, die sozialen Probleme innerhalb eines Unternehmens sowie im Unternehmensumfeld zu thematisieren und zu lösen. Ziel ist dabei, einen Gewinn für beide Seiten anzustreben - für die Gesellschaft und für das Unternehmen. CC beinhal- tet dabei alle Beiträge, die der Steigerung des Gemeinwohls dienen. Vier Formen kön- nen unterschieden werden:60

- Geld
- Produkte, Dienstleistungen und Logistik  Zeit, Know-how und Wissen
- Kontakte

Die oben genannten vier Formen können in neun Instrumentenarten eingeordnet wer- den:61

- Corporate Giving umfasst alle Arten von Unternehmensspenden, die ethisch motiviert sind, wie z. B. Spenden respektive das Stiften von Sachmitteln und Geld sowie das kostenlose bzw. kostengünstige Überlassen von Unterneh- menslogistik, Unternehmensprodukten und Unternehmensleistungen. Das Un- ternehmen Aldi spendete z. B. im Jahr 2017 übrig gebliebene Nahrungsmittel für mehr als 400.000 Weihnachtsessen an Bedürftige in Großbritannien.62Social Sponsoring bezeichnet die Übertragung der Marketingmaßnahme Spon- soring auf den sozialen63 Bereich. So unterstützt BMW z. B. die Cooperative Beschützende Arbeitsstätten e.V., die einen Arbeitsplatz für Menschen mit Be- hinderung anbietet.64
- Cause Related Marketing bezeichnet das Marketinginstrument des zweckge- bundenen Marketings. Das bedeutet, dass ein Unternehmen beim Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung einen Teil des Erlöses einer sozialen Organisation spendet. Eine in Deutschland sehr bekannte Marketingkampagne stammt von der Brauerei Krombacher, die damit warb, dass in Zusammenarbeit mit dem World Wildlife Fund (WWF) durch jeden gekauften Kasten Bier ein Stück Regenwald gerettet werde.65
- Corporate Foundations bezeichnet das Gründen von Unternehmensstiftungen. Die oben erwähnte Brauerei Krombacher gründete im Zusammenhang mit der bereits genannten Marketingkampagne gemeinsam mit dem WWF die Regenwald Stiftung.66
- Corporate Volunteering bezeichnet den Einsatz von Wissen, Know-how und Zeit von Unternehmensmitarbeitern zugunsten gemeinnützigen Engagements. Es umfasst die Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeiten der Unternehmens- mitarbeiter während und außerhalb ihrer Arbeitszeit. Das Unternehmen Tesla beispielsweise stellte im November 2018 seine Mitarbeiter frei, damit diese bei der Bekämpfung der Waldbrände in Kalifornien helfen konnten.67Social Commissioning bezeichnet die gezielte Auftragsvergabe - etwa als Dienstleister oder Zulieferer - an soziale Organisationen, um diese zu unter- stützen. Zum Beispiel vergibt der Büromöbelhersteller Dauphin-Gruppe jähr- lich Aufträge im Wert von mehr als 100.000 Euro an Werkstätten für Men- schen mit Behinderung.68
- Community Joint-Venture bezeichnet die Zusammenarbeit eines Unterneh- mens mit einer gemeinnützigen Organisation für ein Projekt, welches für die Einzelorganisationen nicht durchführbar wäre und bei der beide Partner Res- sourcen einbringen. Die Deutsche Jugend des Ostens und der Fuldaer IT- Dienstleister L.A.N-Computer entwickelten beispielsweise gemeinsam ver- schiedene Softwarepakete für Marketing und Verwaltung von Jugendbildungs- stätten. Der Erlös floss in die Schaffung neuer Ausbildungsplätze.69Venture Philantrophy bezeichnet die zeitlich begrenzte Investition von Know- how und Geld in gemeinnützige Organisationen durch einen Risikokapitalge- ber. Die Robin Hood Foundation gilt als Vorreiter der Venture Philantrophy. Sie hat sich die sich die Bekämpfung von Armut in New York City zum Ziel gesetzt und kann auf namhafte Unterstützer, wie zum Beispiel Llyod Blankfein und Laurence D. Fink, verweisen.70
- Social Lobbying bezeichnet das Lobbying für gemeinnützige Organisationen bzw. für soziale Anliegen.71

Die License to Operate sieht - ebenso wie der Corporate Citizenship-Ansatz - ein Unternehmen gleichermaßen als Bestandteil der Gesellschaft und des Marktes.72 Die LTO bezeichnet dabei die Akzeptanz eines Unternehmens in der Gesellschaft und wird beeinflusst durch das Engagement dieses Unternehmens in den Bereichen Ethik, Sensibilität, Transparenz und Anteilnahme. Dabei kann die LTO nicht einfach erworben werden, sondern sie ist das Ergebnis langjähriger Bemühungen. Erfolgt ein ‚Entzug‘ dieser Lizenz, wird die unternehmerische Wertschöpfung erschwert.

Einen Schaden im Hinblick auf die LTO kann ein Unternehmen durch Compliance entgegenwirken . 73 Compliance im engeren Sinn bedeutet, dass ein Unternehmen die länderspezifischen Regeln und Gesetze einhält, wobei bei einer weiter gefassten Be- deutung des Begriffs auch die Erwartungen der Gesellschaft hinsichtlich des morali- schen Verhaltens des Gesamtunternehmens - also auch seiner internationalen Depen- dancen - zu berücksichtigen sind. Compliance sollte dabei nicht mit Zwang und An- ordnung praktiziert werden, sondern auf Überzeugungen der Mitarbeiter und speziell der Führungskräfte beruhen.

Corporate Sustainability ist ebenso wie CSR ein Entwicklungsansatz zur unternehme- rischen Nachhaltigkeit und befasst sich mit der Balance der sogenannten Triple Bot- tom Line74, d. h. mit der gleichzeitigen Befriedigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Zielsetzungen.75 Der Unterschied zur CSR besteht einerseits darin, durch ak- tive Tätigkeit des Unternehmens sowohl positiv zur nachhaltigen Entwicklung der Ge- sellschaft beizutragen als auch ein nachhaltiges Unternehmensmodell zu forcieren.76 Andererseits inkludiert CS nicht nur freiwillige Leistungen, sondern alle koordinierten, systematischen und zielfixierten Unternehmensaktivitäten, die auf eine nachhaltige Entwicklung von Unternehmung und Gesellschaft abzielen. CS integriert somit den Nachhaltigkeitsgedanken in die Unternehmensausrichtung und die betriebliche Wertschöpfung. Aufgrund der zunehmenden Angleichung der beiden Konzepte wird CS in dieser Arbeit unter das CSR-Konzept subsumiert.77

Die vorstehenden Abgrenzungen zeigen, dass es eine allgemein anerkannte Definition der Corporate Social Responsibility nicht gibt, da eine genaue Bestimmung des CSR- Begriffs von der politischen bzw. ideologischen Ausrichtung des Definierenden ab- hängt. Grundlage ist immer eine spezifische Gesellschaftsvision, was sich in Struktu- ren, Grenzen und Kontrollen der politischen Ökonomie ausdrückt.78 Speziell zwischen angloamerikanischen und kontinentaleuropäischen Unternehmen und Wissenschaft- lern divergieren Anschauungen und Begriffsdefinition zur CSR. Allerdings wird da- rauf verwiesen, dass aufgrund der sich stetig verändernden Anforderungen an Unter- nehmen eine starre Definition von Corporate Social Responsibility auch nicht vonnö- ten sei. Es besteht jedoch der Konsens, dass die oben genannten verwandten Begriff- lichkeiten aufgrund deren Annäherung in der Praxis unter dem modernen und breitge- fassten CSR-Konzept subsumiert werden können.79

Die Europäische Kommission definierte CSR im Jahr 2001 zunächst „als ein Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und die Wechselbeziehung mit den Sta- keholdern zu integrieren.“80 Diese Definition ergänzte die Europäische Kommission 2002 mit dem Hinweis, dass CSR eine Art Unternehmensmanagement sei und kein bloßer Zusatz zum Kerngeschäft.81 Im Jahr 2011 erneuerte die Kommission der Euro- päischen Union schließlich ihr Begriffsverständnis, sodass ab diesem Zeitpunkt CSR neben den schon bestehenden Dimensionen ‚Gesellschaft‘ und ‚Ökologie‘ auch ethi- sche Themen und Menschenrechte inkludiert.82 Zudem soll sowohl der Mehrwert für Shareholder als auch für alle Stakeholder83 und die gesamte Gesellschaft maximiert werden, indem Unternehmen CSR als langfristigen Ansatz in die Unternehmensfüh- rung aufnehmen. Auch die Nachhaltigkeit der Lieferkette, das Veröffentlichen von nicht-finanziellen Informationen, das Fördern von Transparenz und eine angemessene Ausbildung und Forschung sind Teil dieses Ansatzes. Dabei geht CSR über den ge- setzlichen Rahmen hinaus und soll von den Unternehmen eigenständig entwickelt wer- den.

Die vorstehend angeführte erweiterte Definition wird sinngemäß auch vom Bundes- ministerium für Arbeit und Soziales aufgegriffen.84 Grundlage für das Verständnis von CSR in vorliegender Arbeit soll daher die folgende Begriffsbestimmung sein: CSR ist ein ganzheitliches Unternehmenskonzept, welches auf freiwilliger Basis sozi- ale, legale, ökologische, ethische und ökonomische Zielsetzungen vereint und dabei auf eine Maximierung des Shareholder- und Stakeholdervalue abzielt. Es inkludiert somit CC, CG sowie CS und gewährleistet dabei den Erhalt der LTO.

Aus dem CSR-Gedanken entstand auch das Konzept der Social Responsibility, wel- ches durch die International Organization for Standardization (ISO) in der Norm ISO 260000 definiert wird.85 Die Norm stellt einen ganzheitlichen globalen Referenzrah- men in Abstimmung mit internationalen Standards dar und ist dabei auf alle Organi- sationsformen - also nicht nur Unternehmen - anwendbar. Darin unterscheidet sich SR von CSR, denn es wird davon ausgegangen, dass das Verhalten jeder Organisati- onsform Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft hat und dass es somit einer Spe- zifik im Hinblick auf ein gewinnorientiertes Unternehmen nicht bedarf.

Das SR-Konzept basiert auf sieben Prinzipien: ethisches Verhalten, Achtung der Inte- ressen der Anspruchsgruppen, Achtung der Rechtsstaatlichkeit, Achtung internationa- ler Verhaltensstandards, Achtung der Menschenrechte, Transparenz und Rechen- schaftspflicht. Ferner stellt es sieben Kernthemen gesellschaftlicher Verantwortung dar: Menschenrechte, Arbeitspraktiken, Umwelt, faire Betriebs- und Geschäftsprakti- ken, Konsumentenanliegen, Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft sowie Or- ganisationsführung.86 Letztere wird dabei als zentraler Bereich angesehen, der die an- deren Kernthemen ermöglicht und zusammenhält. Diese sieben zentralen Begriffe werden zudem noch weiter in insgesamt 37 Handlungsfelder aufgegliedert.87

1.2.3 Abgrenzung des Begriffs Lobbyismus gegenüber verwandten Begriffen

Lobbyismus wird im deutschen Sprachgebrauch oftmals falsch genutzt und zum Teil auch aufgrund der negativen Konnotation gezielt vermieden.88 Dabei werden neben Lobbyismus vor allem die Begriffe ‚Public Relations‘ und ‚Public Affairs‘, ‚Govern- ment Relations‘, ‚Interessenvertretung‘ bzw. ‚organisiertes Interesse‘ und ‚Politikberatung‘ miteinander verwechselt und vermischt. Auch der Begriff ‚Korruption‘ wird häufig mit Lobbyismus in Verbindung gebracht. Diese Begriffe sollen deshalb im Folgenden abgegrenzt und definiert werden.

Um Lobbyismus definieren zu können, müssen zunächst Public Relations 89 (PR) und Public Affairs (PA) kurz voneinander abgetrennt werden. Diese Unterscheidung wird in der Literatur stark diskutiert. Althaus sieht PR eher als Schwesterdisziplin90 zu PA, wobei er auf deutliche Überschneidungen im Bereich der Methodik91 und auf Abweichungen bei den ausführenden Kräften,92 den Themenfeldern,93 den Aufgabenausrichtungen94 und den Fokussen95 hinweist.

