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Soziale Ungleichheit im indischen Bildungssystem

Über Ursachen und Folgen aus historischer Sicht

Hausarbeit 2019 21 Seiten

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DER HISTORISCHE KONTEXT
2.1 HISTORISCHER RÜCKBLICK

3. VERWALTUNG DES BILDUNGSSYSTEMS
3.1 DIE STRUKTUR DES BILDUNGSSYSTEMS
3.2 SCHULTYPEN IM INDISCHEN BILDUNGSSYSTEM

4. HERAUSFORDERUNGEN DES BILDUNGSSYSTEMS
4.1 ALPHABETISIERUNGSRATE
4.2 EINSCHULUNGSQUOTE
4.3 LERNERFOLGE UND EFFIZIENZ DES BILDUNGSSYSTEMS
4.4 SCHULEINRICHTUNGEN

5. FOLGE DER UNGLEICHHEIT: BILDUNGSBARRIEREN
5.1 BENACHTEILIGUNG VON KASTEN UND STÄMMEN
5.2 FAKTOREN DIE ZUR BENACHTEILIGUNG FÜHREN

6. BILDUNGSINITIATIVEN
6.1 KAMPAGNE FÜR UNIVERSELLE BILDUNG, SARVA SHIKSHA ABHIYAN
6.2 DAS NATIONALE SCHULSPEISENPROGRAMM

7. FAZIT

8. LITERATURVERZEICHNIS

1. Einleitung

„Eine große Bevölkerung verwandelt sich erst dann in einen Vermögenswert für das jeweilige Land, wenn es gelingt, sie mit Bildung und Kaufkraft auszustatten. Bildung und Kaufkraft entwickeln sich in der Regel parallel, weil gebildete Menschen die notwendigen Fähigkeiten erwerben, um höhere Einkommen zu erzielen.“1

Die Republik Indien stellt mit 1,1 Milliarden Einwohnern 15% der Weltbevölkerung dar. Mit einem durchschnittlichen Alter von 25 Jahren ist sie nicht nur eine der Jüngsten, sondern wegen des BIP-Wachstums von 7,1%2 ist es auch die 7. größte Volkswirtschaft.3 Diese überwiegend junge Nation stellt mit seiner „demografischen Dividende“ einen Faktor da, der zukünftigen Verbrauchern und Arbeitskräften einen enormen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann.4

Bildung erhält durch diese Einsicht einen nennenswerten ökonomischen Wert, welcher in der Entstehungsgeschichte von Nationen eine wichtige Rolle spielt.5 Indien ist mit 1,4 Millionen staatlich anerkannten Schulen, 33. 000 Colleges und 659 Universitäten eines der größten Bildungssysteme weltweit.6 Bisher verzeichnete der Bildungsfortschritt einen stetigen Erfolg, der sich in den deutlich steigenden Alphabetisierungsraten zeigt. Zudem entwickelte sich Indien zu einem führenden Akteur in der internationalen Informationstechnologie. Trotz dieser positiven ökonomischen Entwicklungen bestehen diverse strukturelle Ungleichheiten im System. Dazu zählen vor allem soziale und geschlechtsspezifische Ungleichheiten.

Im Folgenden wird ein Überblick über die gegenwärtige Situation der Schulbildung in Indien erläutert. Um den Kontext des Bildungssystems zu verstehen soll die Historie des Landes dargestellt werden. Des Weiteren gilt es in dieser Arbeit historische und gegenwärtige Ungleichheiten im indischen Bildungssystem herauszuarbeiten.7

2. Der historische Kontext

Laut Experten ist die Bildungsgeschichte in Indien ca. 5000 Jahre alt und kann wie folgt klassifiziert werden:8

A bbildung 1: Geschichte der Bildung in Indien

Vedische Ära 3000 v. Chr. bis 500 v. Chr. Buddhistische Ära 500 v. Chr. bis 1200 n. Chr. Muslimische Ära 1200 n. Chr. bis 1700 n. Chr. Britische Ära 1800 n. Chr. bis 1947 Selbstbestimmungs Ära 1947 bis dato ( Q uelle: Pathak, R. P. 2007, S. 28,Eigene Übersetzung)

