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Vermeidung von Behandlungsfehlern und Qualitätssicherung im Klinikalltag. Standards in einer privaten Klinik

Studienarbeit 2017 43 Seiten

Medizin - Krankenhauswesen, Klinische Medizin

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkurzungsverzeichnis

Abstract

1. Einleitung
1.1 Problemstellung und was gilt eigentlich als Behandlungsfehler?
1.2 Aufbau

2. Begriffsklarung
2.1 Der Prozessbegriff im Krankenhaus
2.1.1 Grundlagen und die Moglichkeiten des klinischen Prozessmanagements
2.1.2 Wofur brauchen Gesundheitseinrichtungen Prozessmanagement?
2.1.3 Klinische Behandlungspfade als Moglichkeit der Prozessoptimierung
2.2 Klinische Behandlungspfade als Moglichkeit des Qualitatsmanagements
2.3 Definitionen und theoretische Grundlagen zu klinischen Behandlungspfaden
2.3.1 Klinische Behandlungspfade als Prozesse
2.3.2 Bestandteile und Ziele klinischer Behandlungspfade
2.3.3 Klinische Behandlungspfade im Vergleich zu Richtlinien, Leitlinien und Standards
2.3.4 Die Auswirkung des medizinisches Standards und des Behandlungspfades auf die Qualitat
2.4 Unterschiede zwischen einer privaten und staatlichen Klinik
2.4.1 Abrechnungssystem in der privaten Klinik ( Kosten und- Leistungsrechnung)

3. Vorstellung der Situation und des klinischen Behandlungspfades an einem Projekt der privaten Klinik
3.1 Bewertung der Ergebnisse
3.2 Verbesserungsvorschlag

4. Zusammenfassung und Empfehlungen ( Fazit)

Literaturverzeichnis

Abkurzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abstract

Diese Arbeit thematisiert die Problematik arztlicher Behandlungsfehler und die Perspektive des Patienten. Ziel der Arbeit ist es, mithilfe eines erstellten medizinischen Standards auf bestmogliche Art die Behandlungen zu strukturieren und zu koordinieren und somit die Behandlungsfehler zu verhindern. Dabei hat man ein besonderes Augenmerk auf die Qualitat. Den Fokus hat man dabei auf bestimmte Inhalte wie medizinische Leitlinien und Zertifizierungen. In dieser Arbeit werden die Unterschiede in den Behandlungsablaufen bei privaten und offentlichen Kliniken herausgearbeitet.

Uns ist es wichtig, die Qualitat des arztlichen Tuns zu sichern und somit das Qualitatsmanagement um das Prozessmanagement zu erweitern. Bei einer korrekten Umsetzung dieser Systeme konnen Organisationsmangel aufgedeckt und beseitigt, aber auch der arztliche Standard gewahrt werden. Patientensicherheit wird zu einer groben Herausforderung und hat oberste Prioritat fur die betrachtete Klinik.

Es ist davon auszugehen, dass jeder Mensch, der sich zur medizinischen Behandlung in fremde Hande begibt, darauf vertrauen mochte, dass er eine Behandlung erfahrt, die seiner individuellen Situation entspricht und die einen positiven Nutzen mit sich bringt. Des Weiteren haben mit der Behandlung von Patienten beauftragte Personen den Grundsatz einer professionellen Ausfuhrung ihrer Tatigkeit.

Die Ergebnisse dieser Arbeit basieren auf ein durchgefuhrtes praktisches Projekt in einer privaten Klinik.

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und was gilt eigentlich als Behandlungsfehler?

Die Zahl der offiziell bestatigten Behandlungsfehler ist in Deutschland im vergangenen Jahr mehr gestiegen. Wenn eine Behandlung nicht angemessen, sorgfaltig oder rechtzeitig durchgefuhrt wird, gilt das fur einen Mediziner fur einen VerstoB gegen seine Verpflichtungen. Als Fehler gilt, wenn eine Behandlung nicht den medizinischen Standards entspricht, eine gebotene Behandlung unterlassen oder eine Diagnose trotz eindeutiger Hinweise nicht gestellt wird. In der privaten Klinik gelten weitere Schwierigkeiten, wie Kalkulation der Behandlungskosten. Einige Patienten sind gesetzlich krankenversichert und haben ein monatliches Budget, mit denen die eine bestimmte Leistung in der Klinik in Anspruch nehmen konnen. Bei den Privatpatienten muss die Geschaftsfuhrung darauf achten, dass die Rechnungshohe nicht die Gebuhrensatze der GOA ubersteigt. Dieses wird dadurch gewahrleistet, dass die Kostenkalkulation Bestandteil der Behandlungspfade ist. Dadurch wird sichergestellt, dass eine Kostentransparenz der einzelnen Behandlungsschritte sowohl bei Arzten als auch bei Mitarbeiter der Verwaltung erreicht wird.

