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Digitale Geschäftsmodelle, Eigentumsrechte, Nutzungsrechte, Interkonnektivität und Freiheit bei Pareto-effizienten Tauschmärkten

Akademische Arbeit 2019 25 Seiten

Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung & Kontextualisierung
1.1 Kontextualisierung: Der Übergang von physischen zu digitalen Gütern

2 Methodik
2.1 Limitationen des gewählten Ansatzes... 7

3 Eigentumsrechte im Pareto-Effizienten Tauschmarkt.
3.1 Modellierung von Eigentumsrechten im Tauschmarkt
3.1.1 1.Leitsatz für Eigentum im Markt
3.1.2 2. Leitsatz für Eigentum im Markt
3.1.3 Anwendungen
3.1.4 3. Leitsatz für Eigentum im Markt
3.2 Eigentum und Freiheit durch den Besitz von materiellen Gütern
3.2.1 4. Leitsatz für Eigentum im Markt
3.3 Das Nicht-Interferenzprinzip als determinierendes Kriterium von Eigentum

4 Das Nicht-Interferenz Prinzip
4.1.1 5. Leitsatz für Eigentum im Markt
4.2 Ein Argumentfür Eigentum als Grundlage der individuellen Freiheit

5 Eigentumsrechte im digitalisierten Pareto-Effizienten Tauschmarkt ...16
5.1 Ein Argument für eine Verletzung der Nicht-Interferenz Prinzips durch digitale Güter
5.1.1 6. Leitsatz für Eigentum im Markt
5.2 Gütertransformationen im digitalen Tauschmarkt
5.2.1 7. Leitsatz für Eigentum im Markt
5.3 Ein Argument für die systematische Verletzung des Nicht-Interferenz Prinzips durch den Prozess der Digitalisierung

6 Das Interkonnektivität-Nicht-Interferenz Widerspruchsprinzip für digitale Güter
6.1.1 8. Leitsatz für Eigentum am Markt

7 Ein Argument für die Enteignung und Entrechtung von Individuen im digitalisierten Markt

8 Zusammenfassung & weiterführende Anmerkungen

9 Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hinweise zur Verwendung von Variablen in dieser Arbeit

Genutzte Variablen in dieser Arbeit sind als ordinale Indikatoren zu betrachten, die der Verdeutlichung der angewandten Argumentationslogik dienen. Bsp:

1.A>B
2.B>C
3.→ A>C

1 Einleitung & Kontextualisierung

“Imagine you purchase a new book from Amazon. You visit Amazon.com, find a book that looks promising, click the familiar Buy Now button, wait a mere two days for Amazon Prime delivery, and promptly place that new volume on your bookshelf, waiting for the perfect rainy day to crack it open. The next morning, you wake up to find a book-sized gap on your shelf. (…) As unthinkable as this scenario may be, it is almost exactly what happened to Amazon Kindle users in 2009 “

( entnommen aus: Perzanowski et.al, What we buy when we buy now, 2017, p.317,)

In der heutigen Zeit ist es möglich, den Einfluss von Informationstechnologie in nahezu allen Bereichen des menschlichen Lebens wahrzunehmen. Die technologischen Revo- lutionen des digitalen Zeitalters, zusammengefasst unter den Begriffen „digitale Trans- formation“(DT) und Digitalisierung1, beeinflussen in erheblichen Ausmaßen die Art und Weise wie Menschen miteinander kommunizieren und sich organisieren. Im wirtschaftli- chen Kontext bedeutet dies, dass traditionelle Konzeptionen des Wirtschaftens, wie in etwa das hierarchisch aufgebaute Unternehmen oder das klassische Verständnis von Marktdynamiken in der Qualität ihrer Gültigkeit und in der Möglichkeit ihrer Anwendbar- keit an Relevanz verlieren und das neue, innovative digitaltechnik-basierte Geschäfts- modelle an Relevanz gewinnen.2 Ein Beispiel hierfür stellt die Transformation von klas- sischen in digitale Märkte dar: Unternehmen wie Amazon oder Streamingdienste wie Spotify oder Netflix repräsentieren sehr erfolgreiche Beispiele für digitale Geschäftsmo- delle, welche den klassischen Medienkonsum, wie in etwa durch die DVD, CDs und das physische Buch, nachhaltig zu verdrängen scheinen.3 4