Priddat und Speth bauen auf den Abgrenzungen von Althaus auf, sehen die Beziehung jedoch insofern differenziert, als sich PA der Methoden des PR, des Lobbying sowie teilweise des strategischen Marketings bedienen, wodurch sie eigenständige Kommunikationsleistungen darstellen.96

Köppl wiederum weist auf geographische Unterschiede in der Terminierung hin.97 Während im angloamerikanischen Raum PA meist parallel zu PR gesehen werden, werden in Kontinentaleuropa sowohl PA als auch Lobbying den PR untergeordnet. Althaus und Köppl kommen jeweils zu dem Fazit, dass eine Ein- bzw. Unterordnung vor allem von wissenschaftlichem Interesse sei. 98 Praktisch sei dies jedoch irrelevant, da bereits eine Trennung von PR und PA in Literatur, Standards und Verbänden statt- gefunden hat. Beide Autoren plädieren deshalb für eine Koexistenz.

In vorliegender Arbeit sind PR und PA gleichgestellte Unterkategorien der Unternehmenskommunikation. PA sind dabei als strategische Managementtools zu sehen, die erforderliche Entscheidungsprozesse an der Schnittstelle der Organisation zur Gesellschaft, zur Politik und zur Wirtschaft erleichtern. Dazu bedienen sie sich wissenschaftlicher Analysen, eines abgestimmten Themen- und Wissensmanagements, gezielten Lobbyings, PR-Maßnahmen, politischer Kommunikation sowie Werbung.99 PR beziehen sich zwar ebenfalls auf nicht marktorientierte Stakeholder, hier sind die Verwaltung und die Politik aber keine Ansprechpartner.100

Eine der ersten Studien zum Thema Lobbyismus stammt von Milbrath.101 Er hat die Karriere, das Ansehen und die Effizienz von Lobbyisten sowie deren eingesetzte Methoden untersucht. Er sieht ebendiese als „merchants of information“102 und Lobbyismus als Kommunikationsprozess mit dem Ziel, die eigenen Informationen so effektiv wie möglich an den jeweiligen Entscheidungsträger heranzutragen.103

Eine breit gefasste104 Begriffsbestimmung liefert van Schendelen: „Lobbying ist der informelle Austausch von Informationen mit öffentlichen Institutionen als Minimal- konzept sowie der informelle Versuch, diese Institutionen zu beeinflussen.“105

Auch die Definition, die der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages heranzieht, ist sehr weit gefasst: „Lobbyismus ist jede gezielte Einflussnahme auf öffentliche Stellen, die außerhalb eines förmlichen Verfahrens, öffentlichen Amtes, Mandats oder Auftragsverhältnisses und ohne Leistung eines Rechtsdienstes für einen Dritten ausgeübt wird, damit die Interessen des Dritten bei Entscheidungen der Rechtssetzung oder Verwaltung möglichst Niederschlag finden.“106

Althaus fasst sich kürzer und benennt Lobbying als „Beeinflussung von politischen Entscheidungen und Behörden oder Parlamenten durch Personen, die nicht direkt an der Entscheidung mitarbeiten.“107 Dabei sei Lobbyismus als Schutz und Verteidigung der eigenen Interessen zu sehen.108

Lobbyismus ist ebenso schwer einzuordnen wie zu definieren.109 Lösche beispiels- weise bezeichnet ihn als von der Beraterseite ausgehende interessengeleitete Politik- beratung mit dem Hauptziel der Informationsvermittlung.110 Lendi widerspricht dieser Einordnung und bezeichnet Lobbyismus als „insistierende Interessenvertretung mit dem Ziel der Einflussnahme auf politische Willensbildungs- und Entscheidungspro- zesse primär auf Ebene des Parlaments, (…) aber auch gegenüber Mitgliedern der Regierung und gegenüber der Verwaltung.“111 Diese Interessenvertretung könne Methoden der Politikberatung nutzen, habe aber Eigeninteressen - und mithin keine gemeinschaftlichen Probleme - als Ziel. Köppl bezeichnet Lobbyismus als Teil der PA,112 Radunski sieht PA als „moderne, ja sympathische atmosphärische Form der Unternehmenskommunikation (…), die das direkte, oft skandalisierte Lobbying ablöst und in eine Gesamtkonzeption einordnet.“113

Nachfolgend gilt Lobbyismus allgemein als beabsichtigte Beeinflussung von Entscheidungsträgern bzw. deren politischen Entscheidungen zur Vermittlung und Durchsetzung der eigenen Interessen unabhängig von der Ebene durch Dritte.

Government Relations werden in einer weiter gefassten Definition entweder direkt als Synonym für PA genutzt, oder - enger definiert - als Kontaktpflege mit politischen Vertretern sowie Beeinflussung der Politik114 auf allen Ebenen gesehen.115

Eine entsprechende Beziehungspflege sollte konstant und langfristig ausgerichtet sein, wobei in der Regel ein beiderseitiger Vorteil sowie Informationsgewinnung - für Po- litik und Unternehmen - erklärte Ziele sind.116 Government Relations dienen als Basis für Lobbying. In dieser Arbeit gelten Government Relations als Maßnahmen im Rah- men von PA.

Unter Interessenvertretung wird der Vorgang einer versuchten Einflussnahme - ver- deckt oder offen - auf politische Planung bzw. Entscheidungen aufgrund subjektiver Präferenzen verstanden.117 Unter organisiertem Interesse sind Verbände oder andere Organisationen118 als die beeinflussenden Kräfte zu sehen.119 Nach Köppl besteht der Unterschied zwischen Interessenvertretung und Lobbying darin, dass Erstere stetig und über längere Zeiträume eher allgemeine Forderungen gegenüber der Politik und den Verbandsmitgliedern vertritt,120 während Letzteres konkrete einzelne Präferenzen gegenüber Entscheidungsträgern durchzusetzen versucht.121 Zimmer und Speth122 so- wie dem Deutschen Bundestag123 folgend wird in dieser Arbeit Interessenvertretung als Synonym zu Lobbying gebraucht, da diese beiden Begriffe in der Praxis untrennbar miteinander verbunden sind.124

Wissenschaftliche Politikberatung hat vorrangig die Aufgabe, politische Einrichtun- gen - vor allem Regierungen und Parlamente - durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu beraten und dadurch politische Handlungsperspektiven und Orientierungen anzu- bieten.125 Dabei ist auf transparente Methoden und Ziele, faktenbasiertes Argumentie- ren sowie Unabhängigkeit von Einflüssen dritter Parteien zu achten.126 Akteure sind dabei unter anderem Universitäten und wissenschaftliche Akademien, Think Tanks127, kommerzielle Beratungsbüros, Stiftungen sowie Industrielaboratorien. Die klassische Form der Politikberatung ist dabei neutral und wissenschaftlich fundiert, jedoch treten diesbezüglich mittlerweile Veränderungen auf, da zunehmend auch politisch moti- vierte Think Tanks und Lobbyisten, die auf einen Return on Investment (ROI) abzielen, unter der Bezeichnung agieren.128 Allgemeine Politikberatung - ohne den Zusatz ‚wis- senschaftlich‘ - wird deshalb nachfolgend als ein Synonym zu Lobbyismus genutzt.

Da Lobbyismus durch Skandale - wie etwa die Hunzinger-Affäre129 - meist negative öffentliche Wahrnehmung erfährt, sollen nun noch kurz die Begriffe Bestechung und Korruption von der Interessenvertretung abgegrenzt werden. In Deutschland gibt es keine einheitliche Definition von Korruption,130 als Straftatbestand kommt sie nament- lich nicht vor.131 Transparency International Deutschland e.V. definiert Korruption wie folgt: „Korruption ist der Missbrauch anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil.“132 Diese Begriffsbeschreibung ist sehr allgemein gehalten, weshalb in vorliegender Arbeit der Definition des Bundeskriminalamts gefolgt wird. Demnach ist Korruption der „Missbrauch eines öffentlichen Amtes, einer Funktion in der Wirt- schaft oder eines politischen Mandats zugunsten eines anderen, auf dessen Veranlas- sung oder Eigeninitiative, zur Erlangung eines Vorteils für sich oder eines Dritten, mit Eintritt oder in Erwartung des Eintritts eines Schadens oder Nachteils für die Allge- meinheit (in amtlicher oder politischer Funktion) oder für ein Unternehmen (betref- fend Täter als Funktionsträger in der Wirtschaft).“133

Lobbyismus und Korruption sollten aufgrund der unterschiedlichen Definitionen also nicht grundsätzlich gleichgesetzt werden, die bereits erwähnten Negativbeispiele zeigen jedoch die Möglichkeit einer Überschneidung.

1.2.4 Responsible Lobbying

Nachfolgend wird eine Definition des Begriffs Responsible Lobbying erstellt. Dazu wird zunächst die Definition von Anastasiadis, Moon und Humphreys betrachtet: „Re- sponsible corporate lobbying involves attention to four components: Content - pro- moting social good through public policy means; Process - adhering to ethical stand- ards acceptable to all parties involved; Organization - the lobbying function is inte- grated into the firm, and the firm is respectful of the political process; Environment - promoting an enabling context in which to lobby in a responsible manner.”134

Anastasiadis et al. sehen verantwortungsbewusstes Lobbying also dann gegeben, wenn einerseits die Themen, für die Lobbying betrieben wird, dem Gemeinwohl zuträglich sind, und wenn andererseits der Lobbyingprozess nach ethischen Standards abläuft.135 Zudem ist Lobbyismus integraler Bestandteil eines Unternehmens, das die politischen (und demokratischen) Abläufe respektiert. Auch soll das Umfeld dementsprechend so gestaltet werden, dass Responsible Lobbying möglich ist.

Zur Erstellung einer Arbeitsdefinition für verantwortungsbewusstes Lobbying werden neben der vorstehend dargestellten Definition auch die in dieser Arbeit entwickelten Definitionen für CSR136 und Lobbyismus137 genutzt. Responsible Lobbying gilt nach- folgend als absichtliche, ethisch korrekte Beeinflussung von Entscheidungsträgern bzw. politischen Entscheidungen unabhängig von der Ebene durch Dritte zur Vermitt- lung und Durchsetzung von bestenfalls konvergierenden Unternehmens- und Gemein- wohlinteressen.

2 Literaturanalyse und aktueller Forschungsstand

Zur Erlangung eines Überblicks über Thema und zur Vermittlung des aktuellen For- schungsstands wird nachfolgend eine Analyse der deutschsprachigen und englisch- sprachigen Literatur zu den Begriffen Lobbyismus und Corporate Social Responsibi- lity sowie zu Responsible Lobbying durchgeführt.138 Um dabei die aktuelle Literatur möglichst breit abzudecken, wird neben dem Begriff Lobbyismus nach den Bezeich- nungen ‚Lobbying‘, ‚Interessenvertretung‘, ‚Politikberatung‘, ‚Verbände‘ und ‚Lob- byisten‘ sowie für Corporate Social Responsibility nach den Begriffen ‚gesellschaftli- ches Engagement‘ und ‚CSR‘ recherchiert. Die Literatursuche wird mit Google Scholar, OPAC139 und EBSCO durchgeführt, wobei für die Grundlagenliteratur keine temporale Eingrenzung stattfindet. Geographisch wird die Suche zu Lobbyismus auf- grund rechtlicher Unterschiede in verschiedenen Ländern auf die EU bzw. auf Deutschland begrenzt. Lediglich für aktuelle Studien wird diese Limitierung aufgeho- ben. Generell werden Veröffentlichungen bevorzugt, die sich auf Deutschland oder die EU beziehen, da eine globale Betrachtung beider Themen den Rahmen einer Bachelo- rarbeit überschreiten würde. Auch aufgrund der bereits genannten Unterschiede bei der Terminologie - beispielsweise bei CC und CSR - und bei den rechtlichen Rah- menbedingungen liegt der Fokus auf Lobbying und CSR in Deutschland bzw. in der EU. Bei der Suche werden die Begrifflichkeiten sowohl im Schema a + b + c als auch durch den Befehl ‚and‘ bzw. ‚und‘ kombiniert. Da auch in den Kapiteln 1, 3, 4 und 5 eine Analyse von Literatur stattfindet, soll im Folgenden vor allem auf die Entwick- lung der Begrifflichkeiten und den Forschungsstand eingegangen werden.

