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Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Substanzverständnis bei Aristoteles

3. Substanzverständnis bei Leibniz

4. Monadenverständnis bei Leibniz

5. Perzeptionen uns Apperzeptionen

6. Der Entelechiegedanke

7. Zwei Wahrheitsbegriffe

8. Theologisch – metaphysische Überlegungen

9. Die Präformations-Lehre

10. Schlussgedanken

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In meiner Hausarbeit werde ich mich dem Thema der Monaden von Leibniz widmen.

Das Werk von Leibniz, die Monadologie, wurde 1714 veröffentlicht und beschreibt seine Überlegungen über die Bestandteile innerhalb der Wirklichkeit, die Leibniz Monaden nannte. Vom griechischen μονάς monás „Eins“, „Einheit“ leitet er die Kernbestimmung seiner Monaden-Lehre ab.

In 90 Paragraphen erwägt er metaphysische, theologische, individual-theoretische Überlegungen und behandelt den Gegenstand seiner Betrachtungen mit dem nötigen Geschick, um ein philosophisches Konzept zu konzipieren. Wesentlich in seiner metaphysischen Konzeption ist die „systematische Rekonstruktion des klassischen Begriffs der Substanz.“[1] Weiterhin wird Leibniz in der Ideengeschichte dem logischen Atomismus zugeordnet, sowie die Monadologie nach Leibniz häufig auch als ein erkenntnistheoretischer Realismus bezeichnet wird. Was dies bedeutet will ich in meiner Arbeit thematisch ergründen.

„Der Monaden-Begriff taucht auf im Horizont der Frage nach der Materie (Dynamismus, Atomismus, Zellenlehre), nach dem Leib-Seele-Verhältnis (psycho-physischer Parallelismus, Psychosomatik) und der Seele bzw. Subjektivität, Individualität, Person.“[2]

Bereits bei Pythagoras wird der Begriff der Monas als mathematische Größe begriffen, die als Urprinzip nicht nur die Zahlen ins Werk setzt, sondern auch alles Seiende ins Sein. In pythagoreischer Tradition taucht der Monas-Begriff im platonischen Dialog des Philebos auf und meint dort, die „unwandelbaren und unteilbaren Ideen, die ihm Seinsgründe für alle wandelbaren und teilbaren οντα (Seiende) sind.“[3] Leibniz selbst verwendet Elemente aus der aristotelisch-thomistischen Seelenlehre und entwickelt so den Begriff seiner Monadenvorstellung.

Und so können wir vorausgreifend feststellen, dass die Monadologie hauptsächlich aus drei Komponenten besteht:

a) analytische Urteilstheorie
b) Entelechiedenken
c) Christlich geprägte Gotteslehre

Die erste Komponente garantiert die synthetische Entwicklung logischer und ontologischer Ansätze. Die zweite Komponente wurzelt in dem aristotelischen Gedanken der Entelechie und verknüpft es mit dem naturwissenschaftlich orientierten Begriff der „vis activa“ wie zur Dynamik der Monaden als „res agens“. Die dritte Komponente stellt den Versuch Leibniz dar, theologische Urteile in metaphysischer Absicht mit hinein in seine Monadologie zu integrieren. Doch bevor wir uns der Hauptthematik von Leibniz widmen, will ich einige Kernbestandteile der aristotelischen Metaphysik skizzieren, um die wesentliche Elemente der Monaden-Theorie in seiner Geschichtlichkeit zu erfassen.

2. Substanzverständnis bei Aristoteles

Grundlegend für das Substanzverständnis von Aristoteles ist, dass er dem substantiellen Sein eine begriffliche und ontologische Selbstständigkeit zuschreibt. Substrat ist zum einen die Materie (hyle, ΰλε) zum anderen die Form (eidos, ειδος) und zum dritten das aus beiden Zusammengesetzte (ousia), die Substanz in seiner konkreten Form. Die unbestimmte Materie ist keine Substanz, sondern nur etwas, was eine Form besitzt, gilt als Substrat und somit auch als konkret seiende Substanz. Das Formprinzip ist also Ursache für die Bestimmung der Materie. Denn ohne die Form, wäre die Materie nur unwirklich seiend, zwar potentiell vorhanden, aber nicht substantiell verwirklicht. Damit die Materie als Substanz akzeptiert wird, muss sie sich stets schon an eine Form gebunden haben, damit sie als Zusammengesetztes im Sinne einer bestimmten primären Substanz gelten kann. „…die geformte Materie, oder die Materie die bestimmt ist durch ihre Form.“[4] gehört zu den wahrnehmbaren Substanzen in der Welt. Weiterhin beweist er, dass die Akzidenzien, die wechselnden Eigenschaften der Substanz logisch wie auch ontologisch abhängig von Ihr sind. Das akzidentelle Sein ist von seiner Seinsweise existentiell an die Substanz gebunden, sie kommen Ihr zeitweise zu und oder auch nicht. Die wechselnden Eigenschaften, eben die Akzidenzien, wie .z.B das Weiße an der Wand oder die Gesundheit als zeitlich bedingter Seinszustand der Lebewesen sind das in der Zeit Veränderliche des außerzeitlich seienden unveränderlichen Prinzips. Ein Entgegengesetztes von der Substanz könne man nicht finden, sind sie allerdings für Entgegengesetztes empfänglich (z.B. kann eine Substanz bald Kalt, bald auch warm sein, schmutzig oder sauber, krank oder gesund.) Typisch für die aristotelische Denkweise ist, dass er die Substanz vom Individuum her denkt und im Folgeschritt dann zu den Arten und Gattungen übergeht. Die moderne Sichtweise ist anderes herum gedreht. Wir gehen vom Allgemeinen aus und versuchen von den allgemeinen Bestimmungen dann das Individuum zu erklären.