1.1 Kontextualisierung: Der Übergang von physischen zu digitalen Gütern

Der Übergang von Märkten, geprägt durch eine Güter-Dominate Logik (GD-Logik), hin zu Märkten, charakterisiert durch eine Service-Dominanten Logik (SD-Logik), kann da- her als zentraler Paradigmenwechsel von DT begriffen werden.5 Das wesentliche Merk- mal von digitalen Märkten ist wie beschrieben in der Tendenz zu identifizieren, dass physische Güter durch interkonnektive6 Informationstechnologie ersetzt oder ergänzt und beispielsweise als „Product as a Service“ begriffen werden.7 Der Begriff „Product as a Service“ kann dabei als die Monetarisierung von after-sale Kundenbeziehungen durch Digitaltechnik betrachtet werden, wie in etwa der Fall bei „Freemium“ Apps. 8 9 Per- zanowski et. al (2017) postulieren in ihrer Studie „What we buy when we buy now “:

„(…)a digital (…) transaction is continuous, linking buyer and seller, and giving the seller post-transaction power that would be impossible in physical markets.”10

In Verbindung mit der Aussage von Perzanowski et. al (2017), dass DT einen inter- konnektiven Anbietermarkt erzeugt, erlauben Fortschritte auf dem Gebiet der Data Ana- lytics und Digitaltechnik eine effiziente Beobachtung und Beeinflussung menschlichen Verhaltens. Diese Fortschritte gehen einher mit hohen positiven synergetischen Effekten für digitale Produktkonzepte, da sie after-sale Nutzerkonzepte effektiver und effizienter werden lassen. Dies führt bereits heute zu einer Anpassung des Individualverhaltens durch den „Beobachter“ / Hawthorne-Effekt, da Individuen ihr Verhalten an eine mögliche Situation der Beobachtung durch technologische Faktoren (Überwachung durch Apps, GPS-Tracking durch Smartphones, Suchmaschinenalgorithmen, Big Data, „Freemium“ verdacht gegenüber Freeware etc.) anpassen.11

Die den Hawthorne Effekt, unter anderem bedingenden und durch den Missbrauch von digitalen Services und Produkten ausgelösten Skandale der letzten Zeit, (Camebridge Analytica Skandal12, mehrere signifikante Datenlecks13 etc.) in Verbindung mit der stei- genden Dominanz von Per-se interkonnektiven/„überwachenden“ Produkten, wie in etwa Amazons „Alexa“14, und die Kombination eben jener Produktarten mit den Gefah- ren von „Product as a Service“ Dienstleistungen einer physische Güter substituierenden SD-Logik (illustriert durch das Eingangs angeführte Beispiel in 1.), werden bereits heute unter dem Begriff „Surveillance Capitalism / Überwachungskapitalismus“ als neue Form der kapitalistischen Marktwirtschaft eingestuft.15 In diesem Kontext wird auch der Begriff der „Surveillance Culture / Überwachungskultur“ genutzt, der die kulturelle Integration, Akzeptanz und Kompensation von Überwachung, Eigentums und Freiheitsverlust durch kulturelle Normen beschreibt.16 17 Die in dieser Arbeit angeführte Argumentation zeigt, dass der digitaltechnikbasierte Wandel hin zu einem zunehmend interkonnektiven, über- wachenden und damit weniger freiheitlichen System erhebliche Risiken für die individu- alistische, freiheitliche und eigentumsbasierte Konzeption der Gesellschaft mit sich brin- gen könnte und schwerwiegende Frage für die ethische Dimension von digitalen Ge- schäftsmodellen im Speziellen und der Digitalisierung im Generellen, vor allem in Bezug auf Eigentum und Eigentumsrechte aufwirft. 18 Perzanowksi et.al (2017) konstatieren:

