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Mobbing unter Schülern. Der Familienhintergrund als möglicher Risikofaktor?

Bachelorarbeit 2017 59 Seiten

Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Mobbing: Was ist Mobbing?
2.1 Eine Definition des Begriffs “Mobbing“
2.1.1 Ist das Mobbing? Zwei Beispiele
2.2 Formen von Mobbing
2.2.1 Direktes Mobbing
2.2.2 Indirektes Mobbing
2.3 Der Mobbingverlauf nach H. Leymann

3 Eine besondere Form der Schülergewalt
3.1 Das System Mobbing und seine Beteiligten
3.2 Mobbing unter Schülern: Wenn in der Schule Psychoterror herrscht
3.2.1 Genaue Beschreibung der Mobbing-Opfer
3.2.2 Akribische Ausführung zum Mobbing-Täter
3.2.3 Als Außenstehender Mobbing erkennen
3.2.4 Häufigkeit von Schulmobbing

4 Hat der Familienhintergrund einen Einfluss auf das Mobbing-Risiko?
4.1 Der sozioökonomische Status
4.2 Gibt es einen Zusammenhang zwischen Mobbing und dem Migrationshintergrund?
4.3 Kann die Familienform zur Entstehung von Mobbing beitragen?
4.4 Mobbing als Folge von Erziehung?
4.5 Weitere Ursachen und Gründe für ,Bullying` in der Schule

5 Folgen von Mobbing
5.1 Relevanz der Ablehnung und Beseitigung jeglicher Gewalt
5.2 Leitfaden zur Prävention und Intervention bei Mobbing im Handlungsfeld Schule
5.2.1 Allgemeine Präventionsmaßnahmen
5.2.2 Das Interventionskonzept von Dan Olweus

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Da Mobbing bereits im Kindergarten auftreten kann[1], was für viele Kinder in Deutschland die erste außerhäusliche Sozialisationsinstanz darstellt, müssen risikoerhöhende Belastungsfaktoren für Gewalt, wie sich daraus rückschließend folgern lässt, im Elternhaus verankert sein. Das Elternhaus muss also in irgendeiner Weise das Kind negativ beeinflussen, denn es ist zunächst die erste und einzige erzieherische Instanz, die die Entwicklung des Kindes begleitet und seine Persönlichkeit formt. Da nicht jeder Schüler zum Opfer oder zum Täter von Gewalt wird und auch nicht alle die Tendenz besitzen, aktiv am Mobbinggeschehen zu partizipieren, habe ich es mir als angehende Lehrkraft zur Aufgabe gemacht, die heterogenen Ausgangsbedingungen der Elternhäuser zu erforschen und diese in strukturelle Kategorien einzubetten. Denn Mobbing ist ein allgegenwärtiges, internationales Problem und besonders an Schulen aufzufinden. In dieser wissenschaftlichen Arbeit wird nur auf “klassisches, normales“ und nicht auf Cybermobbing eingegangen werden. Zudem wird lediglich Mobbing im Kontext Schule anvisiert und ausschließlich das Mobbinggeschehen unter Schülern durchleuchtet werden.

Um den Bezug zur Schule und zu Schulmobbing herzustellen, ist es zunächst sinnvoll und erforderlich auf Mobbing im Allgemeinen einzugehen, indem zunächst eine allgemeine Definition von diesem Gruppenphänomen aufgespannt und im Anschluss daran an Beispielen verdeutlicht wird, um aufzuzeigen, dass nicht jede soziale Ausgrenzung mit Mobbing zu begründen ist. Deshalb sind die Fallbeispiele auf die entscheidenden Kennzeichen von Mobbing hin zu analysieren. Mobbing kann sehr verschieden ausgeführt werden, weshalb zugleich die unterschiedlichen Mobbing-Arten bzw. Formen zu kategorisieren sind. Im nächsten Schritt soll dann untermauert werden, dass Mobbing ein dynamischer, langsamer Prozess ist, das immer von einem Konflikt ausgeht und sich kontinuierlich verschlimmert, was an der Ausführung des Mobbingverlaufes von Heinz Leymann dargestellt werden soll.

