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Von der "Entdeckung" zur "Erforschung". Peter Simon Pallas' Sibirien-Expedition (1768 - 1774) und ihre wissenschaftliche Auswertung

Studienarbeit 2018 35 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Ziel und Methodik der Arbeit

2. Sibirien-Expeditionen vor Pallas

3. Peter Simon Pallas und die Russische Akademie der Wissenschaften
3.1. Peter Simon Pallas (1741 – 1811)
3.1.1. Herkunft und Ausbildung
3.1.2. Wissenschaftliche Grundsätze
3.1.3. Die Berufung nach Russland
3.2. Die Russische Akademie der Wissenschaften
3.2.1. Gründung und Entwicklung
3.2.2. Die Akademie-Expeditionen (1768 – 1774)
3.2.2.1. Planungsgeschichte
3.2.2.2. Die Instruktionen

4. Die Pallas-Expedition
4.1. Vorbereitungen
4.1.1. Teilnehmer
4.1.2. Ausrüstung
4.1.3. Organisation von Reisen und Unterkunft
4.2. Durchführung
4.3. Nach der Expedition
4.4. Auswertung und Publikation
4.4.1. Publikationen der Akademie
4.4.2. Publikationen durch Pallas selbst
4.4.2.1. Bücher
4.4.2.2. Zeitschriften
4.4.2.3. Korrespondenzen

5. Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

1. Einleitung: Ziel und Methodik der Arbeit

In der Kurseinheit „Expansion Europas vom ersten bis zum zweiten Entdeckungszeitalter“ werden sowohl die Wissenschaftsgeschichte und die Entwicklung des Wissensbegriffes an sich behandelt, als auch ausführlich auf die sich entwickelnden „Wege des Wissenstransfers“ und den „institutionellen Background der Akteure“ eingegangen.

Diese Hausarbeit soll am Beispiel einer Sibirien-Expedition des 18. Jahrhunderts darlegen, wie und in welchem institutionellen Umfeld hierbei Wissen gewonnen, aufbereitet und verbreitet wurde. Besonderes Augenmerk soll dabei der Planung und Auswertung des Unternehmens gelten und die Umstände der Gewinnung, Auswertung und Verbreitung seiner Ergebnisse herausgearbeitet werden.

Dazu sollen zunächst zwei Sibirien-Expeditionen des früheren 18. Jahrhunderts, die als direkte Vorläufer der hier im Mittelpunkt stehenden „Pallas-Expedition“ angesehen werden können, näher betrachtet werden, vor allem in Bezug auf ihre Organisation und den Verbleib bzw. die Veröffentlichung des durch sie gewonnenen Wissens. Danach werden der Naturforscher Peter Simon Pallas (1741 – 1811) vorgestellt und die Rahmenbedingungen seines wissenschaftlichen Wirkens innerhalb der Russischen Akademie der Wissenschaften skizziert.

Im Hauptteil der Arbeit geht es dann um die Expedition, die Pallas von 1768 bis 1774 im Auftrag der Akademie durchführte. Es geht dabei weniger um die tatsächlich durch die Expedition gewonnenen Erkenntnisse, als darum, unter welchen Bedingungen institutioneller und organisatorischer Art sie gewonnen, aufbereitet und weiterkommuniziert wurden.

Vorab noch zwei Anmerkungen zu Daten und Namen: Die Datumsangaben zur Expedition , die im Zusammenhang dieser Arbeit hauptsächlich in ihren relativen Bezügen, z.B. bei der Dauer von Planungsvorgängen, interessieren, folgen (wo nicht anders angegeben) dem in Russland bis 1917 verwendeten Julianischen Kalender. Auf eine Angabe der entsprechenden gregorianischen Datumsangaben (für das 18. Jahrhundert elf Tage später) wurde der Einfachheit halber verzichtet. Bei der Schreibung der russischen Personen- und Ortsnamen, die in der Fachliteratur völlig uneinheitlich ist, wurde hier eine zum einen im Deutschen gut lesbare Schreibweise gewählt, die zum anderen der russischen Aussprache der Namen recht nahe kommt.

