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Welche Auswirkungen hatte der Konflikt zwischen dem Papsttum und dem Kaisertum auf Sizilien und die Kreuzzüge?

Hausarbeit 2015 18 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Was waren die Kreuzzüge?
2.1. Die Verwendung des Begriffs ״Kreuzzug“

3. Sizilien und der Konflikt zwischen Kaiser und Papst
3.1. Aufstieg von Friedrich II und Kreuzzuggelübde
3.2. Der fünfte Kreuzzug und seine Auswirkungen auf Sizilien

4. Die normannische Eroberung Siziliens: ein Kreuzzug?

5. Resümee

6. Wissenschaftlicher Apparat

1. Vorwort

Im folgenden werde ich nun erläutern, welche Auswirkungen der Konflikt zwischen dem Papst und dem Kaiser primär auf Sizilien und den fünften Kreuzzug hatten. Waren Kreuzzüge immer mit der Rückeroberung und dem Schutz des heiligen Landes verbunden? Waren es nur Muslime, gegen die es als Feinde des Christentums zu kämpfen galt? Wie brachte man außerdem Waffengewalt mit christlichen Geboten und Wertevorstellungen in Einklang? Und was hat Sizilien mit der Rückeroberung christlich heiliger Stätten in der Levante gemeinsam? Bemerkenswert ist, dass das Königreich Sizilien und dessen Bevölkerung, welches nur einen Teil des Kreuzfahrerheers des dritten Kreuzzugs persönlich zu Gesicht bekam, die Folgen des fünften Kreuzzugs intensiver und über einen längeren Zeitraum zu spüren bekam. Des weiteren ist noch hervorzuheben, dass der Kreuzzugsgedanke sowohl vor als auch nach den eigentlichen Kreuzzügen stark existiert hat (bzw. teilweise sogar noch existiert), und somit kein Phänomen des Mittelalters ist. Schließlich wird man im folgendem lesen, wie eine Meinungsverschiedenheit zwischen den zwei Vertretern der geistlichen und weltlichen Macht auf bemerkenswerte Art und Weise den fast kompletten europäischen Kontinent in Anspruch nimmt, ganz gleich ob sich die Territorien im heutigen Norddeutschland befinden oder in den am Mittelmeer gelegenen ehemaligen Reichen. Abschließend möchte ich die normannische Eroberung Siziliens und den Kreuzzugsgedanken gegenüberstellen und erläutern, in wie weit militärische Eroberung und christliche Interessen korrespondierten. Es lässt sich somit schon erahnen, dass das Thema nicht in wenigen Sätzen aufschlussreich erläutert werden kann. Deshalb versuche ich die im Inhaltsverzeichnis erwähnten Kapitelüberschriften in Bezug auf die Kreuzzüge und deren Auswirkungen auf Sizilien im Folgendem durch die gedankliche Rekapitulation der Inhalte des Proseminars und mit Hilfe von Sekundärliteratur und Quellen aus Sekundärliteratur zu erklären.

2. Was waren die Kreuzzüge?

״Kreuzzüge waren nur eine, wenn auch die populärste und am längsten gebräuchliche Form christlicher Heiliger Kriege.“[1] Sie wurden nicht nur hauptsächlich auf dem Gebiet des heutigen Palästina und Israel gegen Muslime geführt, sondern auch in Spanien, auf dem Balkan und Nordosteuropa, gegen Schismatiker, Häretiker, griechische und russische Orthodoxe, katholische Papstgegner, Prutzen, Balten und schamanistische Mongolen. Lange vor dem ersten Kreuzzug hatten sich auf der iberischen Halbinsel unter der Bezeichnung ״Reconquista“ die Kriege gegen die muslimischen Eroberer begonnen, sich religiös motiviert aufzuladen, durch den Beginn der Verteilung von Ablässe und der Begleitung von päpstlichen Legaten wurden hier aus den Kriegszügen allmählich Kreuzzüge.

Die Idee der römisch-katholischen Kirche, Jerusalem in ihren Einflussbereich zu bringen, (allein der Heilsgeschichte Jesus Christus wegen und der damit verbundenen spirituellen Ausstrahlung, welche der Ort auf den Rest der Christenheit verübt), entstand in der Zeit des Papstes Gregor VII, welcher bereits 1074 einen Feldzug in den Orient plante. Denn die seldschukischen Türken waren dabei, ganz Kleinasien zu erobern, und der junge byzantinische Herrscher Michael VII. hatte - das getrübte Verhältnis, das zwischen der römischen und der griechischen Kirche bestand, außer acht lassend - den neuen Papst um Hilfe ersucht.[2]

Gregor, welcher hoffte, die beiden Kirchen wieder vereinen zu können, reagierte zustimmend und wandte sich mit Briefen an christliche Herrscher.

