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Die Rhetorical Structure Theory. Untersuchung anhand einer Analyse der Editorials von GRAZIA und SPORTBILD

Hausarbeit (Hauptseminar) 2015 28 Seiten

Germanistik - Linguistik

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung

2. Grundlagen der Rhetorical Structure Theory

3. Anforderungen und Einschränkungen
3.1. Baumstruktur
3.2. Typen der Relationen (presentational vs. subject matter)
3.3. Relationen
3.3.1. EVALUATION
3.3.2. ANTITHESIS und CONCESSION

4. Analyse
4.1. Daten
4.2. Analysevorgang

5. Analyseergebnisse
5.1. GRAZIA
5.2. SPORTBILD
5.3. Vergleich und Diskussion der Ergebnisse

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis.

8. Abbildungsverzeichnis

. Anhang

1. Einleitung

Die Rhetorical Structure Theory1 von Mann und Thompson (1987) ist eine deskriptive Theorie über hierarchische Struktur von Texten. Dabei untersucht sie die Beziehungen benachbarter Textsegmente und zeigt mittels Schemata ihre hierarchische Ordnung und damit ihre Struktur auf. Kohärenz besteht demnach nicht nur lokal sondern auch rekursiv zwischen den größeren Textabschnitten. Die RST findet insbesondere in der automati- schen Textgenerierung Anwendung und wird diesbezüglich breit besprochen (Hovy 1991, Knott 1991, Umbach und Stede 1999).

Diese Arbeit wendet die RST auf zwei Texte an. Dabei sollen nicht nur die rhetorischen Strukturen aufgedeckt, sondern auch ihre Häufigkeit und Art untersucht werden. Die Basis der folgenden Analyse bilden zwei sogenannte Editorials, zwei Vorworte des Herausgebers in Magazinen. Dabei wurden mit SPORTBILD und GRAZIA zwei wöchentlich erschei- nende Zeitschriften gewählt, mit zwar unterschiedlichen Zielgruppen jedoch beide eher Boulevardpresse zuzuordnen. Während sich die SPORTBILD dabei an den sportinteres- sierten, tendenziell männlichen Leser richtet, soll die GRAZIA eher die an Prominenten- News und Mode interessierte Frau ansprechen. Beide Veröffentlichungen befinden sich im unteren Preissegment.

Ziel der Untersuchung ist es, herauszufinden, wie ähnlich oder unterschiedlich die rhetori- sche Struktur von Texten in ähnlichen Publikationen mit verschiedenen Zielgruppen ist. Dabei ist vor allem von Interesse inwiefern sich die Art und Häufigkeit der Relationen voneinander unterscheidet. Weiter soll natürlich die Praktikabilität der RST erfahren und über die Grenzen und Möglichkeiten bei der Anwendung berichtet werden.

2. Grundlagen der Rhetorical Structure Theory

Die Rhetorical Structure Theory wurde 1987 von William C. Mann und Sandra A. Thomp- son begründet.2 Sie befasst sich mit Textorganisation und bildet eine Grundlage für die automatische Produktion von Texten. Im Kern beschreibt sie die Kohärenz von Texten, die durch die Beziehungen ihrer kleinsten Einheiten hergestellt wird. Jede Einheit hat in einem Text eine Funktion, die mit Hilfe eines Beziehungskatalogs definiert wird. Als kohä- rent gilt dabei ein Text, der keine Lücken aufweist, d.h. in dem alle Einheiten verknüpft sind. Die kleinsten Einheiten eines Textes werden als Spannen bezeichnet. Meist sind dies Teil- oder Hauptsätze. Die für das Textverständnis wichtigeren Einheiten gelten als Nuklei, die meist von einem weniger relevanten Teil begleitet werden. Dieser sekundäre, unterge- ordnete Part ist der Satellit. Ein Text ist auch dann noch verständlich, werden die Satelliten ausgelassen, jedoch verliert er wichtige Informationen beim Wegfall der Nuklei.