In dieser Arbeit werden folgende Fragen beantwortet:

- Wie bestimmt sich eigentlich der „richtige“ Standard und welche Leitlinien wendet man in der medizinischen Versorgung an?
- Welche Ziele konnen nun durch die Einfuhrung von klinischen Behandlungspfaden erreicht werden?
- Was sind Vorteile des Qualitatsmanagements und was konnen allgemeine Qualitatsaspekte sein?
- Haben die Behandlungspfade ein Vorteil fur die Patienten, sowie fur die Kostentrager?

1.2 Aufbau

Im Folgenden werde ich zunachst die Begriffe klinischer Behandlungspfad und Prozessmanagement definieren und mit theoretischen Grundlagen unterfuttern (Kapitel 2). AnschlieBend wird gezeigt, warum klinische Behandlungspfade zur Umsetzung des Prozessmanagements herangezogen werden konnen .In einem nachsten Schritt wird dann am Beispiel der privaten Darmklinik in Exter veranschaulicht, wie Behandlungspfade erstellt und in die Praxis implementiert werden konnen (Kapitel 3).

Um den Erfolg klinischer Behandlungspfade auch tatsachlich belegen zu konnen, ist eine Evaluation der Ergebnisse unumganglich. Dabei werden die Evaluationsergebnisse des ersten klinischen Behandlungspfades in der privaten Darmklinik Exter vorgestellt.

Zusammenfassend werden die wichtigsten Schlussfolgerungen dieser Arbeit in einem Fazit in (Kapitel 4) dargestellt.

2. Begriffsklarung

2.1 Der Prozessbegriff im Krankenhaus

Im Krankenhaus sind zahlreiche verschiedene Berufsgruppen, Abteilungen, die somit an einem Prozess beteiligt sind. Die erbrachten Leitungen sind in einem geringen MaBe auf den Patienten abgestimmt. „Planung und Organisation sind nahezu ausschlieBlich auf einzelne Arbeitsablaufe (z.B. pflegerische Grundversorgung, Labordiagnostik, Operationen, Medikamentenversorgung, Speisenversorgung) ausgerichtet, nicht dagegen auf den patientenbezogenen Versorgungsprozess“1.

Dies fuhrt zu Wirtschaftlichkeitsreserven in der Prozessgestaltung und zu Problemen in der Koordination der einzelnen Prozesse untereinander. Ziel muss es sein, diese Wirtschaftlichkeitsreserven zu realisieren. Die Anwendung klinischer Behandlungspfaden zur Koordination der Prozesse erfordert deshalb „eine ganzheitliche Prozessbetrachtung und die Anwendung eines berufsgruppenubergreifenden Ablaufs in der Patientenversorgung“2.

Die Berucksichtigung der individuellen Bedurfnisse des Patienten hat auberdem Auswirkungen auf das Prozessergebnis. Eine gute ..Compliance des Patienten erleichtern die Zielerreichung“3. Die Prozesse und demnach die klinischen Behandlungspfade mussen die Compliance und Individualist des Patienten jederzeit berucksichtigen. Die Verbesserung des Gesundheitszustandes des Patienten ist die eigentliche Zielsetzung und das Produkt des Krankenhauses, fur das es die Vergutung erhalt. Festzustellen ist, dass „die Vergutung unabhangig vom Ergebnis des Veranderungsprozesses gezahlt wird“4.

Bei der Gestaltung von Prozessen ist im Krankenhaus die Berucksichtigung einer abteilungsubergreifenden Sichtweise erforderlich. Die Verantwortung fur den Prozess muss von allen beteiligten Berufsgruppen und Abteilungen wahrgenommen werden.

Empfehlenswert ist dafur „die Bildung eines Prozessteams, das sich aus Beteiligten aller Abteilungen zusammensetzt und die Prozessverantwortung besitzt“5.

