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Theoretische Einordnung der wirtschaftspolitischen Reaktionen auf die Finanzmarktkrise im Jahr 2008

Hausarbeit 2018 55 Seiten

VWL - Finanzwissenschaft

Leseprobe

Inhalt

Zusammenfassung

1. Einleitung
1.1 Anlass der Arbeit
1.1 Herangehensweise und Ziele der Hausarbeit

2. Ursachen der globalen Finanzmarktkrise und Zusammenhang mit der Eurokrise
2.1 Immobilien- und Bankenkrise der USA
2.1.1 Die Niedrigzinspolitik der USA
2.1.2 Subprime-Kredite
2.1.3 Verbriefung & Strukturierung
2.1.4 Rating-Agenturen
2.1.5 Die Immobilienblase der USA
2.1.6 Die Bankenkrise der USA
2.2 Die Finanzmarkt- und Eurokrise
2.2.1 Staatlicher Eingriff durch die US-Notenbanken
2.2.2 Die negativen Folgen der Krise im globalen Ausmaß
2.2.3.Die Eurokrise / Währungskrise
2.3 Fazit

3. Wirtschaftspolitische Reaktionen der deutschen Regierung im Zuge der Finanzmarktkrise
3.1 Wirtschaftliche Stellung Deutschlands innerhalb der EU
3.2 Theoretische Einordnung der wirtschaftspolitischen Maßnahmen Deutschlands während der Eurokrise
3.3 Staatliche Maßnahmen zur Abfederung der Krise
3.3.1 Konjunkturpaket I und II
3.3.2 Anpassung des Einkommensteuertarifs
3.3.3 Anpassung des Krankenkassenbeitragssatzes
3.3.4 Schutzschirm für Unternehmen
3.3.5 Umweltprämie / Abwrackprämie und Änderung der Kfz-Steuer

4. Die Krise in Griechenland
4.1 Ursachen und Wirtschaftspolitik in Griechenland vor und während der Krise
4.2 Hilfspakete für Griechenland
4.3 Ökonomische Indikatoren

5. Schlussbetrachtung

Glossar

Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Zusammenfassung

Die Hausarbeit befasst sich mit den wirtschaftspolitischen Reaktionen auf die Finanzmarktkrise im Jahr 2008.

Ursprung und Ursache für die Entstehung der Krise wird analysiert sowie deren Folgen für Deutschland und Griechenland.

Es wird dabei auf die ökonomische Theorie, die die wirtschaftspolitischen Handlungen der deutschen Regierung erklärt, eingegangen und mit den getroffenen Maßnahmen dargestellt.

Folgend wird die wirtschaftliche Lage Griechenlands zur Zeit der Krise und deren Maßnahmen zur Bekämpfung derselbigen untersucht.

Des Weiteren werden die Entwicklungen der ökonomischen Indikatoren, in geeigneter Zeitreihe, von Deutschland und Griechenland zum Vergleich herangezogen und ausgewertet.

1. Einleitung

1.1 Anlass der Arbeit

Ein Jahrzehnt ist seit der Finanzmarktkrise 2008 vergangen doch die Folgen dieser sind gut nachvollziehbar und in manchen Ländern immer noch spürbar. Die Finanzmarktkrise führte weltweit zu Pleiten von Banken, Insolvenzen von Unternehmen und dadurch zu einer erhöhten Arbeitslosigkeit. Ganze Staaten drohte der Bankrott, was letzten Endes auch zu der Eurokrise führte.1

In Deutschland meldeten nach der Finanzmarktkrise 2008 vermehrt Unternehmen Insolvenz an, wie die nachfolgende Abbildung belegt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Anzahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland von 2005 bis 2017, Quelle: Statista

Einer Umfrage zur Dauer der Wirtschaftskrise vom April 2009 zufolge waren 86% der befragten Wahlberechtigten Deutschen der Meinung, dass die Krise noch von längerer Dauer sein wird.2

Die Bunderegierung sah ein staatliches Eingreifen als notwendig an. Am 14.01.2009 teilte die Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel in einer Regierungserklärung die Maßnahmen zur Stärkung des wirtschaftlichen Wachstums und zur Sicherung der Beschäftigten in der Wirtschaft dem Deutschen Bundestag mit.3 Hiermit waren die Konjunkturpakete I und II gemeint.4

1.1 Herangehensweise und Ziele der Hausarbeit

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Zusammenhänge zwischen der Finanzmarkt- und Eurokrise, möglichst verständlich darzustellen. Zudem werden die wirtschaftspolitischen Reaktionen der deutschen Regierung bewertet und einem theoretischen Rahmen zugeordnet. Nachfolgend werden weitere ökonomische Theorien erläutert und die von der deutschen Regierung getroffenen Maßnahmen analysiert.