Er setzte einen Dienst mit der Waffe mit einem Dienst an der Kirche gleich und forderte einen der Empfänger auf, ״den christlichen Glauben und den himmlischen König zu verteidigen“, wobei er nachdrücklich daraufhinwies, daß es glorreich sei, für das eigene Vaterland zu sterben, noch glorreicher aber, sein Leben für Christus herzugeben.[3]

Obwohl der Ausbruch des Investiturstreit mit dem deutschen König Heinrich IV die Pläne Gregors VII zunichte machten, schien die Idee eines des Glaubens wegen motivierten Kriegszugs die Zeit zu überdauern.

Es gibt in meinem Verständnis drei Attribute, welche die damaligen Kreuzzüge charakterisieren. Das erste Attribut ist der Fakt, dass ein Kreuzzug ״niemand anders als der Papst in seiner Eigenschaft als Stellvertreter oder Repräsentant Christi auf Erden“[4] ausrufen konnte - und nicht ein weltlicher Herrscher. Als zweites Charakteristika sind die Privilegien, welche die Teilnehmer an einem Kreuzzug hatten, hervorzuheben, ״und einige der Privilegien, in deren Genuß [!] sie kamen, vor allem Schutz ihrer eigenen Person, ihrer Familienmitglieder und ihrer Besitztümer durch die Kirche, waren dieselben, die traditionellerweise Pilgern gewährt wurden“.[5] Das dritte Attribut und wohl zugleich ״das charakteristischste Merkmal der Kreuzzüge“[6] waren die Ablässe. Der Kreuzzug war in erster Linie eine zur Buße unternommene Reise, die als Pilgerfahrt eingestuft wurde und auch einige Charakterzüge einer solchen besaß. Er stellte als Pilgerfahrt eine besonders Strenge Form der Bußübung dar, und den Teilnehmern wurde ein vollständiger Sündenerlass zugestanden, ״der nach 1198 zu einem Plenarablaß umgewandelt wurde“.[7]

Der Anlass für einen Kreuzzug musste, da er mit dem Einsatz von Gewalt geführt wurde, mit den christlichen Geboten (Fünftes Gebot: Du sollst nicht töten!) in einen gerechten Einklang gebracht werden, und aus diesen Merkmalen ergaben sich zwangsläufig auch Merkmale, die einen heiligen Krieg rechtfertigten. Um einen gerechten Krieg zu rechtfertigen, wurde ein Kreuzzug daher als defensive Maßnahme exkulpiert. Er diente zur Wiedererlangung ehemaliger christlicher Territorien oder als Verteidigung christlicher Territorien und Werte der Christenheit, der römisch­katholischen Kirche und für Christus selbst. Und, aufgrund der besonderen Art seines Anlasses und seiner Assoziation mit einer politischen Ordnung, die von Christus persönlich zum Wohle der Menschheit geschaffen worden war, war ein Kreuzzug nicht nur eine gerechtfertigte, sondem auch eine heilige Unternehmung.[8]

Dieser Anlass und die Tatsache, dass der Kreuzzug als ein heiliger, zur Buße unternommener Feldzug war konkretisieren, dass aus dem Anlass für einen gerechten Krieg sich die Merkmale für einen heiligen Krieg herauskristallisierten.

2.1. Die Verwendung des Begriffs ״Kreuzzug“

Durch verschiedene Kreuzzugszenarien gegen verschiedenste Gruppen, Kulturen und Ethnien fällt es schwer, eine Definition zu geben, die exakt auf den Begriff ״Kreuzzug“ zutrifft. Das gleiche Problem ergibt sich auch bei der Zählung der Kreuzzüge und dem Zeitrahmen, in den man sie einzuordnen versucht. ״Die meisten modernen Historiker geben sich heute mit der Nummerierung bis zum fünften Kreuzzug (der 1213 begann) zufrieden und verzichten danach auf die weitere Durchzählung.“[9]

Der Begriff ״Kreuzzug“ an sich ist ein moderner Begriff. Damals gab es jedoch für diese Kriegszüge keine über die Dauer anhaltende, feste Beschreibung bzw. eine feste Fixierung eines allgemein gültigen Begriffs. Neben verschiedensten volkssprachlichen Wörtern ״konnte ein Kreuzzug auch mit dem Ausdruck Pilgerfahrt (iter oder peregrinati()) bezeichnet werden; er konnte ״Heiliger Krieg“ (bellum sanctum oder guerre sainte) genannt werden“.[10] Es gab noch eine Reihe von weiteren Betitlungen, jedoch möchte ich mich wiederholt auf den Historiker Jonathan Riley-Smith beziehen: ״Man beachte, wie viele dieser Ausdrücke Euphemismen waren“.[11] Für die Teilnehmer gab es keine große Auswahl an Bezeichnungen. ״Von Beginn an bezeichnete man die Kreuzfahrer als crucesegnati, als ״mit dem Kreuz Gezeichnete“, jahrhundertelang nannte man sie aber auch Pilger, vor allem, aber nicht nur, wenn sie in den vorderen Orient zogen.“[12] Den damaligen Kreuzzügen konnten, da sie ja primär Pilgerfahrten waren, sich jeder anschließen, ganz gleich welchen Geschlechts oder bürgerlichen Schicht man entstammte.

