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Generation Porno. Der Einfluss von Internetpornografie auf die sexuelle Entwicklung von Jugendlichen

Fachbuch 2018 48 Seiten

Soziologie - Kinder und Jugend

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 „Die Jugend“
2.1 Beschreibung des Begriffs „Jugend“
2.2 Entwicklungspsychologie des Jugendalters - Konzepte und Theorien
2.3 Sexuelle Entwicklung - Herausbildung der sexuellen Identität

3 Sozialisation
3.1 Die „geltenden“ sexuellen Orientierungen sind gesellschaftliche Konstrukte?
3.2 Soziale Herkunft - Schichtspezifische Sozialisation, Eltern und Peergroups als wichtigste Sozialisationsinstanzen
3.3 Sexuelle Sozialisation und sexuelle Erziehung
3.4 Entstehung von Orientierung, Neigung und Störung

4 Sexualität im Jugendalter
4.1 Beschreibung des Begriffs Sexualität
4.2 Jugendsexualität - Wie wird Sexualität verstanden und gelebt?
4.3 Sexualität und Neue Medien

5 Lebenswelten und Porno
5.1 Beschreibung des Begriffs Porno (-Film)
5.2 „Generation Porno“ - Sexuelle Werte und Normen im Wandel? -Einfluss und Wirkung auf die jugendliche Sexualität
5.3 Pornosozialisation und sexuelle Verwahrlosung - Habitualisierungseffekt-Hypothese
5.4 Pornografisierung und Sexualisierung der Gesellschaft, oder zugespitzte Dramaturgie?

6 Fazit - aktueller gesellschaftlicher Ausblick und medialer Diskurs

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

„Alle Menschen sind von Müttern geboren, jeder war einmal ein Kind, alle Menschen und Völker nehmen in der Kinderstube ihren Anfang und die Gesellschaft besteht aus Individuen, die sich aus Kindern zu Erwachsenen entwicklen, das ist Tatsache.“[1]

Sind Menschen Opfer ihrer Sozialisation? Möglicherweise, dennoch wirken sie auf sich und ihre Umwelt auch immer selber ein und entwickeln sich auf diese Weise zum handlungsfähigen Wesen.[2] Sexuelle Sozialisation und sexuelle Entwicklung haben heutzutage jedoch einen sehr vielfältigen Verlauf. Soziale Ungleichheiten, die unterschiedlichen Sexual- und Geschlechtsnormen, aber auch die Entwicklung Neuer Medien stellen Kinder und Jugendliche gegenwärtig vor eine Reihe neuer Entwicklungsaufgaben und Einflüsse, die zu bewältigen sind.

Unsere Gesellschaft verfügt über wenig bis keinen öffentlichen, sondern lediglich über einen medialen Diskurs zur Sexualität. Auch Studien über die Beeinflussung durch Pornografie auf Jugendliche gibt es kaum. Festgestellt habe ich das bereits während der Recherche zu meiner empirischen Forschungsarbeit, mit dem Titel: „Generation Porno“? Welchen Einfluss hat der Pornofilm auf Männer zwischen 25 und 35 Jahren? Und wie sieht die Rolle der Frau im Bezug auf die reale Sexualität aus?“. In der Hausarbeit habe ich den Einfluss durch Pornofilme auf erwachsene Männer als Schwerpunkt behandelt. Deren Vorstellung von Sexualität und die sexuelle Entwicklung aus der Vergangenheit sind jedoch Folge der kindlichen und jugendlichen sexuellen Sozialisation und nehmen Einfluss auf die gelebte Sexualität in der Gegenwart. Sexualität in Verbindung mit Kindern und Jugendlichen wird jedoch immer noch tabuisiert. Die Gesellschaft kann es sich aber nicht leisten diesen Diskurs wissenschaftlich zu ignorieren, da Sexualität eine der wichtigsten Impulse für das menschliche Verhalten ist. Nach Freud ist der Mensch bereits von Geburt an ein sexuelles Wesen.[3] Sexuelle Sozialisation setzt im Kleinkind-Alter ein, erlangt aber vor allem im Jugendalter eine ganz neue Bedeutung. Gerade im Hinblick auf das männliche Geschlecht gibt es einige spezielle Faktoren, die für die Entwicklung der männlichen sexuellen Identität von großer Bedeutung sind. Während der Beschäftigung zu dieser Thematik habe ich mir unter anderem folgende Fragen gestellt: Welche Bedeutung gewinnt der Pornofilm insbesondere für die sexuelle Entwicklung und sexuelle Sozialisation von Jugendlichen? Welchen Einfluss haben diese Erfahrungen auf die gelebte Sexualität und die Entwicklung der sexuellen Identität? Wie verarbeiten Jugendliche ihren Medienkonsum und wie setzten sie sich mit diesem auseinander? Sind Folgen von einer Art „sexuellen Verwahrlosung“ durch eine mangelnde Kontrolle über die konsumierten Medien abzuschätzen?