Da Griechenland von der Krise besonders getroffen wurde, werden geeignete ökonomische Indikatoren, die die enormen ökonomische Einschnitte aufzeigen, gesucht. Die Indikatoren werden dabei in einer chronologischen Abfolge veranschaulicht. Folgend werden die Ergebnisse Griechenlands mit denen von Deutschland verglichen und bewertet.

Am Ende dieser Arbeit steht die Schlussbetrachtung, welche sich mit den Ergebnissen der Analyse der jeweiligen Punkte befasst.

2. Ursachen der globalen Finanzmarktkrise und Zusammenhang mit der Eurokrise

Die Immobilienkrise der USA im Jahr 2007 löste eine Bankenkrise aus, welche wiederum Wirtschaftskrisen in vielen Ländern verursachte. In Europa wurde aus der Finanzkrise eine Währungskrise.5 Im nachstehenden Kapitel 2 werden die aufeinanderfolgenden Ereignisse dargestellt und erläutert.

2.1 Immobilien- und Bankenkrise der USA

2.1.1 Die Niedrigzinspolitik der USA

Um die Wirtschaft der USA voranzutreiben wurde bereits seit Anfang 2001 von der US-Nationalbank Federal Reserve System (FED) eine Niedrigzinspolitik veranlasst. Der Zinssatz von Anfang 2001 bis Mitte 2003 wurde von 6,5 % auf 1% gesenkt. Um einer Panik der Bevölkerung entgegenzuwirken, die durch die Anschläge auf das World Trade Center am 11.September 2001 ausgelöst wurden. Dadurch war es den Privatleuten einfach an „billiges“ Geld zu kommen.6 Um die Entwicklung des Leitzinssatzes der USA zu veranschaulichen folgt eine grafische Darstellung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Amerikanischer Zinssatz der FED (Jahre zu Prozent)

Der Niedrige Zinssatz vor der Immobilienkrise 2007 hatte einen erheblichen Effekt, die Quote der Hauseigentümer in Amerika stieg an.7 Niedrige Zinsen ermöglichten es, dass viele Amerikaner in Immobilien investierten. Die Nachfrage nach Immobilien überstieg in kurzer Zeit das Angebot, folglich erhöhten sich die Immobilienpreise.8 Die FED hob erst Mitte 2004 die Zinsen wieder behutsam an.

2.1.2 Subprime-Kredite

Der niedrige Zinssatz verursachte einen Anstieg an, zu verleihenden Krediten, was mit dazu führte, dass das vorherrschende Bankenmodell durch das „originate and distribute“ Bankenmodell ersetzt wurde.9 Durch die steigenden Preise für Häuser auf dem Immobilienmarkt wuchs das Interesse von Immobilienfinanzieren und Banken möglichst viele Kreditnehmer, auch mit schlechter Bonität, zu bedienen.10 Da Banken das Interesse an Gewinnmaximierung und höchst möglicher Rendite haben, wurden bei den Kreditnehmern mit schlechter Bonität sogenannten Subprime-Kredite verliehen.11 Diese zeichneten, vor allem durch ihre flexiblen und hohen Zinssätze aus. Viele der Kreditnehmer wiesen zudem kein Eigenkapital für die Finanzierung aus, es wurde so gesehen über keinerlei Sicherheit verfügt.12