Die Bedeutung und Verwendung von CSR hat in den vergangenen Jahren zugenom- men, doch neu ist dieses Thema nicht.140 So galt schon im Mittelalter derjenige Kauf- mann als ehrbar, der nicht nur wirtschaftlichen Erfolg vorweisen konnte, sondern zusätzlich auch nachhaltig und langfristig orientiert handelte und Verantwortung für die Gesellschaft übernahm.141

Eine Renaissance erlebt die Unternehmensverantwortung seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ausgehend von den USA.142 Da sich hier das Verständnis der Auf- gaben von Unternehmen und von Obliegenheiten des Staates gegenüber Europa unter- scheidet, wurden im angelsächsischen Raum Unternehmen auch solche Aufgaben zu- gesprochen, welche in Kontinentaleuropa in Staatshand sind. Damit ergibt sich eine Teilung in impliziertes CSR in Europa und in explizites CSR im angloamerikanischen Gebiet. Ersteres wird dabei hauptsächlich vom Staat verantwortet, während Letzteres in großen Teilen von den Unternehmen direkt übernommen wird. Hier setzt auch die Diskussion um die Freiwilligkeit von CSR an.143 So besteht kein Konsens, inwieweit nur freiwillige Aktivitäten zu CSR gezählt werden können oder ob bereits das Einhal- ten von Gesetzen und Regelungen eine CSR-Maßnahme ist. In Kontinentaleuropa wird CSR eher als freiwillige Aktivität gesehen, die jedoch komplementär zu einer gesetz- lich integrierten Stakeholder-Orientierung zu sehen ist. Zudem sind im kontinentaleu- ropäischen Raum auch mehr gesetzliche Regelungen für CSR-Elemente vorhanden. Im angloamerikanischen Raum dagegen wird oftmals die Einhaltung von Gesetzen explizit als CSR-Maßnahme genannt.144

In den 1970er-Jahren entstanden hauptsächlich in den USA regulative Initiativen.145 Eine geographische Ausnahme bildet dabei das Davoser Manifest, welches den Ent- wurf eines Kodex des ethischen Wohlverhaltens für die Unternehmensführung darstellt.146 Auch die OECD und die International Labour Organization (ILO) verabschiedeten 1976 bzw. 1977 Leitlinien. Darin wurde als Ziel gesetzt, CSR-Regeln für Unternehmen festzulegen.147

Während die 1980er-Jahre durch De-Regulierung und Betonung der unternehmeri- schen Rechte geprägt waren,148 erlangte die CSR-Thematik in den 1990er-Jahren im Zuge der zunehmenden Globalisierung - und der damit verbundenen Aufklärung über Fehlverhalten multinationaler Unternehmen in Entwicklungsländern - wieder an Be- deutung und fand gesteigertes öffentliches Interesse.149 Der damalige Fokus lag vor allem auf Sozialstandards - nationalen wie auch und internationalen -, was sich in den ursprünglichen sieben ILO-Kernnormen zum Schutz von Menschenrechten in der Ar- beitswelt kanalisierte.150

Um die Jahrtausendwende richteten auch die EU, die UN und die OECD verstärkt ihr Augenmerk auf das Thema CSR.151 Eine in diesem Zusammenhang besonders zu er- wähnende Initiative ist das im Jahr 2001 ins Leben gerufene Weltsozialforum, auf dem die sozialere Gestaltung der Weltwirtschaft diskutiert wird und durch das vor allem Nichtregierungsorganisationen (Non-governmental organizations - NGO) die Möglichkeit haben, ihren Forderungen öffentlichen Nachdruck zu verleihen.152 In diesen Zeitraum fällt auch der geographische Führungswechsel hinsichtlich der Bedeutung des Themas Unternehmensverantwortung, da einige europäische Länder die USA in Bezug auf freiwillige CSR-Maßnahmen überholten.153

Auch über Fachgrenzen hinweg wird das CSR-Konzept stark diskutiert.154 So werden in der Wirtschaftsethik vor allem normative Ansätze untersucht, die Handlungsanwei- sungen zur Lösung von Interessenkonflikten und Dilemmata vorgeben sollen.155 Die- sen Ansätzen mangelt es jedoch häufig an einem ausreichenden Praxisbezug. Rechts- wissenschaftler wiederum beschäftigen sich mit der Implementierung von CSR in Ge- setzen und internationale Abkommen.156 Auch in der Politikwissenschaft wird CSR diskutiert.157 Hier wird sich hauptsächlich Global-Governance-Strukturen und Re-Re- gulierungen sowie multinationalen Unternehmen als politischen Akteuren gewid- met.158 Wirtschaftswissenschaftliche Diskussionen werden von zwei Extrempositio- nen beherrscht, die zwei konträre Standpunkte zur Frage des Bestehens einer Bezie- hung zwischen CSR-Aktivitäten und unternehmerischem Erfolg einnehmen.159

Lobbyismus wird im deutschsprachigen Raum hauptsächlich aus politikwissenschaft- licher Sicht - und hier vor allem als Teilgebiet der Staat-Verbände-Beziehung - be- trachtet.160 Die Beziehung zwischen Staat und Interessenvertretern wird dabei bereits seit den 1950er-Jahren untersucht.161 Damals lag der Fokus eher auf den Unterschie- den zwischen (Neo-)Korporatismus162 und (Neo-)Pluralismus,163 woraus sich auch das Modell der Politiknetzwerkanalyse164 entwickelte. Seit den 1990er-Jahren wird bei politikwissenschaftlichen Untersuchungen der Fokus oftmals auf die Vereinbarkeit von Lobbyismus und Demokratie gelegt.165 So werden hier zum Teil die Lobbyisten in Deutschland als übermächtig und jede Entscheidung beeinflussend dargestellt,166 und auch die polemische „Dämonisierung“ von Lobbying bzw. die Einarbeitung ne- gativer Konnotationen durch eine Herstellung von angeblicher Nähe zu Verbrechen ist verbreitet.167 Die vorherrschende Einschätzung ist jedoch, dass Lobbyismus der Demokratie nicht schade, sondern im Gegenteil sogar im modernen Staat benötigt werde, um den Politprozess am Laufen zu halten.168

Gut erforscht sind das Vorgehen und die Instrumente, die Lobbyisten nutzen. Hier sind vor allem der Kontaktaufbau und die Kontaktpflege sowie die Beobachtung und Be- wertung von Politikprozessen als wichtigste Werkzeuge des Interessenvertreters zu nennen, hingegen bilden Korruption bzw. Bestechung die Ausnahme.169 Auch die so- genannte „Verbandsfärbung“ des Bundestages ist ein zentrales Thema der deutschen Lobbyismusforschung. Aktuelle empirische Analysen verdeutlichen, dass sich in den 1950er-Jahren begonnene Trends fortsetzen. Zum einen findet ein Rückgang personel- ler Verbindungen zwischen Bundestagsmitgliedern und Verbänden -insbesondere Ge- werkschaften - statt.170 Zum anderen pluralisieren sich die Verflechtungen, wobei hier vor allem die Bereiche Soziales und Umwelt stärker in den Vordergrund treten.171 Des Weiteren hat sich die Loyalität der Abgeordneten gewandelt: In den 1960er-Jahren konnten Verbände meist noch davon ausgehen, dass ihnen nahestehende Parlamenta- rier im Sinne des Verbands handeln würden, was schon aber bereits in den 70ern mehr- heitlich nicht mehr der Fall war.172 Im Jahr 2003 folgten 78 Prozent der Abgeordneten mit Verbandsmitgliedschaft (ohne Verbandsmitgliedschaft 58 Prozent) den Positionen der Fraktion aus Solidarität, im Jahr 2007 waren es lediglich noch 62 Prozent (46 Pro- zent). Im Jahr 2010 näherten sich die Angaben von Abgeordneten mit und ohne Ver- bandsmitgliedschaft noch weiter an - nunmehr 56 Prozent zu 45 Prozent für die Frak- tionssolidarität.

Außerdem werden bei der wissenschaftlichen Untersuchung von Lobbyismus oft exemplarisch Branchen, Unternehmen, Verbände oder Gesetze betrachtet.173 Dies geschieht häufig in der in der deutschsprachigen Literatur vorherrschenden Veröffentlichungsart der Sammelwerke. Die Autoren dieser Aufsätze stammen oftmals entweder aus der Politikwissenschaft oder aus der Praxis, was den Bezug auf eine Branche, ein Unternehmen oder einen Verband erklären kann.174

Wie bereits erwähnt, wird der Begriff Lobbyismus u. a. aufgrund seiner negativen Konnotation eher selten genutzt. Stattdessen finden Begriffe und Bezeichnungen wie beispielsweise PA, Politikberatung oder Government Relations Anwendung. PA sind in der aktuellen Lobbyismus-Forschung der am meisten genutzte Begriff, wobei PA als eine Erweiterung des klassischen Lobbying gesehen werden können, welche sich neben Lobbying auch PR, wissenschaftlicher Analysen, politischer Kommunikation, Werbung sowie Themen- und Wissensmanagement bedienen.175

[...]


1 Ernst & Young (2009). Corporate Responsibility bei Ernst & Young. Engagement aus Ü berzeugung, S. 6. Abgerufen von http://www.wirtschaftsethik-mittelstand.de/pdf/Ernst_Young_Vortrag_Ru- ter.pdf.

2 Carroll, Archie (1979). A three-dimensional conceptual model of corporate performance. In The Acad- emy of Management Review, Band 4, Jahrgang 1979, Nr. 4, Oktober (S. 497-505). New York: Acad- emy of Management, S. 499. DOI: 10.2307/257850. Abgerufen von https://www.jstor.org/sta- ble/257850.

3 Schwartz, Mark & Carroll, Archie (2000). Corporate Social Responsibility: A Three-Domain Ap- proach. In Business Ethics Quarterly, Band 13, Nr. 4 (S. 503-530). Cambridge: Cambridge University Press, S. 504. DOI: 10.2307/3857969. Abgerufen von https://www.researchgate.net/publica- tion/261827186_Corporate_Social_Responsibility_A_Three-Domain_Approach.

4 Quazi, Ali & O'Brien, Dennis (2000). An empirical test of a cross-national model of Corporate Social Responsibility. In Journal of Business Ethics, Band 25, Jahrgang 2000 (S. 33-51). Alphen aan den Rijn: Kluwer Academic Publishers, S. 36. Abgerufen von https://link.springer.com/ar- ticle/10.1023/A:1006305111122

5 Schwartz, Mark & Carroll, Archie (2000). Corporate Social Responsibility: A Three-Domain Ap- proach. In Business Ethics Quarterly, Band 13, Nr. 4 (S. 503-530). Cambridge: Cambridge University Press, S. 509. DOI: 10.2307/3857969. Abgerufen von https://www.researchgate.net/publica- tion/261827186_Corporate_Social_Responsibility_A_Three-Domain_Approach.

6 Schreck, Philipp (2012). Der Business Case for Corporate Social Responsibility. In Schneider, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungsvolle Unter nehmensf ü hrung in Theorie und Praxis (S. 67-86). Berlin u. a.: Springer, S. 73.

7 Eigene Darstellung in Anlehnung an: Alemann, Ulrich von (1989). Organisierte Interessen in der Bundesrepublik. Wiesbaden: Springer, S. 174.

8 Bauer, Theresa (2014). Responsible Lobbying. A Multidimensional Model. In Journal of Corporate Citizenship, Jahrgang 2014, Nr. 53 (S. 61-76). O. O.: Greenleaf Publishing, S. 66. Abgerufen von https://doi.org/10.9774/GLEAF.4700.2014.ma.00006.

9 Schneider, Andreas (2012). Reifegradmodell CSR - eine Begriffserklärung und -abgrenzung. In Schneider, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungsvolle Unternehmensf ü hrung in Theorie und Praxis (S. 17-38). Berlin u. a.: Springer, S. 29.

10 Schörner, Martin (2017). Public Affairs, Government Relations und Lobbying. Die Interessenvertre- tung deutscher Gro ß unternehmen gegen ü ber Politik und Verwaltung in Deutschland. Berlin: LIT Verlag, S. 68.

11 Ernst & Young (2015). Evaluation des ESF-F ö rderprogramms - „ Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand “ . Abschlussbericht, S. 3. Abgerufen von https://www.esf.de/portal/Shared- Docs/PDFs/DE/FP%202007-2013/evaluationsbericht-csr.pdf;jsessio- nid=C9CCCBB46043F35BD8A642970CA14828?__blob=publicationFile&v=1.