2. Sibirien-Expeditionen vor Pallas

Die Eroberung Sibiriens für Russland begann unter Iwan IV. in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Träger der Eroberung waren Kosaken, hauptsächlich motiviert durch die Aussicht auf Beute, vor allem Zobelpelze und Sklaven.[1] Die so erreichten Gebiete wurden durch militärische Besatzung in weit verstreuten Forts (ostrogi) gesichert. 1699 war auf diese Weise Sibirien bis nach Kamtschatka von russischer Besatzung durchdrungen und Russland politisch angegliedert. Aber viele der im Zuge der Eroberung angefallenen naturwissenschaftlichen, geographischen und ethnologischen Erkenntnisse gerieten, wenn sie überhaupt einen Interessenten erreichten, schnell in Vergessenheit.[2]

Die wissenschaftliche Erforschung Sibiriens im eigentlichen Sinne setzte erst unter Peter I., dem Großen, ein (reg. 1689 – 1725). Von den auf ihn zurückgehenden Expeditionen sollen zwei , die bei der Planung und Vorbereitung der hier im Mittelpunkt stehenden Reise eine Rolle gespielt haben - die Messerschmidt-Expedition und die Große Nordische Expedition – unter den hier interessierenden Aspekten ihrer Organisation und die Auswertung der durch sie gewonnenen Erkenntnisse näher betrachtet werden, zunächst die Messerschmidt-Expedition.

Von 1719 bis 1727 bereist der Danziger Arzt D.G. Messerschmidt im Auftrag und mit Instruktion des Zaren mit einem kleinen Aufgebot Sibirien.[3] Ihn begleiteten mehrere schwedische Kriegsgefangene, mehrere Diener und Dienstboten, ein Dolmetscher und ein Koch sowie ein eigens gekaufter leibeigener Junge für Hilfsarbeiten.[4] Als Messerschmidt nach sieben schweren Jahren mit 14 Fuhren voller wissenschaftlicher Ausbeute nach St. Petersburg zurückkehrte, wurde er von der während seiner Abwesenheit gegründeten Russischen Akademie der Wissenschaften unter der Leitung Ihres Gründungsdirektors L. Blumentrost regelrecht ausgeplündert: Er musste auch die Gegenstände, die er außerhalb seiner Instruktion für seine eigene wissenschaftliche Arbeit gesammelt hatte, abgeben und wurde mit einem geringen „Geldgeschenk“ entlassen. Das wenige, das er als für die Akademie unbrauchbar behalten durfte, ging auf der Rückreise nach Danzig bei einem Schiffbruch verloren.[5] Seine Aufzeichnungen blieben ungenutzt im Archiv der Akademie und wurden erst 1782 von P.S. Pallas (auszugsweise) bzw. von 1962 bis 1977 von E. Winter (fast vollständig) herausgegeben.[6] In Bezug auf ihren für die Wissenschaft nutzbaren Ertrag war die sieben Jahre andauernde Unternehmung zumindest unmittelbar ein kompletter Fehlschlag.

