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Die Osnabrücker Gefallenen des Ersten Weltkriegs im Spiegel ihrer Dienstgradgruppen

Eine soziostrukturelle Untersuchung

Forschungsarbeit 2013 44 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der soziostmkturelle Rahmen im ersten Vergleich
2.1 Deutsches Reich
2.2 Stadt Osnabrück
2.3 Exkurs zum Vergleich: Stadt Freiburg

3. Die Kriegstoten Osnabrücks 1914 bis 1918 und ihre soziale Schichtung
3.1 Offiziere
3.1.1 Alters Struktur
3.1.2 Sektorale Verteilung / Berufe
3.1.3 Schichtanalyse
3.2 Unteroffiziere
3.2.1 Alters Struktur
3.2.2 Sektorale Verteilung / Berufe
3.2.3 Schichtanalyse
3.3 Mannschaften
3.3.1 Alters Struktur
3.3.2 Sektorale Verteilung / Berufe
3.3.3 Schichtanalyse

4. Die Dienstgradgruppen im Vergleich - Veränderung des Sozialprofils Osnabrücker Gefallener zwischen 1914 und 1918
4.1 Alters Struktur
4.2 Sektorale Verteilung / Berufe
4.3 Schichtanalyse

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Diagramm- und Tabellenübersicht

1. Einleitung

״Im ganzen Deutschen Reich war die Armee ein Spiegelbild der soziologischen, sozialen, geistigen und politischen Gegebenheiten der Zeit. Es war selbstverständlich, daß Geist und Zusammensetzung der Truppe in den großstädtischen Garnisonen des Westens und in Sachsen anders aussahen als in den kleinstädtischen Garnisonen im Osten oder in Bayern.“[1] [2] [3]

In dem Maße, wie die kaiserliche Armee als Ganzes das Spiegelbild sozialstmktureller Tatsachen in der Gesellschaft zu sein gewesen scheint, könnte vermutet werden, dass auch die vielen verschiedenen Soldaten des Ersten Weltkriegs in ihren Gruppen von Mannschafts soldaten, Unteroffizieren und Offizieren jeweils Spiegelbilder ihres gesellschaftlichen Herkunftsstandes waren. Aber sind diese erkennbaren Trennlinien zwischen den Dienstgradgruppen so offenkundig? Wer waren die Mannschaften, die Unteroffiziere und Offiziere und aus welchem sozialen Milieu wurden sie rekrutiert bzw. rekrutierten sie sich? Gehörten die Mannschafts soldaten der Unterschicht, die Unteroffiziere der Mittelschicht und die Offizier der Oberschicht an? ״Die tiefen Gegensätze zwischen den Offizieren und Mannschaften spiegelten durchaus vertraute Klassenunterschiede wieder“ , schreibt dazu Hans-Ulrich Wehler. Aber zeigen möglicherweise die Gefallenen und ihr Sozialprofil aus einer einzigen Stadt ihrerseits das soziostrukturelle Spiegelbild der Gesamt- und Stadtgesellschaft? Inwiefern spiegelt sich die zivile Klassengesellschaft im militärischen Alltag der verschiedenen Dienstgradgruppen wieder?

Auf diese Fragen der Sozialstruktur wurde das Militär bereits vor Ende des Ersten Weltkrieges aufmerksam. Man war sich ״bis auf die unterste Ebene im Sinne von Regenerationsfähigkeit, Kohäsionswirkung und Kampfmotivation durchaus bewusst“ , dass es hier auch um Kernfragen der Effektivität und Leistungsfähigkeit der Truppe ging. Eine militärgeschichtlich betrachtet kleine Stichprobe, die gleichzeitig aber eine detaillierte Quelle der Stadtgeschichte und der sozialen Realität der preußisch-deutschen Armee des Ersten Weltkriegs darstellt, ist die Liste der Kriegs sterbefälle der Stadt Osnabrück für die Jahre 1914-1918 in Kombination mit den Sterbebüchern des genannten Zeitraums. Die darin erfassten, über 2.200 Gefallenen bilden die Datengrundlage dieser Arbeit und ermöglichen einerseits einen Einblick in die Lebens- und auch Sterberealität Osnabrücker Soldaten. Bei einer solcherart großen Stichprobe liegt die Vermutung nahe, dass, wie bereits im Eingangszitat erwähnt, Unterschiede beispielsweise der sozialen Schichtung zwischen den Kriegssterbefällen, dem Reich, der Armee und der Stadt nur marginal sind und zumindest prozentuale Angaben sich im direkten Vergleich sehr annähern. Andererseits gewähren die Daten aber auch einen Blick auf die Zusammensetzung der Dienstgradgruppen, die Herkunft der Soldaten und den ״Fußabdruck“ der Gefallenen vor dem Hintergrund des städtischen Sozialprofils Osnabrücks, der sozialen Schichtung des späten Kaiserreichs und der Sozialstruktur der deutschen Armee 1914 bis 1918.

