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Wie hat sich die Berichterstattung im Fußball aus diachroner Sicht verändert? Makrostrukturelle Veränderungen der Textsorte Spielberichte

Hausarbeit 2018 25 Seiten

Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen
2.1 Fußball als Objekt der medialen Sportberichterstattung
2.2 Textsorte Spielbericht
2.3 Zum Textkorpus
2.4 Methode und Vorgehensweise

3. Makrostrukturelle Veränderungen der Textsorte „Spielbericht“
3.1 Die Überschrift
3.1.1 DAZ und BVZ 1924
3.1.2 FAZ 2018
3.2 Struktur und Inhalt der Absätze
3.2.1 Vor dem Spielgeschehen
3.2.1.1 DAZ und BVZ 1924
3.2.1.2 FAZ 2018
3.2.2 Spielgeschehen
3.2.2.1 DAZ und BVZ 1924
3.2.2.2 FAZ 2018
3.2.3 Nach dem Spielgeschehen
3.2.3.1 DAZ und BVZ 1924
3.2.3.2 FAZ 2018

4. Fazit

5. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der moderne Fußball hat, obwohl besonders in den letzten Jahren schon oft prophezeit, nicht merklich an seiner Attraktivität innerhalb der Gesellschaft verloren. Vor allem die tiefen Verflechtungen zwischen dem Fußballsport und wirtschaftlichen Interessen sowie seine mediale Omnipräsenz rufen stets Kritiker auf den Plan, die an vergangene Zeiten erinnern. Wenngleich die Auseinandersetzung mit diesem Thema eine interessante und reizvolle wäre, ist sie nicht der Inhalt der folgenden Arbeit. Und doch soll sich mit den vergangenen Zeiten des Fußballsports beschäftigt werden. Die heutige mediale Fußball- berichterstattung hat sich über Jahre entwickelt und begann mit der steigenden Beliebtheit dieses Sports. Sein Kern ist das Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, die ein Spiel gegeneinander bestreiten, an dessen Ende ein Ergebnis steht. Berichte über eben jene Spiele gab es damals und gibt es heute und sie sind das zentrale Thema dieser Arbeit.

Im Zentrum dieser Arbeit stehen der Fußballspielbericht und sein Wandel im Laufe der Zeit. Dazu sollen Spielberichte von Tageszeitungen aus dem Jahr 1924 mit modernen verglichen werden. Da diese Arbeit einen begrenzten Rahmen hat, ist es nicht möglich, eine Aussage über alle Aspekte eines Spielberichts tätigen zu können. Daher soll hier vor allem die Grundstruktur oder auch Makrostruktur anhand der Überschriften sowie der Struktur und des Inhalts der im Bericht enthaltenen Abschnitte analysiert werden. Die zentrale Frage ist, inwieweit sich die maßgeblichen Elemente der Makrostruktur von Spielberichten in den letzten 94 Jahren verändert haben.

Vorab ist zu sagen, dass es zum Themengebiet der Fußballberichterstattung schon ver- schiedene Forschungsergebnisse gibt. Besonders relevant hinsichtlich einer diachronen Analyse sind Monika Fingerhuts und Hans Dieter Kroppachs Untersuchungen.1 Da jene aber vor allem schwer zu untersuchende stilistische Bereiche der Lexik und der Syntax analysieren, sind die Arbeiten Franz Simmlers zur Textsortenbestimmung und zu Texts- orten der Sportberichterstattung für diese Arbeit als Ausgangspunkt anzusehen, wenn- gleich er hingegen kein diachrones Verfahren vorgenommen hat.

Im Folgenden wird zuerst auf für die Arbeit relevante theoretische Grundlagen eingegan- gen. Neben einer historischen Übersicht zum Fußball als Objekt der medialen Sportbe-

richterstattung sollen vor allem eine Eingrenzung der Textsorte „Spielbericht“ sowie die Vorstellung des verwendeten Korpus, der Methodik und der Vorgehensweise vorgestellt werden. Die darauffolgende Präsentation der Ergebnisse bezieht sich wie bereits erwähnt auf die Makrostruktur der Überschriften sowie der Absätze und soll mit einem abschlie- ßenden Fazit beendet werden.