Spannen sind durch Diskursrelationen miteinander verbunden, d.h. die Art der Beziehung, die zwischen Nukleus und Satellit (die Mehrheit) oder Nukleus und Nukleus besteht, wird anhand eines Kataloges möglicher Beziehungen beschrieben. So kann bspw. das Verhältnis zwischen dem Nukleus und seinem Satelliten durch eine erklärende Funktion beschrieben werden, der Satellit trägt dann Zusatzinformationen, die die Aussage des Nukleus erläutert. Diese Relation nennt sich ELABORATION.

Die Art der Beziehung wird anhand vier Dimensionen bestimmt (siehe Abbildung 1). Da- bei wird die Anforderung an den Nukleus, die Bedingung an den Satellit, die Anforderung an die Kombination von Nukleus und Satellit sowie der angezielte Effekt des Autors be- stimmt. Der Analyst des Textes versucht durch diese vier Felder die Intention des Autors aufzuspüren um dann die in seinen Augen wahrscheinlichste Relation auszusuchen. Exemplarisch dazu zeigt die untere Abbildung die formalen Bestimmungen der Relation ANTITHESIS auf.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: ANTITHESIS (Mann/Thompson 1987: 12)

Relationen, die dem Typus Nukleus-Satellit angehören und damit eine Asymmetrie aufwei- sen, werden in zwei Typen geteilt: subject matter bezeichnet Beziehungen, die die Informati- onsvermittlung zum Ziel haben und sich stärker mit der inhaltlichen Dimension des Textes befassen. Im Gegensatz dazu beinhaltet presentational Beziehungen, die durch ihre Gestal- tung einen Effekt beim Leser zum Ziel haben und eher rhetorisch aufzufassen sind. Bei der Gliederung eines Textes in seine einzelnen Relationen entsteht als Endprodukt ein Baum. Dieser ist das Ergebnis von untergeordneten und übergeordneten Beziehungen, welche sich zu einer Spitze vereinigen.

Die Klassifizierung eines Textes und seiner bestehenden Relationen wird von einem Ana- lysten gemacht, was eine gewisse Subjektivität mit sich bringt. Bereits bei der Auswahl der Segmente, den Spannen, können je nach Analyst verschiedene Entscheidungen getroffen werden. Obwohl durch die vier Dimensionen bei der Auswahl der Relation der Untersu- chung eine Stabilität und Vergleichbarkeit zu erzielen versucht wird, sind die Ergebnisse je nach Analyst verschieden. Diese Problematik sahen auch Mann und Thompson (Mann/Thompson 1987: 29). Auf diese und weitere Kritikpunkte der Analysemethode soll im Folgenden dezidierter eingegangen werden.

3. Anforderungen und Einschränkungen

3 .1 . B aum str uk tur

Die zentrale Anforderung an die Strukturaufzeichnung ist das Nicht-Überlappen seiner Segmente. Keine der Linien, die bei der Klassifizierung der einzelnen Elemente und ihrer Beziehungen zueinander, gebildet werden, dürfen sich schneiden. Wie Taboada und Mann aufzeigen, ist die Baumstruktur, die sich bei der RST-Analyse bildet, vorteilhaft. Sie ist praktisch, einfach abzubilden sowie leicht zu verstehen (Taboada/Mann 2006: 14). Den- noch stößt sie immer wieder an ihre Grenzen. Betrachtet man Texte und ihre Elemente, fällt auf, dass diese meist auf mehreren Ebenen simultan miteinander in Beziehung stehen, was u.a. Moore und Pollack aufzeigen (Moore/Pollack 1992: 537). Dies wird auch deutlich bei der Analyse des GRAZIA-Texts zu sehen sein (siehe Seite 15). Dort liegt eine starke Relation zwischen zwei Segmenten (16 und 19) vor. Das RST-Modell verbietet jedoch das Überkreuzen von Relationen, so dass diese Verbindung nicht explizit aufgezeigt werden konnte.