Allerdings ist dabei zu beachten, dass je mehr Abteilungen eine Prozesskette durchlauft und je tiefer die Abteilungsorganisation gegliedert ist, desto haufiger sind Prozess- und Verantwortungsbruche sowie Schnittstellen anzutreffen, die einen „hohen Koordinations- und Kontrollaufwand erfordern und die Ergebnisqualitat und die Produktivitat mindern“6.

Prozesse verfolgen ein Ziel oder besitzen eine Aufgabe. Das Ziel im Krankenhaus ist die Genesung des Patienten oder die Linderung von Schmerzen. Ein Prozess beginnt immer mit einem externen Ereignis. Ein Ereignis eines vorangegangen Prozesses kann ebenfalls ein Ereignis darstellen und einen Folgeprozess auslosen. Das auslosende Ereignis ist die Uberweisung des Patienten und die folgende stationare Aufnahme in der Klinik. Jeder Prozess benotigt „Input und fuhrt zum Output oder zur Prozessleistung“7.

Die strukturierte Abfolge ist durch den Behandlungspfad vorgegeben. Einige Teilprozesse wie die Blutaufnahme und die Bestimmung der Blutwerte, aber auch die Visite der Patienten und Verbandwechsel wiederholen sich mehrmals. In die Prozesse gehen Ressourcen verschiedener Auspragungen ein. Ressourcen sind z.B menschliche Leistungen, Sachmittel oder Informationen. Die Ressourcen korrespondieren mit dem Input und die zeitliche Abfolge von Teilprozessen ist befristet.

Die Merkmale von Prozessen lassen sich in klinischen Behandlungspfaden wiederfinden, die deshalb als strukturierte Prozesse zu definieren sind.

2.1.1 Grundlagen und die Moglichkeiten des klinischen Prozessmanagements

Ein Groftteil der Krankenhauser ist heute bereits mit Prozessmanagement in Beruhrung gekommen, sei es in Form eher konzeptioneller Debatten oder in konkreten Umsetzungsversuchen.

Gegenstand des Prozessmanagements sind zwar immer die Prozesse, also die Ablaufe, einer Organisation. Dennoch verbindet die Krankenhauspraxis ganz unterschiedliche Vorstellungen und Herangehensweisen mit dem Thema Prozess - Management. So werden Ablaufe einmal relativ abstrahiert, das heiftt vom unmittelbaren Alltagsgeschehen weitgehend losgelost betrachtet, ein anderes Mal wiederum sehr konkret unter die Lupe genommen.

Ein Prozessmanagement steht im Vordergrund „der Geschaftsprozesse, sowie der Organisation“8. Laut Greiling beschaftigt sich der Prozessmanagement mit der „Dokumentation der Prozesse und deren Analyse uber die Gestaltung und Optimierung bis hin zur Prufung auf Eignung und Weiterentwicklung“9. Im Rahmen der Prozessanalyse sollen sie organisatorische, strukturelle und technische Das Prozessmanagement umfasst alle Handlungen, die fur die Steuerung von einzelnen Prozessen, zur Prozesskoordination sowie zur Prozessentwicklung notwendig sind. Es entsteht ein ganzheitliches Konzept, dass orientiert an den Zielen, den ganzen Prozessablauf und die Prozessoptimierung zur Aufgabe hat.

Motiviert wird dieser Ansatz durch den Wunsch, Patientenwunsche optimal zu erfullen. Der eigentliche Begriff des Prozessmanagements umfasst „die Planung, die organisatorische Einfuhrung und die dauerhafte Kontrolle, sowie die Lenkung der bestehenden Prozesse, um diese zu optimieren“10. Das Prozentmanagement besitzt die Aufgabe, die bestehenden Prozesse darzustellen und wenn notig umzugestalten und zu optimieren. Gliedern tut sich das klinische Prozessmanagement in die drei Saulen „Qualitat, Zeit und Kosten“11. Auberdem soll das klinische Prozessmanagement die Gestaltung, Steuerung und Entwicklung der klinischen Leistungsprozesse unter Zuhilfenahme geeigneter betriebswirtschaftlicher Methoden ermoglichen. Das Adjektiv klinisch verdeutlicht, dass der Patient im Fokus aller Prozesse.

Das Prozessmanagement zeigt Kostensenkungspotentiale und Moglichkeiten der Qualitatsverbesserung der Behandlung und somit eine Optimierung und Effizienzsteigerung des Behandlungsverlaufs auf.

Indirekt hat die Optimierung auch Auswirkungen auf die Patientenzufriedenheit, da Wartezeiten vermindert und der Krankenhausaufenthalt an sich, verkurzt wird.