2.1.3 Verbriefung & Strukturierung

Die steigende Immobiliennachfrage und die Ausweitung der Kreditvergabe brachten die Finanzinstitute dazu das Verfahren der Verbriefung von Finanzprodukten einzuführen, um das Problem mit vorhandenen Eigenkapital zu umgehen. Nicht handelbare Forderungen wie Hypothekenkredite wurden in handelbare, synthetische Wertpapiere, auch Collateralized Debt Obliagtions (CDO) gebündelt und konnten somit am freien Markt gehandelt werden.13 Dies ermöglichte es den Banken die bestehenden Kreditausfallrisiken, durch den Verkauf, an weitere globale Investoren zu verteilen und somit das Risiko möglichst breit zu streuen. Die Investoren waren zumeist Großanleger wie Banken oder Hedgefonds, welche nun als sogenannte Schattenbanken fungierten. Somit war es möglich das Eigenkapital niedrig zu halten und die Vergabe von weiteren Krediten, durch die neuen liquiden Mittel, zu ermöglichen. Dennoch waren die nun handelbaren Wertpapiere durch das hohe Ausfallrisiko, für die Investoren, nicht ansprechend genug. Daraufhin entwickelten die Banken, die Strukturierung als Methode um das Kaufverhalten der Investoren wieder zu erwecken.14 Hierbei wurden verschiedene Kredite wie zum Beispiel Hypothekenkredite, welche verschiedene Risikoklassen enthielten, mit einem Rating versehen. Die Risikoklassen, welche auch als Tranchen bezeichnet werden, sind in 3 Stufen unterteilt. Equity-Tranche oder auch „first loss tranche“ genannt, ist hierbei die Tranche mit dem höchsten Ausfallrisiko und wird daher auch mit der höchsten Verzinsung belohnt.15 Die Mezzanine-Tranche besitzt ein mittleres Ausfallrisiko, dementsprechend Verzinsung hierfür etwas niedriger.16 Die Senior-Tranche besitzen ein geringes Ausfallrisiko und beziehen dadurch aber auch eine niedrige Verzinsung.17 Durch die Vermischung der verschiedenen Kredite, mit verschiedenen Risikoklassen Einteilung, war es möglich das Wertpapiere, die aus wenig attraktiven Hypothekenkrediten bestanden, nun Wertpapiere zu generieren welche ein wesentlich besseres Rating hatten als die Ursprungs-Wertpapiere. Es war somit möglich das minderwertige Hypothekenkredite ein ähnliches Rating wie Staatsanleihen bekommen konnten. Eine korrekte Risikoeinschätzung, wurde aufgrund der Komplexität der tranchierten Finanzprodukte, den Rating-Agenturen erschwert.18

2.1.4 Rating-Agenturen

Das Zusammenspiel zwischen Rating-Agenturen und Banken war im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise von entscheidender Bedeutung. Da Rating-Agenturen von den Banken für Ihre Dienstleistung bezahlt wurden war es möglich, dass diese riskanten Wertpapiere mit Bestnote benoteten. Somit entstand eine Verschleierung über das tatsächliche Risiko der Wertpapiere. Diese Tatsache, machte es möglich, dass riskanten Wertpapiere von den Investoren weltweit gekauft wurden. Das Rating eines Wertpapiers ist jedoch nur eine Risikoeinschätzung und hatte nicht die Funktion voraus zu sagen wie die Entwicklung der Wertpapiere zukünftig ist.19

2.1.5 Die Immobilienblase der USA

Die vorangegangenen Geschehnisse sorgten Ende 2006 / Anfang 2007 für einen Kollaps des Marktes. Das Angebot an Immobilien überholte die Nachfrage und somit sanken die Preise für Immobilien in unbekanntem Ausmaß. Zu dem Waren die Subprime-Kreditnehmer nicht mehr fähig die anfälligen Zinsen zu begleichen und es traten Kreditausfälle auf, damit waren die Kreditnehmer gezwungen die Immobilie zu verkaufen.20 Die Folge, Immobilienpreise sanken erneut, dies verringerte die Sicherheit der noch bestehenden Hypothekenkredite, was wiederum dazu führte, dass weitere Zahlungsausfälle eintraten.21 Das brachte die Immobilienblase in den USA zum Platzen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: S&P/Case-Shiller Häuserpreisindex für die USA in den Jahren von 1987 bis 2017 (Januar 2000 = Index 100)