Zur Generalmobilmachung standen im Spätsommer 1914 etwas mehr als 3,7 Millionen Unteroffiziere und Mannschaften zusätzlich zu 120.000 Offizieren bereit.[4] Angesichts dieser Masse an Soldaten, zusätzlich zu den später noch eingezogenen Männern, hätten große Mengen an Personalunterlagen Aufschluss über die Sozialstruktur der Weltkriegsarmee liefern können. Allerdings gilt es zu bedenken, dass im Zweiten Weltkrieg ״das Preußische Heeresarchiv vernichtet worden ist und damit der Erforschung zumindest des preußischen Militärs empfindliche Grenzen gesetzt sind.“[5]

Daher kann diese Arbeit keiner umfassenden wissenschaftlichen Forschungsarbeit gleichkommen, soll aber unter Betrachtung der Kriegssterbefälle des Ersten Weltkriegs in Osnabrück einen Beitrag zur Beleuchtung der Sozialstrukturgeschichte Osnabrücks und verschiedener Dienstgradgruppen der kaiserlich-deutschen Armee im Krieg leisten.

An die einleitenden Worte schließt sich ein Einblick in den soziostrukturellen Rahmen des Deutschen Reiches, der Deutschen Armee und der Stadt Osnabrück 1914 zur Übersicht an. Anschließend werden die Kriegstoten Osnabrücks von 1914 bis 1918 genauer betrachtet. Jeweils aufgeteilt nach den Dienstgradgruppen der Offiziere, Unteroffiziere und Mannschafts soldaten werden einleitend Informationen zur sozialen Zusammensetzung gegeben, bevor Altersstruktur und Berufsangaben eingehend betrachtet und in einer Schichtanalyse der Gefallenen eingeordnet werden. Bevor ein Fazit die Arbeit abrundet, werden die Analysen der Dienstgradgruppen gegenübergestellt und vergleichend auf eine Veränderung des Sozialprofils Osnabrücker Gefallener zwischen 1914 und 1918 untersucht.

Die Zuordnung der Gefallenen zu sozialen Schichten richtet sich nach der Aufteilung durch Sebastian Bondzio.

2. Der soziostrukturelle Rahmen im ersten Vergleich

2.1 Deutsches Reich

Um die an dieses Kapitel anschließende soziostrukturelle Analyse der Gefallenen Osnabrücks sinnvoll einbetten zu können, ist es unumgänglich, einen Blick auf die Sozialstruktur des Deutschen Kaiserreiches, ihrer Almee und der Stadt Osnabrück zu werfen. Wie sah die Struktur aus, wie stellte sich die soziale Schichtung dar und inwiefern sind vorweggenommene Vermutungen über die Kongruenz der Zusammensetzung der Gefallenen und ihres sozialen Rahmens später tatsächlich zu bestätigen?

Zur Sozialstruktur des Kaiserreiches 1914 vermerkt Hans-Ulrich Wehler in Anlehnung an die Form einer Zwiebelflasche: ״Aus einem weit ausgebuckelten riesigen proletarischen Sockel wächst der schlanke Hals der Mittelklassen empor, der mit dem nadeldünnen Schlussstück der Oberklassen endet.“[6] [7] [8] [9] Klassenunterschiede haben den Alltag der 1910 rund 65 Millionen Menschen im Deutschen Reich geprägt. Die großen Besitztümer waren unter wenigen, sehr wohlhabenden Bürgern und Adligen auf ge teilt. 65,3% der Menschen lebten in Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern, davon sogar 40% in solchen mit weniger als 2.000 Bürgern. Nur rund 35% lebten in größeren Gemeinden und davon wiederum 21,3% in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Osnabrück zählt hier zu den Städten, in denen um 1910 mit mehr als 20.000 und weniger als 100.000 Einwohnern die restlichen 13,7% der Deutschen lebten. Die Vergleichszahlen für die Provinz Hannover, zu der Osnabrück gehörte, offenbaren eine insgesamt ländlich geprägte Region: Hier lebten sogar 54% der Menschen in Gemeinden mit weniger als 2.000 Einwohnern und analog dazu mit 27,9% weniger in Gegenden mit mehr als 20.000 Bewohnern.[9] Im Vergleich mit dem ״Gesamtreich“ und insbesondere mit der Provinz Hannover entstammten die Gefallenen Osnabrücks damit einem für die Zeit mit etwas weniger als 80.000 Einwohnern recht großen und urbanen Ort.[10]

