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Liebe und Leid in Wolframs "Parzival". Herzeloydes Witwentum

Hausarbeit 2017 25 Seiten

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik

Leseprobe

Gliederung

Einleitung

1. Zur Entstehung des Witwenstandes

2. Witwentum im „Parzival“

3. Analyse
3.1 Herzeloydes Beziehung zu Gahmuret
3.2 Rollenwechsel der Herzeloyde-Figur
3.3 Die Mutter-Sohn-Beziehung

Schluss

Literaturverzeichnis

Einleitung

Die Motive "Liebe" und "Leid" sind im höfischen Roman zumeist untrennbar miteinander verbunden. Oftmals finden die Männer im Minnedienst den Tod, woraufhin die Frauen schmerzlich um sie trauern. Auch in Wolframs "Parzival" müssen einige Frauen aufgrund des Verlustes ihrer Ehemänner Leid erfahren. Wie im Namen bereits zu erkennen, ist Herzeloyde einer der Charaktere, an welcher dieses Zusammenspiel besonders gut nachzuvollziehen ist. Bei Chrétien bloß eine vieler Namenloser, hat Wolfram mit ihr eine Figur geschaffen, welche als die wohl umstrittenste seines Werkes gilt und bis heute in der Forschung kontrovers diskutiert wird.

Bei Wolframs "Parzival" handelt es sich um einen Mehrgenerationenroman, wobei die Elterngeschichte, insbesondere der Gahmuret-Teil, zunächst im Fokus steht. Dabei ist es zu einseitig gedacht, die Handlungen dieser Figuren bloß anhand deren Bedeutung für den Protagonisten zu betrachten. So ist Herzeloyde nicht allein Parzivals Mutter, welche ihn mit dem Gralsgeschlecht verbindet, sondern nimmt vielfältige Rollen mit teils verschiedensten Eigenschaften ein. Im Fokus dieser Arbeit steht dabei ihre Rolle als zweifache Witwe. Insbesondere der Verlust ihres zweiten Ehemannes Gahmuret prägt ihr Dasein und somit ihr Handeln im Roman. Dabei soll keine Bewertung dieser Handlungen vorgenommen werden, wie es häufig in der Forschungsliteratur geschieht. Es gilt vielmehr herauszustellen, was ihre Witwenschaft ausmacht bzw. wie Herzeloyde als Witwe dargestellt und funktionalisiert wird.

Hierfür wird zunächst auf den historischen Hintergrund, die Entstehung des Witwenstandes im Mittelalter und dessen Merkmale, eingegangen, bevor dieser in Bezug zu Liebe und Leid, Trauer und Tod in der höfischen Erzählliteratur gesetzt wird. Dabei soll insbesondere auf die verschiedenen Witwenfiguren im „Parzival“ eingegangen werden. In der anschließenden Analyse wird sich in diesem Zusammenhang explizit mit der Herzeloyde-Figur beschäftigt. Zunächst gilt es, die Besonderheit der Beziehung Herzeloydes zu Gahmuret herauszustellen. Hierbei wird auf den Einfluss ihrer ersten Witwenschaft, den Entstehungsprozess der Ehe als auch auf das Eheleben selbst eingegangen. Das darauf folgende Kapitel steht unter dem Aspekt des Rollenwechsels der Figur, von der höfischen Ehefrau zur verwitweten Mutter. Hier stehen der prophetische Traum Herzeloydes, ihr Ohnmachtserlebnis als auch die Umfunktionierung der Witwenklage im Fokus der Überlegungen. Im letzten Analysekapitel werden die Folgen von Herzeloydes erneuter Witwenschaft herausgestellt, wobei auf ihren Auszug nach Soltane, die Erziehung Parzivals sowie ihren Tot aus Mutterliebe eingegangen wird. Abschließend werden die Ergebnisse nochmals zusammenfassend dargestellt als auch mit der Lebensrealität im Mittelalter sowie mit der Darstellung der Witwe in der höfischen Literatur und in Wolframs Werk in Bezug gesetzt.

Für die Analyse wird die „Parzival“-Version im Deutschen Klassiker Verlag[1] verwendet. Orientiert wird sich an den Ausführungen Greenfields in seinem Aufsatz „wande ich wil Gahmureten klagn“[2]. Jussens ausführliches Werk „Der Name der Witwe„[3] bietet den historischen Hintergrund für diese Arbeit. Was die Mutterschaft der Herzeloyde angeht in Verbindung mit ihrem Witwentum, lässt sich insbesondere Brinker-von der Heydes „Geliebte Mütter – Mütterliche Geliebte„[4] nennen.

