Lade Inhalt...

Komplimente im Italienischen

Eine empirische Studie zur syntaktischen Formelhaftigkeit italienischer Komplimente im Rahmen von Bewertungen auf BlaBlaCar

Hausarbeit 2019 15 Seiten

Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Theoretischer Teil
2.1. Definition Kompliment
2.2. Abgrenzung des Kompliments zu benachbarten Sprechakten
2.3. Forschungsüberblick

3. Empirischer Teil
3.1. Korpuserstellung
3.2. Hypothese: syntaktische Formelhaftigkeit von Komplimenten im Italienischen
3.3. Hypothesenauswertung
3.3.1. Methodik
3.3.2. Struktur 1
3.3.3. Struktur 2
3.3.4. Struktur 3
3.3.5. Mögliche Gründe für erzielte Ergebnisse

4. Fazit

5. Bibliographie

Tabellenverzeichnis

(Tabelle 1)

(Tabelle 2)

(Tabelle 3)

(Tabelle 4)

(Tabelle 5)

(Tabelle 6)

(Tabelle 7)

Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

God save these hands‘ und ‚C’est très bon’ machen im ersten Augenblick nicht den Anschein, Aussagen zu sein, die auf den gleichen Situationskontext zurückführen. Tatsächlich sind aber beide Aussagen Komplimente, die während einer Studie zu Komplimenten während Abendessen in Lyon, Frankreich und Beirut, Libanon aufgenommen wurden (vgl. Traverso/Dimachki 2017). Diese zwei Beispiele zeigen exemplarisch, wie unterschiedlich Komplimente in verschiedenen Kulturen ausfallen können, obwohl sie sich auf ein und dieselbe Situation beziehen. In einigen Fällen kann diese Divergenz im Verständnis bestimmter Sprechakte unter Umständen zu Missverständnissen und Konflikten führen.

Mit Komplimenten und der Art, wie sie in verschiedenen Sprachen und Kulturen geäußert, verstanden und erwidert werden, beschäftigt sich unter anderem die Interkulturelle Pragmatik, meist im Rahmen der Höflichkeitsforschung. Zahlreiche Werke geben bereits Aufschluss über die Theorie mit verschiedenen Definitionen von Komplimenten, aber auch viele kontrastive Analysen machen die Materie dieses spezifischen Sprechakts greifbarer, indem vor allem Variationen in der sprachlichen Struktur, in der Frequenz, im Status und in den Reaktionen aufgedeckt wurden. Auch in dieser Arbeit wird eines dieser Untersuchungsfelder im Fokus liegen: Anhand von italienischen Bewertungskommentaren auf BlaBlaCar soll die sprachliche Struktur, genauer die syntaktische Formelhaftigkeit der geäußerten Komplimente untersucht werden. Dabei wird die Korpusanalyse größtenteils an Joan Manes‘ und Nessa Wolfsons Studie (1981) zur Formelhaftigkeit bei Komplimenten des amerikanischen Englisch angelehnt sein.

In einem theoretischen Teil soll auch in dieser Arbeit zunächst ein kurzer Überblick über eine mögliche Definition von Komplimenten gegeben werden, gefolgt von einer kurzen Präzisierung in Form einer Abgrenzung zu benachbarten Sprechakten, die es nicht mit dem Kompliment gleichzusetzen gilt. Der anschließende Forschungsüberblick wird den bisherigen Stand der Forschung zu Komplimenten, besonders zur hier thematisierten Formelhaftigkeit präsentieren, ohne dabei die Besonderheit von Online-Komplimenten außer Acht zu lassen. Im empirischen Teil folgt dann die eigentliche Analyse des Korpus, nachdem dessen Erstellung, die genaue Hypothese mit ihrem Hintergrund zu Manes und Wolfson und die Methodik bei der Auswertung genauer erläutert wurden. Mögliche Gründe für die erzielten Ergebnisse werden anhand der italienischen Kulturstandards geliefert, bevor im Fazit die wesentlichen Aspekte der Arbeit noch einmal zusammengefasst und synthetisiert werden.

