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Rivalität im Teamsport. Wie kann das Management im Teamsport durch kommunikative Botschaften im Vorfeld von Derby-Spielen aggressive Verhaltenstendenzen seitens der Fans reduzieren?

Studienarbeit 2016 23 Seiten

Sport - Sportökonomie, Sportmanagement

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen
2.1 Assimilation
2.2 Rekategorisierung und Respekt
2.3 Intractable Identity Conflict Resolution Model
2.4 Integrative Model of Subgroup Relations

3. Das Modell und Aufstellung von Hypothesen

4. Methodik und Operationalisierung

5. Ergebnisse

6. Diskussion der Ergebnisse und Implikationen

Abstract

Das Ziel der vorliegenden Hausarbeit war es, dem Management eines Sportvereins durch statistische Untersuchungen Methoden zu benennen, die präventiv aggressives Verhalten seitens der Fans reduzieren. Dazu wurden den Fans im Vorfeld verschiedene Kommunikationsbotschaften vermittelt. In unserer Untersuchung entschieden wir uns für die zwei Strategien „Duale Identität“ und „Beschwichtigung“ die wir hinsichtlich ihrer Wirkung auf das aggressive Fanverhalten verglichen haben. Die Kommunikationsbotschaft wurde durch von uns erfundenen Zeitungsartikeln über das Frankenderby zwischen dem 1.FC Nürnberg und Greuther Fürth an die Testperson vermittelt. Die Daten wurden anhand eines Online-Fragebogens erhoben. Unsere Auswertung ergab, dass die Strategie der dualen Identität einen signifikanten Unterschied zu der Beschwichtigung und der Kontrollgruppe hinsichtlich der Ausprägung des aggressiven Fanverhaltens besitzt. Um aggressives Verhalten der Fans präventiv entgegenzuwirken, ist also die Kommunikationsstrategie „Duale Identität“ besser geeignet als die der „Beschwichtigung“.

1. Einleitung

Ob das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04, das Rheinische Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach, das Nordderby zwischen dem SV Werder Bremen und dem Hamburger SV oder das Frankenderby zwischen dem 1. FC Nürnberg und Greuther Fürth: Alle diese Spiele kamen bereits häufig in der Geschichte der Bundesliga vor, doch geht es bei diesen Spielen um mehr als nur um drei Punkte, denn alle diese Spiele verbindet einen einzigartiger Charakter.

Die Mannschaften konkurrieren in einer Saison gegen alle anderen Mannschaften in der Liga, aber nur bestimmt Spiele gelten als Derbyspiele - gegen einen Gegner der mehr bedeutet als andere (Tyler & Cobbs, 2015). Diese Derbys sind durch eine große Rivalität zwischen den Mannschaften und auch ihren Fans geprägt. Doch was macht ein Spiel oder Mannschaften aus, sodass sie als Derbyspiele oder als Rivalen gelten? Bei den zuvor genannten Beispielen fällt besonders eine geographische Nähe auf, so liegen die beiden Stadien von Nürnberg und Greuther Fürth gerade einmal 14 Kilometer auseinander (Google Maps). Das Nordderby zwischen Bremen und Hamburg zeichnet sich zwar nicht durch eine unmittelbare geographische Nähe aus, allerdings ist das Duell Werder Bremen gegen Hamburger SV das am häufigsten ausgetragene Duell in der Geschichte der Bundesliga („Top 10 der häufigsten Bundesliga-Duelle“, 2015). Einen signifikanten Einfluss von geographischer Nähe und Anzahl der Wettkämpfe zwischen zwei Teams auf die Rivalität haben Kilduff, Elfenbein und Staw (2010) nachgewiesen.

Derbyspiele besitzen ihren ganz eigenen Flair und bedeuten für die Zuschauer eine sehr ausgelassene Stimmung, eine ganz besondere Stadionatmosphäre und für Fans eine gesteigerte Emotionalität und Wichtigkeit gegenüber „normalen“ Spielen. Für die Fans und Zuschauer ist Rivalität zwischen Vereinen und die daraus resultierenden Derbyspiele somit etwas erfreuliches, da sie ihnen ein einzigartiges und stimmungsgeladenes Ereignis bieten. Sie erwarten also auch von den Spielern höchste Leistungsbereitschaft und tatsächlich steigert Rivalität die Leistung im Wettkampf (Kilduff et al., 2010). Somit bietet Rivalität auch aus Sicht der Sportwissenschaft einige vielversprechende positive Aspekte.