“ Permanent possession is not the only right traditionally associated with ownership that is at stake in the digital environment.”19

Basierend auf dieser Annahme können die folgenden Ziele für diese Arbeit definiert werden:

- Beschreibung und Analyse der Funktionsweise von Eigentum und Freiheit im klassischen Markt
- Beschreibung und Analyse der Funktionsweise von Eigentum und Freiheit im di- gitalisierten Markt
- Beschreibung und Analyse der Auswirkung von DT auf Eigentum und Freiheit

Gemäß den genannten Zielen werden nun im nächsten Kapitel die Methodik zur Errei- chung der definierten Ziele vorgestellt.

2 Methodik

Diese Arbeit modelliert und diskutiert die Funktionsweise von Eigentum und die Auswir- kungen von DT auf die vorgestellte Konzeption von Eigentum an einem theoretischen Modell eines perfekten klassischen Tauschmarktes. Es wird daher die makroökonomi- sche Methode der Partialanalyse mit einem hypothetischen Markt als Erkenntnisobjekt genutzt, um im Rahmen der gewählten Prämissen des Modells präzise und konsistente Annahmen und Argumente in Bezug auf isolierte Ursache-Wirkungszusammenhänge anhand der Modelllogik ableiten zu können. Dies geschieht durch die partielle Ableitung eines funktionalen Zusammenhangs (eines Kausalmechanismus) nach einer von meh- reren unabhängigen Variablen unter der Ceteris-Paribus-Annahme.20

2.1 Limitationen des gewählten Ansatzes

Es ist an dieser Stelle notwendig anzumerken, dass die gewonnenen Erkenntnisse die- ser Arbeit stets im Rahmen der zugrundeliegenden Modellierung anhand der Methode der Partialanalyse zu interpretieren sind. Dies bedeutet, dass die isolierte und model- lierte Betrachtung eines Ursache-Wirkungszusammenhangs Einflüsse anderer potenzi- ell relevanter Faktoren ignoriert und daher lediglich einen Indikator darstellt.

3 Eigentumsrechte im Pareto-Effizienten Tauschmarkt

Um ein umfassendes Verständnis der Thematik zu ermöglichen, wird in diesem Kapitel ein hypothetisches Beispiel für die Funktionsweise und Charakteristika von Eigentum an einem Model eines perfekten klassischen Tauschmarktes illustriert. Ein Tauschmarkt M sei definiert durch die folgenden Charakteristika:21

- Abwesenheit von Geld als Tauschmittel
- Direkter Austausch von Gütern G zwischen rationalen Entscheidern innerhalb einer Gruppe von Individuen Ni, statt indirekter Austausch mit dem Markt
- Basierend auf ii.: Individuen in Ni sind nutzenmaximierende Akteure
- Annahme der Abwesenheit von Transaktionskosten TK in M, mit der Implikation das Nutzenfunktionen von Entscheidern ohne zusätzliche Kosten überschneiden können, mit TK(M) = 0
- Annahme eines durch Pareto- Verbesserungen22 erreichbaren Pareto-effizien- ten23 Marktequilibriums.

Es ist notwendig anzumerken, dass die getroffenen Annahmen von theoretischer Natur sind. Reguläre, reale Tauschmärkte verursachen signifikante Transaktionskosten für ra- tionale Entscheider, welche durch ein Gütertransformationsmechanismus (Geld) und an- dere Maßnahmen (Verträge, Signalling, Marktinstitutionen etc.) reduziert werden müs- sen, um ein effektives, im Regelfall nicht Pareto-effizientes Markt-Equilibrium zu gene- rieren.24 25 Die Annahmen erlauben jedoch eine präzise und verständliche Modellierung der Funktion von Eigentumsrechten und die unkomplizierte Einführung und Analyse des Einflusses von digitalen Gütern auf das ursprüngliche angewandte Konzept von Eigen- tum ohne das umfänglicher auf die Einzelheiten der Transaktionskostentheorie und der Neuen Institutionenökonomik in dem weiteren Verlauf dieser Arbeit eingegangen werden muss.