2. Theoretischer Teil

2.1. Definition Kompliment

Für die spätere Analyse soll in diesem ersten Teil der Arbeit eine theoretische Grundlage für das praktisch Untersuchte gelegt werden. Zahlreiche Wissenschaftler haben sich mit möglichst treffenden Definitionen für Komplimente beschäftigt, doch auf die Definition nach Holmes (1986) soll hier zurückgegriffen werden:

A compliment is a speech act which explicitly or implicitly attributes credit to someone other than the speaker, usually the person addressed, for some ‘good’ (possession, characteristic, skill, etc.) which is positively valued by the speaker and the hearer (Holmes 1986: 485).

Demnach muss sich ein Kompliment nicht zwangsläufig direkt auf den Adressaten im Gespräch beziehen; dies wäre ein explizites oder auch sogenanntes direktes Kompliment. Indirekte Komplimente manifestieren sich zum Beispiel mittels einer Person, die dem Gesprächspartner nahesteht. So kann die Aussage über ein gut erzogenes und höfliches Kind durchaus auch als indirektes oder implizites Kompliment an die Eltern verstanden werden (vgl. Traverso/Dimachki 2017: 140).

Die Funktionen von Komplimenten können je nach Intention des Sprechers variieren. So können sie zur (Wieder-)Herstellung oder Aufrechterhaltung von Sozialkontakten dienen, sie können einfacher Ausdruck von Höflichkeit und Respekt sein, aber sie können vom Komplimentierenden aus Eigeninteresse auch zur bewussten Beeinflussung des Gesprächspartners geäußert werden oder indirekt als Kritik gemeint sein (vgl. Werthwein 2009: 6). Intention des Sprechers und Verständnis des Hörers stimmen zudem nicht immer überein und besonders im Kontakt verschiedener Kulturen kommt es deswegen gelegentlich zu Problemen aufgrund von Fehlinterpretationen. In solchen Fällen spricht man von Komplimenten als face threatening acts, also solchen Sprechakten, die das Gesicht des Anderen bedrohen oder verletzen (vgl. Probst 2003: 212). Geht man nämlich davon aus, dass Komplimente grundsätzlich mit einer positiven Intention verknüpft sind, so spricht man von der Befriedigung der positive face wants, dem Bestreben des Individuums nach gesellschaftlicher Bestätigung und Anerkennung, aber auch die negative face wants, das Streben nach Uneingeschränktheit durch andere, werden bei gelungenen Komplimenten berücksichtigt (vgl. Brown/Levinson 2009: 62). Allgemeines Ziel ist es also, die Beziehung und Solidarität zwischen den Interaktanten zu stärken und den Adressaten nicht in seiner Freiheit zu beschränken, etwa weil letzterer sich im Gegenzug dazu gezwungen sieht, das Kompliment zu erwidern (vgl. Bonacchi 2011: 40). Je nach Kulturraum ist es folglich gar nicht so selbstverständlich, wie man in unserem Umfeld standardmäßig zu glauben vermag, dass Komplimente immer gut ankommen und beim Gegenüber für Freude sorgen.

2.2. Abgrenzung des Kompliments zu benachbarten Sprechakten

Das Kompliment wird nach Pomerantz (1978) im Rahmen eines positiven Höflichkeitsaktes unter anderem zusammen mit weiteren Sprechakten wie denen des Angebots, der Einladung, der Gratulation und des Lobs in die „supportive actions“ (Pomerantz 1978: 82) eingeordnet. Der Grund dafür ist in erster Linie, dass diese Sprechakte als Folgesprechakt entweder Akzeptanz oder Ablehnung nach sich ziehen (vgl. ebd.). So erkennt man eine Reihe von Sprechakten, die dem des Kompliments sehr ähnlich scheinen, da sie ebenfalls ein Weg der Äußerung von Anerkennung, Respekt und/oder Wertschätzung darstellen. Nichtsdestotrotz gilt es, diese Art von Äußerungen vom Kompliment abzugrenzen, da sich kleine Unterschiede festmachen lassen.