Zur sozialen Schichtung des Kaiserreiches finden sich nur wenige konkrete Angaben, die einen Vergleich erlauben. Das mag mitunter daran liegen, dass es seit den 1970er Jahren bis heutzutage keine allgemeingültige Schichtendefinition gibt.[11] [12] Für die folgende Zusammenstellung wird daher die Aufteilung nach s. Bondzio genutzt. Die Prozentwerte, die Hans-Ulrich Wehler zur sozialen Schichtung der Bevölkerung liefert, mussten so in Tabelle 1 minimal an die zugrunde liegende Einteilung angepasst werden, auch wenn dies sicherlich einen Vergleich verzeilt. Seine Zahlen addiert ergaben allerdings in jedem Fall mehr als 100%. In der hier angeführten Oberschicht sind aus Wehlers Angaben nun die Oberklasse des Adels, die Spitzenbourgeoisie und ein Teil des Wirtschaftsbürgertums mit 2% zusammengefasst. Die 11-13% der oberen Mittelschicht bestehen aus einem Teil des Wirtschaftsbürgertums, dem Bildungsbürgertum und dem Kleinbürgertum. Übernommen worden ist die Angabe Wehlers zur bürgerlichen Mittelklasse und bäuerlichen Besitzklasse als untere Mittelschicht mit 25-30% und der Prozentwert von 66-70% für die Unterschicht, die bei ihm nicht weiter in obere oder untere Unterschicht aufgeteilt wird.

Tabelle 1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bei der Betrachtung der sozialen Schichtung des Deutschen Reiches (Wehler) und der Gefallenen Osnabrücks wird deutlich, dass sich die Angaben zur Oberschicht, zur oberen Mittelschicht und zur Unterschicht annähern. Die Zahlen zur oberen Mittelschicht jedoch sind mit und ohne Berücksichtigung der Zeilen 6 und 7 höher. Das könnte möglicherweise ein Indiz für eine wohlhabende städtische Oberschicht sein, die sich in der Zusammensetzung der Gefallenen aus Osnabrück wiederspiegelt.

In der Gesamtbetrachtung kann man behaupten, dass die Armee, in diesem Fall die Kriegssterbefälle Osnabrücks, in ihrer sozialen Schichtung annähernd das Deutsche Reich abbildet, ohne nun schon auf die Differenzierung der Dienstgradgruppen eingehen zu wollen. Der Wert, der diese Aussage jedoch relativiert, findet sich zur unteren Mittelschicht. Wehler ordnet für das Deutsche Reich hier 25-30% der Beschäftigten ein. Im Vergleich mit Osnabrück tritt hier eine Divergenz von 18-23% auf. Auch wenn Wehler und Bondzio sicherlich nicht grundsätzlich gleiche Kriterien haben in ihre Einordnung einfließen lassen, so ist dieser Unterschied gewiss groß. Nähme man 2% der oberen Mittelschicht und 10% der Unterschicht dazu, so läge man immer noch 6% unter Wehlers Angaben.

Dennoch: Wenn die Schüler und Studenten sowie die Angaben ohne soziale Schichtzuordnung (Unbekannt) nicht berücksichtigt werden (weil sich die Soldaten unter ״Unbekannt“ womöglich anlehnend an die vorhandenen Prozentwerte aufteilen würden), nähern sich die Zahlen Wehlers und der Gefallenen zumeist weiter an (Spalte ״OS ohne 6 u. 7“).

2.2 Stadt Osnabrück

Wie sah nun die soziale Schichtung Osnabrücks am Vorabend des Ersten Weltkrieges aus? Die einzigen zu einem Vergleich brauchbaren Daten setzen sich aus Erkenntnissen der Statistik des Deutschen Reiches von 1906 und einer Untersuchung von Johann-Cord Bremer zur Sozialstruktur Osnabrück von 1871 bis 1914 zusammen. Bremer ordnete die Osnabrücker Bevölkerung den Kategorien niedriger, mittlerer und hoher Lebensstandard anhand ihrer Einkommensteuererklärung zu, die er zur Untersuchung heranzog, ״da sie am klarsten zu fassen sind.“[13] [14] Unter Bezugnahme auf ein System sozialer Schichtung mit vorrangig wirtschaftlichen Einteilungsmerkmalen von Theodor Geiger[15] umschreibt er diese Lebensstandards auch als proletarische Lage (bis 900 RM Einkommen), mittlere Lage (900 - 9.500 RM) und kapitalistische Lage (mehr als 9.500 RM). Wenn auch diese Einteilungen der Bevölkerung keinen genauen Einblick in die berufliche Zusammensetzung der Erwerbstätigen geben, so ist hier doch ein Vergleichsmoment gegeben, da die Einkommensverhältnisse vermutlich häufig auf die Berufstätigkeit der Verdienenden rekurrieren.