Allerdings überschatten Derbyspiele häufig Fanausschreitungen wie beispielsweise beim Hessenderby vom April 2016. Trotz Gästefan-Verbot gelangen Eintracht Fans ins Stadion in Darmstadt, es kommt zu Platzverweisen, Festnahmen und Schlägereien. Die Polizei war mit einem Großaufgebot von 1700 Polizisten im Einsatz, der größte Einsatz der Polizei im Rahmen eines Bundesligaspiels des SV Darmstadt („530 vorläufige Festnahmen rund ums Hessenderby, 2016). Pyrotechnik, Aggressionen und gewalttätige Auseinandersetzungen seitens der Fans sind häufige Begleiterscheinungen von Derbyspielen („Landesinformationsstelle Sporteinsätze“, 2014). Die Kosten für das unsportliche und kriminelle Verhalten der Fans stellt das Sportgericht des DFB den Vereinen in Rechnung, dazu gehören beispielsweise das Abbrennen von Bengalo-Fackeln und Rauchbomben oder ein Platzsturm. Des Weiteren wird auch darüber diskutiert, ob die Vereine die durch Derbys entstehenden Merkosten aufgrund des erhöhten Polizeiaufgebotes zahlen müssen. Bisher antwortet die Deutsche Fußball Liga auf dieses Problem mit verstärkter Sicherheitstechnik, Stadionverboten und vor allem mit erhöhtem Polizeieinsatz („Fußballfans außer Kontrolle“). Dennoch konnte noch keine wirklich zufriedenstellende Managementstrategie gefunden werden, um den Ausschreitungen und anderen negativen Begleiterscheinungen der Rivalität der Fans entgegenzuwirken.

Dies kristallisiert die Wichtigkeit und die Relevanz des Themas, zumal bislang zu dieser Problematik noch keine Forschungserkenntnisse zu finden sind. Deshalb befasst sich diese Hausarbeit mit der Forschungsfrage, welche Kommunikationsbotschaften seitens des Managements eines Vereins durchgeführt werden können, um aggressiven Verhaltenstendenzen und aggressiven Emotionen präventiv entgegenzuwirken und zu reduzieren.

Anschließend an diese Einführung in die Thematik von Rivalität und Derbyspielen wird nun im zweiten Kapitel der theoretische Hintergrund erläutert und Hypothesen formuliert. Dazu werden ausgewählte Strategien der Reduktion von Gruppenkonflikten aus der Sozialforschung genannt und ihre Anwendbarkeit auf unsere Forschungsfrage geprüft. Im nächsten Kapitel wird die Methodik und Vorgehensweise zur Operationalisierung unserer Variablen erklärt. Die gewonnenen Ergebnisse werden im Anschluss ausgewertet und zuletzt kritisch diskutiert.

2. Theoretische Grundlagen

Da in der bisherigen Forschung eine Lücke im Bereich der Verringerung von Rivalität im Sport vorherrscht, können wir hier auf kein Wissen zurückgreifen. Daher wenden wir in diesem Abschnitt hauptsächlich unser Augenmerk auf die Literatur der Sozialforschung, denn hier gibt es bereits Theorien zur Verminderung von Gruppenkonflikten von denen einige vorgestellt werden.

Wollen wir uns zunächst einmal erklären, wie es zu Gruppenkonflikten kommt, so beschreiben Tajfel und Turner (1979) intergruppale Konflikte als das Aufeinandertreffen von einer In-Group und einer Out-Group. Alleine das Bewusstsein der Gegenwart einer Out-Group führt zur Favorisierung der In-Group und zu Diskriminierung der Out-Group. Im Fokus ihrer Untersuchungen steht hier das Individuum und es wird klar, dass die Zugehörigkeit zu einer In-Group einen sehr starken Einfluss auf das Verhalten des Individuums ausübt. Dies bestätigt sich zum Beispiel durch den Befund, dass die In-Group (und ihre Mitglieder) auch dann favorisiert und gegenüber der Out-Group verteidigt wird, wenn das Gruppendenken und –handeln den Eigeninteressen widerspricht. Die Fragestellung die sich nun für Tajfel und Turner gestellt hat ist, warum Individuen ihre Bezugsgruppe gegen andere Out-Groups abgrenzen? In ihrer Theorie stellen sie die Annahme auf, dass Individuen nach einer sozialen Identität und Zugehörigkeit streben, welche durch die Mitgliedschaft in einer Gruppe definiert ist. Diese soziale Identität besteht größtenteils aus Vergleichen ihrer zugehörigen In-Group mit relevanten Out- Groups, wobei die In-Group hier positiv gegenüber der Out-Group bewertet werden soll. Nicht selten kommt es durch diese Vergleiche zu Gruppenkonflikten. Versteht man Gruppenkonflikte nun also als „Aushandeln“ sozialer Identitäten mit anderen Gruppen so können wir dies auch auf unsere Situation im Fußball übertragen. Die Fans fühlen sich ihrem Verein und ihrer Mannschaft zugehörig und unterstützen diese und durch den Wettkampf der Mannschaften kommt es zu einem direkten und unmittelbaren Vergleich beider Teams. Dieser führt wiederum zu einem Gruppenkonflikt - sprich rivalisierenden Fans und Mannschaften - und durch eine Niederlage können sie sich womöglich in ihrer Identität bedroht oder geschädigt fühlen.