Und welchen Einfluss üben Eltern und andere Sozialisationsinstanzen auf Jugendliche aus?

Als Schwerpunkt dieser Arbeit möchte ich den Aspekt der sexuellen Sozialisation und den Einfluss von Pornografie auf die gelebte Sexualität von männlichen Jugendlichen untersuchen. Auseinandergesetzt habe ich mich hierfür insbesondere mit zwei Studien, die im Rahmen von Abschlussarbeiten durchgeführt wurden. Zum einen mit der Dissertation von Heike Rebecca Stähler „Generation Porno“, die als Interview-Partner Jugendliche ausgewählt hat, die in schwierigen sozialen Verhältnissen aufwachsen und der bildungsfernen Schicht zuzuordnen sind und zum anderen mit der Diplomarbeit von Jessica Schumacher „Die Sexualisierung der Gesellschaft“. Außerdem mit weiterer in dieser Arbeit aufgeführten Literatur.

Der Aufbau dieser Arbeit wird sich wie folgt gliedern: Von der jugendlichen sexuellen Entwicklung, der Bildung der sexuellen Identität und den Theorien im Jugendalter im ersten Teil, zur sexuellen Sozialisation, den „geltenden“ gesellschaftlichen Konstrukten von Sexualität und der sozialen Herkunft im zweiten Teil, hin zu der entstandenen und gelebten Sexualität und der Sexualität in den Neuen Medien im dritten Abschnitt. Abschließend möchte ich im vierten und letzten Kapitel der Arbeit ein gegenwärtiges Bild des Einflusses von Pornofilmen auf jugendliche Lebenswelten vermitteln und einen gesellschaftlichen Ausblick herzustellen. Die immer stärker werdende Sexualisierung und Pornografiesierung der Medien und der Gesellschaft und die damit verbundene befürchtete Veränderung von Geschlechterrollen und Stereotypen kann als beunruhigend empfunden werden. Müssen wir uns über einen möglichen Habitualisierungseffekt von Jugendlichen sorgen machen, oder können wir dem überhaupt entgegenwirken? Geht das „romantische“ Verständnis von Liebe, Sexualität, Zuneigung und Partnerschaft verloren, oder hat es nie wirklich existiert? Erscheint uns das „Verschwinden“ dieses Verständnisses nur durch die Transparenz der Medien viel bewusster und präsenter?

Viele dieser Fragen, die in den Medien kontrovers diskutiert, aber meiner Meinung nach nicht ausreichend behandelt werden, möchte ich in dieser Abschlussarbeit genauer thematisieren, analysieren und auch versuchen zu enttabuisieren.

2 „Die Jugend“

„Jugend gilt häufig als Indikator für gesellschaftliche Veränderungen, für sozialen Wandel. Jugendliche scheinen diesen Wandel voranzubringen, oder gar auszulösen, sie fungieren als Protagonist einer neuen Zeit und werden als Diejenigen betrachtet, an denen sich entsprechende Veränderungen in besonderer Weise ablesen lassen. So ist die Analyse von Jugend auch immer eine Vorausschau auf mögliche und wahrscheinliche Lebenswelten unserer zukünftigen Gesellschaft“.[4]

Vorab möchte ich den Begriff Jugend und die sexuelle Entwicklung der Jugendlichen verdeutlichen und damit eine Basis für diese Arbeit schaffen. Immer mehr Jugendliche zählen zu Konsumenten von Pornofilmen, daher ist es notwendig einige Theorien dieser Gruppe genauer zu betrachten. Im folgendem Kapitel soll nun „der Jugendliche“ bezüglich seiner unterschiedlichen Entwicklungsphasen, seiner sexuellen Entwicklung und der Bildung seiner sexuellen Identität dargestellt werden. Wichtig im Zusammenhang mit der Pornografie sind die Bildung sexueller Normen und Werte, sowie die generelle Bedeutung von Sexualität für die Jugendlichen. Auf diesen Aspekt werde ich allerdings detaillierter im zweiten und dritten Kapitel eingehen.