Auch wenn die Intention der Baumstruktur, das Beweisen von Kohärenz eines Textes durch das Fehlen von non-sequiturs, also unverbundenen Elementen, erkenntniserweiternd ist, ist die Restriktion wenig praktikabel (Stede 2007: 149). Der Text kann nicht in seinem vollen Beziehungsnetzwerk abgebildet werden und wichtige Informationen gehen zuweilen verloren.

Die Baumstruktur eines Textes, die von Mann und Thompson definiert wurde, stößt daher immer wieder an ihre Grenzen. Vor allem bei sich kreuzenden Abhängigkeiten von Seg- menten kann die Struktur nicht mehr vollständig abgebildet werden. So bestehen Überle- gungen über eine andere Form der Darstellung, wie bspw. durch Graphen (Taboada/Mann 2006: 13 f.). Stede nimmt in seinem Text über die RST den Vorschlag von Knott u.a. (2001) auf, die eine Folge von kleineren RST-Bäumen favorisieren. Hier würde der Wech- sel im Aufmerksamkeitsfokus, der als Übergang von einem Diskursgegenstand zu einem anderen beschrieben wird, den jeweiligen Baum vom nächsten abgrenzen (Stede 2007: 150). Eine vertiefende Diskussion der Alternativen in der Darstellung wäre Gegenstand einer eigenen Forschungsfrage, muss an dieser Stelle jedoch ausgespart werden.

3.2 . Typen der Relationen (presentational vs. su b j ect ma tter )

In der RST werden die asymmetrischen Relationen in zwei Typen eingeteilt, die subject mat- ter und presentational Relationen. Dabei zielen die Beziehungen der subject matter darauf ab, dass dem Leser Informationen vermittelt werden. Hier steht, wie Stede treffend beschreibt, „die Darstellung eines Sachverhalts ‚in einer Welt’ im Zentrum“ (Stede 2007: 140). Die Hauptmotivation der presentational Beziehungen hingegen ist die Veränderung der Einstel- lungen des Lesers. Wie Moore und Pollack aufzeigen, kann eine Dichotomie nicht zielfüh- rend sein, da diese zu der oft kritisierten Mehrdeutigkeit der Analyseergebnisse führe (Moore/Pollack 1992: 538). Im Zweifel müsse bei der Bestimmung der Beziehung zwi- schen einzelnen Segmenten immer für eine presentational Relation entschieden werden. Dies beruht darauf, dass presentational am ehesten den Zweck des Autors darstellen (Moo- re/Pollack 1992: 539). Danach hat jeder Text die Motivation, den Leser und seine Sicht- weise zu beeinflussen. Dies ist natürlich für die hier untersuchten Texte zutreffend, da die Hauptfunktion eines Editorials nicht in der Vermittlung von Informationen, sondern im „Abholen“ des Lesers liegt, was im späteren Teil noch dezidierter ausgeführt wird. Prob- lematisch ist dabei jedoch, dass Relationen in eine Struktur gezwungen werden, was mit einem Informationsverlust verbunden ist (Umbach/Stede 1999: 3).

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Unterteilung Thompson und Mann’s zu inter- pretieren. So favorisieren Moore und Pollack eine selbsterklärende Aufteilung in informatio- nal und intentional (Moore/Pollack 1992: 537 f.). Stede und Umbach hingegen erläutern in ihrem Aufsatz über Kohärenzrelationen, dass sich Mann und Thompson in der Einteilung der Relationen auf die Einteilung van Dijks beziehen, der von semantischen und pragmati- schen Relationen ausgeht (Umbach/Stede 1999: 3). Die semantischen/subject matter Beziehun- gen verweisen dabei auf Phänomene der externen Welt. Letztere, also pragmati- sche/presentational Relationen beziehen sich auf „interne Angelegenheiten des Kommunika- tionsprozesses“ (Umbach/Stede 1999: 3). Da die RST es nicht zulässt, mehr als eine Rela- tion auf einen Sachverhalt anzuwenden, geht die Einteilung wie zuvor erwähnt oft mit ei- nem Informationsverlust einher, daher wäre eventuell eine Einteilung nach Bateman und Rondhuis (1997) hilfreicher. Sie gehen von einer Dreiteilung der Funktionen aus und er- lauben mehrere Relationen zwischen den Segmenten (Umbach/Stede 1999: 3). Neben der ideationalen, die sich auf Sachverhalte bezieht, gibt es die interpersonale, die sich mit den Ein- stellungen und Intentionen befasst. Zuletzt wird mit der textualen Ebene die Zuweisung des Nukleus gebildet. Diese Einteilung würde die Texte in GRAZIA und SPORTBILD, wie wir später sehen werden, möglicherweise besser widerspiegeln. Denn auffällig ist bei diesen Editorials, dass sich die fehlende Schlüssigkeit auf argumentativer Ebene des GRAZIA- Textes im Vergleich zum SPORTBILD-Text nur bedingt aus der Verteilung der Relationen abzeichnet und häufig multiple Lösungsansätze nebeneinander bestehen Obwohl die Grundfunktion der Texte das Abholen des Lesers und Einführen in das Heft und nicht das Vermitteln von Inhalt ist, besteht dennoch ein Unterschied zwischen GRAZIA und SPORTBILD was die Anzahl und Ausprägung der Relationen betrifft.