Dass eine Niederlage das aggressive Verhalten gegenüber den gegnerischen Fans erhöht, bestätigen uns die Untersuchungen von Branscombe und Wann (1992). Eine Niederlage senkt das Selbstwertgefühl der Fans, da sich eine Niederlage der eigenen Mannschaft offenbar wie eine persönliche Niederlage für sie selbst anfühlt. Diese Leute mit gesunkenem Selbstwertgefühl zeigen häufiger Anzeichen von aggressivem Verhalten als Leute mit einem erhöhten Selbstwertgefühl. Die Aggressionen müssen an der Out-Group ausgelassen werden, die die Niederlage und ihren Verlust an Selbstwert verursacht hat, nur so kann das eigene Selbstwertgefühl wiederhergestellt werden. Gegnerische Fans werden hier als „Sündenbock“ dargestellt, wenn die eigene Mannschaft geschlagen ist. Dieses erhöhte aggressive Verhalten ist auf die erhöhte physiologische und psychologische Erregung zurück zu führen, da ein erregtes Individuum häufiger und schneller auf Stereotype und soziale Verurteilung zurückgreift (Kim und Baron 1988, zit. Nach Branscombe und Wann 1992). Somit werden die Mitglieder der Out-Group voreilig stereotypisiert und verurteilt, was dazu führt, dass die Verschiedenheiten der beiden Gruppen in den Vordergrund gestellt werden. An dieser Stelle soll noch einmal an die ganz besondere, ausnahmslose Spannung und Stimmung von Derbyspielen erinnert werden, die natürlich zu noch höherer Erregung bei Zuschauer und Spielern beitragen als „normale“ Spiele. Der Bezug zum Sport, vor allem zu dem Zuschauer, ist hier klar erkennbar und von Branscombe und Wann explizit hergestellt.

Nicht nur eine gesteigerte physiologische Erregung erhöht das Aggressionspotential, sondern es besteht auch ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen Fan-Identifikation, also der Stärke der Zugehörigkeit zu der In-Group, und Fan-Aggression (Wann 1993, zit. nach Dalakas und Melancon 2012). Eine besonders unschöne Form von Fan-Aggression ist unter anderem auch die Schadenfreude. Hier kommt es zu keiner direkten Gewalt, jedoch freut man sich über die Niederlage eines der In-Group verhassten Teams, im Extremfall sogar über eine Verletzung eines Spielers der Out-Group Mannschaft. Auch hier bestehen signifikant positive Zusammenhänge zwischen Fan- Identifikation und Schadenfreude und zwischen Fan-Identifikation und „Importance of Winning“, also (im Extremfall) die unabdingbare Notwendigkeit des Gewinns der favorisierten Mannschaft (Dalakas und Melancon, 2012). Die „Importance of Winning“ ist hierbei eine vermittelnde Variable zwischen Fan-Identifikation und Schadenfreude, denn es konnte auch ein signifikanter Einfluss der Stärke der Importance of Winning auf die Schadenfreude festgestellt werden.

Aus den bisher aufgeführten Erkenntnissen können wir feststellen, dass Gruppenkonflikte vor allem durch psychologische Aspekte wie die Gefährdung der sozialen Identität und Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe und die Stärke der Zugehörigkeit (Fan-Identifikation) hervorgerufen werden. Ziel der für unsere Forschungsfrage nötigen Strategien ist es, die soziale Zugehörigkeit und die Fan - Identifikation zu wahren, aber gleichzeitig die negativen Begleiterscheinungen, also vor allem die Aggressionen, zu verringern.

