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Social Media Kampagnen in Unternehmen. Identifikation von Erfolgsfaktoren und Stolpersteinen

Hausarbeit 2015 9 Seiten

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media

Leseprobe

Social Media Kampagnen im Unternehmen-Identifikation von Erfolgsfaktoren und Stolpersteinen

1.Einleitung

In der heutigen Zeit gibt es verschiedenste Möglichkeiten Kontakt zu seinen Kunden aufzunehmen. Eines der besten Möglichkeiten ist mit Sicherheit der Zugang über Social Media Plattformen. Auf den Sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. Können Unternehmen mit ihrer Zielgruppe interagieren und ihr Unternehmen bestmöglich repräsentieren. Social Media Plattformen haben für Unternehmen den Vorteil, sich genauestens über die Zielgruppe informieren zu können und das Produkt in dem richtigen Kanal zu platzieren. Viele Unternehmen nehmen die Kampagnen auf diesen Plattformen jedoch nicht ernst und erzielen somit auch keinen Erfolg. Doch wer heutzutage nicht im Internet und auf Sozialen Netzwerken präsent ist, wird nicht lange im Gespräch bleiben.

In meinem Teil der Hausarbeit werde ich näher auf die Erfolgsfaktoren und Stolpersteine eingehen, die wichtig für eine Kampagne in Sozialen Netzwerken für Unternehmen sind.

2. Erfolgsfaktoren

„Beim Start einer Social Media Kampagne müssen einige wichtige Faktoren berücksichtigt werden, denn für Anfänger erweisen sich die relativ geringen Eintrittsbarrieren öfters als Stolperfalle.“ 1

2.1 Zielgruppen definieren

Eines der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Social Media Kampagne ist die Zielgruppe zu definieren. Wen möchte ich ansprechen? Hier kann man unterscheiden zwischen Kindern, Jugendlichen, ab 20 etc. 2

2.1.1 Analyse der Zielgruppe

Bei diesem Schritt muss man sich genau überlegen, welche Zielgruppe habe ich? wie kann ich sie ansprechen und welche Interessen und Bedürfnisse hat meine Zielgruppe? Soziale Netzwerke wie Facebook, Linked In etc. liefern alle Informationen die man braucht, sei es das Alter, der Bildungsstand oder die Region. Nehmen wir ein Beispiel zur Veranschaulichung, Porsche möchte eine Kampagne für ein Gewinnspiel machen. Um die Zielgruppe im ersten Schritt zu definieren, können sie auf die Faebookseiten ihrer Klienten zugreifen und erörtern wer beispielsweise volljährig ist und einen Führerschein besitzt.

2.2 Kompetenz und Vertrauen schaffen

Wie bei jeder neuen Marke ist es wichtig, auch hier Vertrauen zu schaffen. Wie erreiche ich Vertrauen und Kompetenz bei der Zielgruppe? Durch kontinuierliche Kommunikation mit Experten. Das Heißt man sollte das Blogging oder Antworten auf Kundenfragen nicht der Sekretärin oder Praktikantin überlassen, sondern nur Mitarbeitern diese wichtige Aufgabe geben, dadurch schafft man Kompetenz und Vertrauen bei den Kunden. Zudem sollten die Meinungen sowohl als Unternehmensvertreter als auch auf dem privaten Account übereinstimmen und keinerlei Nicknamen verwendet werden. 3

2.3 Diskussion und Feedback

Eine Marke oder ein Produkt sollte immer im Gespräch bleiben. Einer der Vorteile von Sozialen Netzwerken, ist, das man schnell Kontakt zu seinen Kunden aufnehmen kann. Durch Diskussionen über ein Produkt und Feedback der Kunden kann es oft zu Innovation der Produkte kommen, was ein Gewinn für das Unternehmen und den Kunden ist.

2.4 Social Media Guidelines

Die Notwendigkeit unter den Nutzern von Social Media Richtlinien wird immer mehr im Unternehmen klar. Guidelines müssen individuell auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt werden.“4 Sie dienen zum richtigen Verhalten der Mitarbeiter im Umgang mit Sozialen Netzwerken.

2.5 Verantwortung

Jeder Mitarbeiter muss sich darüber im Klaren sein, dass er alle Posts und Einträge auf seinem privaten Account selbst zu verantworten hat und die Konsequenzen dafür tragen muss, deshalb sollte im Interesse des Mitarbeiters und des Unternehmens nicht fahrlässig gehandelt werden.

2.6 Pers ö nlichkeit

Es muss bei jedem Eintrag klar formuliert werden, ob das der Meinung als Privatperson oder der Meinung des Unternehmens entspricht. Z.B. sollte ein Apple Mitarbeiter auf seinem privaten Account ein Macbook ohne dienstlichen Auftrag kritisieren, muss klar formuliert werden, dass das die private Meinung des Mitarbeiters unabhängig vom Unternehmen ist.