Jede dieser Ären ist prägend für das indische Bildungssystem gewesen und für den Überblick der Entwicklung bis zum heutigen System hilfreich. So ist die erste bekannte Ära in Indien auf 3000 v. Chr. datiert. Zum Vergleich ist die griechische Ära der Philosophie und Bildung auf 400 v. Chr. datiert. Vedisch bzw. „Vedic“ bedeutet übersetzt „Wissen“. Wissen über sich selbst und das Universum. Hier entstand die Lehre des „Karmas“, welche Parallelen zum Wesen der antiken Philosophie aufweist. Jedoch war Bildung nur bestimmten Menschen – nach hinduistischer Tradition nur den Brahamanen als höchste Kaste - zugänglich.9 Diese traditionell religiöse Erziehung diente vornehmlich den Bedürfnissen von Jungen, welche der Brahmanen-Familien angehörten. Zudem hatten die Moguls, die zu den damaligen wohlhabenden Hochkasten zählten, Zugang zur Bildung. Unter der späteren britischen Kolonialherrschaft wurde dieses soziale Schichtungsgefüge nicht gelöst.10 Die sozialgeprägten Ungleichheiten lassen sich somit auf eine nun fast 5000 Jahre alte Politik zurückführen.

2.1 Historischer Rückblick

1947 erlangte Indien seine Unabhängigkeit von der Britischen Kolonialherrschaft. Das übernommene Bildungssystem war ein System mit signifikanten Unterschieden zwischen Männern und Frauen, oberen und unteren Klassen sowie der städtischen und ländlichen Bevölkerung. In einer Nation voller historischer Disparitäten zwischen verschiedenen Regionen und Gemeinschaften wurde Bildung als ein Mittel gesehen, um Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in der Bevölkerung eines mehrsprachigen, multireligiösen und multiethnischen Landes hervorzubringen.11 Die Verfassung von 1950 war der erste Meilenstein für die Entwicklung des Bildungssystems im unabhängigen Indien. Sie sah eine breite Bildungspolitik für das Land vor.12 Eine der wichtigsten bildungspolitischen Initiativen war die Grundsatzerklärung von 1968, die von 1964 - 1966 eine Untersuchung des Bildungssystems mittels einer sog. „Kothari-Kommission“ beauftragte. Diese Kommission sollte eine Grundlage für eine kohärente Bildungspolitik in Indien herausarbeiten. Ziel sollte es dabei sein ein System zu bilden, dass die Produktivität steigert, eine soziale und nationale Einheit generiert, die Demokratie festigt, das Land modernisiert und moralische Werte entwickelt.13 Um dies zu erreichen, wurde die kostenlose und obligatorische Bildung für alle Kinder bis zum Alter von 14 Jahren zum Grundpfeiler. Weitere Merkmale waren die Entwicklung von Sprachen, die Gleichheit der Bildungschancen und die Entwicklung und Priorisierung der wissenschaftlichen Bildung und Forschung.14 1986 kündigte Premierminister Rajiv Ghandi die neue nationale Bildungspolitik an. Sie betonte die allgemeine Notwendigkeit einer Rekonstruktion des Bildungssystems. Die Gesamtqualität sollte verbessert werden. Wissenschaft und Technologie sollte eine größere Aufmerksamkeit gewidmet werden.15 Die Zentralregierung erklärte damit, dass sie eine breitere Verantwortung übernehmen würde, um einen nationalen und integrativen Charakter in der Bildung durchzusetzen. Dennoch behielten die Bundestaaten Indiens in Bezug auf den Lehrplan eine bedeutende Rolle. Das Vermächtnis der Politik von 1986 bestand in der Förderung der Privatisierung und der Betonung von Säkularismus und Wissenschaft. Eine weitere Konsequenz der Nationalen Bildungspolitik war, dass die vorherrschende Qualität der Bildung als Problem erkannt worden ist. Um diesem entgegenzuwirken wurden mehrere Initiativen entwickelt.16 In dessen Folge wurde die Verbesserung der Infrastruktur und die Erhöhung des Lehrpersonal geplant. Regierungsprogramme, wie das alternative, innovative Bildungs- und Garantiesystem, das Bildungsmöglichkeiten in abgelegene ländliche Gebiete oder städtische Slums bringt, zielt darauf ab benachteiligten Kindern eine Chance auf Ausbildung zu gewährleisten. So wurde ein Mittagsmenü eingeführt, um allen Grundschulkindern ein warmes Mittagessen zu bieten. Darüber hinaus gab es Programme für die Universalisierung der Bildung wie das Sarva Siksha Abhiyan welche bestrebt war bis zum Jahr 2010 eine allgemeine Grundschulausbildung anzustreben.17 Die indische Regierung arbeitete an einer Universalisierung der Sekundarschulbildung um bis 2015 allen indischen Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 eine hochwertige Sekundarbildung zu ermöglichen.18