Für einen Vergleich nutzbar sind die statistischen Daten Bremers von 1912. Werden nun die Werte der Mittelschicht und Unterschicht der Gefallenen Osnabrücks ohne die Unbekannten und die Werte für Schüler/Studenten jeweils zusammengerechnet, ergibt sich folgendes Bild:

Tabelle 2[16]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Grundsätzlich ergibt sich ein nur ein tendenziell übereinstimmendes Bild zwischen Stadtbevölkerung und Gefallenen. Den größten Anteil stellen Personen der proletarischen Lage dar. Im Zwischenbereich liegt die mittlere Lage, die wenigsten Menschen sind der kapitalistischen Lage zuzuordnen. Da diese Zahlen jedoch nicht exakt von 1914 stammen, kann der Vergleich auch hier kein Resümee liefern. Möglich wäre, dass sich die Angaben der sozialen Schichtung von Stadtbevölkerung und Gefallenen angenähert hätten. Die Vergleichszahlen Bremers, der auch Werte von 1903, 1907 und 1910 liefert, belegen jedoch eher das Gegenteil: Die Angehörigenzahlen der proletarischen Lage nahmen stetig seit 1903 ab und diejenigen der mittleren Lage nahmen seit 1895 zu.

Eine mögliche Erklärung für die prozentualen Unterschiede in der sozialen Schichtung von Bevölkerung und Gefallenen können beispielsweise die teils unterschiedlichen Herkunftsorte der Soldaten liefern, denn nicht jeder der Gefallenen stammte ursprünglich aus Osnabrück. Im Gegensatz zur erwerbstätigen Stadtbevölkerung steht natürlich auch die aus diesem Blickwinkel betrachtet homogene Altersstruktur der Soldaten. Mit einem Durchschnittsalter von 27 Jahren und etwa drei Monaten sind die Gefallenen höchstwahrscheinlich deutlich jünger als die der Arbeit von Bremer zugrunde hegenden Erwerbstätigen im Durchschnitt. Würden sich die Gefallenen aus Männern größerer Altersspannen zusammensetzen, so würden sich die Zahlen womöglich eher gleichen. Dennoch soll die identische Tendenz nicht unerwähnt bleiben.[16]

2.3 Exkurs zum Vergleich: Stadt Freiburg

Die Betrachtung der Auswirkungen des Krieges auf die städtische Sozialstruktur ist im Vergleich der Zusammensetzung der Gefallenen Osnabrücks mit denen Freiburgs besonders interessant. 2009 veröffentlichte Roger Chickering eine Untersuchung über den Ersten Weltkrieg und städtisches Leben in Freiburg zwischen 1914 und 1918. Dabei stellte er heraus, dass die 3.353 Gefallenen 4% Verlust der Freiburger

Bevölkerung von ca. 82.000 Personen bedeuteten.

Die Zahl der Kriegs sterbefälle des Ersten Weltkriegs aus Osnabrück beträgt für alle Jahre insgesamt 2.243 Soldaten. Im Kriegszeitraum vom 01.08.1914 bis zum 11.11.1918 sind 1.977 Soldaten gefallen, die die Grundlage für die Untersuchung darstellen. 1914 lebten in Osnabrück rund 80.000 Menschen. Der Kriegstod von etwa 2.000 Soldaten aus Osnabrück machte somit einen Schwund von 2,5% der Bevölkerung aus.[17] [18] [19] [20] [21] Spürbar wurde dieser Verlust im Krieg und unmittelbar danach vor allem unter den erwerbstätigen Männern. In den florierenden Osnabrücker Industriebetrieben fehlten Arbeitskräfte, die nur zum Teil durch die Arbeit von Frauen ersetzt werden konnten. Unter diesem Aspekt betrachtet lassen sich Osnabrück und Freiburg also durchaus vergleichen - wenngleich Freiburg insgesamt mehr Verluste zu verzeichnen hatte. Die im Vergleich mit Osnabrück höheren Anteile von Gefallenen lassen sich möglicherweise auch mit der Lage Freiburgs an der Grenze zum verfeindeten Frankreich erklären.

Freiburg bietet noch weitere Möglichkeiten, einen Vergleich mit Osnabrück zu anzustrengen. Chickering gibt an, dass von den 3.353 Gefallenen 2.323 Männer Mannschafts soldaten, 508 Unteroffiziere und 443 Offiziere waren. 79 Personen werden als Doktoren oder Militärbeamte auf geführt. In Osnabrück waren es 1519 Mannschafts soldaten, 307 Unteroffiziere und 119 Offiziere, bei 11 Männern ohne

Dienstgradangaben und einem Militärbeamten. Die folgende Tabelle erleichtert den Vergleich:

Tabelle 3

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

13% der Gefallenen aus Freiburg waren Offiziere - eine erstaunliche hohe Zahl, auch im direkten Vergleich mit 6% aus Osnabrück und mit etwa 3% der gesamten Kriegstoten des Deutschen Reiches. Aus beiden Städten sind mit 16% und 13% etwa gleich viele Unteroffiziere im Krieg geblieben. Die im Vergleich zu Freiburg hohen Prozentwerte der gefallenen Mannschaftssoldaten aus Osnabrück resultieren aus der Verschiebung Mannschaften-Offiziere der beiden Städte.