Eine aristotelische Definition findet sich in der Kategorienschrift: „ Substanz im eigentlichsten, ursprünglichsten und vorzüglichsten Sinne ist die, die weder von einem Subjekt ausgesagt wird, noch in einem Subjekt ist, wie z.B. ein bestimmter Mensch oder ein bestimmtes Pferd.“[5]

Dieses vollbestimmte, konkrete, zum Einzelnen ausgeformte Individuum, welches in selbstständig seiender Weise existiert, wie dieser oder jener Tiger, dieses oder jenes Pferd, seien bereits vom Prinzip her, Substanzen, er nennt sie primäre Substanzen. Sie sind das, was es heißt eine lebendes Ding zu sein, welche im Sein sind und als substantiell Seiendes mit ihrem Wesen identisch bleiben.

Die erste Substanz ist somit das, was fortwährend im Wechsel der Eigenschaften mit sich selbst gleich bleibt und also das unveränderliche Wesenswas, gleichsam den hartnäckigen Wesenskern eines konkreten Lebewesens ausmacht. Jeder individuelle Mensch z.B. hier auf Erden ist für-sich genommen eine erste Substanz. Jeder konkrete Tiger und jede vereinzelte Rose ebenso. Es gibt unzählig viele erste Substanzen hier auf Erden, genau so viele wie es individuelle Lebensformen gibt. Die Substanz eines Menschen sind z.B. nicht seine Haare, denn er kann braune Haare haben, weiße, violette oder grüne. Diese Eigenschaft ist wandelbar, akzidentell. Das, was zu seiner substantiellen Bestimmung gehört sind seine wesentlichen, essentiellen, von Ihm nicht abtrennbaren Eigenschaften wie die individuell geformte Materie, die verschiedenen Fähigkeiten und selbstständigen Interessen, die ihm inne sind, seine eigentümlichen Potentiale und seine im Dasein befindliche Wirklichkeit, seine begriffliche Kennzeichnung und seine auf bestimmte Weise wirkende Natur (Wesenheit, physis).

Sekundäre Substanzen nennt er „die Arten, zu denen die Substanzen im ersten Sinne gehören, sie und ihre Gattungen. So gehört z.B. ein bestimmter Mensch zu der Art Mensch, und die Gattung der Art ist das Sinnenwesen. Sie also heißen Substanzen, Mensch z.B. und Sinnenwesen.“[6]

3. Substanzverständnis bei Leibniz

Leibniz bestimmt seine Monaden als einfache Substanzen, ohne Teile, unzerstörbar und unvergänglich. Die Unteilbarkeit, Unzerstörbarkeit und Unvergänglichkeit der Monaden sind metaphysische Setzungen, die von Leibniz nicht weiter begründet werden, oder sie von anderen Axiomen abgeleitet sind. Die Existenz der zusammengesetzten Substanzen ist ein Resultat der einfachen Substanzen, gleichsam eine kombinierte Zusammenführung. Die einfachen Substanzen sind die elementaren Bestandteile und die Bedingungen für die nachhaltige Konstitution der zusammengesetzten Substanzen. „Denn das Zusammengesetzte ist nichts anderes als eine Anhäufung oder ein Aggregat von Einfachem.“[7] Die zusammengesetzten Substanzen wie in der Vorstellung oder in der kombiniert konkreten Zusammenstellung materieller Naturstoffe zu einem tatsächlichen Gegenstand sind stets angehäufte Hervorbringungen aus Einfachem und Elementaren. Jeder Gegenstand in unserem Sichtfeld ist eine Akkumulation von verschiedenen in sich greifenden Elementarstoffen, die in ihren bio-chemischen Wirkungsweisen, eine kombinierte Gesamtfunktion darstellen, welche den konkreten Naturstoff zu einem Solchen werden lässt. „Es sind diese Monaden die wahrhaften Atome der Natur, und, kurz gesagt, die Elemente der Dinge.“[8] Hier zeigt sich bereits der von Leibniz vertretende logische Atomismus, indem er sagt, das das die Grundstoffe unserer Lebenswelt aus eben solchen Monaden besteht, und dass sie elementar seien für die Gesamtkonstitution unserer Realität. Das Zentrale Themengebiet, welches Leibniz in seiner Monadologie bearbeitet, ist aber das der Individuation. Individuelle Substanzen (substances individualles) sind stets die elementaren Vorraussetzungen für den Aufbau und die Funktionsweise der zusammengesetzten Substanzen. Oder anders herum, das Zusammengesetzte ist eine weiterentwickelte Folge der einfachen, basalen Bestandteile, die in ihrer Zusammenwirkung das Zusammengesetzte erst konstituieren.