Anschließend kann dann, im darauf folgenden Kapitel, der Bogen zu Mobbing an Schulen aufgespannt werden, damit sich allmählich dem Hauptthema der wissenschaftlichen Arbeit angenähert werden kann, das, wie bereits hervorgehoben, auf die Ursachenfaktoren von Mobbing abzielt. In dieser Rubrik sollen besonders die Opfer und die Täter und damit einhergehend ihre Merkmale, Verhaltensweisen und die Opfer-Täter-Beziehung reflektiert werden. Dafür bietet es sich an, alle Beteiligten am Schulmobbing aufzuzeigen und sich daran anknüpfend später näher sowohl mit dem Opfer-Typus als auch mit der Täter-Typologie zu befassen. Um darzulegen, dass Mobbing durchaus verhindert werden kann, besteht die nächste Aufgabe darin, zu beantworten, welche Rolle Eltern und Lehrer auf Mobbing einnehmen und wie Mobbing von ihnen bzw. Außenstehenden erkannt werden kann. Durch diese Darstellung wird gleichzeitig angerissen, welche kurzfristigen Folgen Mobbing für die Opfer hat und wie gefährlich es ist, was sich auch deutlich an den Daten und Statistiken in der darauf folgenden Einheit niederschlägt. Nach dieser vorbereitenden Herangehensweise soll sich nun der Beantwortung der in der Überschrift der wissenschaftlichen Arbeit aufgeworfenen Fragestellung, aus der indirekt eine These hervorgeht, angenommen werden. Als mögliche, potentielle Gründe sind dafür heterogene Strukturen, von denen ich ausgegangen bin, dass sie vor allem, gemäß Medienbehauptungen, eigener Erfahrungen und Beobachtungen in irgendeiner Verhältnismäßigkeit zu Gewalt beitragen und risikoerhöhende Bedingungen für Mobbing sein müssen, herangezogen, nämlich: der sozioökonomische Status, der Migrationshintergrund, die Familienform, die Erziehung innerhalb des Elternhauses und weitere außerschulische Wirkungen. Denn alle Kinder wachsen unter anderen Bedingungen auf, ihre Einflussfaktoren weichen sehr stark voneinander ab, sodass grundsätzlich jedes Individuum für sich betrachtet werden muss. Diese wissenschaftliche Arbeit basiert folglich auf entwicklungspsychologischen und soziologischen Erklärungen, anhand derer versucht wird der Frage nachzugehen, ob und wie Mobbing durch das Elternhaus kumulieren kann.

Im letzten Kapitel sollen dann, um nicht nur Mobbing an sich zu erklären, sondern auch darzustellen, wieso die Verbannung von Mobbing, besonders aus dem Elternhaus und der Schule, essentiell und unverzichtbar ist, Präventions- und Interventionsmaßnahmen aufgezeigt werden: Wie können Elternhaus, Lehrer, Schule und alle zusammen wirken und gegen Mobbing vorgehen? Für diese Intention soll zunächst veranschaulicht werden, wieso Mobbing nicht geduldet werden darf und damit verbunden, welche gesundheitlichen und rechtlichen Folgen diese Gewaltform sowohl für den Täter als auch für das Opfer nach sich zieht. Zum Schluss werde ich die allgemeinen Präventionsmaßnahmen und darauf folgend das Interventionskonzept von Olweus, das ein etabliertes Anti-Mobbing-Programm ist, detailliert darstellen und erläutern. Da dieses Konzept nur rudimentär Präventivmaßnahmen präsentiert, die Mobbing nicht zulassen sollen, habe ich in meiner Gliederung die “Allgemeinen Präventivmaßnahmen“ als weiteren Unterpunkt eingeführt, um die Präventionsmaßnahmen gründlicher durchzunehmen.

2 Mobbing: Was ist Mobbing?

2.1 Eine Definition des Begriffs “Mobbing“

Mobbing ist Psychoterror mit dem Ziel sozialer Ausgrenzung. Nicht alle Angriffe dürfen und sollen jedoch arbiträr als Mobbing gewertet werden, da Mobbing von ,to mob`, was aus dem Englischen für Pöbel stammt, charakteristischen Merkmalen unterliegt und diese Symptome im Gesamtbild eindeutig identifiziert werden müssen, um Mobbing als solches zu werten und nicht mit harmloseren Angriffen zu verwechseln.[2]

Es reicht zum Beispiel nicht aus, eine soziale Gewalthandlung als Mobbing zu definieren, wenn die vorgefundene soziale Konfrontation nur einen Ausnahmefall darstellt. Mobbing ist ein sich über einen längeren Zeitraum hinweg wiederholender Prozess, der sich mindestens einmal wöchentlich ereignen muss, damit von Mobbing und nicht von einem harmlosen Konflikt, wovon alle Altersgruppen gleichermaßen betroffen sein können, gesprochen werden kann. Es ist zudem wichtig, wie bereits angezettelt wurde, dass bei Mobbing ein Kräfteungleichgewicht herrscht, ergo dürfen nicht zwei gleich starke Parteien einen Konflikt aushandeln, denn dann würde es sich nicht um Mobbing im Konkreten handeln, da bei diesem spezifischen Gewaltphänomen immer eine schwächer gestellte Person, ein Opfer, in Relation zum Täter gegeben sein muss und diese sich aus dem negativen Spannungsfeld, mit welcher sie konfrontiert wird und sich psychisch sowie physisch benachteiligt fühlt, aussichtslos und machtlos versucht zu befreien. Mobbing geschieht immer intentional, d.h. der oder die Täter verfolgen das bewusste Ziel den Gemobbten sozial auszugrenzen und ihm das Leben aus unterschiedlichen Gründen zu erschweren.[3],,Ein Schüler oder eine Schülerin wird also - um die Übertragung der Mobbing-Definition auf das Handlungsfeld der Schule zu schaffen - gemobbt oder tyrannisiert, wenn er oder sie wiederholt und über eine längere Zeit negativen Handlungen durch einen oder mehrere andere Schüler ausgesetzt ist.“[4]

2.1.1 Ist das Mobbing? Zwei Beispiele

In Anlehnung an die klassischen Merkmale von Mobbing wird in Hinblick auf zwei voneinander unabhängige Fallbeispiele untersucht werden, inwiefern Mobbing in den aufgeführten Situationen vorliegt und ob der Fundus an Mobbing-Merkmalen erfüllt ist, um die Sachgegenstände dahingehend zu durchleuchten, welche Normabweichungen gegeben sein müssen, um eine Tat als Mobbing zu etikettieren und um aufzuzeigen, wie schlimm Mobbing ist und daran anknüpfend zu illustrieren, weshalb Mobbing Gewalt gegen Körper und Seele ist.