Nach den dürftigen Ergebnissen einer ersten Kamtschatka-Expedition (1725 – 1730) unter der Leitung von Vitus Bering, die noch von Peter I. in Auftrag gegeben worden war, folgte, ebenfalls unter Bering, die „Große Nordische Expedition“ (1733 – 1744). Sie war im Gegensatz zu Messerschmidts Reise ein Großunternehmen und bestand aus getrennt operierenden, aber unter einem Gesamtkonzept stehenden Einzelreisegruppen[7]. Sie hatte anfangs ca. 600 Teilnehmer[8], im Laufe von elf Jahren Dauer waren aber insgesamt sogar wohl ca. 3.000 Personen an ihr beteiligt.[9] Sie bestand aus einem Detachement (Abteilung) zur See - welches, um diese zu erreichen aber erst einmal mit allem Material jahrelang Russland komplett durchqueren musste - und mehreren Land-Detachements, eines davon unter der Leitung des Tübinger Gelehrten J.G. Gmelin. Die Durchführung litt vor allem unter der oftmals verweigerten Unterstützung der jeweiligen Ortsbehörden, die die den durchreisenden Tross aus eigenen Mitteln unterhalten sollten.[10] Die Veröffentlichung der Expeditionsergebnisse blieb aufgrund der restriktiven russischen Informationspolitik[11] Stückwerk: Die kartographischen Ergebnisse, vor allem die der See-Expedition, wurden, schon aus kommerziellem Interesse, rasch veröffentlicht, ein Ergebnis war u.a. der offizielle „Russische Atlas“ von 1756. Anders die Reisebeschreibungen der Land-Expeditionen: Ihre Veröffentlichung wurde im Bemühen, „möglichst wenig Nachrichten über Russland, seine Hilfsmittel und Machtquellen ins Ausland dringen zu lassen“[12] nicht gefördert und blieb der Eigeninitiative der einzelnen Forscher überlassen. So konnte J.G. Gmelins „Reise durch Sibirien von dem Jahr 1733 bis 1744“ erst 1751/52 nach seiner fluchtartigen Rückkehr nach Tübingen auf Deutsch erscheinen[13] und avancierte schnell zum Bestseller.[14]

Nach Betrachtung dieser Vorläuferunternehmen nun zum eigentlichen Gegenstand dieser Arbeit.

3. Peter Simon Pallas und die Russische Akademie der Wissenschaften

3.1. Peter Simon Pallas (1741 – 1811)

3.1.1. Herkunft und Ausbildung

Peter Simon Pallas wurde am 22. September 1741 (greg.) als Sohn eines Medizinprofessors der Charité geboren und erhielt Unterricht allein durch Hauslehrer.[15] Er beherrschte schon bald fließend Englisch, Französisch und Latein und beschäftigte sich ebenfalls schon früh mit eigenen Untersuchungen und Systematiken von Tieren. Mit dreizehn Jahren hörte er erste Vorlesungen am städtischen Collegium medico-chirurgicum, mit siebzehn Jahren begann er sein Studium der Mathematik und Physik (damals Oberbegriff für alle Naturwissenschaften) in Halle. Es folgten Studienaufenthalte in Göttingen und Leiden, wo er 1760, mit neunzehn Jahren, über ein medizinisch-zoologisches Thema (Darmparasiten) promovierte. Es folgten Aufenthalte in London, Oxford und wieder in den Niederlanden, bei denen er sich hauptsächlich mit den dort vorhandenen naturwissenschaftlichen Sammlungen beschäftigte. 1766 und 1767 erschienen in den Niederlanden seine ersten zoologischen Arbeiten (auf Latein) im Druck, welche seinen Ruf in der internationalen Fachwelt begründeten.

3.1.2. Wissenschaftliche Grundsätze

Während Pallas´ Wirkungszeit entwickelten sich die Naturwissenschaften vom Generalisten- zum Spezialistentum: Der Universalgelehrte, der „Physik“ (also alle Naturwissenschaften gleichermaßen) betrieb, wurde zunächst zum „Naturhistoriker“, der sich mit den drei Naturreichen (Mineralien, Pflanzen Tiere) beschäftigte, bevor letztlich eine Spezialisierung auf Einzelfächer einsetzte. Pallas selbst interessierte sich zwar in erster Linie für Zoologie, war aber als „enzyklopädischer Gelehrter“[16] alten Stils auch auf vielen weiteren Gebieten Experte und hat sich diesen umfassenden Blick auf das Ganze der Natur in allen ihren Erscheinungsformen als Grundlage seiner Forschungen bewahrt. Am besten fassbar wird dieser ganzheitliche Ansatz in Pallas´ eigenen Worten:

