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Welchen Herausforderungen müssen sich Mediatoren stellen?

Hausarbeit 2019 22 Seiten

Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1 - Deformationen nach Ballreich und Glasl

Aufgabe 2 - Machtungleichgewichte in der Mediation

Aufgabe 3 - Mediation bei Paarkonflikten mit Gewalthintergrund

Literaturverzeichnis.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aufgabe 1 - Deformationen nach Ballreich und Glasl

Die seelischen Funktionen eines Menschen können in einem Konflikt durch Gefühle, wie z.B. Ohnmacht oder Überforderung, sowie durch Stress, welcher Emotionen wie Lähmung, Wut oder Angst verursacht, beeinträchtigt oder sogar deformiert werden.1 In diesem Kontext haben Ballreich und Glasl 2 vier Deformationen aus psychologischer Perspektive konkretisiert, die im Folgenden präzisiert werden.

(1) Deformation des Wahrnehmens. Die Fähigkeit zur Sinneswahrnehmung des betreffenden Streitbeteiligten wird gestört: Einerseits werden Konfliktereignisse lediglich selektiv, einseitig, unklar und trüb wahrgenommen; andererseits wird das Konfliktgeschehen verzerrt und auf verengte Weise, d.h. mit einem Röhrenblick bzw. Tunnelblick, perzipiert.3 Zudem strebt der Betreffende die Reduktion der Komplexität an, sodass er den anderen Konfliktbeteiligten zwar nicht mehr ‚sehen‘ und ‚wahrnehmen‘ kann, aber nichtsdestotrotz sehr wohl in der Lage ist, von letzterem ausgehende potentielle Gefährdungen genau zu beobachten.4 Demnach ist der Einzelne schon voreingenommen aufgrund seiner eigenen Erfahrungen und Positionen mit der Folge, dass er gerade wegen dieser ‚kognitiven Kurzsichtigkeit‘ die Bedürfnisse und Interessen des Gegenübers nicht mehr ‚im Blick‘ hat.5 Daraus kann geschlossen werden, dass der jeweils andere auf eine enorm eingeschränkte und gefilterte Weise wahrgenommen wird. Diese Perzeption innerhalb des Konfliktmoments entspricht nicht der Wirklichkeit, wird allerdings von den Betreffenden sehr wohl als ‚echt‘ empfunden.

(2) Deformation des Denkens. Inbegriffen sind neben dem Denkvermögen auch das Vorstellungs-, Interpretations- und Erinnerungsvermögen, wobei der Betreffende gegenüber dem anderen skeptisch, misstrauisch und angriffsbereit ist, da letzterer als potentielle Gefahrenquelle betrachtet wird.6 Auch in diesem Fall spielen Emotionen eine besondere Rolle. Diese bewirken nämlich, dass der Betreffende gegenüber dem anderen Beteiligten Vorurteile entwickelt und letztlich in ein ‚Schwarz-Weiß-Denkmuster‘ verfällt bzw. der schablonenhaften Annahme folgt, seine Verhaltens- und Denkweise sei absolut korrekt und die des Gegenübers nicht.7 Dieses mittels der Vorurteile und der subjektiven Auffassung hinsichtlich der negativen Verhaltensweise des anderen erstellte Bild von der Konfliktsituation wird als ‚ self-fulfilling prophecy ‘ bezeichnet und kann zu einem ‚Kurzschluss‘ bzw. zu vorschnellem Urteilen führen. 8 Gerade solche Denkmuster tragen zur weiteren Verengung des schon im Konflikt eingeschränkten Denkvermögens massiv bei. Zudem greift der Streitbeteiligte auch noch auf verallgemeinerte sowie pauschalisierte Formulierungen zurück, mit welchen er beabsichtigt, sein Gegenüber anzugreifen.9 Aus diesem Grund ist zu diesem Konfliktmoment ein sachliches Konfliktverständnis aufseiten der Konfliktbeteiligten nicht zu erwarten. Da weder schlüssiges noch logisches Denken vorliegt, wird auch die ‚kreative Ader‘ zur Lösungsfindung gehemmt sein.