Etwas Einfaches ist einfach aufgrund seiner Struktur her, z.b. eine Meeresqualle, die zu 99% aus Wasser besteht, oder ein Ginkoblatt, ein Grashalm, die Luft, das Wasser usw.

Der Aufbau und die Merkmale einer einfachen Substanz besteht nicht aus etwas Zusammengesetzten. Es existiert für sich in Interaktion mit Anderen. Mehr noch: Einwirkungseffekte und Interaktionsmuster zwischen den einfachen Substanzen bewirken, dass sich Einfaches mit Einfachem verbindet und somit eine Art Symbiose entsteht, wenn ein drittes Einfaches die Wirkmechanismen der Beiden anderen einfachen Substanzen ergänzen und verbessern kann, dann ist das bereits eine Trinität von Einfachem, ein einfaches Kollektiv.

4. Monadenverständnis bei Leibniz

Und so sagt Leibniz, dass die Monaden Resultate eines schöpfenden Gottes seien, der Ur-Monade, die hervorbringt und vernichtet, die gibt und auch nimmt, die erschaffend und zerstörend wirkt, die in sich gegensätzliche Einheit der in sich stimmigen Schöpferprinzipien. Monaden haben in sich das Schöpferische des Schöpfers gleichsam wie eingehaucht bekommen und sind vermittels ihrer geistigen Erbanlagen dazu befähigt, die schöpferischen Prinzipien der Urmonade gleichsam wie nachzuahmen, zu imitieren, selbst zu verursachen. Der Einflussbereich der sich materialisierenden Vorstellungen ist gewiss graduell bedingt, und abhängig von der Wirkkraft schöpferischer Prinzipien im handelnden Subjekt. „Die Monade, Kulminationspunkt der Leibniz’schen Metaphysik und konsequenteste Durchgestaltung des neuzeitlichen Gedankens der Individualität des Einzelnen, ist Inbegriff der Einheit eines organischen Wesens.“[9]

Und so sagt Leibniz, im 7ten Paragraphen, dass die Monaden eine gewisse Kontinuierlichkeit in sich hätten, eine Art von Statik, eine undynamische Form von einem Kern-Selbst, die sie veranlasst für sich seiend zu wirken und zu agieren, in Interaktion mit Anderen. Und weiterhin sind den Monaden Eigenschaften zu eigen, als etwas Seiendes im Sein. Dieses ontologische Urteil betrifft unmittelbar die qualitative Konstitution der Monade. Denn „Monaden ohne Qualität wären untereinander ununterscheidbar.“[10] Es ist konstitutiv, von Leibniz so behauptet, dass die besonderen Existenzen der Monaden, sowie die der einfachen Substanzen, voneinander unterschieden werden können. Denn nichts in der Natur ist vollkommen identisch mit einer anderen Lebensform, keine Meeresqualle, kein Ginko-Blatt, keine Naturalge oder ein urzeitliches Bakterium. Der Unterschied dazwischen ist die Bedingung für die Existenz der Monaden. Die Grenze definiert die konkrete Stofflichkeit der Monaden-Existenz. „ in der Spanne zwischen Leben uns Tod bildet jedes Lebewesen eine solche Einheit.“[11] und „ So kann Leibniz mit Aristoteles davon überzeugt sein, dass nur Lebewesen aufgrund ihres Organisationsprinzips Substanzen und Individuen sein können:…“[12] Weiterhin sagt Leibniz, dass alles geschaffen Seiende im Fluss der Veränderung integriert sei, sowohl die Monaden als auch die Nicht-Monaden. Veränderung als die formierende Kraft im Zeitstrom des Daseins. Veränderung als der sinnvermittelte Prozess in die Existenzform eines Anderen. An dieser Stelle dynamisiert Leibniz seine Monaden und sagt, dass die Monaden an sich bereits Lebensformen dynamischer, prozessualer Art seien, und dass ebenjene inhärente Dynamik konstitutiv und kontinuierlich sei. Dies macht Leibniz zu einem Vertreter des Dynamismus. Ein „inneres Prinzip“ soll Ursache für die innerweltliche Dynamik der Monaden sein. Der Antrieb zur Veränderung ist innerweltlich verursacht, der Pulsschlag der Bewegung, die Triebkraft der Verwandlung. Dieses „innere Prinzip“ wirkt in das Sein und in das Wirken einer jeden monadologischen Existenzform hinein. Es nimmt Einfluss auf sich und ist mehr oder minder abgeschirmt von den äußeren Einflüssen (die Monaden sind fensterlos), die jedoch in Wechselwirkung mit der Monade stehen. Das Veränderungsprinzip der außenweltlichen Gegenstände wie auch bei Monaden ist auch ein innermonadisches Geschehen und Wirken. Die Änderung und Veränderung wird zu einem inneren Akt der Selbsttransformation. So gedeiht die thematische „Spezifizierung und die Vielfalt der einfachen Substanzen.“[13] „Und weil wegen der Erfülltheit der Welt alles miteinander verbunden ist und jeder Körper auf jeden anderen Körper je nach Entfernung mehr oder weniger einwirkt und davon durch Reaktion affiziert wird, folgt, dass jede Monade ein lebendiger oder mit innerer Handlung begabter Spiegel ist, der nach seinem Gesichtspunkt das Universum vorstellt und selbst wie das Universum geregelt ist.“[14] „ So verbindet sich im Ich die Einheit der Substanz mit der Vielheit ihrer cogitationes. Damit ist diese Einheit unausweichlich auf innere Vielheit bezogen.“[15]

Zusammenfassend können wir sagen, das wir die Monaden wie folgt charakterisieren können: a) als unteilbare und unzerstörbare Elemente der Dinge b) als handlungsbefähigte Wesen c) als Spiegel des Universums.