12 Wieland, Josef & Heck, Andreas (2012). Entwicklung einer Studie zur Messung und Darstellung der Korrelation zwischen CSR-Engagement und Wettbewerbsf ä higkeit von Unternehmen in Deutschland - Abschlussbericht -. Konstanz: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, S. 21. Abgerufen von http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen-DinA4/fb425-studie-csr-enga- gement-wettbewerbsfaehigkeit2.pdf?__blob=publicationFile.

13 Eigene Darstellung in Anlehnung an: Hirigoyen, Gérad & Poulian-Rehm, Thierry (2015). Relationships between Corporate Social Responsibility and Financial Performance: What is the Causality?. In Journal of Business & Management, Band 4, Jahrgang 2015, Nr. 1 (S. 18-43). O. O.: Science and Education Centre of North America, S. 21. DOI: 10.12735/jbm.v4i1p18. Abgerufen von https://hal.archives-ou- vertes.fr/hal-01430986/document.

14 Schneider, Andreas (2012). Reifegradmodell CSR - eine Begriffserklärung und -abgrenzung. In Schneider, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungsvolle Unternehmensf ü hrung in Theorie und Praxis (S. 17-38). Berlin u. a.: Springer, S. 29.

15 Schörner, Martin (2017). Public Affairs, Government Relations und Lobbying. Die Interessenvertretung deutscher Gro ß unternehmen gegen ü ber Politik und Verwaltung in Deutschland. Berlin: LIT Verlag, S. 68.

16 Ernst & Young (2015). Evaluation des ESF-F ö rderprogramms - „ Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand “ . Abschlussbericht, S. 3. Abgerufen von https://www.esf.de/portal/Shared- Docs/PDFs/DE/FP%202007-2013/evaluationsbericht-csr.pdf;jsessio- nid=C9CCCBB46043F35BD8A642970CA14828?__blob=publicationFile&v=1.

17 Wieland, Josef & Heck, Andreas (2012). Entwicklung einer Studie zur Messung und Darstellung der Korrelation zwischen CSR-Engagement und Wettbewerbsf ä higkeit von Unternehmen in Deutschland - Abschlussbericht -. Konstanz: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, S. 21. Abgerufen von http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen-DinA4/fb425-studie-csr-engage- ment-wettbewerbsfaehigkeit2.pdf?__blob=publicationFile.

18 Als Namensgeber des Lobbyismus gilt Ulysses Grant, 18. Präsident der Vereinigten Staaten von Ame- rika. Der Begriff Lobbyismus leitet sich von der Hotellobby des Willard Hotel in Washington D.C. ab, in welcher seinerzeit Politiker und Wirtschaftsvertreter zusammenkamen und sich austauschten. Dabei gilt das Jahr 1789 als Geburtsjahr des Lobbyismus, denn der US-amerikanische Kongress verabschie- dete damals ein Zollgesetz und wurde dabei durch verschiedenste Kräfte beeinflusst. Vgl. hierzu: Köppl, Peter (2008). Lobbying und Public Affairs. In Meckel, Miriam & Schmid, Beat (Hrsg.). Unternehmens- kommunikation. Kommunikationsmanagement aus Sicht der Unternehmensf ü hrung (S. 187-220) . Wies- baden: Gabler, S. 191f.

19 Spiegel Online (2006). Lobbyist Abramoff muss jahrelang ins Gef ä ngnis. Abgerufen von http://www.spiegel.de/politik/ausland/affaeren-lobbyist-abramoff-muss-jahrelang-ins-gefaengnis-a- 408726.html; Spang, Thomas (2006). Der Fall Abramoff. Abgerufen von https://www.deutschland- funk.de/der-fall-abramoff.724.de.html?dram:article_id=98483; Schmidt, Susan & Grimaldi James (2006). Abramoff Pleads Guilty to 3 Counts. Abgerufen von http://www.washingtonpost.com/wp- dyn/content/article/2006/01/03/AR2006010300474.html.

20 Crowley, Michael (2005). A lobbyist in full. Abgerufen von https://www.nytimes.com/2005/05/01/ma- gazine/a-lobbyist-in-full.html.

21 Als Mövenpick-Affäre wird die Spende der Milliardärsfamilie Fink - Eigentümer der Hotelkette Mö- venpick - in Höhe von 1,1 Millionen Euro an die Freie Demokratische Partei und an die Christlich- Soziale Union bezeichnet. Die Freien Demokraten und die Christ-Sozialen setzten sich während ihrer Beteiligung an der Bundesregierung von 2009 bis 2013 für die Senkung der Mehrwertsteuer bei Hotel- übernachtungen ein (von 19 Prozent auf 7 Prozent), was als Konjunkturprogramm für diese Branche bezeichnet wurde. Vgl. hierzu: Spiegel Online (2010). Hoteliers und Parteien. Gro ß e Geschenke erhal- ten die Freundschaft. Abgerufen von http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hoteliers-und-parteien- grosse-geschenke-erhalten-die-freundschaft-a-672409.html.

22 Mudge, Robert (2017). Politiker und Lobbyismus. Ein L ä ndervergleich. Abgerufen von https://p.dw.com/p/2iqp6; Langguth, Gerd (2011). Gr ü ne als Lobbyisten. Erst Bio, dann Bimbes. Ab- gerufen von http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gruene-als-lobbyisten-erst-bio-dann-bimbes-a- 758986.html.

23 Axel Springer SE (2017). „ Putins wichtigster Lobbyist “ - Kiew fordert Sanktionen gegen Schr ö der. Abgerufen von https://www.welt.de/politik/ausland/article174687419/Altkanzler-Putins-wichtigster- Lobbyist-Kiew-fordert-Sanktionen-gegen-Schroeder.html; Harding, Luke (2005). Schr ö der faces growing scandal over job with Russian gas giant. Abgerufen von https://www.theguar- dian.com/world/2005/dec/13/russia.germany.

24 Vgl. dazu exemplarisch: Hackmack, Gregor (2014). Gefahren des Lobbyismus. Ein Sicherheits-Update f ü r die Politik. Abgerufen von http://www.spiegel.de/politik/deutschland/lobbyismus-begrenzen-wie- die-politik-aus-der-vertrauenskrise-kommt-a-965652.html; Büschemann, Karl-Heinz (2016). Die De- batte um Lobbyisten ist scheinheilig. Abgerufen von https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lobbyis- mus-die-debatte-um-lobbyisten-ist-scheinheilig-1.2885172.

25 Bock, Patric (2017). Verbot und Strafbarkeit von Lobbyismus. Abgerufen von https://www.openpeti- tion.de/petition/online/verbot-und-strafbarkeit-von-lobbyismus.

26 Vgl. dazu z. B.: Bund deutscher Arbeitgeber (o. J.). Wirtschaft nimmt ethische Verantwortung wahr. Abgerufen von https://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/id/DE_Wirtschafts-_und_Unterneh- mensethik; Hiß, Stefanie (2006). Warum ü bernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Ein soziologischer Erkl ä rungsversuch. Frankfurt u. a.: Campus Verlag, S. 29.

27 Der Terminus ‚verantwortungsbewusst‘ wird in dieser Arbeit synonym zu ‚responsible‘ verwendet, da erstens der Begriff Corporate Social Responsibility in der deutschen Fachliteratur oftmals nicht über- setzt wird und zweitens die Thematik des Responsible Lobbying bisher vorzugsweise in englischspra- chigen Fachbetrachtungen auftaucht.

28 Vgl. dazu z. B.: TNS Emnid (2015). Gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen, S. 16. Abge- rufen von https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/user_upload/Emnid.pdf; Posnikoff, Ju- dith (1997). Disinvestment from South Africa: They did well by doing good. In Contemporary Eco- nomic Policy, Band 15, Jahrgang 1997, Nr. 1 (S. 76-86). Medford: Western Economic Association In- ternational. Abgerufen von https://doi.org/10.1111/j.1465-7287.1997.tb00456.x.

29 Ethik - als philosophische Reflexion auf Moral - kann in drei Formen vollzogen werden: Deskriptiv, d. h. in Form einer empirischen Erfassung und Beschreibung, normativ, d. h. mit dem Ziel einer Begrün- dung oder Kritik, oder als Metaethik, die auf ein besseres Verstehen der Strukturen - allgemein logisch, pragmatisch und semantisch - von moralischem Sprechen und Argumentieren abzielt. Vgl. zu den ethi- schen Theorien: Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (2011). Einleitung. In Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 1-23). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler, S. 2f.; Scarano, Nico (2011). Ethische Theorien im Überblick. In Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 25-35). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler.

30 Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (2011). Einleitung. In Düwell, Marcus, Hü- benthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 1-23). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler, S. 1f.

31 Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (2011). Einleitung. In Düwell, Marcus, Hü- benthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 1-23). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler, S. 1; Kettner, Matthias (2011). Zentrale Begriffe der Ethik. Moral. In Düwell, Marcus, Hübenthal, Chris- toph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 426-430). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler, S. 426.

32 Ebd., S. 426.

33 Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (2011). Einleitung. In Düwell, Marcus, Hü- benthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 1-23). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler, S. 1.

34 Köberer, Nina (2014). Advertorials in Jugendprintmedien. Ein medienethischer Zugang. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 23. ger.com/de/book/9783658060305.

35 Ebd., S. 23.

36 Teleologisch von griechisch ‚télos‘: das Ziel, der Zweck.

37 Deontologisch von griechisch ‚deon‘: die Pflicht. Abgerufen von https://www.sprin-

38 Köberer, Nina (2014). Advertorials in Jugendprintmedien. Ein medienethischer Zugang. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 23. Abgerufen von https://www.sprin- ger.com/de/book/9783658060305; Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (2011). Einleitung. In Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 1- 23). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler, S. 16.

39 Köberer, Nina (2014). Advertorials in Jugendprintmedien. Ein medienethischer Zugang. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 23. Abgerufen von https://www.sprin- ger.com/de/book/9783658060305.

40 In der Moralphilosophie kann heute nicht mehr von einem einheitlichen Utilitarismusbegriff ausgegan- gen werden, da sich verschiedene Strömungen entwickelt haben. Dies soll aber in dieser Arbeit ver- nachlässigt werden. Vgl. zum Utilitarismus: Birnbacher, Dieter (2011). B.1 Teleologische Ansätze. Uti- litarismus. In Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 95- 107). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler.

41 Mit Nutzen ist im Utilitarismus eine absolute Größe gemeint; er drückt bewirktes Glück, Wohlbefinden oder Wunschbefriedigung aus.

42 Die Pflichtethik unterscheidet darüber hinaus zwischen regeldeontologischen und aktdeontologischen Ansätzen. Regeldeontologie teilt allgemeine Handlungstypen in die Kategorien erlaubt, verboten und geboten ein. Aktdeontologie dagegen geht auf bestimmte Handlungsweisen in spezifischen Situationen ein. Vgl. dazu: Werner, Micha (2011). B.2 Deontologische Ansätze. Einleitung. In Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 122-127). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler.

43 Steigleder, Klaus (2011). B.2 Deontologische Ansätze. Kant. In Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 128-139). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler, S. 128ff.

44 Eudämonie beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie ein gutes und glückliches Leben für Einzelper- sonen, Gruppen oder Gemeinschaften gelingen kann, wobei keine Trennung zwischen evaluativem Gu- ten und moralischem Guten vorgenommen wird. Vgl. dazu: Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (2011). Einleitung. In Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 1-23). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler, S. 1.

45 Ebd., S. 1.

46 Kettner, Matthias (2011). Zentrale Begriffe der Ethik. Moral. In Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 426-430). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler, S. 426f.

47 Ebd., S. 427.

48 Diese Unterschiede werden als ‚Moralischer Status‘ bezeichnet. Vgl. dazu: Düwell, Marcus (2011). Zentrale Begriffe der Ethik. Moralischer Status. In Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 434-439). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler.

49 Kettner, Matthias (2011). Zentrale Begriffe der Ethik. Moral. In Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 426-430). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler, S. 429.