(3) Deformation des Fühlens. Besonders empfindlich reagieren die Konfliktbeteiligten auf Irritationen bei Aufkommen von Stress sowie in emotional angespannten Situationen.10 Dabei ist es durchaus denkbar, dass eine gestresste Partei ihr Gegenüber auch stresst. Daraus wird gefolgert, dass sich Stress wechselseitig emotional auswirken kann; im schlimmsten Fall gerät der Konflikt außer Kontrolle und eskaliert. Zudem reagiert der Betreffende auch sehr empfindlich auf emotionale Dissonanzen, welche die Differenz zwischen dem tatsächlich erlebten Gefühl und der Gefühlsäußerung sind, mit der Folge, dass der andere sehr vereinfacht perzipiert wird, um solche Dissonanzen im Konfliktmoment zu reduzieren.11 Ferner wird das ambivalente und widersprüchliche Gefühlsleben, z.B. Nähe - Distanz oder Angst - Hoffnung, das außerhalb von Konflikten durchaus normal ist, im Rahmen des Streits nicht ertragbar und führt dazu, dass die betreffende Person solche Polaritäten beseitigt und lediglich monovalent fühlt.12 Die daraus resultierende Unempfindlichkeit sowie die Beziehungskälte löst zugleich die Abspaltung von Gefühlsbereichen aus: Zwar sieht der Betreffende nach außen nicht verwundbar aus, im Inneren wird dieser jedoch umso empfindlicher, was einerseits das Zerbrechen der Beziehung zwischen den Streitbeteiligten fördert und andererseits die Emotionen sinn- und zweckentfremdet.13 Damit hängt auch der Rückgang der Fähigkeit zur Empathie zusammen, der sich bis hin zum Autismus entwickeln kann.14 Aufgrund dessen läuft die betroffene Person Gefahr, den Kontakt zur Außenwelt zu verlieren und sich komplett abzuschotten. Die betreffende Partei kapselt einerseits ihre Gefühle in ihrem eigenen Inneren ab, andererseits erfolgt eine Polarisierung hinsichtlich der Außenwelt.15 Daraus wird ersichtlich, dass für den Konfliktbeteiligten sein Gegenüber als der Verantwortliche für seine schlechten Gefühle gilt, auch wenn er selbst für seine Emotionen zuständig ist.

(4) Deformation des Wollens. Im Streitfall ist es nicht unüblich, dass die Beteiligten auf ihrem Willen beharren und versuchen, diesen durchzusetzen, wobei sich im Rahmen einer solchen Erstarrung bzw. Fixierung das Wollen auf eine inflexible, überschaubare Anzahl von Forderungen und Zielen begrenzt, obwohl im Normalfall viel mehr Möglichkeiten existieren.16 Zudem tendieren die Konfliktparteien in diesem Rahmen dazu, ihre Positionen zu manifestieren und sich auf solche festzulegen statt ihre Interessen bzw. Bedürfnisse darzulegen: Die starre Haltung der Betreffenden nimmt zu und die Verknüpfung von Zielen und Mitteln in solchen Positionen und Forderungen tritt deutlich hervor.17 Diese Haltung provoziert ferner ein Vernichtungsverlangen bei den betroffenen Konfliktbeteiligten, welches sich in ihrem egozentrischen Handeln widerspiegelt, insbesondere an dem ‚Alles-oder-Nichts‘-Verhalten.18 Daraus kann entnommen werden, dass der Betroffene im Affekt gerade ohne jegliche Analyse des aktuellen, von Emotionen geleiteten Willens handelt. Negative Emotionen, wie z.B. Wut oder Angst, unterstützen ebenfalls das Auftreten von Destruktionswünschen, indem sie zumeist (nicht-)menschliche Triebe und sonstige Begierden aufleben lassen.19 Solche Verhaltensmuster hängen mit dem Rückfall des Streitbeteiligten in frühere Entwicklungsstadien, wie die Kindheit, Pubertät, Schulzeit etc., zusammen, der auch als Regression bezeichnet wird, und Ursache für die instinktive Lenkung des Willens ist. 20 Somit kann festgehalten werden, dass die betreffende Partei im Konfliktmoment selbst nicht wirklich erkennen kann, was sie eigentlich möchte, sondern vielmehr Wert auf ihren aktuell auftretenden, von ihrem aufgewühlten Zustand beeinflussten Willen legt.