״In der Neuzeit haben die Franzosen in ihnen ihre ersten kolonialen Eroberungszüge ihres Landes gesehen“[13], welche parallel zur Ausbeutung auch mit der Christianisierung der Region und der dort lebenden Kulturen einherging. In Palästina scheinen sich ״seit den vierziger Jahren die Israelis als Erben der Kreuzzug-Tradition“[14] zu sehen, als es galt, jüdische und christliche heilige Stätten einen in den eigenen (auf den westlich­israelischen bezogenen) Einflussbereich zu bringen. Im 2. Weltkrieg sah sich das protestantische Amerika mit dem alliierten Oberbefehlshaber General Eisenhower an der Spitze eines Kreuzzuges, als man sich gezwungen sah, Europa von der nationalsozialistischen Diktatur zu befreien. Durch den Anschlag auf das World-Trade- Center am 11. September 2001 erreichte der Begriff des Kreuzzuges eine Aktualität von höchster Brisanz. Schon vor dem Anschlag war ein großer Teil der Muslime der Meinung, dass der in den Jahren 1990/91 unter dem Oberkommando der EISA geführte zweite Golfkrieg ein westlicher Kreuzzug gewesen sei, der die islamische Welt in einer bedauernswerten Zerrissenheit gezeigt habe. Der Anschlag ermöglichte es den USA, teilweise ohne die erforderliche internationale Zustimmung in Länder wie den Irak oder

Afghanistan zu intervenieren, um dort einen Kreuzzug gegen den islamistischen Terrorismus zu führen. Letztendlich sehen ein großer Teil der Moslems den Staat Israel, obwohl nicht christlich, als ein Implantat in eine vom muslimischen Glauben dominierte Region, welches das Ziel hat, in seiner Kreuzzugtradition amerikanisch-westliche Werte in der Region zu etablieren oder gar zu verbreiten.

3. Sizilien und der Konflikt zwischen Kaiser und Papst

Die Regierungszeit Friedrichs II. artete in einen gnadenlosen Kampf mit dem Papsttum aus, den dritten Höhepunkt dieser Auseinandersetzung, die das hohe Mittelalter im lateinischen Bereich prägte [...], immer auch mit direktem Bezug auf das Schicksal des Königreichs Sizilien.[15]

Der erste Konflikt mit weitreichenden Folgen war zwischen dem Salier Heinrich IV. und Papst Gregor VII. in Konsequenz des Investiturstreits ausgebrochen. Er erreichte seinen Höhepunkt im Jahr 1078 in Folge des von Gregor VII. verhängten Investiturverbot für weltliche Herrscher und konnte erst im Wormser Konkordat im Jahr 1122 beigelegt werden. Den zweiten Höhepunkt erreichte der Konflikt zu der Zeit des, von den Staufern abstammenden, römisch-deutschen Kaisers Friedrich I. Barbarossa. Das Papsttum sah sich enttäuscht, weil es glaubte, dass die im Jahr 1153 im Konstanzer Vertrag vereinbarte Vorgehen gegen die Normannen in Süditalien seitens Barbarossa nicht eingehalten wurde. Infolgedessen wandte sich die Kurie, welche ihren Schutz unabhängig vom Kaisertum suchte, in Person des Papstes Hadrian IV. an die die in Süditalien herrschenden Normannen. Im Vertrag von Benevent 1156 wurde schließlich zwischen dem Papsttum und dem zu dieser Zeit herrschendem normannischen König Wilhelm I. von Sizilien Friede geschlossen, worauf Friedrich I. Barbarossa empört reagierte. Ein weiterer Streit zwischen Barbarossa und Papst Hadrian IV. entbrannte auf dem Reichstag von Besançon, als die Kaiserkrone seitens der Kurie als päpstliches ״Benefícium“ und somit als Lehen bezeichnet wurde. Dies widersprach den Vorstellungen Barbarossas, der Kaisertum und Papsttum als gleichrangige Mächte interpretierte. Da die deutschen Bischöfe die Auffassung Barbarossas teilten, war Hadrian IV. gezwungen, von seiner Position abzurücken und das die Bezeichnung ״Benefícium“ in ״Wohltat“ umzuinterpretieren. Dieser Streitpunkt konnte, im Gegensatz zu dem Problem des Vertrags von Benevent, bis zum Tode Barbarossas beigelegt werden.