Der Vergleich Kriegstote Osnabrück - Kriegstote Deutsches Reich zeigt hier mit Fokus auf die Dienstgradgruppen wiederum eine ähnliche Zusammensetzung. 94% der Gefallenen aus Osnabrück und 97% der reichsweit Gefallenen waren Mannschafts soldaten oder Unteroffiziere - die unteren Klassen der Militärhierarchie. Auch wenn im Vergleich 3% mehr Osnabrücker Offiziere fielen, zeigen auch diese Zahlen, dass die kleine Stichprobe der Kriegstoten Osnabrücks in Bezug auf die Gefallenenzahlen der Dienstgradgruppen annähernd den Anspruch erheben können, das Deutsche Reich abzubilden.

Chickering gibt weiter an, dass etwa die Hälfte aller Freiburger Gefallenen ihr Leben 1915 und 1918 bei den Schlachten in Frankreich verlor, mehr als die Hälfte der Gefallenen zwischen 20 und 29 Jahren alt, 40% Handwerker und 15% Studenten waren. Die Auswertung der Gefallenenangaben Osnabrücks ergeben nur zum Teil ähnliche Werte. Mit 1014 Gefallenen sind ebenfalls knapp mehr als die Hälfte der Soldaten in den Jahren 1915 und 1918 verstorben. Auch mehr als die Hälfte der Getöteten, hier sogar 1177 von 1977, waren zwischen 20 und 29 Jahre alt. Allein am 16. Februar 1915 starben 17 Soldaten im französischen Perthes, davon 15 Mannschafts soldaten und zwei Unteroffiziere. Auch am 10. Mai 1915 starben 13 Männer, davon zwölf im galizischen Tulkowicze und einer in Verdun. Am 21. März 1918 fielen sogar ganze 29 Osnabrücker, davon 20 Mannschaftssoldaten, 7 Unteroffiziere, ein Offizier und der einzige Militärbeamte alle rund um St. Quentin und Cambrai. Desgleichen sind die prozentualen Angaben zu den Handwerkern vergleichbar: Sogar etwas mehr als 40% der Osnabrücker waren handwerklich tätig.

Die Studentenzahlen divergieren allerdings sehr. Mit 15% der Gefallenen waren Studenten eine der großen Verlustgruppen in Freiburg. Eine große Verlustrate referiert allerdings auch auf eine hohe Anzahl Studenten unter den Soldaten - Freiburg war seit je her eine große Studentenstadt. Unter den Gefallenen Osnabrücks Studenten, Schüler, Abiturienten und Seminaristen zusammengenommen, liegt der Wert nur bei etwa 5% - Osnabrück war keine traditionell gewachsene Studentenstadt.[23] [24] [25]

3. Die Kriegstoten Osnabrücks 1914 bis 1918 und ihre soziale Schichtung

3.1 Offiziere

Im Deutschen Reich bis 1918 war die Armee als ״Garant der bestehenden Gesellschaftsordnung“[26] zu verstehen. Vor allem an der Zusammensetzung des Offizierkorps kann man den Versuch erkennen, nicht staatserhaltende Elemente möglichst aus der politischen und militärischen Verantwortung herauszuhalten, da man im Zivilen letztlich nur Zugang zu den höchst angesehenen Kreisen erhielt, wenn man mindestens das Reserveoffizierpatent besaß. So setzten sich beispielsweise die Fahnenjunker noch 1913 zu 90% aus Söhnen des Adels, Beamtentums, Bürgertums und Großgrundbesitzes zusammen, also aus den ״erwünschten Kreisen“ mit entsprechender Herkunft, Bildung und Vermögen.[27]

Der Adelsanteil war traditionell und auch mit 30% im Jahr 1913 noch sehr hoch, auch wenn sich die Militärlaufbahn im späten Kaiserreich vielen Söhnen nichtadliger Familien öffnete - Beamten- und Bürgersöhne machten 1913 fast 40% aus. Zumindest für Preußen liefert der Historiker Christoph Jahr auch konkrete Gefallenenzahlen im Offizierkorps: 24%, also etwa 15.000 Mann der eingezogenen 39.170 aktiven Offiziere fielen. Zahlenmäßig mehr, wenn auch verhältnismäßig weniger Gefallene hatte jedoch das Reserveoffizierkorps zu beklagen. Von 169.625 verloren 16% ihr Feben, also etwa 27.000 Mann.[28]