3.1 Modellierung von Eigentumsrechten im Tauschmarkt

Basierend Kapitel 3. wird daher ein perfekter Tauschmarkt M mit einer Anzahl Individuen Ni (2….n) und einer Anzahl von materiellen Gütern Gm (G1…Gn) angenommen, wobei jedes Individuum n in M das Recht RG auf Eigentum besitzt. RG manifestiert sich als Konsequenz für jedes Individuum n in Ni in der Möglichkeit ein Portfolio an Gütern GN, bestehend aus den Gütern G1 …Gn, resultierend in GN (G1 …Gn) aus dem Gesamtgü- terportfolio Gm von M exklusiv zu besitzen. Ein Recht RG von n auf GN wird nun definiert als

“(…) the capacity to call upon the collective to stand behind one’s claim to a benefit stream.”26

Basierend auf der genannten Definition können zwei zentrale Grundprämissen für eine Argumentation über Eigentum abgeleitet werden.

Es wird als erste Grundprämisse dieser Untersuchung angenommen, dass Eigentum entgegen eines Naturrechtargumentes gesellschaftlich legitimiert, geschützt und defi- niert sein muss, damit Eigentum im beschriebenen Markt M existieren kann (beispiel- weise durch eine Verfassungsgarantie).27

Die zweite Grundprämisse ist eine konsequentialistischen Auffassung von Eigentum, welche sich primär auf die positiven Konsequenzen des Besitzes von Eigentum, in Form eines „benefit streams“ bezieht.28 Das Recht RG1 eines Individuums n1 auf den Besitz eines Gutes G1 innerhalb seines Güterportfolios GN1 (G1) beinhaltet somit den gesellschaftlich garantierten Besitz des kumulierten Wertes 29 von G1, definiert als π(GN1), bestehend aus allen potenziellen Wertgenerierungen von G1, definiert als G1T0Tn,die durch G1 über einen Zeitraum t0-tn resultieren könnten und welche alleinig dem rechteinnhabenden Individuum zur freien Verfügung zusteht. Es ist notwendig an- zumerken, dass GN dabei durch eine formale oder informelle von Ni anerkannte regula- tive Marktinstitution IM durch eine die Verfügungsfreiheit limitierende Regeleinführung LIM reduziert werden kann.30 LIM sei daher definiert als das „moralische Limit“ des Marktes, welches die Verfügungsfreiheit aller Individuen in einem System durch die Einhaltung einer systemweiten ethischen Minimalnorm einschränkt, um gewisse moralische As- pekte nicht der Marktlogik zu unterwerfen.31 32 LIM von M wird an dieser Stelle als die, Minimalnorm definiert, das Güter von Individuen nur durch einen Pareto-verbessernden Tausch zu erwerben sind und abweichendes Verhalten vom Kollektiv sanktioniert wird, beispielsweise durch den Ausschluss eines von LIM (M) abweichenden Individuums aus M. Aus wohlfahrtsökonomischer Perspektive kann LIM als die Trade-off Beziehung zwi- schen statischem kollektiven Wohlfahrtsverlust durch unlimitierte Verfügungsfreiheit über Eigentum und dem Wohlfahrtsgewinn entstehend durch den Umfang der Nutzen- maximierung durch Eigentum, ermöglich durch den Umfang der Verfügungsfreiheit, be- trachtet werden.33 Gleichungssysteme34 (I.) und (II.) fassen nun die beschriebene Defi- nition von Eigentumsrecht zusammen:

[...]


1 Der Prozess der Digitalisierung sei manifestiert durch die digitale Transformation eines Marktes = teilweise synonyme Verwendung der beiden Begriffe.