Um die Entstehung einer ‚dämonisierten Zone‘, die durch solche Deformationen verursacht wird, zu verhindern, muss der Mediator in jeder deformierten seelischen Funktion lösungsorientierte und klärende Wege einleiten, die optimalerweise zum ‚win-win‘ -Ergebnis führen: Das Wahrnehmen und Denken müssen sich auf das eigentliche sachliche Anliegen konzentrieren, das Fühlen muss die Fähigkeit zur Empathie zumindest teilweise wieder erwerben und der Wille muss sich auf die eigentlichen Interessen und Bedürfnisse fokussieren.21

Aufgabe 2 - Machtungleichgewichte in der Mediation

a) Schon vor Beginn einer Mediation muss der Mediator vor der Übernahme des Auftrags bereits in der Vorbereitungsphase selbst oder mithilfe eines Dritten sorgfältig analysieren, ob ein Machtungleichgewicht zwischen den potentiellen Medianden vorliegt und ob dieses ggf. ausgleichbar ist.22 Denn idealerweise sollte im Rahmen einer Mediation Machtgleichgewicht herrschen, d.h., entweder gleichgewichtige Machtverhältnisse oder zumindest ein jeweiliges Minimum an Verhandlungsmacht beider Streitbeteiligten sollten gegeben sein.23 Unter Macht ist persönliche Macht, Situationsmacht, Beziehungsmacht, Macht als sozialer Einfluss, subjektives Machtempfinden, strukturelle Macht sowie Verhandlungsmacht als Ausstiegsmacht zu verstehen.24 Während einige Machtgefälle, v.a. im Hinblick auf strukturelle Macht, offenkundig wahrnehmbar sind, kann es aber auch vorkommen, dass der ‚Schein trügt‘ und die Machtlage entweder nicht leicht identifizierbar ist oder sich die Machtverhältnisse je nach Situation ändern.25 Hierbei sind ferner der Kontext und die Dauer der Machtgefälle zu ermitteln.

Einschätzung der Falleignung. Ein Fall sollte als für die Mediation ungeeignet abgelehnt werden, wenn v.a. folgende Kriterien vorliegen: mangelnde Ergebnisoffenheit, ideologische Verhärtung, Uneinigkeit über die Beteiligung an einer Mediation, konfrontative Verhaltensweisen, keine Bereitschaft zur Nichtanwendung von Macht, strukturelle Diskrepanzen, fehlende Selbstverantwortlichkeit, mangelnde Freiwilligkeit etc. 26 Aus dieser beispielhaften Aufzählung kann gefolgert werden, dass ein Fall nicht angenommen werden sollte, wenn es klar ersichtlich ist, dass das Mediationsverfahren zur weitergehenden Schwächung eines Streitbeteiligten führen wird. Denn die Aufgabe des Mediators besteht in solch einem Fall gerade darin, die schwächere Partei zu ‚ empowern ‘ und die Macht des stärkeren Beteiligten zu limitieren; andererseits läuft er aber die Gefahr, das Prinzip der Neutralität und Allparteilichkeit zu verletzen, wenn das Machtgefälle überhaupt nicht ausgleichbar ist und er dennoch durchgehend die schwächere Partei ‚ empowert ‘. 27 Umgekehrt kann aber auch der Schluss gezogen werden, dass solche Fälle, in denen vorliegende Machtgefälle mittels der Anwendung von Einwirkungsmitteln der jeweils anderen Partei ausbalanciert werden können, gesondert zu handhaben sind, denn unter solchen Umständen ist zumeist eine gezielte Intervention des Mediators nicht notwendig.28