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Fußball als Objekt der medialen Sportberichterstattung

Die Ursprünge der Sportberichterstattung sind in Großbritannien am Ende des 18. Jahrhunderts zu finden. 1792 erschien mit dem „Sporting Magazine“ das die erste Sportzeitschrift, die vor allem über den Sport der Oberschicht, also Pferdesport und Jagd, berichtete.2 Ab 1817 wurde auch in englischen Tageszeitungen regelmäßig über sportliche Ereignisse berichtet und ab 1829 führte auch die „Times“ bei sich die Berichterstattung zum Sport ein.3 Schon zu dieser Zeit, in der Fuß- ball aus moderner Perspektive noch gar nicht existierte, wollte „kaum ein Zeitungsverlag die Chance verpassen, durch Sportberichte sein Produkt besser verkäuflich zu machen.“4 In Deutsch- land ist eine breite Sportberichterstattung erst Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Turnerfach- presse vorhanden. Durch die Popularität der Turnbewegung, wurde vor allem dieser Sport be- rücksichtigt und in der Folgezeit entstanden erste Sportzeitschriften mit einem Schwerpunkt beim Turnen.5 Neben den Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen „Sport im Bild“, Sportwelt“ und „Sport im Wort“, wurde 1894 auch das erste deutsche Fachblatt zum Fußballsport „Der Fußball“ veröffentlicht.6 Aufgrund der steigenden Popularität des Fußballs berichteten auch Tageszeitun- gen immer regelmäßiger über sportliche Ereignisse, was letztendlich auch zur Entwicklung eines neuen Ressorts „Sport“ führte.

Die Popularität des Fußballs stieg zu Beginn des 20. Jahrhunderts immer weiter und „spätestens nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Sportberichterstattung in der Weimarer Republik zu einem Massenphänomen.“7 Der Sport wurde hier oftmals aus nationaler und militärischer Perspektive betrachtet, was an der Sprache der Berichterstattung und anhand des Fachjargons, beispielsweise beim Fußball, in Teilen noch bis heute zu erkennen ist.8 Das Sportmagazin „Kicker“, heute immer noch eines der populärsten Sportzeitschriften Deutschlands, wurde 1920 veröffentlicht, doch gab es oftmals das Problem, dass Zeitschriften wie diese ein Organ des Deutschen-Fußball-Bundes (DFB) waren und somit teilweise keine objektive Berichterstattung leisteten.9 Zeitgleich führte die wichtiger werdende Rolle der Sportberichterstattung in den Tageszeitungen auch zu einem starken Rückgang der Sportzeitschriften.10 Zur Zeit des Nationalsozialismus war der Fußball nicht die vom diktatorischen Machtapparat präferierte Sportart, doch auch er wurde zur Militarisierung, besonders hinsichtlich einer stärkeren „Kameradschaft“, benutzt.11

Nach dem Zweiten Weltkrieg war auch die Sportpresse zu einem Neuanfang gezwungen, doch durch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Sports wurde die Sportberichter- stattung schnell wieder ein wichtiger Bestandteil der Tageszeitungen.12 Nach Karl-Heinz Hei- mann war vor allem die Einführung der Bundesliga im Jahr 1963 „für die Zeitungen Anlass, ihre Sportteile beträchtlich auszuweiten.“13 Zeitgleich sorgten auch der Rundfunk und das Fern- sehen für eine größere Popularität und Verbreitung des Fußballs in der Gesellschaft.14 Zwischen 1963 und 1967 wuchs in den Tageszeitungen der Sportanteil um 250 Prozent.15 Im Jahr 1983 lag der Anteil im Mittel zwischen 3,2 und 15,7 Prozent, wobei die Fußball- berichterstattung mit 32 Prozent die größte Sparte repräsentierte.16 Langsam nahm aber auch die Entwicklung weg von den Printmedien und hin zu Fernsehen und später auch Internet ihren Lauf.17 Mittlerweile ist der Profifußball auch in anderen Ressorts ein regel- mäßiger Bestandteil durch seine Verbindungen zur Wirtschaft und dem medialen Inte- resse an Fußballern, Trainern oder Vereinsverantwortlichen.18 Hinsichtlich der Tageszei- tungen ist zu bemerken, dass ein genaues Abbild der verschiedenen Sportarten anhand ihres Anteils bezüglich der Menschen, die diesen Sport treiben oder jener, die ihn medial repräsentiert sehen wollen, kaum möglich ist.19 Trotzdem wird auch heute vor allem die Überrepräsentation des Fußballsports in den Medien kritisiert. Wichtig ist außerdem, dass Tageszeitungen vielfältig in ihrer Berichterstattung sind, was zum Teil auch an der stär- keren Bildberichterstattung der Boulevard- gegenüber den Abonnementzeitungen liege.20 Zuletzt bleibt die Feststellung, dass mit einem Anteil von über 75 Prozent innerhalb der sportbezogenen Texte vor allem die Nachricht und der Bericht die maßgeblichen journa- listischen Darstellungsformen im Bereich Sport und seinem prozentual größten Vertreter, dem Fußball, sind.21