2.1 Beschreibung des Begriffs „Jugend“

„Die Jugend gibt es nicht“![5] Mit dieser Plattitüde wird meistens der Versuch unternommen, den Begriff der Jugend zu klären.[6] Der Begriff der Jugend ist wissenschaftlich nicht eindeutig definiert und muss daher differenziert betrachtet werden. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird dieser jedoch sehr oft verwendet und man benennt damit eine Lebensphase, die von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter andauert. Die Jugend ist eine Altersphase im Leben eines jeden Menschen. Mit dem Einsetzen der Pubertät und der damit einhergehenden Vollendung der Kindheit, das ca. im 13. Lebensjahr geschieht, beginnt die Jugend als Lebensphase. Allerdings ist es leichter den Beginn, als das Ende der Jugendphase zu bestimmen, da sich diese Phase immer weiter ausdehnt. Es besteht jedoch ein weitestgehender Konsens darüber, dass diese endet, sobald das Individuum seine persönliche und soziale Identität gefunden hat, beispielsweise durch eine ökonomische Selbstständigkeit, die Gründung eines eigenen Haushaltes, oder einer Familie. Wann das passiert, ist jedoch schwer am Alter festzumachen. Für die empirische Jugendforschung liegt ein großer Unterschied zur Alltagssprache in Hinblick auf die Klärung des Grundbegriffs vor, um empirisch untersuchen zu können. Es ist nicht ausreichend die Phase anhand des biologischen oder psychologischen Entwicklungsstadiums zu bestimmen, wie es im Alltagsdenken oft passiert.[7] Die Soziologie zielt darauf ab, diese Lebensphase in Hinblick auf gesellschaftliche Bedingungen des Heranwachsens wahrzunehmen. Es wird betont, dass die Jugend nicht mehr als homogene Gruppe angesehen werden darf, sondern milieuspezifisch, geschlechtlich und kulturell stark variiert.[8] Auseinandergesetzt wird sich mit Verhaltensweisen, Problemen, Gegebenheiten, Zwängen und Möglichkeiten, die die Jugendlichen in einer gesellschaftlichen Struktur vorfinden. Die Soziologie differenziert vor allem zwischen den unterschiedlichen Lebensbedingungen und Umständen der Jugendlichen und das in Abhängigkeit ihrer Herkunftsfamilie, ihrer sozialen Postion und der Auswirkungen der gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Bedingungen auf die Jugend, die Lebenslage und Lebensphase.[9] Vom ökonomischen, politischen und sozialen Status her betrachtet, sind beispielsweise die meisten Studenten im Alter zwischen 20 - 30 Jahren, Jugendliche und das solange wie eine ökonomische und soziale Unselbständigkeit und Abhängigkeit fortbesteht. Sie gehören damit noch zu einer Teilkultur der Jugend, hier geht das Jugendalter in die Post-Adoleszenz über.[10] Klaus Hurrelmann geht von einer Ausdehnung der Jugendphase aus, er begründet dies mit einer Verlängerungen der Bildungs- und Ausbildungsdauer und einem deutlich späteren Zeitpunkt der Familiengründung.[11]

In dieser Arbeit liegt der Fokus jedoch auf dem biologischen Alter zur Bestimmung der Jugendphase und liegt daher zwischen ca. 13-19 Jahren. Gemeint ist damit die Vollendung der Kindheit und das Einsetzten der Pubertät.

2.2 Entwicklungspsychologie des Jugendalters - Konzepte und Theorien

Jugendliche werden in der Spätmoderne als diejenigen wahrgenommen, welche sich in einer Phase zwischen „nicht mehr Kind sein“ und „noch nicht Erwachsener sein“ befinden. Sie gelten als diejenigen, welche sich ausprobieren, Grenzen überschreiten und besonders in Bezug auf Sexualität zu „abweichenden“ Verhalten neigen. Hurrelmann bezeichnet daher die Phase der Jugend als krisenhaften und verunsicherten Lebensabschnitt.[12] Es hat sich eine Auffassung von der Jugend durchgesetzt, dass mit der Pubertät zusammenhängenden und individuellen Lern- und Entwicklungsphase zu verstehen ist, in der eine besondere erzieherische Aufmerksamkeit nötig ist. So bezeichnete Jean Jacques Rousseau in einem seiner bekanntesten Werke[13], die Lebensphase der Jugend als eine Art „zweite Geburt“, eine Geburt der Leidenschaften. Er bestimmt damit die Jugend als eine Lebensphase in der Erziehung schwieriger als in der Kindheit sei, aber in besonderer und gleicher Weise erforderlich ist.[14] Von Psychoanalytikern[15] wird das Jugendalter als entscheidende Lebensphase bezeichnet. Diese Phase soll die Strukturen der Unbewusstheit festlegen. Die in der Kindheit erworbenen emotionalen Merkmale wie z. B. Ängste, Aggressivität und Sexualität werden in dieser Phase durch die Abnabelung zur Herkunftsfamilie in Frage gestellt und eine Reorientierung findet statt. Es entwickelt sich eine neue Einheit aus physischen und psychischen Erlebnis- und Selbsterfahrungen, die zu einem wachsenden Bewusstsein des Ich-Gefühls führen. Nach Vollendung des Prozesses der Bildung der Persönlichkeitsstruktur in der Kindheit, wird von einer sich stabilisierenden Persönlichkeit nach der Adoleszenz gesprochen.