2.1.1.1 Fallbeispiel

Marius, ein Viertklässler, pochte darauf, den Gang zur Schule zu meiden. Besorgt über seine Schulangst nahm sich Christina Möbius, seine Mutter, der Sachlage an und suchte unmittelbar die Klassenlehrerin der vom Sohn besuchten weiterführenden Schule, des Gymnasiums, auf, um sich von ihr Unterstützung einzuholen. Da sie keine pädagogische Hilfe anbot und das Problem relativierte, indem sie dem Jungen keine Rücksichtnahme eingestand, entschlossen sich die Eltern des Jungen aufgrund ihrer Perspektivlosigkeit dazu, den weiteren Verlauf potentieller Schwierigkeiten zu beobachten. Schnell wurde aber begreiflich, dass keine Verbesserung eintraf und der Teufelskreis andauerte, denn Marius wurde auch in der fünften Klasse der weiterführenden Schule von seinen Mitschülern, wie sich nachher herausstellte, schlecht behandelt, was eine erschreckende Erkenntnis für die Eltern, die Marius bereits in der Grundschule unter permanenten Streitigkeiten zwischen ihn und seinen Klassenkammeraden leiden gesehen hatten, darbot und nun begriffen, dass ihr Sohn erneut der sozialen Ausgrenzung und Benachteiligung, trotz neuer Schule und neuen Bezugspersonen, heimgesucht wurde. In der fünften Klasse fielen zunächst seine Leistungen erheblich ab, er konnte nicht mehr seine intellektuellen Kapazitäten abrufen, da, so wurde erst nachher verständlich, ihm damit gedroht wurde, keine guten Noten mehr schreiben zu dürfen. In der darauf folgenden Jahrgangsstufe quälte er sich mit körperlichen Beschwerden über den Alltag hinweg und zudem wurde er immer weiter verschlossener und wollte sich möglichst von seinem Schulalltag abkapseln, denn mit einer räumlichen Distanz ging für ihn auch eine emotionale Distanz einher. Der Hauptgrund für diese Stressoren war, dass er zum Opfer der Klasse auserkoren worden war, da er sich anders und auffällig im Gegensatz zu seinen Mitschülern verhielt und dies von seinen Mitschülern als Schwäche und als Andersartigkeit aufgefasst wurde, beispielsweise ist er physisch nicht so weit entwickelt wie seine gleichaltrigen Klassenkammeraden und kann dem Unterrichtsgeschehen besser folgen als andere, indem er sich mit seinem Wissen quantitativ und qualitativ in die Unterrichtsgestaltung einbringen will, was ihm jedoch vonseiten seiner Mitschüler möglichst bald verwehrt wurde, da es ihnen äußerst missfiel, dass er, wenn er nicht aufgehalten wird, zu einem sehr guten Schüler ernannt werden könnte. Heimliche Eifersucht spielte dabei als Beweggrund und für die Einleitung des Mobbingverlaufes eine wesentliche Rolle. Diese und mildere Gründe haben zur Folge gehabt, dass er ausgegrenzt wurde, nicht auf dem Schulhof mit anderen partizipieren konnte, weil ihm deutlich aufzeigt wurde, dass er nicht erwünscht war, seine Wertsachen zerstört oder abgenommen wurden und er mit anderen Mitteln und Möglichkeiten terrorisiert wurde, sodass er seinen Schulalltag nur sehr mühselig überstehen konnte.

Um Opfer zu werden bedarf es einem oder einer Geringzahl an Tätern, und diese Täter stellten in diesem Fall zwei Jungen dar, die die ganze Klassengemeinschaft anführten und den Psychoterror in Gang gesetzt haben. Von den Außenstehenden, die helfen wollten, wusste niemand, wie sich in einer solchen Situation zu verhalten ist. Marius hat zwei Rückzugsorte gehabt, die jedoch außerschulische Interessen betrafen, zum einen seine Leidenschaft zur Musik und daneben sein Interesse an Modellflugzeugen. Abgesehen von diesen zwei Hobbies konnte Marius keine Lebensfreude mehr empfinden, weil diese intensive Gewaltform immerzu seinen Alltag bestimmt hat und er auch in seiner Freizeit von den Folgen der innerschulischen sozialen Ausgrenzung verfolgt wurde. Trotz vieler Verhandlungen der Eltern mit den schulischen Fachkräften, konnte die Sachlage nicht stabilisiert werden, sodass als einziger Ausweg geblieben war, das Kind, das ohnehin bei allen abgeschrieben war, vom Belastungsfaktor, nämlich dieser Schule, zu entfernen und ihn an einer neuen Schule anzumelden mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Marius, so überfordert und hilfesuchend er in diesen Momenten war, ist sofort auf den Vorschlag eingegangen und hat auf die Distanzgewinnung zu dieser spezifischen Einrichtung euphorisch geantwortet, weil er mit diesem Abschied einen Abschied von allen negativen Gefühlen assoziiert hat und der Neuanfang bedeuten könnte, fortan endlich ein schönes und harmonisches Leben führen zu können und so akzeptiert und anerkannt zu werden wie er ist.[5]