3 .3 . Re latione n

Im Folgenden sollen drei Relationen skizziert werden, die zentral für die unten analysierten Texte sind. Dabei handelt es sich um die Beziehungen EVALUATION, ANTITHESIS und CONCESSION.

Vorweg muss jedoch erwähnt werden, dass die Anzahl der Relationen in der RST umstrit- ten ist. In dem 1987 erschienenen Text berichten Mann und Thompson von 23 Relationen, sagen dazu jedoch auch:

There are no doubt other relations which might be reasonable constructs in a theory of text struc- ture; on our list are those which have proven most useful fort he analysis oft he data we have exam- ined. (Moore/Thompson 1987: 8)

Den vorliegenden Analysen lagen die Relationen der RST-Website3 (Mann 2005) zugrunde, die eine Erweiterung der ursprünglichen 23 auf 30 beinhalten. Die Entscheidung zu diesem Beziehungsset wurde getroffen, da hier hilfreiche Relationen wie bspw. PREPARATION enthalten sind. Da Mann und Thompson keinen Anspruch auf Vollständigkeit bei ihrer Aufstellung der Relationen erhoben, scheint eine Erweiterung durchaus legitim. Wie Taboada und Mann in ihrem Text über die RST darstellen, gibt es eine Vielzahl an Ansät- zen für eine Erweiterung oder Verknappung der Relationen. So sind, um nur ein Beispiel zu nennen, Hovy und Maier zu einem Set bestehend aus 70 Relationen gekommen (Taboada/Mann 2006: 15). Fraglich bleibt jedoch die Praktikabilität sehr umfangreicher Sets an Relationen, die die manuelle Analyse erheblich erschweren. Dazu Taboada und Mann: „We reiterate here that the taxonomy of relations is not fixed. A reduction oft he current 30 to more general classes is possible“ (Taboada/Mann 2006: 16).

3.3.1 . EVALUATION

Die Relation EVALUATION hängt eng mit INTERPRETATION zusammen. Beider Ziel ist es, den Nukleus zu beurteilen jedoch nicht inhaltlich zu erweitern (Mann/Thompson 1987: 67). Die EVALUATION unterscheidet sich dahingehend von der INTERPRETA- TION, dass sie die im Nukleus dargestellte Situation positiv bewertet. INTERPRETATI- ON hat zum Ziel, den Nukleus mit anderen Sichtweisen zu verknüpfen (Mann/Thompson 1987: 67). EVALUATION zählt zum Typus der subject matter, zeigt jedoch die Schwierigkeit der Abgrenzung der Felder auf. Da sie kommentierend eingesetzt werden kann, ist die Schwelle zu presentational gering. Der Effekt, der durch ihren Einsatz erzielt werden soll, wird von Mann und Thompson als „R[eader] recognizes that the situation presented in S[atellite] assesses the situation presented in N[ucleus] and recognizes the value it assigns“ (Mann/Thompson 1987: 70) gekennzeichnet. Diese Definition hat eine Komponente, die auf die Akzeptanz des Arguments und der möglicherweise damit einhergehenden Verände- rung der Einstellung abzielt. Da die EVALUATION bei der Analyse im folgenden Teil 5 immer wieder vorkommt, soll sich dort zeigen, welcher Wert ihr vor allem in Editorials beigemessen wird.