5. Perzeptionen uns Apperzeptionen

Weiterhin geht Leibniz von einem Kontinuitäts-Prinzip bei den Monaden aus. Wir haben etwas in uns, etwas tief Verankertes, etwas lebenslänglich Eingespeichertes, etwas Unzerstörbares, dass stetig gleich ist und bleibt, eine mehr oder minder feste Identität, ein unveränderliches Wesensmerkmal, eine Kontinuierlichkeit. Sowie wir auch das Gegenteil der Sache, gleichsam ein sich veränderndes Prinzip in uns haben. Die Veränderung unserer Konstitution ist ein stetig ablaufender Prozess. Wir atmen Millionen von Molekülverbindung ein uns aus, tagtäglich, nehmen Nahrungsmittel zu uns, beinahe tagtäglich und trinken täglich Wasser, welches bei Überflüssigkeit wir wieder abgeben können. An diesem Punkt können wir die Veränderungen im Körper von den Veränderungen in der Monade unterscheiden. Gewiss bedingen sie einander und durch psychophysische Effekte und Wechselwirkungen gehen die Monade und ihr Körper beständig Wechselwirkverhältnisse miteinander ein, damit die Gesamtkonstitution von Körper und Geist vernünftig ausbalanciert bleibt. Hier bringt Leibniz den Begriff der Perzeptionen mit ins Spiel. Perzeptionen seien von Apperzeptionen und unserem Bewusstsein zu unterscheiden und sie seien auch keine Affektionen. Perzeptionen sind vielmehr Wahrnehmungsinhalte bzw. sich in uns präsentierende Wahrnehmungsbilder, die in stetiger Reihenfolge sich unersetzlich austauschen und lebenslang abwechseln. Hier sieht Leibniz sein Gedanken, dass es eine Kontinuierlichkeit in der Abwechslung der Perzeptionen gibt, bestätigt. Diese Perzeptionen führen zu inneren Zuständen der Monade, die ebenso zu dem Bedeutungsbereich der Perzeptionen gezählt werden. „Perzeptionen gehören zu der inneren Konstitution einer individuellen Substanz“[16]

Bereits Pflanzen als monadologische Existenzformen haben bereits Perzeptionen. Eine Blume, zum Beispiel, öffnet ihren Blumenkelch und streckt sich Richtung Sonne. Die Reaktion der Blume ist zweifellos eine Reaktion auf die Sonneneinstrahlung und somit nimmt die Blume die Sonne gleichsam wahr. Der innere Zustand der Blume, die Perzeption der Sonne, die innerhalb der Blume repräsentiert wird, signalisiert der Blume, dass sie ihren Blütenkelch hin zur Sonne öffnen kann.

Die Apperzeption ist eine Folge der Perzeptionen. Apperzeption ist das Bewusstsein der Wahrnehmungsinhalte, d.h. dass wir eine reflexive Erkenntnis über den Wahrnehmungsinhalt gefunden haben, welche uns erlaubt, den Gegenstand der Wahrnehmung sprachlich zu vermitteln. Deshalb kommen Apperzeptionen den höher entwickelten Lebewesen zu. Perzeptionen und Apperzeption stehen in unermüdlicher Wechselbeziehung zueinander und beeinflussen einander ununterbrochen. Ohne Perzeption gäbe es keine Apperzeption und ohne Apperzeptionen, wären die Perzeptionen bewusstlose Sinneswahrnehmungen, die keinerlei Relevanz oder Zweckbarkeit inne hätten.

„Die Handlung des inneren Prinzips, das die Veränderung oder den Übergang einer Perzeption zu einer anderen vollzieht, kann Appetition genannt werden.“[17]

6. Der Entelechiegedanke

„Den einfachen Substanzen oder den geschaffenen Monaden könnte man den Namen der Entelechie geben.“[18] Hier bedient Leibniz sich einer aristotelischen Begriffskategorie, die versucht mit dem Entelechie-Begriff, das Wesen einer lebendigen organischen Einheit zu fassen. Aristoteles verwendet den Begriff, um darauf zu verweisen, dass jeder materielle oder geistige Organismus sein Ziel (telos) bereits in sich verkörpere. Der Ausdruck Entelechie ist aus drei Bestandteilen (en-tel-echeia) zusammengesetzt: ἐν en (in), τέλος telos (Ziel), ἔχεια echeia von ἔχειν echein (haben/halten). Aristoteles führt den Begriff in seiner Metaphysik IX im 8ten Kapitel ein (Siehe auch Akt und Potenz). Er versucht die Form zu bezeichnen, die sich im Stoff verwirklichen kann, als eine inhärente, innewohnende, latente Kraft innerhalb von Organismen, die sie zu Selbstverwirklichung bringt. „Es geht mithin um ein innewohnendes, anzustrebendes Ziel oder um eine innewohnende anzustrebende Vollkommenheit.“[19]