1. Zur Entstehung des Witwenstandes

In unserem heutigen Sprachgebrauch wird mit dem Wort „Witwe“ ausschließlich eine hinterbliebene Ehefrau bezeichnet. Bei den Römern und Griechen dagegen gab es für diese Gruppe kein eigenes Wort; unter „vidua“ oder „chera“ wurde jede Frau gefasst, welche allein lebte. Die Abgrenzung von Ledigen und Verheirateten sowie die Zusammenfassung der Hinterbliebenen zur „Witwe“ hat es in der römischen Antike nicht gegeben; es fehlte wohl die Notwendigkeit: „Nicht die „Hinterbliebene“, sondern die „Allein-Lebende“ war die relevante Kategorie, für die es ein Wort gab, eben vidua[5].[6] Zwischen Antike und Mittelalter veränderte sich der Sinn des Begriffs. Der Bedeutungsgehalt verengte sich; es wurden mit „vidua“ zunehmend Frauen bezeichnet, die zum Witwenstand gehörten.[7]

Die mittelalterlichen Theologen etablierten seit 400, nach dem Ideal der Askese, ein neues Gesellschaftsmodell, die Einteilung in drei Klassen: Jungfrauen – Witwen – Verheiratete. Hiernach wurden alle Menschen nach dem einen Maßstab, dem gerechten jenseitigen Lohn, gemessen.[8] Dieses Modell beherrschte bis ca. 1200 das Denken der Moral, bis das Popagieren der himmlischen Vergeltung zunehmend aus dem Sprachgebrauch verschwand. Nach Jussen hängt dieses mit der Wahrnehmungsveränderung im 11. Jhdt. und der damit einhergehenden Einteilung der Menschen nach Tätigkeiten zusammen. Das Modell wurde zu einem rein femininen Schema für die Einteilung von Lebensalter.[9] Herauszustellen sei, dass sich zeitgleich mit den Anfängen der Einteilung in „Jungfrauen – Witwen – Verheiratete“ der Witwenstand formierte. Das Wort „vidua“ wurde ab 400 zunehmend umgedeutet und als Begriff für eine hinterbliebene Ehefrau etabliert, deren Lebenswandel die Theologen versuchten zu normieren.[10] Es lässt sich feststellen, dass der propagierte Wert der Enthaltsamkeit bereits um 600 auch in der Öffentlichkeit eine Rolle spielte. Die ideale Witwe heiratete nicht; eine Wiederheirat konnte ihrem sozialen Ansehen massiv schaden. Jene, die erneut heirateten oder zweimal verwitwet waren, fanden im Konzept der christlichen Denker keinen Platz.[11] In den Synodentexten der Zeit lassen sich immer wieder Passagen zum „Kleiderwechsel“ und zum „Versprechen der Witwenschaft“ finden. Bereits in der Spätantike war das schwarze Kleid als privates Zeichen der Witwentrauer selbstverständlich. Die christlichen Prediger machten hieraus einen problematischen Initiationsritus: „der Kleiderwechsel der Witwe war eine „Umkehr“, die ein Verbot der zweiten Ehe nach sich zog“[12].[13] Einher mit dem Diskurs über den Witwenstand ging zu Anfang der Konflikt um das Verhältnis der Witwe zum Klerus, insbesondere um das frühere Amt der Diakonin, welches die Bischöfe zu verhindern suchten. Mit der Ausbreitung der Klöster, in welchen verwitwete Frauen religiös tätig sein konnten, nahm dieser ein Ende, sodass zu Beginn des 9. Jhdt. auch die Frage, was eine „vidua“ ausmacht, in den Hintergrund geriet.[14]

Ab dem 10. Jhdt. führten neue Ansichten über die Ehe dazu, auch in einer neuen Weise über die Witwe zu denken. Es entstand jenes Bild der Witwenschaft, welches sich bis in die Neuzeit gehalten hat; das jener „allein lebenden, zumeist alten Frauen, die für den Heiratsmarkt nicht mehr in Frage kamen, als Laiinnen um die lokale Kirche herum beschäftigt waren und deren kaum abzuwendender solitärer Status durch den Habitus der castitas und pietas zu einer ehrenvollen Identität geriet“[15]. In vielen Texten ist nun eine ungewöhnlich positive Darstellung der Ehe erkennbar, wobei die Witwenschaft als Bund über den Tod hinaus betrachtet wird. Die Enthaltsamkeit der Witwe wurde mit der Treue zu dem verstorbenen Ehemann verbunden. Für die Zugehörigkeit zum Witwenstand, die ständische Ehre waren weder Initiationsriten, Privilegien noch Kleidung vorgesehen; das bloße Verhalten, Almosentätigkeit, Klage, Buße oder Totensorge, waren entscheidend. Nicht allein der Tod des Mannes reichte aus, um sich die ständische Identität anzueignen. „“Witwe“ war eine soziale Rolle, die gespielt werden musste“[16].[17] Der Konflikt zwischen dem christlichen Konzept und den Erfordernissen der Realität wurde vielfach literarisch aufgegriffen. Denn tatsächlich heirateten die meisten Betroffenen erneut. Man begegnete diesem Wertekonflikt zwischen moralischen Ansprüchen und eigenen Bedürfnissen mit relativ standardisierten Trauerritualen; insbesondere durch besonders leidenschaftliche Totenklagen, wie sie auch in den höfischen Romanen oftmals zu finden sind[18].[19]