Methoden zur Diagnose von Machtgefällen. Um Machtgefälle effektiv diagnostizieren zu können, kann folgender Katalog mit Kontrollkriterien verwendet werden, womit einerseits Themen herausgearbeitet werden, in denen ein Machtgleichgewicht zwischen den Betreffenden herrscht, und andererseits solche Themen veranschaulicht werden, in denen jeweils ein einseitiges Machtübergewicht vorliegt.29

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle: ‚ Relative Power Relationship Assessment Form ‘ nach Haynes. Freie und verallgemeinerte Übersetzung des Originalbeispiels aus dem Englischen. Quelle: Haynes, John, Power Balancing, in: Folberg, Jay/Milne, Ann (Hrsg.), Divorce Mediation: Theory and Practice, New York 1988, 285.

Mit diesem Katalog führt der Mediator eine Skalierung von 1-10 für jede Partei bezüglich jedes einzelnen Themas durch, wobei die ‚ power factors ‘ unter das Plus und ‚ powerless factors ‘ unter das Minus eingetragen werden und die Zahl 5 weder Machtübergewicht noch Anpassung bedeutet.30 Anschließend kann der Mediator die verschiedenen Themen gegenüberstellen und auf diese Weise vergleichsweise beurteilen, ob ‚ power compensation ‘ möglich ist zwischen den verschiedenen Bereichen, in denen bei einer der Parteien die relative Machtlosigkeit erkennbar ist. 31 Sodann befindet der Mediator darüber, ob es überhaupt möglich ist, das ermittelte Gesamtbild der Machtgefälle mittels Interventionen seinerseits auszubalancieren.32 Wenn der Mediator sich für die Intervention entscheidet und dafür eigene geeignete Methoden einsetzen möchte, sollte er auf jeden Fall das Prinzip der Selbstverantwortlichkeit der Parteien respektieren und seine Pflicht zur neutralen und allparteilichen Haltung unbedingt wahren.33

Potentielle Beeinflussungsmittel 34 des Mediators.

(1) Strukturierung des Verfahrens. Als Verhandlungsverwalter sorgt der Mediator für die Einhaltung der Verfahrensetappen und beschließt, inwiefern er das Verfahren organisiert und gliedert. Gerade diese Art von Intervention spielt eine bedeutende Rolle in Bezug auf die ‚Machtdynamik‘, denn der Mediator gibt beispielsweise vor, wer zuerst reden darf, wie vorgegangen wird etc., was von großer Bedeutung hinsichtlich der Problemdefinition ist. 35 Allerdings ist zu beachten, dass alle Konfliktbeteiligten auf gleiche Weise behandelt werden und z.B. die gleiche Redezeit haben.

(2) Kontrolle der Kommunikation. Kommunikationsstruktur und Kommunikationsverhalten können durch den Mediator geleitet werden, sowohl zwischen den Parteien als auch innerhalb einer Partei, z.B. Großgruppe.36 Während auf das Kommunikationsverhalten mittels Techniken, wie z.B. dem Aktiven Zuhören, Zusammenfassen, Reframing, Chunking etc., eingewirkt werden kann, erfolgt die Intervention in die Kommunikationsstruktur durch das Bitten des Mediators um Direktkontakt der Medianden, um Kommunikation lediglich über ihn bzw. nur mit ihm in Anwesenheit von beiden oder um das Durchführen von Einzelgesprächen (caucus), sofern die Konfliktbeteiligten damit einverstanden sind.37 Dabei ist v.a. der caucus ein Instrument, in dem der Mediator die Kommunikation absolut kontrollieren kann und den Informationsfluss zwischen beiden Parteien mittels Reframing derart gestalten kann, dass das Gegenüber damit einverstanden ist.38

(3) Kontrolle des Settings. Die äußeren Rahmenbedingungen, wie Ort der Mediation, Sitzordnung, Tischform etc., sind wichtig, denn sie wirken sich auf die Verhandlungsatmosphäre aus. Es ist möglich, dass der Mediator mittels solcher Faktoren auf ein existierendes Machtungleichgewicht reagiert.39

(4) Festlegung von Terminen und Fristen. Damit kann der Anfang, die Dauer und das Ende der Mediation durch den Mediator vorgegeben werden.