Ein Prozessmanagement steht im Vordergrund «der Geschaftsprozesse, sowie der Organisation"12. Laut Greiling beschaftigt sich der Prozessmanagement mit der „Dokumentation der Prozesse und deren Analyse uber die Gestaltung und Optimierung bis hin zur Prufung auf Eignung und Weiterentwicklung“13. Im Rahmen der Prozessanalyse sollen sie organisatorische, strukturelle und technische

2.1.2 WofUr brauchen Gesundheitseinrichtungen Prozessmanagement?

Der langfristige Erfolg jeder Gesundheitseinrichtung, hangt wesentlich von der Qualitat des Prozessmanagement ab. Hierzu wird eine Darstellung aufgezeigt, um einen genaueren Uberblick uber die Struktur des Prozessmanagements zu erhalten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1. „PDCA-Zyklus Darstellung in Ubersicht“14

Diese Prozessorientierung hat es fur Unternehmen erforderlich gemacht, sich der Thematik der Prozesse genauer zu widmen und diese auch dementsprechend zu bearbeiten.

Somit ist das Prozessmanagement entstanden, welches mittlerweile aus den meisten groben Unternehmen nicht mehr wegzudenken ist und sich als festes Managementkonzept etabliert hat. Bei erfolgreicher Durchfuhrung bietet Prozessmanagement die Moglichkeit gewisse Unternehmensziele wie die Steigerung der Qualitat und der Kundenzufriedenheit und ebenso eine Senkung von Kosten und Durchfuhrungszeiten von Auftragen zu erreichen.

Einfach macht dies ein System, das Anderungen selbststandig an allen relevante Stellen der Organisation in nur einem Schritt ersetzen bzw. erganzen kann, arztliche Behandlungen sowie alle anderen Leistungen ubersichtlich dokumentiert und den Zugriff auf die Ablaufbeschreibungen und Arbeitsanweisungen erlaubt.

2.1.3 Klinische Behandlungspfade als Moglichkeit der Prozessoptimierung

Nicht selten wird dabei der Ruf nach «Prozessmanagement» laut, verbunden mit dem Wunsch, die im System vorhandenen Kostensenkung - und Leistungspotentiale uber dieses Konzept auszuschopfen. In der Praxis zeigt sich dann, dass «Prozessmanagement» in Krankenhausern in einer Vielzahl von Varianten verfolgt wird. Jede dieser Varianten kann ihre Berechtigung haben. Um jedoch Verwirrung unter den Mitarbeitenden oder ein Verpuffen wertvoller Anstrengungen zu vermeiden, ist es wichtig, sich uber die jeweils angemessenen Varianten und deren Wirkungsweisen zu verstandigen. Sie bieten Behandlungssicherheit und sind hervorragend geeignet, um neue Mitarbeiter einzuarbeiten. AuBerdem bieten die klinischen Pfade gute Kontroll- und Steuerungsmoglichkeiten. Kosten sind so ebenfalls im Vorhinein planbar. Das Management und die Optimierung von Patientenbehandlungspfaden in den Krankenhausern wird in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen, denn dadurch wird eine Organisationsstruktur gewonnen und die Qualitatsperspektive verwirklicht.

2.2 Klinische Behandlungspfade als Moglichkeit des Qualitatsmanagements

Die Einfuhrung eines klinischen Qualitatsmanagement ist im Gesundheitswesen seit dem 1.1.2000 gesetzlich vorgeschrieben. Der Begriff der Qualitat kann als inharent bezeichnet werden. Es gibt die unterschiedlichsten Definitionen des Begriffs. Eine internationale Norm, namlich DIN EN ISO 9000:2000* definiert den Begriff wie folgt, „Qualitat ist das Vermogen einer Gesamtheit inharenter Merkmale eines Produktes, Systems oder Prozesses, zur Erfullung von Forderungen von Kunden und anderen interessierten Parteien“15. In diesem Kontext steht die Multidisziplinaritat im Mittelpunkt der Qualitat. Diese Integration aller beteiligten Personen des Prozesses besitzt als Ziele, die Reduzierung der verwendeten Dokumente und Verbesserung der Ablaufe mit Minderung der Schnittstellen. Insofern stellen klinische Pfade „eine okonomische Herangehensweise an die geforderte Dokumentation von Kernprozessen“16. Eine Moglichkeit „der Einfuhrung klinischer Behandlungspfade im Rahmen des Qualitatsmanagements ist der Einsatz des PDCA*-Zyklus“17 ( siehe Abb. 1). Im Bereich des im Krankenhaus angewendeten TQM ist der Qua litatsbeg riff ganzlich different definiert worden. Die Definition orientiert sich an Crosby. „Qualitat ist die Erfullung der vereinbarten Anforderungen, die an die Produkte und Dienstleitungen oder den Leistungserstellungsprozess gestellt werden. Die Qualitat bemisst sich an der Kundenzufriedenheit“18.Im Allgemeinen beurteilt der Verwender „die Qualitat der angebotenen Leistungen an seinen Erwartungen bezuglich des vorgesehenen Verwendungszwecks“19.