3. Verwaltung des Bildungssystems

Indien ist eine demokratische Föderation von 29 Einzelstaaten wobei die Führung zwischen der Bundesregierung und den Staaten aufgeteilt ist. Die Verfassung legt die Befugnisse und Pflichten klar fest die der Union, den Staaten oder beiden gleichzeitig zukommen kann. 1976 wurde ein Dekret verabschiedet, welches Bildung zum Thema der Bundesregierung und der Staaten machen sollte. Die Steuerung der schulischen Bildungssysteme erfolgt jedoch traditionell über den Einzelstaat, während die Zentralregierung nationale Politiken beschließt.19 Wie bereits erwähnt, wurde 1986 eine nationale Bildungspolitik angekündigt und 1992 umgesetzt. Seit der britischen Besatzung gibt es einen zentralen Bildungsbeirat, der als Konsultationsmechanismus zwischen der Regierung und den Staaten fungiert.20 Die Staaten müssen einen Großteil der Ausgaben für Schulbildung aus ihrem eigenen Haushalt bereitstellen, aber die Zentralregierung gewährt den Staaten Zuschüsse für die Aufnahme von Projekten, die von ihr konzipiert, skizziert und genehmigt werden. Die Zentralregierung nutzt die zentrale Finanzierung als Instrument, um die Richtung der Bildungsentwicklung im ganzen Land festzulegen. Staaten oder einzelne Schulen erhalten auch Zuschüsse durch andere Ministerien, insbesondere für verschiedene Gruppen von Kindern. Zum Beispiel gibt das Ministerium Zuschüsse an Schulen, welche speziell für Kasten und Stämme und dessen Kinder sind.21 Der nationale Rat für Bildungsforschung und -ausbildung (NCERT)22 definiert das nationalen Rahmencurriculum für die Klassen 1-12. Die Staatsräte für Bildungsforschung und -ausbildung sind die wichtigsten Forschungs- und Entwicklungsinstitutionen in den einzelnen Staaten.23 Auf der Sekundarstufe schließen Schulämter in jedem Staat Schulen an und legen Prüfungsstandards in Übereinstimmung mit dem nationalen Rahmen fest.24 Eine auf Staats-, Bezirks- und Unterdistriktebene tätige Bildungsbürokratie kontrolliert unter der breiten Aufsicht der politischen Führung fast jeden Aspekt der Schulbildung. Diese Aspekte umfassen Lehrpläne und Lehrbücher; Rekrutierung, Einsatz und Ausbildung von Lehrern und Zertifizierung von Kindern in Sekundarstufe Eins und Sekundarstufe Zwei.25 Eine Volkszählung im Jahre 2011 zeigt eine

Disparität der Alphabetisierungsrate in den einzelnen Staaten, Kerala 93,91%26 und Bihar 63,82%.27 Die Souveränität der einzelnen Staaten erklärt die großen Unterschiede in der Schulbildung in den verschiedenen Staaten.

3.1 Die Struktur des Bildungssystems

Die Struktur des gegenwärtigen Bildungssystems in Indien basiert auf verschiedenen Stufen des Lernens und ist bekannt als „Zehn plus Zwei plus Drei“ Muster. Es stammt aus einer Nationalrichtlinie von 1966 und ist heute in den meisten indischen Bundesstaaten in Kraft. In diesem Schulsystem wird von den Schülern erwartet, dass sie im Alter von sechs Jahren in die Schule gehen, und nach zehn Schuljahren ihren Sekundarschulabschluss erwerben.28

Danach können zwei Jahre der Sekundarstufe Zwei mit Wissenschafts-, Geistes-, Handels- oder Berufsschulplänen folgen. Dadurch können sich Studenten zur Aufnahme in ein Grundstudiengang an den Universitäten für weitere drei Jahre Bildung qualifizieren .29 Die ersten zehn Schuljahre sind in drei Phasen unterteilt: Primarbereich eins für fünf Jahre, Primarbereich zwei für drei Jahre und Sekundarbereich für zwei Jahre.30 Die ersten beiden Stufen (Primarstufe eins und Primarstufe zwei) bilden eine Grundschulbildung, die acht Jahre dauert und unter die Schulpflicht fällt, da die Verfassungsänderung Bildung zu einem Grundrecht macht.31 Die Sekundarstufe besteht aus den Klassen neun bis zehn und mit der Sekundarstufe zwei schließt die man die Klassen elf bis zwölf ab.32 Die ersten zwölf Ausbildungsjahre werden Schulbildung ohne Vorschulbildung genannt, auf die drei Jahre für Studiengänger folgen können.33