Allerdings wird zufolge neueren soziologischen Forschungstheorien eingewandt, dass von stabilen und sich unveränderlichen Eigenschaften auch im Erwachsenenalter nicht ausgegangen werden kann. Gemeint ist damit der Einfluss des sozial Möglichen, der sozial zugemuteten Erfahrungen in der Familie, der Peers, der Schule und auch ganz besonders der, der Neuen Medien auf die individuelle Persönlichkeitsentwicklung.[16]

Dieser Entwicklungsprozess der Sozialisation, in der das Kind zum Jugendlichen wird und damit dessen zwischenmenschliche Beziehungen nun die der Gleichaltrigen im Vordergrund hat, steht stark in Verbindung mit dem Erleben der eigenen sexuellen Bedürfnisse. Diese gehen mit einer Veränderung der Identität einher und damit bekommt die Frage nach der geschlechtsbezogenen Identität eine größere Bedeutung zugeschrieben.[17]

2.3 Sexuelle Entwicklung - Herausbildung der sexuellen Identität

Die mit der Pubertät einhergehenden physischen und psychischen Veränderungen, die verstärkte Bedeutung von Beziehungen und des Akzeptiertwerdens durch Gleichaltrige, werden darüber hinaus von einem neuen Bewusstsein für sexuelle Gefühle und Reaktionen begleitet. Dieser Entwicklungsprozess bringt neben der Geschlechtsidentität auch die Aufgabe mit sich, eine sexuelle Identität zu entwickeln.[18] Während der Kindheit und der frühen Jugendphase gibt es verschiedene Entwicklungslinien, die eine Person „sexuell erwachsen“ werden lassen.[19] Diese Linien der sexuellen Entwicklung beziehen sich auf biologische Funktionen als Basis für die Entwicklung des Erlebens und Verhaltens. Folgende Funktionen entwicklen sich:

„Differenzierungen sexueller Motive und Bedürfnisse, die Entwicklung sexueller Reaktionen und sexueller Reaktionsfähigkeit, die Entwicklung von Bindung bzw. Bindungsfähigkeit und möglicher Funktionen der Sexualität in Beziehungen, die Entwicklung der Geschlechtsrolle, sexuelle Orientierung und das sich abzeichnende sexuelle Verhalten.“[20] In der sexuellen Entwicklungsphase wird z. B. entdeckt, wer oder was sexuell erregend ist. Ein Kind kann vor der Pubertät mit der Geschlechtsidentität seiner Kindheit sicher und vertraut geworden sein und doch durch die jeweiligen Veränderungen, in Zweifel und Unsicherheit geraten. Durch eine neu entwickelte Form des „anders Denkens“, entsteht auch eine weitere Ausdifferenzierung und Neubewertung der endgültigen adoleszenten Sexualidentität. Es kann aber auch vorkommen, dass Jugendliche den Eintritt in diese sexuelle Phase hinauszögern und weiter auf nichtsexuelle Betätigungen ihrer Geschlechtsidentität und ihres Selbstvertrauens zurückgreifen.[21] Wenn das nicht der Fall ist, entdecken vor allem männliche Jugendliche die Fähigkeit der Selbstbefriedigung für sich.

Im Falle des Praktizierens von Onanie, das häufig über Peers gelernt wird, spielt jedoch die sexuelle Sozialisation eine wesentliche Rolle. Die Onanie kann um seiner selbst Willen verübt werden, oder auch um sexuelle Aktivität zwischen zwei Menschen zu ersetzen. Hier ist die Eltern-Kind-Beziehung von zentraler Wichtigkeit für die sexuelle Entwicklung der Jugendlichen. Bestrafen von sexuellen Handlungen wie z. B. die der Onanie, kann zu Scham- und Schuldgefühlen führen. Bindung und Sexualität beeinflussen sich gegenseitig. Die Bindung hat einen entscheidenden Einfluss auf die sexuelle Neigung und umgekehrt. Ein Mann der sexuell erwachsen ist, kann z. B. sexuelle Praktiken vermeiden, um Intimität auszuweichen.[22] Auf diesen Aspekt gehe ich jedoch im Abschnitt der sexuellen Sozialisation detaillierter ein. Besonders im Hinblick auf die männliche sexuelle Entwicklung gibt es weitere spezielle Faktoren, außer denen der Erziehung, die für die Entwicklung der sexuellen Identität von großer Bedeutung sind. Beispielsweise der sexuelle Kontakt zu Anderen, hier findet eine sexuelle Identifikation statt. Sie vergleichen und eifern älteren Jugendlichen nach. Bei den männlichen Jugendlichen ist es besonders wichtig, was ihre Freunde als sexuell erregend empfinden, das kann bei der späteren Kanalisierung von ihrer Sexualität von Bedeutung sein. Jedoch können gewisse Faktoren die sexuelle Entwicklung behindern. Hierzu zählen: Angst vor Zurückweisung, sexueller Misserfolg, oder auch Schuldgefühle.[23] Diese Vergleiche untereinander haben dann Maßstäbe bzgl. der sexuellen Kontakte, der körperlichen Entwicklung und der Inszenierung zur Folge. Dies gilt besonders für die Jugendlichen, die sich ihrer homo- oder bisexuellen Neigung bewusst werden und sich mit deutlich größeren Veränderungen in dieser Phase auseinanderzusetzen haben, als heterosexuell orientierte Jugendliche. Sie müssen einerseits ihren sich verändernden, sexuell werdenden und auch geschlechtlich bedeutsamen Körper in ihr Selbstbild integrieren und andererseits dient ihr Körper auch als Medium geschlechtlich heteronormativer Inszenierungen.[24] Oft entwickelt sich erst mit Mitte bis Ende Zwanzig eine positive Identität. Die Entwicklung einer sexuellen Identität, die sowohl die Einstellung zur Sexualität, als auch das Sexualverhalten bestimmt, wird damit zu einer wichtigen Aufgabe für die Jugendlichen in dieser besonderen Lebensphase.[25]