Bei der Betrachtung des Lobs ist zu erwähnen, dass es sich meist auf die Bewertung einer bestimmten Leistung des Adressaten bezieht, welche in einem geltenden Normsystem als lobenswert zu erachten ist (vgl. Werthwein 2009: 43). Das Kompliment für sich impliziert nicht automatisch die motivierende Intention des Sprechers. Weiterhin ist das Lob somit hierarchieabhängig, da es unüblich ist und als unangemessen angesehen wird, beispielsweise einem Vorgesetzten ein Lob auszusprechen (vgl. Beetz 1981: 146).

Der Unterschied des Glückwunschs zum Kompliment ist im Wesentlichen daran erkennbar, dass der Sprecher meist zu konventionalisierten Ereignissen wie Geburtstagen oder anderen Jubiläen gratuliert (vgl. Probst 2003: 211). Die Äußerung erfolgt daher weniger spontan und willkürlich, wie es beim Kompliment der Fall sein kann, und wird in der Regel vom Adressaten erwartet, da sie ein Zeichen allgemeiner Höflichkeit ist (vgl. ebd.). Aufgrund des konventionalisierten und meist formelleren Rahmens existiert beim Sprechakt des Glückwunschs außerdem weniger die Möglichkeit, in der Formulierung zu variieren, wodurch jedenfalls eine Regelmäßigkeit oder sogar eine starke Formelhaftigkeit charakteristisch ist (vgl. ebd.). Häufig tritt der Fall auf, dass diese sehr ähnlichen Sprechakte in der konkreten Situation nicht eindeutig voneinander abzugrenzen sind, nicht zuletzt, weil sie des Öfteren miteinander in Kombination auftreten. Bei einem Blick auf den dieser Arbeit zugrundeliegenden Korpus fällt dies insbesondere in Verbindung mit dem Sprechakt des Danks auf.

2.3. Forschungsüberblick

Wie bereits in einem vorhergehenden Teil dieser Arbeit angesprochen, existiert im Rahmen der Komplimentforschung bereits eine große Spanne an Publikationen mit empirischen Studien, die für diese Arbeit insofern relevant sind, als dass sie ähnliche oder gar gleiche Aspekte von Komplimenten untersuchen. Im Folgenden soll, Sprachraum für Sprachraum, das Repertoire dieser Werke kurz vorgestellt werden.

Für die französische Sprache ist Véronique Traverso (1996) mit ihrer Analyse verschiedener Gesprächstypen die Vorreiterin. La Conversation Familière beinhaltet ein Großkapitel zu Komplimenten, in dem unter anderem auch die Syntax französischer Komplimente untersucht wird. Zusammen mit Dimachki folgte eine kontrastive Analyse zu französischem und libanesischem dinner talk (2017). Auch Julia Probst (2003) verfasste eine solche vergleichende Studie zu Komplimentäußerungen im Französischen und Deutschen. Nadine Rentels deutsch-französische Studie erschien im Jahre 2016 mit der Besonderheit, dass sie sich als eine der wenigen Autorinnen auf Online-Komplimente bezieht, was vor allem in Bezug auf die vorliegende Arbeit, in der es ebenfalls um Komplimente im Internet geht, relevant ist. Für den gleichen Sprachraum, aber völlig anderen Kulturraum ist Mulo Farenkias deutsch-kamerunische Studie (2005) von Bedeutung, in der vor allem aus kulturellen Gründen interessante Erkenntnisse für die Kreativität der Formulierungen von Komplimenten im Französisch der Kameruner gezogen werden können. Aus einer Studie an der Bergischen Universität Wuppertal mit DaF-Lernen aus mehreren unterschiedlichen Herkunftsländern sind von Eva Neuland zwei Artikel zu einer deutsch-türkischen (2011) und einer deutsch-italienischen (2009) Analyse entstanden. Abgesehen von den kontrastiven Studien, in die die deutsche Sprache mit einbezogen wurde, hat Andrea Golato (2005) eine nennenswerte Arbeit zu Komplimenten und deren Erwiderungen im Deutschen geschrieben, besonders weil auch sie den grammatischen Aufbau näher betrachtet.