So verwendet auch Leibniz den Begriff der Entelechie, um seine Monaden noch näher zu charakterisieren. Sie haben in sich ein formerschaffendes und formerhaltendes Prinzip verkörpert, welches sie dazu veranlasst, ihre impliziten Selbstverwirklichungspotentiale zu manifestieren. „Denn sie (die Monaden) haben in sich eine gewisse Vollkommenheit (εχοùσι το εντελες) und es gibt eine Selbstgenügsamkeit (αùταρκεια), welche sie zu Quellen ihrer inneren Handlungen macht und sozusagen zu unkörperlichen Automaten.“[20]

Und so erweitert er durch semantische Zuweisungen den Monaden eine weitere Charakterisierung, indem er sagt, das einfache Substanzen oder geschaffene Monaden auch Seelen genannt werden können. (Seele + Perzeptionen, die in stetiger Veränderung begriffen sind + Appetitionen, das Bewusstsein der sich verändernden Perzeptionen). Diese Begriffserweiterung des Begriffs Monaden geht jetzt ins Seelische hinein.

„Wenn man sich also beim Erwachen aus der Benommenheit seiner Perzeptionen bewusst wird, muss man unmittelbar zu vor welche gehabt haben, auch wenn man sich ihrer nicht bewusst war.“[21] „… ein substantielles Ich, das sich durch die Vielheit der Perzeptionen als seiner Perzeptionen als Einheit in seinem Tätigsein allererst konstituiert.“[22]

Weiterhin können wir feststellen, dass wir Menschen erkenntnisfähige Lebewesen sind. Wir sind mit dem Vermögen der Vernunft ausgestattet, benutzen unseren Verstand für begriffliche oder mathematische Problemstellungen, experimentieren in vielen lebenswissenschaftlichen Bereichen, um Erkenntnisse über das Leben und seine Wirkprinzipien zu erkunden, haben komplexe Ethiken und Moralvorstellungen erfunden und sind nun in dem Status, dass wir sagen können, wir hätten Wissenschaft und Kunst. Dies führt, auf Dauer gesehen, zu einer Form von Selbsterkenntnis, einer kontinuierlichen Identität und zu einem dynamisch tiefer werdenden Selbstverständnis. „Eben dies nennt man in uns die vernünftige Seele oder den Geist.“[23]

Der Mensch ist ein geistig aktives Lebewesen. Wir haben die Möglichkeit und die geistigen Potentiale nachzuforschen, zu erwägen, etwas zu durchdenken und die Resultate unseres Durchdenkens in einer gewissen Sprachlichkeit auszuformulieren. Wir nutzen Kenntnisse und kognitive Methoden, um das nachgeforschte und bestätigte Wissen zu sortieren und bestenfalls, in lebensweltliche Handlungen umzuformen. „ Soweit mir der Begriff der Tätigkeit klar geworden ist, folgt meines Erachtens aus ihm und wird zugleich durch ihn erhärtet der allgemein anerkannte philosophische Satz, dass die Tätigkeit den Substanzen eigen ist. Und dies finde ich so wahr, dass es auch in der Umkehrung richtig sein muss, so dass also nicht nur alles, was handelt, eine Einzelsubstanz ist, sondern dass auch jede Einzelsubstanz ununterbrochen handelt.“[24] Durch „reflexive Akte“ handelt der Mensch in theoretischer, sprachlicher als auch in pragmatischer Sphäre. Diese drei Sphären sind miteinander verbunden und keine existiert isoliert von den Anderen. Wir erforschen unser Ich und bringen die Kenntnis zur Selbsterkenntnis. In der reflexiven Tätigkeit erfüllt sich die Vernunft mit Inhalten seiner selbst d.h. dass in der Selbsterkenntnis der Vernunft und des Geistigen, die Vernunft selbst zum Gegenstand der Betrachtung wird, den es gilt zu entschlüsseln. Die Vernunft reflektiert dann nicht mehr über anderes sondern über sich selbst. „Indem wir uns als Vernunftswesen selbst verwirklichen, treiben wir selbst im Denken das Denken voran.“[25] Dieses großangelegte Projekt finden wir in vollausgereifter Version im Deutschen Idealismus wieder, die Denkepoche, die bekanntlich nach Leibniz kam. Doch Leibniz schreibt in seiner Schrift : „Auf Vernunft gegründete Prinzipen der Natur und der Gnade“: „Jede Monade macht mit einem besonderen Körper eine lebendige Substanz aus. Ein solch Lebendiges (Empfindung und Gedächtnis) wird Lebewesen genannt, wie seine Monade Seele genannt wird. Und wenn die Seele bis zur Vernunft erhoben wird, ist sie etwas höchst Erhabenes, und man zählt sie zu den Geistern.“[26]