2.1.6 Die Bankenkrise der USA

Die Bankenkrise in den USA nahm Ihren lauf, als die FED 2004 begann die Zinssätze behutsam zu erhöhen. Als die Angebote von Immobilien die Nachfrage danach überstiegen, wurden die Risiken deutlich sichtbar.22 Durch das niedrige Eigenkapital der Banken, welches durch Verbriefung und Strukturierung herbeigeführt wurde, kam es schnell zu Liquiditätsengpässen.23 Die Banken mussten die enormen Zahlungsausfälle in Ihre Bilanzen als Abschreibungen aufnehmen. Der finanzielle Engpass hätte durch Kredite anderer Banken stabilisiert werden können, doch diese verweigerten weitere Anleihen, da jegliches Vertrauen verschwunden war. Keine Bank wusste mehr ob oder wie viel ein Konkurrent in die Subprime-Kredite investiert hatte.24 Höhepunkt, der Bankenkrise bildete die Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers am 15.September 2008 mit 613 Milliarden (Mrd.) Dollar an Schulden.25

2.2 Die Finanzmarkt- und Eurokrise

2.2.1 Staatlicher Eingriff durch die US-Notenbanken

Die amerikanische Wirtschaftspolitik verfolgte bis zur Bankenkrise das „neoklassische Prinzip“. Der Markt sollte sich somit selbst Regulieren, aber nach den Ereignissen auf dem Bankensektor war der Staat gezwungen zu reagieren.26 Die US-Notenbank vergab 85 Mrd. Dollar zur Rettung des weltgrößten Versicherers AIG.27 Es wurde ebenfalls ein Konjunkturprogramm in Höhe von 150 Mrd. Dollar gebilligt.28

2.2.2 Die negativen Folgen der Krise im globalen Ausmaß

Die Subprime-Kredite waren, durch die Verbriefung und Strukturierung und von Rating-Agenturen mit Bestnoten versehen, auf dem Markt sehr lukrativ gehandelt worden. Aufgrund der hohen Zinssätze, welche die Papiere aufwiesen, wurden diese durch die globale Verflechtung der Finanzmärkte auch in den europäischen Ländern und darüber hinaus in China und Lateinamerika angekauft. Die guten Ratingergebnisse verschleierten die Tatsache das es hierbei um „ Junk-Papiere “ handelte.29 Diese „Junk-Papiere“ wurden aufgrund des Umfanges, in welchem diese gekauft wurden, zum Problem für den europäischen Markt. Es wurde versucht diese „Junk-Papiere“ abzustoßen bzw. gegen amerikanische oder deutsche Anleihen auszutauschen.

2.2.3.Die Eurokrise / Währungskrise

Nachdem bekannt wurde, dass das griechische Staatsdefizit 12.5% anstatt der eigentlichen 3.7% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrug30, wendeten Rating-Agenturen einen Blick auf die Staatsanleihen der „ europäischen Peripherieländer “, welche nun auch als risikoreiche Anleihen eingestuft wurden. Viele Investoren versuchten zu verkaufen, jedoch fanden diese keine Abnehmer und so brachen folglich die Preise der Anleihen ein.31 In fast allen europäischen Ländern stiegen die Staatsverschuldung an, um eine Stabilisierung der Bankensysteme auf nationaler wie auch internationaler Ebene herbeizuführen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Öffentlicher Schuldenstand in Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP), ausgewählte europäische Staaten, 1997 bis 2012

Sobald die Staatskasse eines Landes leer ist, ist es gezwungen neue Kredite aufzunehmen, um die Staatsausgaben zu refinanzieren. Hierbei sind die Laufzeiten dieser Kredite kürzer als bei einer Hypothek. Ein Staat erhält einen Kredit mit einer Laufzeit von wenigen Monaten bis maximal einem Jahr. Somit ist der Staat gezwungen, immer wieder neue Investoren zu finden, welche die alten Kredite mit neuen Krediten begleichen, um somit den Staatshaushalt und dessen Ausgaben zu finanzieren.32 Die Kredite werden durch den freien Markt gestellt, zum einen durch Banken und zum anderen durch den Verkauf von Staatsanleihen.33 Wenn durch Rating-Agenturen die Bonität eines Landes, wie Griechenland, herabgestuft wird, wächst das Misstrauen der Kreditgeber und Investoren gegenüber dem Staat. Diese waren nun über die Rückzahlung der Schulden besorgt. In vergangenen Zeiten galten Staatsanleihen als sehr sicher und wurden dementsprechend von Banken und Investoren gern gekauft. Nun wurde nach der Herabstufung mit einer Zinserhöhung für die Staatsanleihen reagiert. Es war, allem voran Griechenland, nicht mehr möglich die aktuellen Kredite zu bedienen oder neue Kredite aufzunehmen – die Staatspleite drohte.34