Die wohl meisterforschte Sprache ist Englisch, denn für sie gibt es Studien in allen möglichen Sprachräumen, so zum australischen Englisch (vgl. Werthwein 2009), zum neuseeländischen Englisch (vgl. Holmes 1996) und zum amerikanischen Englisch. Placencia und Lower (2013) betrachteten für letzteres Komplimente in Form von Online-Kommentaren auf Facebook und untersuchten hierbei auch die syntaktische Struktur. Als letztes zu nennendes Werk bleibt jenes von Manes/Wolfson (1981), auf dem der empirische Teil dieser Arbeit gestützt ist. Ihre Ergebnisse, denen zufolge 85% aller Komplimente auf nur drei syntaktische Strukturen zurückzuführen sind, zeigen eine gewisse Formelhaftigkeit von Komplimenten des American English auf. Im empirischen Teil soll genau dies als Hypothese übernommen und an den Komplimenten im Italienischen überprüft werden.

3. Empirischer Teil

3.1. Korpuserstellung

Das vorliegende italienische Korpus besteht aus 100 Korpuselementen, die aus den Jahren 2017 und 2018 stammen und auf Bewertungskommentaren von italienischen Nutzern der Plattform BlaBlaCar basieren. BlaBlaCar ist eine Plattform zur Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten (vgl. BlaBlaCar: Über uns). Jeder Nutzer, ergo Fahrer und Mitfahrer, besitzt sein eigenes Profil, auf dem Name, Alter, Geschlecht und bisher abgegebene Bewertungen von allen Besuchern der Website oder App öffentlich einsehbar sind. Nach erfolgreich beendeter Reise wird sowohl der Fahrer als auch der Mitfahrer automatisch dazu aufgefordert, dem jeweils anderen eine Bewertung abzugeben, indem unter Kategorien mit einem bis fünf Sternen ein Kommentar geschrieben wird, der erst dann auf dem öffentlichen Profil ersichtlich wird, wenn beide ihre Bewertung abgeschlossen haben. Beim Öffnen der Internetplattform von BlaBlaCar werden bereits häufig gesuchte und gefahrene Strecken vorgeschlagen. Für das Korpus wurden hier aus den zwei ersten Vorschlägen der Strecken Rom-Mailand und Mailand-Genua jeweils die zehn Fahrer ermittelt, die schon über mindestens zehn Bewertungen verfügen und als erstes angezeigt werden. In das Korpus wurden dann pro Fahrer die zehn aktuellsten Kommentare übernommen, die dem gestellten Definitionsrahmen entsprechend Komplimente beinhalten. In der Kodierung entspricht der erste Buchstabe ‚I‘ dem Land Italien, dann folgt die Nummer des Fahrers von F1 bis F10 und schließlich die Nummer des Kommentars von 0 bis 10. Die Beiträge wurden originalgetreu von der Website übernommen und beinhalten somit das Schlagwort für die Sternebewertung, den Kommentar selbst und Monat und Jahr der Veröffentlichung der Bewertung. Geschlecht und Alter der bewertenden Personen wurden mit in das Korpus übernommen; Namen der Fahrer und Kommentatoren wurden jedoch aus Datenschutzgründen ausgelassen. Bei direkter Nennung des Fahrernamens in der Bewertung wurde dieser durch [x] ersetzt.