Vergleichend lohnt sich nun ein Blick auf die gefallenen Offiziere des Ersten Weltkrieges aus Osnabrück. Zwischen 1914 und 1918 Sterben 119 Offiziere:

Tabelle 4

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das letzte Kriegsjahr war mit 29 Gefallenen für die Offiziere das verlustreichste. Auch wenn die Zahlen zwischen 1915 und 1916 sinken, so steigen sie dann ab 1916 bis Kriegsende durchgehend an. Mit der weiterführenden und vergleichenden Interpretation der vorliegenden Angaben befasst sich das Kapitel 4, nachdem auch die Strukturen der Unteroffiziere und der Mannschafts soldaten dargelegt worden sind.

3.1.1 Alter s s truktur

Das Durchschnittsalter der kliegs gefallenen Offiziere aus Osnabrück zwischen 1914 und 1918 beträgt 28,8 Jahre. Das folgende Diagramm veranschaulicht die Verteilung:

Diagramm 1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Auch hier starben mit 57% (ähnlich wie in Freiburg) deutlich mehr als die Hälfte im Alter zwischen 20 und 29 Jahren. Dass so viele junge Offiziere darunter sind, liegt vor allem an der hohen Zahl gefallener Reserveoffiziere. Allein 61 Leutnants der

Reserve fielen zwischen 1914 und 1918. Sie waren im Durchschnitt 26,3 Jahre alt. Im Vergleich dazu waren alle anderen Offiziere durchschnittlich 31,5 Jahre alt.

Das Durchschnittsalter der gefallenen Offiziere bewegte sich jedoch nicht anhaltend im Bereich von 28,8 Jahren, wie das folgende Diagramm verdeutlicht.

Diagramm 2

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Von 1914 bis 1915 steigt das Durchschnittsalter an und fällt dann von einem Wert von 31,75 Jahren bis 1918 auf 26,65 Jahre. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass bis Ende 1915 viele ältere und damit oft auch dienstgradhöhere Offiziere fielen, welche dann durch junge Offiziere ersetzt werden mussten. Unter den älteren Offizieren waren beispielsweise bis Ende 1915 zwei Feldwebelleutnants, acht Hauptmänner, zwei Oberleutnants, zwei Majore und ein Oberst. In den Jahren 1916 bis 1918 sind es dann beinahe nur mehr Leutnants der Reserve, die aus den Reihen der Offiziere fallen und damit das junge Durchschnittsalter der Gefallenen verursachen: Allein zwischen Anfang 1917 bis Kriegsende fallen 41 Reserveleutnants.

3.1.2 Sektorale Verteilung / Berufe

Das Osnabrücker Offizierkorps ist in Bezug auf die sektorale Zusammensetzung und die Verteilung der Berufe nicht durchweg homogen besetzt, wenngleich mit 72 der 119 gefallenen Männer 60% in der Zuordnung nach s. Bondzio im tertiären Sektor beschäftigt waren. Von 31 Offizieren (26%) gibt es keine Berufsangaben womit auch
eine Einordnung in Sektoren entfiel. Das folgende Diagramm hätte mit vollständig überlieferten Angaben womöglich ein noch deutlicheres Bild abgegeben. In der Übersicht gestaltet sich die Zusammensetzung folgendermaßen:

Diagramm 3:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das deutliche Übergewicht der Beschäftigten im tertiären Sektor tritt hier hervor. Dem primären (1%) und dem sekundären (1%) Sektor zugeordnet wird demnach nur jeweils ein Offizier, weitere 14 dem Bereich sonstiges (12%). Von der überwiegenden Mehrzahl der Gefallenen, denen aus dem tertiären Sektor, waren unter anderem 21 Männer Kaufleute, 13 Studenten, sieben aktive Offiziere, vier Lehrer, drei Gerichtsreferendare und noch viele weitere Akademiker. Gemeinsam mit einem Abiturienten bilden ausschließlich die Studenten den Sektor sonstiges. Die Angehörigen der Dienstgradgruppe der Offiziere rekrutierten sich demzufolge aus den wohlhabenderen Schichten der (Osnabrücker) Gesellschaft. Selbst der einzige dem sekundär-handwerklich-industriellen Sektor zugeordnete Offizier war Fabrikant und stand damit in der sozialen Rangfolge über seiner Belegschaft. Und auch der Forstassessor aus dem primären Sektor ist wohl an der oberen Spitze der Verdiener in dieser Gruppe anzusiedeln.

Wie genau sich das Verhältnis zwischen Sektoren und Schichteneinordnungen verhält, zeigt eine nach diesen Kriterien aufgeschlüsselte Tabelle in Kapitel 4.2.