2.2 Textsorte Spielbericht

Bevor der Korpus und die Methodik sowie das Vorgehen dargelegt werden, soll hier zu- vor auf die zu analysierende Textsorte eingegangen werden. Dieser Arbeit liegt die Defi- nition des allgemeinen Textsortenbegriffs von Franz Simmler zugrunde, der einen seiner Forschungsschwerpunkte wie zu Beginn beschrieben im Bereich der Textsorten der Sportberichterstattung hat:

Eine Textsorte ist eine nach dem Willen der beteiligten Kommunikationspartner ab- geschlossene, komplexe α-Einheit, die aus einer begrenzten Auswahl, einer beson- deren Kombinatorik und einem regelmäßigen Vorkommen von externen und inter- nen α-Einheiten, den textuellen Merkmalen, besteht, die in konstituierender, identi- fizierender und differenzierender Sinnfunktion zu einem neuen, spezifischen Merk- malbündel zusammengeschlossen sind.22

Ein Bericht ist aus journalistischer Perspektive grundsätzlich ein Artikel mit Bezug auf ein Thema oder ein bestimmtes Ereignis.23 Dies unterscheidet einen Bericht aber erst ein- mal nicht von einem Kommentar, einer Reportage oder einer Nachricht. Entscheidend für den Bericht im Allgemeinen ist, dass hier Sachverhalte und Hintergründe zu einem Thema dargestellt werden und dies möglichst „sachlich […], bündig, klar, lückenlos, ob- jektiv und glaubwürdig“24 geschieht. Berichte lassen sich zudem hinsichtlich der Berei- che oder Themen kategorisieren, über die berichten. Im Kommunikationsbereich des Sports wird hier der Unterteilung Franz Simmlers gefolgt. In seiner Untersuchung zu zei- tungssprachlichen Textsorten und ihren Varianten anhand von regionalen und überregio- nalen Tageszeitungen nimmt er die Unterscheidung in meinungsorientierte, dialogisie- rende und informationsorientierte Textsorten vor.25 Während erstere vor allem unter- schiedliche Varianten des Kommentars enthalten, meint die zweite Textsorte vor allem das Interview. Die informationsorientierten Textsorten unterteilt er in Meldung, Kurz- meldung und schließlich den Bericht.26 In diesem lassen sich drei verschiedene Textsor- tenvarianten differenzieren. Der „Bericht vor Ereignis“ ist ein Vorbericht, der Informati- onen über ein kommendes Ereignis enthält. Bestandteile eines solchen Berichtes können die Mannschaftseinstellung, die allgemeine Stimmung, die Einstellung zum Gegner, die Bedeutung des Spiels, eine Prognose sowie ein Aufstellungshinweis sein.27 Meistens be- ziehen sich die Berichte auf einzelne Spielpaarungen und der Text ist in der Regel eine detaillierte Erweiterung der Überschrift(-en).28 Sowohl im „Themabericht“ als auch im „Bericht vor Ereignis“ sind Bilder vor allem mit dem zentralen Berichtsinhalt verbun- den.29 Der „Themabericht“ ist nicht auf ein kommendes oder vorheriges Ereignis fixiert, sondern steht „in festerem oder loserem Zusammenhang“30 mit einem solchen. Festere Zusammenhänge liegen bei Bezügen zu Trainern, Offiziellen, Spielern, Schiedsrichtern, Fans und Fangruppen oder auch Ereignissen wie Eröffnungsfeiern vor.31 Losere Zusam- menhänge beziehen sich auf das Freizeitverhalten der Spieler, ihre Urlaubspläne oder auf Zuschauerreaktionen.32