„…wenn im Universum unseres Erdballes ein höherer Sinn enthalten ist, dann hat das Studium der Natur darin zu bestehen, die Bemühungen, Ähnlichkeiten, Unterschiede der Körper und deren Eigenschaften zu ergründen, nicht nur auf das, was gewinnbringend oder nützlich oder eßbar ist; oder mit Einschränkung auf irgendein Teilwissen; sondern der ganze Zusammenhang der Natur muß nach und nach so enthüllt werden, dass die Ordnung der Dinge und die allgemeinen Gesetze der Schöpfung zum Vorschein kommen.“[17]

In seinen Beobachtungen und deren Niederschrift war Pallas, gemäß seinem hohen und auf das Ganze der Naturerscheinungen gerichteten Wissenschaftsanspruch präzise und stets um Einbettung der gemachten Beobachtungen in größere Zusammenhänge bzw. ihre Tauglichkeit hierzu bemüht. Um die Menge der zur Theoriebildung verfügbaren Daten zu erweitern und die Allgemeingültigkeit von Theorien zu gewährleisten, setzte er auf die internationale Zusammenarbeit mit anderen Forschern.[18]

Durch diesen weltumspannenden Blick wurde Pallas nicht nur „der erste Zoologe seines Zeitalters“, wie es Alexander von Humboldt anerkennend formulierte, sondern auch in seiner Suche nach den Gesetzmäßigkeiten der Verbreitung von Tierarten ein Mitbegründer der Biogeographie und der Ökologie als Wissenschaft.[19] Seine u.a. auf der hier untersuchten Expedition gesammelten geologischen Daten dienten noch im 19. Jahrhundert als Grundlagen für Untersuchungen über Aufbau, Entstehung und Alter von Gebirgen.[20]

Konflikte aus dem Gegensatz von Pallas´ auf das Ganze der Natur und die Gesetzmäßigkeiten in ihren Erscheinungen zielenden Ansatz und späteren, auf das rein Nützliche hin angelegten Forschungsaufträgen waren von vornherein unvermeidlich.

3.1.3. Die Berufung nach Russland

Pallas´ in Großbritannien und den Niederlanden betriebene Suche nach einer Festanstellung oder nach der Gelegenheit zu Forschungsreisen war ohne Erfolg geblieben, er kehrte daher 1767 nach Berlin zurück. Hier erreichte ihn die Berufung an die Kaiserliche Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg, zunächst als „Adjunkt“, kurz nach Ankunft bereits als „Professor der Naturgeschichte“.[21] Er sollte sich dort sowohl der Lehre und Forschung widmen als auch dem Naturalien-Cabinett (der naturwissenschaftlichen Sammlung) der Akademie vorstehen.[22]

Ergänzend zur reizvollen wissenschaftlichen Aufgabe stellten die angebotenen 800 Rubel Gehalt einen recht hohen materiellen Anreiz dar.[23]

3.2. Die Russische Akademie der Wissenschaften

3.2.1. Gründung und Entwicklung

Als Teil eines umfangreichen Bildungsreformwerkes, welches außerdem noch Anstalten für den höheren Berufsunterricht, ein Bergbauinstitut, eine Navigationsschule und eine Medizinische Akademie umfasste[24], rief Peter I. per Stiftungsbrief vom 8.2.1724 eine Akademie der Wissenschaften nach westeuropäischem Vorbild ins Leben, die aber erst nach Peters Tod, im Dezember 1725, eröffnet wurde.[25] Sie war Teil einer „europäischen Akademie-Bewegung“[26], die Anfang des 17. Jahrhunderts aus privaten Gelehrtenvereinigungen hervorgegangen war, aber zunehmend zur Sache absoluter Fürsten wurde, die dadurch gleichermaßen ihr Prestige wie das Wohl der Untertanen (im Verständnis des jeweiligen Fürsten) zu fördern suchten.[27] Die St. Petersburger Akademie wich von ihren Vorbildern in London, Paris und Berlin insofern ab, als dass sie die strenge Trennung von Lehre, die den Universitäten vorbehalten bleiben und der Forschung, die Hauptaufgabe der Akademien sein sollte[28], nicht nachvollzog: Ihr waren zum Ziel des Aufbaues und der Förderung eines eigenen russischen Personalbestandes an Wissenschaftlern ein Akademisches Gymnasium und eine Akademische Universität angegliedert. Da ein solcher Bestand zunächst fehlte, holte man westeuropäische Gelehrte, in der Mehrzahl aus dem deutschsprachigen Raum, an die neugegründete Akademie: Von den 26 Gelehrten, die der o.g. erste Akademiedirektor, Laurentius Blumentrost d.J., berief, waren 25 aus dem deutschsprachigen Raum und ein Franzose[29], was langfristig zur Entstehung einer ausländisch-deutschen und einer russischen „Partei“ an der Akademie führen sollte.[30]