3 Sozialisation

Sozialisation ist begrifflich als „[…] Prozess der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt“[26] zu beschreiben. Somit sind alle sozialen und materiellen Umweltfaktoren gesellschaftlich beeinflusst und können als Bedingung des Sozialisationsprozesses von Bedeutung sein.[27]

„Sexuelle Sozialisation heißt demnach das Erlernen gesellschaftlich als sexuell definierter Ausdrucks- und Verhaltensformen, und damit dessen, was als sexuell zu gelten hat.“[28] Wichtig ist aber auch die individuelle Wahrnehmung eigener Körperreaktionen. Im Vordergrund steht dabei immer das sexuelle Empfinden, das im Laufe der Sozialisation an bestimmte Bedeutungskontexte gebunden wird. „[…] Sexualität ist also keineswegs instinktgebunden, sondern wird wie jegliches Sozialverhalten von Kindheit an erlernt und eingeübt.“[29] Die Psychoanalyse wiederum würde diese Annahme bestreiten. Nach Freuds Theorie der infantilen Sexualität[30] sind alle Menschen schon von Geburt an sexuelle Wesen und steigern ihre Sexualität im Laufe ihrer sexuellen Sozialisation. Dieses Konzept spielt in der klassischen Psychoanalyse eine wesentliche Rolle, da diese davon ausgeht, dass psychische Entwicklung erheblich durch die Sexualität beeinflusst wird. Nach Freud wird die Persönlichkeitsentwicklung dadurch beeinflusst und bewegt, dass Kinder ihre Sexualenergie von einem Lebensabschnitt in den Anderen ausdehnen. Diese Entwicklung hat er in fünf Phasen unterteilt, allerdings werde ich auf diese Unterteilung nicht weiter eingehen. Im Kontext zur Arbeit erachte ich eine genauere Beschreibung der Phasen für nicht relevant. Der Psychoanalyse nach ist die Sozialisation wiederum kein kontinuierlicher Prozess, sondern Abfolge von Problembearbeitungen.[31] Wie ich bereits in Abschnitt 1.3 kurz erwähnt habe, ist die sexuelle Sozialisation und die sexuelle Erziehung für die menschliche sexuelle Entwicklung demnach von signifikanter Bedeutung.

Besonders Erfahrungen mit wichtigen Bezugspersonen, also keine potenziellen Sexualpartner, sind relevant für die Entwicklung der Sexualität, ebenso für die Entwicklung von speziellen Vorlieben und Neigungen gegenüber Personen und für die Entwicklung von sexuellen Praktiken. Auf diesen Aspekt werde ich genauer in Abschnitt 2.4 weiter eingehen. Beziehungserfahrungen, soziokulturelle- und sozioökonomiche Bedingungen, aber auch das vorgelebte Wirklichkeitsbild innerhalb der Familie beeinflussen also im bedeutenden Maße die sexuelle Sozialisation. Im Kontext der sozialen Umwelt und gesellschaftlich geltenden Konstrukten.[32]