50 Ebd., S. 428; Es gibt verschiedene Ansätze zur Lösung dieser Problematik, die jedoch den Rahmen vorliegender Arbeit überschreiten würden. Vgl. dazu: Misselhorn, Catrin (2011). Zentrale Begriffe der Ethik. Moralischer Status. In Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Hand- buch Ethik (S. 431-434). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler; Kettner, Matthias (2011). Zentrale Begriffe der Ethik. Moral. In Düwell, Marcus, Hübenthal, Christoph & Werner, Micha (Hrsg.). Handbuch Ethik (S. 426-430). Stuttgart u. a.: J.B. Metzler, S. 428ff.

51 Ebd., S. 428.

52 Bundesministerium für Arbeit und Soziales (o. J.). CSR international. CSR in der Welt. Abgerufen von www.csr-in-deutschland.de/DE/Politik/CSR-international/CSR-in-der-Welt/csr-in-der-welt.html.

53 Bundesministerium für Arbeit und Soziales (o. J.). CSR international. CSR in der EU. Abgerufen von www.csr-in-deutschland.de/DE/Politik/CSR-international/CSR-in-der-EU/csr-in-der-eu.html. Die Richtlinien der genannten Organisationen zum Thema CSR werden in Unterkapitel 3.1 näher be- trachtet.

54 Arbeitskreis Nachhaltige Unternehmensführung der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebsbereit- schaft e.V. (2012). „Verantwortung“ - eine phänomenologische Annäherung. In Schneider, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungsvolle Unternehmensf ü h- rung in Theorie und Praxis (S. 39-54). Berlin u. a.: Springer, S. 40; Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (2015). Abgrenzung der Begriffe: CR, CSR, CC, CS und CG. Abgerufen von https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/abgrenzung_cs_csr_cc_1501.htm.

55 Ernst & Young (2009). Corporate Responsibility bei Ernst & Young. Engagement aus Ü berzeugung, S. 6. Abgerufen von http://www.wirtschaftsethik-mittelstand.de/pdf/Ernst_Young_Vortrag_Ruter.pdf.

56 Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (2015). Corporate Governance. Abgerufen von https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/corporate_governance_kodex_1046.htm?sid=irp23hmje- sogdjdpevs2kp0b02; Arbeitskreis Nachhaltige Unternehmensführung der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebsbereitschaft e.V. (2012). „Verantwortung“ - eine phänomenologische Annäherung. In Schneider, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungs- volle Unternehmensf ü hrung in Theorie und Praxis (S. 39-54). Berlin u. a.: Springer, S. 41f. und Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (o. J.). Kodex. Abgerufen von https://www.dcgk.de/de/kodex.html.

57 Vgl. dazu: Financial Reporting Council Limited (2018). The UK Corporate Governance Code. Abge- rufen von https://www.frc.org.uk/getattachment/88bd8c45-50ea-4841-95b0-d2f4f48069a2/2018-UK- Corporate-Governance-Code-FINAL.PDF.

58 Vgl. dazu beispielhaft: Kodex der Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.: FSA (2013). FSA-Transparenzkodex. Abgerufen von https://www.fsa-pharma.de/verhaltenskodizes/transpa- renzkodex/#c46; Code of Conduct der Deutschen Bank: Deutsche Bank Group (2018). Code of Conduct. Abgerufen von https://www.db.com/ir/en/download/Code_of_Conduct_August_2018.pdf.

59 Wühle. Matthias (2007). Mit CSR zum Unternehmenserfolg. Gesellschaftliche Verantwortung als Wert- sch ö pfungsfaktor. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, S. 8f.; Arbeitskreis Nachhaltige Unterneh- mensführung der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebsbereitschaft e.V. (2012). „Verantwortung“ - eine phänomenologische Annäherung. In Schneider, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungsvolle Unternehmensf ü hrung in Theorie und Praxis (S. 39-54). Berlin u. a.: Springer, S. 41; Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (2015). Cor- porate Citizenship. Abgerufen von https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/corporate_citizen- ship_1036.htm.

60 Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (2011). Corporate Citizenship. Corporate Citizen- ship - wie?. Abgerufen von http://web.archive.org/web/20110428201745/http://bmwi.de/BMWi/Navi- gation/Mittelstand/corporate-citizenship,did=314870.html.

61 Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (2011). Corporate Citizenship. Corporate Citizen- ship - Mix. Abgerufen von http://web.archive.org/web/20110428201656/http://bmwi.de/BMWi/Navi- gation/Mittelstand/corporate-citizenship,did=314876.html.

62 Aldi UK (2017). Corporate Responsibility. 05. Community. Abgerufen von https://www.aldi.co.uk/ about-aldi/corporate-responsibilities/communities/food-donations.

63 Durch den deutschen Begriff ‚sozial‘ kann die ökologische Komponente, welche in dem englischen Ursprungsbegriff ‚social‘ inkludiert ist, in den Hintergrund gedrängt werden. In dieser Arbeit wird ‚so- zial‘ deshalb synonym zu dem Begriff ‚gesellschaftlich‘ genutzt, wodurch - wenn nicht explizit anders erwähnt - sowohl die Umweltkomponenten als auch soziale Aspekte im engeren Sinn unter diesen Be- griff subsumiert werden. Vgl. dazu: Hiß, Stefanie (2006). Warum ü bernehmen Unternehmen gesell- schaftliche Verantwortung? Ein soziologischer Erkl ä rungsversuch. Frankfurt u. a.: Campus Verlag, S. 23f.

64 Cooperative Beschützende Arbeitsstätten e.V. (o. J.). Wie Sie helfen k ö nnen. Abgerufen von www.cbamuenchen.de/wie-sie-helfen-koennen/.

65 Krombacher Brauerei (o. J.). Dauerhaftes Engagement. Abgerufen von https://regenwald.kromba- cher.de/dauerhaftes_engagement/index.php.

66 Krombacher Brauerei (o. J.). Dauerhaftes Engagement. Stiftung. Abgerufen von https://regenwald.kro- mbacher.de/dauerhaftes_engagement/stiftung/.php.

67 Lambert, Fred (2018). Elon Musk authorizes Tesla employees to provide assistance for the California wildfires and ‘ not worry about payment ’ . Abgerufen von https://electrek.co/2018/11/10/tesla-elon- musk-employees-assistance-california-wildfires-hepa-air-filter/.

68 FRANKFRUT BUSINESS MEDIA GmbH (2018). Wie Behindertenwerkst ä tten und Unternehmen zu- sammenarbeiten. Abgerufen von www.marktundmittelstand.de/personal/wie-behindertenwerkstaetten- und-unternehmen-zusammenarbeiten-1270721/.

69 Gregory, Alexander & Lindlacher, Peter (2010). Fundraising. Tipps und Adressen zur Finanzierung von Vereinen, Projekten und gemeinn ü tzigen Einrichtungen in Bayern, Baden-W ü rttemberg und anderswo. Neu-Ulm: AG SPAK Bücher, S. 202.

70 The Robin Hood Foundation (2018). WHAT WE DO. Abgerufen von www.robinhood.org/what-we-do/; The Robin Hood Foundation (2018). ABOUT US. Abgerufen von www.robinhood.org/about-us/.

71 Vgl. zu Lobbyismus: Abschnitt 1.2.4 und Kapitel 4.

72 Wühle. Matthias (2007). Mit CSR zum Unternehmenserfolg. Gesellschaftliche Verantwortung als Wertsch ö pfungsfaktor. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, S. 9f.

73 Bundesministerium für Verteidigung (2018). System mit Zukunft: Das Compliance Management System. Abgerufen von https://www.bmvg.de/de/aktuelles/system-mit-zukunft-das-compliance-management- system-24798; Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (2015). Compliance. Abge- rufen von https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/compliance_1503.htm.

74 Die Triple Bottom Line basiert auf dem englischen Begriff ‚bottom line‘, welche im Rechnungswesen den Schlussstrich benennt. Unter diesem steht der Gewinn. Die Triple Bottom Line erweitert die öko- nomische Betrachtung um die Dimensionen Ökologie und Soziales und soll den durch das Unternehmen in diesen drei Bereichen geschaffenen Mehrwert beziffern. Geprägt wurde der Begriff der Triple Bottom Line durch John Elkington. Europäische Kommission (2001). Gr ü nbuch. Europ ä ische Rahmenbedin- gungen f ü r die soziale Verantwortung der Unternehmen. Brüssel: Europäische Kommission, S. 30. Ab- gerufen von https://csr.nrw.de/fileadmin/Medien/Dokumente/com_2001_366_de.pdf. Mehr Informati- onen finden sich in: Elkington, John (1998). Cannibals with Forks. The Triple Bottom Line of the 21 st Century Business. Nanaimo: New Society Publishers.

75 Arbeitskreis Nachhaltige Unternehmensführung der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebsbereit- schaft e.V. (2012). „Verantwortung“ - eine phänomenologische Annäherung. In Schneider, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungsvolle Unternehmensf ü h- rung in Theorie und Praxis (S. 39-54). Berlin u. a.: Springer, S. 41; Schaltegger, Stefan (2012). Die Beziehung zwischen CSR und Corporate Sustainability. In Schneider, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungsvolle Unternehmensf ü hrung in Theorie und Praxis (S. 165-175). Berlin u. a.: Springer, S. 167.

76 Ebd., S. 167ff.; Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (2015). Abgrenzung der Begriffe: CR, CSR, CC, CS und CG. Abgerufen von https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/abgren- zung_cs_csr_cc_1501.htm; Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (2015). Nach- haltiges Wirtschaften. Abgerufen von https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/nachhaltiges_wirtschaf- ten_sustainable_business_n_1498.htm.

77 Schneider, Andreas (2012). Reifegradmodell CSR - eine Begriffserklärung und -abgrenzung. In Schnei- der, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungsvolle Un- ternehmensf ü hrung in Theorie und Praxis (S. 17-38). Berlin u. a.: Springer, S. 28ff. Vgl. dazu auch: Anhang I.

78 Schneider, Andreas (2012). Reifegradmodell CSR - eine Begriffserklärung und -abgrenzung. In Schnei- der, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungsvolle Un- ternehmensf ü hrung in Theorie und Praxis (S. 17-38). Berlin u. a.: Springer, S. 18; Beal, Brent (2014). Corporate Social Responsibility. Definition, Core Issues, and Recent Developments. Los Angeles u. a.: SAGE Publications, S. 2-5. Auf unterschiedliche Modelle und Ansätze wird in Unterkapitel 3.3 näher eingegangen.

79 Schneider, Andreas (2012). Reifegradmodell CSR - eine Begriffserklärung und -abgrenzung. In Schneider, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungsvolle Unternehmensf ü hrung in Theorie und Praxis (S. 17-38). Berlin u. a.: Springer, S. 20.

80 Europäische Kommission (2001). Gr ü nbuch. Europ ä ische Rahmenbedingungen f ü r die soziale Verant- wortung der Unternehmen. Brüssel: Europäische Kommission, S. 7. Abgerufen von https://csr.nrw.de/fileadmin/Medien/Dokumente/com_2001_366_de.pdf.

81 Europäische Kommission (2002). Mitteilung der Kommission betreffend die soziale Verantwortung der Unternehmen: ein Unternehmensbeitrag zur nachhaltigen Entwicklung. Brüssel: Europäische Kommis- sion, S. 6. Abgerufen von http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/commit- tees/deve/20030317/com(2002)0347_DE.pdf.

82 Europäische Kommission (2011). Mitteilung der Kommission an das Europ ä ische Parlament, den Rat, den Europ ä ischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen. Eine neue EU- Strategie (2011-14) f ü r die soziale Verantwortung der Unternehmen (CSR). Brüssel: Europäische Kom- mission, S. 4ff. Abgerufen von https://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUri- Serv.do?uri=COM:2011:0681:FIN:DE:PDF.

83 Als Stakeholder werden Personen, Gruppen oder Organisationen bezeichnet, die in Beziehung zum Un- ternehmen stehen, beispielsweise durch Kooperationen und Erwartungshaltungen, oder die von der Ge- schäftstätigkeit betroffen sind. Vgl. dazu: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2013). Vonei- nander lernen - verantwortungsvolle Unternehmen auf Erfolgskurs. Leitfaden zum CSR-Preis. Bonn: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, S. 11. Abgerufen von http://www.bmas.de/Shared- Docs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a424-leitfaden-csr-preis.pdf?__blob=publicationFile.