Die Akademie war von vornherein strikt auf die Person des Herrschers und dessen politisch-wirtschaftliche Nützlichkeitserwägungen, die über allen Forschungsvorhaben als oberstes Prinzip standen, ausgerichtet. Diese Ausrichtung, die durch eine umfangreiche Bürokratie durchgesetzt wurde, führte letztlich zu permanenter Gängelung der Professoren.[31] Da diese, um ihre wissenschaftliche Vorhaben am sichersten umsetzen zu können, sich dafür - über allen Instanzen – am Besten die momentane Gunst des Herrschers zu gewinnen oder zu sichern versuchten, führte diese zu einem permanenten Klima von Konkurrenz, Intrigen und Neid zu Lasten der Zusammenarbeit der Forscher.

Nach dem Tod Peters I. folgte unter seinen rasch wechselnden Nachfolgern eine Phase des Niederganges der Akademie: Die Akademische Universität verfiel[32] und an der Akademie selbst blieben zahlreiche Professorenstellen unbesetzt, vor allem seit 1749, als K.G. Rasumowski Präsident der Akademie geworden war.[33]. Erst unter Katharina II. setzte ab1767 eine Wiederbelebung ein, wiederum als Teil eines Gesamtprogrammes der pragmatisch orientierten Wissenschaftsförderung. Zu diesem gehörten auch zwei Neugründungen, die „Freie Ökonomische Gesellschaft“ zur expliziten Wirtschaftsförderung und – allerdings erst ein paar Jahre später – eine die bisherige St. Petersburger Einrichtung ergänzende und mit ihr konkurrierende „Russische Akademie“ in Moskau (1783).[34]

[...]


[1] Scurla, Herbert (Hg.): Jenseits des Steinernen Tores. Entdeckungsreisen deutscher Forscher durch Sibirien im 18. und 19. Jahrhundert, Berlin: Verlag der Nation, 4. Auflage, 1976. S.22 f.

[2] Ebd. S. 22.

[3] Ebd. S. 32 f.

[4] Kopaneva, Natalja Pavlovna: Die Rekonstruktion der Sammlungen der Kunstkamera in St. Petersburg am Beispiel der archäologischen Sammlungen von Daniel Gottlieb Messerschmidt, in: Hintzsche, Wieland und Habeck, Joachim Otto (Hg.): Die Erforschung Sibiriens im 18. Jahrhundert. Beiträge der Deutsch-Russischen Begegnungen in den Franckeschen Stiftungen, Halle (Saale): Verlage der Franckeschen Stiftungen zu Halle 2012, S. 89.

[5] Ebd. S. 89 f.

[6] Pallas, Peter Simon: Reise durch verschiedene Provinzen des russischen Reichs (Nachdruck), Leipzig: Reclam 1987, S. 381.

[7] Scurla 1976, S. 33.

[8] Pallas 1987, S. 380.

[9] Dahlmann, Dittmar: Die Eroberung und Erforschung Sibiriens vom 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts (Studienbrief), Hagen: FernUniversität – Gesamthochschule Hagen 1999, S. 77.

[10] Dahlmannn 1999, S. 77.

[11] Robel, Gert: Die Sibirienexpeditionen und des deutsche Russlandbild im 18. Jahrhundert. Bemerkungen zur Rezeption von Forschungsergebnissen, in: Amburger, Erik u.a. (Hg.): Wissenschaftspolitik in Mittel- und Osteuropa. Wissenschaftliche Gesellschaften, Akademien und Hochschulen im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert, München: Reimar Hobbing Verlag 1998, S. 275.