3.1 Die „geltenden“ sexuellen Orientierungen sind gesellschaftliche Konstrukte?

Als Prozess und Effekt sozialer Praxen erklärt Sozialisation, wie Jugendliche zu sozialen und auch zu individuellen sexuell-geschlechtlichen Wesen werden. Gesellschaftliche Normen und Strukturen werden von ihnen in Abhängigkeit zu identitätsbildenden Wissen reproduziert. Im Kontext hierzu, steht das heteronormative Wissen. Geschlecht und Sexualität wird als sich gegenseitig bedingend begriffen und deutet auf die konstruierte natürliche Zweigeschlechtlichkeit und normative Heterosexualität hin.[33] Über dieses Wissen verfügen die Individuen direkt und indirekt, es wird ihnen in sozialen und sozialisatorischen Interaktionen vermittelt, bestätigt und von ihnen reproduziert.[34] Zu allgemein üblichen Problemen der jugendlichen Sexualität, kommt der Druck, sich dem heterosexuellen Sozialisationsrahmen anpassen zu müssen. Jugendliche müssen sich nicht nur als Jungen und Mädchen darstellen, sondern auch als heterosexuelle Jungen und Mädchen. Das Grundgefühl des „Ich bin falsch“ und Einschränkungen der Selbstachtung können nicht an die direkte Umgebung kommuniziert werden, da im weiteren Verlauf der sexuellen Sozialisation oft gut zugängliche Personen, die als Modell und Vorbild fungieren könnten, fehlen.[35] Bedingt durch Diskrimierung, stereotype Vorstellungen und fehlende Vorbilder, verläuft die sexuelle Sozialisation nicht heterosexueller Jugendlicher anders und auch langsamer als die der heterosexuellen. Besonders Jungen weisen große Unsicherheiten im Umgang mit nicht heterosexuellen Jungen und Männern auf und vermeiden jedes Verhalten, welches als solches gedeutet werden könnte. Es wird nicht in Betracht gezogen, selbst homosexuelle Lust zu empfinden und damit nicht der Norm zu entsprechen. Das eigene bewusste Lustempfinden wird nicht als positiv erlebt und kann meistens nicht offen gelebt werden, so ziehen sich die Jugendlichen oft zurück.[36]

Die Akzeptanz steigt jedoch, je mehr Kontakt Jugendliche tatsächlich mit nicht heterosexuellen Menschen haben. Das deutet auch darauf hin, dass Unbekanntes oder Ungewusstes Irritationen, oder auch Aversionen bei Jugendlichen auslösen kann, besonders wenn es nicht der Norm des ihnen vorgelebten entspricht.[37]

3.2 Soziale Herkunft - Schichtspezifische Sozialisation, Eltern und Peergroups als wichtigste Sozialisationsinstanzen

„Mit der Zugehörigkeit zu einer Familie ist Kindern und Jugendlichen auch eine soziale Position im Gefüge der sozialen Ungleichheiten von Klassen, Schichten und Milieus zugewiesen.“[38] Sie erwerben in ihren Familien ein Wissen über ihre eigene gesellschaftliche Stellung und erleben sich als Zugehöriger einer privilegierten, oder einer benachteiligten, ggf. auch einer sozial ausgegrenzten Familie. Diese Zugehörigkeit öffnet, oder verschließt ihnen den Zugang zu bestimmten gesellschaftlichen Netzwerken.[39] Die Determinanten des elterlichen Einflusses sind unter anderem, die soziale Zusammensetzung und Struktur der Familie, die Erziehungspraktiken, Veränderungen der Geschlechterverhältnisse, im Sinne einer Infragestellung patriarchalischer Muster männlicher Dominanz und die Pluralisierung von Familienformen. Außerdem und im Kontext zu dieser Arbeit, die kaum mehr gegebene Kontrolle, über geschaute Neue Medien und die damit vermittelten Wirklichkeitsbereiche der Kinder und Jugendlichen.[40] Darauf bezogen, dass Geschlecht und Sexualität von Jugendlichen angeeignet wird, ist auch mit der Vorstellung verknüpft, dass Jugendliche mit unterschiedlichen und für sie bedeutsamen und einflussreichen Sozialisationsinstanzen, in Interaktion treten. In diesen Interaktionen und durch die dort vermittelten Normen der Sozialisationsinstanzen, „[…] integrieren Jugendliche entsprechende sexuelle Geschlechtlichkeiten in ihr Selbst und machen sie sich als identitäre Aspekte zu Eigen.“[41] Im Sozialistaionsprozess wird der Familie und den Peers eine besonders wichtige Rolle zugeschrieben. In der Clique werden Sexualität und auch Geschlechtlichkeit zu wichtigen Themen. Eine gute Einbindung in Peer-Groups erleichtert es Jugendlichen, erste sexuelle Erfahrungen zu machen und mit diesen zu spielen.