3.2. Hypothese: syntaktische Formelhaftigkeit von Komplimenten im Italienischen

An dieser Stelle soll kurz die genaue Hypothese formuliert und der Hintergrund erläutert werden. Die vorliegende Arbeit lehnt mit ihrer Hypothese der syntaktischen Formelhaftigkeit von Komplimenten an die Publikation The Compliment Formula von Joan Manes und Nessa Wolfson aus dem Jahre 1981 an. In deren Artikel wird ein Korpus aus 680 Komplimenten des amerikanischen Englisch sowohl auf lexikalisch-semantischer Ebene als auch auf syntaktischer Ebene auf Regelmäßigkeiten untersucht. Für diese Arbeit wird ausschließlich deren zweiter Teil über die syntaktische Formelhaftigkeit von Relevanz sein. In diesem kommen Manes und Wolfson zu dem Ergebnis, dass sich 85% aller ihrer Komplimente auf nur drei Satzstrukturen zurückführen lassen. Diese drei Satzstrukturen sehen folgendermaßen aus: NP is/looks (really) ADJ; I (really) like/love NP; PRO is (really) (a) ADJ + NP (vgl. Manes/Wolfson 1981: 120). Die verwendeten Abkürzungen im empirischen Teil der Arbeit sind im Abkürzungsverzeichnis vermerkt. Für die drei genannten Strukturen ist weiterhin anzumerken, dass das Adverb really für jegliche Intensifikatoren dieser Art und das Verb look für jegliche andere Art von Verben der Sinneswahrnehmung steht (vgl. ebd.: 132). Like und love stehen für alle Verben des Mögens und generell sind alle Verben im Präsens angeführt (vgl. ebd.). Über die drei erläuterten Syntaxstrukuren hinaus treten lediglich sechs weitere in einer gewissen Regelmäßigkeit auf. Die insgesamt neun ermittelten Strukturen treffen auf 97,2% aller Korpuselemente zu (vgl. ebd.: 120). Alle der genannten Strukturen können im Korpus von Manes und Wolfson in gewisser Weise in Phrasen wie I think oder I wanted to tell you eingebettet sein. Da diese Einbettung die syntaktische Struktur der eigentlich geäußerten Komplimente aber nicht verändert, werden sämtliche Sätze dieser Art trotzdem den genannten Syntaxmustern zugeordnet (vgl. ebd.: 121f). Gleichermaßen soll dies auch für die Korpusanalyse der italienischen Komplimente gelten. In Anlehnung an Manes‘ und Wolfsons Ergebnisse wird für das italienische Korpus hypothesenartig ebenfalls von einer syntaktischen Formelhaftigkeit ausgegangen. Dies soll in Bezug auf die drei am häufigsten wiederkehrenden syntaktischen Strukturen der italienischen Komplimente im Folgenden überprüft werden.

3.3. Hypothesenauswertung

3.3.1. Methodik

Bei der Auswertung des vorliegenden Korpus wurde ein bestimmtes Vorgehen verfolgt, welches an dieser Stelle kurz erläutert werden soll. Da in dem Korpus eine abgegebene Bewertung nicht automatisch auch ein Kompliment darstellt und teilweise ein Kommentar zwei oder mehr Sätze beinhaltet, welche sich als Komplimente definieren lassen, war es zunächst wichtig, die absolute Anzahl der Komplimente zu ermitteln. Hierbei wurde eine Anzahl von 129 Komplimenten gezählt. Zur einfacheren Auszählung der syntaktischen Strukturen wurde in einem nächsten Schritt jedes dieser Komplimente in seine kleinsten Satzkomponenten aufgeteilt und mit den der Wortart entsprechenden Abkürzungen kodiert. Die drei syntaktischen Strukturen, die am häufigsten im Korpus auftauchen, wurden festgelegt und anschließend konnten anhand der zuvor stattgefundenen Kodierungen die absoluten Mengen pro Syntaxmuster festgestellt werden. In einem letzten Schritt fand dann noch die Berechnung der relativen Zahlen in Prozent statt, um die Ergebnisse möglichst gut mit denen der Studie von Manes und Wolfson abgleichen und eine Bestätigung oder Widerlegung der Hypothese feststellen zu können.

[...]

Details

Seiten
15
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783668902831
ISBN (Buch)
9783668902848
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v463174
Institution / Hochschule
Universität Mannheim
Note
1,3
Schlagworte
Italienisch Komplimente Pragmatik Interkulturelle Pragmatik Sprechakte

Autor

Zurück

Titel: Komplimente im Italienischen