Nach dem „ Stabilitäts- und Wachstumspakts “ der EU-Länder von 1997 mit der Kernaussage, dass die Staatsverschuldung weder höher als 60% des Bruttoinlandsprodukts noch ein Defizit im öffentlichen Haushalt von über 3% aufweisen dürfen, war nun aufgrund der drohenden Staatspleite Griechenlands diese Vorgaben bei weitem übertroffen.35 Dieser 52134Umstand war eine Gefahr für die gesamte Eurozone und damit auch für die Stabilität der Währung.36 Zur Rettung zahlungsunfähiger Staaten gründeten die EU-Mitgliedstaaten verschiedene Institutionen, deren Maßnahmen umgangssprachlich als „Rettungsschirm“ bezeichnet wurden. Dieser beinhaltete die „ European Financial Stability Facility “ (EFSF) mit 440 Mrd. Euro, die „ European Financial Stabilisation Mechanism “ (EFSM) mit 60 Mrd. Euro und den „ Internationale Währungsfonds “ (IWF) mit 250 Milliarden Euro, welche im Falle einer drohenden Staatspleite zur Verfügung gestellt werden konnten.37 Diese Maßnahmen hatten eine zeitliche Befristung bis Ende 2012 und wurden danach durch die Institution „ European Stability Mechanism “ (ESM), mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro, ersetzt.38

2.3 Fazit

In diesem Kapitel wurden die Ereignisse zwischen Finanzmarkt- und Eurokrise sowie der Zusammenhand mit der weltweiten Wirtschaftsverflechtung dargestellt. Zudem wurde aufgezeigt, dass Risikobeurteilungen von Rating-Agenturen, keinem fester nationalen oder internationalen Standard zugrunde liegen. Zudem waren Banken Auftraggeber der Rating-Agenturen, was zu einem Interessenkonflikt geführt hat und die Unabhängigkeit des Ratings in Frage stellt. Somit wurden Fehleinschätzungen der Käufer über das Risiko der Wertpapiere begünstigt.

[...]


1 http://www.globalisierung-fakten.de/folgen-der-globalisierung/krisen/eurokrise

2 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/3858/umfrage/meinung-ueber-die-dauer-der-wirtschaftskrise/

3 Vgl. http://www.bundesregierung.de/breg-de/service/bulletin/regierungserklaerung-von-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel-799328

4 http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19773/konjunkturpaket

5 Vgl. https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/boerse/pwiefinanzkrise100.html

6 Vgl. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/immobilienkrise16.html und https://www.deutschlandradio.de/9-11-und-die-reaktion-der-zentralbanken.331.de.html?dram:article_id=204444

7 Vgl. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/immobilienkrise16.html und https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/boerse/pwiefinanzkrise100.html

8 Vgl. AVWL/H „Störung des Gleichgewichts: Nachfrageänderung“ S.70 ff

9 Vgl. https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/originate-and-distribute-53155/version-276250 und Lehman Brothers und die Folgen, Springer Fachmedien Wiesbaden 2013, Oliver Quiring, Hans Mathias Kepplinger, Mathias Weber und Stefan Geiß, Kapitel „Die Finanz- und Wirtschaftskrise - Ursachen, Folgen und Interventionen“ von Christina Köhler und Mathias Weber S. 14 ff.

10 Vgl. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/immobilienkrise16.html

11 Vgl. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/immobilienkrise16.html, https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/subprime-krise-51706/version-274862 und AVWL/H S. 53 „6.2.1 Gewinn“

12 Vgl. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/immobilienkrise16.html

13 Vgl. https://www.welt.de/wall-street-journal/article116845374/Die-gefaehrlichste-Wette-der-Wall-Street-kehrt-zurueck.html

14 Lehman Brothers und die Folgen, Springer Fachmedien Wiesbaden 2013, Oliver Quiring, Hans Mathias Kepplinger, Mathias Weber und Stefan Geiß, Kapitel „Die Finanz- und Wirtschaftskrise - Ursachen, Folgen und Interventionen“ von Christina Köhler und Mathias Weber S. 14 ff.