In den Peers finden sie die Anerkennung und das Verständnis, welches ihnen in ihren Familien und anderen Lebenssituationen oft fehlt. Andererseits können Gruppen auch einen enormen Druck auf den Einzelnen ausüben.[42] Der Maßstab für Anerkennung wird nun auch mit sexueller Attraktivität begründet.[43] Ihre Freundschaften sind oft hierarchisch und von Konkurrenz geprägt. Durch männlich konnotierte Interessen und Fähigkeiten, erlangen sie einen hohen und anerkannten Status, wie z. B. über sportliche Erfolge oder durch die Attraktivität für Mädchen.[44] Leitbilder bezüglich Geschlecht und Sexualität werden allerdings zum größten Teil in der Familie erworben, jedoch weniger auf direktem Wege.[45] Es ist davon auszugehen, dass die Familie generell die einflussreichste und wichtigste Sozialisationsinstanz ist, besonders in Bezug auf Sexualität. Es gibt viele sehr unterschiedliche und bedeutende Feinheiten, die in Bezug auf Sexualität vermittelt werden können. Dazu gehören nicht nur gesprochene Worte, sondern auch Handlungen und Reaktionen, sowie Tabus, die mit der Zeit zu decodieren gelernt werden.[46] Für die sexuelle Entwicklung sind besonders die Vermittlung von Emotionen und sozialer Kompetenzen von großer Bedeutung.[47] In Hinblick auf die sexuelle Sozialisation, ist die soziale Herkunft im Kontext zu dieser Arbeit außerdem wichtig zu betrachten. Das familiäre Milieu ist ein entscheidender Faktor für die Entwicklung der Jugendlichen. Das z. B. gerade Jugendliche aus bildungsfernen und prekären Milieus oder aus Familien mit hoher Arbeitslosigkeit und stellenweise auch mit Suchtproblemen, ein schlechteres Verhältnis zu ihren Eltern haben, als vergleichsweise Jugendliche aus dem liberalen-intellektuellen, oder aus dem konservativen-etablierten Milieu, ist noch ein wichtiger Faktor. All diese Faktoren beeinflussen die Entwicklung des Heranwachsenden.[48] Zum einen finden sich im familiären Bereich eingeschränkte Kontakte und somit auch weniger Identifikationsmodelle und zum anderen, sind Vereinsamungsgefühle und Konflikte in sämtlichen Lebensbereichen nicht selten. Was innerhalb der Familie für Normen und Regeln gelebt und vermittelt werden, stabilisiert oder destabilisiert - vor allem in jungen Jahren - die Kinder und Jugendlichen.

„Je schwieriger, je unaufmerksamer, oder erst recht je verwahrlosender so ein Milieu ist und je unsicherer die Bindungen sind, je weniger diese Menschen Vertrauenspersonen, stabile und zuverlässige Vertrauenspersonen haben, desto schwieriger ist es.“[49] Mit zunehmender Armut und Depression als Strukturmerkmal über Generationen sind entsprechende Irritationen, Unsicherheiten, mangelndes Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen bei Kindern und Jugendlichen aus diesen Milieus die Folge.[50] Es muss aber auch klar gesagt werden, dass der Sozialisationsprozess nicht einseitig verläuft und die Umwelt nicht allein für die Sozialisation verantwortlich ist. Der Heranwachsende hat die Möglichkeit auf seine Umwelt aktiv einzuwirken und so seine Sozialisation entscheidend mitzugestalten. In einigen Fällen jedoch unter erschwerten Möglichkeiten.

3.3 Sexuelle Sozialisation und sexuelle Erziehung

Sexualerziehung meint als Praxis „die kontinuierliche, intendierte Einflussnahme auf die Entwicklung sexueller Motivationen, Ausdrucks- und Verhaltensformen sowie von Einstellungs- und Sinnaspekten der Sexualität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.“[51] Im Mittelpunkt der Sexualerziehung steht der bewusst gelenkte Lernprozess, während die sexuelle Sozialisation auch unabhängig von Sexualerziehung stattfindet, z. B. durch unbedachte alltägliche Selbstverständlichkeiten, Einflüsse von Neuen Medien und positiv oder negativ empfundene Irritationen der sexuellen Identität im Laufe der persönlichen Entwicklung.[52] Mit der sexuellen Sozialisation hängt ein wichtiger Aspekt zusammen, der der geschlechtsspezifischen Sozialisation. Der Schwerpunkt liegt auf der Tatsache, dass insbesondere im Kontext der sexuellen Sozialisation das Individuum nach seinem Geschlecht definiert wird und daher entsprechende Normen vermittelt bekommt, nämlich heteronormative.[53] „Die Natur bestimmt, ob wir männlich oder weiblich sind, die Kultur legt fest, was es bedeutet, männlich oder weiblich zu sein.“[54] So findet insbesondere auch die sexuelle Sozialisation immer unter dem Vorläufer einer Norm der Heterosexualität statt, die bis heute unsere gesamte Gesellschaft im hohem Maße beeinflusst und gestaltet. Diese Norm verlangt eine Verhaltensweise und ein an das biologische Geschlecht angepasstes Rollenbild.

So erlernen Menschen im Laufe ihres Lebens Skripte. Diese werden permanent abgewandelt, zum anderen befinden sie sich in ständiger Konkurrenz zu alternativen Skripten. Sie sind daher nicht als deterministisch zu verstehen. Gerade die Kinder- und Jugendphase ist besonders wichtig für die Ausprägung solcher Skripte. „Kinder besitzen ein Sexualpotential, das sich in bestimmten Phasen entfaltet, aber je nach Umgebung wird es völlig anders geprägt, und vor allem werden seine Äußerungen völlig anders interpretiert und bewertet […] es hängt sehr von der betreffenden Umgebung ab, ob ein bestimmtes Verhalten überhaupt als sexuell oder nichtsexuell gilt.“[55] Vermittlungsinstanzen können

[...]