7. Zwei Wahrheitsbegriffe

Im Paragraphen 33 erwägt Leibniz zwei unterschiedliche Wahrheitsbegriffe. Zum einen sind es die Überlegungs-Wahrheiten, die notwendig sind und ganz aus der Tätigkeit der nachdenkenden und begreifenden Vernunft resultieren. Und zum einen die Tatsachen-Wahrheiten, die kontingent sind und die lebensweltlichen Umstände im Laufe der Zeit Tatsachen schaffen, an die sich wir Menschen bestenfalls anpassen und sie akzeptieren können. Kontingent sind diese Tatsachen-Wahrheiten, weil wir keinen willentlichen Zugriff auf die Formung und Schaffung der Tatsachen haben, und sie uns eher zufällig geschehen. Dieses Geschehnis von Tatsachen lässt diese Art von Wahrheit kontingent erscheinen. Im Gegensatz zu den Überlegungs-Wahrheiten, die aus einer gewissen Notwendigkeit im Denken passieren. Diese Notwendigkeit im Denken resultiert aus der bewussten Zusammenführung von Prämissen, die zwingend nur eine Konklusion ermöglichen können. Durch bestimmte Denkgesetze werden dann bestimmte Ableitungen gefunden, die durch den notwendigen Prozess im Denken hervorgehen und die bestimmte Wahrheiten zutage bringen, nach den der begreifende Verstand und die denkende Vernunft gesucht haben. „Die Lebewesen, bei denen diese Schlussfolgerung sich nicht bemerken lassen, werden Tiere genannt, diejenigen jedoch, welche jene notwendigen Wahrheiten erkennen, sind eigentlich das, was man vernünftige Lebewesen nennt, und ihre Seelen werden Geister genannt.“[27]

8. Theologisch – metaphysische Überlegungen

Einige Paragraphen weiter schreibt Leibniz diesen interessanten Satz:

„Und so muss der letzte Grund der Dinge in einer notwendigen Substanz liegen, worin einzelne Veränderungen allein eminent sind, wie in ihrer Quelle und dies nennen wir Gott.“[28]

Diese notwendige Substanz ist eine urgründige Lebenssubstanz, aus der alles hervorgeht und in die alles nach seinem Vollenden hineingeht. Wir könnten die Substanz, von der Leibniz spricht, spinozistisch auffassen, dann wären wir schnell bei einem Monismus innerhalb der Substanz-Theorien. Spinoza zum Beispiel geht von nur einer urgründigen Substanz, der Ur-Substanz Gottes aus, aus der alles hervorspringt und am Ende Alles wieder hineintaucht. Notwendige Prozesse sind dafür verantwortlich, dass wir Lebewesen nur Erscheinungsweisen der hintergründigen Substanz darstellen, oder wie Spinoza es formuliert bestimmte Modi Gottes seien. Ich weiß nicht mit Gewissheit, ob Leibniz eine ähnliche Vorstellung hatte, wenn er den Substanzbegriff verwendet wie Spinoza. Doch auch eine dualistische Substanz-Theorie ist nicht zu ersehen, wie sie beispielsweise Descartes konzipiert hatte, mit seiner res extensa (ausgedehnte Körper) und res cogita (denkende Substanz). Die Hinwendung zu einer dualistischen Substanz-Theorie ist nicht wirklich erkenn- oder spürbar in dem Denken von Leibniz. Dafür häufen sich allerdings nun die theologischen Überlegungen von Leibniz, indem er sagt: „die notwendigen Wahrheiten stattdessen hängen einzig von Gottes Verstand ab und sind dessen innerer Gegenstand“[29]

Und so bestimmt Leibniz die Existenz Gottes als die anfängliche Einheit und die ursprüngliche einfache Substanz, quasi als Ur-Monade. Diese Urmonade, oder Gott selbst hat alle die geschaffenen Monaden geschaffen, hervorgebracht, erzeugt, kreiert, gestaltet, gemacht, dynamisiert. „In Gott gibt es als die Quelle von allem die Macht, sodann die Erkenntnis, welche die Ideen in Einzelnen enthält und schließlich den Willen, welcher nach dem Prinzip der besten Veränderung oder Hervorbringungen bewirkt.“[30]

Nach den theologischen Urteilen kommt Leibniz wieder zurück auf seine eigentliche Beschäftigung in seiner Monadologie, nämlich die Frage zu klären, was die Monaden im Wesentlichen seien. Im Paragraphen 49 schreibt Leibniz, dass wir Geschöpfe der Handlungen befähigt seien, in einer bestimmten Zeitdauer ein gewisses Leiden erfahren und wir sind als monadische Geschöpfe dazu gemacht Perzeptionen richtig zu erkennen.

Denn jeder Körper habe eine Art Entelechie, eine Art Vollkommenheit in sich. „denn alle Körper sind in einem ewigen Fluss wie die Wasserströme: es gehen dort kontinuierlich Teile ein und aus.“[31] Weiterhin bezweifelt Leibniz oder negiert die Idee von den Seelenwanderungen, genauso wie die Idee der Metempsychose. In den Lebewesen passierten vielmehr häufig Metamorphosen, damit der lebendige Organismus, die leibliche Monade weiter fortexistiere. Der in indischen Kreisen verwurzelte Gedanke, dass wir allesamt reinkarnierte Seelen seien, die bereits sehr häufig das Rad des Lebens in unterschiedlichen Erscheinungsformen durchlaufen haben, dieser Gedanke oder dieses Gedankengeflecht macht auf Leibniz nicht den Anschein des Wahrhaftigen.