3.3.2 . ANTITHESIS und CONCESSION

Die Beziehungen ANTITHESIS und CONCESSION bilden ein Paar, da beide das Ziel haben, eine positive Ansicht auf den Nukleus beim Leser auszulösen. So äußert sich Azarüber die Relationen CONCESSION und ANTITHESIS, ihre Satelliten seien „certainly not supportive (let alone incentives and justifiers); they are persuaders. One should not be sur- prised to find these two relations serving in argumentative texts“ (Azar 1999: 106). Weiter bezeichnet er ihre persuasiven Techniken als psychologisch manipulativ, da sie den Leser zu einer Favorisierung der Thesen nach Ansicht des Autors bewegen.

Die Relationen unterscheiden sich laut Mann und Thompson dadurch, dass ANTITHESIS mit CONTRAST verwandt ist, was über die CONCESSION nicht gesagt werden kann (Mann/Thompson 1987: 11). Andere Autoren widersprechen dem und bewerten auch CONCESSION als zu CONTRAST gehörend (Spooren 1989, Oversteegen 1997). Diese Argumentation wird hier nicht unterstützt und soll daher nicht Teil der Analyse sein.

Bei einer antithetischen Beziehung sind zwei Argumente nicht gleichwertig, sonst würde eine CONTRAST-Beziehung vorliegen. Der Autor favorisiert den Nukleus und beeinflusst daher den Leser in seiner Darstellung. CONCESSION wird beschrieben als Situation, in der der Nukleus nicht mit der Information des Satelliten vereinbar ist. Marcu bezeichnet dies als „violated expectation“ (Marcu 1999: 25). Dabei ist nicht immer eindeutig aus dem Aufbau der Segmente zu lesen, welcher Teil Nukleus bzw. Satellit ist, diese Entscheidung kann in solchen Fällen nur aus der Annahme über die Intention des Autors abgeleitet wer- den (Marcu 1999: 25). Umbach und Stede betrachten die CONCESSION als Inkausalität und demzufolge Gegenstück zu einer Kausalbeziehung (Umbach/Stede 1999: 11). Sie ar- gumentieren, dass konzessive Beziehungen durch Subjunktoren oder Pronominaladverbien realisiert werden, deren Funktion eine unter- bzw. nebenordnende ist (Umbach/Stede 1999: 14).

Wie sich später bei der Analyse der Editorials zeigen wird, hat die ANTITHESIS möglich- erweise eine besondere Stellung zu Beginn von Texten, da sie den Leser sofort in die The- matik des Textes einführt und dabei die Position des Autors verdeutlicht.

4. Analyse

Der folgende Part erläutert nun die Anwendung der RST. Dabei wurden zwei Texte ähnli- cher Länge ausgewählt. Zwischen ihnen bestehen eine Reihe an Parallelen (Textart, Länge, Veröffentlichungszeitpunkt). Der einzige offensichtliche Unterschied ist der der Zielgruppe sowie Themenauswahl.

[...]


1 im Folgenden abgekürzt als RST.

2 In diesem Jahr veröffentlichten Mann und Thompson die Ergebnisse ihrer auf Analyse von mehr als 400 Texten basie- rende Theorie unter dem Titel „Rhetorical Structure Theory: A Theory of Text Organization“.

3 http://www.sfu.ca/rst

Details

Seiten
28
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668898592
ISBN (Buch)
9783668898608
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v458942
Institution / Hochschule
Universität Hamburg – Institut für Sprachwissenschaft
Note
1,3
Schlagworte
Kohärenz RST Thompson

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Titel: Die Rhetorical Structure Theory. Untersuchung anhand einer Analyse der Editorials von GRAZIA und SPORTBILD