3.1.3 Schichtanalyse Diagramm 4:

Diagramm 4:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diagramm 5:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Beide Übersichten zeigen, dass durchaus nicht alle Offiziere der gleichen Schicht, insbesondere nicht ausschließlich der Oberschicht angehölten. Vermutlich ist das auch auf das Lebensalter der Soldaten zurückzuführen. In älteren Jahren würden sie möglicherweise aufgrund von Beförderungen und verschiedenen Karrieren der Oberschicht zugeordnet werden. Das Bild stellt sich mitunter jedoch auch sehr differenziert dar. Besonders fällt auf: Mit 60 Personen stammten mehr als 50% aus der oberen Mittelschicht. Nur 18 Männer und damit 15% waren Offiziere aus der Oberschicht. Dass 65% aus den oberen Schichten der Gesellschaft stammten, würde wiederum die Vermutung untermauern, dass die Dienstgradgruppe der Offiziere ein Spiegelbild der oberen Gesellschafts schichten darstellte. Nach Abzug der ungeklärten Fälle würden sogar 89% der Offiziere aus Oberschicht und oberer Mittelschicht stammen. Hingegen nur 6% zählten zur unteren Mittelschicht. Somit zeigt die soziale Herkunft hier ״eine fast vollkommene Geschlossenheit des Offizierkorps.“ Jeweils 1% verteilt sich auf die obere Unterschicht, untere Unterschicht und Schüler / Sonstiges. Im gesamten Kriegsverlauf gab es nur drei gefallene Offiziere aus Osnabrück, die aus den Schichten unterhalb der unteren Mittelschicht stammte. 26% bleiben ungeklärt.

Hier scheint sich das zu bestätigen, was schon beispielsweise Heiger Ostertag als einer von vielen Historikern zur Zusammensetzung des kaiserlichen Offizierkorps festgestellt hat:

Das Offizierkorps stellte nahezu eine ständische Wertpyramide dar, deren Struktur dem Aufbau der staatlichen gesellschaftlichen Wertpyramide ähnlich war. Schichten, die mit der staatlichen Grundidee nicht übereinstimmten, wurden ausgeschlossen. Bevorzugt waren ökonomisch wohlsituierte Gruppen [... ].[3]ง

[...]


[1] Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hg.): Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648­1939. Abschnitt 5. Von der Entlassung Bismarcks bis zum Ende des Ersten Weltkrieges 1890-1918. Bd. 3. München: Bernard & Graefe 1983, s. 100.

[2] Wehler, Hans Ulrich: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Von Beginn des Ersten Weltkrieges bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914-1949. Bd. 4. 2. Aufl. München: Beck 2003, s. 104.

[3] Stachelbeck, Christian: Militärische Effektivität im Ersten Weltkrieg. Die 11. Bayerische Infanteriedivision 1915 bis 1918. Paderborn: Schöningh 2010 (Zeitalter der Weltkriege, Bd. 6), s. 322.

[4] Vgl. Jany, Curt: Geschichte der Preußischen Annee vom 15. Jahrhundert bis 1914. Die Königlich Preußische Armee und das Deutsche Reichsheer 1807 bis 1914. Bd. 4. 2. Aufl. Osnabrück: Biblio 1967, s. 329.

[5] Prove, Ralf: Militär, Staat und Gesellschaft im 19. Jahrhundert. München: Oldenbourg 2006 (Enzyklopädie Deutscher Geschichte, Bd. 77), s. 77.

[6] Wehler, Hans-Ulrich: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Von der «Deutschen Doppelrevolution» bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges 1849-1914. Bd. 3. 2. Aufl. München: Beck 2006, s. 846.

[7] Vgl. zur Bevölkerungszahl Hohorst, Gerd u. Kocka, Jürgen u. Ritter, Gerhard A.: Sozialgeschichtliches Arbeitsbuch. Materialien zur Statistik des Kaiserreichs 1870-1914. München: Beck 1975 (Statistische Arbeitsbücher zur neueren deutschen Geschichte), s. 43.

[8] Vgl. Ebd.

[9] Vgl. Ebd., s. 42.

[10] Zur Einwohnerzahl Osnabrücks vgl. Amt für Wirtschaftsförderung und Statistik (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch. Stadt Osnabrück. 9. Jg. Osnabrück 1972, s. 1.

[11] Eine mögliche Analyse der sozialen Schichtung hat Gustav Schmolle!' vorgestellt: Was verstehen wir unter dem Mittelstand? Hat er im 19. Jahrhundert zu- oder abgenommen? Göttingen 1897.

[12] Die Zahlen Wehlers zur sozialen Schichtung des Deutschen Reiches 1914: Oberklasse des Adels: 0,3-0,5%, Spitzenbourgeoisie: 0,5%, Wirtschaftsbürgertum: 3-4%, Bildungsbürgertum: 0,75-1%, Kleinbürgertum: 8-10%, Bürgerliche Mittelklasse und bäuerliche Besitzklasse: ca. 25-30%, Unterschicht: ca. 66-70%. Vgl. Wehler (2006), s. 845f.