2.1.1.2 Fallbeispiel

,,Susan, 12 Jahre alt, ist kein lautes Mädchen, aber seit zwei Wochen kommt sie häufig wütend nach Hause. Noch ehe sie ihre Mutter darauf ansprechen kann, schimpft sie über ihre Mitschülerin Marie los: Diese ärgere sie andauernd, verbreite Gerüchte über sie und vergraule dadurch ihre besten Freundinnen. Andere Mädchen in der Klasse seien zu Maries Geburtstag eingeladen, sie, Susan, jedoch nicht. Die Mutter wundert sich, denn bisher waren Marie und Susan gute Freundinnen, haben viel zusammen unternommen und sich mindestens zweimal in der Woche gegenseitig besucht. Sie fragt Susan, was denn vorgefallen sei. Das Mädchen will darüber nicht reden und meint, sie wolle die Sache selber klären. Hilfe verspricht sie sich dabei von ihren Freundinnen in der Klasse, Clara und Milena. Die Mutter ist verunsichert und weiß nicht, ob sie sich an den Klassenlehrer wenden soll. Die Entscheidung wird ihr jedoch abgenommen: Im Laufe der nächsten Woche ist Susan wieder besser gelaunt. Wie sie erzählt, hat sie mit Marie gesprochen, Clara und Milena waren bei diesem Gespräch dabei. Marie sieht die Sache zwar anders als Susan, hat aber zumindest schnell mit ihren Schikanen aufgehört.“[6]

2.1.1.3 Auswertung

Während Marius, der die weiterführende Schule besucht, von den anhaltenden Konflikten schon seit seiner Grundschulzeit geplagt ist, die bis in seine weiterführende Schule hineinreichen, wird Susan zum ersten Mal ausgegrenzt, indem sie aus unerklärlichen Gründen, wie sie von überzeugt ist, nicht auf die Geburtstagsfeier ihrer guten Freundin eingeladen wird. Marius hingegen ist nicht nur einem einmaligen Zwischenfall ausgesetzt, sondern muss ständige Schikanen ertragen, weil er zum einen ein außerdurchschnittlich guter Schüler ist, was bei seinen Mitschüler Neid hervorrief, und zum anderen sein Erscheinungsbild auffällt, also im Gegensatz zum standardisierten, für normal und gesund empfundenem Aussehen anders ist. Susan wird nicht wie Marius von der ganzen Klasse ausgegrenzt. Sie verträgt sich lediglich zwei Wochen lang nicht mit ihrer Freundin, wobei der zu Grunde liegende Konflikt ihr vorenthalten wird, weshalb sie selber Initiativen ergreift. Zwar vertraut sie sich niemandem an, dafür will sie die Sachlage aber selbstständig aushandeln, was impliziert, dass sie in sich das Potenzial, d.h. das Selbstbewusstsein und die Konfliktbewältigungsstrategie, dazu sieht, ihre Probleme selber zu lösen, wozu Marius nicht aus eigener Kraft in der Lage ist. Zudem stellt sich bei Susan, bei der keine hierarchische Struktur vorliegt, wo ein Opfer im Kräfteungleichgewicht im Verhältnis zu einem Täter eine unterprivilegierte und unterpositionierte bzw. stark benachteiligte Stellung, wie es sich bei Marius zuträgt, einnimmt, ein Erfolgserlebnis ein. Denn die Freundin von Susan stellt ihre Schikanen ein, sobald sie von ihr damit konfrontiert wird. Der Zeitraum erfolgt bei Susan demnach nicht über mehrere Wochen oder gar Monate hinweg. Ganz anders ist es bei Marius, der aufgrund später Unterstützung, nämlich ausschließlich der einseitigen Hilfe seiner Eltern, die sich um ihren Sohn, dessen psychischer Zustand sich kontinuierlich und merklich verschlimmerte, und dessen Probleme sich die Schule trotz der ausgesprochenen Bedenken seiner Eltern nicht annahm, das Kräfteungleichgewicht und die Übergriffe auf ihn vonseiten der Klasse nicht zu beenden weiß, sodass er sich sogar schließlich dazu gezwungen fühlt, für eine optimistischere Zukunft und sein Wohlbefinden die Schule zu verlassen. Folglich trägt er schlimme Folgeschäden davon, die seinen Alltag bestimmen und ihn komplett in seiner Lebensführung einschränken sowie stark verletzend sind. Daher liegt im ersteren Fall, bei Marius, Psychoterror vor, das negative Gefühle im Opfer auslöst, und seine soziale Ausgrenzung beabsichtigt, was die Kennzeichen für Mobbing sind. Auf ihn wirken alle Merkmale ein, was auch notwendig ist, um einen Konflikt als Mobbing bezeichnen zu können. Dasselbe gilt aber nicht für Susan, denn sie erfüllt die relevanten Kriterien aus dem Kriterienkatalog nicht in ausreichendem Maße, auch wenn sie für eine gewisse Zeit schikaniert wird und sich aus dieser Streitigkeit heraus eine Opfer-Täter-Beziehung ergibt. Denn der Kriterienkatalog, um es noch einmal festzuhalten, besteht und setzt sich aus folgenden Elementen zusammen: Kräfteungleichgewicht, Häufigkeit, Dauer, Konfliktlösung.[7]

2.2 Formen von Mobbing

Es lassen sich je nach Merkmalen drei Oberrubriken ausmachen, inwiefern Mobbing ausgeübt werden kann. Diese verschiedenen Formen von Mobbing lauten: verbales, physisches[8], stummes[9] und Cyber-Mobbing[10].