Die in dieser Arbeit untersuchten Berichte gehören zur dritten Textsortenvariante, dem „Bericht nach Ereignis“ oder kürzer „Spielbericht“. Grundsätzlich orientiert sich ein Spielbericht in der Sportart Fußball an der festgelegten Spieldauer von 90 Minuten.33 Ne- ben einer Überschrift enthält er in der Regel zwei oder mehr Absätze, deren Gestaltung und Länge von dem Ablauf des Spiels abhängig sind. Im Zentrum des Spielberichts steht der Spielverlauf. Dieser kann jedoch durch vor- und nachgeschaltete Absätze, zum Bei- spiel zur allgemeinen Leistung oder als Ausblick, ergänzt werden.34 Syntaktisch liegen vor allem „Verbalsatztypen mit ergebnisorientierten Verben“35, welche sich vor allem auf das Ergebnis oder einen zwischenzeitlichen Spielstand beziehen. Nach Franz Simmler werden Spielberichte vor allem „von Spielernennungen und Angaben zu ihren Rollen und Leistungen im Spiel, von ihren Bezeichnungen für Mannschaften und ihre Leistungen, von Ergebnismitteilungen und Bezeichnungen für Aktionen, die zu Torerfolgen führen, geprägt.“36 Hans Dieter Kroppach sieht die Wortfelder „Erregung“, „Vernichtung und Gewalttätigkeit“, „Leistung“ und „Stellungnahme“ als beherrschend für Sportberichte an.37 Simmler hält jene nicht für entscheidend bei einer Textsortendifferenzierung, son- dern sieht sie als „zusätzlich hinzutretende textuelle Merkmale“38 an.

Berichte nach einem Ereignis können theoretisch auch über mehrere Spiele berichten. Für diese Arbeit wurden aber nur jene ausgewählt, die nur oder fast ausschließlich über ein spezielles Aufeinandertreffen berichten.

2.3 Zum Textkorpus

Dieser Untersuchung liegen Spielberichte von insgesamt drei Tageszeitungen zugrunde. Hinsichtlich des Untersuchungszeitraumes von fast 100 Jahren ist ein Problem, dass keine Tageszeitung, die über Fußballspiele berichtete bzw. deren Berichte erhalten sind, durch- gehend und ohne Unterbrechung bestand. Für das Jahr 1924 wurden Spielberichte der Deutschen Allgemeinen Zeitung und der Berliner Volks-Zeitung (BVZ) analysiert, wäh- rend für das Jahr 2018 Berichte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) untersucht wurden. Da die FAZ eine hohe Variation hinsichtlich der Länge und Detailliertheit ihrer Spielberichte hat, bildet sie jene in ihren heutigen Formen sehr gut ab. Maßgeblich wur- den sechs Spielberichte pro Zeitabschnitt berücksichtigt.

