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Preismanagement und Marketing in der Fitness- und Gesundheitsbranche

Einsendeaufgabe 2019 15 Seiten

Sport - Sportökonomie, Sportmanagement

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 PREISMANAGEMENT UND KOOPERATION
1.1 Preiselastizität der Nachfrage
1.2 Preisbildung
1.2.1 Anlässe der Preisbildung
1.2.2 Kostenorientierte Preisbildung
1.2.3 Konkurrenzorientierte Preisbildung

2 STRATEGISCHE ANALYSEMETHODEN
2.1 Five-Forces-Modell
2.1.1 Verhandlungsstärke der Zulieferer
2.1.2 Bedrohung durch Markteintritt neuer Mitbewerber
2.1.3 Verhandlungsstärke der Kunden
2.1.4 Bedrohung durch Ersatzprodukte
2.1.5 Mitbewerber-Rivalität
2.2 Durchführung einer SWOT-Analyse
2.2.1 Ressourcenanalyse
2.2.2 Analyse der Unternehmensumwelt
2.3 Erstellung einer SWOT-Matrix
2.4 BCG-Portfolio und Produktlebenszyklus
2.5 Fazit

3 CORPORATE IDENTITY
3.1 Interview-Analyse
3.1.1 Aufgabe 1 – Anzeichen der Überarbeitung der CI
3.1.2 Aufgabe 2 – Gründe für eine Neuausrichtung der CI
3.1.3 Aufgabe 3 – Beispiele für Veränderungen von Marken
3.2 Marktstrategien
3.2.1 Aufgabe 1 – Wettbewerbsstrategie von Fitnessfirst & weitere Strategien
3.2.2 Aufgabe 2 – Strategien von Fitness First nach Ansoff

4 DIGITALISIERUNG IN DER FITNESS- UND GESUNDHEITSBRANCHE

5 LITERATURVERZEICHNIS

6 TABELLENVERZEICHNIS

1 Preismanagement und Kooperation

1.1 Preiselastizität der Nachfrage

Prozentuale Veränderung des Preises: (45,90€ / 40,90€) * 100% = 112,2% → Änderung um 12,2%

Prozentuale Veränderung der Nachfragemenge: (2400 / 2700) * 100% = 88,9% → Änderung um 11,1%

Die Preiselastizität der Nachfrage wird mit Hilfe folgender Formel ermittelt. (ε) = Änderung der Nachfragemenge in % / Änderung des Preises in % (ε) = 11,1% / 12,2% = 0,91

Die Preiselastizität liegt unter 1, somit ist die Nachfrage unelastisch. Die Preiserhöhung wirkt sich verhältnismäßig nur gering auf die Nachfragemenge aus, trotzdem kann durch die Preiserhöhung keine Umsatzerhöhung erzielt werden. Eine Gewinnerhöhung ist durch Minderung variabler Kosten dennoch möglich.

1.2 Preisbildung

1.2.1 Anlässe der Preisbildung

Der Anlass zur Preisbildung, in diesem Falle zur Preisänderung, ist die Eröffnung neuer Fitnessanlagen. In diesem Zuge soll der bisherige Preis optimiert werden. Mit Bezug auf die Produkt-Markt-Matrix nach Ansoff kann von Marktdurchdringung gesprochen werden. Mit den Fitness-Anlagen handelt es sich um ein vorhandenes Produkt, das nun auf einem gegenwärtigen Markt (dem deutschen Fitnessmarkt) in seinem Marktanteil vergrößert werden soll. Die Gewinnung von bisherigen Nicht-Verwendern kann hierzu beitragen (Weis, 2012, S.160).