Verbales Mobbing zielt auf die Psyche und auf die Manipulation des Publikums, um den Mobber und Gemobbten herum, ab. Bei dieser Mobbingform wird der Gemobbte ausgelacht, er wird also in der Öffentlichkeit diffamiert, seine Gefühle und seine Psyche werden gezielt durch Spott, ungerechte oder ungerechtfertigte Behandlungen, Erfinden und Verbreiten von erfundenem Material bzw. von Lügen und Gerüchten, Vorwürfen und Beschuldigungen verletzt. Unter physischem Mobbing werden körperliche Auseinandersetzungen und damit gewaltintendierende Angriffe wie Körperverletzungen, Schlägereien, Randalen, Sachbeschädigungen, Diebstahl von Eigentum und Erpressung begriffen.[11] Stummes Mobbing greift am meisten beim Gemobbten, weil Ignoranz sehr verletzend sein kann, da es absolut nicht ernst genommen, nicht respektiert und nicht beachtet wird. Somit ist es einem sehr hohen Stressfaktor ausgesetzt.[12]

2.2.1 Direktes Mobbing

Direktes (aktives) Mobbing ist das offensichtlich erfahrbare, auf das Opfer einwirkende Produkt von Konfrontationen des Täters gegenüber dem Mobber. Die Sachverhalte werden vor dem Mobber ausgetragen, seine Anwesenheit ist somit erwünscht. Dabei wirken die Konflikte entweder psychisch oder physisch, Mischformen sind auch durchaus zu identifizieren. Der Gemobbte wird in der Öffentlichkeit diffamiert und gedemütigt, indem er beispielsweise verspottet, geschlagen, getreten, geschubst, beleidigt wird, d.h. antisoziale Attacken ausgesetzt ist und sozial ausgegrenzt wird. Aufgrund dieser direkten Konfrontation könnte man dem Angegriffenen nahelegen, dass er rein theoretisch dazu in der Lage war, sich aus der zu eskalierenden Situation zu befreien. Jedoch werden gerade die Opfer präferiert, bei denen der Täter am wenigsten davon ausgeht, dass sie sich schützen, zu Gegenmaßnahmen greifen und damit einhergehend sich in irgendeiner Form wehren werden. In summa summarum impliziert diese Wahl des Opfers, dass gerade der Mitschüler als Opfer bestimmt wird, der psychisch sehr schwach gestellt ist und sich nicht optimal an den Klassenverband adaptieren konnte.[13] Denn ,,schon früh wurde gezeigt, dass schwache, unsichere und andersartige Personen leichter Opfer werden.“[14]

2.2.2 Indirektes Mobbing

Indirektes (passives) Mobbing geschieht hinter dem Rücken des Opfers, es soll nicht in die Sachlage involviert werden. Demnach meidet man seine Anwesenheit, es wird aber mit Nachdrücklich intendiert, das Opfer über eine psychische Ebene mitzuteilen, dass er als Person im gesellschaftlichen Zusammenschluss nicht erwünscht ist. Insofern ist es erschwert den Täter, der passiv angreift, aufzuspüren und dementsprechend zu lokalisieren, auf wen die ganzen Attacken zurückzuführen sind. Gerade weil diese Gewalttaten vermeintlich diskret verlaufen und der Schikane sich selber aus der Verantwortung zieht, ist die Sachlage dahingehend verkompliziert, sich als Opfer aus diesem Psychoterror zu befreien. Deshalb wird dieser Handlungsverlauf auch als “psychologisches Mobbing“ bezeichnet. Indirektes Mobbing kommt dann zu tragen, wenn beispielshalber Gerüchte über die Person verbreitet werden, die für seinen Ruf schädigen sind, er in der Öffentlichkeit bloßgestellt wird, indem er zu Unrecht beschuldigt wird, er bewusst nicht in Informationen eingeweiht sowie eingearbeitet wird, sodass er nicht auf dem neusten Kenntnisstand ist, und ihm wichtige, nützliche Details entgehen, die an ihn hätten herangetragen werden müssen, seine Utensilien beschädigt werden, da sein Eigentum nicht geachtet wird, und er nicht in Spiele einbezogen wird, sei es in der Pause oder im Sportunterricht, wo er als letzter gewählt wird mit der taktischen Zielsetzung, ihn systematisch aus Gruppen und dem Schulleben auszuschließen. Diese symbolische, aber unmissverständliche Aussage erreicht und zerrüttet das Opfer als Benachteiligten innerlich rasant, vor allem wenn es mehrmals aus sozialen Gruppierungen ausgeschlossen wird, sodass es sich erheblich in seiner menschlichen Würde verletzt fühlt.[15]