Die DAZ erschien von 1861 bis 1945 in Berlin. Bis 1918 hieß sie Norddeutsche Allge- meine Zeitung und war das Sprachrohr der preußischen Regierung.39 Bis 1945 existierte die Zeitung unter neuem Namen als rechtskonservatives bzw. regimefreundliches Blatt der Weimarer Republik bzw. der nationalsozialistischen Diktatur.40 Die BVZ war von 1904 bis 1944 eine regionale Tageszeitung im Großraum Berlin. Im für diese Arbeit re- levanten Zeitraum erschien sie im Mosse-Verlag in der Regel zwölfmal pro Woche.41 Sie hatte eine demokratisch-republikanisch Perspektive und galt als modern, originell und unterhaltend.42 Die untersuchten Spielberichte beider Zeitungen wurden zwischen Feb- ruar und Mai 1924 und immer in der Montagsausgabe veröffentlicht. Beide Zeitungen präsentierten den Bereich Sport auf einer halben bis ganzen Seite.43 Die Spielberichte der FAZ stammen aus den Monaten Februar und März 2018. Die Sonntagsausgabe der FAZ, welche den größten Teil der wöchentlichen Spielberichte enthält, berichtet auf mindes- tens drei Seiten über Sport und hier den Fußball als Schwerpunktthema. Neben den Spiel- berichten stellen die Themenberichte einen großen Anteil auf den Seiten des Ressorts. Zur Auswahl der Zeitungen ist zu sagen, dass mit der BVZ eine vor allem regionale und mit der DAZ und FAZ überregionale Zeitungen analysiert wurden. Für die folgende Un- tersuchung spielt dieser Unterschied aber eine untergeordnete Rolle, da auf inhaltlicher und formaler Ebene in bisherigen Untersuchungen keine relevanten Unterschiede zwi- schen regionalen und überregionalen Zeitungen hinsichtlich der Spielberichterstattung festgestellt werden konnten.44 Der Unterschied liegt lediglich in der Auswahl der Spiele, über die berichtet wird. Vielmehr soll die Untersuchung von zwei Zeitungen vor 1945 für eine höhere Aussagekraft der Ergebnisse sorgen.

Eine andere Art der Analyse von Spielberichten wäre auch mithilfe einer Untersuchung von Sportzeitschriften wie dem „Kicker“ möglich gewesen. Der entscheidende Unter- schied zwischen Tageszeitung und Sportzeitschrift ist, dass die Leser einer Tageszeitung

1 Vgl. Fingerhut, Monika: Fußballberichterstattung in Ost und West. Eine diachronische Sprachanalyse, Frankfurt a. M. 1991; Kroppach, Hans Dieter: Die Sportberichterstattung der Presse. Untersuchungen zum Wortschatz und zur Syntax, Marburg / Lahn 1970.

2 Vgl. Bölz, Marcus: Fußballjournalismus. Eine medienethnographische Analyse redaktioneller Arbeits- prozesse, Wiesbaden 2014, 176.

3 Vgl. ebd.

4 Weischenberg, Siegfried: Die Außenseiter der Redaktion. Struktur, Funktion und Bedingungen des Sport- journalismus. Theorie und Analyse im Rahmen eines allgemeinen Konzepts komplexer Kommunikatorfor- schung, Bochum 1976, 79.

5 Vgl. Bölz: Fußballjournalismus, 176.

6 Vgl. ebd.

7 Ebd., 177.

8 Vgl. Dahlmann, Dittmar: „Körperliche Durchbildung und Entwicklung der sittlichen und geistigen Kräfte“. Bemerkungen zur Nationalisierung und Militarisierung des Sports in der Zwischenkriegszeit, in: Hilbrenner, Anke / Dahlmann, Dittmar (Hgg.): „Dieser Vergleich war unvergleichbar“. Zur Geschichte des

Sports im 20. Jahrhundert, Essen 2014, 123–144.

9 Vgl. Eggers, Erik: Die Geschichte des Sportjournalismus, in: Horky, Thomas / Schauerte, Thorsten / Schwier, Jürgen (Hgg.): Sportjournalismus, Konstanz 2009, 15–26, 17.

10 Vgl. Weischenberg: Außenseiter, 13.

11 Zum Fußball im Nationalsozialismus vgl. Herzog, Markwart (Hg.): Fußball zur Zeit des Nationalsozia- lismus. Alltag – Medien – Künste – Stars, Stuttgart 2008.

12 Vgl. Bölz: Fußballjournalismus, 178. Schon 1946 publizierte die Süddeutsche Zeitung eine halbe Seite Sport pro Ausgabe, vgl. Fischer, Christoph: Bedeutungswandel des Sports. Aufwertung des Sportjourna- lismus, in: Hackforth, Joseph / Fischer, Christoph (Hgg.): ABC des Sportjournalismus, München 1994, 50-76, 35ff.