84 Vgl. dazu beispielsweise: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (o. J.). Grundlagen. Nachhaltig- keit und CSR?. Abgerufen von www.csr-in-deutschland.de/DE/Was-ist-CSR/Grundlagen/Nachhaltig- keit-und-CSR/csr-grundlagen.html.

85 Schmiedeknecht, Maud H. & Wieland, Josef (2012). ISO 26000, 7 Grundsätze, 6 Kernthemen. In Schneider, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungs- volle Unternehmensf ü hrung in Theorie und Praxis (S. 259-270). Berlin u. a.: Springer, S. 259; Schnei- der, Andreas (2012). Reifegradmodell CSR - eine Begriffserklärung und -abgrenzung. In Schneider, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungsvolle Unter- nehmensf ü hrung in Theorie und Praxis (S. 17-38). Berlin u. a.: Springer, S. 23f.; Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2011). Die DIN ISO 26000.Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen “ - Ein Ü berblick. Bonn: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, S. 7-14. Ab- gerufen von https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a395-csr-din- 26000.pdf%3F__blob%3DpublicationFile.

86 Ebd., S. 14ff.

87 Vgl. für weitere Informationen: Schmiedeknecht, Maud H. & Wieland, Josef (2012). ISO 26000, 7 Grundsätze, 6 Kernthemen. In Schneider, Andreas & Schmidpeter, René (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Verantwortungsvolle Unternehmensf ü hrung in Theorie und Praxis (S. 259-270). Berlin u. a.: Springer; Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2011). Die DIN ISO 26000. „ Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen “ - Ein Ü berblick. Bonn: Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Abgerufen von https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikati- onen/a395-csr-din-26000.pdf%3F__blob%3DpublicationFile. Zu den Handlungsfeldern vgl. im Spezi- ellen: Ebd., S. 14ff.

88 Leif, Thomas & Speth, Rudolf (2006). Die fünfte Gewalt - Anatomie des Lobbyismus in Deutschland. In Leif, Thomas & Speth, Rudolf (Hrsg.). Die f ü nfte Gewalt. Lobbyismus in Deutschland (S. 10-36). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 26f.

89 Vgl. zu PR allgemein z. B.: Avenarius, Horst (2000). Public Relations. Die Grundform der gesellschaft- lichen Kommunikation. Darmstadt: Primus; Bentele, Günter & Will, Markus (2008). Public Relations. In Meckel, Miriam & Schmid, Beat (Hrsg.). Unternehmenskommunikation. Kommunikationsmanage- ment aus Sicht der Unternehmensf ü hrung (S. 153-186). Wiesbaden: Gabler.

90 Althaus, Marco (2005). Public Affairs und Public Relations - Ungleiche Schwestern. Potsdam u. a.: Deutsches Institut für Public Affairs, S. 20. Abgerufen von https://www.acade- mia.edu/4373323/Public_Affairs_und_Public_Relations_Ungleiche_Schwestern.

91 Ebd., S. 8.

92 Althaus nennt PA eine Querschnittsfunktion, da davon in einem Unternehmen verschiedene Abteilun- gen - hauptsächlich Rechts- und Kommunikationsabteilung sowie der Vorstand - betroffen sind. Auch die Ausbildung bzw. der Background der Protagonisten unterscheiden sich. Althaus, Marco (2005). Public Affairs und Public Relations - Ungleiche Schwestern. Potsdam u. a.: Deutsches Institut für Public Affairs, S. 5ff. und S. 13f. Abgerufen von https://www.academia.edu/4373323/Public_Affa- irs_und_Public_Relations_Ungleiche_Schwestern.

93 Althaus nennt hier einige Beispiele wie Umweltschutz, CSR oder Arbeitnehmerschutz, die zwar einer umfassenden Kommunikation - also PR - bedürfen, jedoch ebenfalls weitere Abteilungen betreffen. Althaus, Marco (2005). Public Affairs und Public Relations - Ungleiche Schwestern. Potsdam u. a.: Deutsches Institut für Public Affairs, S. 10. Abgerufen von https://www.acade- mia.edu/4373323/Public_Affairs_und_Public_Relations_Ungleiche_Schwestern.

94 Mit der Aufgabenausrichtung sind hier die Öffentlichkeitswirksamkeit und die Zielstellung gemeint. PR-Manager sind nach Althaus mit der Aufgabe der öffentlichen Interessendarstellung betraut, woraus er schlussfolgert, dass alles Nicht-öffentliche keine Aufgabe der PR sei. Althaus, Marco (2005) . Public Affairs und Public Relations - Ungleiche Schwestern. Potsdam u. a.: Deutsches Institut für Public Af- fairs, S. 10f. Abgerufen von https://www.academia.edu/4373323/Public_Affairs_und_Public_Relati- ons_Ungleiche_Schwestern.

95 PA sind nach Althaus stakeholder- und problemorientiert. Sie konzentrieren sich auf eine wirksame Handhabung möglicher, offensichtlicher oder latenter Konflikte, wobei sie nachhaltig und aktiv in prob- lemlösende Prozesse eingebunden sein sollen. Althaus, Marco (2005). Public Affairs und Public Rela- tions - Ungleiche Schwestern. Potsdam u. a.: Deutsches Institut für Public Affairs, S. 8. Abgerufen von https://www.academia.edu/4373323/Public_Affairs_und_Public_Relations_Ungleiche_Schwestern.

96 Priddat, Birger & Speth, Rudolf (2007). Das neue Lobbying von Unternehmen: Public Affairs. Arbeits- papier , Nr. 145 (S. 10), Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung. Abgerufen von https://www.econs- tor.eu/bitstream/10419/116599/1/hbs_arbp_145.pdf.

97 Köppl, Peter (2008). Lobbying und Public Affairs. In Meckel, Miriam & Schmid, Beat (Hrsg.). Unternehmenskommunikation. Kommunikationsmanagement aus Sicht der Unternehmensf ü hrung (S. 187- 220). Wiesbaden: Gabler, S. 190, 192 sowie S. 195ff.

98 Ebd., S. 200; Althaus, Marco (2005). Public Affairs und Public Relations - Ungleiche Schwestern. Pots- dam u. a.: Deutsches Institut für Public Affairs, S. 18ff. Abgerufen von https://www.acade- mia.edu/4373323/Public_Affairs_und_Public_Relations_Ungleiche_Schwestern.

99 Ebd., S. 2; Priddat, Birger & Speth, Rudolf (2007). Das neue Lobbying von Unternehmen: Public Affairs. Arbeitspapier , Nr. 145 (S. 9), Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung. Abgerufen von https://www.econs- tor.eu/bitstream/10419/116599/1/hbs_arbp_145.pdf.

100 Althaus, Marco (2005). Public Affairs und Public Relations - Ungleiche Schwestern. Potsdam u. a.: Deutsches Institut für Public Affairs, S. 2. Abgerufen von https://www.acade- mia.edu/4373323/Public_Affairs_und_Public_Relations_Ungleiche_Schwestern; Schörner, Martin (2017). Public Affairs, Government Relations und Lobbying. Die Interessenvertretung deutscher Gro ß - unternehmen gegen ü ber Politik und Verwaltung in Deutschland. Berlin: LIT Verlag, S. 60ff. Vgl. hierzu auch: Anhang II.

101 Köppl, Peter (2008). Lobbying und Public Affairs. In Meckel, Miriam & Schmid, Beat (Hrsg.). Unter- nehmenskommunikation. Kommunikationsmanagement aus Sicht der Unternehmensf ü hrung (S. 187- 220). Wiesbaden: Gabler, S. 193.

102 Milbrath, Lester (1960). Lobbying as a communication process. In The Public Opinion Quarterly, Band 24, Frühling 1960, Nr. 1 (S. 32-52). Princeton: Oxford University Press, S. 35. Abgerufen von https://www.jstor.org/stable/2746664?seq=1#page_scan_tab_contents.

103 Ebd., S. 35.

104 Breit gefasst nach: Köppl, Peter (2008). Lobbying und Public Affairs. In Meckel, Miriam & Schmid, Beat (Hrsg.). Unternehmenskommunikation. Kommunikationsmanagement aus Sicht der Unterneh- mensf ü hrung (S. 187-220). Wiesbaden: Gabler, S. 193.

105 Schendelen, Rinus van (1993). National Public and Private EC Lobbying. Aldershot: Darmouth Publi- shing Co., S. 3.

106 Hoppe, Tilman (2009). Transparenz per Gesetz? - Zu einem künftigen Lobbyisten-Register. In Zeit- schrift f ü r Rechtspolitik, 2009, Nr. 2 (S. 39-41). München: C.H. Beck, S. 40. Abgerufen von www.til- man-hoppe.de/ZRP_2009_39.pdf. Als Beispiel für die Nutzung der Definition siehe: Deutscher Bun- destag (2017). WD 3 - 300 - 204/17. Regelung von Interessenvertretung ( „ Lobbying “ ) in Deutschland, im Ausland und nach internationalen Standards. Berlin: Wissenschaftlicher Dienst des deutschen Bun- destags, S. 3. Abgerufen von https://www.bundestag.de/blob/535020/c7814ef1d4e163408d44b20e 09fbd350/wd-3-204-17-pdf-data.pdf.

107 Althaus, Marco (2001). Kampagne! Neue Marschrouten politischer Strategie f ü r Wahlkampf, PR und Lobbying. Münster: LIT-Verlag, S. 365.

108 Ebd., S. 365.

109 Köppl, Peter (2008). Lobbying und Public Affairs. In Meckel, Miriam & Schmid, Beat (Hrsg.). Unter- nehmenskommunikation. Kommunikationsmanagement aus Sicht der Unternehmensf ü hrung (S. 187- 220). Wiesbaden: Gabler, S. 192.

110 Lösche, Peter (2006). Lobbyismus als spezifische Form der Politikberatung. In Falk, Svenja, Rehfeld, Dieter, Römmele, Andrea & Thunert, Martin (Hrsg.). Handbuch Politikberatung (S. 334-342). Wies- baden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 334.

111 Lendi, Martin (2005). Politikberatung. Nachfrage, Resonanz, Alibi. Zürich: vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich, S. 18.

112 Köppl, Peter (2008). Lobbying und Public Affairs. In Meckel, Miriam & Schmid, Beat (Hrsg.). Unter- nehmenskommunikation. Kommunikationsmanagement aus Sicht der Unternehmensf ü hrung (S. 187- 220). Wiesbaden: Gabler, S. 195.

113 Radunski, Peter (2006). Public Affairs als Politikberatung. In Falk, Svenja, Rehfeld, Dieter, Römmele, Andrea & Thunert, Martin (Hrsg.). Handbuch Politikberatung (S. 334-342). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 316.

114 Der Begriff Politik gilt in dieser Arbeit für die Gesamtheit aller Exekutiv- und Legislativinstitutionen in Deutschland. Vgl. zu Exekutive: Deutscher Bundestag (o. J.). Exekutive. Abgerufen von https://www.bundestag.de/service/glossar/glossar/E/exekutive/245414. Vgl. zu Legislative: Deutscher Bundestag (o. J.). Legislative. Abgerufen von https://www.bundestag.de/service/glossar/glossar/L/le- gislative/245488.

115 Schörner, Martin (2017). Public Affairs, Government Relations und Lobbying. Die Interessenvertretung deutscher Gro ß unternehmen gegen ü ber Politik und Verwaltung in Deutschland. Berlin: LIT Verlag, S. 65ff.

116 Köppl, Peter (2017). Advanced Power Lobbying. Erfolgreiche Public Affairs in Zeiten der Digitalisie- rung. Wien: Linde Verlag, S. 70ff.

117 Lendi, Martin (2005). Politikberatung. Nachfrage, Resonanz, Alibi. Zürich: vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich, S. 18.

118 Die Akteure des Lobbyismus werden in Unterkapitel 4.1 näher betrachtet. Zur Definition des Begriffs ‚Organisation‘ vgl.: Alemann, Ulrich von (1989). Organisierte Interessen in der Bundesrepublik. Wies- baden: Springer, S. 25f.

119 Lendi, Martin (2005). Politikberatung. Nachfrage, Resonanz, Alibi. Zürich: vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich, S. 18; Alemann, Ulrich von (1989). Organisierte Interessen in der Bundesrepublik. Wiesbaden: Springer, S. 24-31.