(5) Kontrolle des Informationsflusses. Der Mediator kann die Medianden auf denselben Kenntnisstand bringen, indem er offenbarte Informationen an beide Parteien gleichmäßig übermittelt.

(6) Entscheidung über die Teilnahme von Dritten. Ob und wann eine Partei zur eigenen Unterstützung eine in den Konflikt nicht verwickelte, dritte Person hinzuziehen sollte, kann durch den Mediator festgelegt werden.40

(7) Beteiligung von Sachverständigen. Ist es zu einem bestimmten Zeitpunkt von Bedeutung, dass ein Sachverhalt von einem Experten begutachtet werden soll, dann kann der Mediator - auch zum ‚ Empowern‘ des schwächeren Beteiligten - einen solchen anfordern.41

(8) Einsatz institutioneller oder legitimer Macht. Wenn der Mediator bei einer anerkannten Institution tätig ist, kann dieser möglicherweise aufgrund dessen mehr Anerkennung bekommen als ein unabhängiger Mediator und demzufolge über mehr Optionen verfügen zum Ausgleichen von Machtgefällen.42 Umgekehrt können aber Mediatoren auch externe Autoritäten in das Verfahren einbinden zwecks Einwirkung auf die Streitbeteiligten, wie beispielsweise Richter, Experten, Vorgesetzte etc.43

(9) Anknüpfen an typische Verhaltensmuster. Indem der Mediator gezielt solche existierenden Verhaltensmuster aufgreift und darauf eingeht, kann er auf das dadurch resultierende Machtungleichgewicht reagieren und somit eine neue Perspektive auf die Konfliktlösung erzeugen.

(10) Gezielter Einsatz von Zweifeln. In seiner Funktion als ‚ agent of reality ‘ kann der Mediator solche Zweifel punktuell verwenden und folglich kreative Zweifel bei dem stärkeren Streitbeteiligten hervorrufen, indem er den schwächeren hinsichtlich der Position des stärkeren befragt. 44 Jedoch darf der Mediator dieses Machtmittel nicht missbrauchen.

(11) Freundschaft mit dem Mediator. Auf internationaler Ebene ist dieses Beeinflussungsmittel von Bedeutung, v.a., wenn der Mediator eine bedeutende Rolle im Rahmen der Ressourcenverteilung etc. spielt: Indem der Mediator den Betreffenden über die Vorteile einer friedlichen Vereinbarung in Kenntnis setzt, wird es ihm durchaus möglich, auf den Machtausgleich einzuwirken.45

(12) Drohung. Lediglich in ‚ med-arb ‘-Verfahren ist dieses Mittel angemessen: Die Änderung der Meinung bzw. des Verhaltens einer Partei gegen ihren Willen kann z.B. auf indirekte Weise erfolgen, indem der Mediator ihre Ungeduld oder ihr Missfallen mittels verbaler oder non-verbaler Kommunikation projiziert. 46

[...]


1 Ballreich, Spektrum der Mediation 2007, 17 (18); Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 21; Schmidt, Konflikt, 84 f.; vgl. Koschany-Rohbeck, Wirtschaftsmediation, 51.

2 Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 21 ff.

3 vgl. Ballreich, Spektrum der Mediation 2007, 17 (18); Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 23; Glasl, ZKM 2007, 103 (105); Koschany-Rohbeck, Wirtschaftsmediation, 52.

4 Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 23; Glasl, Konflikt, 133; Koschany-Rohbeck, Wirtschaftsmediation, 52; Scheuermann, Mediation, 19; Schmidt, Konflikt, 85.

5 Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 24; Scheuermann, Mediation, 19.