15 Vgl. https://www.trading-house.net/lexikon/e-erstverlust-tranche-auch-equity-tranche-und-junior-tranche-first-loss-tranche-firstloss-piece-16330434

16 Vgl. https://www.trading-house.net/lexikon/m-mezzanine-tranche-mezzanine-tranche-16331916

17 Vgl. https://www.trading-house.net/lexikon/s-senior-tranche-senior-tranche-16332722

18 Lehman Brothers und die Folgen, Springer Fachmedien Wiesbaden 2013, Oliver Quiring, Hans Mathias Kepplinger, Mathias Weber und Stefan Geiß, Kapitel „Die Finanz- und Wirtschaftskrise - Ursachen, Folgen und Interventionen“ von Christina Köhler und Mathias Weber S. 15 f.

19 Vgl. http://www.bpb.de/politik/wirtschaft/finanzmaerkte/133275/rating-agenturen?p=all

20 Vgl. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/immobilienkrise16.html und https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/boerse/pwiefinanzkrise100.html

21 Vgl. Lehman Brothers und die Folgen, Springer Fachmedien Wiesbaden 2013, Oliver Quiring, Hans Mathias Kepplinger, Mathias Weber und Stefan Geiß, Kapitel „Die Finanz- und Wirtschaftskrise - Ursachen, Folgen und Interventionen“ von Christina Köhler und Mathias Weber S. 14 ff.

22 Vgl. Neue europäische Finanzarchitektur, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014, Peter Hilpold, Walter Steinmair, Kapitel „Banken- und Staatsschuldenkrise: Ursachen, Folgen, Lösungsansätze“ von Gunther Tichy S. 226 f.

23 Vgl. Lehman Brothers und die Folgen, Springer Fachmedien Wiesbaden 2013, Oliver Quiring, Hans Mathias Kepplinger, Mathias Weber und Stefan Geiß, Kapitel „Die Finanz- und Wirtschaftskrise - Ursachen, Folgen und Interventionen“ von Christina Köhler und Mathias Weber S. 14 ff.

24 Vgl. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/immobilienkrise16.html

25 Vgl. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lehman-brothers-was-wurde-nach-finanzkrise-dick-fuld-a-990721.html

26 Vgl. http://www.bpb.de/politik/wirtschaft/finanzmaerkte/55766/subprime-krise?p=all

27 Vgl. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/immobilienkrise16.html

28 Vgl. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/chronologiefinanzmarktkrise102.html

29 Vgl. Neue europäische Finanzarchitektur, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014, Peter Hilpold, Walter Steinmair, Kapitel „Banken- und Staatsschuldenkrise: Ursachen, Folgen, Lösungsansätze“ von Gunther Tichy S. 226 ff.

30 Vgl. https://www.lpb-bw.de/ursachen_krise_griechenland.html

31 Vgl. Neue europäische Finanzarchitektur, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014, Peter Hilpold, Walter Steinmair, Kapitel „Banken- und Staatsschuldenkrise: Ursachen, Folgen, Lösungsansätze“ von Gunther Tichy S. 224 ff

32 Vgl. http://www.bpb.de/internationales/europa/europa-kontrovers/47840/einleitung

33 Vgl. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/der-globale-kreditrausch-wie-staaten-schulden-finanzieren-1582849.html und https://www.welt.de/finanzen/article3614831/So-bekommt-Deutschland-Millionen.html

34 Vgl. http://www.bpb.de/internationales/europa/europa-kontrovers/47840/einleitung und https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/die-fuenf-phasen-des-schlamassels-eine-kurze-geschichte-der-euro-krise-11115128.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

35 Vgl. Neue europäische Finanzarchitektur, Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014, Peter Hilpold, Walter Steinmair, Kapitel „Die europäischen Instrumente zur Überwindung der Schuldenkrise“ von Jörg Gundel S. 92

36 Vgl. https://www.lpb-bw.de/euro_krise.html

37 Vgl. https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Europa/Stabilisierung_des_Euro/Finanzhilfemechanismen/2010-05-12-schutzschirm-fuer-europa.html

38 Vgl. https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/2012-08-16-esm-faq.html

Details

Seiten
55
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668923706
ISBN (Buch)
9783668923713
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v462709
Institution / Hochschule
Europäische Fernhochschule Hamburg
Note
1.2
Schlagworte
Finanzmarktkrise wirtschaftspolitische Reaktion Finanzkrise Eurokrise Hausarbeit

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Titel: Theoretische Einordnung der wirtschaftspolitischen Reaktionen auf die Finanzmarktkrise im Jahr 2008