120 Dies ist wiederum den Akteuren geschuldet. Vgl. hierzu: Unterkapitel 4.1.

121 Köppl, Peter (2017). Advanced Power Lobbying. Erfolgreiche Public Affairs in Zeiten der Digitalisie- rung. Wien: Linde Verlag, S. 84ff.

122 Vgl. dazu: Speth, Rudolf & Zimmer, Annette (2015). Einleitung. Von Interessenvertretung zu „Lobby Work“. In Speth, Rudolf & Zimmer, Annette (Hrsg.). Lobby Work. Interessenvertretung als Politikge- staltung (S. 9-30). Wiesbaden: Springer, S. 11ff.; Kleinfeld, Ralf, Willems, Ulrich & Zimmer, Annette (2007). Lobbyismus und Verbändeforschung: Eine Einleitung. In Kleinfeld, Ralf, Zimmer, Annette & Willems, Ulrich (Hrsg.). Lobbying. Strukturen. Akteure. Strategien (S. 7-35). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 10.

123 Deutscher Bundestag (2017). WD 3 - 300 - 204/17. Regelung von Interessenvertretung ( „ Lobbying “ ) in Deutschland, im Ausland und nach internationalen Standards. Berlin: Wissenschaftlicher Dienst des deutschen Bundestags, S. 3. Abgerufen von https://www.bundestag.de/blob/535020/c7814ef1d4e163 408d44b20e09fbd350/wd-3-204-17-pdf-data.pdf.

124 Wehrmann, Iris (2007). Lobbying in Deutschland - Begriff und Trends. In Kleinfeld, Ralf, Zimmer, Annette & Willems, Ulrich (Hrsg.). Lobbying. Strukturen. Akteure. Strategien (S. 36-64). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 39f.

125 Falk, Svenja, Rehfeld, Dieter, Römmele, Andrea & Thunert, Martin (2006). Einführung: Politikberatung
- Themen, Fragestellungen, Begriffsdimensionen, Konzepte, Akteure, Institutionen und Politikfelder. In Falk, Svenja, Rehfeld, Dieter, Römmele, Andrea & Thunert, Martin (Hrsg.). Handbuch Politikberatung (S. 11-19). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 11f.

126 Lendi, Martin (2005). Politikberatung. Nachfrage, Resonanz, Alibi. Zürich: vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich, S. 24.

127 Eine Eingrenzung des Begriffs ‚Think Tank‘ wird dementsprechend in der Weise vorgenommen, dass darunter nachfolgend öffentlich oder privat finanzierte, praxisorientierte Forschungsinstitute verstanden werden, die wissenschaftlich fundiert arbeiten. Dazu zählen praxisbezogene Universitätsinstitute, Stif- tungen und Akademien. Unterschieden werden dabei akademische und advokatische Think Tanks. Ers- tere legen ihren Fokus auf wissenschaftliche Analysen und Grundlagenforschung, während Letztere auf einen Forschungsbereich spezialisiert sind und versuchen, ihre wissenschaftlich-weltanschauliche Agenda zu verfolgen. Oftmals sind advokatische Denkfabriken direkt oder indirekt durch finanzielle Unterstützung oder durch Vorgabe von Forschungsleitlinien an Parteien oder Verbände gebunden. Vgl. dazu: Thunert, Martin (2003). Think Tanks in Deutschland - Berater der Politik?. In Aus Politik und Zeitgeschichte, 2003, B51 (S. 30-38). Frankfurt: Societäts-Verlag. Abgerufen von http://www.bpb.de/a- puz/27231/think-tanks-in-deutschland-berater-der-politik?p=all.

128 Thunert, Martin (2003). Think Tanks in Deutschland - Berater der Politik?. In Aus Politik und Zeitge- schichte, 2003, B51 (S. 30-38). Frankfurt: Societäts-Verlag. Abgerufen von http://www.bpb.de/a- puz/27231/think-tanks-in-deutschland-berater-der-politik?p=all; Leif, Thomas (2003). "Lobbyismus ist Politikberatung". Interview mit Karlheinz Maldaner. In Leif, Thomas & Speth, Rudolf (Hrsg.). Die stille Macht. Lobbyismus in Deutschland (S. 144-157). Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

129 Moritz Hunzinger ist ein deutscher PR-Berater, der um die Jahrtausendwende der zweitgrößten PR- Beratung Deutschlands vorstand. Seine Kunden stammten hauptsächlich aus Politik und Wirtschaft. Die sogenannte „Hunzinger-Affäre“ betrifft dabei vor allem den ehemaligen Verteidigungsminister Rudolf Scharping, der - wie andere Politiker auch, u. a. der CDU-Politiker Friedrich Merz - gegen Honorar für Hunzinger auftraten. Scharping jedoch spendete im Gegensatz zu den anderen Politikern seine Gage nicht für gemeinnützige Zwecke und verlor daraufhin letztendlich seinen Posten. Neben der Honorar- affäre vergab Hunzinger u. a. auch einen Privatkredit an den Grünen-Politiker Cem Özdemir. Zudem war er in die Spendenaffäre der CDU um Karlheinz Schreiber, Wolfgang Schäuble und Helmut Kohl verwickelt. Vgl. dazu auch: Gebauer, Matthias (2002). PR-Berater Hunzinger und der Scharping-Fall. Verfangen im eigenen Netz. Abgerufen von http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pr-berater- hunzinger-und-der-scharping-fall-verfangen-im-eigenen-netz-a-205958.html; Spiegel Online (2002). Schr ö der feuert Scharping. Rauswurf in 50 Sekunden. Abgerufen von http://www.spiegel.de/poli- tik/deutschland/schroeder-feuert-scharping-rauswurf-in-50-sekunden-a-205828.html; Spiegel Online (2002). Hunzinger-Aff ä re. Ö zdemir erhielt Darlehen und PR-Honorar. Abgerufen von http://www.spie- gel.de/politik/deutschland/hunzinger-affaere-oezdemir-erhielt-darlehen-und-pr-honorar-a-206141.html.

130 Vahlenkamp, Werner & Knauß, Ina (1995). Korruption. Ein unscharfes Ph ä nomen als Gegenstand ziel- gerichteter Pr ä vention. Wiesbaden: Bundeskriminalamt, S. 20. Abgerufen von https://link.sprin- ger.com/article/10.1007/s12117-997-1064-5.

131 Statt Korruption finden sich im deutschen Strafgesetzbuch (StGB) die Begriffe Bestechung, Bestech- lichkeit, Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung unter dem Oberbegriff „Korruptionsstraftatbestände“. Vgl. hierzu: §§ 108b, 108e, 299, 299a, 299b, 331-335 und 335a StGB sowie Bundeskriminalamt (o. J.). Korruption. Abgerufen von https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/De- liktsbereiche/Korruption/korruption_node.html.

132 Transparency International Deutschland e.V. (o. J.). Was ist Korruption?. Abgerufen von https://www.transparency.de/ueber-uns/was-ist-korruption/.

133 Bundeskriminalamt (o. J.). Korruption. Abgerufen von https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/De- liktsbereiche/Korruption/korruption_node.html. Diese Definition basiert auf: Vahlenkamp, Werner & Knauß, Ina (1995). Korruption. Ein unscharfes Ph ä nomen als Gegenstand zielgerichteter Pr ä vention. Wiesbaden: Bundeskriminalamt, S. 20f. Abgerufen von https://link.springer.com/ar- ticle/10.1007/s12117-997-1064-5.

134 Anastasiadis, Stephanos, Moon, Jeremy & Humphreys, Michael (2017). Lobbying and the responsible firm: Agenda-setting for a freshly conceptualized field. In Business Ethics: A European Review, Band 27, Jahrgang 2018, Nr. 3 (S. 207-221). Hoboken: John Wiley & Sons Ltd., S. 208. Abgerufen von https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/beer.12180.

135 Anastasiadis, Stephanos, Moon, Jeremy & Humphreys, Michael (2017). Lobbying and the responsible firm: Agenda-setting for a freshly conceptualized field. In Business Ethics: A European Review, Band 27, Jahrgang 2018, Nr. 3 (S. 207-221). Hoboken: John Wiley & Sons Ltd., S. 208. Abgerufen von https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/beer.12180.

136 Vgl. dazu: Abschnitt 1.2.2.

137 Vgl. dazu: Abschnitt 1.2.3.

138 Die Vorgehensweise orientiert sich dabei an: Wenger, Jürgen (2013). Gewinngestaltung bei Innovati- onswettbewerben. Theoretische und praktische Betrachtung. Wiesbaden: Springer Gabler, S. 102ff.

139 OPAC steht für Online Public Access Catalogue. In dieser Arbeit wurde der Bibliothekskatalog der bayerischen Staatsbibliothek genutzt.

140 Hiß, Stefanie (2006). Warum ü bernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Ein soziolo- gischer Erkl ä rungsversuch. Frankfurt u. a.: Campus Verlag, S. 29; Schaltegger, Stefan & Müller, Martin (2008). CSR zwischen unternehmerischer Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsgestaltung. In Mül- ler, Martin & Schaltegger, Stefan (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Trend oder Modeerschei- nung? (S. 17-35). München: oekom verlag, S. 19.

141 Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (2017). Ehrbarer Kaufmann. Abgerufen von https://www.ihk-nuernberg.de/de/wir-ueber-uns/ehrbarer-kaufmann-csr/ehrbarer-kaufmann/; Ver- sammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V. (o. J.). Vision und Mission. Abgerufen von https://veek-hamburg.de/organisation/veek-leitbild/.

142 Hiß, Stefanie (2006). Warum ü bernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Ein soziolo- gischer Erkl ä rungsversuch. Frankfurt u. a.: Campus Verlag, S. 29; Schaltegger, Stefan & Müller, Martin (2008). CSR zwischen unternehmerischer Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsgestaltung. In Mül- ler, Martin & Schaltegger, Stefan (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Trend oder Modeerschei- nung? (S. 17-35). München: oekom verlag, S. 19.

143 Hiß, Stefanie (2006). Warum ü bernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Ein soziolo- gischer Erkl ä rungsversuch. Frankfurt u. a.: Campus Verlag, S. 27f.

144 Vgl. dazu z. B.: Aaronson, Susan & Reeves, James (2002). The European Response to Public Demands for Global Corporate Responsibility. Washington D.C.: National Policy Association, S. 2. Abgerufen von https://www.researchgate.net/publication/237756003_The_European_Response_to_Public_De- mands_for_Global_Corporate_Responsibility.

145 Hiß, Stefanie (2006). Warum ü bernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Ein soziolo- gischer Erkl ä rungsversuch. Frankfurt u. a.: Campus Verlag, S. 29f.; Schaltegger, Stefan & Müller, Mar- tin (2008). CSR zwischen unternehmerischer Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsgestaltung. In Müller, Martin & Schaltegger, Stefan (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Trend oder Modeer- scheinung? (S. 17-35). München: oekom verlag, S. 19.

146 Vgl. zum Davoser Manifest: World Economic Forum (o. J.). Building an International Organization for Public-Private Cooperation. Abgerufen von https://widgets.weforum.org/history/1973.html.

147 Vgl. zu den OECD-Leitsätzen: OECD (2018). Text of the OECD Declaration on International Invest- ment and Multinational Enterprises. Abgerufen von http://www.oecd.org/daf/inv/investment-po- licy/oecddeclarationoninternationalinvestmentandmultinationalenterprises.htm. Vgl. zu den ILO-Aktivitäten: International Labour Office (1978). Activities of the ILO, 1977. Report of the Director-General. Abgerufen von https://www.ilo.org/public/portugue/region/eurpro/lis- bon/pdf/09383_1978_64_activities.pdf. Siehe dazu auch: Unterkapitel 3.1.

148 Hiß, Stefanie (2006). Warum ü bernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Ein soziolo- gischer Erkl ä rungsversuch. Frankfurt u. a.: Campus Verlag, S. 30f.

149 Ebd., S. 31f.; Schaltegger, Stefan & Müller, Martin (2008). CSR zwischen unternehmerischer Vergan- genheitsbewältigung und Zukunftsgestaltung. In Müller, Martin & Schaltegger, Stefan (Hrsg.). Corpo- rate Social Responsibility. Trend oder Modeerscheinung? (S. 17-35). München: oekom verlag, S. 19f.