2.3 Der Mobbingverlauf nach H. Leymann

,,Mobbing wird von verschiedenen Autoren als ein dynamisches Phänomen verstanden, das subtil einsetzt und dessen Elemente sich chronifizieren können (NIEDL 1995b). Im Verlauf des Mobbing entwickelt sich zwischen den beteiligten Parteien eine dynamisierende Abfolge von Aktion und Reaktion - ,,Attacke und Gegenwehr“ (NEUBERG 1995, S.12).“[16]

Der Mobbingverlauf gliedert sich konkretisiert auf Leymann in vier Phasen, die aufeinander aufbauen und etappenweise eintreten. In Phase eins staut sich ein Aggressionspotential an mit der wahrscheinlichen Folge der Entladung. Es lässt sich eine Tendenz zu einer Konfliktentstehung nachzeichnen, d.h. Ungereimtheiten treffen aufeinander. In der zweiten Phase vertieft sich die erhöhte Konfliktneigung und mündet in der Austragung der negativen Gefühle, in Mobbing. Mobbing ist spiralförmig angelegt, sodass es zu einer Herausforderung wird, aus diesem Teufelskreis heraus manövriert zu werden. Dementsprechend wird die Aggression, die sich in Phase eins aufgebaut hat, in Phase zwei immer wieder abzielend auf das Opfer vom Angreifer ausgehend entladen. In der darauf folgenden Phase, der Phase drei, bekommt das soziale Umfeld auch von dem Kräfteungleichgewicht zwischen Mobber und dem Gemobbten mit. Andere werden in die Sachlage, ob gewollt oder ungewollt, involviert. Sobald sie von dem Phänomen “Mobbing“ mitbekommen, sind sie Bestandteile und Zeugen dieser sozialen Ausgrenzung. Nur die allwenigsten versuchen einzugreifen und den Akt zu verhindern. Die Meisten passen sich jedoch an oder halten sich aus der Sachlage heraus, weil befürchtet wird, dass sie die Nächsten, die gemobbt werden, sein könnten. Die vierte Phase ist die Phase des Ausschlusses. Das ursprüngliche Ziel von Mobbing wird nun “erfolgreich“ erreicht und konsolidiert, indem er sozial benachteiligt und sogar aus dem sozialen Kreis verbannt wird.[17]

3 Eine besondere Form der Schülergewalt

3.1 Das System Mobbing und seine Beteiligten

An Mobbing sind immer mindestens ein Täter, manchmal auch zwei, ein Opfer, einige Mitläufer und viele Zuschauer, aber auch “Weggucker“, die entweder ängstlich oder fasziniert auf das ,,ungleiche, asymmetrische Kräfte- bzw. Machtverhältnis“[18] reagieren[19], beteiligt.[20],,Untersuchungen haben gezeigt, dass in einer Klasse durchschnittlich rund 90 Prozent aller Schüler über den Mobbing-Fall Bescheid wissen, also nur ganze zehn Prozent wirklich nichts über Opfer und Täter wissen, z.B. weil sie auf dem Schulhof immer an anderen Stellen spielen.“[21], was ein aussagekräftiger Beweis dafür ist, dass neben den aktiven Beteiligten, erschreckenderweise auch viele passive Randgruppen zu registrieren sind, da Mobbing ein Gruppenprozess ist.[22]

Das Profil des Täters ist dadurch gekennzeichnet, dass er die dominante, die führende Persönlichkeit im ganzen Geschehen darstellt, die nicht nur selber auf eine andere Person Druck und Leid ausübt, sondern auch andere auf diese schwächere Figur aufhetzt. Ein Mobber versucht demzufolge eine soziale Gruppe sowohl anzuleiten als auch für seine Absichten zu manipulieren, damit sie ihn in seinem Handeln und Verhalten bestätigen und ihm dabei helfen sollen, seine unkonventionellen Ziele zu erreichen.[23]

Personen, die motiviert durch unterschiedliche Leitmotive, beim Mobbing-Prozess mitmachen (Mitläufer), aber auch solche die dem Geschehen ängstlich, fasziniert oder mit missmutig zusehen (restliche Lerngruppe), nehmen eine nicht zu vernachlässigende Rolle ein. Sie sind sogar sehr bedeutsam, da sie als unterstützende Kräfte den Täter sowohl bestärken als auch ermutigen und zudem den Akt vorantreiben. Von außen können Lehrer auf Mobbing einwirken. Doch viele Lehrer sind hilflos oder sich uneinig über das weitere Vorgehen. Deshalb handeln sie inkonsistent oder gar nicht.[24]

Der Mobber empfindet während seiner Gewalttaten und meist auch noch im Nachhinein weder Schamgefühl noch irgendwelche Hemmungen, er ist hingegen sehr eigenbedacht und radikal darum bestrebt, dem Gemobbten das Leben möglichst schwer zu gestalten. Er weist ferner kein Einfühlungsvermögen auf, stattdessen empfindet er sogar Schadenfreude an dem Leid des ihm unterlegenen, als Opfer determinierten Menschen und ergötzt sich an seiner Macht über die für ihn “armselig erscheinende Kreatur“, weil sie diese, besonders im Vergleich zu sich selber, als stark unterlegen einstuft.[25]