2 Danaher et. al, UNDERSTANDING MEDIA MARKETS IN THE DIGITAL AGE: ECONOMICS AND METHODOLOGY, 2013, p.1

3 Perzanowski et.al, What we buy when we buy now, 2017, p.317, p.325ff

4 Deloitte, Digital Media: Rise of on-demand content, 2015, p.4

5 Ilic et.al, Product as a Service: Enabling Physical Products as Service End-Points, 2014, p.2

6 Interkonnektiv: Die Erzeugung eines Netzwerks aus Senoren und Information zwischen zwei oder mehreren Objekten. Siehe: Diamandis, Bold, 2016, p.41ff

7 Ilic et.al, Product as a Service: Enabling Physical Products as Service End-Points, 2014, p.2

8 Fleisch, Business Models and the Internet of Things, 2014, p.4

9 Als Beispiele können weiterhin genannt werden: Pay per Use, Rent instead of Buy oder Video- games as a Service Geschäftsmodelle

10 Perzanowski et.al, What we buy when we buy now, 2017, p.318

11 JRC Digital Economy Working Paper 2017-01, The economics of ownership, access and trade in digital data, 2017, p.4

12 Camebridge Analytica Skandal,siehe: https://www.theguardian.com/news/series/cambridge- analytica-files

13 Siehe: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hacker-orbit-klaute-ohne-grosse-faehigkeiten- daten-15994282.html

14 Siehe: https://science.apa.at/dossier/Der_digitale_Mensch_Zur_Interkonnektivitaet_auf_al- len_Ebenen/SCI_20180425_SCI78795082841819718

15 Lyon, Surveillance capitalism, surveillance culture and data politics, 2018, p.1

16 Lyon, Surveillance capitalism, surveillance culture and data politics, 2018, p.6

17 Ein Beispiel könnte ein naiver „Techno-Optimismus“ darstellen

18 Reflektiert in Artikel 2 GG

19 Perzanowski et.al, What we buy when we buy now, 2017, p.317

20 Siehe: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/partialanalyse-42440

21 Williams, The New Barter Economy, 1995, p.85

22 Eine Pareto-Verbesserung liegt dann vor, wenn sich eine Person durch eine Transaktion (Bsp. einen Tausch) verbessern kann, ohne dass andere Personen sich verschlechtern. Siehe: www.welt-der-bwl.de/Pareto-Effizienz

23 Ein Markt ist pareto-effizient, wenn es keine Möglichkeit gibt, jemanden besser zu stellen, ohne jemand anderen dadurch schlechter zu stellen. Siehe: www.welt-der-bwl.de/Pareto-Effizienz

24 Williams, The New Barter Economy, 1995, p.85-87

25 Man stelle sich in diesem Kontext die Ineffizienz eines rein tauschbasierten Autohandels vor.

26 Di Gregorino et. al, PROPERTY RIGHTS, COLLECTIVE ACTION, AND POVERTY, 2008, p. 5

27 Siehe Artikel 14 GG (1); https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html

28 Barros, Property and Freedom, 2009, p.44

29 „Wert“ sei definiert als eine ordinale Attribution von Nutzeneinheiten zu einem Gut.

30 Als Beispiel siehe: Artikel 14 GG (1): „Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.“

31 Curchin, From the Moral Limits of Markets to the Moral Limits of Welfare,2015, p.4

32 Beispiele: Das Verbot Organe zu verkaufen, Verbot von Sklaverei oder Kinderarbeit, das Recht auf körperliche Unversehrtheit oder das Recht Waffen zu besitzen, sie aber nicht öffentlich tragen zu können oder Steuern auf den Ertrag von Eigentum.

33 JRC Digital Economy Working Paper 2017-01, The economics of ownership, access and trade in digital data, 2017, p.25

34

Details

Seiten
25
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783668934160
ISBN (Buch)
9783668934177
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v463206
Institution / Hochschule
Hochschule Fresenius Idstein – Wirtschaftsingenieurwesen
Note
1,0
Schlagworte
Freiheit Eigentum Digitalisierung Kapitalismus Märkte KI Big Data Philosophie Digitale Transformation Rechte

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