2. Witwentum im „Parzival“

Auch wenn im höfischen Roman bei weitem nicht so viele Figuren sterben, wie etwa im Heldenepos, spielt auch hier der Tod eine gewichtige Rolle. So ist es oftmals die Liebe zu einer Dame, die für den im Minnedienst stehenden Ritter als Kampfmotiv potenziell tödlich ist. Aus den Texten wird ersichtlich, dass das mittelalterliche Publikum, ganz nach der beschriebenen Lebenswirklichkeit, von der hinterbliebenen Frau eine bestimmte Reaktion, eine konventionelle Art auf den Tod des Ehemannes oder Minnepartners zu reagieren, erwartet hat; ein Zeichen der „triuwe“. Als klassisch gilt das Nachsterben der Witwe als drastische Betonung der tiefgründigen Gefühle für den Verstorbenen. Meist folgt der Tod auf eine Totenklage, den Rückzug aus dem weltlichen Leben oder auch eine Zeit der Buße. Es gibt jedoch auch jene weiblichen Figuren, die als Reaktion auf die Nachricht augenblicklich das Bewusstsein verlieren und ebenfalls sterben. Beispiele für Witwen, die im Leben dem Mann eine Stütze und durch ihren Tod ihre „triuwe“ bekräftigen, sind etwa die Heidenköniginnen Japhîte und Limare im „Wigalois“. Ein weiteres Zeichen der „triuwe“ lässt sich in dem Wunsch erkennen, den Tod des Mannes zu rächen. Dieses Verlangen kann die Funktionalität der Witwe ausmachen und sie am Leben erhalten. Bekanntestes Beispiel hierfür ist, außerhalb des höfischen Romans, die Figur der Kriemhild im „Nibelungenlied“.[20]

Die von Schmerz erfüllte, heftige Totenklage ist wohl jenes Element, das gleichsam aus der mittelterlichen Realität übernommen wurde. Es wird der Verlust einer Person betrauert, welches nach deren Ableben oder auch kurz davor geschehen kann. Üblicherweise besteht die Klage aus zwei Teilen: In einem wird der Tote beklagt, während er in dem anderen gelobt wird. Es handelt sich hierbei um eine „Theatralisierung von Gefühlen“[21], welche in sprachlicher und gestischer Form zum Ausdruck kommt. Inhaltlich wird zumeist auf das aktive Leben des verstorbenen eingegangen. Im höfischen Roman findet sich eine Vermischung von traditioneller, für das Heldenepos typischer Totenklage und Liebesklage, in welcher Betrachtungen über das Liebesleben ausgeführt werden. Trotz der christlichen Ablehnung der Selbstverwundung, werden die starken Gefühle der Figuren meist durch gewaltsame Gesten in Szene gesetzt, welche die Größe der Leidenschaftlichkeit zum Ausdruck bringen sollen. Die Reaktion der Frau, die Darstellung ihrer „triuwe“, dient dabei nach Greenfield weniger ihrer eigenen Erhöhung, als vielmehr der Aufwertung des Mannes. Die Witwe „funktioniert […] als ein konstitutives Element vom Bild des Gatten, den sie verloren hat“[22].[23] Auch im „Parzival“ ist dieses zu beobachten. Denn nach Bumke zeigt sich in Wolframs Werk die übliche Geringschätzung gegenüber Frauen („wîp sint et immer wîp“, 450, 5). Ihr Wert werde an ihrer Rolle der liebenden Ehefrau gemessen, ihr eigener Handlungsspielraum sei gering.[24] Tatsächlich wird bloß Orgeluse als starke Herrscherin präsentiert. Sie kann jedoch keinesfalls als Vorbild betrachtet werden, da ihre eigenen Leute sie verachten (vgl. 513, 10ff.). Eine Ausnahme bildet der Aspekt der Wahl des Ehemannes, worauf in Bezug auf Herzeloyde noch genauer eingegangen wird.