[1] Erikson, Erik, Identität und Lebenszyklus, S. 11.

[2] Tillmann, Klaus Jürgen, Sozialisationstheorien, S. 17.

[3] Freud, Sigmund, Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie.

[4] Wippermann/Calmbach 2008 aus Götsch, Monika, Sozialisation heteronormativen Wissens, S. 25.

[5] Scheuch, K. Erwin, 1975 aus Scherr, Albert, Jugendsoziologie, S. 18.

[6] Zimmermann, Peter, Grundwissen Sozialisation, S. 154.

[7] Scherr, Albert, Jugendsoziologie, S. 18.

[8] Götsch, Monika, Sozialisation heteronormativen Wissens, S. 34.

[9] Scherr, Albert, Jugendsoziologie, S. 18.

[10] Joas, Hans, Lehrbuch der Soziologie, S. 173.

[11] Hurrelmann, Klaus, Lebensphase Jugend, S. 13.

[12] Götsch, Monika, Sozialisation heteronormativen Wissens, S. 33.

[13] „Emil oder über die Erziehung“.

[14] Scherr, Albert, Jugendsoziologie, S. 19.

[15] Beispielsweise: Freud, Sigmund und Erikson, Erik.

[16] ebenda, S. 66.

[17] Scherr, Albert, Jugendsoziologie, S. 66.

[18] Kolanowski, Ulrike, Wie Jugendliche ihre sexuelle Orientierung entdecken, S. 8.

[19] Bancroft, John, Grundlagen und Probleme menschlicher Sexualität, S. 9.

[20] Sielert, Uwe, Einführung in die Sozialpädagogik, S. 14.

[21] Bancroft, John, Grundlagen und Probleme menschlicher Sexualität, S. 17.

[22] Junker, Robin, Pornografie und Identität, S. 19.

[23] ebenda, S. 19.

[24] Götsch, Monika, Sozialisation heteronormativen Wissens, S. 37.

[25] Kolanowski, Ulrike, Wie Jugendliche ihre sexuelle Orientierung entdecken, S. 8.

[26] Tillmann, Klaus-Jürgen, Sozialisationstheorien, S. 14.

[27] ebenda, S. 15.

[28] Stähler-Heike-Rebecca, Generation Porno, S. 77.

[29] ebenda.

[30] Freud, Sigmund, Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie - Nach Freuds Theorie ist die angebliche Asexualität des Kindes ein Irrtum und ein unrealistisches Ideal. Bereits Neugeborene bringen sexuelle Regungen mit auf die Welt, diese sich eine Zeitlang immer weiterentwickeln, bis sie kurzzeitig still liegen, aber mit dem einsetzten der Pubertät wieder fortgesetzt werden.

[31] Zimmermann, Peter, Grundwissen Sozialisation, S. 20.

[32] Strauß, Bernhard, Bindung, Sexualität und Persönlichkeitsentwicklung, S. 17.

[33] Götsch, Monika, Sozialisation heteronormativen Wissens, S. 25.

[34] ebenda S. 25.

[35] Sielert, Uwe, Einführung in die Sexualpädagogik, S. 96.

[36] Götsch, Monika, Sozialisation heteronormativen Wissens, S. 76.

[37] Bernd, Sinon, Quantitative psychologische Studie 2008 aus Götsch, Monika, Sozialisation heteronormativen Wissens, S. 81.

[38] Scherr, Albert, Jugendsoziologie, S. 134.

[39] ebenda.

[40] ebenda, S.135.

[41] Götsch, Monika, Sozialisation heteronormativen Wissens, S. 85.

[42] ebenda, S. 65.

[43] Götsch, Monika, Sozialisation heteronormativen Wissens, S. 86.

[44] ebenda, S. 88.

[45] ebenda, S. 85.

[46] Heike-Rebecca Stähler, Generation Porno, S. 64.

[47] Götsch, Monika, Sozialisation heteronormativen Wissens, S. 86.

[48] Heike-Rebecca Stähler, Generation Porno, S. 63.

[49] Meyer-Deters aus Heike-Rebecca Stähler, Generation Porno, S. 64.

[50] ebenda.

[51] Sielert, Uwe, Einführung in die Sexualpädagogik, S. 17.

[52] ebenda.

[53] ebenda.

[54] Merz, F. aus Meyer-Deters aus Heike-Rebecca Stähler, Generation Porno, S. 78.

[55] Haeberle, E. J aus, ebenda, S. 79.

Details

Seiten
48
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783956876417
ISBN (Buch)
9783956876431
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v439011
Note
Schlagworte
Pornografie Internet Sexualität Jugend Sexuelle Sozialisation

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Titel: Generation Porno. Der Einfluss von Internetpornografie auf die sexuelle Entwicklung von Jugendlichen