„Es gibt auch keine gänzlich voneinander getrennten Seelen, noch Geister ohne Körper.

Gott allein ist vom Körper gänzlich entkoppelt.“[32]

9. Die Präformations-Lehre

Weiterhin bestimmt Leibniz im 74 Paragraphen, dass in den Samen einer jeden Lebensart bereits die Lebewesen weiterer Generationen präformiert enthalten seien. Die spätere Existenzform oder Gestalt sei bereits im Samen präformiert gespeichert (ob bei Pflanzen, Tieren oder Menschen). Die damaligen Präformisten, von denen Leibniz ein Vertreter war, nahmen an, dass im Spermium eines Lebewesens das gesamte spätere Lebewesen bereits vorgebildet sei, und sich nach der Geburt nur noch entwickeln und wachsen müsse. Dem standen die „Epigenetiker“ gegenüber, wonach sich die Strukturen und Bestandteile des Organismus erst im Verlaufe des Lebens vollständig entwickeln. Dies Gedankengut, dass die Samen bereits die Lebewesen weiterer Generationen in sich enthielten, geht zurück auf die Antike, wo bereits Anaxagoras die Fortpflanzung und die Existenz der Lebewesen zu bestimmen versuchte. Nach Leibniz Ansicht war bereits ein göttlicher Eingriff bei der Erschaffung der Erde festzustellen, bei dem bereits alle zukünftigen Generationen, wie in einer russischen Matjtroschka-Puppe präfomiert enthalten sind. Die Präformationslehre war ein langlebiges Erklärungsmodell für die Fortpflanzung der Arten, von der Antike bis ins 17. Jahrhundert hinein, bis es dann im Zuge der Aufklärung ersetzt wurde durch eine Art Evolutionslehre, wobei der Begriff der Evolution noch eine andere Konnotation besaß.

„So kann man sagen, dass nicht allein die Seele (Spiegel eines unzerstörbaren Universums) unzerstörbar ist, sondern auch das Lebewesen selbst, wenngleich seine Maschine in Teilen vergeht und organische Hüllen ablegt oder annimmt.“[33]

10. Schlussgedanken

„Die Seele folgt ihren eigenen Gesetzen, wie der Körper den seinen; und sie treffen aufeinander kraft der prästabilierten Harmonie zwischen allen Substanzen, weil sie alle Vorstellungen eines und desselben Universums sind.“[34]

„Diese Seelen sind reflexiver Akte fähig und der Betrachtung dessen, was man Ich, Substanz, Seele, Geist nennt, in einem Wort, die immateriellen Dinge und Wahrheiten, und das macht uns empfänglich für Wissenschaft oder für beweiskräftige Erkenntnisse.“[35]

Abschließend können wir sagen, dass der metaphysische Entwurf von Leibniz innerhalb seiner Monadologie eine konzeptionelle Erweiterung des Substanz und des Seelenbegriffs ist. Nicht nur, dass er die Monaden so beschreibt, wie andere Autoren bereits die Seele beschrieben haben, zum Beispiel Aristoteles oder Thomas von Aquin, sondern beschreibt Leibniz die Monade als eine in sich stimmige Einheit, die durch bestimmte kontinuierlich wechselnde Perzeptionen unterschiedliche innere Zustände erlebt, die die Monade dazu befähigt selbsttätig zu handeln und zu denken. Allerdings sind einige Aussagen lediglich Hypothesen im Sinne von theologischen Behauptungen, die für die naturwissenschaftliche Denkungsart etwas fremd oder obsolet erscheinen. Dennoch sind die von Leibniz hervorgerufenen individualtheoretischen Reflexionen durchaus interessant für die Bestimmung des Subjekts innerhalb der Lebenswelt. Abgesehen von der Präformations-Lehre, die meines Erachtens eine vorwissenschaftliche Überlegung darstellt, weil durch die Erkenntnisse der Biologie im modernen Verständnis der Fortpflanzungsprozess sehr genau und zutreffend beschrieben werden kann, ist die ganze Monadologie ein Versuch einen Begriff in die Philosophiegeschichte einzuführen, der eine Art Neubestimmung darstellt, was es heißt, ein Ich zu sein, eine Seele zu haben oder Subjekt zu sein. Kritisch könnten wir die ganze Rede von Gott betrachten, da für mein Dafürhalten mehr behauptet als argumentiert oder begründet wird. Dennoch sind die Schriften von Leibniz wichtige historische Dokumente, die in metaphysischer Absicht versuchen, Gründe zu geben, weshalb wir als individuelle Entitäten und einfache Substanzen hier auf Erden leben und existieren. Kreativ ist der Ansatz von Leibniz deswegen, weil er bereits bekanntes Wissen mit neuen Überlegungen über die Seele und die lebensweltliche Verbundenheit vermengt und somit etwas in theoretischer Sicht erweitert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der leibnizschen Denkungsart, habe ich Leibniz mit einem Erkenntnisgewinn lesen dürfen und weiß nun, was sich hinter dem Monaden-Begriff von Leibniz verbirgt.