In Wolframs Dichtungen wird die eheliche Liebe als besonders „positiv“ herausgestellt. So finden sich auch im „Parzival“ viele Ehepaare und, dem Zusammenspiel von „liep“ und „leit“ folgend, einige Witwenfiguren. Bei der französischen Königin Ampflise ist wenig von einer Witwentreue zu bemerken. Der Leser erfährt zwar nicht, wie sie auf den Tod ihres Mannes reagiert, doch lässt sie kurz darauf einen Boten zu Gahmuret schicken, dem ihre Liebe seit langem gilt (vgl. 69, 39ff.). Über Gawans Mutter Sangive als auch über die alte Königin Arnive erfährt man zu wenig, um konkrete Aussagen über deren Witwenstand treffen zu können. Wenn überhaupt lässt sich hieraus schließen, dass dieser ihr Leben nicht in besonderem Maße beeinflusst. Die anderen Witwenfiguren des Romans sind weit mehr von ihrem Verlust betroffen. Im Verhalten der Orgeluse findet sich jene „triuwe“, die durch Rachegedanken zum Ausdruck gebracht wird.[25]

Die bisher genannten Witwen haben eines gemeinsam: Sie sind alle Figuren der Artuswelt. Andere Witwenfiguren sterben dagegen den klassischen Tod aus „minne“. Annore, die Geliebte Galoes, stirbt wohl unmittelbar nach Erhalt der Nachricht über den Tod ihres Mannes. So erfährt man vom Erzähler: „si lag an klagenden triwen tôt“ (81, 4). Gahmurets erste Ehefrau, Belakane, stribt aus Sehnsucht zu ihrem Mann, wie man am Ende des Romans durch ihren Sohn Feirefiz erfährt (vgl. 750, 25). Daraus, dass diese erst durch den Verlust ihres zweiten Partners stirbt, lässt sich nach Greenfield schließen, dass Witwen bei Wolfram nicht bloß aus „triuwe“ den Tod finden, sondern dieses auch von der Stellung des Verstorbenen im Werk abhängig ist.[26] Auch in der Gralsgesellschaft sterben Witwenfiguren den Tod aus „minne“. Sigunes Ehe ist zwar nie erklärt worden, jedoch bestehe ihr Bund „vor Gott“ (vgl. 440, 8). Insbesondere an ihr zeigt sich in drastischer Weise die „triuwe“ zu ihrem Geliebten über den Tod hinaus. So widmet sie ihr Leben einer langjährigen Buße, wobei mit dem Ausreißen der Zöpfe (vgl. 138, 17ff.) ein Prozess der Selbstzerstörung eingeleitet wird[27].

[...]


[1] Wolfram von Eschenbach: Parzival. Nach der Ausgabe Karl Lachmanns revidiert und kommentiert von Eberhard Nellmann. Übertragen von Dieter Kühn, 2 Bände, Deutscher Klassiker Verlag im Taschenbuch, Bd. 7, vierte Auflage, Frankfurt am Main 2015.

[2] Greenfield, John: „wande ich will Gahmureten klagn“ (PARZIVAL, 111, 13). Überlegungen zu Herzeloyde als Witwe, Revista da Faculdade de Letras, Linguas e Literaturas, 18, 2001, S. 287-302.

[3] Jussen, Bernhard: Der Name der Witwe. Erkundungen zur Semantik der mittelalterlichen Bußkultur, Göttingen 2000.

[4] Brinker-von der Heyde, Claudia: Geliebte Mütter – Mütterliche Geliebte. Rolleninszenierung in höfischen Romanen; Studien zur Germanistik, Anglistik und Komparatistik; Bd. 123, Bonn 1996.

[5] Jussen: Der Name der Witwe, S. 37.

[6] Vgl. ebda. S. 36-38.

[7] Vgl. ebda. S. 38f.

[8] Vgl. ebda. S. 43-45.

[9] Vgl. ebda. S. 140-147.

[10] Vgl. ebda. S. 154.

[11] Vgl. ebda. S. 165-167.

[12] Ebda. S. 186.

[13] Vgl. ebda. S. 176-188.

[14] Vgl. ebda. S. 196-198.

[15] Ebda. S. 201.

[16] Ebda. S. 208.

[17] Vgl. ebda. S. 198-208.

[18] Vgl. Greenfield: „wande ich wil Gahmureten klagn“, S. 291f.

[19] Vgl. Jussen: Der Name der Witwe, S. 256-274.

[20] Vgl. Greenfield: „wande ich wil Gahmureten klagn“, S. 288-290.

[21] Ebda., S. 290.

[22] Ebda., S. 292.

[23] Vgl. ebda., S. 290-292.

[24] Vgl. Bumke, Joachim: Wolfram von Eschenbach, achte Auflage, Stuttgart 2004, S. 161-163.

[25] Vgl. Greenfield: „wande ich wil Gahmureten klagn“, S. 292-294.

[26] Vgl. ebda., S. 294.

[27] Vgl. Bumke: Wolfram von Eschenbach, S. 58.

Details

Seiten
25
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668850866
ISBN (Buch)
9783668850873
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v452630
Institution / Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – Institut für Germanistik
Note
1,3
Schlagworte
Parzival Herzeloyde Minne Tod

Autor

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