Klinische Behandlungspfade stellen ein Mittel zur Qualitatssicherung und Qualitatsverbesserung dar. Der Grund liegt in der Vergleichbarkeit definierter Ergebnisparameter und in der Moglichkeit der Bewertung dieser Parameter. Die gewonnenen Informationen konnen „zur Qualitatsverbesserung genutzt werden“20.

Im Krankenhaus ist die Auspragung der Qualitat relevant; die intentionelle Qualitat. Sie ist nicht abhangig von den Leistungen einer Berufsgruppe. Im Vordergrund „steht dabei der arztliche Dienst“21. Dies bezieht sich auf die Moglichkeiten und Wirkungen klinischer Behandlungspfade auf die Qualitat der Behandlung. Die im Krankenhaus angewandten Qualitatsmanagementsysteme, wie TQM*, beinhalten einen bewussten Umgang mit den stattfindenden Ablaufen und Prozessen. Identische Handlungen und Leistungen sollen bei identischen Rahmenbedingungen in identischer Weise stattfinden. Vahs bezieht sich bei seinen Qualitatsbegriff auf die Kundenorientierung. „Qualitat ist die Ubereinstimmung der tatsachlichen Leistungen mit den vom Kunden geforderten Eigenschaften. Gute Qualitat ist immer kundenabhangig“22.Ein Qualitatsmanagementsystem beinhaltet die Gesamtheit der aufbau- und ablauforganisatorischen Gestaltung. Dies umfasst

[...]


1 Vgl. Greiling, M., Hofstetter, J. (2002), S. 98.

2 Vgl. Dahlgaard, K., Stratmeyer, P. (2004), S. 634f.

3 Vgl. Meffert, H., Bruhn, M. (2006), S. 45f.

4 Vgl. Feinen, R. (1999), S. 192ff.

5 Vgl. Schmidt-Rettig, B. (2003), S.212.

6 Vgl. Greiling, M. (2004), S. 879.

7 Vgl. Zapp, W., Dorenkamp, A. (2002), S.120.

8 Vgl. Greiling, M. ( 2007), S. 14.

9 Vgl. Greiling, M. ( 2007), S. 14.

10 Vgl. Bullinger, H.-J. (1995), S. 786.

11 Auf die Faktoren Qualitat und Kosten wird im weiteren Verlauf eingegangen

12 Vgl. Greiling, M. ( 2007), S. 14.

13 Vgl. Greiling, M. ( 2007), S. 14.

14 Illison, M. ,Kerner, G. (2005), S.15.

15 Kasmiske, G. F., Brauer, J.-P. (2003), S. 167.

16 Vgl. Teichmann C., Schroder, F. (Hrsg.) (2004), S. 108.

17 Vgl. Oberender, P.O., Zerth, J. (2005), S. 17.

18 Crosby, P. B. (1986), S.12.

19 Vgl. Eichhorn, S. (1997), S.12.

20 Kahla-Witzsch, H.A., Geisinger, T. (2004), S. 40.

21 Hildebrand, R. (2001), S.5.

*Total Quality Management beinhaltet einer dauerhafte und eine bereichsubergreifende aufzeichnende, sichtende, organisierende und kontrollierende Tatigkeit. Das Ziel ist, Qualitat als Systemzeit einzufuhren und dauerhaft zu manifestieren.

22 Vgl. Vahs, D. (2005), S. 221.

Details

Seiten
43
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668806696
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v430878
Institution / Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands
Note
1,2
Schlagworte
behandlungspfad medizinisches standard

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Titel: Vermeidung von Behandlungsfehlern und Qualitätssicherung im Klinikalltag. Standards in einer privaten Klinik