[12] Ebd.

[13] Ebd.

[14] Dahlmann 1999, S. 96.

[15] Die Darstellung folgt, wo nicht anders angegeben: Henze, Dietmar: Enzyklopädie der Entdecker und Erforscher der Erde, Band 3 (K – Pallas), Graz: Akademische Druck- und Verlagsanstalt 1993, S. 693-708.

[16] Wendland, Folkwart: Peter Simon Pallas – Eine Zentralfigur der deutsch-russischen Wissenschaftsbeziehungen im ausgehenden 18. Jahrhundert, in: Thomas Ludmila (Hg.): Deutsch-russische Beziehungen: Ihre welthistorischen Dimensionen vom 18. Jahrhundert bis 1917, Berlin: Akademie-Verlag 1992, S. 141.

[17] Zitiert in: Grabosch, Ulrich: Von „Merckwürdigkeiten“ über Rußland zu einer wissenschaftlichen Rußlandkunde im Verlauf und als Ergebnis der Aufklärungsepoche (Diss.), Berlin 1983. S. 297.

[18] Wendland, Folkwart: Peter Simon Pallas (1741 – 1811). Materialien einer Biographie, Berlin und New York: Walter de Gruyter 1991. S. 360.

[19] Pallas 1987, S. 392.

[20] Grabosch 1983, S. 300.

[21] Franckesche Stiftungen zu Halle (Hg.): Terra incognita Sibirien. Die Anfänge der wissenschaftlichen Erforschung Sibiriens unter Mitwirkung deutscher Wissenschaftler im 18. Jahrhundert (Ausstellungskatalog), Halle (Saale): Franckesche Stiftungen 1999, S 41.

[22] Zitiert in: Wendland 1991, S. 66.

[23] Wendland, Pallas 1991, S. 71.

[24] Driessen van het Reve, Jozien J.: Niederländische Philosophen und ihre Ideen als Grundlagen der Reformen Zar Peters des Großen, in: Hintzsche, Wieland und Habeck, Joachim Otto (Hg.): Die Erforschung Sibiriens im 18. Jahrhundert. Beiträge der Deutsch-Russischen Begegnungen in den Franckeschen Stiftungen, Halle (Saale): Verlage der Franckeschen Stiftungen zu Halle 2012, S. 11 f.

[25] Franckesche Stiftungen 1999, S. 15.

[26] Hammermeyer, Ludwig: Akademiebewegung und Wissenschaftsorganisation. Formen, Tendenzen und Wandel in Europa während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, in: Amburger, Erik (Hg.): Wissenschaftspolitik in Mittel- und Osteuropa. Wissenschaftliche Gesellschaften, Akademien und Hochschulen im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert, München: Reimar Hobbing Verlag 1998, S. 1-3.

[27] Ebd. S. 4.

[28] Ebd. S. 6.

[29] Grabosch 1983, S. 81.

[30] Robel 1998, S. 280.

[31] Amburger, Erik: Die Gründung gelehrter Gesellschaften in Russland unter Katharina II., in: Amburger, Erik u.a. (Hg.): Wissenschaftspolitik in Mittel- und Osteuropa. Wissenschaftliche Gesellschaften, Akademien und Hochschulen im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert, München: Reimar Hobbing Verlag 1998, S. 259.

[32] Ebd. S. 260.

[33] Wendland 1991, S. 64.

[34] Amburger 1998, S. 259 f.

Details

Seiten
35
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668849174
ISBN (Buch)
9783668849181
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v451872
Institution / Hochschule
FernUniversität Hagen – Historisches Institut
Note
1,7
Schlagworte
Russland Sibirien Forschungsgeschichte Stelle Gmelin Pallas Humboldt

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Titel: Von der "Entdeckung" zur "Erforschung". Peter Simon Pallas' Sibirien-Expedition (1768 - 1774) und ihre wissenschaftliche Auswertung