Ich danke für die Aufmerksamkeit.

Literaturverzeichnis

- Aristoteles. Metaphysik, Oldenbourg Akademieverlag (8. Oktober 2003), Thomas A Szlezák (Herausgeber)

- Aristoteles , Kategorien, Philosophische Schriften in sechs Bänden, Band 1, , Übersetzt von Eugen Rolfes, Wissenschaftliche Buchgesellschaft

- Leibniz, Gottfried Wilhelm, „Monadologie und andere metaphysische Schriften“ , Felix Meiner Verlag, Hamburg

- Poser, Hans, „Leibniz’ Philosophie – Über die Einheit von Metaphysik und Wissenschaft“, Meiner Verlag, 2016, Hamburg

- Historisches Wörterbuch der Philosophie, Schwabe & Co AG Verlag, Basel/ Stuttgart, herausgegeben von Joachim Ritter/ Karlfried Gründer

- Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie Band 2 Verlag J.B. Metzler, Stuttgart, Weimar, herausgegeben von Jürgen Mittelstraß

[1] Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie Band 2 Verlag J.B. Metzler, Stuttgart, Weimar, herausgegeben von Jürgen Mittelstraß s.924

[2] Historisches Wörterbuch der Philosophie, Schwabe & Co AG Verlag, Basel/ Stuttgart, herausgegeben von Joachim Ritter/ Karlfried Gründer, s. 121

[3] ebenda. s. 118

[4] vgl: Aristoteles. Metaphysik, Oldenbourg Akademieverlag (8. Oktober 2003), Thomas A Szlezák (Herausgeber) , s. 111

[5] Aristoteles , Kategorien, Philosophische Schriften in sechs Bänden, Band 1, , Übersetzt von Eugen Rolfes, Wissenschaftliche Buchgesellschaft s. 3

[6] ebenda. S. 3

[7] Leibniz, Gottfried Wilhelm, „Monadologie und andere metaphysische Schriften“ , Felix Meiner Verlag, Hamburg, s. 111

[8] ebenda. S. 111

[9] Poser, Hans, „Leibniz’ Philosophie – Über die Einheit von Metaphysik und Wissenschaft“, Meiner Verlag, 2016, Hamburg, s. 162

[10] Leibniz, Gottfried Wilhelm, „Monadologie und andere metaphysische Schriften“ , Felix Meiner Verlag, Hamburg, s. 113

[11] Poser, Hans, „Leibniz’ Philosophie – Über die Einheit von Metaphysik und Wissenschaft“, Meiner Verlag, 2016, Hamburg, s.165

[12] ebenda. S. 165

[13] Leibniz, Gottfried Wilhelm, „Monadologie und andere metaphysische Schriften“ , Felix Meiner Verlag, Hamburg, s. 115

[14] ebenda. In „Auf Vernunft gegründete Prinzipien der Natur und der Gnade“ S. 155

[15] Poser, Hans, „Leibniz’ Philosophie – Über die Einheit von Metaphysik und Wissenschaft“, Meiner Verlag, 2016, Hamburg, s. 168

[16] Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie Band 2 Verlag J.B. Metzler, Stuttgart, Weimar, herausgegeben von Jürgen Mittelstraß s. 925

[17] Leibniz, Gottfried Wilhelm, „Monadologie und andere metaphysische Schriften“ , Felix Meiner Verlag, Hamburg, s.117

[18] ebenda. S. 117

[19] Poser, Hans, „Leibniz’ Philosophie – Über die Einheit von Metaphysik und Wissenschaft“, Meiner Verlag, 2016, Hamburg, s. 142

[20] Leibniz, Gottfried Wilhelm, „Monadologie und andere metaphysische Schriften“ , Felix Meiner Verlag, Hamburg, s. 117

[21] ebenda. S. 121

[22] Poser, Hans, „Leibniz’ Philosophie – Über die Einheit von Metaphysik und Wissenschaft“, Meiner Verlag, 2016, Hamburg, s. 173

[23] Leibniz, Gottfried Wilhelm, „Monadologie und andere metaphysische Schriften“ , Felix Meiner Verlag, Hamburg, s. 123

[24] Leibniz-Zitat bei Poser, Hans, „Leibniz’ Philosophie – Über die Einheit von Metaphysik und Wissenschaft“, Meiner Verlag, 2016, Hamburg, s. 171

[25] ebenda. S. 197

[26] Leibniz, Gottfried Wilhelm, „Monadologie und andere metaphysische Schriften“ , Felix Meiner Verlag, Hamburg, s. 157

[27] ebenda. S. 159

[28] ebenda. S. 127

[29] ebenda. S. 129

[30] ebenda. S. 131

[31] ebenda. S. 141

[32] ebenda. S. 141

[33] ebenda. S. 145

[34] ebenda. S. 145

[35] ebenda. S. 159

Details

Seiten
15
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668836334
ISBN (Buch)
9783668836341
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v446842
Institution / Hochschule
Universität Leipzig
Note
1,7
Schlagworte
Leibniz Monadologie Monaden

Autor

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Titel: Leibniz und die Monadologie