1.2.2 Kostenorientierte Preisbildung

Rechnung auf monatlicher Basis: Mitgliedskosten = variable Kosten + (fixe Kosten / Mitglieder) 8,50€ + (650.000€/12) / 2.800 = 27,85€

Zuschlagsverfahren: Mitgliedsbeitrag = Stückkosten / (100% - Gewinn in %) = 27,85€ / 85% = 32,76€ Mitgliedsbeitrag brutto = 32,76€ * 1,19 = 38,99€

1.2.3 Konkurrenzorientierte Preisbildung

Die Konkurrenzorientierte Preisbildung birgt grundsätzlich weniger Risiken als eine autonome Preisbildung. Bei einer Annäherung an günstigere Konkurrenten müssen aber unweigerlich Qualitätsabstriche des Produktes gemacht werden. Da bei der X&Y Health GmbH allerdings auf hohe Service- und Dienstleistungsqualität wert gelegt wird, ist es wichtig, sich von günstigen Anbietern auch preislich zu differenzieren.

Wie bei der kostenorientierten Preisbildung festgestellt, weicht der Preis bei einer eher geringen Marge von 15% zu stark vom Konkurrenz-Anbieter ab, um angeglichen zu werden.

2 Strategische Analysemethoden

2.1 Five-Forces-Modell

Im Folgenden sollen Wettbewerbskräfte analysiert werden, die auf das Unternehmen „Freeletics“ wirken – unterteilt nach dem Five Forces Modell (Porter, 2000, S.29).

2.1.1 Verhandlungsstärke der Zulieferer

Da es sich bei Freeletics um eine App, also ein digitales Gut handelt, zu dessen Produktion keine Rohstoffe von Nöten sind, kann von keinerlei Verhandlungsstärke der Zulieferer gesprochen werden.

2.1.2 Bedrohung durch Markteintritt neuer Mitbewerber

Die Bedrohung durch Markteintritt neuer Konkurrenten ist abhängig von Markteintrittsbarrieren. Eine dieser Barrieren ist beispielsweise der Kapitalbedarf. Dieser ist, wenn es darum geht, eine App zu produzieren, relativ gering. Die Markenidentität von Freeletics hingegen, könnte neue Anbieter davon abhalten, ähnliche Produkte zu platzieren. Außerdem ist kein Faktor für einen absoluten Kostenvorteil eines neuen Konkurrenten zu erkennen.

2.1.3 Verhandlungsstärke der Kunden

Die Verhandlungsstärke des Kunden ist gering einzuschätzen, da es sich bei Freeletics um ein differenziertes Produkt handelt, das vom Kunden nicht selbst produziert werden kann. Da es sich bei den Kunden um einzelne Privatpersonen handelt, die jeweils nur exakt eine Ausführung des Produktes beziehen, kann auch hinsichtlich dessen nicht von einer Verhandlungsstärke gesprochen werden.

2.1.4 Bedrohung durch Ersatzprodukte

Die Bedrohung durch Ersatzprodukte für Freeletics ist aufgrund der hohen Diversität des Marktes ernst zu nehmen. Kunden können nicht nur durch eine Mitgliedschaft in einem Verein oder Fitnessstudio ein mindestens deckendes Fitnessangebot erhalten, sie können sich – wie bei Freeletics – digital anweisen lassen und verausgaben. Dies ist über Videoplattformen wie Youtube kostenlos möglich.

2.1.5 Mitbewerber-Rivalität

Der Markt der Fitness-Apps wächst täglich. Es besteht also eine hohe Mitbewerber- Rivalität mit Apps wie z.B. „Kernwerk“. Hier hat Freeletics durch eine gute Marktidentität einen Vorteil. Von Vorteil für Freeletics ist ebenfalls, dass es bei App- Nutzungen nicht zu Überkapazitäten kommen kann, von denen Mitbewerber profitieren könnten.

2.2 Durchführung einer SWOT-Analyse

2.2.1 Ressourcenanalyse

Tab. 1: Stärken und Schwächen von Freeletics

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2.2 Analyse der Unternehmensumwelt

Tab. 2: Chancen und Risiken für Freeletics

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

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Details

Seiten
15
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783668925564
ISBN (Buch)
9783668925571
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v461871
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,0
Schlagworte
preismanagement marketing fitness- gesundheitsbranche

Autor

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Titel: Preismanagement und Marketing in der Fitness- und Gesundheitsbranche