2.1 Assimilation

Hornsey und Hogg (2000) stellen das Modell der Assimilation vor. Bei der Assimilation sollen konkurrierende Gruppen zu einer harmonisierenden, übergeordneten Gruppe zusammen geführt werden. Die zuvor noch abgegrenzten Einzelgruppen sind somit Teil von einer übergeordneten Identität, die beiden Gruppen innewohnt. Es gibt hier also nicht nur die bisher erwähnten In-Groups und Out-Groups, sondern in einer übergeordneten Identität befinden sich sogenannte„nested subgroups“. Im Modell der Assimilation wird durch gemeinsame Kooperation der subgroups und intensive soziale Zusammenarbeit alte Schranken und Vorurteile, die die subgroup Identitäten zuvor trennten, aufgelöst. Somit werden die subgroups praktisch „aufgegeben“ und nur noch die übergeordnete Gruppe existiert. Durch den Wegfall der subgroups und ihre Eigenschaften soll soziale Harmonie zwischen den vorher zwei verschiedenen Gruppen hergestellt werden. So viel empirische Befürwortung dieses Modell auch hat, um soziale Konflikte zwischen Gruppen abzubauen, so ist es dennoch nicht auf unsere Forschungsfrage anwendbar. Gerade die Einzigartigkeit der Fußballfans und die Identifikation mit ihrem favorisierten Verein soll erhalten bleiben. Durch Assimilation würden wir keine Dortmund-, Bayern- oder Schalke-Fans mehr haben, sondern nur noch ihre übergeordnete Identität als Fußball-Fan. Diesem Identitätsverlust wollen wir im Sport unbedingt entgegenwirken.

2.2 Rekategorisierung und Respekt

Simon, Mommert und Rengar (2015) bezeichnen den Vorgang, bei welchem Individuen ihre Identität anstatt nur in eine In-Group und Out-Group, sondern in eine übergeordnete Identität einordnen, als Rekategorisierung. Empirische Untersuchungen zeigen uns, dass Rekategorisierung in der Tat eine effektive Strategie zur Reduzierung von Gruppenkonflikten ist (Gaertner et al. ,2000). In dieser Studie wurde vor allem untersucht, von welchen Personen und in welchem Maße Respekt gegenüber der In-Group ausgehen muss, um einen Rekategorisierungsprozess in Gang zu setzen. Dabei ist einerseits festzustellen, dass ein mittlerer Level an Respekt eines Out-Group Mitglieds einen höheren Rekategorisierungseffekt erzielt als ein niedriger oder hoher Level an Respekt. Zweitens ist anhand der vorliegenden Forschung davon auszugehen, dass hoher Respekt von Outgroup Mitgliedern die Bereitschaft erhöht, zu einer gemeinsamen Gruppe zu rekategorisieren. Den scheinbar gleichen Effekt erzielt man durch mittleren Respekt seitens der Ingroup. In diesem Modell haben wir ähnliche Probleme wie im Modell der Assimilation. Auch hier werden die Einzigartigkeiten der subgroup Identitäten durch die Strategie letztendlich für die Durchsetzung einer übergeordneten Identität geschädigt. Des Weiteren ist nicht davon auszugehen, dass sich Hooligans und Ultras gegenseitigen Respekt aussprechen. Die Idee der Rekategorisierung wird im nächsten vorgestellten Modell ein wenig modifiziert, sodass die subgroup Identiät erhalten bleibt.

2.3 Intractable Identity Conflict Resolution Model

Ein anderes Modell zur Reduzierung von Gruppenkonflikten bieten uns Fiol, Pratt und O´Connor (2009). Laut ihrem Modell führt das Fördern von einheitlichen Zielen beider subgroups zu langanhaltender intergruppaler Harmonie. Für das Fördern von diesen Zielen bedarf es allerdings einer Identifikation einer übergeordneten Identität gegenüber der eigenen subgroup. Diese Identifikation wird hier als Dual Identities bezeichnet. Um diese duale Identifikation aber überhaupt herzustellen, muss vorher sichergestellt werden, dass die Identität der subgroup nicht gefährdet ist. Nur wenn sowohl die subgroup als auch die übergeordnete Identität aufrechterhalten werden, kann man größere Akzeptanz für die gegensätzliche subgroup erwarten. Dies führt im Idealfall auch zu einer größeren Akzeptanz einheitlicher, übergeordneter Ziele. Am Anfang des Prozesses der Reduzierung des Gruppenkonflikts steht in diesem Modell die Bereitschaft beider Gruppen, sich zusammen an einen Tisch zu setzen und den Konflikt friedlich auszuhandeln, welche von Fiol et al. als Readiness oder ripeness bezeichnet wird. Es kann in unserem Fall jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass diese Bereitschaft im Sport gegeben ist. Dies ist gerade bei Ultras und Hooligans der Fall, die hauptsächlich für Ausschreitungen und aggressives Verhalten verantwortlich sind. Im Sport gibt es stets einen Zielkonflikt zwischen Mannschaften. Natürlich


Details

Seiten
23
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668868755
ISBN (Buch)
9783668868762
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v456455
Institution / Hochschule
Deutsche Sporthochschule Köln
Schlagworte
rivalität teamsport management botschaften vorfeld derby-spielen verhaltenstendenzen fans

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