Der Gemobbte ist die nach außen hin schwach und kränklich erscheinende Person, der sowohl mentale als auch körperliche sowie physische Schmerzen zugefügt werden, da sich der Täter meist des Zusammenspiels aller negativen Wirkungsmechanismen bedient. Das Opfer ist auf sich alleine gestellt, wenn er sich denn keine Hilfe einholt,[26] aber auch wenn es Zuständige gibt, die zwar aufgeklärt sind und trotzdem nicht wirkungsvoll gegen Mobbing agieren, da sie zum Beispiel, wie es bei Mobbing öfters der Fall ist, die Sachlage bagatellisieren[27], Komplikationen ignorieren[28], nicht wissen, ob und welche Maßnahmen zu ergreifen sind[29], denken, dass sie das Mobbinggeschehen womöglich nicht unterbinden werden können, oder selber davor Angst haben, in Schwierigkeiten zu geraten. Sollten jedoch Mobbing und andere Gewalthandlungen nicht als zu verbannende Problemsituationen erkannt und dagegen sie vorgegangen werden, wird das Opfer mit der Zeit immer wehrloser werden, sodass die Situation drohen wird zu eskalieren.[30]

Mobbing darf deshalb niemals als gewöhnliches und bedeutungsloses Alltagsphänomen begriffen werden, denn ein Freiraum für die Auslebung von Gewalt darf nirgendwo erlassen und die Tat relativiert, geschweige denn legitimiert werden. Denn fast jedes Opfer trägt sehr schwere und zwar intensive und langwierige Folgeschäden davon. Generell lassen sich jedoch keine Muster und Erscheinungsbilder bestimmen aufgrund derer Opfern zu Opfern ernannt werden und auch keine spezifischen Eigenschaften, die Täter zu solchen machen, sondern lediglich risikoerhöhende Bedingungen.[31]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung: “Mobbing-Stuktur in Lerngruppen“[32]

3.2 Mobbing unter Schülern: Wenn in der Schule Psychoterror herrscht

3.2.1 Genaue Beschreibung der Mobbing-Opfer

3.2.1.1 Typologie von Mobbing-Opfern

Die Opfer-Typen werden in zwei Verhaltensmuster separiert, in passive und provozierende Opfer. Unter passiven Opfern werden Personen gefasst, die introvertiert sind und den Kontakt mit Gleichaltrigen weitestgehend meiden. Zu der Rolle des Außenseiters gehört es , sich aus sozialen Kommunikationen und Umfeldern vermehrt zurückziehen zu wollen und dass das Selbstbewusstsein stark eingeschränkt ist. Zudem unterschätzen sich solche Personen selber und sind der pessimistischen Ansicht, dass sie eher negative Attribute besitzen als positive. Weil sie keine Konfliktstrategien entwickeln können und den Zusammenschluss mit Peer-Groups nicht sonderlich gut heißen, verkehren sie mit älteren Personen und verbringen ihre Zeit vielmehr mit Lehrpersonen als mit Mitschülern. Ihr Erscheinungsbild lässt bereits eindeutig erkennen, dass sie sehr verletzlich sind. Sie versuchen sich mitunter nicht zu verteidigen, wenn ihnen Ungerechtigkeiten wiederfahren, sondern die Handlungsverläufe als Schicksalsschläge akzeptieren und sich ihnen bezwungen fühlen. Eine weitere Besonderheit ist, dass innerhalb der Prognosen deutlich wurde, dass das passive Opfer ein sehr intensives Verhältnis zur Mutter hegt und von ihr in den meisten Fällen überbehütet wird.

Provozierende Opfer hingegen sind sehr eigensinnige Opfer. Sie sind Opfer aufgrund ihrer befremdlichen Art und wegen ihrer Verhaltensauffälligkeiten, denn sie benehmen sich normabweichend. Im Verlauf von Auswertungen konnte bekundet werden, dass provozierende Opfer auch wie passive Opfer ängstlich sind und zusätzlich dazu aggressiv. Denn sie zeigen selber eine Tendenz auf, zum Mobber werden zu können. Ihr Habitus ist für gewöhnlich sehr befremdlich und meistens ekelerregend ausgelegt. Zudem wissen sie sich nicht zu benehmen. Mitschüler fühlen sich in ihrer Anwesenheit unwohl, denn es ist schwer sich mit ihnen auseinanderzusetzen, da sie nicht die Verhaltenskodexe erfüllen, die von einem sozialen Wesen eingefordert werden, sei es, dass sie sich in der Öffentlichkeit obszön oder vulgär äußern. Um sie herum baut sich meist ein breiflächiges Spannungsfeld auf, das sie zu verantworten haben. Dennoch verfügen sie nicht über das Repertoire, das erforderlich wäre, um zu begreifen, dass sie als Problem fungieren und sich provozierend verhalten.

[...]


[1] Vgl. Tillmann, Natascha: ,,Mobbing im Sandkasten“, unter: http://www.eltern.de/kleinkind/erziehung/mobbing-im-kindergarten.html

[2] Vgl. Jannan, Mustafa: Das Anti-Mobbing-Elternheft, 2010, S. 6 f.

[3] Vgl. Jannan, Mustafa: Das Anti-Mobbing-Buch, 2010, S. 29 ff.