Der fünfte Kreuzzug und die Regierungszeit Friedrichs II, welcher ihn führte, ist der dritte Höhepunkt, den der Konflikt zwischen der geistlichen und weltlichen Macht erreichte.

Friedrich Π. verfolgte als König von Sizilien (ab 1198), als Kaiser des römisch­deutschen Reichs (ab 1220), und später unter dem Titel ״König von Jerusalem“ (ab 1225) vor allem gegen die Päpste Gregor IX. und Innozenz IV. einen erbitterten Machtkampf, welcher bis zu seinem Tod im Jahr 1250 währte und besonders das Königreich Sizilien sowohl während seiner Herrschaftszeit wie auch nach seinem Tod direkt betraf. Beide, sowohl Friedrich II als auch das Papsttum, welches die Vereinigung des römisch-deutschen Kaiserreichs und des sizilianischen Königreichs (unio regni ad imperium) zu verhindern versuchte, strebten den Besitz über Sizilien an. Die Zentralisierung des Königreichs von Sizilien unter Friedrich II hatte den Konflikt zwischen dem Kaisertum und dem Papsttum noch verschärft. Als Relation dieser Umstände muss der Papst-Kaiserkonflikt ״auch für die parallele Geschichte Siziliens betrachtet werden, wenn auch nur in Zügen, die für diesen Zusammenhang von Bedeutung sind“.[16]

3.1. Aufstieg von Friedrich II und Kreuzzuggelübde

Die römisch-katholische Kirche verfolgte jedoch nicht immer eine anti-staufische politische Linie. Friedrich wurde am 26״. Dezember 1194“[17] als Sohn der Konstanze von Hauteville und des römisch-deutschen Kaisers Heinrich VI geboren. Er galt damit sowohl als Nachfolger des königlichen Geschlechts der Staufer als auch der normannischen Familie der Hauteville, welche es unter den Brüdern Robert Guiskard und Roger I. geschafft hatten, Süditalien und die Insel Sizilien zu erobern und dort ein Königreich zu gründen. Durch die Vermittlung einer Heirat zwischen dem besagten römisch-deutschen Kaiser Heinrich VI. und der Konstanze von Hauteville gelangte das Königreich Sizilien nach dem Tod des kinderlosen normannischen Königs Wilhelm II. und schließlich nach dem Tod des Königs Tankred von Lecce 1194 in den Besitz von Heinrich, der zusätzlich zu seiner Kaiserwürde nun auch die Königswürde über das sizilianische Königreich {regmim Siciliae) innehatte. Er starb jedoch bereits„1197“.[18].

[...]


[1] Riley-Smith, Jonathan, Der Aufruf von Clermont und seine Folgen, in: Hans-Jürgen Kotzur (Hg.), Kein Krieg ist heilig Die Kreuzzüge, Main/ 2004, s. 51.

[2] Riley-Smith, Jonathan: Wozu heilige Kriege?, Anlässe und Motive der Kreuzzüge. 1. Auflage, Berlin: Verlag Klaus Wagenbach 2003, s. 143.

[3] Ebd., s. 143-144.

[4] Ebd., s. 11.

[5] Vgl. Riley-Smith, Wozu heilige Kriege?, S.143.

[6] Ebd., s.ll.

[7] Ebd., s. 143.

[8] Vgl. Riley-Smith, Wozu heilige Kriege?, s. 46.

[9] Tyerman Christopher, Die Kreuzzüge, Eine kleine Einführung. Stuttgart: Philipp Reclam jun. Gmbh & Co. 2009, S. 33.

[10] Vgl. Riley-Smith, Wozu heilige Kriege?, S. 9.

[11] Ebd.

[12] Ebd.

[13] Ebd., S. 7.

[14] Ebd.

[15] Rill, Bernd, Sizilien im Mittelalter Das Reich der Araber, Normannen und Staufer, Stuttgart und Zürich 1995, S. 272.

[16] Rill, Sizilien im Mittelalter, S. 272.

[17] Hechelhammer, Bodo, Der Diplomat: Kaiser Friedrich II. (*1194, ϯ 1250), in: Hans-Jürgen Kotzur (Hg.), Kein Krieg ist heilig Die Kreuzzüge, Mainz 2004, S.307.

[18] Ebd.

Details

Seiten
18
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668721890
ISBN (Buch)
9783668721906
Dateigröße
550 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v427683
Institution / Hochschule
Universität Mannheim
Note
2,7
Schlagworte
welche auswirkungen konflikt papsttum kaisertum sizilien kreuzzüge

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