2.7 Transparenz

Der persönliche Beitrag jedes Mitarbeiters zählt in sozialen Netzwerken, deshalb sollte man sich klar mit seinem richtigen Namen bekennen und keine Spitznamen zur Veröffentlichung von Beiträgen verwenden. Die Identität muss erkennbar und nachvollziehbar sein.

2.8 Mehrwert

Oft wird in Sozialen Netzwerken wahllos etwas veröffentlicht, überwiegend lustige Bilder oder Kommentare, dies nutzt dem Unternehmen und oder der Marke, dem Produkt nicht, es wirkt viel mehr als störend für den Kunden und die Nutzer. Daher sollte man sich vor jedem Beitrag fragen, ist das relevant für die Kunden, die Zielgruppe? Und bestenfalls mit dem Vorgesetzten abklären.

3. Rechtliche Rahmenbedingungen

„Machen sie sich bewusst, dass sie mit der Nutzung von sozialen Netzwerken keine rechtsfreien Raum betreten-Sie unterliegen hier ebenso den Gesetzen und Verträgen, zu denen sie sich bekannt haben, wie wenn sie an ihrem Schreibtisch sitzen, im Zug oder in der Kneipe. Davor schützt sie auch kein Nickname. Auch haben viele Netzwerke eigene Nutzungsbedingungen; mit deren Anerkennung bei der Registrierung werden sie verbindlich.“ 5

Sowohl die Social Media Guidelines als auch die Verschwiegenheitserklärung in jedem Unternehmen untersagt den Mitarbeitern, interne Informationen in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Zu internen Informationen gehören, Betriebsgeheimnisse, Informationen über Mitarbeiter sowie Informationen, welche dem Unternehmen schaden könnten.

3.1 Urheberrecht

Das Urheberrecht ist ein wichtiger Aspekt in sozialen Netzwerken. Mitarbeitern ist es untersagt, Beiträge Anderer zu kopieren und in ihrem Namen hochzuladen, dies gilt auch für Bilder und Videos ohne die Rechte der Fotographen oder Filmemachers eingeholt zu haben.

3.2 Private Nutzung

Die Private Nutzung der Sozialen Netzwerke während der Arbeitszeit ist nur bei Ausnähmen und ausdrücklicher Erlaubnis des Vorgesetzten erlaubt.

3.3 Privatsph ä re und Sicherheit

„Eine der größten Sorgen der Menschen beim Umgang mit dem Internet im Allgemeinen und den sozialen Medien im Besonderen ist, dass aufgrund von Pannen, kriminelle Energie oder schlicht Unwissen persönliche und vertrauliche Daten offen für jedermann sichtbar werden. Ein weiteres Problem können Viren und Hacker sein. Diese Risiken sind jedoch überschaubar, wenn man gewisse Grundsätze beherzigt und etwa die Einstellungen für die Privatsphäre der gängigen Online-Plattformen kennt.“ 6

3.4 Richtiger Umgangston

Mitarbeiter sollten nie vergessen, dass die Beiträge, die sie veröffentlichen nicht mehr aus dem Netz gelöscht werden können, gerade deshalb sollten sie Kritik und Feedback annehmen und nicht beleidigend oder ausfallend in Diskussionen werden.

4. Stolpersteine

In diesem Abschnitt komme ich zu den Hürden einer Social Media Kampagne

4.1 Fehlende -oder keine Strategie

Bevor man eine Social Media Kampagne beginnt, sollte man sich im Vorhinein überlegt haben, was man erreichen möchte. Viele Unternehmen neigen jedoch dazu einfach mit dem Lauf der Zeit mitzugehen und konzipieren eine Kampagne in den Sozialen Netzwerken ohne ein Ziel vor Augen zu haben. 7 ] Dieser Ansatz ist falsch.

[...]


1 Köpf [o.J.], o.S.

2 Vgl. Köpf [o.J.], o.S.

3 Vgl. Heymann-Reder [2011], S.26

4 Word Press [o.J.], o.S.

5 Datev o.V. [o.J.], o.S.

6 o.V. [o.J.], o.S.

7 Vgl. o.V. [o.J.], o.S.

Details

Seiten
9
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668870697
ISBN (Buch)
9783668870703
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v453709
Institution / Hochschule
Hochschule Fresenius München
Note
1,3
Schlagworte
Social Media Kampagne Erfolgsfaktoren Stolpersteine

Autor

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Titel: Social Media Kampagnen in Unternehmen. Identifikation von Erfolgsfaktoren und Stolpersteinen