[4] Olweus, Dan: Gewalt in der Schule: Was Lehrer und Eltern wissen sollten – und tun können, Bern 2006, S. 60

[5] Vgl. Schoner, Johanna: Mobbing in der Schule: Abgemeldet bei den anderen, in: DIE ZEIT (Zuletzt aktualisiert am 10. April 2016, 10:56 Uhr)

[6] Jannan, Mustafa: Das Anti-Mobbing-Elternheft, 2010, S. 5

[7] Vgl. Jannan, Mustafa: Das Anti-Mobbing-Elternheft, 2010, S. 7

[8] Vgl. Deichmann, Sandra: Wenn Schule zur Schikane wird: Was tun bei Mobbing unter Schülern, Hamburg 2015, S. 279

[9] Vgl. Rothenhäusler, Hans-Bernd / Täschner, Karl-Ludwig: Kompendium Praktische Psychiatrie und Psychotherapie, Wien 2007, S. 354

[10] Vgl. Gasperl, Eva: Mobbing & Cybermobbing: Eine empirische Untersuchung an drei Polytechnischen Schulen zum Mobbingverhalten unter Schülern/-innen, Hamburg 2013, S. 41 (Hinweis: ,,Hierauf, auf Cybermobbing, wird keine Stellung genommen werden.“)

[11] Vgl. Wachs, Sebastian: Bullying unter Schülern: Eine empirisch quantitative Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Cyberbullyings, Saarbrücken 2009, S. 13

[12] Vgl. Rothenhäusler, Hans-Bernd / Täschner, Karl-Ludwig: Kompendium Praktische Psychiatrie und Psychotherapie, Wien 2007, S. 354

[13] Vgl. Höcker, Jan-Hendrik: Cybermobbing: Jugendliche im Spannungsverhältnis zwischen Öffentlichkeit und Privatleben im Social Web, Hamburg 2015, S. 34

[14] Bierhoff, Hans-Werner / Frey, Dieter: Handbuch der Sozialpsychologie und Kommunikationspsychologie, Göttingen 2006, S. 137

[15] Vgl. Höcker, Jan-Hendrik: Cybermobbing: Jugendliche im Spannungsverhältnis zwischen Öffentlichkeit und Privatleben im Social Web, Hamburg 2015, S. 34 f.

[16] Gottschalk, Christoph: Mobbing als mitarbeiter- und organisationsschädigendes Verhalten – Eine betriebswirtschaftliche Analyse der Ursachen und Folgen, Hamburg 2004, S. 41

[17] Vgl. Teuschel, Peter: Mobbing: Dynamik – Verlauf – gesundheitliche und soziale Folgen, Stuttgart 2010, S. 30 ff.

[18] Scheithauer, Herbert / Hayer, Tobias / Petermann, Franz: Bullying unter Schülern: Erscheinungsformen, Risikobedingungen und Interventionskonzepte, Göttingen 2003, S. 20

[19] Vgl. Scheithauer, Herbert / Hayer, Tobias / Petermann, Franz: Bullying unter Schülern: Erscheinungsformen, Risikobedingungen und Interventionskonzepte, Göttingen 2003, S.121

[20] Vgl. Jannan, Mustafa: Das Anti-Mobbing-Elternheft, 2010, S. 9

[21] Jannan, Mustafa: Das Anti-Mobbing-Elternheft, 2010, S. 8

[22] Vgl. Jannan, Mustafa: Das Anti-Mobbing-Elternheft, 2010, S. 8

[23] Vgl. Festl, Ruth: Täter im Internet: Eine Analyse individueller und struktureller Erklärungsfaktoren von Cybermobbing im Schulkontext, 2014 Münster, S. 92

[24] Vgl. Olweus, Dan: Gewalt in der Schule – Was Lehrer und Eltern wissen sollten – und tun können, Bern 2006, S. 64

[25] Vgl. Hasson, Gill / Hadfiel, Sue: Freundlich, aber bestimmt: Wie sie sich beruflich und privat durchsetzen, München 2013, S. 88

[26] Vgl. Kampka, Anka: Keine Angst vor Mobbing: Strategien gegen den Psychoterror am Arbeitsplatz, Stuttgart 2007, S. 58

[27] Vgl. Marks, Erich / Steffen, Wiebke: Starke Jugend – starke Zukunft: Ausgewählte Beiträge des 12. Deutschen Präventionstages 2007, Mönchengladbach 2008, S. 203

[28] Vgl. Young, Sue: Lösungsfokussierte Schule: Jenseits von Anti-Mobbing, London 2010, S. 150

[29] Vgl. Deichmann, Sandra: Wenn Schule zur Schikane wird: Was tun bei Mobbing unter Schülern?, Hamburg 2015, S. 253

[30] Heldt, Ursula: Schülermobbing: Schülercoachs helfen Opfern, Hamburg 2012, S. 33

[31] Vgl. Leye, Heike: Mobbing in der Schule – Das Praxisbuch: Profi-Tipps und Materialien aus der Lehrefortbildung, Donauwörth 2014, S. 29

[32] Vgl. Jannan, Mustafa: Das Anti-Mobbing-Buch: Gewalt an der Schule vorbeugen, erkennen, handeln. Mit Elternheft, 2015

Details

Seiten
59
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668847682
ISBN (Buch)
9783668847699
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v442759
Institution / Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
2,0
Schlagworte
mobbing schülern familienhintergrund risikofaktor

Autor

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Titel: Mobbing unter Schülern. Der Familienhintergrund als möglicher Risikofaktor?