3.2 Schultypen im indischen Bildungssystem

Drei Hauptschultypen können in Indien identifiziert werden: Öffentlich, privat unterstützt und gänzlich privat. Schulen, die von der Zentral- oder Landesregierung betrieben werden, sind öffentliche Regierungsschulen, Schulen, die von privaten Verwaltungen betrieben werden, aber größtenteils von staatlichen Zuschüssen finanziert werden, als privat unterstützte oder unterstützte Schulen bekannt sind. Obwohl diese Schulen von privater Verwaltung geführt werden, werden ihre Lehrer direkt von der Staatsregierung mittels Regierungslehrergehälter bezahlt.34 Daher sind öffentliche und private Schulen sehr ähnlich. Schulen, die von privaten Verwaltungen betrieben werden, ohne staatliche Unterstützung, werden als private Schulen ohne eigenen Förderunterricht bezeichnet. Diese Schulen hängen vollständig von Gebühreneinnahmen ab und haben wenige Vorgaben der Regierung, wie zum Beispiel in Angelegenheiten der Rekrutierung von Lehrkräften. Private Schulen ohne Unterstützung können desweitern in anerkannte und nicht anerkannte Schulen unterteilt werden. Um sich für die Anerkennung durch die Regierung zu qualifizieren, muss eine Schule bestimmte Bedingungen erfüllen.35

Eine Ungleichbehandlung der Schultypen besteht darin, dass kaum eine der privaten Schulen alle Bedingungen erfüllen kann, um tatsächlich von der Regierung anerkannt zu werden.36

Die staatliche Anerkennung von Privatschulen befähigt diese zur Ausstellung von Transferzertifikaten, welche für die Aufnahme in höhere Primar (Sechste bis Achte Klasse)- und Sekundarschulen (Neunte bis zwölfte Klasse) erforderlich sind.37 Es gibt Grund zu der Annahme, dass nicht geförderte Privatschulen zunehmend einen größeren Teil der in Indien lebenden Grundschüler versorgen. Besonders im ländlichen Indien, insbesondere in Gebieten, in denen das öffentliche Schulsystem nicht funktionstüchtig ist, sind Schulen mit Gebührenerhebungen weit verbreitet.38 Der ASER-Bericht bestätigen die zunehmende Rolle der Privatschulen im Bildungssystem vor allem in den ländlichen Gebieten, 15,5% der dort lebenden Kinder im Alter von 6-10 Jahren besuchen einer komplett Privaten.39 Im Vergleich zum städtischen Gebiet sind diese Einschulungsraten vergleichsweise gering, da Daten aus Haushaltsumfragen aus dem Jahr 1993 zeigen, dass 26,2% der Schüler der Primarstufe in Schulen ohne Privatunterricht eingeschrieben sind.40 Der Mangel an systematischen Daten über Privatschulen macht es schwierig, den tatsächlichen Anteil an der Einschulung zu schätzen. Ungeachtet des Mangels an Daten kann davon ausgegangen werden, dass es in der jüngsten Vergangenheit ein massives Wachstum gebührenpflichtiger privater Schulen gegeben hat.41 Indikatoren weisen darauf hin, dass in Indien selbstständige Privatschulen effektiver sind, auch wenn sie Schulbildung zu einem Bruchteil der Einheitskosten staatlicher Schulen vermitteln.42 Die jüngste Zunahme der Privatschulbildung deutet darauf hin, dass es im staatlichen Bildungssystem noch mehrere Unzulänglichkeiten gibt. Würde die Regierung ein ausgearbeitetes und ausreichendes Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche zur Verfügung stellen, würde die Nachfrage nach privaten Schulen geringer sein. Im Vergleich dazu bietet Deutschland für alle Schulpflichtigen zugängliche angesehene und ausreichende Bildungsmöglichkeiten. Private Bildungseinrichtungen sind hier zu Lande nicht die Regel, sondern die Ausnahme.

[...]


1 Fischer, Paul. 2015, S38.

2 Vgl. World Bank national accounts data, and OECD National Accounts data files India GDP growth (annual %) 2016.

3 Vgl. IMF. Größte Volkswirtschaften: Länder mit dem größten BIP im Jahr 2018 (in Milliarden US-Dollar).

4 Vgl. Fischer, Paul. 2015. Aufbruch in die neue Triade China – Indien – Russland: Erfolgsstrategien zur Zukunftssicherung europäischer Unternehmen. Springer Gabler, S. 37ff.