150 Hiß, Stefanie (2006). Warum ü bernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Ein soziolo- gischer Erkl ä rungsversuch. Frankfurt u. a.: Campus Verlag, S. 31; International Labour Organization (o. J.). ILO Declaration on Fundamental Principles and Rights at Work. Abgerufen von https://www.ilo.org/declaration/lang--en/index.htm; International Labour Organization (o. J.). ILO Kernarbeitsnormen. Abgerufen von https://www.ilo.org/berlin/arbeits-und-standards/kernarbeitsnor- men/lang--de/index.htm. Siehe dazu auch: Unterkapitel 3.1 .

151 Hiß, Stefanie (2006). Warum ü bernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Ein soziolo- gischer Erkl ä rungsversuch. Frankfurt u. a.: Campus Verlag, S. 32ff.; Schaltegger, Stefan & Müller, Martin (2008). CSR zwischen unternehmerischer Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsgestaltung. In Müller, Martin & Schaltegger, Stefan (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Trend oder Modeer- scheinung? (S. 17-35). München: oekom verlag, S. 19. Siehe dazu auch: Unterkapitel 3.1.

152 Hiß, Stefanie (2006). Warum ü bernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung? Ein soziolo- gischer Erkl ä rungsversuch. Frankfurt u. a.: Campus Verlag, S. 33; World Social Forum (o. J.). About the World Social Forum. Abgerufen von https://fsm2016.org/en/sinformer/a-propos-du-forum-social- mondial/.

153 Aaronson, Susan & Reeves, James (2002). The European Response to Public Demands for Global Cor- porate Responsibility. Washington D.C.: National Policy Association, S. 50ff. Abgerufen von https://www.researchgate.net/publication/237756003_The_European_Response_to_Public_De- mands_for_Global_Corporate_Responsibility.

154 Schaltegger, Stefan & Müller, Martin (2008). CSR zwischen unternehmerischer Vergangenheitsbewäl- tigung und Zukunftsgestaltung. In Müller, Martin & Schaltegger, Stefan (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Trend oder Modeerscheinung? (S. 17-35). München: oekom verlag, S. 22ff.

155 Ebd., S. 21; Müller, Martin & Hübscher, Marc (2008). Stakeholdermanagement und Corporate Social Responsibility - strategisch oder normativ?. In Müller, Martin & Schaltegger, Stefan (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Trend oder Modeerscheinung? (S. 143-158). München: oekom verlag.

156 Schaltegger, Stefan & Müller, Martin (2008). CSR zwischen unternehmerischer Vergangenheitsbewäl- tigung und Zukunftsgestaltung. In Müller, Martin & Schaltegger, Stefan (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Trend oder Modeerscheinung? (S. 17-35). München: oekom verlag, S. 23. Vgl. dazu z. B.: Hickel, Rudolf (2004). Sind die Manager ihr Geld wert? In Bl ä tter f ü r deutsche und internationale Politik, Jahrgang 2004 , Nr. 10 (S. 1197-1204). Berlin: Blätter Verlagsgesellschaft. Abgerufen von https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2004/oktober/sind-die-manager-ihr-geld-wert.

157 Schaltegger, Stefan & Müller, Martin (2008). CSR zwischen unternehmerischer Vergangenheitsbewäl- tigung und Zukunftsgestaltung. In Müller, Martin & Schaltegger, Stefan (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Trend oder Modeerscheinung? (S. 17-35). München: oekom verlag, S. 23.

158 Vgl. dazu z. B.: Meckling, Jonas (2003). Netzwerkgovernance: Corporate Citizenship und Global Gov- ernance. Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH. Abgerufen von https://nbn- resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-196516.

159 Schaltegger, Stefan & Müller, Martin (2008). CSR zwischen unternehmerischer Vergangenheits-bewäl- tigung und Zukunftsgestaltung. In Müller, Martin & Schaltegger, Stefan (Hrsg.). Corporate Social Responsibility. Trend oder Modeerscheinung? (S. 17-35). München: oekom verlag, S. 23f. Vgl. dazu z. B.: Aupperle, Kenneth, Carroll, Archie & Hatfield, John (1985). An empirical examination of the relationship between Corporate Social Responsibility and profitability. In The Academy of Man- agement Journal, Band 28, Jahrgang 1985, Nr. 2 (S. 446-463). New York: Academy of Management. Abgerufen von https://www.jstor.org/stable/pdf/256210.pdf.

160 Vgl. hierzu z. B.: Alemann, Ulrich von (1989). Organisierte Interessen in der Bundesrepublik. Wiesba- den: Springer ; Lösche, Peter (2007). Verb ä nde und Lobbyismus in Deutschland. Stuttgart: W. Kohl- hammer.

161 Michalowitz, Irina (2007). Lobbying in der EU. Wien: Facultas, S. 30.

162 Politikwissenschaftlicher Ansatz, bei dem vom Staat ausgewählte Interessenvertretungen stellvertretend für jegliche ähnliche Interessen an der politischen Entscheidungsfindung beteiligt werden. Vgl. dazu: Michalowitz, Irina (2007). Lobbying in der EU. Wien: Facultas, S. 30, 32ff. und S. 37. 163 Politikwissenschaftlicher Ansatz, bei dem Interessenvertretungen in Wettbewerb miteinander um die Beteiligung an politischen Entscheidungsfindungen stehen. Vgl. dazu: Michalowitz, Irina (2007). Lob- bying in der EU. Wien: Facultas, S. 30f. und S. 37.

164 Politikwissenschaftliches Modell, das als Ergänzung zu Korporatismus und Pluralismus dient. Die Po- litiknetzwerkanalyse ermöglicht die Analyse von Machtverhältnissen und Akteursbeziehungen inner- halb themenspezifischer Prozesse, wodurch nicht das allgemeine Verhältnis von Staat und Interessen- vertretung untersucht wird, sondern die Beziehungen von spezifischen Untereinheiten. Vgl. dazu: Mi- chalowitz, Irina (2007). Lobbying in der EU. Wien: Facultas, S. 35ff.

165 Vgl. hierzu z. B.: Zimmer, Annette & Weßels, Bernhard (2001). Interessenvermittlung in der Demokra- tie: Eine zentrale Agenda!. In Zimmer, Anette & Weßels, Bernhard (Hrsg.). Verb ä nde und Demokratie in Deutschland (S. 9-25). Opladen: Leske + Budrich; Sebaldt, Martin & Straßner, Martin (2004). Ver- b ä nde in der Bundesrepublik Deutschland. Eine Einf ü hrung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissen- schaften.

166 Vgl. hierzu z. B.: Simmert, Christian & Engels, Volker (2002). Die Lobby regiert das Land. Berlin: Argon; Tillack, Hans-Martin (2015). Die Lobby-Republik. Wer in Deutschland die Strippen zieht. Mün- chen: Hanser Berlin.

167 Vgl. hierzu z. B.: Rubner, Jeanne (2009). Br ü sseler Spritzen. Korruption, Lobbyismus und die Finanzen der EU. München: C.H. Beck; netzwerk recherche e.V. (2008). „ In der Lobby brennt noch Licht! “ . Lobbyismus als Schatten-Management in Politik und Medien. Wiesbaden: Netzwerk Recherche. Abge- rufen von https://netzwerkrecherche.org/files/nr-werkstatt-12-lobbyismus-als-schatten-management- in-politik-und-medien.pdf.

168 Vgl. hierzu z. B.: Lösche, Peter (2006). Demokratie braucht Lobbying. In Leif, Thomas & Speth, Rudolf (Hrsg.). Die f ü nfte Gewalt. Lobbyismus in Deutschland (S. 53-68) . Wiesbaden: VS Verlag für Sozial- wissenschaften.

169 Vgl. hierzu z. B.: Milbrath, Lester (1960). Lobbying as a communication process. In The Public Opinion Quarterly, Band 24, Frühling 1960, Nr. 1 (S. 32-52). Princeton: Oxford University Press. Abgerufen von https://www.jstor.org/stable/2746664?seq=1#page_scan_tab_contents; Köppl, Peter (2017). Ad- vanced Power Lobbying. Erfolgreiche Public Affairs in Zeiten der Digitalisierung. Wien: Linde Verlag, Köppl, Peter (2008). Lobbying und Public Affairs. In Meckel, Miriam & Schmid, Beat (Hrsg.). Unter- nehmenskommunikation. Kommunikationsmanagement aus Sicht der Unternehmensf ü hrung (S. 187- 220) . Wiesbaden: Gabler; Winter, Thomas von (2004). Vom Korporatismus zum Lobbyismus. Paradig- menwechsel in Theorie und Analyse der Interessenvermittlung. In Zeitschrift f ü r Parlamentsfragen, Jahrgang 35, Nr. 4 (S. 761-776). Baden-Baden: Nomos. Abgerufen von https://www.jstor.org/stable/24237309?seq=1#page_scan_tab_contents.

170 Osterberg, Sven (2017). Aufstocker im Bundestag II. Bilanz der Nebenverdienste in der 18. Wahlperiode, OBS-Arbeitspapier 26, Frankfurt/Main: Otto Brenner Stiftung, S. 14. Abgerufen von https://www.otto- brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/02_Wissenschaftsportal/03_Publikatio- nen/AP26_Aufstocker_Osterberg_2017_08_01.pdf, Osterberg, Sven & Hönigsberger, Herbert (2014). Gewerkschafter im Bundestag. In Winter, Thomas von & Blumenthal, Julia von (Hrsg.). Interessengruppen und Parlamente. Schriften der DVPW-Sektion Regierungssystem und Regieren in der Bundesrepublik Deutschland (S. 93-124). Wiesbaden: Springer VS, S. 96ff. Abgerufen von https://www.springer.com/de/book/9783531186412; Weßels, Bernhard (2014). Entkopplung von Parlament und organisierten Interessen?. In Winter, Thomas von & Blument- hal, Julia von (Hrsg.). Interessengruppen und Parlamente. Schriften der DVPW-Sektion Regierungssys- tem und Regieren in der Bundesrepublik Deutschland (S. 125-148). Wiesbaden: Springer VS, S. 134ff. Abgerufen von https://www.springer.com/de/book/9783531186412.

171 Oehmer, Franziska (2014). Ausmaß und Muster der inneren Lobby. In Winter, Thomas von & Blument- hal, Julia von (Hrsg.). Interessengruppen und Parlamente. Schriften der DVPW-Sektion Regierungssys- tem und Regieren in der Bundesrepublik Deutschland (S. 47-70). Wiesbaden: Springer VS, S. 58-68. Abgerufen von https://www.springer.com/de/book/9783531186412.

172 Gerstenhauer, Daniel (2014). Parlamentarier und Interessenverbände - Lobbying im Bundestag?. In Winter, Thomas von & Blumenthal, Julia von (Hrsg.). Interessengruppen und Parlamente. Schriften der DVPW-Sektion Regierungssystem und Regieren in der Bundesrepublik Deutschland (S. 71-91). Wiesbaden: Springer VS, S. 75ff. Abgerufen von https://www.springer.com/de/book/9783531186412.

173 Häufige Themenbereiche sind Kirche bzw. Religion und Gesundheit sowie neuerdings auch Umwelt- fragen. Vgl. hierzu z. B.: Frerk, Carsten (2015). Kirchenrepublik Deutschland. Christlicher Lobbyismus. Aschaffenburg: Alibri-Verlag; Sölch, Frank (2009). Einflussnahme auf staatliche Verfahren als Wett- bewerbsversto ß ?. Die Noerr-Penningtion-Doktrin im EG-Kartellrecht. Frankfurt u. a.: Lang.

174 Vgl. dazu z. B.: Leif, Thomas & Speth, Rudolf (2003). Die stille Macht. Lobbyismus in Deutschland. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag; Kleinfeld, Ralf, Zimmer, Annette & Willems, Ulrich (2007). Lob- bying. Strukturen. Akteure. Strategien. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften; Göhler, Gerhard, Grothe, Katrin, Schmalz-Jacobsen, Cornelia & Walther, Christian (2012). Public Affairs. Die neue Welt des Lobbyismus. Frankfurt u. a.: Peter Lang.

175 Priddat, Birger & Speth, Rudolf (2007). Das neue Lobbying von Unternehmen: Public Affairs. Arbeits- papier , Nr. 145 (S. 9ff.), Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung. Abgerufen von https://www.econs- tor.eu/bitstream/10419/116599/1/hbs_arbp_145.pdf.

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Corporate Social Responsibility und Lobbyismus. Unvereinbarer Gegensatz oder natürliche Verbündete?