13 Heimann, Karl-Heinz: Spiegelbild der Gesellschaft. 30 Jahre Bundesliga, in: Hansen, Klaus (Hg.): Ver- kaufte Faszination – 30 Jahre Bundesliga, Essen 1993, 18–24, 20.

14 Zu diesem Themenbereich vgl. Schauerte, Thorsten: Die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Sport und Medien, in: Schauerte, Thorsten / Schwier, Jürgen (Hgg.): Die Ökonomie des Sports in den Medien, Köln 22008, 83–103.

15 Vgl. Heimann: Spiegelbild, 20.

16 Vgl. Binnewies, Harald: Sportberichterstattung in den Tageszeitungen, in: Digel, Helmut (Hg.): Sport und Berichterstattung, Reinbek 1983, 114–122, 121.

17 Vgl. Eggers: Sportjournalismus, 21.

18 Vgl. ebd.

19 Vgl. Binnewies: Sportberichterstattung, 120f.

20 Vgl. Bölz: Fußballjournalismus, 180.

21 Vgl. Wernecken, Jens: Wir und die anderen. Nationale Stereotypen im Kontext des Mediensports, Berlin 2000, 57.

22 Simmler, Franz: Zur Fundierung des Text- und Textsorten-Begriffs, in: Eroms, Hans-Werner/ Gajek, Bernhard/ Kolb, Herbert (Hgg.): Studia Linguistica et Philologica. Festschrift für Klaus Matzel zum sech- zigsten Geburtstag überreicht von Schülern, Freunden und Kollegen, Heidelberg 1984, 25–50, 37.

23 Vgl. Straßner, Erich: Journalistische Texte, Tübingen 2000, 26.

24 Ebd.

25 Vgl. Simmler, Franz: Zeitungssprachliche Textsorten und ihre Varianten. Untersuchungen anhand von regionalen und überregionalen Tageszeitungen zum Kommunikationsbereich des Sports, in: Simmler, Franz (Hg.): Probleme der funktionellen Grammatik, Bern 1993, 133–282, 133.

26 Vgl. ebd.

27 Vgl. ebd., 159.

28 Vgl. ebd., 163.

29 Vgl. ebd., 175.

30 Ebd., 171.

31 Vgl. ebd.

32 Vgl. ebd.

33 Vgl. Simmler, Franz: Textsorten im Bereich des Sports, in: Brinker, Klaus u. a. (Hgg.): Text- und Ge- sprächslinguistik. Ein internationales Handbuch zeitgenössischer Forschung. 1. Halbband, Berlin / New York 2000, S. 718–731, 724.

34 Vgl. ebd.

35 Ebd., 725.

36 Ebd.

37 Vgl. Kroppach: Sportberichterstattung, 44–54.

38 Simmler: Textsorten im Bereich des Sports, 725.

39 Vgl. Fischer, Heinz-Dietrich: Deutsche Allgemeine Zeitung (1861 – 1945), in: Fischer, Heinz-Dietrich

(Hg.): Deutsche Zeitungen des 17. bis 20. Jahrhunderts, Pullach bei München 1972, 269–281, 269.

40 Vgl. ebd., 276f.

41 Vgl. Schilling, Karsten: Das zerstörte Erbe. Berliner Zeitungen der Weimarer Republik im Portrait, Nor- derstedt 2011, 239.

42 Vgl. ebd.

43 Die DAZ und BVZ sind online auf den Seiten der Staatsbibliothek zu Berlin abrufbar: http://zefys.staats- bibliothek-berlin.de/index.php?id=start, abgerufen am 03.03.2018.

44 Franz Simmler hat in seiner für diesen Untersuchungsgegenstand maßgeblichen Analyse regionale und überregionale Zeitungen verwendet. Vgl. Simmler: Zeitungssprachliche Textsorten, 258f.

Details

Seiten
25
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668869530
ISBN (Buch)
9783668869547
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v452306
Note
Schlagworte
berichterstattung fußball sicht makrostrukturelle veränderungen textsorte spielberichte
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