6 Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 21; Glasl, ZKM 2007, 103 (105); Scheuermann, Mediation, 20; Schmidt, Konflikt, 86; Ultes, Interkulturelle Mediation, 47.

7 Ballreich, Spektrum der Mediation 2007, 17 (18); Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 24 f.; Glasl, Konflikt, 134; Koschany-Rohbeck, Wirtschaftsmediation, 53.

8 Koschany-Rohbeck, Wirtschaftsmediation, 53; Merton, The Antioch Review 1948, 193 (195 f.); Schmidt, Konflikt, 86; Ultes, Interkulturelle Mediation, 47.

9 Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 25; Koschany-Rohbeck, Wirtschaftsmediation, 53; Scheuermann, Mediation, 20.

10 Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 26; Glasl, ZKM 2007, 103 (105); Schmidt, Konflikt, 86.

11 vgl. Hochschild, The Managed Heart, 90 ff.; Schmidt, Konflikt, 86.

12 Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 26; Glasl, ZKM 2007, 103 (105); Koschany-Rohbeck, Wirtschaftsmediation, 53.

13 Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 27.

14 ders., 27; Ballreich, Spektrum der Mediation 2007, 17 (18); Glasl, ZKM 2007, 103 (105); Newcomb, Human Relations 1947, 69 (69 ff.); Schmidt, Konflikt, 86.

15 Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 27.

16 ders., 28; Ballreich, Spektrum der Mediation 2007, 17 (18); Koschany-Rohbeck, Wirtschaftsmediation, 54.

17 Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 28; Glasl, ZKM 2007, 103 (105); Koschany-Rohbeck, Wirtschaftsmediation, 54; Schmidt, Konflikt, 87.

18 Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 28; Glasl, ZKM 2007, 103 (105 f.); Schmidt, Konflikt, 87.

19 Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 29; Glasl, ZKM 2007, 103 (105); Koschany-Rohbeck, Wirtschaftsmediation, 54; Schmidt, Konflikt, 87.

20 Ballreich/Glasl, Mediation in Bewegung, 29; Glasl, ZKM 2007, 103 (105); Koschany-Rohbeck, Wirtschaftsmediation, 54; Schmidt, Konflikt, 87.

21 Ballreich, Spektrum der Mediation 2007, 17 (18); Glasl, Konflikt, 132.

22 Budde, Machtgefällen, 54; Koschany-Rohbeck, Wirtschaftsmediation, 362.

23 Besemer, Mediation, 92; Breidenbach, Mediation, 248.

24 Budde, Machtgefällen, 6 ff.

25 ders., 55.

26 ders., 56 f.; vgl. Besemer, Mediation, 92.

27 vgl. Bastine/Link/Lörch, Familiendynamik 1992, 379 (384); vgl. Haynes, Power Balancing, 285.

28 Budde, Machtgefällen, 55.

29 ders., 58; Haynes, Power Balancing, 285.

30 Budde, Machtgefällen, 58; Haynes, Power Balancing, 285.

31 Budde, Machtgefällen, 58; Haynes, Power Balancing, 285.

32 Budde, Machtgefällen, 58; Haynes, Power Balancing, 285 f.

33 Budde, Machtgefällen, 58.

34 Die folgenden zwölf Machtmittel sind entnommen aus: Budde, Machtgefällen, 59 ff.

35 Budde, Machtgefällen, 59.

36 ders., 59.

37 ders., 59.

38 ders., 59.

39 ders., 60.

40 ders., 60.

41 ders., 60.

42 ders., 60.

43 ders., 60

44 ders., 61.

45 ders., 62.

46 ders., 62.

Details

Seiten
22
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783668921177
ISBN (Buch)
9783668921184
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v463386
Institution / Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,0
Schlagworte
Deformation Wahrnehmung Glasl und Ballreich Macht Machtgefälle Gewalt Paarbeziehung Gewalt in der Familie Kinder Machtausgleich Machtbalance Konflikt Beeinflussungsmittel Kommunikation Mediationsprojekt

Autor

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