[13] Vgl. Bremer, Johann-Cord: Osnabrück im Zeitalter der Industrialisierung: Struktur und Wandel der sozialen Gliederung von 1871 - 1914. Göttingen: Diss. 1950.

[14] ״Ebd., S.63.

[15] Vgl. Geiger, Theodor: Die soziale Schichtung des deutschen Volkes: soziographischer Versuch auf statistischer Grundlage. Stuttgart: Enke 1932. Vgl. zur Zuverlässigkeit der Einteilung nach wirtschaftlichen Kriterien: Bremer, Hauptband (1950), s. 65.

[16] Vgl. Bremer: Anhangband (1950), Tabelle 26 u. Tabelle 28 (o.s.).

[17] Vgl. Chickering, Roger: The Great War and Urban Life in Germany. Freiburg, 1914-1918. Cambridge u.a.: Cambridge Univ. Press 2009, s. 318.

[18] Vgl. Statistisches Jahrbuch Osnabrück (1972) sowie Kratochwill-Gertich, Nancy: Die Arbeitsverwaltung in Stadt und Region Osnabrück seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Osnabrück 2002 (Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen, Bd. 44), s. 8f.

[19]

[20] Vgl. Steinwascher, Gerd: Geschichte der Stadt Osnabrück. Osnabrück: Meinders & Elstermann 2006, s. 613.

[21] Vgl. Chickering (2009), s. 318.

[22] Vgl. Overmans. Rüdiger: Kriegsverluste. In: Hirschfeld, Gerhard u. Krumeich, Gerd u. Renz, Irina (Hrsg,): Enzyklopädie Erster Weltkrieg. 2. Aufl. Paderborn: Schöningh 2004, s. 663-666, hier s. 663. Exakte Gefallenenzahlen des Deutschen Reiches, aufgeteilt in Dienstgradgruppen, waren nicht zu ermitteln. Zugrunde gelegt sind hier zusätzlich Rahmenberechnungen bei Ostertag■ Heiger: Bildung, Ausbildung und Erziehung des Offizierkorps im deutschen Kaiserreich 1871 bis 1918. Eliteideal, Anspruch und Wirklichkeit. Frankfurt a./M. u.a.: Lang 1990 (Europäische Hochschulschriften: Reihe 3, Geschichte und ihre Hilfswissenschaften, Bd. 416), s. 284, Neugebauer. Karl-Volker (Hg,): Das Zeitalter der Weltkriege 1914 bis 1945. Völker in Waffen. München: Oldenbourg 2007 (Grundkurs deutsche Militärgeschichte, Bd. 2), s. 83 und Urlanis. Boris Zesarewitsch: Bilanz der Kriege. Die Menschenverluste Europas vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Berlin: VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften 1965. (1965), s. 136 u. s. 145f. Leider widersprechen sich viele Texte und Statistiken in diesen Angaben. Wenn jedoch selbst Rüdiger Overmans, Verfasser des Textes Deutsche Militärische Verluste im Zweiten Weltkrieg, diese Aussage zu keinen exakten Verlustzahlen des Ersten Weltkriegs trifft, scheint das sehr glaubwürdig.

[23] Vgl. Chickering (2009), s. 318.

[24] Die detaillierten Altersstrukturen der Dienstgradgruppen werden in einem späteren Kapitel betrachtet.

[25] Vgl. Chickering (2009), s. 318.

[26] Jahr, Christoph: Gewöhnliche Soldaten. Desertion und Deserteure im deutschen und britischen Heer 1914-1918. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1998 (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, Bd. 123), s. 57.

[27] Vgl. Ebd., s. 58. Vgl. dazu auch Ostertag (1990), s. 44 sowie Bald, Detlef: Vom Kaiserheer zur Bundeswehr. Sozialstruktur des Militärs: Politik der Rekrutierung von Offizieren und Unteroffizieren. Frankfurt a./M.: Lang 1981 (Europäische Hochschulschriften: Reihe 31, Politikwissenschaft, Bd. 28), s. 39.

[28] Vgl. Ebd., s. 59.

Details

Seiten
44
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668737556
ISBN (Buch)
9783668737563
Dateigröße
1.7 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v430854
Institution / Hochschule
Universität Osnabrück – Historisches Seminar
Note
1,0
Schlagworte
Kriegstote Erster Weltkrieg Offiziere Sozialstruktur der Armee Osnabrück

Autor

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Titel: Die Osnabrücker Gefallenen des Ersten Weltkriegs im Spiegel ihrer Dienstgradgruppen