5 Vgl. Nilekani, Nandan. 2009. IMAGINING INDIA.

6 Vgl. Dr. Doris Hillger, für bpb Dr. 2014: Expansion, Qualität, Gerechtigkeit Herausforderungen des indischen Bildungssystems.

7 Die verwendete Literatur wurde fast ausschließlich aus dem Englischen entnommen und unterliegt meiner eignen Übersetzung.

8 Vgl. Pathak, R. P. 2007, Education in the emerging India, S. 28.

9 Vgl. Pathak, R. P. 2007, S. 28ff..

10 Vgl. Lall, M. C. 2005. The Challenges for India’s Education System. Bd. 05/03. Asia Programme Briefing Paper. London: The Royal Institute of International Affairs,S. 2.

11 Vgl. Achutan, Sarla; Agrawal Binod; Shah, Vimal; Soni R.P. Thakore, S.R. 1993. Computer Technology for higher education: A Design Model for a Computerizing University., S. 21.; Sinha, Dharni: India, Global Foundation for Management Education, 2006, S. 105.

12 Vgl Biswas, Arabinda, und Surendra Prasad Agrawal. 1986. Development of education in India: historical survey of educational documents before and after independence, S. 655.

13 Vgl. Lall, M. C. 2005, S. 2.

14 Vgl. Lall, M. C. 2005, S. 3.

15 Vgl. Kumar, Ashok 2004, Current Trends in Indian Education, S. 54.

16 Vgl. Lall, M. C. 2005, S. 3.

17 Vgl. Create, 2009, S. 2.

18 Vgl. Nordic: The System of Education in India, Nordic Recognition Information Centres, 2006, S. 5.

19 Vgl. Jha, Madan Mohan. 2010, S. 11.

20 Vgl. Jha, Madan Mohan. 2010, S. 11.

21 Vgl. Jha, Madan Mohan. 2010, S. 12.

22 National Council of Educational Research And Training

23 Vgl. Nordic, 2006, S. 5.

24 Vgl. Nordic, 2006, S. 5.

25 Vgl. Jha, Madan Mohan. 2010. From Special to Inclusive Education in India: Case Studies of Three Schools in Delhi. Delhi: Longman, S. 12.

26 Dargestellt ist hier die effektive Alphabetisierungsrate nach dem Indian Census 2011, die nur Personen berücksichtigt, die mindestens sieben Jahre alt sind. Es ist wie folgt abgeleitet: Effektive Alphabetisierungsrate = (Anzahl der Literaten Personen ab 7 Jahren x 100 / Bevölkerung im Alter von 7 und höher).

27 Vgl. Census India. 2011. State of Literacy, Government of India, Ministry of Home Affairs, S. 12.

28 Vgl. Bénéı, Véronique. 2008. Schooling Passions: Nation, History, and Language in Contemporary Western India.Stanford, Calif.: Stanford University Press., S. 275.

29 Vgl. Jha, Madan Mohan. 2010, S. 14.

30 Vgl. Jha, Madan Mohan. 2010, S. 15.

31 Vgl. Nordic. 2006. S. 6.

32 Es existieren Variationen in der Anzahl der Jahre und Namen, die den verschiedenen Schulstufen in den verschiedenen Staaten oder Privatschulen gegeben werden.

33 Vgl. Jha, Madan Mohan. 2010. S. 15.

34 Vgl. Kingdon, Geeta Gandhi. 2005. Private and public schooling: The Indian experience, S.2.

35 Vgl. Kingdon, Geeta Gandhi. 2005 S. 2f..

36 Vgl. Kingdon, Geeta Gandhi. 2005, S. 3.

37 Vgl Kingdon, Geeta Gandhi. 2005, S. 3.

38 Vgl. Muralidharan, Karthik & Kremer, Michael. 2006, Public and Private Schools in Rural India: Mobilizing the Private Sector for Public Education (Harvard University), S. 3.

39 Vgl ASER: Pratham. 2009. Pratham India Education Initiative, S. 32.

40 Vgl. Kingdon, Geeta Gandhi. 2005. S. 5.

41 Vgl. Muralidharan, Karthik & Kremer, Michael. 2006s S. 10.

42 Vgl. Kingdon, Geeta Gandhi. 2007. The progress of school education in India, Global Poverty Research Group, S. 1.

Details

Seiten
21
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783668887862
ISBN (Buch)
9783668887879
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v456318
Institution / Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – Max-Weber-Institut für Soziologie
Note
Schlagworte
Soziologie Ungleichheit Indien Bildungssystem Alphabetisierung

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